Posts by Jörg

    Das ist vielleicht auch regional etwas unterschiedlich. In Norddeutschland oder gar Bayern könnte ich mir das auch gut vorstellen. Aber hier (eher im "mittleren Westen") habe ich das in einer Gastro eigentlich noch nicht erlebt, dass ich wegen "Softdrinks" schräg angeguckt worden wäre.
    Ich trinke wenn ich noch fahren muss schon ewig lange keinen Alkohol mehr und auch ansonsten relativ selten, wenn meistens Zuhause.

    In einer Kneipe ist das sicher noch mal was ganz anderes, dort geht es ja eher um den Alkoholkonsum. Aber auch dort sollte ohne "blöden Blick" akzeptiert werden, wenn jemand Tee, Kaffee, Cola oder Wasser bestellt.
    Das war zum Beispiel auch früher bei uns im Billard-Café so, als ich noch aktiv war und auch dort trainierte. Da hatten wir in der Mitte zwischen großem und kleinem Billard-Saal einen ganz normalen Kneipenbereich mit Tischen und Tresen. Auch eine gute Küche mit 36-38 festen Gerichten plus immer mal Tagesgerichten (die Freundin des Wirts war gelernte Köchin und sehr kreativ mit eigenen Entwürfen für Jedermann, sie hatte immer für die Anderen (auch ihren Freund) vorbereitet, sodass Gerichte bei Bestellung auch ohne sie schnell zubereitet werden konnten). Viele kamen sogar extra nur wegen ihr, wenn sie Schicht hatte.

    Dort wurde niemand schief angeguckt oder bekam einen Spruch, wenn er keinen Alkohol bestellt hatte. Im Gegenteil, dort verkehrten Einige die grundsätzlich keinen Alkohol tranken. Das war völlig OK. Auch Kaffee und Kakao gab es dort ja regelmäßig und auch bis Schichtende nachts. Ansonsten jegliche Art von Kaltgetränken bis hin zu diversen Säften und Schorlen. Auch das kleine Töchterlein der Inhaber war ja öfter mal mit (dann meistens bei mir, wenn ich gerade dort war) und mit ihr fuhr sie dann am frühen Abend nach Hause. Auch die Kleine sollte ja nicht unbedingt abendlichen Alkohol-Konsum mitbekommen.

    In der Jugend kannte ich die Sprüche aber hier und da von Bekannten und Wirten auch: "Ach komm, eins kannste aber noch!". Das möchte ich aber bitte selber entscheiden dürfen und keinem "Gruppenzwang" unterliegen. Selbst auf der Goldhochzeit einer Tante und Onkel vor vielen Jahren hatte ich lediglich Mittags ein einziges "Alsterwasser" getrunken und sonst nur Kaffee, Wasser und Apfel-Schorle, weil ich spät nachts noch die lange Strecke die Familie heim fahren musste (mein Vater hatte damals gerade eine Augen-OP hinter sich und sah nachts nicht viel).

    Also gegen Sprüche Richtung Alkohol bin ich lange immun. :D Ebenso gegen diverse "Essensempfehlung". Es ist MEIN Magen und auch MEINE Gesundheit, also entscheide auch alleine ich darüber was rein kommt und sonst niemand. ;) Das darf auch Jeder gerne für sich anders halten (und da quatsche ich ihm ja dann auch nicht rein).

    Zumindest in einigen Bereichen könnte ich mir schon eine gewisse soziale Ausgrenzung vorstellen, zumindest ein "schief Angegucktwerden".
    Beispielsweise bei Restaurantbesuchen (wenn es sich nicht gerade um ein spezielles Sushi-Restaurant handelt, bei dem eh alles roh ist) oder wenn man die Einladung des Arbeitskollegen zur Grillparty ablehnt, weil man nichts vom Grill isst usw.

    Im Restaurant bliebe dann quasi nur der "gemischte Salatteller" (ohne hartgekochte Eier, gegarten Thunfisch etc.) übrig, beim Grillen vermutlich ebenfalls nur Salat und auf der Betriebsfeier die Schnittchen (ohne Käse und Wurst). Und selbst das Brot (oder Baguette) wäre dann mindestens gebacken. Selber "Körnerfutter" oder Ähnliches mitbringen kommt umgekehrt aber sicher auch ziemlich schräg rüber.
    Das könnte schon zum einen oder anderen Spruch führen, wenn man das konsequent und zu 100% durchzieht. Könnte ich mir zumindest vorstellen. Also wird man solche Dinge vermutlich eher absagen.

