Gartensaison

  • Der Frühling fängt wieder an ... und der Winterportulak und der Spinat sprießt.

    Dort, wo die Paradeiser waren, gefällt es dem Winterportulak nicht so gut oder es ist eine andere Sorte.



    Das wohlriechende Veilchen (Malpigienartige) ist auch wieder da, schmeckt mir sehr gut.



    Taubnesseln (Lippenblütlerartige, nicht brennend) sind auch aromatisch.


  • Der Frühling fängt wieder an ... und der Winterportulak und der Spinat sprießt. . . .

    Winterportulak hab ich ein bisserl am Balkon. Taubnessel nehm ich manchmal von Draußen. Die Veilchen sind bei mir persönlich bislang mehr fürs Auge was. Hier in Simmering auf manchen Wiesen vor älteren Häusern gibts die inzwischen bestandsbildend in dichten Teppichen. Manchmal auch Weiße mit dazwischen.

  • Also wenn die wohlriechenden (!) Veilchen definitiv nicht nach Hundepipi oder so riechen, kann ich sie wirklich empfehlen, alleine schon wegen ihrer Herkunft, in dem Fall meine ich die Pflanzenordnung (Malpighienartige).


    Ganz besonders soll alleine schon der VeilchenDUFT (vorbeugend/Hormone/Prostata/Krebszellen hemmen kann man auch immer brauchen) helfen, da gibt es einiges dazu sogar im Web:

    Bereits seit Längerem forscht ein Team um Hans Hatt von der Universität Bochum auf dem Gebiet der Riechrezeptoren. Nachdem sie bereits Riechrezeptoren für Maiglöckchenduft in menschlichen Spermien nachgewiesen hatten, stießen die Forscher jetzt auf einen weiteren dieser Rezeptoren, der auch außerhalb der Nase vorkommt: den Rezeptor für Veilchenduft in Prostatazellen. Der Rezeptor hOR 51 E2 reagierte in Tests auf beta-Ionon, den klassischen Veilchenduft, und auf Steroidhormone, die in ihrer Molekülstruktur Ähnlichkeit mit dem Veilchenduft-Molekül haben. "Die Frage war dann natürlich: Welche Funktion hat der Rezeptor in der Prostatazelle? Und welchen Signalweg löst er aus?", so Hatt. Auf der Suche nach Antworten stießen die Forscher auf eine ältere Studie, die ein Protein unbekannter Struktur beschrieb, das vor allem in Prostatakrebszellen verstärkt gebildet wird. Bei näherem Hinsehen entpuppte es sich als genau der Veilchenduftrezeptor, den die Wissenschaftler untersuchten. An Prostatakarzinomzellen konnten sie in der Folge zeigen, dass diese stark auf Veilchenduft oder Dihydro-Testosteron reagierten – und zwar mit einer signifikanten Abnahme des Zellwachstums.


    Quelle: Neuhaus, E. M. et al.: J. Biol. Chem., Online-Vorabpublikation, DOI: 10.1074/jbc.M109.012096

    DAZ 2009, Nr. 23, S. 8, 04.06.2009

    Ich vermute, es ist auch für Frauen interessant, aber bis das alles erforscht ist, dauert es wohl noch laaaaange .. bis dahin könnte es als "wohltuendes" Zeichen gedeutet werden, wenn eine Pflanze so WOHLriechend auf uns Menschen wirkt (insbesondere durch Geruch).


    :vogel:


    Allerdings riechen nicht alle Veilchen ..

  • Sagt mal, wie verfahrt ihr denn dann mit den Pflanzen im Winter? Überlege für nächstes Jahr ein paar Saaten zu säen, aber bin absoluter Anfänger. Wir sind jetzt auf's Land gezogen und ich hab endlich endlich einen Garten! Freue ich mich so drüber, hab nämlich das Gefühl, dass die Lebensmittel total nährstoffverarmt sind mittlerweile..

  • Keimlinge/Sprossen ziehen ist bei Rohis eine sehr beliebte Maßnahme.


    Mit dem Pflanzenziehen fange nicht zu früh an, sonst werden nur die Stängel länger. Mit Nachtschattenartigen wie Paradeisern/Tomaten oder Paprika, Chilis usw kannst du aber schon im Jänner mit Samen einsetzen anfangen, weil die sehr lange Zeit benötigen, bis sie "herauskommen" und wachsen.

    Falls du Basilikum über den Winter möchtest, würde ich dir eine Pflanzenlampe empfehlen, damit schaffen es die Topfpflanzen länger zu überleben (falls du sie nicht komplett gleich aberntest, aber dann würdest du ja keinen Topf kaufen vermutlich).


    Ich hatte dieses Frühjahr Cassia Fistula als Samen eingesetzt und die Pflänzchen habe ich jetzt ins Haus genommen. Auch sie ist jetzt unter der Pflanzenlampe. Allerdings muss ich einschränken, dass die Pflanzen damit keinen UV-Schutz aufbauen. Wenn du sie dann raussetzen willst, langsam an UV-Licht bzw Sonne gewöhnen.

  • Ich hatte mal die Erbsen im Topf gezogen. Im Februar . Als kleine Beilage für Salat ,ganz gut. Ich meine, die Blätter gedeihen im Zimmer relativ schnell, aber im Vergleich zu Freilandpflanzen sie sind doch schmächtig und... irgendwie unterentwickelt . Aber ist schon Versuch wert.

  • Ich habe ein paar Töpfe mit Wintersteckzwiebeln (hauptsächlich Stuttgarter Riese) in der Küche stehen. Das Grün wächst ganz schön schnell, aber so besonders schmeckt das nicht. Man kann es essen, aber kein Vergleich zu den Bundzwiebeln (Lauchzwiebeln).

    Auch in den Pflanzgefäßen im Hof ist alles voll von diesen Winterzwiebeln. Der Rosenkohl und der Grünkohl jedoch, kümmern dort so vor sich hin. Der Feldsalat wächst auch kaum. Habe bisher nichts ernten können.

    Der Stangensellerie hat bis jetzt überlebt, das hätte ich nicht gedacht. Es ist halt hier in dicht bebauter Umgebung wesentlich wärmer als am Stadtrand.

  • Ich habe ein paar Töpfe mit Wintersteckzwiebeln (hauptsächlich Stuttgarter Riese) in der Küche stehen. Das Grün wächst ganz schön schnell, aber so besonders schmeckt das nicht. Man kann es essen, aber kein Vergleich zu den Bundzwiebeln (Lauchzwiebeln).

    Auch in den Pflanzgefäßen im Hof ist alles voll von diesen Winterzwiebeln. Der Rosenkohl und der Grünkohl jedoch, kümmern dort so vor sich hin. Der Feldsalat wächst auch kaum. Habe bisher nichts ernten können.

    Der Stangensellerie hat bis jetzt überlebt, das hätte ich nicht gedacht. Es ist halt hier in dicht bebauter Umgebung wesentlich wärmer als am Stadtrand.

    Es fehlt halt doch die UV-Strahlung und all das andere, dass es "draussen" gibt. Ich glaube für Wohnungen/Küche bringen es da die Keimlinge/Sprossen am besten. Wenn du die Kreuzblütler (Rosenkohl und Grünkohl) über den Winter bringst (ich nehme an du gießt bei Trockenheit), werden sie im Frühjahr sicher schneller groß werden.
    Heuer bin ich zu nichts gekommen im Herbst einzusetzen. Sonst bereite ich gerne Winterportulak, Spinat vor .. der ist dann zwar langsam im Winter, schießt aber dann im Frühjahr recht raus. Nächstes Frühjahr werde ich deshalb eher auf die (wilde) Vogelmiere und die Malve vor allem zurückgreifen.

  • Derzeit sehr wichtig für ich - wie jeden Winter ... unter anderem der eingetrocknete gewöhnliche Beifuß (Korbblütler) im Garten.
    Ich esse in paar Blätter davon - leider komme ich nicht immer täglich dazu.


  • Super, hört mal! Klasse, danke für eure Tipps. Als Neuling ist man da echt auf Wissen und anekdotische Erfahrungswerte angewiesen. In der Küche mit dem Ziehen zu beginnen ist ja pfiffig, soweit habe ich noch gar nicht gedacht. Angelika, denkst du, ich kann also jetzt langsam beginnen, die Tomaten und Paprika zu säen? Und woher bezieht ihr im Winter am liebsten eure Lebensmittel? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Angebot an Obst und Gemüse nährstofftechnisch enorm zu wünschen übrig lässt, und habe das erst vor kurzem auch nochmal gelesen


    Hier (Kontext Nährstoffmangel am Bsp. Magnesium).:

    Quote
    Um das Defizit schnell auszugleichen, empfehle ich immer als erstes die Umstellung auf eine magnesiumreiche Ernährung. Lebensmittel wie grünes Blattgemüse, Nüsse, Samen, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und bestimmte Fischsorten wie Lachs und Makrele sind gute Quellen für Magnesium.
    Quote
    Allerdings ist der Magnesiumgehalt in unserer Nahrung sehr verarmt (vor allem in konventionellen Produkten, weshalb ich immer Bio-Produkte bzw. selbst angebautes Obst und Gemüse sowie Fleisch vom Bauern empfehle).

    Quelle


    Hab jetzt schon nach einer Biokiste gesucht, aber hier gibt es leider keine.. Manche sagen ja, dass TK - Gemüse dann oft noch die nährstoffreichste Variante ist. Was denkt ihr?

    Edited once, last by bananengesicht: Ein Beitrag von bananengesicht mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Super, hört mal! Klasse, danke für eure Tipps. Als Neuling ist man da echt auf Wissen und anekdotische Erfahrungswerte angewiesen. In der Küche mit dem Ziehen zu beginnen ist ja pfiffig, soweit habe ich noch gar nicht gedacht. Angelika, denkst du, ich kann also jetzt langsam beginnen, die Tomaten und Paprika zu säen? Und woher bezieht ihr im Winter am liebsten eure Lebensmittel? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Angebot an Obst und Gemüse nährstofftechnisch enorm zu wünschen übrig lässt, und habe das erst vor kurzem auch nochmal gelesen


    Hier (Kontext Nährstoffmangel am Bsp. Magnesium).:

    Quelle


    Hab jetzt schon nach einer Biokiste gesucht, aber hier gibt es leider keine.. Manche sagen ja, dass TK - Gemüse dann oft noch die nährstoffreichste Variante ist. Was denkt ihr?

    Ich habe im Winter die gleichen Quellen wie zu jeder anderen Jahreszeit auch. Supermarkt, Bio-Supermarkt und manchmal Rohkostversand.
    Und Wildgrün. Aber Letzteres ist im Winter halt mager.

    Dass Obst und Gemüse nährstofftechnisch enorm zu wünschen übrig lässt, kann nur ein Pauschalurteil sein. Es gilt also, sich die besseren Sachen in den Geschäften rauszusuchen. Im Endeffekt isses gleich, wie in der Natur: Augen und Nase offen halten, sich die guten und passenden Sachen rauspicken!
    Grundsätzlich sind Obst und Gemüse freilich kein Vergleich zu Wildfrüchten und Wildgrün. Valerianella locusta aus dem Supermarkt (gibts hier in Wien auch immer in bio-Quali zu kaufen) ist aber zB noch sehr nah an der Wildform.
    Magnesium betreffend: Das ist leicht und billig zu supplementieren. Oder allein schon magnesiumhältiges Mineralwasser (Magnesia zB) hilft da auch, falls man Mangel bemerkt.

    Auf einen biologischen Fakt möchte ich auch noch hinweisen: Üblicher Weise hat Ernährung in Gegenden, wo es sowas wie "Winter" gibt, mitunter zur kalten Jahreszeit dann einen höheren tierischen Anteil.

  • Super, hört mal! Klasse, danke für eure Tipps. Als Neuling ist man da echt auf Wissen und anekdotische Erfahrungswerte angewiesen. In der Küche mit dem Ziehen zu beginnen ist ja pfiffig, soweit habe ich noch gar nicht gedacht. Angelika, denkst du, ich kann also jetzt langsam beginnen, die Tomaten und Paprika zu säen? (...)

    Es kommt auf die Samen an. Bei den Nachtschattenartigen braucht es oft einmal sehr lange. Bei Chili kann es schon praktisch sein Anfang Jänner (oder davor), weil die seeeeeehr langsam wachsen. Und man ja eine gewisse große haben möchte wenn man sie raus setzt. Bei den meinen Paradise/Tomatenpflanzen kannst du noch etwas warten (Februar), schaue am besten auf dem Samenpackerl, was die Empfehlung ist.

    Gurke und Kürbis eher viel später, die bekommen sonst nur seehehr lange Stängel und schaffen dann auch den Übergang zum UV Licht nicht.

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