Posts by Jörg

    Darum mache ich jetzt drei Monate Urlaub von eurem quatschigen, spekulativen, unwissendem Gerede!

    Wow! Den Spruch muss man erst mal verdauen (egal ob "roh" oder "gekocht", Jeder wie er mag)! Ohne Worte...


    Ansonsten schließe ich mich vollumfänglich Angelika an.


    Sachlicher und respektvoller Austausch sieht jedenfalls anders aus. Und beinhaltet unter anderem auch belegbare Argumente, echte Fakten (nicht nur die eigene Erfahrung) und das Respektieren anderer Meinungen, nicht nur hohle Phrasen oder "du brauchst kein Klopapier mehr" und ähnliches, mit anschließendem beleidigtem Rückzug,, nur weil Andere diese Meinung nicht teilen. .

    Jedenfalls wird es immer dann schwierig, wenn jemand SEINE Meinung als die einzig richtige darstellt und als eine Art "Religion" ausgibt....

    Ich gehe davon aus, dass die menschliche Entwicklung individuell ist und dass Ernährung zwar ein zentraler, doch nicht der alles bestimmende Part ist.

    Danke, genau so sehe ich es auch. :thumbup:


    Und ohne das in ausreichend großer Anzahl über mindestens 1 bis 2 Generationen zu untersuchen, fällt ein Beweis bzw. Gegenbeweis ziemlich schwer.

    Zumal man dann ja bei der Betrachtung noch die genetische Disposition (z.B. auch eine generelle Krebsveranlagung) ausklammern müsste, die aber wiederum Folgekrankheiten bewirken kann.

    Wie gesagt, die These würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass Krankeheiten praktisch ausnahmslos nur durch Lebensmittel/Ernährung entstehen und man diese dann durch simples "Vermeidungsverhalten" komplett ausschließen könne.


    Das wäre dann ungefähr so als würde ich sagen "Wenn ein Auto mit Otto-Motor nicht anspringt, liegt es eindeutig am fehlenden Zündfunken", obwohl es mehrere Ursachen dafür gibt und man den Grund genauer untersuchen muss.

    Was im Einzelfall mal zutreffen mag, muss deswegen noch lange nicht bei der gesamten Menschheit der Fall sein. Das ist der Punkt, auf den ich hinaus will.

    Also ich vermisse ja immer noch (wie damals schon im anderen Thread angesprochenen) jeglichen Ansatz eines wissenschaftlichen Beleges oder wenigstens einer (halbwegs) repräsentativen Studie zu der (mehr als) abenteuerlichen Theorie, ein Mensch könne nicht mehr krank werden, nur weil er sich "so oder so" ernährt.


    Oder wenigstens eine ernst zu nehmende Quelle, wo dieser Effekt mal untersucht und näher beleuchtet wurde.

    So kann ich das leider in keinster Weise auch nur annähernd glauben, es klingt viel zu abstrus.


    Was wäre zum Beispiel (um nur mal einen Bruchteil möglicher Ursachen für Krankheiten zu nennen) mit all den Schadstoffen in Luft, an Arbeitsplätzen und in sonstiger Umgebung? Oder mit diversen Viren und Bakterien, die den Körper angreifen, Zellen zerstören/verändern? Und so weiter und so weiter....

    All das ist ebenfalls nicht genetisch disponiert sondern wird dem Organismus von außen zugeführt, wäre aber trotzdem weiterhin als "Angreifer" vorhanden.


    Daran kann und wird auch eine Nahrung absolut nichts ändern! Ich halte derart schräge Thesen für mehr als gefährlich und verunsichernd. Der Mensch ist nicht perfekt, auch körperlich nicht und somit auch nach wie vor anfällig für Krankheiten jeglicher Art.

    Der Eine für diese mehr, der Nächste für jene, je nach persönlicher Konstitution und möglicher Vorbelastung.

    Aber zu behaupten "Iss einfach alles roh... dann ist alles OK und du wirst nie mehr krank!" halte ich schon für extrem verwegen. ;) Das würde wie schon damals im anderen Thread geschrieben ja außerdem bedeuten, dass es KEINE anderen Ursachen für Krankheiten gäbe und ein Nahrungsmittel ALLES "heilen" könnte. Dem ist aber keinesfalls so und das wäre auch wissenschaftlich keinesfalls haltbar...