    Abgesehen von diesen (wenigen) Beispielen sollte aber eine Ernährungsgewohnheit eigentlich nicht zur sozialen Isolation führen. Auch wenn man mit Kollegen auf der Bowlingbahn oder zum Billardspielen ist, muss man ja nicht unbedingt dort etwas essen. Oder man bringt sich irgendeinen Snack mit, wenn man direkt von der Arbeit kommt und nicht vorher Zuhause war. Das kann man zur Not ja immer noch mit "Unverträglichkeiten" argumentieren.

    Hallo zusammen,

    nachdem sie ja inzwischen doch sehr häufig zumindest für ihre Snacks werben, stelle ich mir die Frage ob diese Produkte des Berliner Unternehmens nicht auch hier für Rohköstler interessant wären.
    Sicher nicht unbedingt ganz "günstig", aber wenn ich über deren Seiten schaue, offenbar doch mit ausgefallen Produkten in hoher Qualität.

    Wie ich sehe reicht das Angebot von diversen Mus-Sorten und Aufstrichen über Nüsse, diversen Trockenfrüchten (auch Drachenfrucht), Bio-Mais, Superfood, Snacks bis hin zu Mandeln, Datteln, allen möglichen Beeren und Bananen-Chips.
    Hat dort schon mal jemand hier bestellt und Erfahrungen?

    Solange Du nicht ganz rot anläufst und überall grüne Punkte bekommst, ist das ja auch nicht schlimm. :grinsen:

    Ja, das mit den Vögeln an den Beeren war früher bei meinen Großeltern im Garten auch manchmal ein Problem, ich erinnere mich. Aber mein Opa hatte da auch immer einige "Tricks" auf Lager, um das weitestgehend zu verhindern. Auch die restlichen Früchte (div. Kirschen, Äpfel, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Zwetchgen und sogar ein kleiner Aprikosenbaum) im Garten waren später überwiegend in Ordnung. Das war für mich als Kind immer schon ein Phänomen, wie er das hinbekam.

    Die Sprüche kenne ich, bei mir hieß es manchmal "Für das was Jörg isst kannste dir auch gleich 2 Hausschweine halten!". :D
    Das haben die Leute nie verstanden, wie man soviel essen kann ohne zuzunehmen. Vor allem wenn sie selber allein schon vom Lesen der fetten BILD-Überschriften drei Kilo zugenommen hatten...

    Grundsätzlich halte ich es ähnlich wie mein Vater früher schon sagte: "Der Körper zeigt mir ja schon, was er braucht und gut verträgt".
    Eben, da das in Teilen bei jedem Menschen etwas anders ist, sollte man ruhig auch mal auf sein "Bauchgefühl" (im buchstäblichen Sinne) hören.
    Allein wenn der Körper für den Moment genug hat, zeigt er das ja schon durch das bekannte "Völlegefühl" an. Über den Punkt hinaus muss man nicht unbedingt krampfhaft weiteressen. Es sei denn mal in Ausnahmen wenn es besonders gut schmeckt, z.B. bei Feierlichkeiten usw.
    Aber auch das bereuen die meisten Menschen ja anschließend dann (mindestens durch Magenschmerzen, wenn nicht gar beim Blick auf die Waage am nächsten Tag.

    Und wenn unser Körper etwas nicht verträgt, "sagt" er uns das in aller Regel auch. Mindestens bei schweren Unverträglichkeiten (z.B. Laktose oder bei Nuss-Allergien etc.) oder gar bei giftigen Substanzen.

    sorry, ich habe meine Antwort ins Zitatfenster geschrieben, das ist unübersichtlich und wollte ich so nicht...

    Kein Problem, ich hab's jetzt in Deinem Beitrag repariert. :)

    Ja, das wäre auch ein möglicher Grund, stimmt. Allerdings wurde der "übermäßige Stoffwechsel" tatsächlich damals mal bei mir festgestellt.
    Weshalb (und auch aus einigen anderen Gründen) ich auch immer mal Hyperthyreose bei mir vermutet hatte (und ein Arzt mir da mal Recht gab, dass es nahe liegt), was sich aber nicht bestätigt hat.

