Posts by Jörg

    Also Wahrnehmen und damit Erkennen (sofern bekannt) kann es da keiner mehr ohne Labordiagnostik ..

    Genau so sehe ich das auch. Allein schon wenn man an die diversen Pestizide selbst in frischem Obst & Gemüse nachdenkt.... Und der Rest ist dann genetisch behandelt, konserviert oder sonstwas.

    Deshalb machen sich die Leute damit auch nur verrückt, wenn sie zu viel darüber nachdenken. Ich habe schon in den 80er Jahren gesagt: "Streng genommen dürfte man eigentlich gar nichts mehr essen, weil ALLES heute irgendwie schädlich, krebserregend und sonstwie ungesund ist.".

    Damals haben die Meisten schon zugestimmt und seitdem ist das mit Sicherheit nicht besser geworden, eher im Gegenteil....

    Und es geht weiter mit zum Beispiel Aufschnitt. Der wird schön (meist rötlich-braun) eingefärbt, damit wir ihn überhaupt kaufen.

    Ernsthaft: Hat mal jemand gesehen, wie der eigentlich nach industrieller Fertigung aussieht?

    Nein? Ich verspreche Euch, den würde niemand mehr anfassen! Das ist eigentlich eine gräuliche Pampe, die aussieht wie schon mal gegessen. Verarbeitet in riesigen Kübeln die aussehen, als würde darin gerade Schweinefutter angerührt....


    Und das fertige Produkt liegt anschließend für 69 Cent beim Discounter im Kühlregal. Drei Meter weiter das gewendete und neu verpackte Hackfleisch, das wieder frisch aussehen soll und eigentlich ebenfalls längst gräulich angelaufen ist.

    Das ist das, was wir in der "zivilisierten Welt" üblicherweise so essen.


    Schuld an dieser Entwicklung sind wir überwiegend selber. Solange erwartet und verlangt wird, dass Milch, Butter, Eier und Aufschnitt billig sein muss, dürfen wir auch keine übermäßige Qualität erwarten. Die Erzeugung wird heute nicht mehr wertgeschätzt und die lokalen Erzeuger wie Landwirte mit einem Hungerlohn (z.B. für Milch) abgespeist. Große Discounter wie Aldi und die Schwarz-Gruppe (Lidl & Co) setzen die Lieferanten massiv unter Druck und führen einen Preiskampf an.


    Eigentliche Verursacher aber sind die Verbraucher, die nicht bereit sind, mehr Geld für ihre Ernährung auszugeben. Das sind aber gerade oft die, die den dicken 2,2 Tonnen SUV in der Garage stehen haben, mit dem Mutti die Kinder zur Schule fährt.... und die auch in anderen Bereichen nicht auf den Cent gucken.

    Nur ausgerechnet bei Lebensmitteln wird erstaunlicherweise gespart. Die Händler reagieren mit ihrem Einkauf nur auf dieses Verhalten, um wettbewerbsfähig zu bleiben. .

    Das Resultat ist, dass wir uns im Gegenzug für diese "Sparmaßnahmen" diesen (sorry) "Dreck" reinziehen müssen.


    Warum darf etwas Aufschnitt nicht 2,- Euro kosten - und wir essen ggf. etwas weniger davon? Warum täglich Billigfleisch essen, statt vielleicht nur 1 Mal pro Woche und dafür vernünftiges?

    Stattdessen werden genmanipulierte Tomaten und Gurken mit schöner glänzender (weil chemisch behandelter) Haut für wenige Cent gekauft. Am besten noch alle exakt gleich groß...

    Erschreckend finde ich auch, dass wir zwar in Deutschland das weltweite strengste Reinheitsgebot für die Herstellung von Bier besitzen (und uns wohl der Großteil der Erde darum beneidet), wir aber bei Lebensmitteln im Vergleich recht lax mit Zulassungsverfahren und Prüfungen umgehen.

    Denn trotz recht strenger Auflagen was Angaben (auf Verpackungen) und erlaubte Zutaten angeht, wird einem ja schon beim Lesen dieser Listen manchmal regelrecht schlecht.

    Auch Glutamat(als rein chemischer Geschmacksverstärker) ist ja bis heute zugelassen und fast immer mit von der Partie, wenn es um Fertigprodukte und Convenience geht.


