Posts by Jörg

    Aus dem Reich der Fabeln:
    Da war der Mann, der im Winter eine steifgefrorene Giftschlange findet. Als guter Mensch nimmt er sie mit nach Hause und wärmt sie.
    Kaum aufgetaut, beißt ihn die Schlange "zum Dank" und er stirbt.

    Oder ein Scorpion, der über den Fluss möchte: Er bittet einen Frosch, ihn über den Fluss zu tragen. Da entgegnet der Frosch: "Ich bin doch nicht blöd, dann stichst du mich und ich sterbe!".
    Der Scorpion verspricht hoch und heilig, das nicht zu tun. Also gut, der Frosch trägt ihn hinüber. Fast am anderen Ufer angekommen, sticht der Scorpion ihn.
    Der Frosch fragt ihn entsetzt "Warum hast du das getan?" und der Scorpion antwortet "Weil es in meiner Natur liegt!" .... und beide ertrinken daraufhin.

    Moral von der Geschicht', was lernen wir daraus? Das Gute kann nicht das Böse nur dadurch "bekehren", dass es ihm etwas Gutes tut. Es wird trotzdem "das Böse" bleiben!

    Bei manchen Menschen ist dieser Effekt vielleicht gar nicht so verkehrt... :D

    Ich kann es zwar wissenschaftlich ad hoc nicht belegen, könnte mir aber gut vorstellen, dass das mit einer hormonellen Umstellung des Körpers (nach Ernährungsumstellung) zusammen hängt. Zumindest wäre das naheliegend und biologisch erklärbar.
    Die Libido entsteht bekanntlich im Gehirn - und dort spielt sich eben auch der Großteil unserer Endokrinologie (zumindest die "Steuerzentrale") ab.

    Ich esse heutzutage auch eher langsam und bei mehreren Leuten bin ich oft erst als Letzter fertig. Ich esse inzwischen auch bewusster, als es früher der Fall war.
    Da war es Job-bedingt auch nie möglich, zu essen wenn man Hunger hatte - und dann auch immer nur "mit der Stoppuhr im Nacken" (bei kurzen Pausen).

    Spät abends nach Feierabend (und irgendwann endlich Zuhause) war der Hunger auch inzwischen oft weg, weil man lange über die übliche "Abendbrot-Zeit" hinaus war und der Magen sich eh schon wundgerieben hatte. Und die Kraft, dann noch spät etwas zu machen und anschließend noch aufzuräumen, hatte ich nach einem langen stressigen Tag auch nicht mehr...

    Heute esse ich manchmal, ähnlich wie Norbi , auch über den Abend verteilt immer mal Kleinigkeiten. Das ist auch nicht das Optimum (für unseren Körper), ich weiß...

    Schade mit den Tulpen.
    In meiner Kindheit hatten wir auf der großen Rasenfläche des Gartens EINE einzige Tulpe, die jedes Jahr wieder kam. :) Die stand immer direkt neben dem Loch für die Wäschespinne und da bin ich als Kind mit dem Rasenmäher immer gaaanz vorsichtig drum herum gefahren (und vorher auch mein Vater, als er noch gemäht hatte).
    Das muss irgendwann mal eine "Flugsaat" gewesen sein.

    Auch von mir noch frohe Ostern an alle. :)


    Es veranschaulicht den Unterschied zwischen dem eigenen Plan und "Gottes"Plan.

    Es gibt ja den alten Spruch "Der Mensch plant... und Gott lacht sich kaputt!". Das tut er wahrscheinlich nicht wirklich, aber uns Menschen fehlt halt die Weitsicht, um wirklich sinnvoll voraus planen zu können. Das zeigt ja auch diese Zeichnung sinngemäß sehr schön.

    Wir erleben immer wieder, dass wir beim Versuch, eigene Pläne zu machen und alles allein schaffen zu wollen, immer wieder scheitern und letztlich doch vieles völlig anders kommt als erwartet. Und dass wir eben nicht alles auf der Welt (auch nicht das Verhalten anderer Menschen) steuern und beeinflussen können.

    Die Osterglocken blühen hier schon eine ganze Weile und wie jedes Jahr steht hier auch ein ganzes "gelbes Glockenmeer" an einer Landstraße mit langer Wiese. Und dann 2-3 km weiter noch ein paar an einer sehr großen Kreuzung. :)
    Darüber freue ich mich jedes Jahr, wenn die wieder blühen.

    Und bei meiner Mutter in der Nähe gibt es rund um ihren Geburtstag Anfang März immer etliche Krokusse in einem Vorgarten.

