Posts by Angelika

    Zu veganen (da gibt es viel zu erwähnen), aber jedenfalls auch roh veganen Ersatzprodukten könnten wir ein eigenes Thema aufmachen. Da gäbe es einiges zu erörtern, finde ich. Über Sinn, ggf Unsinn oder gar Unfug bis zu Learnings, die inzwischen gemacht wurden...

    Genau so sehe ich das auch. Allein schon wenn man an die diversen Pestizide selbst in frischem Obst & Gemüse nachdenkt.... Und der Rest ist dann genetisch behandelt, konserviert oder sonstwas.

    Deshalb machen sich die Leute damit auch nur verrückt, wenn sie zu viel darüber nachdenken. Ich habe schon in den 80er Jahren gesagt: "Streng genommen dürfte man eigentlich gar nichts mehr essen, weil ALLES heute irgendwie schädlich, krebserregend und sonstwie ungesund ist.".

    Damals haben die Meisten schon zugestimmt und seitdem ist das mit Sicherheit nicht besser geworden, eher im Gegenteil....

    Es gibt halt auch noch andere Ursachen für Erkrankungen, auch wenn Ernährung einen sehr großen Einfluß hat. Für mich geht es bei Ernährung vor allem um die Lebensqualität, aber schön wäre es natürlich, wenn diese dann auch noch lange anhält. Eine der Ursachen für den Impuls, mein Buch zu schreiben war, dass immer wieder Heilsversprechen oder Gesundheitsversprechen von einzelnen Lebensmitteln, Nahrungsmitteln oder auch gezielt herstellerbezogenen Produkten ausgingen.

    Diese Einwirkungen gingen sehr weit und soweit ich das beobachte, ist diese Strategie immer noch dominant. Ist natürlich klar, wer etwas verkaufen will, zieht alle möglichen erlaubten Register.


    Als Konsument zählt allerdings wohl vor allem eines: Eine vollständige Konkurrenz mit möglichst vielen Anbietern bietet wohl die beste Wohlfahrt einer Gemeinschaft.


    Die Hersteller wiederum möchten lieber ein Monopol oder Oligopol, d.h. häufig auch durch Differenzierung in Teilmärkten. Damit haben sie auch eine gewisse Preissetzungsmacht. Sowas schaffen sie natürlich am besten über gezielte Werbung, gezielte Social-Media-Gruppen usw. Oft merken es die potentiellen Konsumenten nicht, was der Hintergrund ist.


    Der klassische Wochenmarkt in den Gemeinden, Dörfern oder auch in Städten ist das Paradebeispiel für einen Markt mit vollständiger Konkurrenz. Das heißt aber auch, dass keiner der Anbieter mit höheren Preisen als die anderen etwas verkaufen wird können.


    Bitter wird es allerdings mit dem Faktor der versteckten Hintergründe: Pestizid oder nicht? Welche Belastungen liegen vor?

    Deshalb: Abwechseln und möglichst das essen, was noch als Lebensmittel erkennbar oder wahrnehmbar ist ..

    Ich denke, abgesehen von der individuell erlebten Lebensqualität ist es in diesem Hinblick besten, auf Risikostreuung zu setzen.


    D.h. abwechseln, nicht immer das selbe, die gleiche Art bzw das selbe Lebensmittel, der selbe Hersteller besonders auch, wenn es von weit her kommt.


    Hochprozessiert meiden oder wenn nicht anders geht, auch abwechseln. Außer man ist sich sehr sicher, die Quelle ist ohne Risiko.


    Das Risiko steigt wohl, je regelmäßiger oder häufiger die Belastung (nicht nur hinsichtlich Ernährung) ist. Oder gar Gewohnheit.

    ja also solche Themen wie bei "Aufschnitt" sind ohnehin Basisgründe für Rohis, sowas nicht zu essen, neben der Erhitzung.

    Wobei es auch Rohis gibt, die sich selber Rohwürste stopfen, ähnlich einer Frischwurst oder einer Salami. Aber sie wird nie lange liegen gelassen natürlich (je nach Kultur, falls verwendet).

    Mir war das bisher zuviel Aufwand, aber ich denke es ist eine Möglichkeit für manche, jedenfalls besser als das Zeug von dem du da beschrieben hast.


    Naja ich habe das Thema Ethyloxid auch deshalb angeschnitten, weil es auch einige "Superfoods" betrifft, die Menschen, die sich eigentlich gesund ernähren wollen, kaufen. Das Thema ist ja eigentlich eher unerwartet aufgekommen, weil gar nicht erwartet wurde, das dieses Gift zu finden wäre.


    Kleiner Exkurs dabei zum C-Thema

    Auf der einen Seite wird diese hitzefreie Dekontamination durch Ethyloxid für Medizinprodukte weiterhin verwendet, ganz normal und offenbar für unbedenklich erklärt, da es sich ohnehin ausgast. Verwendet auch für diese Wohnzimmertests für C und wohl übliche/viele Masken, die wegen des C-Themas verwendet werden. Die Wohnzimmertests habe ich noch nie probiert, weil ich durch die Firma ohnehin meist mind. 2 Mal einen Gurgel-PCR-Test durchführe. Aber bei den Masken kommt mir schon vor, dass am Anfang noch ein gewisser (süßerer?) Geruch drin ist, deshalb hänge ich diese wohl nun vor dem Tragen zum weiteren Auslüften nach der Entnahme aus der Einzelverpackung noch aus.


    Meine eigenen, obwohl die mit HEPA-Filter und Bauart mindest besser wären, sind ja nicht zertifiziert und das kostet auch zu viel.