    Und dann befinden sich auch immer mal Dinge in Lebensmitteln, die da nun wirklich überhaupt nicht reingehören und die ihre Chance nur durch Unachtsamkeit bei Fertigung und Ernte hatten. Erst wenn das dann irgendwann auffällt und ggf. zu ernsten Problemen geführt hatten, werden diese Produkte vom Markt genommen. Klar, vorher geht es auch nicht.

    Aber es zeigt, dass längst nicht alles "Gesunde" auch wirklich gesund ist, solange es aus Massenproduktionen stammt. Das lässt sich gar nicht restlos verhindern (vor allem bei maschineller Groß-Ernte).

    Was mich aber wirklich erschreckt, ist, was so alles an Zusatz- und Konservierungsstoffen zugelassen ist und verwendet wird.

    Unsere Körper sind da offenbar auch gegen vieles schon resistent geworden, Antibiotika in Lebensmitteln eingeschlossen.

    Das Interessante daran ist ja, dass über Jahrtausende Salz sogar ein regelrechtes Luxusgut war und als "weißes Gold" bezeichnet wurde. Es war in ähnlicher Weise den Reichen vorbehalten wie auch Kakao/Schokolade, Kaffee und manch andere heute selbstverständliche Dinge.

    In manchen Gegenden wurde sogar der Wochenlohn in Salz ausbezahlt.


    Damals war noch nicht bekannt, dass Salz praktisch überall auf der Erde vorkommt und man transportierte es über weite Wege, was u.a. zu den hohen Kosten beitrug. Es war rar und musste scheinbar weit transportiert und mühsam abgebaut werden.

    Erst mit dem Industriezeitalter entdeckte man die wahren Möglichkeiten und es wurde für jedermann bezahlbar. Heute kostet eine 500g Packung Tafelsalz beim Discounter 15 Cent.... das hat mit "Luxus" nicht mehr viel zu tun.

    Darauf wirst Du wahrscheinlich keine allgemein gültige Antwort bekommen, da a) Organismen sehr individuell darauf reagieren und b) noch dazu die Experten-Meinungen auseinander gehen.


    Von "Wechselwirkungen" würde ich jetzt nicht unbedingt ausgehen, Salz ist ja kein Medikament und "interagiert" als "Einzel-Element" streng genommen nicht mir anderen Gewürzen oder Substanzen.

    Nüchtern chemisch betrachtet ist Speisesalz praktisch nichts anderes als Natriumchlorid mit sehr geringem Wasseranteil.

    Das Einzige was für alle Menschen die selbe Bedeutung hat, ist halt die hygroskopische Eigenschaft (also dass es Feuchtigkeit/Flüssigkeit binden kann). Das besagt aber nichts darüber, WIE es sich beim einzelnen Menschen auswirkt, bis auf mögliche Entzündungshemmung an z.B. Schleimhäuten in Mund, Nase, Rachenraum usw. .


    Lediglich bei älteren Menschen sehe ich eine Gemeinsamkeit, die ggf. kritisch werden könnte:

    Einerseits tendiert der Mensch im Alter zu höherem Blutdruck (hauptsächlich bedingt durch ein unflexibles und verengtes Gefäßsystem), andererseits nimmt dann aber auch der Geschmackssinn ab und dies wird dann häufig durch "mehr salzen" ausgeglichen.

    Da mag es theoretisch sein, dass der Eine oder Andere vom Arzt schon mal hört "Reduzieren Sie mal etwas den Salzkonsum".

    bzw. irgendwie wusste ich nach Ansicht auch nicht mehr bzw. das mich dazu neigt, zu sagen, "keiner weiß etwas":

    Das ist das, was ich eingangs meinte und weshalb ich den Titel so provokant formuliert habe ("Fluch oder Segen?").

    Die Experten-Meinungen driften da stark auseinander. Einerseits braucht unser Körper Natrium, andererseits bindet Salz bekanntlich auch Wasser (und kann somit auch Körperzellen und der Haut Feuchtigkeit entziehen), steht im Verdacht bestehenden Bluthochdruck noch zu forcieren und neigt dazu, sich im Gewebe einzulagern.


    Deshalb plädiere ich auch nicht für den radikalen Verzicht, sondern für einen maßvollen Umgang damit und für das Bewusstsein, dass wir auch ohne manuelles Salzen schon einiges an Salz über unsere Lebensmittel aufnehmen.

    Letztlich muss Jeder für sich selber entscheiden, ob er zusätzlich Salz verwendet und wie viel. Verteufeln sollte man es sicher nicht. Zumal es auch eine entzündungshemmende Wirkung hat.

