Kochkost News

  • Die französische Umweltministerin hatte wegen dem Palmöl-Gehalts zu einem Nutella-Boykott in Frankreich aufgerufen.
    Nach heftigen Protest der Palmöl-Industrie und der italienischen Nutella-Familie machte sie jedoch jetzt einen Rückzieher:

    Quote

    Mille excuses pour la polémique sur le #Nutella


    http://www.bild.de/geld/wirtsc…t-sich-41402024.bild.html


    Quote

    Ferrero hatte erklärt, seit 2013 nur noch Palmöl aus nachhaltig bewirtschafteten Plantagen zu verwenden. Auch der Palmöl-Verband verwies auf Errungenschaften beim Umweltschutz. Der italienische Umweltminister Gian Luca Galletti erklärte, er werde sich Nutella-Brote zum Abendessen gönnen.


    Was die unter "nachhaltig bewirtschafteten Plantagen" verstehen ist wahrscheinlich ein Witz.


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    Das Öl macht Nutella besonders streichfähig und geschmeidig - was neben dem Geschmack zur Beliebtheit des Aufstrichs maßgeblich beiträgt.
    http://www.stern.de/wirtschaft…nd-antworten-6304558.html


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    Damit wir unsere Lieblingsprodukte genießen können, holzen Großkonzerne den Regenwald ab und errichten Palmöl-Monokulturen. Dadurch stehen zahllose Pflanzen- und Tierarten vor dem Aussterben (zum Beispiel der Orang-Utan). Auch die Kultur und der Lebensraum der Menschen in den Anbaugebieten wird durch die Palmöl-Industrie zerstört.


    Die Kochköstler sind doch immer so erfinderisch. Früher gab es ja auch Schokocreme-Aufstrich ohne Palmöl. Wieso verzichten sie nicht einfach darauf. Aber selbst die Öko-Marke Rapunzel will bei ihrem süßen Brotaufstrich nicht auf Palmöl verzichten.


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    „Samba mit seinen 45 Prozent Haselnüssen enthält viel Nussöl. Um es zu binden, brauchen wir das Palmfett. Mit Sonnenblumenöl wäre die Creme zu dünnflüssig.
    http://schrotundkorn.de/lebenumwelt/lesen/201209b03.html


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    Sind Bio-Produkte eine Alternative?
    In diesem Fall muss man wohl sagen: eher nicht! Auch für die Biobranche scheint Palmöl unverzichtbar. In Hunderten Produkten auch bekannter Bio-Hersteller wie Alnatura, Rapunzel, Allos und anderen ist das Öl enthalten. Nach Ansicht von Umwelt- und Verbraucherschützern handelt es sich auch beim Anbau für diese Hersteller nicht um ökologische Landwirtschaft. Von "Bio" und "Fair Trade" könne dabei oftmals keine Rede sein.
    http://www.stern.de/wirtschaft…nd-antworten-6304558.html





    Die Kochköstler machen halt alles kaputt nur damit ihr süßer Brotaufstrich besser in der Konsistenz ist oder eine winzige Nuance besser schmeckt. :(

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    Unrecht hat die französische Umweltministerin nicht: Palmöl ist ein Bestandteil von Nutella. Und für den Anbau wird großflächig Regenwald abgeholzt. Die Folgen haben Auswirkungen auf Mensch, Natur - und vor allem auf das globale Klima. Palmöl ist also vorbelastet - und hier gehört die Kritik der Politikerin auch hin. Längst hätten Hersteller, Konsumenten und auch die Politik über die Förderung von Alternativen nachdenken müssen. Umweltschutzverbände prangern schon seit Jahren den unbedarften Einsatz von Palmöl in allerlei Produkten an. Denn längst ist Palmöl zum Schmierstoff unseres alltäglichen Konsums geworden.


    Tja,ich glaube ich bin besser ruhig, vielleicht kaufe ich ja unbewusst auch Palmöl-Produkte (Seife, Duschgel oder Waschmittel z.B.)

