Kochkost News

  • Im Vorwort zu "Gesünder, fitter, roh!" schreibt Kriss Micus:


    Eine Pizza als Trennungsgrund

  • Es scheint ein weit verbreitetes Symptom einer intoleranten Einstellung zu sein, anderen zu unterstellen, dass man selbst durch die Ernährungsweise des anderen verletzt werden sollte.
    Krasser kann etwas wohl nicht mehr überzeichnet werden wie in dem Beispiel.
    Ernährung praktiziere ich aus tiefster innerer Überzeugung und warum sollte ich meinen, dass mich jemand anderes verletzten will, wenn er/sie etwas anderes ist?
    Das selbe Phänomen hatte ich vor Jahren auch einmal bei einem Freund umgekehrt erlebt. Er war tiefst "gekränkt", dass ich seine Zubereitungen nicht essen wollte.
    Liebe geht für mich jedenfalls über andere Kanäle ...

  • Ja, dieses Symptom kann ich auf jeden Fall an mir selbst bestätigen. Allerdings war das vor mehr als 20 Jahren, als gerade Wandmakers vergessener Kochtopf erschien und ich oft den Weg durch die Wand suchte. Besonders war es damals meine Intoleranz ggü. Frau und Kindern, die mir heute sehr leid tut. Aber alles ist gut geworden, mir wurde verziehen und wir sind immer noch als Familie zusammen. Wenn ich heute für alle einen leckeren Salat plus dampfgegartes Gemüse zubereite und mir mein special menu auf den Teller lege, dann sind alle voll auf zufrieden. Neugier und Vorbildwirkung tun dann schon mit der Zeit das Übrige... ;)

  • .

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    Sie enährt sich vegan mit einem hohen Rohkostanteil. Sie war neulich in Indien und sie hat dort ziemlich viel Kochkost gegessen weil es morgens kein Obst gab musste sie Reis essen und das hat ihr nicht so gut getan sagt sie. Abends verträgt sie was Gekochtes relativ gut, aber wenn es morgens schon los geht dann mag sie das nicht so.


    Sie hatte auch eine Zeit wo sie 100% Rohkost gemacht hat, aber wenn sie mal eingeladen wurde und man ihr mit Liebe zubereitete Kochkost angeboten hat und sie das abschlug dann ging es beiden Seiten nicht gut. Also wollte sie flexibel bleiben und ging zu einer Praxis über mit einer gekochten Abendmahlzeit. Sie macht das damit sie flexibel ist auf Reisen oder wenn sie eingeladen wird.


    (Minute 3:45) Sie hat in Südafrika einen Mann getroffen der kennt 100%ige Rohköstler und findet die auch nett. Die geben aber viel Geld aus für ihre Ernährung und sind nicht bereit bei jemanden anders was zu essen was nicht ihren hohen Standards entspricht und das empfindet er als schwierig.


    So ist sie zu dem Schluss gekommen dass sie nichts zu dogmatisch sehen will und einen gewissen Spielraum haben will.
    Als sie mit der Rohkost angefangen hat ist ihr Körper sensibler geworden und so ist sie nicht mit den vielen Gewürzen im indischen Essen klar gekommen.


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    Also das was sie sagt empfinde ich nicht als ein großes Problem.
    Ich mache 100% Rohkost weil 50% oder 80, 90, 99% für mich nicht funktioniert hat. Ich empfinde eine 100%ige Rohkost nicht als dogmatisch.
    Kochkost mit einem Rohkostanteil von 15% oder maximal 20% habe ich noch o.k gefunden, aber alles darüber hinaus, da fühlte ich mich nicht mehr richtig wohl und war unausgeglichen.


    Quote

    Sie hatte auch eine Zeit wo sie 100% Rohkost gemacht hat, aber wenn sie mal eingeladen wurde und man ihr mit Liebe zubereitete Kochkost angeboten hat und sie das abschlug dann ging es beiden Seiten nicht gut


    Ich war in letzter Zeit auch eingeladen und brachte mein eigene Sachen mit. Bei so einer Einladung geht es doch mehr um das Zusammensein und doch nicht so sehr um das Essen. Und ich habe mich in keinster Weise als Außenseiter gefühlt nur weil ich nicht das selbe gegessen habe wie die anderen. Und es hat auch niemanden gestört dass ich was eigenes gegessen habe.
    Ich glaube diejenigen die da ein Problem sehen oder die wo eine 100%ige Rohkost als dogmatisch ansehen, die wollen das einfach nicht machen. Aber wenn jemand mit einer 100%igen Rohkost im Reinen ist , dann gibt es auch keine Probleme in der Außenwelt.