    Zurück zur Ernährung:

    Also das doofe ist, das manche Superfoods eben auch gerne von Rohis, insbesondere ambitionierten Küchenrohis verwendet werden. Neben dem oben genannten Johannisbrotkernmehl und Sesam, auch sogenannte beliebte "Toppings", Gewürze usw.
    Die österreichische AGES schreibt:

    Quote from https://www.ages.at/themen/rueckstaende-kontaminanten/ethylenoxid/

    Rückstände von Ethylenoxid werden vor allem in Sesamsamen, in Produkten mit Sesamsamen wie Riegeln, Snacks oder Salat-Toppings sowie in Gewürzen und Zusatzstoffen (z.B. Johannisbrotkernmehl (E410), Guarkernmehl (E412)) gefunden.

    Überraschend im mg-Bereich (! mg !) wurden Rückstände in Lebensmitteln von diesem Rechercheteams gefunden.
    Es gelte kein Grenzwert als unbedenklich.

    Und dabei muss ich offenbar sehr froh sein, in Österreich und nicht in Deutschland zu leben (keine einheitliche Bestimmungen), da Österreich hier mehr Druck ausübt.
    Auch in Frankreich wurde viel mehr zurückgerufen. Auch wenn viele der in dem Video genannten Massenprodukte für Rohköstler normalerweise nicht interessant sein sollten, ist der Bericht sehr interessant.


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    Um zum von dir angeschnittenen Würstchenthema zurückzukommen, auch da wurde es gefunden:

    Die föderale Nahrungsmittelagentur AFSCA ruft weitere Produkte zurück, weil sie zuviel Ethylenoxid enthalten.

    Betroffen sind unter anderem Käseprodukte, Gewürze und Wurst- und Fleischwaren.


    Also Wahrnehmen und damit Erkennen (sofern bekannt) kann es da keiner mehr ohne Labordiagnostik ..


    Hier noch ein Verlinkung zum Thema von Ökotest: https://www.oekotest.de/gesund…t-dem-Stoff-_11906_1.html

    Ja, erst kürzlich waren viele überrascht, wieso Ethylenoxid (giftig, krebserregend beim Einatmen und eigentlich längst verboten) in einigen sehr gängigen und in der breiten Masse beliebten Convenienceprodukten gefunden wurde. Noch schlimmer, wenn klar ist wieso: Bestimmte darin verwendete Produkte wie Johannisbrotkernmehl oder Sesam.

    Einer Ursachenforschung nach wurden die Johannisbrotkernschoten (aus der Türkei) damit behandelt, bevor sie weiterverarbeitet wurden.


    (...) wurde festgestellt, dass Johannisbrotkernmehl aus der Türkei ebenfalls zu den betroffenen Lebensmitteln gehört. Johannisbrotkernmehl ist ein Lebensmittelzusatzstoff (E 410) und gehört zu den Verdickungsmitteln. Nach dem bisherigen Stand der Ursachenforschung fand hier allerdings keine Entkeimung des Johannisbrotkernmehls mit Ethylenoxid statt. Vielmehr sollen die geernteten Schoten, die die Kerne enthalten, aus denen später das Mehl gewonnen wird, nach der Ernte mit Ethylenoxid behandelt worden sein, um die Ware bis zu ihrer Verarbeitung vor Verderb zu schützen. (...)

    Kommt vielleicht auch darauf an, was man als "Not" und / oder "leiden" ansieht. Gibt Angaben, dass weltweit 2,8 Millionen Menschen jährlich an den Folgen von Übergewicht und Fettsucht ins Gras beißen (mit dem letzten Bissen also doch noch zum Veganer). Gibt ja noch weitere / alle Möglichen Statistiken, Untersuchungen / Studien etc., etwa auch, das 11 Mio.Menschen starben 2017 an den Folgen ungesunder Ernährung abgingen. Also mehr Menschen als durch Tabak abdanken. Aber derartige Angaben / Untersuchungen kann / muss man natürlich wohl auch als sehr fragwürdig ansehen. Aber immerhin, auch wenn man die Zahlen als relative Angaben betrachtete bzw. als Anhaltspunkte, könnte man davon ausgehen, dass eben tatsächlich sehr viele Menschen an derartigem sterben, was ja auch schon erstaunlich (oder auch nicht) wäre.


    Kenne beide nicht, ersten gerade runtergeladen, zweiter ist dabei geladen zu werden. Ja, ja, es gibt super Zeichentrickfilme, -serien bzw. (heutzutage hersgestellte bezeichnet als) animierte Filme / Animes. Nicht schlechter / weniger "anspruchsvoll" als Realfilme.


    Werde mir die benannten Bücher bzw. deren Informationen in welcher Darstellung auch immer, mal versuchen zu beschaffen / runterzuladen. Danke.

    Ja natürlich kommt es auch darauf an, was man als "Not" und / oder "leiden" ansieht - aber gerade in diesem Hinblick auch die Empfehlung für den Film das Kapital im 21. Jahrhundert.


    Im besten Fall befinden wir uns in einer Neuorientierung/Nivellierungsphase. Aber jedenfalls sind die Zeiten unvergleichlich anders.

    Und so hilfreich der Kapitalismus in vielen Themen auch war und ist, auch hier wird sich zeigen, wie sehr Nivellierungen möglich sind, insbesondere auch global.


