Posts by Angelika

    Bisher hatte ich Chlorella von PureRaw mal getestet: https://www.pureraw.de/navi.php?qs=chlorella&search=


    Allerdings hatte ich dazu ein zu fettes Produkt gewählt, das hatte ich dann weitergeschenkt.


    Wie meinst du das mit den Chlorella Presslingen zu Pulver verarbeiten: Wenn du sie ohnehin in Smoothies mischt, kannst du ja gleich die Presslinge mixen bis alles aufgelöst ist oder dauert das dann zu lange?

    Da würde ich an deiner Steller eher gleich Pulver kaufen, das wäre im Einkauf vermutlich deutlich günstiger als Presslinge dann wieder zu pulverisieren ...

    Wir haben auch eine "gemischte" Küche.

    Dabei bin ich sehr froh, dass mein Mann selbst kocht, dadurch kann jeder selbst so zubereiten und abschmecken, wie er/sie will.


    Trüffelöl: Wenn Trüffel nur eingelegt werden, vielleicht, habe ich noch nie angesehen. Aber am Naschmarkt habe ich schon Trüffelstücke zum Verkauf gesehen, sehr teuer. Ich schätze, man könnte so ein Stück in natives Olivenöl einlegen und stehen lassen.

    Vermutlich sind die meisten fertigen Trüffelöle nicht unbedingt mit nativem Öl und mit Aroma ergänzt.

    Wo würdest du es verwenden?

    Hier noch als Ergänzung über den AGE Anteil, leider habe ich so ausführlicher nur Lachs gefunden und nichts über Dorsch (könnte aber ähnlich sein).


    Quote from The A.G.E. Food Guide - A quick reference to foods and the A.G.E.s they contain von Helen Vlassara, MD und Sandra Woodruff, MS, RD
    FoodPortion sizeVery lowLowMediumHighVery HighHighest
    100 kU or less100-500 kU501-1,000 kU1,001 - 3,000 kU3,001 - 5,000 kU5,0001 - 12,000 kU
    Salmon filet (Lachs)
    boiled3 ozXX
    broiled (gegrillt)3 ozX
    microwaved3 ozX
    pan-fried3 ozXX
    poached3 ozXX
    raw3 ozX
    smoked3 ozX

    Hallo Wowa,


    vorab möchte ich vorausschicken, dass ich keine Ärztin o.ä. bin und dir nur von mir bekannten Erfahrungen anderer Menschen, insbesondere auch Rohis, berichten kann. Und natürlich auch von meinen eigenen.

    Zuletzt hattest du gefragt:


    Quote


    Wäre eine Rohkost Ernährung die NUR aus Früchten und rohem Fleisch (vllt noch rohe Eigelb) evtl eine Idee wert für jemanden der an irgendwelchen chronischen Krankheiten leidet? Es gäbe dann keine Antinährstoffe, makro mikro und vitamine könnte man einigermaßen decken keine age's und der Darm wäre für eine gewisse Zeit total entlastet und kann heilen?? Was hälst du von so einem Gedanken?


    Das ist für manche ein verlockender Gedanke, insbesondere wenn schlechte Erfahrungen mit veganer Rohkosternährung gemacht wurden.

    Es erinnert mich an einige Rohis, die von Wandmaker über Konz u.ä. schließlich zur sogenannten "Instinktiven Ernährung" nach Burger bei einer omnivoren Ernährung landeten.

    Dort gibt es zwar in geringerem Maße auch "Phytotherapie", wurde aber viel seltener und meist in sehr geringem Maße (aus) gelebt.

    Meist in der Früh nichts oder eben Kassia Fistula, Mittags eher Früchte, Abends eher Fett/Eiweiß. Das ist jetzt sehr sehr einfach gesagt, denn es wurden sogar Anleitungen für das "Durchriechen" gemacht, wie hier durchzugehen sei.


    Das ist sicherlich eine Methode, die einen selbst an die Sinne heranführt, jedenfalls war (und ist) es für viele unerwartet, wenn sie mit verschlossenen Augen etwas am Interessantesten finden, das sie "mit sehenden Augen" so nicht gewählt hätten.


    Es gab einige, denen dies alles sehr gut tat, andere wieder nicht so. Manchmal waren es auch eigene Einschränkungen, die nicht durchbrochen wurden, um alles verfügbare zu nutzen.

    Ein Rohköstler ist mir besonders in Erinnerung, der sehr viel auf Rohkostlieferanten mit vielen Früchten setzte, gleichzeitig durchaus auch einiges an tierischem, wie Leber und Fleisch aß. Mittlerweile isst er kaum mehr Früchte, zumindest, als ich zuletzt von ihm hörte.


    Viele Rohköstler*innen verzichten allerdings auf etwas, das ihnen real am besten hilft: Blutkontrolle.


    Während manche Autoren das Blaue vom Himmel erzählen über tolle Früchte, auch heute aktuelle Autoren, kann man sich anderswo informieren, dass genau eine hohe Last an Fruchtzucker (+ Doppel-Fruchtzucker wie Sorbit in Früchten u.ä.) gerade bei Schilddrüsenthemen sehr nachteilig sind.


    Hierzu gibt es einige Literatur, unter anderem hier über die Häufigkeit, die mittels Atemtests durchgeführt wurden:

    https://www.thieme-connect.com…ct/10.1055/s-0032-1322374


    Ergebnisse: Eine Fruktosemalassimilation konnte bei 48,9% der Hashimotopatienten versus 26,3% der Kontrollgruppe (p=0,035) nachgewiesen werden. Eine Laktosemalassimilation zeigte sich bei 42,2% der Hashimotopatienten und bei 21,1% der Kontrollgruppe (p=0,04).

    Insgesamt lag eine Fruktose-und/oder Laktosemalassimilation bei 73,3% der Hashimotopatienten und bei 42,1% der Kontrollgruppe vor. Somit vertrugen 26,7% der Fallgruppe und 57,9% der Kontrollgruppe beide Zucker (p=0,004). Die Fallgruppe gab signifikant häufiger gastrointestinale Beschwerden im Alltag an. Die Ernährungsfragebögen ergaben im Gruppenvergleich keinen Unterschied hinsichtlich des Konsums der jeweiligen Zucker.

    Schlussfolgerung: Das in der Studie beobachtete signifikant häufige Auftreten der Fruktose- und/oder Laktosemalassimilation bei euthyreoten Hashimotopatienten, sollte, auch unabhängig von gastrointestinalen Beschwerden, bei der Diagnostik dieser Patientengruppe berücksichtigt werden.


    Dr. med. Riedl schreibt zu diesem Thema auch einiges in diesem Artikel, in dem in Listen auch gezeigt wird, dass von besonders zuckerreichen Früchten eher abzuraten ist: https://eatsmarter.de/ernaehru…/ernaehrung-bei-hashimoto


    Am Anfang meiner Rohkost-Zeit hatte ich insbesondere Wildpflanzen wie Vogelmiere, Gundermann u.ä., dann Beeren und ein paar exotische Früchte, sowie Fisch (bevorzugt Forelle und Lachs) gegessen. Das hatte mir bei meiner Umstellung am besten geholfen.

    Durch Empfehlung mancher Rohköstler, begann ich auch rohes Fleisch (bester Qualität, keine Massentierhaltung) einzubeziehen.

    Ich muss sagen, dass mir persönlich nicht am besten half, auch Hühnerleber nicht. Von letzterer bekam ich jedesmal im Anschluss eine starke Menstruation, die ich sonst nicht hatte. Und auch sonst wurde ich nach einiger Zeit misstrauisch.


    Und später, durch einen Allergietest wurde mir klar, dass ich nicht nur auf Soja und Milch allergisch bin, sondern auch auf Fleischsorten (Säugetiere). Dies hängt vermutlich damit zusammen, weil ich in einem Zeckengebiet aufgewachsen bin. Vermutlich ist die Allergie inzwischen immer weiter gesunken, denn Zecken beißen mich seit ich roh bin nicht mehr, warum auch immer (keine gesehen oder besser aufgepasst, keine Ahnung).