    Und nebenbei: Was ist z.B. mit Babies, die ohne Vererbung aus anderen Gründen schon krank auf die Welt kamen? Haben die vermutlich im Mutterleib oder sofort nach der Geburt statt Milch schon Kochkost gegessen dass sie so krank wurden? Oder wird das dann damit erklärt, dass sie ja Nährstoffe von der Mutter bekommen haben - und diese vermutlich gekocht hat? ;)

    dann steckt da oft weit mehr dahinter, mit weniger Effekten.

    Ganz genau, wir haben früher halt noch unser Handwerk beherrscht. :) Mit dem stärkeren Aufkommen der E-Musik ließ das zunächst immer mehr nach und Computer und Synthies ersetzten mehr und mehr die "klassischen" Instrumente und Drums.


    Die gute Nachricht ist aber, dass man sich in letzter Zeit wieder mehr auf diese "gute alte Zeit" besinnt und teils wieder "back to the roots" geht. :thumbup: In Kombination mit modernen Sounds integrieren sich die Instrumente hervorragend und es sind wieder neue Stilrichtungen möglich.

    Höre ich öfter mal im Auto und gefällt mir auch sehr gut. :thumbup: Als Remix wirklich sehr gut gemacht.


    Insgesamt zeigt mir die Entwicklung auch, dass es heutzutage immer schwieriger wird, neue musikalische Ideen zu finden und man besinnt sich eher auf gute alte Titel.

    Spontan fällt mir als "Vorreiter" dieses neuen Trends immer sofort Scooter ein, die ja von vornherein statt eigener Titel praktisch nur gecovert bzw. bekannte Elemente benutzt haben. Dabei haben sie quer durch die Rockgeschichte alles neu verwurstet, von Pink Floyd über Elton John bis hin zu Peter Maffay


    Später wurden dann auch neuere Künstler wie Madonna neu verarbeitet, aber auch die "ganz alten" Gruppen wie ABBA und viele mehr.

    Die jüngeren Generationen kennen die alle eh nicht und halten das für "neu" (finden es aber meistens gut), die Älteren wiederum erkennen diese alten Titel und freuen sich ebenfalls. :)


    Speziell auch Elton John darf sicher ohne Zweifel zu den absoluten Ausnahmekünstlern gezählt werden, so exzentrisch er als Person auch sein mag. Als Musiker habe ich ihn immer sehr geschätzt. Es gibt nicht (mehr) viele Solokünstler auf diesem Niveau.

    Und völlig zu Recht werden auch seine Titel öfter neu & modern aufgelegt und verarbeitet.

    Dem stimme ich komplett zu. :thumbup: JA, Leben bedeutet stetige Veränderung. Ist diese Veränderung nicht mehr vorhanden, ist auch kein LEben mehr da bzw. "jemand/etwas" tot.


    Auch beim Rest bin ich komplett dabei. Letztlich ist Wissenschaft ja unser Versuch, Dinge mit unserem beschränkten menschlichen Horizont nach unserem Verständnis zu erklären, die nur sehr schwer zu erklären sind. Deren "Funktionsweise" sich der Mensch über die Jahrhunderte und Jahrtausende als Wissen sehr schwer erarbeiten muss.

    Und ja, zunächst hat Wissenschaft erstmal nicht viel mit Emotionalität zu tun, sie würde dabei wohl eher stören.

    Wenn man am Ende des Tages dann das "Gesamtresultat" betrachtet und sich vielleicht auch mal die Frage nach dem "Warum?" stellt, kommen ggf. auch wieder die Emotionen hinzu.

    Was materiell existiert, ist nicht nur, was wir unmittelbar sehen oder mit unseren Sinnen erkennen können.

    Genau darauf wollte ich hinaus. :thumbup: Jetzt sind wir auf dem Level. Ja, es gibt viel mehr in diesem Universum, als sich der Mensch vorstellen, sehen. greifen oder fühlen kann. Es existiert trotzdem, egal ob wir daran glauben oder nicht, egal ob wir es sehen und anfassen können oder nicht.