    Es scheint viele Menschen zu geben, die davon ausgehen, dass ohnehin alles was es zu kaufen gibt, geprüft ist. Und unbedenklich. Doch viele Tests und Berichte zeigen, dass die Aufmerksamkeit viel mehr erforderlich ist, als wir meist zuerst als Kleinkinder angelernt bekommen haben.


    Etwas, das ich sehr kritisch sehe im Hinblick auf Lebensmittel ist, dass diese meist erst nach intensiven Prozessen im Verkauf bzw. in den Händen/am Teller/unter der Nase landen.


    Das hat alles Vorteile, jedoch birgt es auch viel "Blindheit" dem gegenüber, was es denn dann ist. Wir können vieles nicht mehr wahrnehmen, wenn es einmal erhitzt ist. Aber für die Masse ist eine rohe Ernährung aufgrund der Art der Spezialisierung der Arbeitsbereiche längst nicht mehr möglich. Das heißt, es braucht Kontrollen, Studien und vieles mehr .. nur um zu erkennen, dass es zuviel unbekannte Variablen gibt, um finale Schlüsse zu ziehen. Und jeder Mensch mit seinen Begleitbedingungen "zu" individuell für allgemeine Schlüsse ist. Ergänzung: In Relation wenige Grundannahmen, die inzwischen etabliert sind und sich immer bestätigt hatten, ausgenommen ...

    Hallo,


    also Ambrosia artemisiifolia liegt für die meisten nicht so hoch im Kurs, weil manche Menschen allergisch auf deren Pollen reagieren - ca. 15,7 % der Bevölkerung, siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Beifußblättriges_Traubenkraut#Allergie-Auslöser


    Ich selbst schätze (anderen) Beifuss - den gewöhnlichen bzw. mehrjährige wie auch einjährige Sorten - sehr und es wachsen in meinem Umfeld auch verschiedene Arten, allerdings meist andere Sorten.


    Auf die lateinische Namensgebung würde ich hier nicht zuviel Bedeutung zumessen, da diese häufig einfach nach Botanikern benannt wurden. Das trifft auch hier zu:


    Quote from http://kroatiens-fauna-und-flora.org/index.php?title=Ambrosia_artemisiifolia_Linné,_1753

    Namensherkunft

    • ambrosia = zu Ehren des holländischen Botanikers Ambrosius Arnold Willem Hubrecht (1853 – 1915)
    • Lateinisch artemisiifolia = mit Blättern wie Artemisia. Und tatsächlich sehen die Blätter denen des Gewönlichen Beifußes, Artemisia vulgaris Linné, 1753, sehr ähnlich. Unterscheiden kann man die beiden Pflanzen anhand der Blattunterseite: der Beifuß ist dicht behaart, bei der Ambrosie ist sie kahl.


    Über die Art der Qualität einer Pflanze sagen manchmal verschiedene volkstümliche, regionale Namen mehr aus.

    Ja, das ist ja das spannende. Wobei, so easy ist es ohne Bergbau oder Technologie auch wieder nicht mit kristallinem Salz. Getrocknete Algen wiederum, die gäbe es einfach(er).

    Schmecken/riechen aber halt auch etwas fischig, und da rümpfen Menschen, die raffinierte Produkte gewohnt sind, schnell die Nase.


    Also ich glaube, ich erwähnte kürzlich den Film "Das Kapital im 21. Jahrhundert". Ein Bestseller als Frankreich, der Film ist in englisch mit deutschen Untertiteln.

    Noch vor wenigen Jahrzehnten war alles ganz anders.


    Hier ein Trailer zum Film:

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    Es gibt noch ein gutes Hörbuch zum Thema: "Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung: Die Krise der heutigen Ökonomie oder Was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können" von Ulrike Herrmann. Ich hatte mir das Hörbuch über den Verlag gekauft, ansonsten scheint es über CD erhältlich zu sein.


    Ich sage es mal so, beziehend auf Salz und andere Güter, die es inzwischen zu Genüge gibt: Es gab vor Jahrzehnten die Erkenntnis, dass es noch besser ist, mehr Wohlstand - und mit, Wohlstand eines Landes - zu erschaffen, indem es das Volk - das damals spezialisiert zu Arbeiten begann - zu Kunden macht. Und natürlich auch umliegende Länder. Besser noch als Krieg zu führen (deshalb regen sich Länder ja auf, wenn sie boykottiert werden).


    Weiteres sprengt hier den Rahmen, aber die beiden Bücher (verfilmt oder und vertont), machen viel klar.


    P.S.: Ehrlich gesagt hätte ich gar nicht gedacht, dass Volkswirtschaftskunde mich einmal so interessieren würde, gerade auch historisch. Es macht vieles klar, wie warum es sich so oder so entwickelt hat.

    Und auch, warum manche Strömungen eher leise sind, aber vegane Küchenrohkost besonders beworben wird schon seit Jahren ..


    Hallo,


    gestern war ich endlich einmal wieder in einer echten Buchhandlung und habe durch allerlei Abteilungen durchgesehen.

    Auf dem Weg zur Wirtschaftsabteilung, die ganz am Ende des großen Hauses zu finden war, fand ich ein Kinderbuch, in dem es unter anderem um die Herstellung von Impfstoffen ging.


    In einem anderen Beitrag letztes Jahr hatte ich schon einmal geschrieben, dass den mRNA-Wirkstoffen wohl eher die Zukunft gehört (die Technologie wird, wie kaum kommuniziert, schon länger für Tiere eingesetzt).


    Zwischendurch hatte ich in einem Youtuber-Beitrag gehört, wie ein vegan ausgerichtetes Paar offenbar "die alte Herstellung" von Impfungen mehr schätzte, zumindest der Artikulation und Mimik nach.