    Fisch ginge bei mir gut, jedoch ist die Verfügbarkeit für mich nicht so leicht, wodurch ich auch auf Ergänzungen für DHA setze, damit ich im sehr dichten und intensiven Berufsleben eine regelmäßige, gleichmäßige Versorgung gewährleisten kann.


    Was ich damit sagen will: Antinährstoffe kannst du ebenso in Früchten wie auch in Fleisch haben und unter dem Strich kommt es auf dich persönlich an.

    Meine Ernährung habe ich über die Jahre immer wieder angepasst, manches dass ich probierte, verbannte ich auch wieder nach einiger Zeit.


    Aber das Wichtigste ist und bleibt die Erkenntnis: Dass Abwechslung sehr wichtig ist.

    Wenn mir etwas über eine zu lange Zeit immer gleich gut schmeckt, dann hat das meist etwas damit zu tun, dass es nicht oder nicht wirklich (ausreichend) roh ist. Dann kann es sein, dass ich mich stark überlaste.


    Auch ich muss auf meine Schilddrüse aufpassen. Eine regelmässige Kontrolle ist auch deshalb relevant, weil ich so mitbekommen hatte und mitbekomme, falls es in die falsche Richtung geht. -> Die richtige Fachärztin für diese Kontrolle ist eine Endokrinologin. Bzw. ein Endokrinologe.

    Um auf deine Frage zurückzukommen: Ich meide grundsätzlich Antinährstoffe. Während ich Wildpflanzen liebe, esse ich davon nur, was mir gut oder mindestens neutral riecht und gut schmeckt, guten Abgang hat. Am allerliebsten Vogelmiere, um diese Jahreszeit (Jahresanfang bis Frühling) kaufe ich auch gerne Winterportulak/Postelein dazu. Aber auch andere Wildpflanzen wie Beifussblätter, Hagebuttenfrüchte, einige Lippenblütler (von Basilikum bis Rosmarin usw), Süßgräse, die Palette, die ich auch in meinem Buch als Basis zeige.
    Beim Gemüse seit Anfang an Gurken, Zucchini, Paradeiser (Tomaten), Stangensellerie (obwohl ich die vor der Rohkost nie mochte) u.ä.

    Ich schätze nicht zu süße Früchte, im Winter ganz gerne auch Guaven, Beeren. Und vom tierischen Lachs.
    Bei mir fielen Anfangs wegen Allergien Gemüse wie Karotte oder Früchte wie Äpfel aus. Ich hatte wirklich angeschwollene Lippen davon. Das hat sich inzwischen gelegt.


    Dennoch "muss" ich "in meiner Mitte" bei der Ernährung bleiben. Mache ich das nicht, steigen Allergiewerte und auch Themen mit der Schilddrüse und was nicht sonst noch, was damit kommen würde.

    Jedoch ohne Blutkontrolle würde ich davon vermutlich (zu) lange nichts mitbekommen, wie ich es bei manchen Rohis beobachtet hatte.

    Diese hatten allerlei gegessen, auch Teile von Pflanzen mit ordentlich Antinährstoffen (z.B. Strunk von Brokkoli oder eher ungeeignete Wildpflanzen oder eigentlich abwehrende Häutchen von Cashews).

    Ich denke ab und zu ist das alles kein Problem, nur wenn es sich als regelmäßig manifestiert, ist das nix.


    Deshalb: vertraue deinen Sinnen, tariere dich intensiv - diese Zeit ist DEINE Investition.




    Dankeschön für deine Schilderung!

    Also die Dorschleberfrage kommt wegen dem Jodbedarf, lese ich heraus.


    Zu deiner Info wegen Schilddrüsenüberfunktion und "was manche Ärzte früher damit machten" kann ich von einer sehr nahen Verwandten erzählen, dass ihr der Arzt riet, viele Kreuzblütler (Kohl, Brokkoli, Blumenkohl/Karfiol, Kohlsprossen/Rosenkohl/ ... ) zu essen.

    Also umgekehrt, das ist auch das, was Rohi´s im Falle einer Schilddrüsenunterfunktion auch eher meiden sollten.


    Da ich für den anderen Beitrag den ich dir schrieb, das Buch "Optimale Ernährung für die Psyche" von Patrick Holford heraussuchte, holte ich auch gleich das Buch "Was die Seele essen will" von Julia Ross. Darin geht es auch ganz viel um die Schilddrüsenthematik.

    Derzeit hat man ja den Eindruck, das Thema sei erst kürzlich so aktuell, aber alleine die Auflage, die bei mir liegt, ist von 2002, also bald schon 20 Jahre alt.


    Mein persönlicher Eindruck ist, dass die Schilddrüsenthematik sehr viele Rohköstler*innen betrifft, auch besonders, wenn sie schon länger einen (annähernd) rohen Weg gehen. Häufig mehr oder weniger bewusst oder unbewusst kalorien-restriktiv.

    Es war eine Zeit lang sogar unterbewusst "in" würde ich sagen, einen langsamen Stoffwechsel zu fördern, in der Art, es würde das Leben verlängern. Das scheint - meiner Beobachtung nach - aber eher ein Trugschluss zu sein, wenn damit gleichzeitig Mangelzustände auftreten.


    Hier zu aus Julia Ross´Buch:


    Als nächstes geht es um Schilddrüsenschädigende Nahrungsmittel in dem Buch, da werden Weizen und seine Verwandten Rogge, Gerste und auch Hafer genannt. Ich esse auch immer wieder anfermentierten Hafer, aber in starker Abwechslung mit anderem, also ich mache nie einen fixen Plan meiner Ernährung. Es ändert sich laufend, selbst die Pflanzenproteine die ich esse, wechsle ich stark ab.

    Du weißt es vermutlich eh und Rohkost ist Soja ohnehin nicht - diese können lt. Diana Ross selbst bei drei bis vier Esslöfel am Tag die Schilddrüsenfunktion deutlich beeinträchtigen und Grundumsatz verringern. Weiter hinten im Buch (Seite 172) berichtet sie auch über das frühzeitige Altern des Gehirns bei Soja (hawaiianische Studie; Tofu-Verzehr u.ä.).

    Dann zählt sie auch Kreuzblütler auf, allerdings in kleinen Mengen können sie gegessen werden, schreibt sie.

    -> Also ich würde Kohlgemüse keinesfalls in einen Mixer als Smoothie oder sowas verwerten .. Aber das hast du ja eh nicht vor wie ich lese.


    Sie erwähnt neben Stress übrigens auch Flourid und Chlor im Leitungswasser. Dann natürlich Medikamente (Östrogen, Antibabypille, Lithium, Sulfonamide, Diabetesmedikamente) und Quecksilber (-> Thunfisch u.ä. eher meiden).


    Ich hatte einen älteren Rohköstler kennengelernt, der aß Dorschleber oder überhaupt "Dosen-"Leber wegen dem Vitamin B12 und erzählte das jedem. Er schien ganz gut damit zu fahren. Leider ist er inzwischen verstorben, da er alleine lebte und anscheinend gestürzt war und sich geweigert hatte, ein Telefon oder Handy zu benützen. Sein Sturz wurde deshalb leider zu spät entdeckt.


    Aber jedenfalls hatte er keine Bedenken immer wieder eine Dose xxx-Leber zu essen und fühlte sich anscheinend wohl damit. Er war eher groß und schlank (normalgewichtig).
    Ich habe bei einem Markt eine Dorschleber-Dose angesehen, lt. Aufdruck ist keine Fettzugabe darin. So ein Produkt wird wohl relativ kurz erhitzt, also nicht so wie etwas mit Fettzusatz in der weißt heißeren Pfanne (AGEs). Dennoch ist Dosenware, auch wegen der Kunststoffbeschichtung in Berührung mit Fett (Hormone?) eher nicht so beliebt. Ansonsten habe ich über eine Alternative oben schon geschrieben.


    Mit der Fruktose würde ich, wie du selbst anmerkst, eher aufpassen, siehe auch diverse Literatur.

