Kochkost News

  • Betreffend Vergiftungen von Zuwanderern ist auch das Beispiel mit der Cassia Fistula oder anderen essbaren Cassia Sorten bekannt. Die schauen dort aus wie unser giftiger Goldregen - der eben auch aufgrund der anderen Witterung und Lage eine Sorte ist, die giftige Alkaloide in sich trägt. Sucht mal nach Fotos von blühender Cassia Fistula und Goldregen - verblüffend ähnlich, da ja auch miteinander verwandt. Was bei der Cassia mehr oder weniger mild oder stark abführend ist, ist beim Goldregen zu krass. Viele landen deshalb in der Berliner Entgiftungszentrale, weil diese Leute die Wurzeln ausgraben und wie eben Süßholz knabbern wollen und dabei geht das bei Goldregen eben nicht ... ohne wirklich schlimme Nebenwirkungen. Also nicht probieren!

  • Zwiebel und Knoblauch ist seit einiger Zeit bei mir im Salat mit dabei. Lange Zeit, Jahre, keine(n) mehr gegessen, nun aber wieder sehr gern. Im Darm...ein bißchen vielleicht, aber kein Ärger. Den bekomme ich von Süßzeug, auch wenn es als Rohkost durchgeht. Hinweis auf Kandida eventuell. Kleine Äpfel und Birnen machen keinen Ärger, im Gegenteil.


    Übrigens nehmen die Zahlen in Sachen Pilzvergiftungen hier am Fleck deutlich zu, die Wälder sind momentan voll...

  • Hihi, ich stieß im Internet unabsichtlich auf eine Seite, wo es um "Grillenmehl" geht.



    Ich googelte dann aus Neugier weiter und fand noch viele weitere Insekten-Snacks, Insektenzubereitungen, auch Rezepte, usw. (Insektenpralinen, geröstete+gesalzene Insekten, karamellisierte/glasierte/gegrillte/... Insekten, um nur einen Bruchteil zu nennen)


    Manche Insekten könnte ich mir auch vorstellen mal zu kosten, was nicht heißt, dass es mich keine Überwindung kosten würde. ;)


    Pur essen würde ich irgendeiner Zubereitung vorziehen. (Schließlich will ich den Geschmack der Insekten kennen lernen, nicht jenen einer Marinade, Soße, Gewürzmischung, etc.) Ob sogar lebend, kann ich schwer sagen, denn in der Situation ist es dann sicher ganz anders. (Sprichwort "leichter gesagt, als getan" ;))


    Kommt außerdem auf das Insekt an. Bei Ameisen hätte bzw. HABE ich keine Hemmung, sie lebend zu essen. Aber "größeres Krabbeln" würde ich schon vor dem Verzehr "schlachten".


    In meiner Kindheit erzählte mir mein Vater, dass er während des Wehrpflichtdienstes auf einem Auslandseinsatz (irgendwo in Fernost glaube ich) frittierte größere Spinnen gekostet hat. Dort wurden auf der Straße in Imbissbuden allerlei Insektensnacks angeboten.

  • In Fernost umgeht man Schweineställe und ähnlich Geferkels und schnappt sich die Spinne von der Wand und haut sie in die Pfanne.
    Herrlich gelacht...
    Aber diese Vorstellung wird oft rein aus der Not geboren, wenn's nichts mehr gibt. Könnte man ja Gras essen. Aber wer soll das machen? Und eine Grille?


    Da fällt mir der ein:


    Kleegeigenlandler


    Einen sah ich,
    der schritt übers Feld
    und spielte
    die Kleegeige.


    Da steig die Lärche auf
    und sang ins Siegesblau,
    und Schwalben schrieben
    in die Luft, was Leben sei.


    Drunten
    sagte einer
    von den jungen modernen
    Lehrern, die alten Zeiten
    seien unwiederbringlich
    hinüber.


    Der pensionierte
    "Herr Direktor",
    mit uns auf dem Dachboden
    des Schulhaues,
    legte liebevoll
    die Kleegeige schlafen.


    Aus seinem Gesicht lachte
    ein Klasse Lausbuben.


    (Uwe Dick)

  • Das ist eine interessante Studie. In der ländlichen Gegend der USA kam man zur folgenden Feststellung:

    Quote

    Obesity was infectious, spreading within families and from friend to friend. When a friend became obese, a person’s own future risk of becoming obese increased by 171 percent.
    A woman whose sister became obese had a 67 percent increased risk, and a man whose brother became obese had a 45 percent increased


    Quote

    When one person started drinking more, the bar tabs and hangovers spread throughout the social network too.