    In einer früheren Forenversion hatte ein Programmierer eine App für diese Art von Landkarte entwickelt, aber solche ergänzenden App-Lösungen werden mittlerweile nicht mehr unterstützt (ich glaube, das war noch mit vBulletin).

    Genau, das war damals noch die "berühmte" vB Member-Map". :) Den Pflegeaufwand kenne ich noch aus einem anderen Forum, das ich damals auch betreut hatte und insgesamt 3 Foren, die sie unter meiner Betreuung noch im Betrieb hatten, solange es noch gerade vertretbar war.

    Persönlich war ich nie ein Freund von dieser Karte, zumal sich ja auch immer nur ein kleiner Bruchteil der User überhaupt dort eingetragen hatte...

    Vllt wegen den Hormonen :)

    Das ist nur einer der Gründe. Melatonin-Haushalt, Wechseljahre usw., ja.
    Weitere sind aber die etwas andere Funktionsweise ihres Gehirns gegenüber dem männlichen, dann ein teils leichterer Schlaf ais beim Mann und eine gewisse Anfälligkeit für Schlafstörungen.

    Das alles zusammen führt in der Summe dazu, dass man bei Frauen von durchschnittlich etwa 20 Minuten mehr Schlafbedürfnis pro Tag ausgeht.
    Das ist natürlich keine große Differenz gegenüber den Männern.
    Und wie gesagt ist der Bedarf eh sehr individuell. Der/die Eine kommt mit 6 Stunden aus und hat kein Problem damit, der Andere braucht bis zu 9 Stunden Schlaf.

    Der Effekt ist ähnlich wie auch der, dass nicht jedes Medikament bei jedem Menschen oder in selber Dosis gleich gut wirkt. Oder halt jedes Lebensmittel gleich gut verträglich wäre.
    Wir Menschen sind zum Glück Individuen, keine Roboter. ;)

    Im Mittel geht man von ca. 7 benötigten Stunden aus (früher sagte man eher 8), aber das tatsächliche Bedürfnis ist wie gesagt individuell sehr verschieden.
    Ein anderer Mythos besagt, dass alte Menschen nicht viel Schlaf brauchen. Auch das stimmt aber längst nicht in allen Fällen.

    Du kannst eigene Fotos über externe Bilder-Hoster (am besten Picr.de) hochladen und dann hier einfügen.
    Der erforderliche Link wird schon bei Picr generiert und kann hier mit dem Bild-Icon oben eingefügt werden.

    Eventuell hängt das wegen dem länger wachbleiben bei dir auch wegen dem Beruf zusammen ? Als Landwirt fährt man doch auch oft nachts …da verschiebt sich alles im Körper , der Körper kommt aus dem Rhythmus

    Nein, das mit dem Landwirt war Bernhard, nicht ich. ;) Ich kann zwar auch Traktoren/Schlepper fahren und hatte privat auch längere Zeit mit einer Reitanlage zu tun und dort viel geholfen, aber ansonsten habe ich mit der Materie nichts zu tun.

    Ich hatte seit frühster Kindheit unter (orthostatischer) Hypotonie (niedriger Blutdruck, vor allem wenn man (zu) schnell aufsteht) gelitten und von daher morgens immer Anlaufschwierigkeiten.
    Das war schon zur Schulzeit tägliches Problem und ich konnte mich morgens nur schwer konzentrieren.
    Zu der Zeit galt aber leider eher noch der Glaube "alle Menschen sind gleich und gleich konstituiert" - und so wurde man dann auch behandelt und beurteilt...

    Nur gibt es halt Menschen, die morgens sofort wie ein HB-Männchen in die Höhe gehen und topfit sind, dafür abends sehr schnell müde werden. Und dann andere, bei denen es eher umgekehrt ist. Das wurde früher eher verkannt.

    Mit nur 5 Stunden Schlaf (regelmäßig) könntest mich komplett vergessen, auch wenn das eine Zeitlang tatsächlich gängige Praxis auch bei mir war (zumindest ca. 5,5 bis max. 6 Stunden).
    Aber dann hatte ich mich nach Feierabend zumindest wenigstens 30 Minuten bis ne Stunde kurz hingelegt, auch wenn man Schlaf nicht wirklich "nachholen" kann.

    Ja, lies das mit dem Fettüberschuss gerne mal nach. Das werden alle medizinischen Quellen bestätigen. Könnte in deinem Fall wirklich interessant sein.