    Aber die Sache mit den Reisen, da hat sie glaube ich schon recht. Da ist es doch praktischer wenn man Mischköstler ist.

  • Trinkst du denn zurzeit keinen Kaffee bzw. isst keine Hipp-Gläschen?


    Nein, schon seit ein paar Monaten nicht mehr. Wie gesagt, diesen Trip hält man nicht ewig durch. Ich sag mal ohne Übertreibung .....99% Rohkost ist so ziemlich das Destruktivste was man so machen kann. Da werden so viele Prozesse gestört, da kommt soviel durcheinander. ---- 99% Rohkost ist total ungesund.


    Aber wie schon gesagt, das waren Mini-Mengen. Ich hatte bei Starbucks immer einen kleinen Becher bestellt und sagte der Barista sie soll nur ein klein wenig Kaffee rein tun und es mit 5/6 Wasser auffüllen. Dann habe ich es nochmals in einem neuen Becher weiter mit Wasser vermischt, so dass es kein Kaffee-Schorle mehr war sondern nur noch eine Art homöopathische Aufbereitung. Und davon habe ich auch nur so 6-7 Schluck getrunken.
    Und weil man Kaffee auf leeren oder rohen Magen nicht gut verträgt habe ich als Grundlage weniger als einen halben Teelöffel Hipp-Babybrei-Karotte gegessen und den Rest im Abfalleimer entsorgt.
    Durch die Rohkost bin ich aber mit der Zeit so sensitiv geworden dass ich trotz der geringen Menge Kaffees trotzdem jedesmal einen Rausch bekommen habe.
    Aber irgendwann werden solche Aktionen langweilig und es reizt einen nicht mehr. Und wie gesagt die Nebenwirkungen sind ziemlich drastisch.
    Jetzt mit 100% Rohkost fühle ich mich zwar nicht glücklicher aber wesentlich entspannter und ausgeglichener.


    Mit Kochkost fühlt man sich zwar auch entspannt und ausgeglichen solange man sich nicht einschränkt, aber irgendwie ist das nicht mein Ding.


    Da fällt mir noch was anderes ein das auch in diesen Thread hinein passt:
    Als ich über Ostern verreist war, bin ich an einem Tag ziemlich früh aus einem Traum erwacht. In dem Traum wurde mir gesagt ich soll wieder gekocht essen.
    Der Traum war sehr eindringlich und ich lag dann noch ca. eine Stunde mit offenen Augen im Bett und lies ihn nachwirken.


    C.G. Jung sagte:

    Quote

    „Gott spricht zu den Menschen über Visionen und Träume."


    Man soll ja die Träume und Visionen respektieren wenn sie auftauchen.



    Quote

    Die Phänomene der außersinnlichen Wahrnehmung, wie Visionen oder vorhersehende Träume, transzendieren offensichtlich Raum und Zeit, auf die sich unsere gewöhnlichen Wahrnehmungen beziehen. Die telepathische Information überträgt sich auf Wegen, die nicht zu unserem vertrauten Universum gehören: Dies bedeutet, dass es etwas außerhalb des raumzeitlichen Weltbildes geben könnte, oder auch, dass unsere raumzeitliche Wahrnehmung des Kosmos unvollständig wäre.



    ...eine Schlussfolgerung folgt. Dazu bin ich jetzt zu müde.
    (Mal schauen was ich heute Nacht so träume :))
    Mit Kochkost hat man normalerweise jede Menge wirrer Träume, da lohnt es eigentlich gar nicht groß nachzuhaken.
    Aber mit Rohkost werden die Träume in der Regel seltener und wenn dann mal einer auftaucht, dann hat der oft eine Botschaften.

  • Quote from Tom Ate

    Nein, schon seit ein paar Monaten nicht mehr.