    Was mich hier wunderte - .. sogar in diesem Kinderbuch steht:


    Quote from Brensing K. & Linke K.: Die spannende Welt der Viren und Bakterien: Nicht alle Viren sind Böse!, Bindlach, Loewe Verlag 2021, S. 134

    "Die übliche Herstellung von Impfstoffen ist ziemlich kompliziert und aufwendig: Meist muss für jede Impfung ein Hühnerei infiziert werden. Nach einigen Tagen wird der Embryo, der sich in dem Ei entwickelt hat, getötet. Danach entnimmt man seinem Blut die Krankheitserreger, macht sie unschädlich und fertig ist die Impfdosis. Wie du dir denken kannst, ist das aber ein wahnsinniger Aufwand. Darüber hinaus müssen die Hühner, die die Eier legen, steril, also keimfrei, gehalten werden. Artgerecht ist das sicher nicht. (...)"

    Weiter steht, dass mRNA Impfungen eben durch genetischen Nachbau (Anm. von mir: Eine Technik, die auch für andere Arten von Produktionen verwendet wird) hergestellt wird, und das nebenwirkungsarm. Das Buch stellt dennoch die Frage, ob es gut ist, gleich die gesamte Weltbevölkerung damit zu impfen, da es bisher noch keine (Anm. von mir: für Menschen) zugelassene mRNA Impfung gab. Das Buch wurde zu der Zeit geschrieben, als es noch keine für Menschen zugelassene mRNA Impfung gab, also als die Zulassungsbehörden erst tätig waren.


    Auch wenn es einige vegan promotende Menschen gibt, die gleichzeitig Impfgegner sind oder und besonders neuere Produktionsmethoden kritisch gegenüberstehen: Diese Information (im Zitat rot markiert) ist - glaube ich - noch nicht so wirklich durchgesickert gewesen.

    Kann aber wohl auch nicht mehr lange dauern.

    Nein, Spagettialgen kannst du dir ggf einfach in Stücke schneiden, so wie ich es gemacht habe, um sie in das Küchengefäß hineinzugeben und handlich herausnehmen zu können.


    Ich denke, dass es die Lebensmittelindustrie geschafft hat, Menschen unbewusst abhängig zu machen. Bzw. ist es nicht gerade die Natur des Menschen, zu verstehen, dass wir inzwischen nicht mehr in der Steinzeit leben, in der Futter rar war, sondern strategisch hergestellt wird.

    Und das so - im Zweifel durch Aromen und allerlei Tricks - dass ein Gefühl des Luxus oder der wahrgenommenen Fülle wie ein (gut genährtes) Baby es empfinden könnte, entsteht.

    Natürlich wollen die Herstellerfirmen einen entsprechenden Gewinn erzielen, kein Zweifel.


    Auf der anderen Seite aber hat sich die Pharmaindustrie vor allem deshalb entwickelt, weil sich die Menschen in der Folge nicht im Zaum halten (können/wollen/müssen(?)). Viele Umsätze werden dadurch generiert, dass Wohlstandsländer viele Menschen mit Zivilisationskrankheiten bevölkert werden.

    Deshalb würde ich sagen, dass hier "zuerst" die Lebensmittelindustrie war.


    Allerdings, immerhin muss niemand Not leiden. Noch vor einem Jahrhundert war die Lage ganz anders! Und es war noch nicht erfunden worden, wie Stickstoff aus der Luft in Dünger für die Pflanzen hergestellt werden kann. Und vieles andere auch nicht.


    Inzwischen können nicht nur viele Menschen ernährt werden, sie vermehren sich auch ganz schön. Und das ist oft auch mit dem Glauben behaftet, der in der Zeit gegründet wurde, als die Lebenserwartung von Menschen noch viel geringer war, inklusive Kindersterblichkeit.


    Also lange Rede kurzer Sinn: Wir Menschen sind erst seit ein paar Jahrzehnten in der Lage, uns so zu ernähren, dass es keine Mängel geben müsste. Und es ist nicht nur mehr den obersten Schichten möglich, keinen Hunger zu leiden.
    Wir sind am Anfang einer neuen Zeit, die sich gerade erst entwickelt. Hoffentlich rechtzeitig.


    Ich denke es gibt doch einige Bewegungen, die das Wissen um die Sinne und besonders die Wertschätzung von Lebensmittel fördern. Meist nicht so tiefergehend, wie es die Rohkost schätzt. Das liegt allerdings auch daran, weil Rohkost für jeden einzelnen nur für sich selbst zu bewerten ist, während Kochkost eben Massen versorgen kann. Weil es keine Sperre mehr gibt - u.a. Dank Zucker und Salzzugabe.


    Mir gefallen dazu zwei Filme ganz besonders: "Das letzte Einhorn" und "Chihiros Reise ins Zauberland".
    Kennst du diese beiden Filme? Sie sind Zeichentrickfilme, aber mit besonderen Hintergründen.

    Also Spagettialgen würde ich primär einfach so essen. Aber in ein Müsli würde ich sie keinesfalls geben. Wenn überhaupt, in einen Salat oder Rohkost-Cracker.


    Wenn du dir überlegst einen richtigen Hochleistungsmixer zu kaufen, wirst du es vermutlich nicht bereuen, meine Familie schätzt ihn für verschiedene Anwendungen sehr.


    Das Dörrgerät ist eher für Überschüsse, außer man möchte sich eine Spezialität machen, die ggf auch noch warm gegessen werden soll.