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    Ohne Palmöl geht nichts mehr


    Schminke, Cremes, Tütensuppe, Duschgel, Kekse, Schokoriegel, Zahnpasta, Seife und Wasch- und Reinigungsmittel sind nur eine kleine Auswahl der unendlich erscheinenden Einsatzmöglichkeiten.
    http://www.stern.de/wirtschaft…zudenken-ist-6305480.html


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    Tagtäglich kaufen wir im Supermarkt Produkte, die Palmöl enthalten. Das so begehrte wie umstrittene Pflanzenöl steckt in Lebensmitteln wie Margarine, Pizza, Keksen, Schokoriegeln oder Suppen und anderen Fertiggerichten, aber auch in Waschmitteln, Reinigungsmitteln oder Kosmetika wie Cremes und Lippenstiften, in Kerzen oder Kraftstoff. Wir können ihm kaum entgehen.
    http://www.stern.de/genuss/ess…-eigentlich--6304490.html


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    [h=2]Palmöl ist kennzeichnungspflichtig[/h]Viele Verbraucher sind inzwischen sensibilisiert und versuchen, weniger Produkte zu kaufen, die Palmöl enthalten. Es ist nicht immer leicht, ihm vollständig aus dem Weg zu gehen, eben weil es so allgegenwärtig ist, aber es ist nicht unmöglich.

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    Was die unter "nachhaltig bewirtschafteten Plantagen" verstehen ist wahrscheinlich ein Witz.


    Selbst WENN neue Bäume angepflanzt werden... Dass die Jahrzehnte brauchen, um wieder ein "neuer Wald" zu sein, interessiert kein Schw...
    :(

  • Da gibt es so einen neuen Lieferservice für frisches, gesundes Gemüse. Sieht eigentlich im Video sehr schön aus, aber die Empfänger schütten alles gleich in den Kochtopf..
    Mit solchen gekühlten Lieferwagen hat Orkos früher mal die Kunden beliefert. Aber das Bestellvolumen war zu gering und so haben sich die langen Touren wirtschaftlich nicht gerechnet.


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    http://www.fresh-food-paradise.com/today-and-the-future.html



    Das waren die Touren die die Orkos-Lieferwagen jede Woche gefahren sind. War ein ganz schön aufwendiges System. Leider hat es nicht funktioniert. Weil alles gekühlt war konnte man halt auch problemlos Fisch und Meeresfrüchte mit bestellen.



    [INDENT][/INDENT]

  • In Griechenland haben Bauern ihre Olivenhaine aufgegeben weil die Preise fielen und es EU-Subventionen für Straßenbau und andere Bauprojekte gab, in denen sie dann tätig waren.


    Minute 6:44
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek…journal-vom-01.-Juli-2015
    Jetzt in der Krise besinnen sie sich zurück auf ihre Oliven (nationales Kulturgut). Allerdings machen sie Öl daraus. :(


    Die Griechen könnten sich schon selbst versorgen. Sie müssen sich halt nur noch was für die Großstädter ausdenken. Dauerhaft von Transfer-Leistungen zu leben kann ja nicht die Lösung sein.
    Ich finde es schwierig diese ganzen Probleme die in der Welt ständig auftauchen auf der Ebene der Kochkost zu lösen. Vielleicht ist es möglich, aber ich glaube nicht richtig daran.


    Teilprobleme lassen sich nicht mehr richtig lösen das geht nur noch im größeren Zusammenhang.

  • Ein spannendes Land. Vor Jahren erfuhr ich, dass dort längst nicht alle Häuser Heizungen haben.
    Ich finde, dass sich Länder und Mentalität insbesondere an diesem Punkt stark unterscheiden.
    Für die einen ist Energieversorgung für Heizung lebensnotwendig, für die anderen nicht.
    Oliven sind / wären sehr wichtig.

  • Las grad:
    Die Griechen, immer schon pleite,
    damals schon, dann geschönt, heute beweint (zu Unrecht!)...