    Quote

    When one person gave up cigarettes, it increased the odds that their friends and family would quit too.


    Quote

    Both bad habits and positive change can spread from person to person like germs, and nobody is completely immune.
    (aus dem Buch "The Willpower Instinct")

  • EDIT: Jetzt wurde der beitrag doppelt gesendet. Die Forensoftware ist im Augenblick etwas durcheinander. Da bekommt man ganz seltsame Fehlermeldungen. Und wenn man z.B. auf "Erweitert klickt dann wird unten im Eingabefeld der Text nicht eingeblendet.


    Eine weitere Feststellung:

    Quote

    Our instinct to mimic other people’s actions means that when you see someone else reach for a snack, a drink, or a credit card, you may find yourself unconsciously mirroring their behavior— and losing your willpower.


    Quote

    For example, a recent study looked at what happens in smokers’ brains when they see a movie character smoke. The brain regions that plan hand movements became activated, as if the smokers’ brains were preparing to pull out a cigarette and light it. Just seeing someone smoke on screen launched a subconscious impulse to light up, giving the smokers’ brains the added challenge of restraining that impulse.


    Quote

    Finally, our brains can even catch temptation when we see others give in.


    Quote

    When we imagine what other people want, their wants can trigger our wants, and their appetites can trigger our appetites. This is one reason we eat more with others than when we’re alone,


    Quote

    Marc had recently started a new job behind the counter at a coffee shop. All the employees got one ten-minute break per four-hour shift. As Marc soon learned, most of them took their break out back where they could smoke. People often ended a shift out back, talking and smoking a cigarette before they went home. Marc wasn’t a regular smoker, though he occasionally had a cigarette or two at parties. But he found himself smoking if another employee was out back while he was on break, and he sometimes stuck around after work to smoke with his coworkers.


    Quote

    Other studies show that thinking about a friend who smokes marijuana increases college students’ desire to get high, while thinking about a friend who does not smoke decreases their interest.


    Quote

    A nonsmoker is not going to catch a nicotine craving when a friend pulls out a cigarette. But another person’s behavior can activate a goal in your mind that was not currently in charge of your choices.


    Quote

    As we’ve seen, a willpower challenge always involves a conflict between two competing goals. You want pleasure now, but you want health later.
    The Willpower Instinct



  • Da haben sie eine Reportage gebracht über eine Frau die als Vorkosterin verpflichtet wurde.
    http://www.ardmediathek.de/tv/…32146350&bcastId=12877260


    Quote

    Sie musste bei jedem Bissen mit dem Tod rechnen. Sie war eine der 15 Vorkosterinnen Adolf Hitlers. Die Frauen wurden von der SS zwangsverpflichtet um den Führer zu schützen.

    [INDENT]
    [/INDENT]
    (Min 14) - Sie waren 15 Vorkosterinnen weil der Führer durch seine Spione erfahren hat dass die Engländer ihn vergiften wollen. Manchen Frauen liefen beim essen die Tränen hinunter. Nach dem Essen mussten sie eine Stunde warten was passiert. Also ob ihnen schlecht wird oder ob sie ohnmächtig werden.
    Nach dem Essen haben sie geheult wie die Schlosshunde.


    Es gab nur gekochtes Essen, vegetarisch. Also Reis, Nudeln, Spargel, Paprika, Blumenkohl, Erbsen etc.
    Obst gab es nicht weil man da Giftmittel zusetzen konnte ohne dass man es ganz kontrollieren konnte.

    Die Engländer hatten dann von ihren Plan abgelassen den Führer zu vergiften weil sie vermuteten dass es Vorkoster gibt.


    Also die Front sich näherte gelang ihr die Flucht. Die anderen 14 Frauen wurden von den Russen erschossen.



    Die Schule in der das Essen zubereitet und vorgekostet wurde gibt es immer noch. Heute essen dort polnische Grundschüler.


    Als Metapher finde ich diese Geschichte interessant. Auf irgend einer Ebene wird man durch die Kochkost doch vergiftet, Vorkosterin hin, Vorkosterin her. Irgendetwas gerät in der Gesellschaft auf der subtilen Ebene aus dem Lot durch die gekochte Nahrung.
    Die Nazis haben gespürt dass etwas nicht stimmt in der Gesellschaft und haben den neuen Menschen gesucht.
    Aber nicht gefunden. Sie waren blind.
    Die ganze Aktion endete in Krieg und Zerstörung.