    Nur seltsamerweise verleugnen viele Menschen diese Tatsache immer noch und lehnen die Existenz ihnen unsichtbarer Wesen, Energien, Dinge oder fremder Sonnensysteme (für sich persönlich) ab.


    Bezeichnend finde ich auch, dass gerade viele namhafte Wissenschaftler, Physiker und sonstige Naturforscher, gerade aufgrund ihrer wissenschaftlichen Erkenntnisse entgegen ihrer früheren Überzeugung zu dem Schluss kamen, dass es Gott geben muss und all das nicht durch "Zufall" (den es in Wahrheit nicht gibt) oder einen "riesigen Knall" entstanden sein kann (der ohne Energie ja übrigens auch gar nicht möglich gewesen wäre), sondern sich all das irgendjemand ausgedacht haben muss. Das Leben, das perfekte Zusammenspiel in der Natur und dass z.B. bereits die geringste Abweichung in der Gravitation nur eines Planeten ausreichen würde, das gesamte Universum kollabieren und Planeten und andere Himmelskörper kollidieren zu lassen. Wer hat all das "berechnet", dass es Tag fpr Tag so perfekt funktioniert?


    Darauf hat auch die Wissenschaft keine andere Antwort als die, dass einen Gott geben muss, der all das erschaffen hat. Ohne "menschliche Physik" (oder das, was wir bis heute dafür halten).

    Eigentlich dürfte heute kein halbwegs logisch denkender Mensch mehr ernsthaft daran zweifeln und zu diesem Schluss kamen auch vor langer Zeit schon die besagten berühmten Physiker, die zum Großteil Christen wurden. Was für mich auch immer der Beweis war, dass sich "Wissenschaft" und Glauben nicht gegenseitig ausschließen. Sondern sie ergeben sich sogar teils auseinander und ergänzen sich gegenseitig. Bzw. die heute bekannte Wissenschaft bestätigt in vielen Punkten genau das, wovon gläubige Menschen schon vorher überzeugt waren.

    Und Wissenschaftler stellen immer wieder fest, dass sie eigentlich gar nichts wissen und bisherige Erkenntnisse (und daraus resultierende Behauptungen) immer wieder mal revidieren müssen, manchmal sogar bis zum kompletten Gegenteil bisheriger Aussagen (nicht nur in der Medizin).


    Und wenn ich sehe, dass wir bis heute immer noch nicht weiter als bis zum (sehr nahen) Mond gekommen sind und eigentlich längst viel weiter sein wollten seit Ende der 60er Jahre, mindestens bemannt innerhalb DIESES Sonnensystems, sehe ich wieder wie begrenzt unsere menschlichen Möglichkeiten trotz aller "Forschungsbemühungen" doch sind. Nicht dass ich selber "da raus" müsste....

    Wahr und falsch gibt es m. E. nur in logischen, realen Zusammenhängen.

    Wenn man das (für uns) "logisch" streicht, sehe ich das ganz genau so. Wenn etwas wahr oder Fakt ist, muss es natürlich existieren.

    Das sehe ich aber nicht als Ausschlusskriterium für einen Glauben. Es gibt ja viele Beispiele für etwas, was wir nicht sehen können, was aber dennoch existiert.


    Ich kann beispielsweise verleugnen und nicht glauben, dass elektrische Spannung an der Steckdose anliegt. Ich sehe sie ja nicht, also ist da auch nichts. Erst wenn ich es ausprobiere und dran packe, werde ich merken dass da sehr wohl was ist. Vorher kann ich es glauben oder nicht glauben (oder sonst das Messgerät holen), es ändert nichts am Fakt.


    Oder Luft als Gas... wir sehen sie nicht, trotzdem glauben wir ja, dass sie da ist und uns umgibt. Erst wenn wir einatmen, werden wir feststellen ob sie für uns atembar oder gar giftig ist.

    Auch Planeten außerhalb unseres Sonnensystems sehe ich nicht und selbst innerhalb mit bloßem Auge längst nicht alles. Trotzdem glaube ich, dass da noch jede Menge ist. Oder auch das KEime und Bakterien existieren, die ich ja gar nicht sehen kann.