    Anmerkung: Falls du Literatur von Williams "Heile deine Schilddrüse" liest oder gelesen/gehört hast, da wird oft (auch von anderen) propagiert, dass er nichts gegen Fruchtzucker hätte. Aber hier muss man echt aufpassen, WIE er das meint. Bei Empfehlungen (wenn man sich auskennt) sind es dann doch eher die traubenzuckerreicheren oder generell zuckerärmeren Früchte wie Papaya und Beeren, die er empfiehlt. Er schreibt gerne Lobpreisungen an diverse Früchte, aber Achtung, wenn man all das an einem Tag essen würde, bräuchte man wohl einen Gärbottich als Bauch. Es ist wohl eher als Abwechslung und bewusstes Essen und sich daran freuen gedacht. Und dann gibt es ja noch jene, die noch voll Nahrungsmittel-Industrie-Junkfood gewöhnt sind, für jene ist vermutlich sogar eine Fruchtzuckerbombe aus Früchten besser, da ist wenigstens viel Wasser und etwas Ballaststoff drin im Vergleich zu diversen Sch***-Riegeln und Mehlspeisen usw.

    - - -


    Wie isst du die von dir gelisteten Samen: Mit einem Löffel oder als Mixtur irgendwie zubereitet?
    Es gibt einige Rohis, die ich kennengelernt habe, die ähnlich sie du praktizieren oder praktizierten.

    Die Frage ist halt, ist das die Weise, wie du dich gerade gut versorgen kannst und du dich wohl fühlst?


    Wenn du bemerkt hast, dass es Themen gibt, die mit Blutwerten "getrackt" werden können, würde ich das jedenfalls machen.

    Die Blutwerte über Schilddrüsenspezialisten (Endokrinologen) werden üblicherweise von der Kasse bezahlt, ich glaube da wird sogar alle 2 - 3 Monate empfohlen zu monitoren, bis man den Dreh heraussen hat.

    Jeweils 2 Monate eine Ernährungsart durchzuziehen und jeweils testen zu lassen, würde ich dir deshalb empfehlen.

    Alles andere ist Glaskugellesen und braucht zu lange.

    Zuerst würde ich einfach die aktuellen Werte analysieren lassen. Dann 2 Monate so essen, dass du alles weglässt, das du in Verdacht hast (Hafer vielleicht auch eher weglassen zuerst, alles wo du evtl .Allergien hast [bei mir geht Milch gar nicht]). Dann sollten sich die Werte geändert haben.

    Dann kannst du entweder nochmal weiter so machen 2 Monate und dann erst wieder etwas hinzufügen oder gleich etwas Neues wieder dazuzunehmen.


    Ich weiß, das ist langwierig, aber das kann dir keiner abnehmen, wenn du wirklich schnell(er) Erfolge haben möchtest.

    Angelika ich bin der Typ der so frech bei Youtube gefragt hat ob den eine Ernährung nur mit Fleisch Früchten und rohem Eigelb eine idee wert wäre für chronisch erkrankte, falls du dich errinern kannst :)

    Oh, das ist ja prima. In der Youtube-Kommentarfunktion lässt sich nämlich nicht besonders gut schildern und zitieren, außer man hält sich sehr kurz. Für dieses Thema ist das Forum als Austausch am allerbesten, auch besser als ein Video. Ich antworte in einem separaten Beitrag darunter.

    Angelika hatte beim Lesen direkt mehrere Assoziationen und Denkanstöße wie bei sehr vielen was du hier schreibst. Ich muss mir mehr Beiträge von dir durchlesen, hast hier verdammt gute Themen im Forum wo man sein Horizont erweitern kann ohne das man sich vorkommt als würde man gezwungen sein etwas zu studieren. Fettes danke, dass du andere daran teilhaben lässt.

    Dankeschön für deine Wertschätzung!

    Ich habe festgestellt, dass manches Thema nur kurz in manchen Medien behandelt wird und andere dafür, weil damit in irgend einer Weise Geschäft gemacht werden kann, viel mehr. Menschen, die Rohkost auch nur halbwegs in einer Art durchziehen (wollen), gibt es nicht so viele, weil ihr innerer Schweinehund gerne davon abrät, weil es für alles Mögliche genug Argumente für die eine oder die andere Richtung gibt.


    Deshalb versuche ich, entkoppelt von Geschäftsinteressen, Erfahrungen zu teilen und insbesondere auch andere dazu anzuregen, ihre Erfahrungen zu teilen. Ich glaube, es geht ganz viel verloren in einer dicken Lackschicht der glänzenden High-Tech Werbung mit ihren Werten.

    Der Austausch mit anderen hilft auch hier, (wieder) mehr "auszugraben" und eben zu teilen.


    "Du hast an anderer Stelle etwas wegen Fette gefragt. Meine Wahrnehmung ist, dass stark verarbeitete (Pfanne etc) Fette die Wahrnehmung im Gehirn verändern: In Richtung Angst oder in Richtung Erkennen, dass ein anderer Weg genommen werden muss (und diesen auch sehen)."


    Ich hatte Experimente und Phasen gehabt wo ich mich ketogen ernährt habe. Ich habe so ziemlich jede Variation probiert. Mal vegetarisch, vegan, Rohvegan, omnivore, carnivor und Roh-omnivore. Alles unter 30g KH mit hohem Fettanteil. Es ist unglaublich wie sehr sich die (wie du auch schreibst) "Wahrnehmung im Gehirn" bei jeder einzelnen Variation verändert. Die Bezeichnung ist zwar für alle ketogen, aber wie man sich emotional jeweils fühlt ist so extrem verschieden. Grade bei verarbeiteten/eher ungesunden Fetten kam wie du schreibst dieses "Erkennen" (schwer zu beschreiben) aber aber auch gleichzeitig Hilflosigkeit.

    Rohvegan ketogen mit Hauptfettquelle aus gekeimten Leinsamen, Chia, Hanf, Sesam hatte ich etwa 5 Monate und es hat mich spirituell am aller heftigsten beeinflusst. Sobald ich erhitztes Fett dazunahm kamen fast schon unbegründete Angstgefühle dazu.

    Das erinnert mich an einen sehr nahen Verwandten, als er noch "sehr klein" war. Immer wenn er von einer älteren Verwandten stark erhitztes Fett bekommen hatte (0,5 bis 3 Tage davor), war er weinerlich und nicht leicht zu beruhigen, während es sonst nicht einmal zu einer irgendwie ähnlichen Situation kam.

    Mir tun Mütter wie auch Kinder in Situationen leid, die nicht den Zusammenhang der Ernährung kennen. Ebenso natürlich Väter.


    Im Austausch mit andern (Kochkost) Müttern, die Tragetücher, Stillen und Familienbett sehr schätzten stellte ich allerdings auch ein besonders entwickeltes Bewusstsein betreffend zugesetztem Zucker fest. Es war nicht nur verpönt, sondern verboten, etwas mit Zucker zu den Treffs mitzunehmen, weil die Kinder sonst "auszuckten" bzw einfach zu viel herumtollten und sich im schlimmsten Fall verletzten. So war es z.B. erlaubt, Apfelstrudel mit dünnstem Strudelteig, innen ohne jeglichen hinzugefügten Zucker, selbstgebacken, mitzunehmen. Aber wehe, etwas mit Zucker.

    Das war allerdings das einzige, das mir als kollektiv durchgesetzte Regel in dieser Gruppe aufgefallen war. Vollkorn (nicht zu verwechseln mit Vollwert) war ansonsten sehr in Mode gewesen und ist es wohl heute noch.


    In der Psychologie versucht man ja Menschen zu kategorisieren und einzuordnen um Verhaltensmuster verstehen zu können. Interessant ist, dass bisher (also hab noch nichts von gelesen) niemand die Essgewohnheiten dazu nimmt zur Analyse. Ob der gleiche Mensch jemand umgebracht hätte wenn die Ernährung anders wäre? Meistens geht es immer wieder um Mutter oder Vaterkomplex um etwas zu erklären. Ernährung hat meiner Meinung nach einen nicht zu unterschätzenden Einfluss.

    Oh doch, da gibt es Studien und Literatur dazu. Ganz besonders empfehle ich dir hierzu "Optimale Ernährung für die Psyche" von Patrick Holford, Autor des Bestsellers "The Optiumum Nutrition Bible". Ich habe eben nachgesehen, das Buch kostet auf Amazon derzeit zwischen 95 und 230 EUR, wohl weil es nicht mehr aktuell aufliegt. Aber sehr günstig unter 10 EUR bei rebuy, falls du es dir besorgen möchtest.