    Als ich früher noch häufig zu Essenswetten herausgefordert wurde (und die nahezu alle gewonnen hatte), war einer meiner "Tricks" tatsächlich auch, möglichst ohne Pausen schnell durch zu essen.
    Denn wenn man zwischendurch Pausen einlegt, stellt sich das Sättigungsgefühl ein und das kann man dabei nun mal nicht gebrauchen. Gleichmäßig, aber nicht zu schnell, durchessen war meine Strategie. Und ohne vorher zu "hungern". Die Vorbereitung bestand stets darin, leichte und gut verdauliche Speisen vorab zu essen und niemals mit "leerem Magen" anzutreten.

    Die "Kolosse", die mich schlanken Kerl herausforderten und dachten "der ist doch spätestens nach 30 Minuten fertig mit Essen und gibt auf, da passt doch nix rein!" wurden zu 98% eines Besseren belehrt. :D SIE waren fast immer die, die nach einigen Gerichten aufgaben und verloren!
    120+ Kilo und einen dicken Körper zu haben bedeutet halt nicht automatisch, auch einen großen Magen zu besitzen oder eine "gute Essensstrategie". Das hatte ich schnell kapiert und generell keine Angst vor solchen Wetten. Ich konnte damals immer für 3 essen.

    Bei mir isses eher so, dass ich immer genügend Fett und Protein benötige, plus muskelaufbauendes Training, sonst werde ich zu dünn.

    Zumal Du ja auch sportlich recht aktiv bist. :)
    Wenn der Körper stark gefordert wird, fordert er umgekehrt natürlich auch seinen Tribut, sprich entsprechende Nahrung für die Energiezufuhr.

    Ruft man umgekehrt wenig Energie ab, führt aber gleichzeitig weiterhin immer neue hinzu, wird das Gesamtkonstrukt längere Zeit etwa gleich bleiben oder sogar noch "an Masse zulegen".

    Hallo liebe Klinge,


    Brauche ich mehr Geduld

    ich bin zwar kein "Ernährungsfachmann" (sofern es überhaupt sowas gibt...), aber ich denke genau das ist es. Sowas geht selten "von heute auf morgen".
    Dann kommt es auch auf den persönlichen Stoffwechsel an, der bekanntlich auch bei jedem Menschen anders ist. Es gibt Menschen, die können essen was sie wollen und nehmen nie ab.
    Oder ich beispielsweise: ich kann noch so viel (egal was) essen, und nehme umgekehrt nicht zu und bin zeitlebens extrem schlank. Einfach weil mein Metabolismus (in Fachkreisen auch "Stoffwechsel" genannt) übermäßig gut arbeitet.

    Ich habe in meinen besten Zeiten auch schon 3 Riesenportionen Schnitzel mit Pommes und Salat direkt hintereinander (aus purem Kohldampf heraus, kein Scherz!) verdrückt, ohne auch nur 1 Gramm zuzunehmen! Lediglich der Magen war erstmal voll und ich endlich gesättigt. :D Der (recht stämmige) Wirt hatte schon scherzhaft gefragt, ob ich irgendwo unterm Tisch einen Hund versteckt hätte oder seine Portionen wirklich so klein seien. :D Er konnte kaum glauben, was er da sah - und dass ein einzelner Mensch SOOOO viel essen kann und dabei SOOOO schlank ist.
    Am nächsten Abend hätte ich aber genau das Gleiche wieder essen können usw. (was ich natürlich nicht tat, denn "normal" war das selbst für mich nicht).

    Daher glaube ich, dass Du wirklich einfach etwas Geduld brauchst, bis Dein Körper auf diese Umstellung reagiert. Wir sind als Menschen so ausgelegt, dass der Körper zunächst von seinen angelegten Fettreserven lebt wenn weniger oder "andere" Nahrung kommt und und ein Abnehmen zunächst krampfhaft verhindern will. Kommt nichts mehr, was er einlagern könnte, greift er zunächst die eigenen Reserven an und verarbeitet diese.
    Erst wenn er nach einiger Zeit "spürt", dass das nicht dauerhaft funktionieren wird und ganz offenbar nicht fmehr die gewohnte Menge (oder Fettgehalt) nach kommt, stellt er nach und nach die Art der Verstoffwechselung um und reagiert auf die neue Situation.
    Das geschieht beim einen Menschen früher, beim anderen etwas später. Und in Ausnahmefällen sicher auch mal gar nicht. Das sind dann meistens die Menschen, die trotz strengster Diät dauerhaft schwerst adipös sind und die reine Ernährung daran dann auch nichts ändert (ohne z.B. Sport etc.).