    Ich hatte mal Öl aus Tunesien, eine Freundin fährt jedes Jahr dorthin, brachte Olivenöl mit.
    Also, datt... war ganz anders als dett Zeugs in den Märkten. Im Metallbehälter...


    Was machen die den anders?
    Trotzdem ist es nicht besser als... Raps n...
    Rapsöl...

  • Stimmt!
    Ohne Palmöl geht nichts, oder nur sehr wenig.
    Sind die PEGs raus, kommen heute Organic Oil in die Listen,
    millionen Quadratkilomter mittlerweile,
    auf Kosten der Kleinbauern und Erzeuger vor Ort.


    Der weltweite Wahnsinn könnte schon morgen vor deiner Türe stehen...

  • Ein spannendes Land.


    Ich finde auch dass Griechenland ein interessantes Land ist, und es leben nur 11 Millionen Menschen dort, das ist ein Vorteil.
    Aber das heutige Referendum hat mich an das Zitat von diesem schottischen Geschichtsprofessor erinnert:



    Diese Seite hier stellt die These auf:

    Quote

    Ist Demokratie nur ein Dogma? Wir leben in einer Ochlokratie, „Pöbelherrschaft". - Eine Demokratie kann nur in kleinen autarken Einheiten funktionieren, da es ansonsten grundsätzlich auf eine Tyrannei hinausläuft.


    Dazu fällt mir auch das Osho Zitat nochmal ein:

    Quote

    My vision of a new world, the world of communes, means no nations, no big cities, but millions of small communes spread all over the earth in thick forests, lush green forests, in mountains, on islands. The smallest commune manageable, which we have already tried, can be of five thousand people, and the biggest commune can be of fifty thousand people. From five thousand to fifty thousand – more than that will become unmangeable; then again comes the question of order and law, and the police, and the court.


    Small communes, five thousand seems to be the perfect number. Everybody knows everybody else , all are friends.


    Und ein Zitat aus einem australischen Wissenschaftsmagazin:

    Quote

    Wie ist die Zivilisation entstanden? Welche Form von Unbefriedigung konnte den Menschen dazu bringen, auf die frühere Unabhängigkeit, die familiären Beziehungen und auf die Beständigkeit des Stammeslebens zu verzichten, um sich in der großen und unpersönlichen politischen Komplexität zu engagieren, die wir den Staat nennen?


    Das ist wahrscheinlich das Problem. Unsere Gemeinschaft ist in großen anonymen Staatsgebilden organisiert und viele übernehmen in solchen riesigen Gebilden keine Verantwortung mehr für die Gemeinschaft und schauen nur noch auf den eigenen Vorteil.


    Aber unter Kochkostbedingungen werden sich diese Staatsgebilde wahrscheinlich nicht zurückbilden. Unter dem Einfluss von Kochkost sind Diktatur und Demokratie wahrscheinlich notwendig um größeres Chaos und Anarchie zu verhindern.

  • Ja wer weiß schon...
    kenne da eine liebe nette Griechin, in Köln geboren, in Griechenland aufgewachsen, um heuer hier in der Ostzone zu leben. Tut sie gerne! Sagt sie. Irgendwie haben die Griechen viel mit den Ostzonis gemein, sagte einer, sie wären undankbar. Wofür?
    Jedenfalls fallen alle Gründe aus!
    Wegen des Papieres?
    Anzünden!
    Wegen der Lebensart?
    Mag mal einer sich Gedanken darauf machen, warum am Meer die Hatz so wenig Stimme hat.
    Und Osho! Du liebe Zeit! Dieser alte Haudegen ist nicht klein zu kriegen (Betonung auf "kriegen"...)


  • Und Osho! Du liebe Zeit! Dieser alte Haudegen ist nicht klein zu kriegen (Betonung auf "kriegen"...)


    Ja, der hat was mit dem Thema Geld am laufen gehabt. Und in seinen letzten Jahren hat er auch noch Lachgas genommen als Droge.