    Ich zitiere hier aus dem Buch:


    In diesem Buch geht es hier um sehr viele Aspekte, und auch wenn sich inzwischen Informationen über die Auswirkungen von Zucker besonders gut im Mainstream verbreiten, knüpfe ich an das Zuckerbeispiel mit den Kindern von vor über 15 Jahren mit folgendem Zitat an:


    Fette werden in diesem Buch gleich am Anfang ausführlich betrachtet. Natürlich wird auf deren Wichtigkeit hingewiesen.

    Hier ein kleines Zitat daraus:


    Quote from "Optimale Ernährung für die Psyche" von Patrick Holford (Übersetzung 2003, Vorchdorf)

    [...] Seite 28


    Die beste Ernährung, vom Gesichtspunkt der Omega-3-Fette aus, ist eine "fischhaltige" Ernährung, bei der Sie dreimal pro Woche Fisch essen, oder eine Veganerernährung mit Samenverzehr. Es ist nicht nur wichtig, eine direkte Quelle von Omega-3-Fetten wie Fisch oder eine reichhaltige, indirekte Quelle wie Leinsamen zu haben, sondern auch weniger gesättigte und verarbeitete Fette zu sich zu nehmen. Eier von Hühnern, die mit Omega-3-haltigem Futter ernährt werden (normalerweise Leinsamen), sind auch ein bedeutender Lieferant von Omega-3-Fetten.

    Dabei gibt er auch zusammenfassende Punkte und Strategien, ggf. inkl. Ergänzung (eben je nach Verfügbarkeit ..), an.


    Wenn du das Buch durchliest, erkennst du, wie alles zusammenspielt, angefangen von den Aminosäuren, über Fette bis zu anti-sozialen Nahrungsmitteln.


    Die Aufklärung an Menschen, die in tiefe Strudel geraten, ist sicher nicht sehr einfach. Süchte zu behalten ist einfacher, als sie gezielt durch Maßnahmen zu beseitigen.


    Er sagt, was eine Krankheit ist hängt vom Arzt oder Psychiater ab.


    Quote from "Optimale Ernährung für die Psyche" von Patrick Holford (Übersetzung 2003, Vorchdorf)

    [...] Seite 144/145: Dies vor Augen bezeichne ich psychische Krankheit als einen Geisteszustand, in dem jemand nicht in der Lage ist, mit einigen Aspekten des Lebens zurecht zu kommen, bis zu dem Punkt, an dem seine Fähigkeit, ein erfülltes Leben zu führen, ernsthaft beeinträchtigt ist.

    [...] Seite 150: Eine bahnbrechende Studie von 1980 entdeckte, dass 46% aller Menschen mit der Diagnose einer psychischen Störung ein körperliches Leiden hatten - wie z.B. einen Ernährungsmangel. Viel zu wenige Psychiater prüfen ihre Patienten auf Ernährungsmängel, abhängig machende Aufputschmittel oder ein hormonelles Ungleichgewicht, welche alle Symptome von psychischen Störungen hervorbringen können.
    Auch kommen nicht alle zur selben Diagnose, wie die Studie eines Professors für Recht und Psychologie der Stanford Universität, Dr. Rosenhan, deutlich demonstriert, [...]

    Ein sehr umfangreiches Buch über die von dir erwähnten Verhaltensmuster.

    "Gute Laune ist ein Mangel an Information"

    Zwar recht melancholisch aber finde es verbirgt sich viel dahinter. Naive Menschen und Menschen die sich nicht mit der Welt/Nachrichten befassen haben öfters gute Laune. Wenn man ständig auf dem neusten Stand ist, was alles so verdammt verkehrt um uns herum läuft, könnte man nicht mehr lächeln. Habe mich früher sehr oft über alles informiert und man könnte fast depressiv werden wenn man zuviel Zeit damit verbringt. Manchmal ist es von Vorteil sich nicht zu sehr beeinflussen lassen von dem negativen unserer Welt. Vielleicht bringt solch ein Denkanstoß jemandem was ;) ich hab zu lang gebraucht um solche Sachen zu reflektieren.

    Ja, dein Spruch erinnert mich auch an den Spruch:

    Je mehr ich weiß, desto mehr erkenne ich, dass ich nichts weiß. (Albert Einstein)


    Bzw. führt manches Wissen dazu, dass man sich ggf. noch weiter informieren muss.


    Ich habe seit meiner Ernährungsumstellung gelernt, dass ich stark aufpasse, was ich denke, was ich wünsche, wohin ich meine Aufmerksamkeit lege.

    Oder bewusst "abwehre". Wobei das "abwehren" oft den Check beinhaltet, was ich dagegen/dafür mache. Was ist zielführend.

    Und oft ist Kommunikation ein wichtiger Schlüssel.

    Bei den heutigen Sozialmedien oft auch ein Teufel.


    Ein guter Spruch ist hier auch: "Wem nützt das?" (Cui bono?)

    Das ist die erste Frage dich ich mir stelle, wenn ich manche Informationen lese. Gerade "naive" Menschen werden von gelenkten "Aufklärern" manipuliert.

    Es macht häufig Sinn länger zu beobachten, von wem die Information kommt, welche Nahebeziehungen zu Parteien, Ländern usw. vorliegt.


    Einem nahen Familienmitglied hatte ich einmal als er noch relativ jung war, eine Dokumentation über die Erde und Bevölkerung, Nahrungserzeugung/versorgung gezeigt.

    Er fragte mich danach einen Satz dieser Art: "Warum hast du mir das gezeigt, jetzt habe ich meine Leichtigkeit verloren."

    Das gab mir einen gefühlten Stich ins Herz. Und ich erinnerte mich an meine Jugend, als ich solche Information bekam.


    Es ist wohl trotzdem auch wichtig, sich Schattenseiten bewusst zu werden. Nur so kann etwas dagegen getan werden.

    Die "Kopf in den Sand"-Mentalität und das Verdrängen hilft im Leben meist nicht weiter.


    Du hast an anderer Stelle etwas wegen Fette gefragt. Meine Wahrnehmung ist, dass stark verarbeitete (Pfanne etc) Fette die Wahrnehmung im Gehirn verändern: In Richtung Angst oder in Richtung Erkennen, dass ein anderer Weg genommen werden muss (und diesen auch sehen).

    Dies hatte ich später auch in der Familie beobachtet. Und etwas später habe ich dazu sogar Literatur gefunden ("Was die Seele essen will" und "Optimale Ernährung für die Psyche") Die Auswirkung ist extrem, finde ich.

    Ein Schlüssel zum Glücklichsein ist das Gefühl, etwas dafür/dagegen tun zu können, Einfluss nehmen zu können.

    Dazu gehört auch die Erkenntnis, was dies sinnvollerweise sein kann.


    Das Virus beeinflusst unser aller Leben derzeit sehr stark. Ich hoffe, dass die Wahrnehmung

    der Wichtigkeit lokaler Lebensmittelerzeuger, Bewusstsein Anti-Massentierhaltung und mehr pflanzliche Ernährung dadurch stark erhöht wird in der Gesellschaft.

    Was "gesunde Ernährung" angeht, sind die Kräfte jener, die mit lang lagerbarer Ware Geschäft machen wollen (oder müssen?) derzeit noch sehr stark.

    Aber das Bewusstsein wird bestimmt auch hier besser.


    Ich arbeite in einer Firma, die u.a. in der Krebsforschung aktiv ist und Biotechnologie für die Erzeugung von Medikamenten.

    Natürlich nehme ich dort wahr, was als Konsument oder Patient oft nicht erkennbar ist.

    Zum Beispiel, dass viele Krankheiten, besonders Zivilisationskrankheiten und deren Folgen und Anfälligkeiten mit der eigenen Lebensweise zusammenhängen.
    Bestimmte Medikamente bräuchte wohl fast niemand, wenn auf der anderen Seite nicht kohlenhydrat- und fettgeschwängerte, für Profitmaximierung bunte und lustige Werbung fast allgegenwärtig wäre.


    Und alleine in diesem Sinne kann jeder für sich selbst (und seine Familie) sehr viel bewirken.

