Posts by Jörg

    Das wäre mir glaube ich schon viel zu stressig, auf all die Sonderwünsche, Einschränkungen usw. eingehen zu müssen und dann nicht mal selber probieren zu können. ^^

    Auch wenn irgendwer mal gesagt hat "Backen ist nichts anderes als etwas Mathematik & Chemie".


    wurde die Masse nicht wirklich fest, obwohl ich die Menge des Agar-Agar verdoppelt hatte.

    Damit (der richtigen Dosierung) hatten wohl auch andere schon Probleme, das war wiederholt im TV mal Thema. Denn Agar wird eigentlich immer beliebter.

    Das Problem (bzw. der "Fehler" war in Deinem Fall vielleicht genau diese "Verdoppelung", man braucht umgekehrt eher weniger als bei tierischer Gelatine. Im Normalfall sagt man "etwa 1/2 Teelöffel entspricht bezgl. Gelierfähigkeit ca. 4 Blättern Gelatine". Man kann also offenbar schnell mal zum "mehr hilft mehr" neigen, was aber bei Agar-Agar wohl nicht klappt.


    Wer weniger Zucker essen soll - weil halt auch gerade nicht für Marathon Läufe trainiert wird, sollte sich dem süßen Geschmack einfach entwöhnen.

    Das ist auch prinzipiell machbar. Ich habe wiederholt privat erstellte Backwaren von z.B. Nord-Afrikanern (Marokkanern) und Libanesen gegessen und die waren allesamt meistens nicht gerade süß, manches hatte sogar eine leicht salzige Note (obwohl es grundsätzlich eigentlich süße Backwaren sind).

    Das ist zwar für uns "Mitteleuropäer" zunächst sehr gewöhnungsbedürftig und man denkt sofort "da fehlt aber einiges im Teig", aber nach einer Weile gewöhnt man sich daran und dann erscheinen "unsere" Backwaren sogar eher zu süß. Ich fand das stellenweise gar nicht mal so schlecht.

    Ja, die Eltern meines Vaters hatten die früher auch noch selber im Garten angebaut und direkt von dort geerntet.

    Sowas ist ja heute leider nahezu aus der Mode gekommen bzw. bei enger Besiedlung gar nicht mehr möglich.


    Einen Zusammenhang zu "möglichst viele Menschen ernähren wollen" sehe ich aber zunächst nicht. Bei z.B. 3 Kartoffeln pro Person ist es ja relativ egal, ob diese die nun roh oder gekocht verzehren. Die 3 Kartoffeln sind so oder so futsch. ;)

    im Gegenzug schaut Russland, dass sie mehr gehen statt mit dem Auto zu fahren (Anspielung auf die Ölpreise).

    Da musste ich vorige Tage wieder schmunzeln, als öffentlich der "Tipp" gegeben wurde, aufgrund der aktuellen Benzinpreise doch mal den Kilometer zur Post zu laufen statt zu fahren. Oder auch mal 2 km.

    Denn das mache ich seit jeher sowieso auch unabhängig vom Ölpreis und bin auch gestern (bei schönstem Wetter) wieder die Strecke zum Metzger gelaufen.


    Auch als ich längere Zeit im relativen Nahbereich gearbeitet hatte, bin ich täglich im Winter wie Sommer zum Betrieb und zurück gelaufen. Warum soll ich wenige Kilometer auch fahren, wo die Maschine kaum warm wird? Nur wenn ich direkt anschließend den Wagen brauchte, kam er morgens sofort mit.


    Und jetzt bei 2,30 € und angedachten 3,- € pro Liter überlegt man sich ohnehin jeden Meter...

    Das habe ich früher in DM mal gerade für Flugzeug-Kraftstoff (AVGAS 100 LL) gezahlt, aber noch nie für's simple Autobenzin und in Euro...

    Rezepte insbesondere für Falafel oder TK-Gerichte hast Du wohl nicht (sonst hättest Du sie bestimmt schon mitgeteilt). Also ist bestimmt angedacht, sich welche aus den unzählig erhältlichen rauszusuchen.

    Genau, da finden sich unzählige im Netz und deshalb habe ich bewusst darauf verzichtet. :)

    Ich selbst bin bei solchen Gerichten kein großer Freund von Rezepten, ich mache sowas fast immer "frei Schnauze", also nach Gefühl & Erfahrung.