    Und Religion und das Phänomen des Guru sind aus der gekochten Kultur heraus gewachsen.
    Durch die Kochkost sind bestimmte Dinge in der Liebe aus dem Fluss geraten. Als Folge hat der Mensch an Energie verloren und suchte diese geistige Energie ersatzweise z.B. in der Religion oder beim Guru.



    Aber zurück zu den Griechen. Auf einem Rohkosttreffen war mal so eine alte Griechin . Die hat in Deutschland ein paar Jahre hart gearbeitet und hat dann in Griechenland ein großes Stück Land gekauft wo sie ganz viele Obst- und Olivenbäume gepflanzt hat. Sie hat uns getrocknete Früchte mitgebracht, aber die waren zum Teil richtig schwarz an der Oberfläche weil sie das Obst an der prallen Sonne getrocknet hat. Ich habe das nicht gegessen, das hat wirklich ausgesehen wie aus dem Backofen.

  • Wahrscheinlich haben die Menschen früher auf dem Mars Suppe gegessen. Der Mars-Rover „Curiosity“ hat schwebende Löffel entdeckt.
    http://www.bild.de/news/auslan…osity-42332800.bild.html#




    Zurück auf die Erde:
    Das Bild hier hat karl auf google+ gepostet

    https://plus.google.com/+KarlfaehrtRad/posts


    Diese Sprüche stammen auch aus der tiefsten Kochkostkultur.






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    Auf der letzten Seite der BILD war heute das Bild von dem toten syrischen Flüchtlingskind, das am Strand von Bodrum angespült wurde.
    http://www.bild.de/politik/aus…rauern-42429074.bild.html


    Dazu schrieben sie:

    Quote

    Ein syrisches Kind liegt tot am Strand von Bodrum (Türkei), ertrunken auf der Flucht vor dem Krieg in seiner Heimat, gestorben auf dem Weg nach Europa. Bilder wie dieses sind schändlich alltäglich geworden. Wir ertragen sie nicht mehr, aber wir wollen, wir müssen sie zeigen, denn sie dokumentieren das historische Versagen unserer Zivilisation


    Gut wenn sich die Gesellschaft wenigstens mal in Frage stellt.

  • Bolivien will die Salzstreuer aus den Restaurants verbannen weil 1/3 der Bevölkerung unter Bluthochdruck leidet.



    Also ich habe in meiner Kochkostzeit sehr viel nachgesalzen sonst hat es mir nicht geschmeckt. Ich schätze die Bolivianer nehmen jetzt bei einem Restaurantsbesuch ihr eigenes Salz mit oder sie verzichten darauf auswärts essen zu gehen.


    Am 21. Dezember 2012 hat Bolivien Coca Cola verboten:

    Quote

    Das Verbot für Coca-Cola tritt am 21. Dezember in Kraft. „Diese Entscheidung passt super mit dem Ende des Maya-Kalenders zusammen und wird ein Teil der Feierlichkeiten anlässlich des Endes des Kapitalismus und des Beginns eines wahrhaft kulturellen Lebens“.


    Quote

    Als unmittelbarer Grund für das Verbot der Produktion von Coca-Cola wurden die Sorge um die Gesundheit der Bevölkerung sowie die Erhaltung des nationalen Erbes angegeben.


    Zuvor hatte sich ja schon McDonalds aus Bolivien zurückgezogen:

    Quote

    In den 14 Jahren der Aktivitäten in Bolivien konnten die McDonald's-Restaurants keine Beliebtheit in der Bevölkerung erzielen, die an ihren kulinarischen Traditionen festhält
    .http://de.sputniknews.com/wirtschaft/20120801/264101730.html


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    Das Bild hier hat ein syrisches Mädchen bei der Bundespolizei in Passau gemalt.
    http://www.heute.de/brutales-b…d-motiviert-40276000.html



    Das große M rechts unten steht vielleicht für McDonalds. Der schmale Weg oben führt zu einem der hässlichen deutschen Wohnsilos. Das Polizeirevier nimmt großen Platz ein.
    In der gekochten Gesellschaft wahrscheinlich unerlässlich.