    Und so weiter, die Liste kann man ja endlos fortführen. Ich will damit ausdrücken, dass nicht zwangsläufig etwas dadurch nicht existiert, nur weil der kleine Mensch es nicht sehen oder gar "beweisen" kann und somit an die Existenz "glauben" muss. .

    Gut, das ist jetzt ein riesiges Thema über das man ewig diskutieren kann und das abseits von Lebensmitteln liegt, ich möchte das auch gar nicht zu sehr ausdehnen und zu sehr off-topic führen. .

    Nein, einen Teufel gibt es nicht

    Was macht Dich da so sicher?


    Ein schlauer Mensch sagte mal "Der größte Trick des Teufels war es, die Welt glauben zu lassen dass es ihn gar nicht gäbe!".


    ... der den Menschen die Verantwortung für ihr eigenes Handeln abnimmt!

    Diesen zweiten Teil würde ich unterschreiben. Ich sehe es auch so, dass er keine Verantwortung abnehmen kann (dazu hat der Mensch wie gesagt seinen freien Willen), aber er kann den Menschen verführen und versuchen, ,ihn auf seine Seite zu ziehen.

    Wenn es wahr ist was in der Bibel steht, werden wir uns alle eines Tages für unser Handeln zu irdischen Lebzeiten verantworten müssen - unabhängig davon, wodurch es motiviert wurde.


    Die Bibel ist auch nur das Werk von sogenannten Propheten. Klugschwätzer.

    Jain, ich würde Propheten nicht unbedingt als Klugschwätzer bezeichnen (ok, auf manche heutige selbsternannte trifft das vielleicht zu).

    Denn wenn es stimmt was dort steht, wurde sie zwar von Menschenhand in den uns verständlichen Sprachen niedergeschrieben, aber anders als bei anderen Büchern wurden die Kernaussagen nicht von Menschen erdacht, sondern eben diesen Propheten eingegeben.


    Das alles ist natürlich eine Glaubensfrage, genau so wie Esoterik, Buddhismus/Hinduismus, Reiki/Yoga und alles andere, was irgendwie mit Spiritualität und Religionen zu tun hat. ;) "Beweisbar" ist all das für uns Menschen natürlich nicht. Aber sonst würden wir ja auch nicht von "Glauben", sondern von "Wissen" sprechen.

    All diese Religionen, egal ob fernöstliche oder theistisch orientierte, meinen im Prinzip nahezu dasselbe, gehen aber mit teils völlig unterschiedlichen Ansätzen heran.

    Zumindest die Bibel gibt die Antwort darauf, warum es überhaupt so ist, dass auf der Erde das Böse (noch) regiert und dieser Effekt auch noch weiter zunimmt:

    Durchgesetzt hat sich über alle Zeit hinweg die Gewalt, welche die Erde zu Privateigentum gemacht hat, die Menschen in Völkern versklavt und in Fabriken gezwungen.

    Den Kindern wird in der Schule schon unbedingte Konkurrenz gelehrt und aus dem Konsum und Warenreichtum das Spielzeug der Konkurrenz gemacht.

    Nämlich weil während der Existenz dieses Planeten noch Satan unter den Menschen "regiert" und diese den freien Willen mitbekommen haben, sich für oder gegen das Böse zu entscheiden.

    Mit Konsum, materiellen Dingen jeglicher Art werden die Menschen verführt und sie halten das meistens für wichtig, um ihr Leben "sinnvoll" auszufüllen. Nicht beachtend, dass all diese Dinge so vergänglich sind wie auch unser leiblicher Körper.


    Es war dort (vor tausenden von Jahren) schon von "falschen Propheten" und dem "Antichrist" die Rede, die uns in der Endzeit erwarten und neben weiter zunehmenden Pandemien, Naturkatastrophen und Kriegen mehr und mehr zum Problem werden.

    Ich sehe diese ""Propheten" zum Beispiel in vielen heutigen Staatspräsidenten/Diktatoren, der allgemein politischen Entwicklung weltweit (abgesehen davon, dass sich nun tatsächlich ein Trump wieder zur Wahl stellen will trotz aller nachgewiesenen Verfehlungen) sowie in weiter zunehmenden Hasspredigern und Sektenführern, die sich als "erleuchtet" oder "allweise" ausgeben wollen und von denen jeder seine eigene Botschaft verbreitet.