    Meine ersten Rohkost-Dörr-Cracker oder ganze geschälte Bananen, die ich dörrte, trocknete ich im Umluftbackofen bei niedrigster Temperatur (unter 40 °C). Obwohl ich ein Dörrgerät mit freier Temperatureinstellung und Zeiteinstellung hatte - einfach weil es so praktisch war. Jedoch wurde dann irgendwann die Umluftfunktion defekt. Seither trockne ich im Fall des Falles im Dörrgerät. Eben auch Rohkost Eiweißriegel.


    Staudensellerie sind Selleriestangen, die hast du sicher schon bei dir im Lebensmittelhandel gesehen. Es gibt Selleriearten, da wird eher die Knolle größer gezüchtet und andere Arten, da werden die Stängel saftig-grün und groß gezüchtet. Es kommt hier allerdings auf die Jahreszeit und Wuchsbedingungen an, ob sie einem schmecken.

    Die arte-Doku über Salz sagt ja schon viel aus. Als Rohi würde ich sagen ist auch zwischen den Zeilen zu erkennen, wo das Thema ist: In Kochkost ist es immer mehr oder weniger versteckt oder auch offensichtlich dabei und es dient nicht zuletzt dazu, damit Konsumenten mehr konsumieren. Also Geld ausgeben.

    Oft wird hier Reiz und wahrer Genuss verwechselt oder letzterer ist längst überdeckt.


    In reifen Lebensmitteln sind Salze ohnehin enthalten, allerdings gibt es diese so kaum in den Geschäften.


    Auch glaube ich, dass Menschen früher eher bei Meer, bei Flüssen gelebt haben und erst später in die Kontinente gezogen sind. Vor Jahren, als ich mich tiefergehend damit befasste, erschien mir, dass dies auch der Forschungsstand ist. Es ist wohl nicht verwunderlich, dass Gegenden mit Salzabbaustätten früher sehr reiche Gegenden waren.


    Aus der Doku scheint mir schon auch herauslesbar zu sein, dass je weniger die Menschen mischen und kochen, desto weniger haben sie ein Thema - u.a. wegen Bluthochdruck.


    Und kurios, also wer sich die Doku angesehen hat: Es wird darin zugegeben, dass der Tipp, weniger Salz zu konsumieren alleine auch daher weitergegeben wird, weil damit gehofft wird, dass der / die Patient/in weniger isst, weil es der Person dann weniger schmeckt - was gekocht wird.

    Und da haben wir es schon wieder.


    Es gibt auch eine Schaukel, die ich gerne erwähne (auch in meinem Buch): Die Zucker - Salz Schaukel. Viel Salz macht Gusto auf Zucker und umgekehrt.

    Ein gutes Geschäftsmodell jedenfalls. Manche ältere Menschen, die sich keine Bremse antrainiert haben, sind solchen "Genüssen" fast hilflos ausgeliefert. Das ist mein Eindruck. Und einer meiner weiteren Gründe, möglichst einfach zu essen. Und dabei bin ich immer wieder erstaunt, wie wenig es zur Ernährung braucht. Allerdings, die Qualität/Art macht es aus. Und wenn man dann der Philosophie des Kilopreises einer Ernährungseinheit anhängt, dann ist man dem verleitenden Konsum vermutlich komplett aufgesessen.

    Im Film wird eine Studie gezeigt, in der auch Filmaufnahmen gemacht wurden.

    Nachdem im ersteren Teil u.a. gezeigt wird, dass gewisse frühere Adelige der Ansicht waren, dass sie einfach besser geboren wurden und DAHER anders sind, zeigt die Studie, was mit "normalen" Menschen passiert, wenn sie trotz klarer unterschiedlicher Voraussetzungen ein Spiel starten.


    Zwei Spieler spielen dabei eine Art Monopoly, wobei einer der Spieler nicht nur mehr Geld bekommt, sondern auch noch 2 statt 1 Würfel und bei jeder Runde doppelt soviel Geld neu dazu. Beiden Spielern ist dieser Unterschied natürlich schon am Anfang klar, es ist nicht heimlich.

    Bei den Spielen veränderte sich die Art, wie die Spieler sich verhielten. So wurde die bevorzugte Person immer lauter beim Hüpfen mit der Figur, dominanter im Gespräch, belehrender betreffend Geldangelegenheiten und machte sich immer mehr lustig über die andere Person. Aufgrund der ungleichen Ausgangsbedingungen und ungleichen fortlaufenden Bedingungen war klar, wer gewinnen würde.

    Am Ende wurden alle Spieler aller Versuchsgruppen gefragt, warum sie glaubten, dass sie gewonnen hatten. ALLE Gewinner (sie hatten die besseren Bedingungen) sagten voller Überzeugung, das es an ihnen persönlich gelegen habe und KEINER sagte, dass es einen Zusammenhang mit den ungleichen Bedingungen hatte.


    Mit dieser Argumentation kann viel argumentiert werden und mit ungleichen Voraussetzungen gesteuert werden.


    Deshalb nochmals die Filmempfehlung mit eindrücklichem Bildmaterial. Der Film kann mit deutschen Untertiteln angesehen werden. Gibt es allerdings auch als Buch.

    Hier noch eine Ergänzung zum oben erwähnten Thema "eigene Plattformen", die unternehmerisch denkende Leute (oder die einfach mitverdienen) befüllen und von thematisch interessierten Personen gelesen werden.