    Beim Backen sieht es anders aus, da sind Rezepte und genaue Mengen meistens unumgänglich, aber ich backe auch seit meiner Jugend nicht mehr. :D Deshalb bin ich da auch nicht so im Thema und die Rezepte sind offenbar auch der Grund dafür, dass auch sehr viele Profi-Köche zwar sehr gerne kochen, aber das Backen hassen und vermeiden.



    Zu den Kartoffeln noch mal: Ja, sehr kleine Mengen habe ich auch schon mal roh gegessen und dabei ist es wohl zu verkraften. Aber die allgemeine Empfehlung lautet ja, das möglichst ganz zu lassen. Abgesehen davon, dass sie roh ja auch nicht gerade "toll" schmecken...

    Was früher mal ganz nett war: Sie mit Schale über dem Feuer kurz zu garen. Und direkt unter der Schale sitzen bekanntlich die meisten Vitamine, die schälen viele Leute aber zu tief weg. Dabei kann man ab und zu selbst die mitessen.

    Ja, TK käme auch in Betracht, die Produkte sind ja (mitunter) wohl gar nicht schlecht, etwa Hülsenfrüchte, Gemüse, das hat noch brauchbar Nährstoffe, schätze ich.

    Zum Teil ja sogar noch einiges frischer als sog. "Frischprodukte", was ja auch diverse Labortests ergeben haben.

    Einfach weil sie sofort nach der Ernte ein- oder gar schockgefroren werden und dann ihren Zustand halten. Es geht also nichts verloren, im Gegensatz zu frischem Gemüse oder Fisch, das/der erst gelagert und transportiert werden muss und dabei stetig irgendwelchen Reife- und sonstigen Prozessen ausgesetzt ist. Und natürlich Umwelteinflüssen, von deen TK-Ware dann ebenfalls nicht betroffen ist.


    Oder müssen die nicht extra vorher einzeln gekocht werden, sondern genügt es, sie überhaupt zu kochen (oder vielleicht auch zu backen), also schon mit allen anderen Zutaten zusammen?

    Das lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern muss im Einzelfall beurteilt werden.

    Unterschiedliche Produkte haben auch teils unterschiedliche Garzeiten, weshalb es selten Sinn macht, alles gleichzeitig "in einen Topf zu werfen" und dann abzuwarten was passiert.

    Linsen und ähnliche Hülsenfrüchte würde ich meistens eher getrennt kochen. Soll ja auch kein "Eintopf" werden.


    Was aber das Gift (Phasin) in rohen Kichererbsen betrifft, so dürfte es ziemlich egal sein, ob man sie vorgart oder alles gemeinsam. Hauptsache sie werden überhaupt gekocht und somit das Gift eliminiert.


    In etwas harmloserer Form gilt das übrigens auch für Kartoffeln, auch die sollten aus ähnlichen Grünen möglichst nie roh verzehrt werden. Auch wenn das enthaltene Gift niedriger konzentriert ist und es dabei eher um die Stärke geht, die im rohen Zustand nur schwer verdaulich ist.

    allein schon wegen der (glaube, bewiesenen) schädliche Auswirkung von Plastik auf Lebensmittel.

    Ja, diesen Umstand sehe ich auch mehr oder weniger als "erwiesen" an. Es wäre umgekehrt auch eher seltsam, wenn das Plastik KEINEN Einfluss auf die direkt benachbarten Lebensmittel haben würde und keine Stoffe abgeben würde.


    Weshalb ja unter anderem die Händler (natürlich auch aus Umweltschutzgründen) wieder mehr dazu übergehen, auch Obst und Gemüse anders zu verpacken als mit Plastiktüten.

    In Deutschland ist das ja seit diesem Jahr auch endgültig verboten. Bisher gab es da noch Übergangslösungen.


    Ich unterstelle ja an sich - nicht nur den acht, einschlägigen Riesen-Lebensmittelkonzernen (die auch als Verbrecherkonzerne bezeichnet werden) ohnehin nichts Gutes.

    Darüber darfste eh nicht weiter nachdenken, was wir in den sog. "Industrieländern" so alles in uns reinschaufeln. :/

    Was da inzwischen so alles genehmigt und abgesegnet ist.... da kann einem oft nur schlecht werden.