    Jeder Körper ist anders und reagiert auch anders auf dasselbe.

    Genau so ist es, man kann es nicht oft genug betonen. :thumbup:
    Deshalb bin ich z.B. auch kein Freund von pauschalen Medikamentenempfehlungen im Netz (nach dem Motto "hat mir damals auch geholfen..."). Gerade von medizinischen Laien - und ein Arzt würde derartige Empfehlungen im Netz wohl nie aussprechen, er kennt üblicherweise die Risiken.
    Was dem Einen gut hilft, kann für den Anderen im Extremfall sogar pures Gift sein.

    Tolle und beeindruckende Aufnahmen! Danke für's Teilen. :)

    Puh, 38° C... das wäre ja schon mal so gar nichts für mich. :D Schon gar nicht bei dieser tropischen Schwüle des Landes. Da könnten sie mich sofort einliefern.
    Mir hatten schon die über 30 Grad ab Mitte April vor einigen Jahren hier völlig gereicht, als es dann den ganzen Sommer so weiter ging und sogar bis Mitte Oktober... :Sick: Mit gerade mal zwei bewölkten Wochen zwischendurch im Juli.
    Da sind mir momentan die einstelligen Temperaturen hier noch 1000 Mal lieber, die kann ich wenigstens ab. :D Und gegen Kälte kann man was tun, gegen (vor allem schwüle) Hitze nicht.

    Quote from Stanislaw Jerzy Lec

    "Ich hätte viele Dinge begriffen, hätte man sie mir nicht erklärt."

    Kann ich aus meiner Schulzeit so bestätigen. :D

    Wer kommt nur immer auf solch grausame Ideen? :| Unfassbar! Manche Menschen sind doch echt krank...

    Das erinnert auch schon wieder an manche Sekten, die ihren Mitgliedern samt Kindern verbieten zu Ärzten zu gehen und sich helfen zu lassen.
    Und sie stattdessen zwingen die eigenen "Schamanen & Scharlatane" zu bemühen. :rolleyes:

    Eben, genauer über die Poren der Haut und aus Schweißdrüsen etc.. Deshalb auch das:


    Das zeigt z.B. auch, dass der berühmte Knoblauchgestank nicht hauptsächlich über den Atem ausgestoßen wird (wie Viele immer noch glauben), sondern auch später noch hauptsächlich über die Haut bzw. die Drüsen.

    Wie die "Bild" tickt, weiß ich ehrlich gesagt als Österreicherin nicht, da wir ja andere Zeitungen hier haben.

    Ist für ihre übergroßen, fett gedruckten (und meist reißerisch formulierten) Schlagzeilen sowie sehr großen Fotos zu den Artikeln bekannt. Offiziell als "Boulevard-Presse" bezeichnet, ähnlich wie auch der "Express" im Rheinland und einige andere.
    Früher stand sie vor allem in Verruf, einen Großteil der "Stories" völlig frei und ohne jegliche Recherche erfunden zu haben. Und selbst bei realen Hintergründen wird halt oft zusätzlich extrem aufgebauscht.
    Es gab in meiner Kindheit immer die Beschreibung der BILD-typischen Headline: "Vater drehte Sohn durch den Fleischwolf! BILD sprach zuerst mit dem Klops!" und ähnliche.
    Sie nehmen halt für sich häufig in Anspruch, redaktionell immer und überall der Erste zu sein (auch wenn dem natürlich nicht so ist).


    Ich kenne aber niemanden, der von sich behauptet, ausschließlich Sandalen tragen zu wollen aus Überzeugung. :hm:

    Ich auch nicht. Und gerade bei Männern sind sie (vor allem aus Frauensicht) seit Jahren eher verpönt. Vor allem dann, wenn sie zu allem Überfluss dann noch mit weißen Tennissocken kombiniert werden. :D Das gilt hier bei Frauen als absolutes "Modisches NO-GO".
    Früher wurden damit auch bestimmte Personengruppen assoziiert, über die sog. "Jesuslatschen" zum Beispiel die Hippie-Bewegungen der 60er und frühen 70er, oder auch bei "Öko-Freaks" usw..
    Dabei wurde dieser Ausdruck dann meistens abfällig gemeint.