    Wenn man heutzutage die Nachrichten verfolgt, dann sieht man dass die Menschheit seither auch nicht viel weitergekommen ist.
    Die KZ's gibt es immer noch in Form der industriellen Massentierhaltung. Und die allgemeine Situation ist eher noch schlimmer geworden.
    Es sind ja nicht nur die Kriege. In der Geschichte der Menschheit hat es ein solches Ausmaß der Zerstörung der Erde bisher noch nie gegeben.


    Letzten Sonntag haben sie im Free-TV den Film Elysium gebracht. Wenn es so weiter geht haben wir bald die Zustände, wie in dem Film beschrieben.


    External Content www.youtube.com
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  • Selten, aber doch, blättere ich vereinzelt Prospekte durch... Und mir graut es oft, was da alles als Lebensmittel angeboten wird...


    Aktuell bei Hofer: Olivenöl aus der Alu-Spraydose zum verfeinern (???) von Speisen. :hypnotised: Es wird immer ärger im (gesundheits-)schädlichen Sinne... :(

  • Wär fast interessant, welchen Schalter die da umgelegt haben.
    Ich hatte heute tagsüber kaum etwas gegessen und später, bei der Zubereitung für das Früchtebrot für meine Familie von den Trockenfrüchten und Nüssen verkostet. Mein Bauchgefühl war so schnell auf "voll", dass ich direkt traurig war als ich feststellte, dass ich in dem Fall heute wohl nichts "Gescheites" mehr essen sollte, weil ich mich sonst nur überlaste.
    Fast glaube ich auch, dass sich die Züchter das geringe erreichbare Alter der armen Tiere zunutze machen.
    Da vergeht einem aber auch der Appetit.


    Dabei hatte ein Rohköstler bei dem Treffen im Sommer relativ großartig erzählt, dass er meinen würde, dass es - wenn überhaupt Tierfleisch - jenes von Hühnern vom Energieaufwand noch am vertretbarsten wäre. Stichwort CO2, Wasser- und Energieaufwand und so weiter. Das fand ich dann doch etwas befremdlich, fragte aber dann nicht nach ob er sich hier Eigenzucht in ländlicher Gegend oder doch das Fleisch aus dem ggf Bio-Handel vorstellt.


    Wir glauben immer, die Nahrung aus der Pille ist so weit entfernt. Aber in Wirklichkeit ist es dann doch so, dass meist minderwertigere Ware mit was auch immer ergänzt wird. Haubenköche - egal ob es die Koch- oder Rohkostküche ist, beschäftigen sich meist damit, vorhandene geschmacklosere Zutaten in einen Zustand der Verfeinerung mit Aromen und verschiedenen Konsistenzen interessant zu machen. Nicht umsonst erfahren Kräuter und auch Wildpflanzen sowie vielfältige Aromen und deren gefinkelte Herstellung oder Zugabe so einen großen Aufschwung.

  • Selten, aber doch, blättere ich vereinzelt Prospekte durch... Und mir graut es oft, was da alles als Lebensmittel angeboten wird...


    Aktuell bei Hofer: Olivenöl aus der Alu-Spraydose zum verfeinern (???) von Speisen. :hypnotised: Es wird immer ärger im (gesundheits-)schädlichen Sinne... :(



    Es ist schon länger her, das ich sowas gesehen hatte, aber ich glaube ich hatte mal Glasflaschen mit Sprühaufsatz für teures Olivenöl und vielleicht auch Essig gesehen.
    Das war für Salat gedacht glaube ich, und um sparsam damit umzugehen, damit das Öl bzw. das Aroma des Essigs sich durch den Spray gleich schön verteilt und man sich dadurch nicht genötigt sieht, mehr draufzuleeren um alles gut zu erwischen. Kann das sowas sein? Eine Aludose finde ich allerdings auch doof. Eine Braun- oder Grünglasflasche wäre ideal finde ich.
    Das was ich damals sah, war Klarglas, allerdings klein. Solche Öle sollen ja eher in dunklen Behältern gelagert werden.