    Auch schon vor einigen Jahren entstanden viele neue Homepages und der Boom, "Wissen" aus dem Internet zu finden, war neu. Inzwischen gab es viele Aufklärungsaktionen, um bisher unbedarfte Menschen darin zu schulen. Die einen, dass sie auf das Impressum, Art des Geschäftszwecks und Aussagekraft von Studien achten sollen und die anderen, wie sie es bestmöglich schaffen, im guten Licht darzustehen.


    Nun, in meiner Familie habe ich erst wieder in den letzten Tagen u.a. folgende Beobachtung gemacht:


    (1) Eine Person, die sich wunderte, warum da so viele komische Themen zwischen den Facebook-Beiträgen seiner Freunde sind. Obwohl schon längst etabliert, war jener Person erst jetzt aufgefallen, dass alle x Beiträge ein "gesponserter" Beitrag darin ist, der von der Aufmachung aussieht, als sei er von Freundschaften. Thematisch meist passend. Obwohl seit Jahren genutzt und mitbetrachtet - erst jetzt aufgefallen.


    (2) Eine Person, die mir erzählte, was für tolles Produkt gerade gekauft wurde, mit Arginin. Arginin wird ja dort und da für Nahrungsergänzungen, u.a. für Bodybuilder zugesetzt. Da sage ich: Ja, aber nicht zuviel, weil sonst ist die Lysinaufnahme zu gering. Da sucht jene Person im Internet eine Homepage auf, die schon vor Jahren "Wissen" zur Verfügung stellt, allerdings immer im Hinblick auf beworbene Produkte, die meist auf derselben Seite mit Beteiligung (o.ä.) verlinkt sind. Die Seite nennt sich so, als sei sie ein Zentrum für Wissen zu einem bestimmten Thema. Und diese jene Person, relativ jung aber doch geschult - glaubte, dass das ernst zu nehmen sei, was da steht.
    -> Nun zeigte ich jene Quellen, bei denen auch jene Themen stehen, die den potentiellen Käufer oder Käuferin abschrecken könnten. Das muss nichts böses sein, aber, was Unternehmer gar nicht wollen ist, dass auch nur ein geringster Zweifel an der Perfektheit eines Produktes entstehen könnte. Also wird nicht erwähnt oder herausgestrichen. Nach der neuen Erkenntnis war klar, dass in dem - PR-Text - nicht alles stand, die Zusatzinfo die nicht genannt wurde, aber doch auch interessant ist. Nach dem Motto, wer es genauer wissen will, muss ich selbst schulen, alle sind für sich selbst verantwortlich.


    "Alle sind für sich selbst verantwortlich", ein Argument, das ich in den letzten Jahren ganz besonders viel gelesen und gehört habe.

    In dem oben genannten Film wird das Thema auch gezeigt. Hierzu erstelle ich einen getrennten Beitrag als nächsten, weil signifikant.

    Grüß Euch,


    einige wissen ja, dass ich mich derzeit auf ein Studium konzentriere und ein Fach davon ist Volkswirtschaftslehre. In meiner bisherigen Schulbildung ist dieses Fach rückblickend wohl nur oberflächlich behandelt worden. Da ich aus keiner Politikerfamilie stamme, war dies auch sonst nie ein breiteres Gesprächsthema. Als ich für die zugehörige Prüfung zu lernen begann, hat es mich auch etwas erstaunt und durchaus abgeschreckt - trotz meines Hauptberufes als Technikerin, weil hier unerwartet viel Mathematik versteckt ist. Unter dem Mantel, dass es "vereinfacht" wird: Mathematik, die gerne in Kurven dargestellt wird.


    Mit zunehmender Zeit habe ich allerdings festgestellt, dass dieses Fach nicht nur interessant ist, Wirtschaft extrem spannend macht, sondern auch Geschichte und Politik. Unerwartet. Und was es auch mit mir macht(e), es zeigt mir noch einmal mehr die Facetten der Volkswirtschaft(en), die sich auf Rohkost und natürliche Lebensweise auswirken.

    Das was "wir" - zumindest hauptsächlich in diesem Forum - anstreben sind ja nicht gerade werbeträchtige oder von kommerziellen Verkäufern präsentierte einladende Texte, das Produkt X oder Y zu kaufen. Es gab eine Phase in der Rohkost-Szene vor einigen Jahren, da wurde auch unverhohlen beworben und auch auf YouTube stellte sich - für diesbezüglich ungeschulte Zuseher - eine Strategie des Bewerbers durch die inzwischen bekannten "Influenzer" durch, die das Bild der Rohkost seither für viele noch mehr auf ein kommerzielles Gleis setzt. Das, wohlgemerkt, die meisten nicht einmal mitbekommen.


    Ja, jede Person, die etwas für ein Unternehmen bewegen möchte (egal ob eigen oder andere) hat inzwischen seine eigenen Plattform(en) - unterschiedliche soziale Netzwerke, Homepages usw.


    Manche glauben ja vielleicht naiv, es handelt sich um Glaubenskriege. Und da die Ernährungswissenschaft an sich auch nicht gerade eine Wissenschaft ist, die es leicht mit Studien hat, tut dies den Rest dazu. Ich erinnere hier daran, dass Studien immer ein bestimmtes Design haben müssen, also auf eine gewisse Weise aufgesetzt sind und in der Auswertung so auch begrenzt sind. Dazu kommt, dass Menschen frei sind und tun können was sie wollen: Was sie für Studien an eigener Auskunft angeben und was sie wirklich tun, sind genauso wie immer oft verschiedene Wahrheiten. Und es lässt sich auch niemand einsperren und die Faktoren der Lebensweise sind ebenso unzählig.