    Guten Abend,


    wie jeder weiss ist erhitztes Fett sehr ungesund freie radikale usw. Vor allem mehrfach ungesättigte sollten ja auf keinen Fall erhitzt werden. Wie ist es den beim Fisch aus der Konserve? Makrele in Wasser eingelegt ist zb 15g Fett, diese wurde ja auch erhitzt. lst das nun dermassen ungesund weil nun erhitztes Omega 3 extrem schädlich ist und man es unbedingt meiden sollte? Ich bin überwiegend rohkost, doch habe unter anderem Dorschleber in eigenem Fett integriert wegen Vitamine und viel Omega 3. Die ist ja auch gekocht (so entweicht das Fett aus der Leber), tue ich damit unbewusst nen grossen Fehler da nunmal das Fett erhitzt ist? Oder kann ich es weiterhin essen und der Körper nimmt das wertvolle omega 3 auf und ich hab etwas nicht beachtet.. Hab nirgendwo was dazu gefunden, nur halt das man mehrfach ungesättigte fette auf keinen Fall erhitzen darf.


    hoffe jemand kann mir genaueres sagen vielen dank :)

    Hallo Wowa,


    egal welche Kunstgriffe du wählst, bedenke ob du es wegen einer Wirkung isst oder wegen Inhaltsstoffen, die dir nachweislich (?) fehlen.

    Wechsle Quellen ab und wähle möglichst "cleane" Quellen, wenn du die finanzielle und organisatorische Möglichkeit hast.


    Eine "arme Leute Quelle" war früher Hering und den gibt es sauer eingelegt. Das ist dann zwar pasteurisiert aber durch das saure Milieu (Essig/niedriger pH-Wert) hat das kaum eine Auswirkung auf die AGE/ALE Bildung.


    Ob etwas mehr oder weniger AGE oder ALE Enthält, erkennst du am deftigen Geschmack: Je deftiger, desto mehr davon ist drin (gilt auch ggf bei längerer Lagerdauer oder Stehen/Liegen einer rohen Mischung)


    Welche Inhaltsstoffe sind es, die dich zu Dorschleber haben greifen lassen?

    Und ja, bevor du krasse Mängel hast, ist vermutlich alles besser als nix. Erzähle mehr, wie es zu deiner Entscheidung kam.

    Lieber Jörg, weißt eh, wir sind hier in einem Rohkost-Forum ;-)


    Bevor ich zu einer weiteren Beantwortung komme: Das Rapsöl von dem du da schreibst ist ein behandeltes.

    Rapsöl, das kaltgepresst ist ist keinesfalls etwas für Erhitzung, aber Erhitzung ist bei Rohkost ohnehin nicht gewollt.


    Menschen sind von viel nicht totkrank, aber mega-viele leiden an Depressionen und anderen psychischen Beschwerden.


    Für Menschen, die sich damit nicht befassen wollen und zudem billige Ernährung möchten, egal welche Fettsäuren darin sind und egal welche AGEs, Histaminanhäufungen etc, für die ist das egal.


    Wie Ernährung wirkt, wird normalerweise erst erkannt, wenn sie über Wochen entsprechend umgestellt wird.

    Hi, ja Eisen ist immer und immer wieder ein aktuelles Thema.


    Da ich eben einen Text dazu mit aktuellen Blutwerten von mir in einer Social Plattform Kommunikation postete, kopiere ich dies auch hier herein:


    [...] Daraus habe ich herausgelesen, dass du u.a. ein Eisen-Thema hast und läufst.

    Aus meiner Erfahrung kann ich dir hier berichten: Als ich zur Rohkost umgestellt hatte, war ich begeistert von meiner Fähigkeit nun auch Sport, ähnlich wie andere betreiben zu können, ohne einen Asthmaanfall oder Neurodermitis/atopische Dermatitis zu bekommen. Angeregt (und bezahlt) von meinem damaligen Chef, der für zum Ausgleich zum Beruf für den Iron Man (am Wörtersee) trainierte, ging auch ich in einen Lauf-Kurs, wo uns Kollegen in der Firma das Laufen gezeigt wurde. So begeistert wie ich war, konnte ich als Anfängerin natürlich keine Höchstleistungen für meine ersten Lauferlebnisse erringen, aber meine Lunge machte mit.


    Und ich lief annähernd jeden Tag bis zu einer Stunde. Es stellte sich allerdings nach einiger Zeit heraus, dass ich mit der Rohkosternährung alleine, und ich aß damals schon auch Wildlachs u.ä., nicht genügend Mineralstoffe und Eiweiß zu mir nahm. Nicht nur, dass ich mich mit Fruchtzucker gegenüber Traubenzucker überlastete, sagte mir mein damaliger Hausarzt, ein sehr guter Diagnostiker (leider schon in Pension): "Wenn Sie laufen, dann zerstampfen Sie dabei sozusagen ihr Eisen."


    Anders gesagt, mein Eisenmangel den ich damals hatte, war selbstgemacht. Es dauerte Jahre, bis ich das Eisen "in den Griff" bekam. Die Eisentablette, die er mir zuerst verschieb, setzte ich sofort wieder ab, nachdem mir nach der ersten ganz elendiglich zumute war, fast depressiv. Das Ding funktionierte nicht bei mir. Nach ein paar Monaten kam für mich heraus: Granatäpfel und für Sport eher in kleinem Maße ergänzen. Eine Studienkollegin damals war von ihrem Eisenmangel so stark betroffen, dass sie alle paar Monate eine Infusion von einem Spezialarzt in Burgenland bekommen musste.

    Zeitgleich probierte sie - als Kochköstlerin - Saft von Granatapfel (pasteurisiert/nicht Rohkost) täglich zu trinken und Reis wegzulassen (damals war im Web zu finden, dass Reis das Eisen "aufsaugen" würde einfach gesagt). Als ich sie nach ein paar Wochen (nach den Weihnachtsfeiertagen) wieder sah, berichtete sie mir, dass ihr Eisen zu gut war für eine Eiseninfusion (oder was da verabreicht wird), sie das nicht brauchte.

    Mein damaliger Chef hatte eine andere Strategie, von der ich dir auch erzählen möchte. In unserem Leitungswasser wird sehr viel herausgenommen, damit es schön klar ist. Es gibt und gab aber auch Quellen, die durchaus einen höheren Eisengehalt haben würden. Mein damaliger Chef holte sich separat von einer eisenhaltigen Wasserquelle wöchentlich oder je nach dem in eigenen Flaschen das Wasser. Solches eisenhaltiges Wasser kann durchaus "bräunlich" sein und schmeckt wirklich nicht jedem.


    Aber das funktionierte bei ihm sehr gut. Für diese Quelle musste er allerdings mit dem Auto hinfahren (ins Burgenland). Meine "Labsal" für Eisen ist deshalb eher der Granatapfel in der Winterzeit (frisch) vmtl auch regelmäßig (anfermentierter Nackt-) Hafer und (Rohkost-) Erbsenprotein. Quellen, die ich jedenfalls und nicht nur ausnahmeweise einbeiziehe. Außerem Meiden von oxalhaltigen Quellen (kein roher Kakao o.ä., der war krass "saugend" wie ich einmal merkte)

    Inzwischen ist mein Eisenwert eher an der oberen Grenze, inklusive Hämoglobin.


    Werte von Jänner 2021:

    Hämoglobin 15,3 g/dl (Referenzwerte 12 bis 16) und

    Eisen sogar bei 154 ug/dl (Referenzwerte 37-145),

    Transferrin-Sättigung 46% (Referenzwerte 16-45),


    wobei ich Eisen nicht gezielt mit Nahrungsergänzungsmittel ergänze, jedenfalls nicht bewusst (Lysin, DHA, Vitamin D und anderes, das ich hier so nicht ausreichend essen kann, schon).

    Und ja, die Mens bekomme ich auch inzwischen immer noch aber so wie fast immer - wohl durch Rohkost geschuldet - mild mit max. 3 Tagen, wobei der erste und letzte Tag fast nix ist. Also nicht, dass du meinst, Eisen ist besser mangels Mens. Die Mens ist überhaupt ein guter Qualitätsmesser für die Ernährung für Frauen, ich bin sehr froh dass ich dies habe.


    Ich mache - sofern möglich - alle 1 - 2 Jahre einen Blutcheck, das rate ich dir, damit du rechtzeitig siehst, wo du hinsteuerst. Es ist immer nur ein "Augenblick", also mach die Analyse dann, wenn du meinst, dass du die jene Ernährung praktiziert, die du gerade längerfristig durchziehen möchtest. Ich passe ja auch manchmal an, das ist auch Lebensabschnittsbedingt so.


    Deshalb 2 - 3 Monate esse ich wie ich denke, dass es die nächste Zeit weitergehen soll, dann Test und dann ggf. kleine Korrekturen.

    ===


    Hier noch eine interessante PDF zu Metallen im Grundwasser (interessant wegen Zusammenhänge + Karten): https://www.bmlrt.gv.at/wasser…sser/metalle_gw_2013.html


    Ich trank auch schon immer wieder Wasser aus dem Fluss bei uns, allerdings sind da durchaus auch Mikroorganismen dabei, die dann nicht immer "perfekt" zum Trinken sind (ist zwar relativ sauber, sogar für Flusskrebse, aber nicht als Trinkwasser eingestuft).

    Was ich besonders gerne immer wieder (mehr als einmal in der Woche) trinke ist grüne Heilerde von Orkos. Die von einer "Marken" Firma hatte ich einmal vor Jahren auch probiert, aber von der bekam ich Pickel. Wie auch immer, ich denke Heilerde, wenn sie einem spürbar gut tut, kann auch sehr viel Gutes bewirken. Soweit ich weiß ist die Orkos grüne Heilerde, ähnlich wie manche "Badezusätze ala Steiva-Teeblätter" nicht als Lebensmittel eingestuft. Für mich ist die grüne Heilerde allerdings ein Labsal, genauso wie das Weihrauchharz vom Naschmarkt mit frischen Kräutern. Anscheinend ist die sonst übliche "Msrkenware" Heilerde extra erhitzt, damit sie laut einer Bestimmung als Lebensmittel einnehmbar ist.

    Meiner Erfahrung nach bringt Erhitzung bei Mikroorganismen-Kontamination unerwünschter Stoffe wie Schimmel nix, da bekomme ich bestenfalls Pickel. Da rieche ich lieber und bewerte selbst.


    ===

    Zu MedizinerInnen: Generell, wenn du sonst keine "gscheite(n)" Arztin findest (oder gar "nur" Kassaärztin/arzt - es gibt auch sehr gute), würde ich wenn ich wählen müsste, einen Arzt/Ärztin wählen, die/der Sportmediziner ist oder wenigstens (!) selbst gut sportlich tätig ist. Selbst letztere Gruppe ist dann aus persönlichen Gründen üblicherweise an dem Thema besser interessiert. Die meisten Ärzte sind - wie wir alle - ja doch auch von dem geprägt, was sie selbst persönlich interessiert. Sportmediziner haben meist einen anderen Blick auf Blut als die bloße Diagnose, falls es etwas zu Diagnostizieren gibt. Diese Gruppe stellt sich für ihre SportlerInnen eher auf "Optimierung" ein, und das ist für Otto Normalverbraucherin schlussendlich auch "Vorbeugung", d.h. sie sprechen viel schneller über Grenzwerte, die in bestimmten Konstellation für eine Verbesserung der Lebensführung (inkl. Ernährung) sprechen.

    Jein .. also Erbsen müssen zum Beispiel immer blanchiert werden, bevor sie gefroren werden. Und Bananen eingefroren werden nach wenigen Wochen total braun. Kürzlich schlichtete ich in unserem Tiefkühlschränkchen die Laden und entdeckte etwas, das wie braune Würste aussah. Ich fragte meinen Mann, was er sich da für Würsteln eingefroren hätte. Dabei waren es Bananen gewesen, die in wenigen Wochen so braun wurden.


    Bananen einfrieren ist "cool" für manche Zubereitungen im Mixer, auch für eine Art Bananen oder gemischtes Fruchteis. Aber man darf sie nur kurz eingefroren gelassen. Auch Durian verändert sich sehr stark. Abgesehen von der Konsistenz.

    Was immer sehr gut sind stark phenolreiche Beeren/Früchte wie Wildheidelbeeren, dunkle Beeren, ggf auch Himbeeren meist, Sauerkirschen. Erdbeeren wiederum ändern sich eher, es ändert sich die Geschmacksnote. Vielleicht haben Erdbeeren häufig auch einen höheren Zuckergehalt, das ist auch bei Durian und Banane der Grund, warum sie die typische Maillardreaktion ohne Kochen auch im Tiefkühler durchlaufen, Zucker reagiert mit Eiweiß/Fett.


    Für das übliche Kochgemüse, das auch meine Familie sehr für die schnelle Zubereitung auf dem Herd schätzt, da schon mundgerecht geschnitten, stimme ich dir uneingeschränkt zu. Erhitzes Fleisch ist hier ja kein Thema, aber für rohes Fleisch möchte ich ergänzen, das dies eher sehr heikel ist, aufgetaut zu essen. Manche würden zwar sagen, dass Parasiten abgetötet werden würden nach einiger Zeit. Aber mögliche Bakterien etc. sterben nicht im Tiefkühlfach und können sich nach dem Auftauen besonders gut vermehren.


    Grundsätzlich ist Tiefkühlware für Rohi´s meist eher ein Trick für eine Anwendung, für die Vorratshaltung eher zweite Wahl, wenn eben frisch nicht oder nicht gut möglich ist. Manche halten es nicht für Rohkost. Das sehe ich nicht so eng, denn frostige Nächte gibt es im Herbst schnell und dann gibt es immer noch viele Früchte, auch die Hagebutten und viele Blätter im Winter, die auch durchfrieren, sind köstlich und gut. Augenmaß ist immer gut, nichts ist nur schwarz oder weiß. :updown:

    Es ist ja voll peinlich, dass dieses Lied seit Wochen einer meiner Ohrwürmer ist, ein Lied das vor 57 Jahren (1964) geschrieben wurde. Damit es es auch noch 10 Jahre älter als ich. Aber es entspannt sehr schön, finde ich: The Seekers mit "I´ll Never Find Another You"

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    Zum Ausgleich ein anderer Ohrwurm, der ein aktuellerer Song ist: Ava Max mit "Kings & Queens"
    Ich finde die Melodie hat eine kraftvolle Energie.

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    Nunja, was es auch immer ist, vermutlich alles zusammen, bin ich positiv überrascht über die Auswirkung der Haltbarkeit.

    Wenn Stoffe auf die Himbeeren allerdings übertragen würden, ist es halt dann auch wieder fraglich.


    Der Grund, warum dies Thema in der oben erwähnten Doku war: Da ging es um Kunststoff und dass viele Menschen ja inzwischen wissen, dass Kunststoffe auch an die Lebensmittel übertragen werden. Stichwort Mikroplastik, selbst bei Menschen, die nie Fisch essen (bei denen das eher bekannt ist).

    Es wurden allerlei Messungen durchgeführt, manche sind ja auch über Hormonähnliche Stoffe informiert, die von Kunststoff auf die Lebensmittel übertragen werden können (Stichwort Bisphenol A usw)


    Der eine Herr erzählte, dass sie überrascht waren, bei Bioware plötzlich unerwartete Konservierungsstoffe (Fungizide - gegen Schimmel) auf den Lebensmitteln per Analyse zu finden.

    Und dann kamen sie eben darauf, dass es vom Karton, der entsprechend gegen Schimmel konserviert war, übergetreten war.


    Tja, aber wie kann man das als Konsument erkennen? Die Botschaft war hier: Auch die Kartonverpackungen sind nicht der beste Ausweg. Schließlich sind sie auch sehr aufwändig herzustellen, selbst wenn sie aus nachwachsenden Rohstoffen stammen.


    Insofern ist der Kauf von frischen Beeren oder auch sonst kleinteilig abgepackten Lebensmitteln wohl weder besonders ökofreundlich noch jedenfalls schadstoffarm über die Zeit.

    das ist nämlich genau der Knackpunkt: Jeder Mensch benötigt unterschiedlich hohe Dosen und hat auch unterschiedliche Defizite in der Versorgung. Das wird dabei oft vergessen bzw. verschwiegen.