    Und da die Menschen tendenziell nach Inhalten suchen und Antworten auf ihre Fragen (z.B. nach dem Sinn des Lebens) suchen, sind sie auch besonders empfänglich für vermeintlich einfache Antworten und Lösungen. Dazu verzeichnen auch immer mehr esoterische/spirituelle Strömungen sowie fernöstliche Religionen, die hier früher gar kein Thema waren, verstärkte Zuläufe in der westlichen Welt.

    Dabei wird oftmals gar nicht mehr hinterfragt, ob das alles überhaupt so richtig sein kann oder mit der Bibel vereinbar ist.

    Menschen werden mehr und mehr verblendet, man beobachtet eine allgemeine Verrohung der Gesellschaft, Spaß und Oberflächlichkeit stehen stärker im Vordergrund als früher und es herrscht eine globale Orientierungslosigkeit, nicht nur politisch betrachtet. Also im Prinzip alles so, wie es vor tausenden von Jahren schon vorhergesehen wurde und seitdem nachzulesen ist (z.B: in der Offenbarung).

    Und im Gegensatz zu z.B: den "Vorhersagen" eines Nostradamus (oder meinetwegen auch später E: von Däneken) tritt all das seit vielen Jahren mehr und mehr ein.


    Aber auch die katholische Kirche hat bekanntlich längst nicht alles richtig gemacht in ihrer langen Geschichte und auch dort waren (und sind weiterhin) Menschen immer anfällig für die Anfechtungen und Verführungen des Widersachers. Und oftmals wurden diese eigenen Entscheidungen dann sogar als "Gottes Wille" (der aber wahrscheinlich selber gar nichts davon weiß) ausgegeben und in seinem Namen sogar ganze Kriege geführt.


    Der Mensch unterscheidet sich vom Tier aber unter anderem dadurch, dass er den freien eigenen Willen, somit eine Entscheidungskompetenz und einen Denkapparat besitzt, der auch auf Erfahrungen vergangener Zeit zurückgreifen und einerseits logisch, aber auch emotional überlegen kann. Warum er aus seiner eigenen Geschichte immer noch nichts gelernt hat und selbst heute noch weiterhin Kriege anzettelt, ist nur sehr schwer zu verstehen...

    Es überwiegt offenbar weiterhin die menschliche Schwäche der Habgier, der Machtdemonstration und der persönlichen Interessen, die ohne Rücksicht auf Mitmenschen durchgesetzt werden. Und da hilft dann auch die beste Ernährung nichts mehr. Wie heißt es so schön? "Der Mensch ist das größte/gefährlichste Raubtier von allen"....

    Nein, schon länger nicht mehr. Leider war das irgendwann durch immer länger werdende Arbeitszeiten nicht mehr möglich. Wenn ich gerade Feierabend hatte, waren die Proben schon vorbei. Es ging nur noch Samstagabends und da sind ja häufig die Gigs. Also brachen meine Kontakte zur Bandszene mehr und mehr ab.


    Und was meinst du mit Reitanlage?

    Das ist ähnlich wie ein Bauernhof, nur mit Pferden und einer Reithalle, Springplätzen usw. :)

    Und häufig auch mit einem Reitercasino für einfache Gastronomie.

    oder haben den gleichen Synthie verwendet,

    Muss nicht zwangsläufig, das waren typische Sounds der 90er, die viele Synthies und Sampler bringen konnten. :)

    Aber auch Korg M1 vorher schon, dann diverse Roland-Synthies, Akai Sampler uvm. Ich hatte selber damals nacheinander 3 Synthies verschiedener Hersteller, die alle ähnliche Sounds erzeugen konnten.

    Und mein heutiger Roland besitzt zumindest noch ein ähnliches Sample, das allerdings nicht veränderbar ist (da nicht synthetisch in Echtzeit erzeugt).