    In vielen Diskussionen ging und geht es also meist vielmehr um prinzipielle Konzepte, nicht der Gesundheit wegen, sondern eines unternehmerischen Konzeptes. Ja, auch Behandlungskonzepte sind .. unternehmerische Konzepte. Wir können gerne über verschiedenes schreiben dazu. Rohkost war auch für lange Zeit nicht das typische System, das ähnlich Franchise-Unternehmen wie Fastfood Ketten aufgesetzt wurde. Das hängt an mehreren Hintergründen - in Europa jedenfalls auch, dass solche Konzepte wegen der sehr unterschiedlichen Jahreszeiten, schwieriger Lieferbedingungen frischer Ware und der grundsätzlichen schnellen Verderblichkeit von Früchten und Gemüsen - Smoothie-Ketten nicht erfolgreich lassen werden können.


    Das änderte sich ab dem Zeitpunkt, als neue Produktionsverfahren entstanden, die gewisse Pulver als Rohkostqualität deklarieren ließen und so wird es wohl auch weiter in diese Richtung gehen, ergänzt mit Nahrungsergänzungsmittel.


    Mit diesen Zeilen wollte ich einen ganz kleinen Exkurs schreiben, warum ich gerade auch im Hinblick einer angestrebten natürlichen Lebensweise und Rohkost das Thema "Volkswirtschaft" inzwischen sehr spannend finde: Egal was wir bekommen, kaufen hängt damit zusammen. Ob jemand nun Früchte, Pulver kauft oder einen Garten pachtet oder sein eigen nennt: Wir leben in einer Zeit, in der wir mit (aber nicht initial durch) Kapitalismus auf der einen Seite viele Möglichkeiten haben und auf der anderen Seite scheint eine Oberschicht zu entstehen, die ähnlich wie die - frühere - Aristokratie - sehr viel Macht hat. Allerdings, noch mehr global. Wobei, auch hier gab es krasse Zeiten.


    Wenn du bis hier her gelesen hast oder bis zu dieser Empfehlung "vorgesprungen" bist: Der Film "Das Kapital im 21. Jahrhundert" ist sehr gut gemacht. Am Anfang eher historisch, um rückblickend zu sehen, was alles durch unzählige Opfer erst erreicht werden musste, was für uns heute selbstverständlich scheint. Und danach, wie es sich gerade entwickelt.

    Ich habe in den letzten Wochen zur Entspannung, und doch um "im Thema" zu bleiben, einige Filme angesehen. Diesen hier, finde ich besonders empfehlenswert. Es gibt den Film auch als Buch.


    Es würde mich freuen, wenn wir uns hier ein bißchen darüber austauschen möchten. Da es hier auch um Politik geht, könnte es ein schwieriges Thema sein.

    Aber in jedem Fall: ABSOLUTE FILM-EMPFEHLUNG!!! (Ja, auch für Rohis, aber auch für jede(n) andere(n).)


    Viele Grüße

    Angelika

    Eilmeldung: Heute am 16.8. sind nochmal alle Videos vom Gesundheitsmarker Kongress von und mit Barbara Miller zu sehen.


    Sie führt dabei selbst einige Interviews durch und stellt gezielte Fragen: Besonders interessant finde ich, wie Barbara, sie ist ja selbst Ärztin, mit ihren Kolleginnen und Kollegen mit Fragen in die Tiefe geht.


    Dieser Kongress unterscheidet sich hier sehr von anderen. Besonders die Videos der ersten Tage finde ich besonders gehaltvoll. Manches, da hier besprochen wird, kann Monate an "Extrarunden" sparen aus meiner Erfahrung.


    Thematisiert werden viele Varianten an Themen, auch Schilddrüse und Themen, die besonders pflanzlich orientierte Rohis interessieren (sollten) für langfristige Erhaltung der Gesundheit.


    Ich muss gestehen, dass ich kaum Kongresse kaufe, aber diesen hier habe ich mir bestellt, um manche Videos auch anderen Verwandten zeigen zu können.


    Hier gelangst du zur Veranstalter-Seite mit mehr Infos, wie du den Zugangslink erhältst. Da nur noch heute alles nochmal online ist, melde dich gleich an: "klick"


    In wie fern? Die sind / schmecken salzig? Kann man anstelle von Salz verwenden?


    Das wird also bestimmt im allgemeinen nicht oder nur wenig thematisiert, weil das wohl so gut wie gar nicht vorkommt, weil die Meisten ja eben viel zu viel Salz aufnehmen. Wie macht sich das dann bermerkbar? Das merkst Du dann köperlich? Geistig?


    Weil sie salzig ist wohl. Schmeckt die vielleicht wie eine (ungesunde) Salzstange oder so ähnlich?


    Hallo Datel,

    zu deinen Fragen zu Spagettialgen: Jaja, diese Algen schmecken nicht nur salzig, sie SIND salzig.

    Sie haben auch ein Meeresaroma, je nach Art.

    Besonders schätze ich eben die Spagettialgen, hier habe ich ein Foto davon gemacht:

    Ich schneide sie in Stücke, die ich in diesen dichten Aufbewahrungsdosen aufbewahre und ziehe dann nach bedarf ein bis mehrere "Stangen" ab. Ich esse sie direkt so. Diese Spagettialgen haben glaube ich inzwischen auch schon manche Bioläden/-ketten, aber jedenfalls sind sie bei den Rohkostversendern Orkos und Jurassicfruit erhältlich.