    Da hast du jedenfalls recht, denn Alter (Hautstruktur) bedingt eine immer mehr sinkende eigene Vitamin D Erzeugung (wobei das Thema wegen dem Lebenswandel/im Haus sein auch junge Menschen haben können, viele sogar), davon unabhängig auch Alkohol (wegen Leberschädigung, Hemmung der Vitaminaufnahme und Vitamintransportfähigkeit), davon unabhängig Rauchen (viele B-Vitamine und Vitamin D, .. werden schneller verbraucht), Einfluss Körperfettanteil usw.


    Der Grund für die Berechnung der Ärztin war dem gemäß allerdings und auch deswegen nicht unbedingt für den zukünftigen Bedarf, denn der kann eh nur angenommen werden für eine Erhaltungsdosis. Die nach ein paar Monaten/einem Jahr wieder im Blut auf Wirkung geprüft wird.

    Sondern, um eben die (von ihr angedachte) höhere dosierte Einmalgabe zu berechnen, die sie auf Wunsch verabreichte. Für die Berechnung brauchte sie u.a. das Körpergewicht. Denn ein Überschuss wird bei fettlöslichen Vitaminen bekanntlich ja nicht mit dem Urin ausgeschieden ...


    Grundsätzlich muss man aber bei Vitaminen stark unterscheiden: Es gibt solche, bei denen ein Überschuss vom Körper einfach wieder ausgeschieden wird - und andere, bei denen ein "zu viel" sogar (extrem) schädlich sein kann (z.B. bei Vitamin C / Ascorbinsäure der Fall).

    Daher muss in einigen Fällen der tatsächliche Bedarf genau ermittelt werden.

    Das finde ich jetzt interessant, dass du das schreibst. Wieso meinst du dass gerade Vitamin C extrem schädlich sei? Das ist ja wasserlöslich und wird ggf ausgeschieden (kann man auch im Urin ggf messen). Die meisten machen Angst vor Vitamin D, das ja fettlöslich ist - hier nur nach Blutmessung zu dosieren.


    Allerdings kann ich hier auch etwas berichten, denn zuviel ist auch hier zuviel.

    Vorletztes Jahr ließ ich mir eine Metallplatte und Schrauben wieder aus dem Fuß entfernen, nachdem diese wegen einem (leider von dem Kassasystem) vermurksten Knochenbruch operiert hatte werden müssen, damit ich wieder laufen könne.

    Nachdem also die Metallplatte wieder draußen war, brauchte ich zum Glück so gut wie kein Schmerzmedikament, Dank Ernährung und vorsorglicher Vitaminversorgung, bei der auch Vitamin C dabei gewesen war.


    Nach ein paar Tagen ging ich zu einer Hausärztin um wie verordnet prüfen zu lassen, ob die Wunde eh gut heilt (tat sie). Da sah ich, dass diese Ärztin offenbar auch Vitamin C Infusionen anbot. Ich fragte sie, ob das zur Förderung der Heilung eventuell gut wäre. Sie nickte, wobei sie allerdings nicht fragte, ob ich Vitamin C vielleicht separat ohnehin nehmen würde. Vielleicht hätte sie es dann verneint, ich weiß es nicht. Es schien, als könne es nur nützlich sein.


    Und ließ mir (nachmittags) eine Vitamin C Infusion geben (auf Privatkosten). Allerdings, ich war - wohl durch Ernährung und auch Ergänzung - offenbar weit ausreichend versorgt und mir wurde brechübel ein paar Stunden später (abends). Zum Glück war der Spuk am nächsten Tag vorbei.


    Insofern halte ich persönlich auch nichts von Angaben wie "Empfohlene Tagesdosis: ..." auf Packungen. Denn das kann man nie pauschal sagen.


    Ja. Deshalb schreibt auch Dr. Strunz, ein Vertreter vom "Bluttuning", dass man messen muss, um zu sehen, was passt und wo etwas nicht passt.

    Die Kunst dabei ist, Zusammenhänge zu erkennen, ärztliche Fachkräfte die dies auch kommunizieren.

    Die empfohlene Tagesdosis auf einer Packung kann passen .. oder auch nicht. Schlussendlich zählen diese Ergänzungen zur Ernährung.

    Das ist ja wundervoll. Ein schöner Bericht. Auch ich konnte durch Ernährungsumstellung und ggf Ergänzungen spezieller Stoffe vom Cortison wegkommen.

    Rohkost hilft bestimmt sehr vielen Menschen mit entzündlichen Krankheiten. Insbesondere, wenn Sie entzündungs-bildende Nahrungsmittel weglassen.


    Einer der gerade mächtig für Rohkost aller Arten macht, ist Anthony Williams. Wobei er dem Ganzen auch einen esoterischen Hauch gibt (der Geist..). Aber auch psychische Anregungen, was einem ein natürliches Lebensmittel aufgrund seiner Art "wie es sich gibt" sagen könnte, auf sein Leben beziehen könnte.

    Das spricht viele an, er bezieht auch Kochkost mit ein, schwärmt aber wirklich stark für jedes Lebensmittel, ob Gemüse oder Frucht. (Wobei zu sagen ist, dass er wohl auch bei einer Ergänzungsfirma irgendwie beteiligt sein soll und dies bewirbt, habe das aber nicht genau recherchiert).


    Ansonst gibt es wenig Werbung für eine Ernährung, die eine hohe Selbstwirksamkeit angesichts der Verlockungen in unserer Nahrungsmittel-Schlaraffenland-Gesellschaft voraussetzt. Die Wirtschaft möchte, dass viel konsumiert wird und verkauft, dass etwas, das man zu sich nimmt, immer "programmiert" jedenfalls super-toll schmeckt.


    Das ist natürlich bei Rohkost so gar nicht möglich. Eine Belohnung über Rohkost ist nur möglich, wenn der Körper das wirklich möchte.

    Was wohl einer der Gründe ist, warum Liebe bei Rohkost ein sehr großer Faktor ist. Und auch das Umfeld, dass einen Wandel am besten auch mitmachen soll oder ähnlich ticken soll.
    Trostessen gibt es nicht wirklich. "Zuckerdrogen" oder "Zucker-Fett-Bomben" die stark auf das Belohnungszentrum wirken bestenfalls als Durian im perfekten Stadium.


    Und nachdem die Wirtschaft brummen soll, haben wohl viele nicht so ein wirklich schlechtes Gewissen, darauf hineinzufallen.


    Dankeschön für deinen schönen Bericht, es sollte viel mehr davon geben. :vogel::apfel::blumen::vieleblumen:

    Hallo Caro,


    Dankeschön für deine Fragen. Ich antworte unter deinen Zeilen:

    irgendwo bei dir habe ich gelesen, dass B 12 hitzeempfindlich ist und du u.a. deshalb von bestimmten Präparaten abrätst.

    Magst du das bitte einmal genauer erläutern und mir schreiben, welches Mittel du zum Substituieren für geeignet hältst?

    Ich hatte lange Zeit gar nicht substituiert, mir im Herbst ein Glas sprühgetrocknete Chlorella mit B 12 gekauft, wovor du ja auch warnst, daher bin ich jetzt etwas verunsichert, was dann überhaupt in Frage kommt. Jetzt habe ich den Rest des Glases auf dem Kompost entsorgt, weil es überhaupt nicht (mehr?) gut roch.

    Hm, ich weiß jetzt nicht, auf was du dich da genau beziehst. Allerdings gehört Erhitzung ja ohnehin nicht so wirklich ;) in das Repertoire von Rohi´s.
    Es gibt allerdings dort und da Zusätze, und da schätze ich das durch Bakterien produzierte Methylcobalamin am meisten. Allerdings wird aus verschiedenen Gründen nicht dazu geraten, alleine Vitamin B12 zu ergänzen, sondern quasi als gesamte "Fußballmannschaft" am besten die ganzen Vitamin B Arten als Complex. Damit habe ich die besten Erfahrungen, auch den Blutwerten nach.