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    Quote

    In den 14 Jahren der Aktivitäten in Bolivien konnten die McDonald's-Restaurants keine Beliebtheit in der Bevölkerung erzielen, die an ihren kulinarischen Traditionen festhält.


    Solange die Erdbevölkerung an ihren kulinarischen Traditionen festhält werden Kinder wahrscheinlich auch noch in 100 Jahren solche Bilder malen.


    Quote

    Das Verbot für Coca-Cola tritt am 21. Dezember in Kraft. „Diese Entscheidung passt super mit dem Ende des Maya-Kalenders zusammen und wird ein Teil der Feierlichkeiten anlässlich des Endes des Kapitalismus und des Beginns eines wahrhaft kulturellen Lebens“.


    Das Bild von Deutschland dass das syrische Mädchen gemalt hat zeigt auch nicht gerade ein Kulturland. Es geht geordneter zu, viel mehr aber auch nicht.
    Der Beginn eines wahrhaften kulturellen Lebens bedarf wahrscheinlich mehr als Coca Cola Flaschen zu eliminieren.


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    Quote

    In den 14 Jahren der Aktivitäten in Bolivien konnten die McDonald's-Restaurants keine Beliebtheit in der Bevölkerung erzielen, die an ihren kulinarischen Traditionen festhält.


    Das erinnert mich an den zweiten Teil von Herr der Ringe als Sam am Ende des Film eine Rede hält:


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    Quote

    I know. It's all wrong. By rights we shouldn't even be here. But we are. It's like in the great stories, Mr. Frodo. The ones that really mattered. Full of darkness and danger, they were. And sometimes you didn't want to know the end. Because how could the end be happy? How could the world go back to the way it was when so much bad had happened? But in the end, it's only a passing thing, this shadow. Even darkness must pass. A new day will come. And when the sun shines it will shine out the clearer. Those were the stories that stayed with you. That meant something, even if you were too small to understand why. But I think, Mr. Frodo, I do understand.I know now. Folk in those stories had lots of chances of turning back, only they didn't. They kept going. Because they were holding on to something.


    Quote

    Aber ich glaube, Herr Frodo, ich versteh jetzt, ich weiß jetzt, die Leute in diesen Geschichten
    hatten stets die Gelegenheit umzukehren, nur taten sie's nicht. Sie gingen weiter, weil sie an
    irgendetwas geglaubt haben.
    youtube - Sam's Rede - deutsche Fassung


    Die Herr der Ringe Trilogie geht tief in das Unterbewusstsein der Menschen. Das kollektive Unterbewusstsein hat diese Filme erschaffen um bestimmte Inhalte in symbolischer Form ans Tageslicht zu bringen. Würde man es direkt ansprechen, würde zuviel Widerstand entstehen.


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    Quote

    Aber ich glaube, Herr Frodo, ich versteh jetzt, ich weiß jetzt, die Leute in diesen Geschichten
    hatten stets die Gelegenheit umzukehren, nur taten sie's nicht. Sie gingen weiter, weil sie an
    irgendetwas geglaubt haben.

    youtube - Sam's Rede - deutsche Fassung


    Die Menschen glauben immer noch dass sie eine heilere Welt innerhalb des gekochten Systems erreichen können.
    Ich bin mir da nicht mehr ganz sicher ob das möglich ist.


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    Angela Merkel ist heute beim UN-Nachhaltigkeitsgipfel in New York. Sie sagte: "Wir müssen den Ursachen von Flucht und Vertreibung entgegenwirken." Die Kanzlerin versprach erheblich mehr Geld für Entwicklungshilfe auszugeben.
    In den nächsten 15 Jahren will sie vor allem die absolute Armut ausrotten.