    Hallo Laura,


    ja, mich zum Beispiel, direkt nebenan. :)


    Edit: Ich realisiere gerade erst das "Gleichgesinnte". Also im Sinne von "nur Rohkost" kann ich mich dann nicht dazu zählen.

    Hallo Angelika,


    ja, VWL kam in der Schulzeit wohl wirklich etwas zu kurz. Ich selber hatte damit auch erst im Rahmen der Berufsausbildung näher zu tun (neben BWL natürlich).


    Speziell zum 2. Beitrag: Das kann ich absolut bestätigen. Ich hatte ja einige Jahre an diversen Schulen gearbeitet (teils Grund- aber hauptsächlich weiterführende bis hin zum Gymnasium) und mich dort immer stark für Medien-Kompetenz eingesetzt und auch diverse Lehrer-Fortbildungen geleitet.

    Unter anderem habe ich teilweise das E-Learning als eines der Pilot-Projekte in Deutschland damals mit eingeführt.


    Und dabei war es mehr als erschreckend, wie viel Unkenntnis einem in Sachen "IT-Sicherheit im Internet" entgegen schlug und wie unbedarft die Leute (bis heute) da heran gehen.

    Bei Schülern der Mittelstufe erwarte ich das auch nicht anders, sie können es (noch) nicht besser wissen und genau dazu sind Leute wie z.B. ich da.

    Auch wenn es mich zutiefst erschreckt, wenn mir ein 13-jähriges Mädchen auf meine ausdrückliche Warnung vor alleinigen "Chat-Treffen" mit vermeintlich gleichaltrigen Jungs antwortet: "Ach, das ist doch nicht schlimm, das habe ich schon oft gemacht und es ist nie was passiert!".


    Aber wenn ich dann selbst bei erwachsenen Eltern und selbst Lehrern keine wesentlich höhere Medien-Kompetenz entdecke, gibt mir das schon massiv zu denken! Dann wundern mich auch die heutigen Zahlen der Internet-Kriminalität nicht mehr.

    Niemand würde in Deutschland sein Haus oder Auto unverschlossen lassen und weg gehen. am Rechner und im Internet macht aber genau das ein Großteil bis heute!

    Häufigstes Argument: "Och, das ist doch was völlig anderes! Da passiert doch nix....."


    Betrügerischen E-Mails wird gedankenlos geglaubt und teils darauf geantwortet, Kinder unbeaufsichtigt an ONline-fähige Rechner oder Smartphones gelassen ... und hinterher ist das Entsetzen immer groß!


    Eine meiner ersten Fragen an die Schüler zum Beispiel 5er und 6er Klassen war immer, wer davon schon Computer-Erfahrung samt Internet hatte, dann wer davon über einen eigenen Rechner im Zimmer verfügt - und die dann aufzeigenden frage ich noch, wer davon den Rechner auch unbeaufsichtigt benutzt.

    Das Ergebnis in diesem Alter ist schon mehr als erschreckend, stelle ich dieselben Fragen aber in achten und neunten Jahrgängen, zeigen fast alle Schüler auf.

    Frage ich dann, ob sie jemals jemand in den Umgang mit dem Internet eingewiesen hätte, herrschte meistens eisiges Schweigen. Oder es kam etwas wie "Meine Eltern kennen sich doch selber nicht damit aus....".


    Auch Lehrer zeigten häufig eine Art "Technik-Phobie" un mieden lange Zeit Computer, wo es eben ging. Dem Großteil musste ich sogar vor wenigen Jahren noch erklären, was ein PS2-, USB- oder VGA-Stecker ist und dass der jeweils nur in die entsprechenden Schnittstellen am Computer passt, man also gar nicht so viel falsch machen kann....


    Also probieren es die Kids alleine und die Eltern sind ahnungslos, was ihre Sprösslinge da eigentlich so treiben. Sind keine älteren Geschwister oder (halbwegs) fachkundige Angehörige vorhanden und fehlt auch in den Schulen die nötige Unterweisung, sieht es düster aus.


    Zum Glück geht es inzwischen mehr und mehr in die richtige Richtung und (nicht zuletzt auch durch die Corona-Pandemie) erkennen auch Schulen und entsprechende Ministerien mehr und mehr, wie wichtig da eine vernünftige Aufklärung und die Digitalisierung der Unterrichtsmedien sind.

    Diese Technik ist immerhin massiver Bestandteil unserer Zukunft (und inzwischen auch Gegenwart) und die heutigen Kinder wachsen damit auf.