    Mit Chlorella habe ich nicht so viel persönliche Erfahrung. Ich habe sie mir wohl zwei Mal in meiner ganzen Rohkostzeit gekauft, jedoch waren mir diese Produkte immer zu fett. So, dass ich entweder erbrechen musste oder nah dran war. Ist allerdings schon wieder länger her. Und vermutlich bei der Art von getrockneten Pulver, wie ich es probierte. Es gibt eine Studie, die zeigt, dass Veganer mit geeigneten Algen wie Nori (Rotalge) und Chlorella (Süßwasseralge) einen doppelt so hohen B12 Gehalt im Blut aufweisen können als solche, die Algen prinzipiell meiden.


    Bei Spirulina (Blaualge) wird davor gewarnt, dass es auch nicht verwertbares (analoges) B12 enthält und damit die Aufnahme von wirksamen Vitamin B12 blockiert. Das nicht so ideal ist. Meine Erfahrung damit ist, dass meine Blutwerte bei B12 tatsächlich damit weniger hoch sind, als in Phasen, wenn ich es gar nicht mit einbeziehe.

    Bei AFA Algen wird vor giftigen Stoffen in Stiftung Warentest generell gewarnt und ein Algen-Hersteller sagte mir einmal, dass es auch gerade für anfällige Kinder nicht geeignet sei (Er war verwundert gewesen über einen Verkäufervortrag eines Händlers, bei dem AFA Algen für Kinder empfohlen wurden. Leider werden Werbeaussagen viel zu wenig geprüft oder [rechtzeitig] widersprochen.). Inzwischen sehe ich solche Werbung allerdings kaum mehr.

    Wenn dir etwas nicht (mehr) gut riecht, ist es eine gute Entscheidung, es zu verwerfen. Bei mir landet auch immer wieder mal etwas am Kompost. Und ja, manchmal ist es weil es verdorben ist, weil ich es nicht früher ansprechend gefunden hatte. Und manchmal war es ansprechend, aber dann habe/hatte ich plötzlich eine Sperre und etwas "geht gar nicht mehr". Und wenn das dann sonst auch keiner in meiner Umgebung möchte, dann kommt es auch auf den Kompost. Nur wenn es etwas ist, dessen Haltbarkeit noch viel länger ist, gebe ich dem noch eine Chance nach einigen Wochen. Und entscheide dann, ob ich noch davon esse (wenn es gut / interessant riecht und schmeckt) oder doch entsorge.


    [...]


    Ach ja, noch eine Frage zu einem alten Video von dir bezüglich der Blutwerte: Dr. Miller hatte dir wohl eine hohe Dosis Vitamin D verabreicht und trotzdem hattest du nach ca. 1/2 Jahr wieder relativ niedrige Labor- Werte. Die Ärztin meinte darauf hin (wenn ich es richtig verstanden habe), dass du das Vitamin schon verbraucht hast. Ist es nicht eher möglich, dass unser menschlicher Körper gar nicht in der Lage ist, künstliche bzw isolierte Vitamine (noch dazu in solch hoher Dosis) wirklich aufnehmen und richtig verwerten zu können?

    Mein Arzt will mir jetzt auch gerade Vitamin D aufschwatzen aber bisher fühle ich mich auch so noch ganz fit ;) aber.......der Zweifel ist gesät....und ich bin mal wieder am grübeln :P:)

    [...]

    Ja, also ich hatte bei Vitamin D lange (zu große) Vorsicht walten lassen. Weil mein alter Hausarzt hatte Vitamin D nicht wirklich in seinem Themenbereich und die Tropfen die ich empfohlen bekam, waren so gut wie nutzlos.

    Schließlich fand ich es eine sehr gute Idee, den Vitamin D Status messen zu lassen. Das war Voraussetzung dafür, dass Dr. Barbara Miller damit die richtige Vitamin D Dosis berechnen konnte. Ich glaube ich war damals nicht im Mangel, aber im optimalen Bereich war ich sicher nicht. Müsste ich nachsehen.


    Sie berechnete die Vitamin D Dosis für jede Patientin/jeden Patienten individuell (wie es sein sollte). Und ja, die Dosis war dafür gedacht, einen Mangel auszugleichen aber auch für die nächste Zeit im Winter genügend versorgt zu sein.

    Wichtig ist es allerdings, danach in der Folge dann wieder zu ergänzen, wenn eh klar ist, dass es sonst nicht reicht (wobei in kürzen Abständen besser ist als höhere Dosis in größeren Abständen, wegen der Verfügbarkeit). Das Ergänzen hatte ich danach nicht gemacht weil ich auch schauen wollte, wie lange ich damit auskam, und auch, ob ich es schaffte mit Lachs/Fisch genügend Vitamin D in den ersten Monaten des Jahres (Winter) auszukommen.

    Da ich voll berufstätig bin, bin ich tagsüber so gut wie immer in einem Raum, also nix mit Wintersonne am Tag, so sie überhaupt reichen würde in unseren Breiten.
    Es hatte nicht gereicht, obwohl ich mein Bestes versuchte (Ernährung + Sonne bei Wintertagen - allerdings voll berufstätig).


    Von der Wirkung von Vitamin D kann ich dir Folgendes berichten:
    Die Rohkost hat mir fundamental geholfen, meine Herausforderungen mit der Haut nicht nur zu verbessern, sondern auch zu neutralisieren. Aber im Winter, wenn ich mal süßer aß, oder nicht so perfekte Lebensmittel fand, dann hatte ich doch durchaus wenig Widerstandskraft. Doch seit ich auch Vitamin D beachte und auf ausreichende Jod (-> Algen u.ä.) Zufuhr, benötige ich nicht unbedingt einen Sommerurlaub am Meer im Sommer um sehr gut über den Winter zu kommen. Es ist keine Einbildung.

    Ehrlich gesagt ärgere ich mich, dass meine Eltern oder ich nicht viel früher darauf hingewiesen worden sind. Vermutlich sind diese beiden Ergänzungen für mich maßgeblich, eine stabile Widerstandfähigkeit auch gegenüber kleinen Abweichungen aufrecht zu erhalten.


    Stell dir vor, in den ersten Jahren, wenn ich mal 1 - 2 Stk - für die Familie - selbst gemachte Vanillekipferl gegessen hatte, bekam ich verzögert dazu einen Schub und dann eine Spritze zur Anregung zur Bildung von Cortison. Es war wirklich so wenig, das den Schub auslöste. Besonders, wenn ich nicht 2 Wochen am Strand im Süden lag. Rückwirkend klar -> Vitamin D Bildung. Damals war mir das nur unterbewusst klar. Das Meer mit Sonne und Jod.

    Das führte natürlich dazu, dass ich besonders "extrem" auf Rohkost-Ernährung achtete. Und all das war kein Fehler und ist immer noch das, was meinen Körper vor viel Ungemach schützt. Aber hätte ich das mit dem Vitamin D und Jod früher gewusst und beachtet, hätte ich nicht gar so krass leiden müssen.

    Natürlich habe ich dies sofort auch in der Familie mitgeteilt und bei nahen Familienmitgliedern entsprechend prüfen und umsetzen lassen.

    Ich könnte noch mehr wegen Knochenwachstum, Folgen, Operation und Wachstum von nahen Verwandten erzählen, aber ich sage einfach: Achte darauf.

    Und nur - du weißt es eh - ich verkaufe nichts davon und bin auch nirgends beteiligt oder erhalte Prämien.

    Es ist rein meine Erfahrung.


    Mein Rat ist allerdings, gehe zu einer Ärztin/Arzt, der/die auch wirklich nach deinem Blutbefund fragt und dann berechnet. Und klar, ich schaue dass ich alle 1 - 2 Jahre meinen Blutspiegel überprüfen lasse. Es hat mich auf die Dauer gesehen stabilisiert und stärker gemacht. Alles zusammen, aber dies jedenfalls auch.

    Hallo Caro,


    schau mal, diese Kartonverpackungen meine ich. Diese ist auch anders als jene Kartonschälchen, die ich bisher kannte.

    Und die Himbeeren halten darin viel besser als sonst, sie bleiben auch relativ lange schön fest.

    Mich erstaunt es noch, vielleicht ist es auch die Art der Verpackung insgesamt.
    Schaut die Verpackung bei Euch auch so in der Art aus?