    Das freut mich zu lesen. :)


    Quote from Tom Ate

    Aber mit Rohkost werden die Träume in der Regel seltener und wenn dann mal einer auftaucht, dann hat der oft Botschaften.


    Dass sie seltener geworden sind, kann ich nicht bestätigen, sie sind aber klarer und sehr real geworden.


    Quote from Tom Ate

    In dem Traum wurde mir gesagt ich solle wieder gekocht essen.
    Der Traum war sehr eindringlich und ich lag dann noch ca. eine Stunde mit offenen Augen im Bett und lies ihn nachwirken.


    Schleppst du immer noch das hochgiftige Amalgam mit dir herum? Vielleicht kam deshalb die Botschaft, wieder mit der Kochkost anzufangen. Denn so lange man diesen Giftstoff im Körper hat, kann man aus der Rohkost kaum Nutzen ziehen. So sehe ich das jedenfalls. Und vielleicht auch Gott, der dir den Traum geschickt hat.

  • Das habe ich gerade auf FB gesehen. Nicht schlecht. Chalie Chaplin hat es drauf. Das ist das Gegenteil von instinktiver Ernährung.


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  • Dieses 5-Minuten Video über überholte Ernährungsempfehlungen lohnt es sich mal anzuschauen:
    http://www.ndr.de/ratgeber/ges…rungsempfehlungen100.html



  • Einerseits geraten die Ernährungsempfehlungen der DGE/ÖGE (also kohlenhydratreich) so langsam irgendwie immer mehr in Kritik und andererseits besteht ein großer kohlenhydratreicher "Vegan-Trend/Vegan-Boom". Schon krass...


    Der Bundesernährungsminister in Deutschland hatte neulich davor gewarnt
    http://www.bild.de/bild-plus/p…conversionToPay.bild.html



    Da gab es kürzlich wieder eine Diskussion über das Kita-Essen.



    Vor 2-3 Monaten hat der Landwirtschaftsminister mal wieder einer seiner vielen Kampagnen gestartet. Bei mir in der Stadt hingen die Plakate auch überall. Im Internet gab es kaum Resonanz: Die Broschüre „Macht Dampf“ wurde in drei Monaten nur 329 Mal heruntergeladen,

    Quote

    Eine Luftnummer, die den Steuerzahler 2,4 Millionen Euro kostet und am Essen in Kitas und Schulen nichts verbessern wird“.




    Quote

    Holger Stromberg kocht die Fußball-Nationalmannschaft fit und versorgt 900 Münchner Schulkinder mit gesundem Essen. Er fordert eine bessere Küche für Kinder:
    „Man ist, was man isst – und aus unseren Kindern wird, womit wir sie füttern. Qualitativ schlechtes Essen in Kitas und Schulen mit vielen Fertigprodukten schadet Entwicklung, Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Ich begegne Kindern, die glauben, Möhren wachsen in runden Scheiben – weil sie sie nur als Tiefkühlware kennen.
    Wir müssen uns bewusst machen, was unsere Kinder da essen. Werden beispielsweise vorgeschälte Kartoffeln bestellt, enthalten sie allergiefördernden Schwefel, um nicht braun zu werden


  • Und Minister in der BILD...
    Staatszirkus...


    Müßten mehr Menschen auf den Dreh kommen, sich besser, menschlicher zu ernähren. Aber leider herrscht Lobbyismus, das Geld der Ernährungsindustrie. Da ist es fast ausgeschlossen, dank Bild und Konsorten, Informationen aus dem FF zu bekommen. Will sagen: Du mußt jemandem haben, der dich darauf hin anstößt. Merks jeden Tag, die meisten Leute wissen überhaupt nichts, außer den Blödelkram aus Westfernsehen und Westpresse... (ha ha ha...)