  • Es ist schon länger her, das ich sowas gesehen hatte, aber ich glaube ich hatte mal Glasflaschen mit Sprühaufsatz für teures Olivenöl und vielleicht auch Essig gesehen.
    Das war für Salat gedacht glaube ich, und um sparsam damit umzugehen, damit das Öl bzw. das Aroma des Essigs sich durch den Spray gleich schön verteilt und man sich dadurch nicht genötigt sieht, mehr draufzuleeren um alles gut zu erwischen. Kann das sowas sein? Eine Aludose finde ich allerdings auch doof. Eine Braun- oder Grünglasflasche wäre ideal finde ich.
    Das was ich damals sah, war Klarglas, allerdings klein. Solche Öle sollen ja eher in dunklen Behältern gelagert werden.


    Ich hab es im Internet gefunden:
    https://www.hofer.at/de/angebo…ite/ps/p/olivenoel-spray/

  • Da haben sie eine Reportage über Robert Lewnadowski gebracht, einer der besten Stürmer der Welt. Seine Frau ist Karate Weltmeisterin, super fit, und hat außerdem Ernährungswissenschaften studiert.


    Die beiden verzichten schon seit Jahren auf Schokolade.
    Außerdem verzichten sie auf Milchprodukte, Zucker, verarbeitete Lebensmittel, auf Getränke mit Kohlensäure und Süßigkeiten. Sie essen vor allem kein Weizen und fühlen sich viel besser. Nur im Urlaub , da gibt's ausnahmsweise Croissants oder Kuchen mit Weizen.
    In Sachen Ernährung vertraut Robert seiner Frau komplett, und ist fitter den je.


    Minute 5:10
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek…%252C-ein-polnischer-Held




    Quote

    „Seit drei, vier Jahren ist sie ein echter Profi, kocht gesund und achtet darauf, nur Zutaten und Produkte zu verwenden, die mein Körper auch braucht. Als ich mich mal müde gefühlt habe, hat sie meine Ernährung umgestellt, und seitdem ist es viel besser.“


    Quote

    Dabei macht er keine Diät, isst einfach sehr bewusst. Eben das, wozu ihm seine Anna rät. Die Karate-Weltmeisterin hat Ernährungswissenschaft studiert – und er hört auf sie. Lewy: „Ab und an darf ich aber auch mal sündigen“, sagt er und lacht: „Zu Weihnachten gibt’s sogar mal Piroggen. Aber ohne Weizen.“
    http://www.tz.de/sport/fc-baye…e-anna-macht-5556870.html


    Quote



    Wieso sie auf Getränke mit Kohlensäure verzichten verstehe ich aber nicht.
    Ich trinke nur Wasser mit Kohlensäure. Das halte ich für eine Mär dass Kohlensäure den Körper übersäuert. Das Gas wird doch einfach wieder ausgeschieden.



    Wie man sich mit so einer eingeschränkten Kochkostdiät glücklich und ausgeglichen fühlen kann ist mir zwar ein Rätsel , aber manche Menschen kommen scheinbar über einen bestimmten Zeitraum hinweg mit sowas klar.


    Ich denke mal die hohlen sich ihre Endorphine über ihren Beruf, über ihr Fitnesstraining und über ihr noch junges Eheglück.

  • *brrr*... Also Kohlensäure mag ich seit langer Zeit nicht mehr.


    Quote

    Als ich mich mal müde gefühlt habe, hat sie meine Ernährung umgestellt, und seitdem ist es viel besser.


    Wenn ich das lese, dann entsteht irgendwie so ein Bild in meinem Kopf, wie sie ihn füttert. Denn wie sonst könnte es gehen, dass SIE seine Ernährung umstellt. ;) Witzig, dass SIE weiß, was gut für ihn ist. Besser wäre es, ER wüsste es. Da hat er vmtl. Schwierigkeiten damit, wie zugegeben ich selbst ja auch...

  • Der deutsche Agrarminister hat heute den Ernährungsreport 2016 vorgelegt.
    http://www.bild.de/ratgeber/20…chland-44030658.bild.html



    Quote

    Bei FOCUS steht unter Lieblingsgerichte wieder was anderes:
    Die Lieblingsgerichte
    Mit 35 Prozent rangieren Nudelgerichte ganz klar auf Platz eins. Mit großem Abstand folgen Gemüse- und Kartoffelgerichte (18 Prozent) sowie Fischgerichte (16). Es folgen Salat (15), Pizza (14) und Fleischgerichte/Schnitzel (11). Fleisch und Wurst insgesamt stehen aber weiter hoch im Kurs: Bei 83 Prozent kommen mehrmals die Woche Fleischprodukte auf den Tisch. 47 Prozent der Männer und 22 der Frauen essen täglich Wurst und Fleisch.
    http://www.focus.de/gesundheit…utschland_id_5191049.html


    Im TV (RTL) haben sie aber auch gesagt dass Fleischgerichte bei 70% der Befragten zu den Lieblingsgerichten gehören.
    Aber in diesem Bericht hier wird wiederum gesagt dass Pasta die nummer eins ist.
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek…hen-auf-Pasta-und-Fleisch



    In Ostdeutschland wird mehr Fleisch gegessen als im Westen.
    -44% der Befragten glauben dass sie ausgewogen essen.