    Und die typischen LFO-Sounds waren/sind sowieso "Standard", die brachten sogar vorher schon die analogen Synthies und noch deutlich besser als später die digitalen. Allen voran damals mein heißgeliebter Roland JUNO-60 (hätte ich rückblickend nie verkaufen dürfen!). Der galt zu der Zeit als Bühnen-Standard und war auf sehr vielen Platten zu hören, war gut zu bedienen und hatte erstmalig auch Speicherbänke, um eigene Sound-Settings dauerhaft ablegen und jederzeit abrufen zu können.


    Beim Vorgänger musste man noch jedes Mal Live sämtliche Regler und Schalter an exakt die richtige Position bringen, um (annähernd) denselben Sound wieder zu produzieren. Das war natürlich extrem aufwendig und live im Bühnen-Einsatz nahezu unmöglich.


    Hier mal ein Demo-Video, beginnt mit dem Original Sound von "Sweet Dreams" (auch ein bekannter Song):

    https://www.youtube.com/watch?v=84A2pesvtjY


    Etwas später zeigt er u.a. auch diese LFO-Sounds, aber auch Streicher und alles Mögliche. Ich hatte mit meinem sogar gute Orgel-Sounds kreiert und ansatzweise auch Piano.

    Aber das sind natürlich nicht die Kern-Aufgaben eines Synthesizers. Auch ein typisches Helicopter-Geräusch konnte man damit hervorragend erzeugen.


    Das Video zeigt aber sehr schön, was Anfang der 80er schon alles möglich war. :) (er spielt auch einige bekannte Passagen späterer Songs und Synthie-Riffs).

    Ich habe den JUNO-60 jedenfalls oft und gerne auf Bühnen eingesetzt und auch Zuhause damals viel damit aufgenommen.


    Hier noch ein paar andere schöne Sounds (Werks-Setting bei Auslieferung) dieses Synthies: (auch er hat u.a. einen genialen Hammond-Orgel Sound gespeichert, 14 Organ 1) - das zeigt sehr schön die Vielseitigkeit dieses 80er Jahre Synthies:

    https://www.youtube.com/watch?v=-hpDNlpjxZ8



    "Inside out" war übrigens damals auch klasse! :) Lief sehr oft auch bei uns an der Reitanlage zu der Zeit und mochte ich immer.

    Wenn von Krankheit die Rede ist , dann ja gerade nicht von genetischer Disposition.

    Davon war aber eingangs keine Rede bzw. wurden keine Ursachen ausgeschlossen. Es war explizit von "alle Krankheiten" die Rede. Sonst hätte ich nicht gefragt!


    Diese jetzt einzuschließen und damit dann meinen Gedanken zu verblöden, ist ein unehrlicher und unfreundlicher Akt!

    Tut mir leid wenn Du das als "verblöden" betrachtest und andere Sichtweisen als die eigene nicht zulässt...

    Damit bin ich dann auch raus! Das ist nicht mein Diskussions-Niveau.

    Aber das würde im Umkehrschluss ja praktisch bedeuten, dass ausnahmslos JEDE Form von Krankheit NUR über die Ernährung entsteht, oder? Denn mit dieser Theorie schließt man ja quasi alle anderen Ursachen (inkl. der genetischen Prädisposition) per se aus und sieht die Art der Nahrung als "Allheilmittel" an.

    Danke, Angelika.

    Und das sagt beispielsweise die deutsche Bundesregierung zu den häufig nachgewiesenen Täuschungen mit vermeintlichen "Bio" und "Öko"-Produkten - und wie der Verbraucher die Spreu vom Weizen trennen kann:


    https://www.bundesregierung.de…-bio-lebensmitteln-348234



    Wichtig ist die strenge Einhaltung der EU-Vorgaben sowie die Kontrolle der Berechtigung, das EU-Bio-Logo (seit 2012) tragen zu dürfen. Und das deutsche Siegel gibt es bereits seit über 15 Jahren in Deutschland:



    Verbraucher sollten auf bestimmte Siegel achten, wenn sie beim Kauf von Bio-Produkten auf Nummer sicher gehen wollen. Das staatliche Bio-Siegel gibt es seit über 15 Jahren in Deutschland.

    Ich finde es dumm, einfach mal so, aus der eigenen Phantasie heraus BIO zu verteufeln!