  • Ich schaue gerade eine Sendung über die Entdeckung von Australien an.


    http://www.zdf.de/ZDFmediathek…/Australien-Saga-(Teil-1)


    Minute 2:45
    Die größte Angst hatten die Seeleute vor einer Krankheit die ihre Zähne faulen ließ und ihre Kraft und ihr Leben nahm - Skorbut.
    Erst im 18 Jh. erkannte man dass das eine ernährungsbedingte Krankheit ist, und Sauerkraut ein gutes Gegenmittel ist.
    James Cook bekam auf seinem Schiff damit die Krankheit in den Griff. Er lud seine Matrosen in die Offiziersmesse ein und ließ aus Deutschland importiertes Sauerkraut auftischen. Cook schlang selbst größere Portionen davon herunter. Statt Bier trank er Zitronensaft. Die meisten Matrosen machten es ihm nach, schon aus Respekt. Und wer das Kraut absolut nicht essen wollte, dem ließ er mit der neunschwänzigen Katze, der berüchtigten Folterpeitsche Appetit einprügeln.


    Und tatsächlich, als erster großer Kapitän gelang es Cook seine Besatzung fast frei von dieser Krankheit zu halten. Ungewöhnlich in einer Zeit in der manchmal fast dreiviertel der Besatzung auf großer Fahrt starben.



    weitere Informationen zur Sendung






    Ich frage mich was die unter Fichtennadelnsud verstehen.
    Die Definition von Sud die ich gefunden habe ist:
    "Flüssigkeit, in der etwas gekocht, gebraten wird und die danach zurückbleibt
    (meist Fachsprache) durch Auskochen entstandene Flüssigkeit"
    Das ist erstaunlich dass das Vitamin C dann trotzdem noch erhalten bleibt. Oder vielleicht haben sie nur einen Aufguss mit heißem oder kochenden Wasser gemacht.
    Aber da steht ja auch dass Zitronen- und Limettensaft oft in eingekochter Form auf den Schiffen mitgeführt wurde.
    Als Kind habe ich wenn ich stark erkältet war immer heißen Zitronensaft bekommen.



  • Im TV haben sie sich gerade die Frage gestellt ob rotes Fleisch und Milchprodukte dumm machen.


    http://www.daserste.de/informa…lchprodukte-dumm-100.html


    Quote

    Tierische Fette haben keinen guten Ruf. Sie machen dick, heißt es. Aber haben sie auch einen Einfluss auf unsere Gehirnleistung - machen sie also dumm?



    Am Anfang des Videos beklagt sie sich darüber dass sie sich in letzter Zeit kaum etwas mehr richtig merken kann und sie frägt sich ob das eventuell auch an der Ernährung liegen könnte.


    Forscher aus Boston machten ein Studie. Sie fragten 6.000 Senioren nach ihren normalen Essgewohnheiten. Anschließend ließen sie dann über 4 Jahre Gehirntests durchführen in denen die Befragten ihre kognitive Leistungsfähigkeit und ihr Erinnerungsvermögen unter Beweis stellen mussten.
    Dabei wurde deutlich dass wer viel tierisches Fett zu sich nimmt, so wie es in rotem Fleisch , Wurst, Butter oder Sahne steckt, der baut geistig schneller ab.
    Im Schnitt sind die Gehirne der Wurst- und Butteresser sechs Jahre älter als die Denkorgane derjenigen, die Olivenöl und Margarine bevorzugen.


    Dann kommen (Minute 1:25) ein paar wissenschaftliche Erklärungen dazu.


    Gesättigte Fettsäuren, die vor allem in tierischen Lebensmitteln vorkommen, lassen die Zellmembran unbeweglicher werden, und unsere Hirnleistung nimmt ab.


    Eine einfache Lösung sind ungesättigte Fette aus Pflanzen und vor allem Omega3- Fettsäuren aus Fisch. Beide beugen neurodegenerativen Erkrankungen vor, und können den Erstarrungsprozess im Prinzip wieder rückgängig machen, solange die Zellen nicht unwiderruflich geschädigt sind.


    Das Gehirn mag ungesättigte Fette, die man vor allem in der mediterranen Küche findet.







    Susan Schenk schreibt in ihrem Buch "Beyond Broccoli" dass ihr Verstand schärfer geworden ist als er je war als sie weniger Carbs gegessen hatte und begann Eier, Fisch und Fleisch öfters die Woche zu sich nehmen.