    Frustesser sind mit 32% vor allem Frauen, nur 15 % der Männer greifen bei Stress zu Chips & co.


    Der Minister sagte auf der Pressekonferenz:
    "Die erfreuliche Nachricht ist dass es der überwiegenden Mehrheit der Menschen im Alltag gelingt sich gesund zu ernähren."



    Auf der Webseite des Ministeriums steht:

    Quote

    Gesunde Ernährung im Trend


    Demnach hat eine gesunde Ernährung für viele Menschen einen hohen Stellenwert: Die überwiegende Mehrheit der Befragten gibt an, dass es ihnen gelinge, sich im Alltag gesund zu ernähren. Auf der anderen Seite machen die wachsende Zahl der übergewichtigen Menschen und hier insbesondere die hohe Zahl übergewichtiger Kinder deutlich, dass es ein Wissens- und Kompetenzdefizit gibt, wenn es um gesunde und ausgewogene Ernährung geht.
    http://www.bmel.de/DE/Ernaehru…rnaehrungsreport2016.html



    Das Ministerium hat die Ergebnisse in einem PDF zusammengefasst:
    http://www.bmel.de/SharedDocs/…df?__blob=publicationFile


    Quote


    Fast alle Befragten wären auf jeden Fall bereit (45 %)oder eher bereit (44 %), mehr zu zahlen, wenn Tiere dafür besser gehalten würden. Nur für eine Minderheit käme das eher nicht (7 %) oder auf keinen Fall (2 %) infrage.Die Bereitschaft drückt sich in konkreten Zahlen aus: Im Schnitt wären die Befragten bereit, 16,50 Euro für ein Kilogramm Fleisch aus stärker tiergerechter Haltung zu bezahlen, wenn das Kilogramm Fleisch aus herkömmlicher Produktion zehn Euro kosten würde.Den 19- bis 29-Jährigen wäre die Investition in mehr Tierwohl sogar 20 Euro wert!


    Das ist ja auch so ein Geschwätz. Fleisch aus besserer Tierhaltung wird ja angeboten, aber trotzdem kaufen die meisten das Fleisch aus der Massentierhaltung. Wenn das niemand mehr kaufen würde , gäbe es auch keine Massentierhaltung mehr.

  • In den letzen 3 Jahren waren eigentlich jede Menge Artikel in der Zeitung die versuchten den Leuten die Angst vor einer fettreichen Ernährung zu nehmen. So wie dieser hier.
    http://www1.wdr.de/themen/verb…g/fit-durch-fett-100.html


    In dem Video zeigen sie eine Frau die in einem Jahr mit einer fettreichen Ernährung 38 kg abgenommen hat.
    Zum Frühtück gibt es Himbeeren mit Quark , aber nur den extra sahnigen (40%) und dazu einen ganzen Becher Mascarpone, der hat 80% Fett.
    Sie sagt das macht satt und das ist das Prinzip dieser Ernährung. Fett macht satt und das sehr lange.
    Fett sei ein Appetitdämpfer, der Blutzuckerspiegel bleibt immer stabil. Bei einer fett- und eiweißreichen Ernährung sei man immer satt und zufrieden weil der Blutzuckerspiegel sich immer um das Idealmaß herum sich bewegt und dadurch isst man automatisch weniger.


    Dann zeigen sie die ketogene Ernährungspyramide die fast ohne Kohlenhydrate auskommt. Hier liefern vor allem Fette , grünes Gemüse sowie Käse, Eier und Nüsse die Energie. Ganz wichtig genügend Eiweiß. Achtung bei Obst, auch manche Gemüse und Milch lassen den Blutzucker steigen.
    Wer sich so ernährt kann seinen Stoffwechsel umstellen. Die Faustregel lautet Fett und Eiweiß statt Kohlenhydrate. Dazu viel Gemüse, wegen den Vitaminen und Mineralstoffe.


    Die Blutwerte würden sich durch so eine Ernährung nicht verschlechtern.