    Selbst wenn es nicht bei der Verarbeitung mit Chemikalien und div. Farb- und sonstigen Zusatzstoffen versetzt wird, dann geschah das mindestens schon vor der Ernte auf den Feldern!


    Solange man etwas nicht selbst angebaut und dabei auf jegliche "Chemiekeulen" bewusst verzichtet hat, ist eigentlich schon Ende.

    Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema und in Wurst-Fabriken oder namhafte Marmelade-Werke darf ohnehin niemand reinschauen, sonst isst er das alles nicht mehr....

    Wer diese unbehandelte Pampe (und was sie alles enthält) dort sieht, ist eigentlich sofort satt.

    Ah, ich drückte mich falsch aus, der Aufwand soll möglichst gering sein, die Zeit, in der Arbeitskraft nötig ist. Die Zubereitung / das Fertigwerden (ohne Eingriff / Kontrolle einer Person) könnte ruhig Stunden, gar viele dauern (wie etwas bei einem Teig, der geht).


    Auch alles, was man unbeaufsichtigt, also ohne Kontrolle, im Ofen machen kann, gefällt mir.


    Also unter der Prämisse und wenn es doch gegart sein darf, bieten sich dann auch diverse vegetarische (und möglicherweise auch rein vegane) Aufläufe an.

    Die Zutaten kann man vorbereiten und den Vorgang "im Ofen" muss man nicht beaufsichtigen, also auch nicht daneben stehen bleiben.

    Da gibt es ja reichlich Varianten, egal ob reine Gemüse-Aufläufe oder mit Kartoffeln oder Nudeln oder oder oder....

    Wenn es vegan sein soll, muss es ja nicht mit Käse überbacken werden.


    Falafel, schon oft gehört, klingt auf jeden Fall verdammt gut. Ist bestimmt etwas, das mir gutschmecken würde.

    Ja, die sind recht lecker. Stammen ursprünglich aus der arabisch-orientalischen Küche, werden aber auch hierzulande immer beliebter. Habe ich zwar auch noch nicht sooo oft gegessen und stehen auch nicht gerade ganz oben bei meinen Lieblingsspeisen, können aber mal eine Alternative sein.


    Allerdings bestehen sie halt als Basis aus Kichererbsen und diese sollte man keinesfalls roh essen, da sie im rohen Zustand einen Giftstoff enthalten, der zwar für den Menschen in normalen Mengen nicht lethal wirkt, aber zumindest für reichlich Probleme im Magen-Darm-Trakt sorgen kann.

    Deshalb meine Frage, ob es bei der Frage ausschließlich um rohe Gerichte geht. Denn damit scheiden Kichererbsen eindeutig aus.


    Tja, was kann man lange aufbewahren? Da scheiden wohl die meisten Früchte und Gemüse-Arten mehr oder weniger aus. Vieles reagiert mit Sauerstoff und oxidiert beispielsweise, anderes "verwelkt" oder wird einfach trocken usw. Auch für den Kühlschrank ist bekanntlich längst nicht alles geeignet und auch der Rest hält sich darin nicht "ewig".


    Es liefe also mehr oder weniger auf entweder Konserven (über die man dann auch wieder getrennt diskutieren müsste) oder aber getrocknete Lebensmittel hinaus. Die halten sich natürlich auch länger im dehydrierten Zustand.

    Aber sonst fiele mir ad hoc nicht allzu viel ein, was sich lange und offen gelagert halten würde. :/

    TK-Ware halt noch. Darunter gibt es ja heute auch sehr vieles an Gemüse usw. Aber eben längst nicht alles davon ist dann auch roh genießbar.


    Ganz generell ist es glaube ich auch schwierig, da alles unter einen Topf zu bekommen: Einerseits roh, dann vegetarisch/vegan und andererseits auch noch "schnelle. unkomplizierte Küche".

    Ich denke, da schließt sich dann einiges gegenseitig aus bzw. man muss Kompromisse eingehen.

    Bei "Tütenware" wäre ich trotzdem relativ vorsichtig. Irgendwie unterstelle ich da (fast) immer, dass die Inhalte trotzdem irgendwie (chemisch) behandelt sind, Zusätze enthalten oder sonstwie "bearbeitet" wurden.

    Muss nicht zutreffen, aber ich kann halt nie ganz sicher sein.