    Alternativ finde ich "Meeressalat" sehr gut. Das sind so zarte Stückchen, dass sie sich löffelzart essen lassen. Ggf. auch sehr leicht für Speisen hinzufügen lassen oder auch einfach auf eine aufgeschnittene Avocado. Letzteres esse ich eher seltener, ist aber in dieser Kombi auch ein Hochgenuss.

    Diese bekommst du jedenfalls bei diversen Bioläden/-ketten. Ich glaube die Marke ARCHE hat diese auch. Und Rohkostversender wohl auch, da bin ich mir allerdings nicht sicher, ob sie dort immer vorrätig sind (dafür viele andere Varianten, Wakame ist auch sehr gut).


    Diese Algen haben auch Jod gleich dabei, das finde ich praktisch. Aber generell ist natürlich eine ausgewogene Ernährung fein - also pures Salz ist oft nur zur Aufbesserung von fehlendem Aroma mangels Reife interessant. Wobei, manchmal ist es wohl besser als nichts, das muss man für sich selbst bestimmen.

    Ich konsumiere eher wenig Salz, aber das liegt wohl vor allem daran, weil ich keine üblichen Cräcker oder Fertiggerichte esse.


    Wenn du "ungesunde" Salzstangen oder ähnliches ersetzen willst, ist das mit Rohkost übrigens sehr einfach. Man(n) oder Frau mische Gemüse, ggf auch Samen oder fettreiche Nüsse (wenn es unbedingt sein muss, evtl übergangsweise), würze nach Geschmack und dörre im Dörrautomat. Beste Varianten, viel besser als jene von Herstellern.

    Die fertigen gedörrten "Rohkost-Brote" haben für meinen Geschmack (und Körper) zuviel Fett, weil Unmengen von Nüsse oder gar Sonnenblumenkerne (vermeiden wegen Omega 6 Fettsäuren Überschuss!!) enthalten. So haben sie zwar durch das Fett einen weicheren und "gefühlt saftigen" Biss, aber "gesund" ist das dann nicht. Deshalb plädiere ich für Selbermachen, evtl mit ganzen (Gold-) Leinsamen, das fördert auch die Verdauung (Grundrezept siehe auch in meinem Buch, aber das ist nur das grundsätzliche Konzept).


    Und je nach dem, was du gerne knabberst oder servieren willst für Gäste, kannst du dabei mit eigenen Kreationen mit Gewürzen, Knoblauch, Zwiebel usw. auftrumpfen.

    Ich mache sowas allerdings nur für Rohi-Gäste, denn "Normale" Kochis können den Wert gar nicht schätzen, vor allem Zeit und auch Preislich. Ein Kartoffelstärkepulver o.ä. mit Aromen getrocknet, das ist natürlich viel billiger und Massenproduktion.

    Für mich selber sind es meist immer wieder mal so eine bis 3 Spagettialgen-Stangen.


    Was passiert, wenn ich zuwenig Salz esse? Dann kommen ggf. Gelüste nach früherer gekochter Nahrung auf, mein Körper weiß ja, dass da viel Salz (und meist auch Glutamat) drin ist. Da beides (Salz und freies Glutamat) auch bei den Algen dabei ist, fange ich das damit besser auf ... und ja, das macht mich glücklich(er) :)

    Ja zum Salz und Tofu ist hier etwas von der Ursprungsfrage abgewichen worden . :)

    Dennoch betreffend Salzquelle: Ich mag getrocknete Algen und die getrockneten Spagettialgen finde ich besonders praktisch.

    Es gibt Immer wieder Phasen, in denen ich zuwenig Salz konsumiere, egal auf welche Weise .. dann schmeckt so eine Spagettialgenstange besonders gut.

    Ah, was ich noch schreiben wollte: Stärke wird meist nicht als "Süße" wahrgenommen. Wenn du etwas stärkehaltiges allerdings länger kaust, zerfallen die erwähnten "Traubenzucker-Perlenketten" im Mund nach einiger Zeit und zumindest ein Teil davon wird dadurch zu Traubenzucker und damit schmeckt der dann süß. Aber Stärke wird von den meisten nicht als Süße wahrgenommen.


    Dabei ist mir zuletzt etwas Lustiges passiert. Also für mich war's lustig. Wir hatten aus dem Garten Wechseln/Schattenmorellen übrig. Ich wollte sie nicht mehr weiter essen, für das Öffnen und Einfrieren waren sie zu klein und für Fruchtleder war es zu wenig. Mein Mann sagt immer, er mag keine Kirschen, wenn dann als Kuchen.


    Ich bot ihn an, nach wohl 20 Jahren das alte Rezept für Fruchtkuchen herauszuholen und ihm aus dem Rest das Rezept zuzubereiten. Es ist ein Rezept, das er selbst in der Schule gelernt hatte und mir mal gegeben hatte. Er holte fehlende Zutaten vom Supermarkt aus der Nähe und ich mischte alles zusammen.

    Eigentlich nichts kompliziertes .. der typische Rührteig, vermutlich in Varianten auch als Becherkuchen bekannt.


    So mischte ich also eins nach dem anderen zusammen, gatschte den Teig auf ein Blech, das ich mit Backpapier ausgelegt hatte damit ich nachher nicht zuviel putzen musste für diese seltene Sache ...

    und dann war der Blechkuchen irgendwann nach der vorgegebenen Backzeit fertig.

    Und was glaubt ihr, habe ich vergessen? Den Zucker oder irgendein Süßungsmittel ..


    Der Kuchen wurde dennoch gegessen, die Stärke reichte dann wohl doch beim Kauen, dass es süß wurde im Mund meines Mannes.

    Wir lachten dann, das kann auch nur mir passieren ..