    Mantras für Low-Carber :)


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    Dann haben sie auf der selben Seite noch ein Video mit dem Titel:
    Die Wahrheit über Fett
    http://www.ardmediathek.de/tv/…=32608276&bcastId=7486242


    Quote

    Kein Lebensmittel hat einen derart schlechten Ruf wie das Fett: Es macht dick, verstopft die Blutbahnen, verursacht lebensgefährliche Herz-Kreislaufkrankheiten. Die Lebensmittelindustrie nutzt längst die Angst der Verbraucher vor ungesunder Ernährung und macht Milliardenumsätze mit Produkten, die „fettarm“ und deshalb „gesund“ sein sollen. Doch bedeutet „fettarm“ automatisch gesund und schlank? .



    "Fett verursacht Herzinfarkt und Schlaganfall heißt es, aber der Körper braucht Fett zum überleben. Ohne bestimmte Fette kann unser Körper nicht arbeiten. Fett ist also nicht unser Feind, doch welche Fette kann man essen und welche nicht."


    Die Ernährungsberaterin rät der Frau im Video dass es wichtig ist dass sie tierisches und pflanzliches Fett zu sich nimmt.


    Dann bringen sie was über die Margarine "Becel pro acitv".
    Sie senkt den Cholesterin-Spiegel um 10% und ist doppelt so teuer wie die normale Margarine.
    Die Pharmaindustrie macht jedes Jahr mit Cholesterin senkende Medikamente 30 Milliarden Umsatz. Jetzt will auch die Lebensmittelindustrie ein Stück vom Kuchen.


    Aber diese Cholesterin senkenden Margarinen können auch Nebenwirkungen haben.
    Dieser Wirkstoff (Pflanzen Sterine) den die Hersteller zusetzen ist hochkonzentriert und hat mit einer normalen Ernährung nichts zu tun.
    Wer regelmäßig diese Margarine isst bei dem kann es zu Ablagerungen an den Herzklappen kommen.
    Unilever hat Millionen in die Entwicklung dieser Margarine investiert. Die Margarine-Industrie hat alleine im Jahr 2011 rund 28 Millionen in die Werbung gesteckt.
    Der Markt für Streichfette ist ausgereizt. Die sogenannten gesunden Lebensmittel sind jetzt die Umsatzhoffnung.
    Die deutschen geben inzwischen für Cholesterin-senkende Nahrungsmittel geschätzte 60 Millionen Euro im Jahr aus.


    ....weiter habe ich das Video nicht angeschaut. So sehr interessiert mich da jetzt auch wieder nicht. Ich bin ja kein Kochköstler, und Becel pro aktiv habe ich auch noch nie in meinem Leben gegessen. :)


    Aber in meiner Kochkostzeit habe ich mal ein paar dieser Diätprodukte wie "Du darfst" probiert. Ich habe das Zeug nicht essen können. Habe sofort eine Sperre bekommen. Der Körper hat also gleich Alarm geschlagen.

  • Kochkost vs. Rohkost --- Ist eine warme Mahlzeit am Tag wichtig?


    http://schrotundkorn.de/ernaehrung/lesen/pro-contra.html


    Eine Ayurveda-Ärztin meintJa:


    Quote

    Ja, denn aus gekochten Mahlzeiten kann der Körper wesentlich einfacher die für ihn so wichtigen Mineralstoffe aufnehmen. Gekochtes Essen ist leichter verdaulich. Im Ayurveda eine ganz entscheidende Sache. Da ist es nicht wichtig, was man isst, sondern was verstoffwechselt wird. Das ist im Allgemeinen sehr individuell, aber für alle Menschen gilt, umso leichter die Nahrung verdaut werden kann, umso weniger Energie müssen Leber und Magen-Darm-Trakt aufwenden. Dafür verbleibt mehr Energie für sehr wichtige andere Funktionen des Körpers wie die Zellregeneration, die Schutzmechanismen, das Herzkreislauf-System und den Wasserhaushalt.

    Gekochtes ist leichter verdaulich


    Sind wir dann auch noch stressbelastet (eine Phase, in der die Verdauungskraft reduziert ist), wird dem Körper noch mehr Energie entzogen anstatt ihm genau dann mehr Energie zu liefern.
    Besonders am Abend, wenn die Leber stark reduziert arbeitet, wird alles Schwerverdauliche – und dazu gehört Rohkost – schlecht oder gar nicht verstoffwechselt. Blähungen, Völlegefühl, Unwohlsein und eine nicht wirklich tiefenentspannte Nacht sind die Folge. Bei andauernder Überlastung des Leber-Magen-Darm-Systems führt das zu verminderter Leistungsfähigkeit und einem geschwächten Immunsystem. Also, lieber abends ein warmes Gemüsegericht. Zusammen mit ausgesuchten Gewürzen sorgt diese Mahlzeit für Harmonie im Bauch und im Kopf.