    Also die Bilanzen der Entwicklungshilfe der letzten Jahrzehnte sieht ziemlich ernüchternd aus. Ich bezweifle irgendwie dass sich auf diesem einseitigen Weg die Sachen lösen lassen. Mehr staatliches Geld, mehr staatliches Geld löst oft die Sachen überhaupt nicht.


    Ich glaube auch nicht dass Krieg und Armut die einzigen Gründe für die Migrationswelle sind. Die ganzen Leute projizieren vielleicht auch alles was in ihrem Leben nicht richtig funktionierte auf das Auswanderungsland ihrer Träume und erwarten dort dieses erfüllte Leben nach dem sie sich tief im inneren lange Zeit sehnten.
    Wenn sie dann z.B. in Deutschland ankommen sind sie erst mal ernüchtert. Es ist nicht das magische Land so wie sie es sich vorstellten

  • Heute ist Erntedankfest. Dazu war ein Artikel in der Zeitung über die Ernährungsgewohnheiten der Deutschen.


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    Nichts feiern wir so gern wie unser Essen. Es gibt den „Tag des Deutschen Butterbrotes“, den „Weltfischbrötchentag“ – und am ersten Sonntag im Oktober das Erntedankfest.


    Quote

    Jeder dritte Erwachsene ist deutlich übergewichtig. 60 Prozent von uns essen zu wenig Obst und 87 Prozent zu wenig Gemüse. Und die Currywurst mit Pommes ist immer noch das beliebteste Kantinengericht. Trotz 1600 Kalorien, was bei Frauen knapp 90 Prozent des täglichen Kalorienbedarfs entspricht.


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    Auf der anderen Seite beschäftigen sich immer mehr Menschen mit dem Thema gesunde Ernährung. Rund acht Millionen Deutsche sind inzwischen Vegetarier, hat der Vegetarierbund Deutschland zum – noch ein Feiertag – Vegetariertag am 1. Oktober mitgeteilt. Etwa 900 000 leben sogar vegan, essen also keinerlei tierische Produkte.


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    Eine der größten Kantinen Deutschlands liegt in Nordrhein-Westfalen. Rund 3000 Essen gehen jeden Tag im Bayer-Kasino in Leverkusen über die Theke. Langweiliger Kantinenfraß? Von wegen! Auch dort erleben Gäste heute ihr grünes Wunder. Wer zur Currywurst will, muss erst einmal an einer 15 Meter langen Salattheke und den Spinat-Smoothies vorbei. Insgesamt sechs verschiedene vegetarische Gerichte stehen dort täglich auf dem Speiseplan. Kornelia Kubis-Fuchs, bei Bayer unter anderem zuständig fürs Gesundheitsmanagement, sagt: „Rund ein Drittel meiner Kollegen ernähren sich inzwischen gesund.


    http://www.bild.de/ratgeber/20…onntag-42875846.bild.html




    Manchmal wird den Rohköstlern ja vorgeworfen dass ihre Gedanken zu sehr um das Thema Ernährung kreisen.
    Aber scheinbar geht es den Kochis da auch nicht viel anders:

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    Wer „Essen“ googelt, bekommt 227 Millionen Treffer (die gleichnamige Stadt mit eingerechnet). Hinzu kommt „Trinken“ mit 66,9 Millionen.
    Vielleicht sagt das etwas darüber aus, wie wichtig uns Deutschen Speis und Trank sind. Jedenfalls wichtiger als Wetter (153 Mio. Treffer), Fußball (82 Mio.) und Helene Fischer (14 Mio.).

  • Ja magisch ist dieses Land wirklich nicht. Ich hab das Bild neulich in der "Jüdischen Allgemeinen" vor Augen, welches über fünf Spalten ankommende syrische Flüchtlinge am Bahnhof München zeigt, welche tatsächlich euphorisch dreinschauten, lachten und die Siegerpose zeigten. Ach, dachte ich, was euch hier erwartet!