    Selber hatte ich in den beruflichen Anfangszeiten kurz einen Vorgesetzten, der auch öffentlich vor Kunden stets nur "Latschen" trug und damit nicht nur dem Gespött der Arbeitskollegen ausgesetzt war, sondern sich eines Tages auch deswegen eine "Audienz" beim Chef eingefangen hatte. :D
    Es gibt halt für alles stilistische Grenzen...

    Zahnpflege sehe ich bei Mundgeruch nicht als den wesentlichen Punkt, da bist du bei der Ernährung schon viel besser aufgehoben

    Sehe ich genau so, der Mund-Rachenraum ist da eigentlich eher vordergründig nur der erste "Entstehungsort", meistens nur direkt nach dem Essen/Trinken.
    Das ist ja ähnlich wie der Atemalkohol und die berühmte "Fahne", die nur vergleichsweise kurz nach Konsum auftritt. Oder auch bei Zwiebeln und Knoblauch.

    Das eigentliche Problem aber liegt (und beginnt) meistens viel tiefer, genauer im Verdauungstrakt. Das zeigt z.B. auch, dass der berühmte Knoblauchgestank nicht hauptsächlich über den Atem ausgestoßen wird (wie Viele immer noch glauben), sondern auch später noch hauptsächlich über die Haut bzw. die Drüsen.

    Apropos Zwiebeln: Der Ursprung dieses Threads bezog sich ja darauf, dass ausschließliche Rohkost-Ernährung zu einer vermehrten Entzündungsneigung führen kann.
    Dem halte ich zumindest mal die Zwiebel entgegen. Diese kann man roh verzehren (und ist dann sogar besonders gesund) und sie enthält verschiedene Antioxidantien in zweistelliger Anzahl! Besonders nochmal die roten unter ihnen.

    Diese Antioxidantien wirken nicht nur den sog. "freien Radikalen" (nein, das ist keine neue politische Partei :D ) entgegen und stärken somit Zellgesundheit und Herz-Kreislauf-System, sondern wirken dadurch u.a. auch hochgradig entzündungshemmend.
    In schwächerer Form gilt das ähnlich ja auch für eine ganze Reihe ähnlicher Lebensmittel, die man ebenfalls auch roh verzehren kann.
    Also dass ausschließliche Rohkost die Entzündungsneigung im Körper begünstigen würde, könnte ich so jetzt erstmal nicht behaupten.
    Es kommt wahrscheinlich wie so oft auch hierbei darauf an, WAS genau man isst und in welchem Verhältnis.

    Glaube ich eigentlich eher nicht. Solche Beiträge werden in "Zeitungen" (zählen wir mal die BILD ausnahmsweise dazu) ja meistens redaktionell und von Menschen erstellt. Und im Idealfall dann auch noch korrekturgelesen ("lektoriert").

    Ich hatte diesen Vergleich dieser beiden Gruppen eher als provokante Anspielung auf eine Art "beide Menschengruppen = Sonderlinge" verstanden.
    (ich darf das ja sagen, gehöre ja keiner der beiden Gruppen an :D )
    Während sowohl Biertrinker als auch Kaffee- und Teetrinker allgemein gesellschaftlich ja "anerkannt" sind, aber üblicherweise ebenso als "zwei Parteien" betrachtet werden.
    Es gibt den (typisch englischen oder asiatischen oder marokkanischen) Teetrinker, der das regelrecht "zelebriert" - und es gibt den Kaffeetrinker (der dann kein Geschiss ums Trinken macht).
    Und es gibt den Biertrinker, der häufig konträr zum Weingenießer gesehen wird.

    Ich vermute, dass der Artikel bewusst so provokant mit vermeintlichen Gegensätzen formuliert wurde, deren Personengruppen aber faktisch gar nichts miteinander zu tun haben. Und Bier- und Teetrinken schließt sich ja ebenso wenig gegenseitig aus (aber auch nicht zwangsläufig ein) wie das überzeugte Tragen von Sandalen und gewisse Ernährungsgewohnheiten.
    Aber die BILD ist ja nun bekanntlich auch nicht gerade für "seriös-objektive Berichterstattung" bekannt. ;) Von daher sehe ich auch diese Abhandlung als "bewusst reißerisch formuliert" an.

    Wie passen nun die Kiffer in unsere Republik?

    Die leben dann vermutlich friedlich neben den "Globuli-Schluckern". :D Wobei dann zumindest eines von beidem (nämlich das Cannabis) eine nachweisbare Wirkung auf Menschen hat... =O <X 8| :sleeping: :S :huh: :love: