Was stärkt das Herz?

  • Der vegane Hintergrund der Frage schränkt die Antwort etwas ein. Aber da kann man wohl (Grün-)kohl und Weißdorn empfohlen. Außerdem Kalium. Früchte fallen mir da jetzt keine ein. Außer Weißdorn ;-P
    Ich persönlich hatte eine beunruhigende Nebenwirkung am Herz nach ner neuen Modeimpfung. 2 Monate lang. Von da her werde ich die nimmer konsumieren. Aber da ich außer mir nur eine einzige weitere Person mit der Nebenwirkung persönlich kenne, ist der Tipp vielleicht nicht allgemeintauglich.


    Jedenfalls ist auch maßvolles Training ein sehr wichtiger Punkt zu einem starken Herz. Vielleicht der Wichtigste.

  • Außerdem Kalium

    Ist übrigens besonders in (Gemüse) Brokkoli und (Früchte) Bananen enthalten, um nur jeweils eines zu nennen.

    Ansonsten aber auch in Nüssen, Kartoffeln und Vollkornprodukten.


    Allerdings muss man da in gewisser Weise etwas aufpassen, ein "Zuviel" an Kalium kann für Herz und sonstige Muskeln ebenso schädlich sein wie ein Kaliummangel, nur dass es sich dann anders auswirkt. Wenn man aber beispielsweise viel Kaffee (oder schwarzen/grünen Tee) konsumiert, ist eine "Überdosierung" eher unwahrscheinlich, da Koffein dem Körper wieder Kalium entzieht.

    Lieben Gruß

    Jörg


    Sollte tatsächlich mal ein Veganer zu Besuch kommen, mähe ich vorher den Rasen, damit er was zu essen hat. ;)

  • Ergänzung: In deinem anderem Beitrag habe ich betreffend Herz gelesen. Wenn es das ist, würde ich zuerst insbesondere auch Atemtechniken ergänzen und die Lunge stärken. Gehst du gerne ins Dampfbad vielleicht? Das gibt es auch in der Stadt bestimmt?

  • Hallo Marienkäfer,


    zum Thema Herz zitiere ich aus dem Buch von Ernst Schrott und Hermann Philipp Theodor Ammon 2012: "Heilpflanzen der ayurvedischen und der westlichen Medizin. Eine Gegenüberstellung, Springer Medizin"

    Beispiel Link zu Amazon (nicht gesponsert): https://www.amazon.de/Heilpflanzen-ayurvedischen-westlichen-Medizin-Gegenüberstellung/dp/3642131247/


    Zuerst, neben der Information, dass ich keine Ärztin bin und ein medizinischer Rat bei Beschwerden jedenfalls bei entsprechend medizinisch ausgebildeten Personen einzuholen ist, folgende Einordnung:

    Quote from Buch von Ernst Schrott und Hermann Philipp Theodor Ammon: "Heilpflanzen der ayurvedischen und der westlichen Medizin. Eine Gegenüberstellung.", Seite 94

    Anwendungsgebiete von Phytopharmaka beim Menschen

    Die im Folgenden aufgeführten Anwendungsgebiete betreffen Pflanzen und pflanzliche Präparate, nicht jedoch einzelne Inhaltsstoffe. Auch Pflanzen mit Alkaloiden sind hier nicht berücksichtigt, da sie in der westlichen Medizin nicht mehr verwendet werden. (...) Natürlich gibt es in der westlichen Medizin für die in Tab. 5.2 aufgeführten Anwendungsgebiete auch sehr wirksame chemische Stoffe, jedoch mit z.T. erheblichen Nebenwirkungen. Phytopharmaka wie sie hier beschrieben werden, sind - wenn auch in vielen Fällen zwar meist nicht so effektiv - aber, nehmen wir solche im toxischen Inhaltsstoffen aus, nebenwirkungsarm.
    es lohnt sich daher bei der Planung einer Therapie darüber nachzudenken, ob der erwünschte therapeutische Effekt nicht zunächst mit einem pflanzlichen Arzneimittel zu erreichen ist. (...)


    Aus der Tab. 5.2., "Anwendungsgebiete von Phytopharmaka"
    Herz-Kreislauf-System: * Herzinsuffizienz leicht, * nervöse Herzbeschwerden, * Rhytmusstörungen, * Hypertonie


    Anders gesagt, die Wirkstoffe, die man in der Natur durchaus früher aus entsprechenden Alkaloid/Pflanzengift enthaltenen Pflanzen genutzt hatte, wurden in großer Weise analysiert und in der Folge separiert aufbereitet und sind somit aus diesen Betrachtungen ausgenommen. Und die mit zu hoher Dosis alkaloidhältigen Pflanzen sind - normalerweise - nicht Teil unserer Ernährung.


    Das bedeutet aber nicht, dass es nicht doch in den "milderen" Pflanzen Bestandteile gibt - die diesbezüglich auch mit Studien bewertet wurden - die uns in der Ernährung allgemein (oder speziell) helfen können.


    Im Folgenden zitiere ich aus dem selben Buch wie oben, Kapitell 11.1 "Ayurvedische Arzneipflanzen gegliedert nach klinischen Anwendungsbereichen" auf Seite 436 ff. - wobei ich nur jene Pflanzen - und mit übersetztem Namen - anführe, die wir ggf in der Rohkost als Lebensmittel verwenden und NICHT als Giftpflanzen gelten (in dieser roten Farbe eingetragen).



    Die genannten Pflanzen sind aus verschiedenen Pflanzenordnungen/Pflanzenfamilien.

    Meine Devise ist, im Alltag, einen guten Mix aus den verschiedenen Pflanzenordnungen/Pflanzenfamilien generell einzubeziehen und dies abwechselnd - wenn möglich natürlich (auch) regional (siehe auch in meinem eigenen Buch "Das große Rohkost-Buch").
    Beispiel-Bezugslink Amazon: https://www.amazon.de/Das-große-Rohkost-Buch-Praxisanleitungen-Ernährungsumstellung/dp/3864101352/


    Vielleicht findest du Wissensgebiete aus dem Ayurveda auch ganz nützlich, dann ist das zitierte Buch, das ayurvedische und westliche Aspekte von Heilpflanzen als Gegenüberstellungen zeigt, empfehlenswert.


    Diese Liste zeige ich dir, da du geschrieben hast, dass du schon langjährig Erfahrung mit Rohkost hast und ich vermute, dass du dich besonders für Lebensmittel (und nicht Giftpflanzen) dazu interessiert.

    Ich finde generell auch ätherische Öle eine wunderbare Sache, sie sind oft genannt (äußerliche Anwendung/in der Luft).

    In jedem Fall finde ich allerdings Dampfbad (auch für die Lunge), ggf auch als Sole-Dampfbad und Sauna (auch für das Herz) sehr empfehlenswert. Dampfbad ganz besonders wenn ich mehr in der Stadt zu tun habe.

    Wohltuend auch: Tepidarium/Infrarotwärme.


    Ich würde mich freuen, wenn ich dir etwas Inspiration geben konnte.

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