    Das wusste ich nicht…zu viel Fruchtzucker wird in Fett umgewandelt ?🤔 Ich dachte, wenn ich zu viel Früchte esse oder jemand anders, der das nicht gewohnt ist , dass er dann vllt müde werde könnte, weil Früchte eben stark entgiften und deswegen sollte man aufpassen , aber das zu viel Fruchtzucker als Fett umgewandelt wird ist mir neu 😅

    Ist aber so. :) Fruktose wird überwiegend in der Leber verarbeitet und der "Überschuss" dann halt direkt in Fett umgewandelt.
    Google mal nach dem Fachbegriff "Lipogenese", das ist der Prozess der dahinter steckt. Damit wird überschüssige (aus der Nahrung aufgenommene) Energie gespeichert. Wird dabei die "Kapazität" der Leber überschritten, droht sogar eine Fettleber!


    Bei mir ist es so : ich habe tagsüber genug Energie und bin nicht müde, aber sobald es abends dunkel wird, dann schaltet mein Körper um..🫤ich werde total müde und manchmal je nach Beanspruchung des Tages, fällt es mir sogar schwer Zähne zu putzen, einfach weil ich mich so platt fühle ! Eine richtige schwere im gesamten Körper, gegen die ich nicht mehr ankomme !

    Das ist ja prinzipiell auch bei jedem Menschen anders. Das würde ich jetzt nicht unbedingt auf die Art der Ernährung schieben.
    Ich war zum Beispiel seit jeher eher der "Nachtmensch", morgens habe ich kreislaufbedingt enorme Anlaufschwierigkeiten (da darf man mich direkt nach dem Aufstehen auch besser nicht beobachten :D ) und vormittags fahre ich zunächst mit verminderter Leistung.
    Erst ab mittags oder dem späten Vormittag fahre ich mit "volle Kraft voraus".

    Dafür kann ich meistens (nicht immer) auch abends und bis in die Nacht hinein noch wach und konzentriert arbeiten, so schwer morgens das "fit werden" fällt (egal wie viel Schlaf), so schwer fällt es abends/nachts auch zur Ruhe zu kommen. Da bin ich dann einmal "aufgedreht" wie ein Duracell-Hase.
    Fällt aber (durch Inaktivität) der Kreislauf zwischendurch, können auch schon nachmittags und früher abends mal Müdigkeitsphasen auftreten.
    Das ist etwas unterschiedlich.


    Aber ich habe halt gemerkt, dass wo ich die Früchte im Vergleich zu jetzt von der Menge reduziert habe und mehr Grün esse, dass ich abends ab 21 Uhr kein Tief hatte .. sogar länger wach bleiben konnte

    Das ist doch eine interessante Erkenntnis, damit kann man arbeiten. :)
    Und letztlich belegt das ja auch wieder meine oben genannte These (mit dem "zu viel Fruchtzucker", der in Fett umgewandelt wird) und die daraus resultierende Trägheit (durch zu viel Fett).
    Da schließt sich der Kreis irgendwie wieder.

    und deswegen greife ich dann auf quiona zurück

    Verwendest du dabei "nur" die Samen (als Getreide- oder/und Reisersatz) oder verarbeitest auch die Blätter? Ich habe mal gelesen, dass die sehr viele Mineralien enthalten sollen. :)

    …Du kennst das Gefühl bestimmt

    Absolut. Ab etwa 25 fängt man an übers Alter nachzudenken und mit27/28 etwa bekommt man dann massive Panik vor der "bösen 30", die immer näher rückt.

    Ich sehe es irgendwie so: Die Persönlichkeitsentwicklung ist inzwischen abgeschlossen, die Teenager-Zeit liegt nun hinter einem - und mit irgendwas muss man sich ja gedanklich beschäftigen. ;)

    Wenn ich zu viel Fett esse ca eine ganze Avocado, dann fühle ich mich extrem voll und richtig schwer und werde müde …mit viel Obst und Gemüse hingegen fühle ich mich leichter und habe Energie

    Das klingt für mich auch absolut schlüssig, weil eben der Fruchtzucker auch in Energie umgewandelt wird. In der Leber praktisch vollständig zu Glukose.
    Von den enthaltenen Vitaminen in Obst & Gemüse ganz zu schweigen.

    Fett (zu viel davon) hingegen macht ja eher träge, das ist eigentlich auch nichts Neues. Aber auch bei zu viel Fruchtzucker muss man stark aufpassen, auch dabei wird der Überschuss in Fett umgewandelt.