    Ihr Verstand funktioniert jetzt besser als in ihrem ganzen Leben zuvor. Sie ist klar, sharp, fokussiert und ihr Gedächtnis ist besser als je zuvor.
    Sie liest jetzt schneller als je zuvor in ihrem Leben und wird schnell gelangweilt mit soften oder leichten Lesematerial. Schwieriger Lesestoff der für sie früher sehr mühsam war durchzuarbeiten und zu verstehen , nimmt sie jetzt ganz easy auf weil ihr Verstand auf einem höheren Level arbeitet.


    Quote

    Best of all, my brain is sharper than it’s ever been. The real improvement occurred when I got my carb intake down to 100 grams a day or less. My brain worked better than it ever had in my life. When I curb my carbs, I am clear, sharp, focused, and my memory is better than ever. If I make a mental note of a page number (not having a book marker handy), I often even recall the exact page numbers where I read things. This is quite a turnaround for someone who couldn’t remember her husband’s cell phone number!


    Whenever I go a week or more eating 100 grams of carbs a day (or less), I read faster than I have ever read in my life, and I often find I get bored with “soft,” or light, reading material. I find myself often preferring science, college textbooks, and things that used to be a chore to plow through. Things that were once very challenging for me to understand are much clearer, as my mind is now performing at a higher level.


    Sie war zuvor längere Zeit vegan:

    Quote

    Now I eat small, oily fish because they are crucial for my brain and well-being.


    Quote

    I also enjoy a very large vegetable salad every night, using only vinegar as dressing and adding avocados and olives for flavor and healthful fats. I enjoy fruit in moderation, especially apples, berries, and mangos. I drink blended greens with lemon juice, ginger, and stevia added to reduce their bitter taste rather than making fruit smoothies.

  • Quote

    "Die anthroposophisch orientierte Ernährungswissenschaftlerin Petra Kühne teilt diese Auffassung. Die Suppe zum Frühstück habe in bäuerlichen Haushalten noch immer Tradition. Aus Kühnes Sicht wirkt Kochkost mehr nach innen auf die Organsysteme, Rohkost dagegen bis in die äußersten Bereiche der Haut. Ernährung soll uns zur Innerlichkeit leiten, so will es die Lehre von Rudolf Steiner. Dass Rohkost die Seelenwärme aus dem Körper ziehe, schränke ihren Stellenwert zumindest ein. Nicht zufällig habe die reine Rohkostlehre genau dort die meisten Anhänger, wo eine "Kultur der Äußerlichkeit" herrsche, nämlich in den USA."


    http://schrotundkorn.de/ernaehrung/lesen/sk9905e1.html




    Quote

    "Auch die Ernährungsberaterin Jamila Peiter hat früher die Thesen von Burger in ihren Büchern und Seminaren verbreitet. Die reine Rohkost, vor allem aber ihren eigenen "Gesundheits-Fanatismus" betrachtet Peiter mittlerweile als Täuschung. In ihrer kürzlich erschienenen Autobiographie spürt sie den tieferen Gründen für ihr damaliges Verhalten nach.
    Radikale Rohkost-Anhänger würden nicht selten von Schuldgefühlen regiert und versuchten sich durch ihre übertriebene Eß-Disziplin unbewusst zu reinigen. Andere möchten ihre Umwelt durch Askese beeindrucken. "


    http://schrotundkorn.de/ernaehrung/lesen/sk9905e1.html


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  • BASF soll ein Gegenmittel für AGE's gefunden haben:


    Quote

    Was ist Glykation?
    Glykation bezeichnet die „Karamellisierung“ oder „Verzuckerung“ der Gewebefasern. Ist der Blutzuckerspiegel häufig erhöht, kann das dazu führen, dass Proteine sich mit Zuckermolekülen verbinden und miteinander verkleben. Durch diese biochemische Reaktion entstehen sogenannte AGEs (Advanced Glycation Endproducts), die der Körper als „nicht normal“ identifiziert und gegen die er Antikörper produziert. Die Folge: „Entzündungsreaktionen, die mit einer Verhärtung von Kollagenfasern einhergehen und die Zellfunktion stören“, erklärt Dr. Golüke. Dadurch verliert die Haut an Elastizität und wird anfälliger für Faltenbildung und Risse.