    Die Ernährungswissenschaftlerin Chantal Sandjon sagt
    Nein:


    Quote

    Nein, im Sinne von Notwendigkeit brauchen wir nicht täglich etwas Warmes. Auch wenn es weiterhin unklar bleibt, wann genau das Feuer Einzug in die Menschheitsgeschichte hielt, ist eines klar: Evolutionär gesehen sind die Ursprünge des Menschen rohköstlich. Das Feuer erfüllte einen Zweck in unserer Entwicklung, erlaubte unseren Vorfahren, Lebensmittel länger haltbar zu machen sowie hochkalorische Nahrung und eine größere Bandbreite an Lebensmitteln zu konsumieren.

    Quote


    Die Ursprünge des Menschen sind rohköstlich


    An Kalorien und kulinarischer Abwechslung mangelt es uns heute jedoch nicht. Eine geringere Energiezufuhr bei hoher Vitalstoffaufnahme, wie es bei Rohkost ganz natürlich geschieht, tut vielen von uns vielmehr richtig gut. Und langweilig wird es dank Mixern & Co. mit Rohkost auch nie.
    Das Gefühl, wir bräuchten täglich etwas Warmes, ist vor allem Kopfsache. Es wird durch unsere Sozialisation und den gesellschaftlichen Aspekt des Zubereitens und Essens gefördert. Wer den Rohkost-Selbstversuch wagt, ist deshalb auch oft von der emotionalen Bindung an Kochnahrung überrascht. Was dabei hilft: Rohkost als Ernährung der Vielfalt und nicht des Verzichts leben, sie individuell an Lebensstil und Bedürfnisse anpassen. Smoothies und Salate, rohe Mahlzeiten und Desserts, Nüsse und Samen, Obst und Gemüse in Hülle und Fülle. So wird schnell klar: Etwas Gekochtes kann zwar genossen werden – gebraucht wird es aber nicht.



    Ich schreibe kein Kommentar dazu weil mir nichts dazu einfallt. :)


    Haben beide recht?

  • In dem Vorwort zu ihrem Buch schreibt diese Chantal Sandjon:


    Quote

    Rohkost – woran denken Sie bei diesem Begriff als Erstes? Hoffentlich nicht an fades Gemüse und Enthaltsamkeit! Denn Rohkost ist so viel mehr als nur Salat und vor allem kein Leben nach Dogmen.


    Die heutige Rohkost steht für eine gesunde und frische Ernährungsweise voller Spaß an gutem Essen. Sie verbindet Lebensfreude und Genuss auf eine ganz eigene Art und Weise. Denn hier steht weder der Verzicht im Vordergrund noch das Verteufeln von gekochter Nahrung. Nein, hier geht es um einen Lifestyle, der Ihnen ein Maximum an Vitalstoffen liefert, an Energie, Wohlbefinden und Vielfalt. Vielfalt an Lebensmitteln, die den Körper nähren.


    Quote


    DIE ERNÄHRUNG MIT ROHEN FRÜCHTEN UND PFLANZEN IST SO ALT WIE DIE MENSCHHEIT SELBST.


    Huh!, die dreht ja ganz schön auf. Die geht hoch bis auf 46 Grad.


    Quote

    Rohkost bedeutet jedoch nicht immer, dass man kalt essen muss: Wer es ab und zu warm mag, kann sie bis etwa 46 Grad erhitzen. Dabei bleibt nicht nur ein Maximum an Vitaminen und anderen Vitalstoffen erhalten, sondern auch die hitzeempfindlichen (und gesunden) Enzyme.