    In meiner Kindheit gab es beispielsweise noch "lose" Datteln und Feigen, die meine Mutter ab und zu mal geholt hatte. Ie habe ich als Köttel echt gerne gefuttert und das war irgendwie etwas Besonderes. Etwas später gab es sie dann in abgepackt in so kleinen Papp-Schälchen, die machten ebenfalls noch einen guten Eindruck.

    Sowas scheint es heutzutage gar nicht mehr zu geben - oder wenn überhaupt nur in Feinkost-Läden. Zumindest habe ich die ewig nirgendwo mehr gesehen.

    Sie sagt, sie sind seitdem stärker, schöner und ohne Fettpolster.

    :D:D Japp, und werden vielleicht seitdem auch nicht mehr schwanger, heiser, schwitzen nicht mehr und bekommen auch keinen Haarausfall. :P

    Dabei geht es Dir vermutlich auch um rohe Speisen, oder? Sonst würden mir auf die Schnelle vermutlich zig einfallen, die Zutaten aus dem Supermarkt enthalten.


    Z.B. wären sonst Falafel eine sehr nährstoffreiche (Folsäure, Kupfer, Ballaststoffe...usw. ) Möglichkeit. Schnell gemacht und man dazu beispielsweise einen Avocado-Hummus vorbereiten und als Dip benutzen.

    Das alles wäre (mit etwas Übung in der Küche) in ca. 15-20 Minuten gemacht. :) Allerdings sind auch Falafel (aus Kichererbsen) nicht gerade "roh".

    Hallo Angelika,


    ich deute das dahingehend, dass du etwas stärker kurzsichtig bist?

    ganz im Gegenteil, ziemlich weitsichtig. ;) Weshalb ich eben auch immer mal Schwierigkeiten beim Lesen (normaler/kleiner Texte) habe.

    Ferne geht selbst mit der Fernbrille von 2012 noch ganz gut, auch beim Fahren.

    Ein Flugzeug könnte ich heute damit aber nicht mehr fliegen, oder laufend 2 Brillen wechseln. Mein letzter "aktiver" Flug als Pilot war 2007 und da merkte ich schon die Schwierigkeiten beim Lesen von Checklisten und kleinen Schalter-Beschriftungen, Symbolen usw.


    Es ist normal, dass bis etwa (früher) 55 bzw (heute sagt man) 60 die Augen rapide schlechter werden, danach verlangsamt sich dieser "Alterseffekt" immer mehr, was ich auch bestätigen kann. Früher hatte ich echte Adleraugen und nachts konnte ich sehen wie ein Luchs, auch auf Autobahnen usw.


    Dafür blendete mich mit meinen extrem lichtempfindlichen Augen immer der Gegenverkehr, gerade bei falsch eingestellten Scheinwerfern oder auch bei Fernlicht (es gibt ja immer solche Idioten, die nicht abblenden).


    Naja, so lange wie meine letzten beide Brillen hat kaum eine gehalten seit ich (wieder) welche brauche. Der Effekt verlangsamt sich also wirklich inzwischen. So langsam bräuchte ichaber wirklich endlich wieder eine neue Fernbrille, was natürlich auch wieder ne Menge Geld kostet *seufz*...

    In Deutschland gibt es schon seit zig Jahren keinerlei Zuschuss mehr von den KK. Außer scheinbar inzwischen ab einer höheren Dioptrinzahl (vom Augenarzt dann festzustellen), wie meine Mutter neulich erwähnte. Das war vorher auch nicht. In meiner Kindheit hingegen übernahm die KK die gesamten Kosten inkl. Gläsern. Lang ist's her...

    Ja, über Gesundheit denkt man meistens erst nach, wenn man älter wird und dafür dankbar ist.

    Als junger Mensch ist das kein Thema und wird noch eher als "selbstverständlich" angesehen.

    Da ist es "normal", gesund zu sein und alles andere verdrängt man gerne.


    Heute bin ich in vielen Lebenssituationen auch längst nicht mehr so "risikofreudig" wie damals als junger Mensch. Da kannte ich praktisch überhaupt keine Angst und auch "riskante" Sportarten usw. waren völlig normal.


    Heute würde ich mich schon gar nicht mehr in ein Schwimmbad trauen, allein schon weil das mit Brille praktisch überhaupt nicht möglich ist.

    Sie zu verlieren, wäre inzwischen für mich die absolute Katastriphe und ich wäre alleine völlig aufgeschmissen und könnte schlagartig nichts mehr machen, käme nicht mal mehr nach Hause...


    Weshalb ich heute auch nicht mehr in körperliche Auseinandersetzungen in der Öffentlichkeit kommen dürfte, weil auch da sofort Ende wäre wenn die Brille kaputt oder weg ist. Geht gar nicht...

    Man könnte kein Auto mehr fahren, keine Fahrpläne (oder Automaten) lesen usw... Handy ginge dann auch nicht und vieles mehr.

    Ich würde nicht mal mehr ein Schlüsselloch treffen.... wie ein Blinder. Das macht schon manchmal Angst.

    Dann sind wir drei Hübschen ja tatsächlich in einem Alter, das hätte ich jetzt nicht gedacht. :) Da muss oder darf ich mich einreihen.


    Ja, auch ich beschäftige mich natürlich mit dem Älterwerden und hatte immer schon den Eindruck, dass ich nicht allzu alt werde. Das hatte früher gar keine nähere Begründung, heute würde ich es mit meinem biologischen Alter begründen.

    Bis Mitte 30 haben mich immer alle deutlich jünger geschätzt als ich war, dann eine Weile etwa richtig eingeschätzt und seit etwa Mitte 40 wurde ich oft älter eingeschätzt (und fühle mich auch oft so). Inzwischen spürt man, dass man keine 18 mehr ist... Aber auf meine immer noch weit überdurchschnittlichen Reflexe kann ich zumindest stolz sein. :) Und die Treppen bis zu mir rauf joggen kann ich auch immer noch, immerhin.


    mal habe ich auch das Gefühl, mein Leben ist völlig sinnlos...

    Nein Tatjana, Dein Leben ist keinesfalls sinnlos. :) Wir alle haben unsere Aufgaben im Leben, unsere Talente, unseren Stellenwert. Jeder Einzelne.

    Wir alle beeinflussen diese Welt - und das jeden Tag neu. Bewusst oder unbewusst.

    Vielleicht zauberst Du einem Menschen ein Lächeln ins Gesicht, ohne es zu merken. Vielleicht tust Du jemandem auf andere Weise gut. Vielleicht machst Du jemandem Mut oder hast einen wertvollen Tipp.


    Niemand ist auf diesem Planeten "falsch" oder "unnütz", wirklich niemand. Es hat jeder selbst in der Hand, ob er seine Kräfte und Fähigkeiten positiv oder negativ nutzen und einsetzen will. Selbst Menschen mit Handicaps haben die Möglichkeit, für andere Menschen da zu sein und ihnen vielleicht sogar Mut zu machen. Egal ob der Rollstuhlfahrer oder der Blinde oder jemand unseres Alters, der von Contergan betroffen ist (das war ja genau der Jahrgang, zum Glück brauchte meine Mutter das Zeug nicht. Aber ich hatte Schul- und Sport-Kameraden, die betroffen sind).


    Nein, Dein Leben ist genau so wenig sinnlos wie meins. Du hast es in der Hand, was Du daraus machst. Das Leben ist ein Geschenk, nicht unser Verdienst.

    Absolut, ja. Falsche Ernährung plus Bewegungsmangel können ja durchaus das Gefäßsystem "zusetzen", was nun mal tatsächlich zu einem Apoplex führen kann. Auch weit vor 95 Jahren natürlich schon. Das gilt denke ich mal auch als unbestritten.


    Auch was das Lebensalter angeht, stimme ich vollkommen zu. Cicely Saunders sagte mal:

    "Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben!". Genau so sehe ich das auch.

    Wir müssen unser Leben sinnvoll füllen, das ist viel wichtiger als es in die Länge zu ziehen und uns am Ende vielleicht zu quälen.


    Mein Vater sagte beispielsweise an seinem 70. Geburtstag: "Wenn mir der liebe Gott noch 4 oder 5 Jahre gibt, bin ich absolut dankbar und zufrieden.".

    Gut, er wurde dann knappe 84, war aber fast sein ganzes Leben kerngesund und bis kurz vor dem Tod kannte er auch Krankenhäuser von innen nur als Besucher.