    Gegenmittel gefunden?
    BASF will mit dem Wirkstoff Collrepair der Durchbruch gelungen sein. Dabei handelt es sich um eine Verbindung, die unter anderem aus einem wässrigen Extrakt von Blättern des Rotwurzelsalbeis und einer Reihe B-Vitaminen besteht. Auch Dr. Golüke hat sich damit bereits auseinandergesetzt. „Der Wirkstoff soll die Produktionen von AGEs stoppen
    und sogar bereits fortgeschrittene Hautalterung rückgängig machen können.“


    http://www.stylebook.de/beauty…men-Glykation-783374.html

  • Hm. Das scheint nur für die äußerliche Anwendung auf die Haut zu sein. Ob das wirklich was "Neues" ist?


    Auf ihrer Webseite versucht BASF das jedenfalls als etwas Neues zu verkaufen.

    Quote

    [FONT=&amp]Collrepair DG: macht Glykation in vier Monaten rückgängig
    [/FONT]

    Im Laufe der Zeit kann die Zufuhr von zu viel Zucker durch eine chemische Reaktion namens Glykation unmittelbare negative Auswirkungen auf die Haut haben: So führt die Glykation allmählich zu Schädigungen der Hautstruktur. Die Haut verliert dadurch an Elastizität und Spannkraft, erste Fältchen bilden sich aus und der Hautton nimmt eine gelbliche Färbung an. Mit einem neuen kosmetischen Wirkstoff namens Collrepair® DG ist es BASF als erstem Unternehmen in der Kosmetikbranche gelungen, die Auswirkungen der Glykation rückgängig zu machen: Der synergistische Komplex spaltet AGEs (Advanced Glycation End Products) und die Hautfasern gewinnen wieder an Flexibilität und Funktionalität.[FONT=&amp] Nach einer Anwendungsdauer von vier Monaten wird die Gelbfärbung der Haut deutlich vermindert. Sie gewinnt wieder an Festigkeit und Strahlkraft.


    https://www.basf.com/de/compan…ses/2015/04/p-15-191.html
    [/FONT]


  • Da haben sie einen Bericht über Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten gebracht:

    Quote

    „Unsere Essgewohnheiten verändern sich. Was früher als gesund galt, steht heute unter Generalverdacht.
    In den letzten Jahren ist es nahezu hipp geworden Weizen, Gluten zu meiden. Diät ist häufig auch Religion für viele.“


    http://www.zdf.de/ZDFmediathek…m-Bauch---Laktose%252C...


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    Minute 23:40

    Quote


    Laktose ist ein Doppelzucker der gespaltet werden muss, denn unser Körper kann nur dessen Bestandteile , Glukose und Galaktose verarbeiten. Darum produzieren die meisten Europäer das Verdauungs-Enzym Laktase. Es spaltet im Dünndarm die Laktose. Stellt der Körper Laktase nicht in ausreichender Menge her spricht man von Laktose- Intoleranz.


    Der Milchzucker wandert dann ungespalten in den Dickdarm. Dort wird er von Darmbakterien vergoren. Gase wie Methan, Kohlendioxid und Wasserstoff entstehen. Menschen mit einer Laktose-Unverträglichkeit können dann beispielsweise an Blähungen, Bauchschmerzen oder Übelkeit leiden. Dabei gilt die Laktose- Unverträglichkeit als Urzustand. Bis vor 7500 Jahren konnten alle Menschen keinen Milchzucker verdauen.


    In vielen Gegenden Asiens oder Afrikas ist das noch heute so. Weltweit gelten noch ¾ der Erdbevölkerung als Laktose – intolerant. Doch Europäer und Nordamerikaner stellen größere Mengen an Laktase her, aufgrund einer Gen-Veränderung wurden sie zu Milchtrinkern. Ein evolutionärer Vorteil, der eine zusätzliche Nahrungsquelle liefert.


    Falls das stimmt, so wie die das schildern , dann sieht man doch dass sich der menschliche Körper mit der Zeit auf vieles anpassen kann. Das ist schon erstaunlich.


    Quote

    Bei Säuglingen ist während der Stillzeit das Enzym Laktase ganz besonders aktiv, und zwar überall auf der Welt. Denn nur so können sie die Muttermilch verdauen.


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