  • Das Leben kann so anstrengend sein, besonders das gesunde Leben. :)

    Quote

    Zur Vorsorge gegangen. Trennkost gegessen. Beim Arzt zum Durchchecken vorbeigeschaut. Feldenkrais-Kurs gebucht. Wellness-Wochenende arrangiert. Das Atem-Seminar nachbereitet. Die Fastenkur vorbereitet. Laborwerte überprüft. Heilerde gekauft, dabei Osteopathie-Buch an der Kasse mitgenommen. Haus gegen Elektrosmog abgeschirmt. Nach dem Fitness-Studio auf dem Wochenmarkt eingekauft. Endlich wieder etwas für die Blutreinigung getan. Entschlackungstee getrunken. Darmsanierung beendet. Den Body-Mass-Index berechnet und dann mit der Frau lange über Diätpläne geredet.
    Das Leben kann so anstrengend sein, besonders das gesunde Leben.


    http://www.amazon.de/Gl%C3%BCc…5&keywords=werner+bartens


    Quote

    Der Psychiater Klaus Dörner hat den grassierenden Diagnosewahn in Deutschland berechnet und ermittelt, dass allein an Angststörungen, Süchten, Demenzen, Depressionen, Panikattacken und Schizophrenie absurde 210 Prozent der Menschen leiden würden, wenn man nur die offiziellen Schätzungen dieser Psycho-Leiden addiert.



    Quote

    Immer soll man an sich arbeiten, die Blutwerte verbessern, den Ruhepuls senken, die Atemtechnik vertiefen. Immer muss man etwas für seine Gesundheit tun oder zumindest verhindern, dass sie sich verschlechtert. Der Imperativ zur permanenten Vorsorge ist zur Maxime des bewussten und informierten Mittelmenschen geworden. Gesund ist das alles nicht. Dabei geht es auch anders.
    http://www.amazon.de/Gl%C3%BCc…5&keywords=werner+bartens


    Quote

    Die Menschen haben zweifellos Symptome. Sie leiden, aber ein organischer Grund ist nicht zu finden. Mediziner wissen, dass sich Seelennot oft körperlich ausdrückt. Doch nur wenige Ärzte entwirren das Geflecht aus miesen Beziehungen und frustrierendem Alltag. Sechs Jahre dauert es im Mittel, bis Patienten in der Psychosomatik oder bei anderen verständigen Ärzten die Hilfe finden, die sie brauchen.


    Vorher haben sie viele Untersuchungen überlebt. Ihre Organe sind vermessen und ausgeleuchtet. Immer wird etwas gefunden. Es gibt keine Gesunden, nur Menschen, die nicht gründlich genug untersucht worden sind. Dieses Motto ist nicht zynisch, sondern ein Grundpfeiler unseres Gesundheitswesens. Das Motto kennt jeder Arzt, mancher macht es sogar zu seiner Geschäftsidee. In der Neurologie kennt man längst die UBOs – Unidentified Bright Objects. Das sind unklare Aufhellungen im Kernspinbild des Gehirns. Sie haben fast nie krankhafte Bedeutung, rechtfertigen aber den baldigen Kontrolltermin.


    Der Gesundheitsmarkt profitiert von einer Dreifaltigkeit der Bedürfnisse: Einer therapiesüchtigen Gesellschaft bietet eine boomende Befindlichkeitsindustrie Leiden und Leidensablass für jede Lebenslage. Geschäftstüchtige Ärzte helfen, Lebensläufe von der Wiege bis zur Bahre zu pathologisieren und die Menschen krank zu reden. Diagnosen sind für alle da. Was früher als normal galt, wird von der Medizin nun für kontroll- und behandlungsbedürftig erklärt.
    http://www.amazon.de/Gl%C3%BCc…5&keywords=werner+bartens


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    Nicht jeder kann Risiken so nüchtern abwägen wie Niklas Luhmann. »Man jagt sich Tag für Tag durch den Wald, um gesund zu bleiben, und stürzt schließlich mit dem Flugzeug ab«, schrieb der Soziologe in seiner, nun ja, »Soziologie des Risikos«.


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    Eine gigantische Diät- und Lebensmittelindustrie lebt davon, Menschen ein schlechtes Gewissen und vielfältige Gesundheitsgefahren einzureden.


    Quote

    Wir sind in Europa mit Vitaminen und Mineralien so überversorgt, dass Ärzte schon Hypervitaminosen beschreiben – Leiden an der Überdosis. Betacarotin erhöht bei Rauchern das Krebsrisiko. Zu viel Vitamin A kann zu Gelbsucht führen, zu viel Vitamin B6 zu Nervenstörungen. Zu viel Vitamin C zu Nierensteinen und Durchfall. Übersichtsstudien haben ergeben, dass Präparate mit Betacarotin, Vitamin A und E nicht nur nichts nützen, sondern das Leben sogar verkürzen können.
    http://www.amazon.de/Gl%C3%BCc…5&keywords=werner+bartens

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