    Das ist im Zweifelsfall sicher wichtiger, als 90 oder 95 Jahre alt zu werden. Wenn man auch da noch fit ist, ok. Aber das ist sicher die Ausnahme.

    Wir sind ja nicht William Shatner (aka "Captain James T: Kirk"), der mit 90 Jahren zum ersten Mal in den Weltraum fliegt. :) ,

    Nunja, die Ernährung und insgesamt die Lebensweise ist ja nach wie vor nur sehr bedingt ausschlaggebend für das endgültige Lebensalter (oder die Lebensqualität).

    Beispielsweise wurde damals "Queen Mum" zu ihrem 100. Geburtstag nach ihrem "Geheimnis" für ihr langes Leben gefragt. Sie antwortete frei raus: "Ganz einfach: Täglich meine Zigarre und meinen Whiskey! Das ist alles.".


    Es werden Leute, die rauchen und sich "ungesund" ernähren, weit über 90, und es sterben auch Leute mit unter 30 aus gesundheitlichen Gründen, die "asketisch" und scheinbar gesund gelebt haben. Das ist alles sehr relativ und hängt von vielen anderen Faktoren (u.a. auch erblicher Veranlagung) ab. Und auch von der persönlichen Einstellung und Lebenshaltung.


    Wenn ich mal Lust auf Backfisch oder sonstwas Frittiertes habe, dann gönne ich mir das ohne schlechtes Gewissen. Man muss es damit nicht übertreiben, aber verteufeln darf man das auch nicht. Der menschliche Körper kann mehr ab, als ihm oftmals zugetraut wird. Und er "lernt" dazu und gewöhnt sich an vieles. was ihm zugeführt wird. Zur Not auch an Frühlingsrollen. Die habe ich in der Kindheit auch manchmal gegessen, ohne Schaden daran zu nehmen...


    "Sage es mir, und ich werde es vergessen.

    Zeige es mir, und ich werde es vielleicht behalten.

    Lass es mich tun, und ich werde es können."

    Das kann ich bestätigen, dahinter stehe ich u.a. als ehemaliger Berufsausbilder ebenfalls.

    So geht es nicht nur auch mir, sondern gerade der letzte Satz ist auch Grundsatz beim Lehren und Ausbilden.

    Ein Schüler oder Azubi muss es SELBER tun und erfahren, um es wirklich zu verinnerlichen. Nur Zeigen und Vormachen führt nicht zum Lernerfolg, das kann immer nur der Einstieg sein.

    Die berühmte "4<Stufen-Methode" im Unterrichten gliedert sich grob in:


    1. Einstieg, Lernziel formulieren
    2. Erklären, vormachen, zeigen
    3. Nachmachen lassen, unterstützend zur Seite stehen, korrigieren
    4. Selbstständig tun lassen, nicht mehr eingreifen, abprüfen

    Oh, das klingt aber wieder sehr stark nach den "Querdenker-Verschwörungstheorien".

    Es ist nachgewiesen und messbar, dass derartige Nanopartikel (die dazu nötig wären) allein schon gar nicht durch die engen Kanülen/Hohlnadeln dieser Spritzen passen würden.

    "Wir werden alle über 5G gesteuert" klingt nicht nur nach Science-Fiction Filmen.

    Was tatsächlich in diesen Vakzinen ist, sind sog. Liquid-Nanopartikel, welche die mRNA für das virale Protein transportieren.


    Auch herrscht offenbar immer noch sehr viel Unkenntnis bei Manchen über die Unterschiede zwischen (m)RNA und DNA. Ein Bauplan des Proteins verändert keine DNA, dazu müsste die mRNA direkt in den Zellkern eindringen können (und auch andere Informationen tragen), wozu sie aber gar nicht in der Lage ist. Das Vakzin gelangt hingegen nur ins Zellplasma und dort kann es kein Erbgut (=DNA) "verändern".


    Nun kann man natürlich an eine riesige, weltweite Verschwörung (und meinetwegen auch an alles vernichtende Aliens oder menschenliebende Spitzenpolitiker) glauben und all den vielen forschenden Molekularbiologen, Virologen und sonstigen Fachleuten kein Wort glauben. Dann ist allerdings auch die gesamte Corona-Diskussion (auf sachlicher Ebene) überflüssig.