    Wenn es jemand pauschal verteufeln würde, wäre das sicher relativ einseitig (vielleicht auch "dumm"), ja- Das tut aber vermutlich kaum jemand.

    Mindestens ebenso dumm ist es aber, Bio pauschal und ungeprüft in den Himmel zu heben und als "das einzig Wahre" hinzustellen. ;)


    Jeder Mensch macht da auch unterschiedliche Erfahrungen, was die Qualität von Lebensmitteln sowie die Essgewohnheiten betrifft. .Ebenso wie auch nicht jeder Mensch ein Medikament gleich gut verträgt oder ein Medikament für alle Menschen (und Krankheiten) gleich gut/schlecht geeignet wäre.

    Also da würde ich Jedem seine Erkenntnis und Erfahrung lassen. :) Und nicht pauschal als "falsch" abstempeln, nur weil man in Einzelpunkten eine abweichende Meinung hat.


    Gott sei Dank gibt es ausreichendes Angebot und genug Auswahl, so dass sich (zumindest in der westlichen Welt) Jeder frei entscheiden kann, was er kauft und isst. Das ist auch gut so.

    Ich selbst unterstütze z.B. gerne regionale Erzeuger und Bio-Bauern etc., soweit immer möglich. Aber ich verlange(erwartre nicht, dass jeder Andere deswegen genauso tut (auch wenn es wünschenswert wäre).

    Zweifellos gibt es darunter auch gute Ware. Aber das wird inzwischen mehr und mehr zur Ausnahme. Auch aus dem besagten Grund, dass eben immer mehr Bio-Bauern aufgeben (müssen).

    Ich zitiere auch immer mal gerne den Witz mit dem Bio-Laden, vor dessen Eingang ein Schild prankt "Heute: Bio-Bananen aus eigenem Anbau", bei dem man sofort stutzig wird, weil in Deutschland nun mal keine Bananen wachsen.

    .

    Und dann kommt ein ganz konkretes Beispiel hinzu: Bei einem namhaften Händler gibt es 250g Lachs-Filet für 2,69€, dieselbe Menge alternativ mit "Bio-Siegel" für sage und schreibe 7,49€.

    In BEIDEN Fällen handelt es sich um Wildlachs, also nicht so aufwendig wie Zuchtlachs und entsprechend günstiger.

    Jetzt stelle ich zurecht die Frage: Was bitteschön soll bei einem WILDlachs denn nun "Bio" sein? Bei einem Fisch, der eigenständig aufgewachsen ist, frei gelebt hat und lediglich gefangen wird?

    Es gibt weder spezielle "Bio-Flüsse", noch eine spezielle "Bio-Fangmethode".

    Beim Zuchtlachs würde ich es verstehen, hier jedoch nicht.

    Das ist leider das Problem und man möchte oft lieber gar nicht genau wissen, WAS wir da eigentlich so alles zu essen bekommen!

    Lebensmittel-Kontrollen waren oftmals selbst in den 80ern schon die reinste Lachnummer. Solange nicht direkt "E 605" drin war, war fast alles OK.


    Und "Bio" halte ich persönlich eh für eine reine Farce, mit der sich gut besseres Geld verdienen lässt, ohne unbedingt auch besser Qualität liefern zu müssen.

    Man ist ja schon froh, wenn heute auf (halbwegs) artgerechte Tierhaltung geachtet wird.

    Das Bio-Siegel wird m.E. häufig vorschnell vergeben.


    Und was Schlachtbetriebe angeht: Die stehen bei uns in Deutschland spätestens seit Corona extremst in Verruf, unter ständiger Kontrolle und daraus resultierenden Teilschließungen.

    Aber nicht etwa weil das Fleisch minderwertig wäre, sondern weil dort unter menschenunwürdigen Bedingungen von Osteuropäern für kleinstes Geld gearbeitet wird und diese in Unterkünften wohnen müssen, die man sonst nicht mal den Flüchtlingen anbieten würde. Ebenso werden meistens sämtliche Hygienevorschriften missachtet.

    Unhaltbare Zustände, die laufend durch die Medien gehen (erst vorige Tage wieder).