    Imperiale Politik mit Waffen, Geld, Falschinformationen und menschenverachtende Propaganda lösen diese "Menschenschwemme" aus, ein Wort, was ich gestern in einer großen Tageszeitung las.


    Und das Essen ist doch so herrlich unpolitisch...

  • Da haben sich schon einige syrische Flüchtlinge eine Knollenblätterpilz-Vergiftung zugezogen, weil es in Syrien Speisepilze gibt die dem Knollenblätterpilz bei uns ziemlich ähnlich sehen.
    https://www.ndr.de/nachrichten…en-Giftpilz,pilze454.html




    Habe neulich ein Video über Pilze gesehen:
    http://www.ardmediathek.de/tv/…=30735962&bcastId=6331656


    Pilze seien die einzigen pflanzlichen Nahrungsmittel die einen nennenswerten Vitamin D -Anteil haben. Ansonsten sei Vitamin D noch in fettem Fisch vorhanden.
    Besonders viel Vitamin D enthalten Wildpilze wie Pfiiferlinge.
    Deutschlands beliebtester Pilz ist der Champion. Die im Champion enthaltenen Aminosäuren würden angeblich das ganze Spektrum abdecken das wir an Eiweiß brauchen.


    Dem Shiitake Pilz wird allerhand heilende Wirkung nachgesagt.
    Er wird in der traditionellen chinesischen Medizin zu den wirksamsten Heilpilzen gezählt.


    In dem Bericht wird davor gewarnt zuviel Wildpilze zu essen (höchstens 250g/Woche) weil man sonst evt. zuviel Schwermetalle aufnimmt.


    Dann wird davor gewarnt Wildpilze roh zu essen.



    Das ist noch ein gut gemachtes Video über giftige Pilze:
    https://www.ndr.de/ratgeber/ge…sind-giftig,pilze307.html


    Gut 90% aller tödlichen Vergiftungen gehen auf das Konto des grünen Knollenblätterpilzes.


    Ich habe mal irgendwo gelesen dass der Instinkt die Menschen beim rohen Verzehr von Pilzen nicht unbedingt vor giftigen Pilzen schützt. Giftige Pilze können angeblich mitunter ganz angenehm schmecken.
    Ob das stimmt weiß ich nicht . Ich habe keine große Erfahrung mit Pilzen. Früher habe ich mir ab und zu getrocknete Champions bestellt. Aber jetzt habe schon seit vielen Jahren keine Pilze mehr gegessen.


    Bernd hat mal auf FB geschrieben dass er einen ganz kleinen Abstrich von einem Knollenblätterpilz absichtlich gegessen hat. Dem ging es ganz schön übel danach.


    Ich sehe gerade, der hat eine schöne Seite über Wildpflanzen gemacht:
    https://wildpflanzenliebe.word…om/wildpflanzenportraits/


    EDIT: Ups, die Seite ist ja gar nicht von Bernd, wenn man das Impressum liest. Aber hier stehen seine Kontaktdaten.


    Er hat sogar einen Wildkräuter-Versand eingerichtet.


    Dieser Hinweis gefällt mir:

    Quote

    Bitte nur so viel zu sammeln, daß die Pflanze gut weiter leben kann, d.h. nicht zu viele Blätter von ein und derselben Pflanze, dasselbe gilt für die Blüten. Bedenke: Je mehr Blüten du pflückst, desto weniger Früchte gibt es später.


    Das hier klingt ja auch nicht schlecht:

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    Die Pflanzen zu bitten ist auch immer schön, damit die Pflanze auf das Pflücken vorbereitet ist und uns ihr Bestes zu geben vermag.

  • Zwiebeln sind in Indien Grundnahrungsmittel, aber auf Madagaskar sind sie teilweise verboten.
    Video: Warum sind auf Madagaskar Zwiebeln verboten?


    Zwiebeln würden das Immunsystem schwächen und so den Feinden es leicht machen einen zu besiegen sagt so ein madagassischer Heiler.
    Außerdem bringen Zwiebeln Unglück.


    Also ich esse zur Zeit fast jeden Tag ein kleines Stück von einer roten Zwiebel. Ich habe in der Zeit zwar nicht im Lotto gewonnen , also Glück hat mir die Zwiebel nicht gebracht, aber Unglück auch nicht.


    Nochmal zurück zu Indien:

    Quote

    Kaum ein Mensch in Indien kann sich seine Nahrung ohne Zwiebeln vorstellen. Die Zwiebel ist ein fester Bestandteil fast aller indischen Gerichte. Sie wird auch roh und frittiert gereicht. Ohne ihren Geschmack empfinden die InderInnen ihr Essen als fade und langweilig. Sie gilt zudem als wirksame Heilpflanze.
    https://www.woz.ch/-44f7


    Dieser Markt auf Madagaskar der im obigen Video gezeigt wird, der macht keinen schlechten Eindruck. Da könnte man als Rohköstler gut fündig werden.

  • Also Zwiebeln esse ich jetzt nach langer Zeit auch wieder, meist die kleinen, eine am Tag.
    Auch Knoblauch ist mal wieder gefragt. Irgendwie hab ich mich mal leiten lassen, vom Franz Konz zum Bleistift, der da sagte, Knoblauch wäre nicht so gut. Dann Schriften, die belegen sollen, dass sich das Blutbild verändert, wenn man Knoblauch zu sich nimmt.


    Keine Ahnung!
    Nur der lustige Film mit Terence Hill, der hier übrigens gleich um die Ecke geboren wurde, in Lommatzsch. Wie hieß er noch gleich? Zwiebeljack räumt auf --- oder so ähnlich??? Tja, Zwiebeln machen Power...

  • In der Kochkost ist die Zwiebel DIE Grundlage. Und etwas Knoblauch hilft wohl tatsächlich ganz gut.
    In den letzten Jahren bin ich allerdings darauf gekommen, dass ich sie - wie gerne in der Gourmetrohkost vermischt, nicht so gut vertrage.
    Entdeckt hatte ich das eigentlich deshalb, weil in der Firmen-Betriebsküche ein ausladendes Salatbuffet gepflegt wird, das neben fertigen Mischungen auch die einzelnen Sorten der Salatblätter wie Eisberg- aber auch Feldsalat, geraspelte Karotten, Tomatenscheiben (leider häufig nicht wirklich ganz ganz reif, wie halt leider üblich im Handel nicht besser zu bekommen), Ruccola aber auch Zwiebelringerl anbietet.
    Ich hatte mich eigentlich gewundert, dass ich eine Mischung daraus gar nicht vertragen will und stoppte den Besuch der Kantine nach wenigen Monaten.
    Später merkte ich wieder Darmbeschwerden bei anderen Salaten. Also ohne Öl oder so. Anfangs hatte ich auch mit nativem Olivenöl dazu experimentiert.
    Aber wenn ich die Zwiebeln weglasse, hat mein Darm offensichtlich nicht so große Probleme.
    Wenn ich also nun mit anderen mitgehe oder mich sozusagen dort verabrede, lasse ich den Zwiebel jetzt immer weg.
    Grüne Lauchstücke, Schnittlauch, Bärlauch im Frühjahr oder kleine Mengen Knoblauch wenn er mal in der Küche liegt sind aber okay für mich.
    Jedenfalls ist die typische Küchenzwiebel für die Kochkost nichts für mich für eine gewisse Regelmässigkeit.


    Kürzlich hatte ich einmal wieder ein Rezept probiert, wo auch Zwiebel reinkam. Am liebsten stelle ich mir meine Mischungen immer noch selbst zusammen, aber ich dachte mir halt - probier mal was andere so posten oder veröffentlichen. Aber der Zwiebel hat irgendwie ein Eigenleben. Und was als quasi Salat zuerst gut schmeckt, ist am nächsten Tag dann mitunter komisch im Geschmack.
    Also bin ich auch hier etwas .. zurückhaltend geworden.

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