    Lassen wir sie damit nicht alleine!

    Hallo zusammen,


    da mir auffiel, dass diese Anleitung auch aktuell noch manchmal heruntergeladen wird, zur Sicherheit der Hinweis: Diese Anleitung ist inzwischen obsolet, da sie sich noch auf die damalige Forum-Software bezieht. Die Bedienung des aktuellen Forums ist eine völlig andere, ebenso natürlich das Design.


    Für das heutige Forum gibt es hier eine FAQ-Sammlung sowohl für Desktop-PC als auch mobile Endgeräte.

    Konkrete Fragen zur Bedienung des Forums (und seiner Umgebung) können gerne in der Support-Ecke gestellt werden. :)

    Könnte es nicht sein, dass es bei dieser Speise einer Gewöhnung bedürfen könnte? Gerade, wenn man eine Umstellung von heute "üblicher" Kost auf eher unübliche Kost, etwa Rohkost / Vegane umstellte. Der Körper gewöhnte sich dann nach einiger Zeit an die unverändert zubereitete Speise?

    Selbstverständlich. Der menschliche Körper ist ja extrem anpassungsfähig, auch an z.B. Speisen fremder Länder. Nur geht das halt nicht "von heute auf morgen" und zunächst kann er schon auf "Ungewohntes" auch mal negativ reagieren.



    Wäre dazu ein großes Blutbild nötig?

    Bei konkretem Verdacht auf eine bestimmte Krankheit wird ohnehin ein Differentialblutbild erstellt.

    Ansonsten sollte das der behandelnde Arzt beurteilen, was er jeweils für richtig hält. Du musst ihm nur sagen, was Du wissen möchtest bzw. was Dich beunruhigt. Nicht welche Untersuchungen er dann durchzuführen hat (das weiß er selber).

    Aber das kann doch eigentlich nicht (immer oder mehr oder weniger eingeschränkt) so sein, würde ich denken. Davon abgesehen, dass man die Symptome (für deren Ursache man ja zunächst einmal überhaupt die Ernährung ansehen müsste) / einen Mangel ja auch (rechtzeitig) richtig zuordnen müsste.

    Das würde ich Einzelfall-abhängig sehen und natürlich kann man das nicht in allen Fällen alleine analysieren.

    Das beste Beispiel ist vielleicht die Aufnahme einer "fremden" Speise bzw. eines neuen Getränks, die/das man normalerweise nicht zu sich nimmt.

    Wenn kurz darauf (also zeitnah während des anfänglichen Verdauungsprozesses) der Magen plötzlich rebelliert, kann man eigentlich ziemlich sicher davon ausgehen, dass er bestimmte Substanzen aus dem Gericht nicht gerade "mag" und sich damit schwer tut.

    Das lässt dann schon Rückschlüsse zu und man kann evtl. bestimmte Zutaten eingrenzen.


    Ansonsten gilt natürlich grundsätzlich die Empfehlung, bei Zweifel und Unsicherheit einen Arzt zu konsultieren und ggf. einen "Mangelverdacht" anzusprechen.

    Es lässt sich nahezu jede Substanz (mit relativ wenigen Ausnahmen) im Blut nachweisen und gerade Mangelerscheinungen und Organ-Fehlfunktionen lassen sich heute bei gezielter Analyse sehr gut im Blutbild erkennen.


    Da jeder Organismus etwas anders arbeitet (und evtl. auch Krankheiten aufweist), halte ich persönlich auch nichts von den häufig verbreiteten "pauschalen Mengenangaben" als Empfehlung für eine Tagesdosis.

    Jeder Körper hat da einen individuellen Bedarf und was für den Einen "gut" ist, ist für eine andere Person vielleicht schon regelrecht "Gift" oder zumindest ungesund.


    Hinzu kommt ja auch immer, dass auch jeder Arzt und sonstiger Fachmann Risiken und Bedarf unterschiedlich beurteilt. Je nach persönlichem Stand der Fortbildung und aktueller wissenschaftlichen Kenntnis (und persönlicher Meinung, die ja immer noch hinzu kommt).

    Von daher sind pauschale Empfehlungen immer mit etwas Vorsicht zu genießen.


    Gerade auch die Sache mit dem Salz löst ja immer wieder sehr kontroverse Diskussionen aus und von 5 verschiedenen Ärzten wirst Du vermutlich 5 bis 7 verschiedene Meinungen dazu hören.... :D

    In den Hinterköpfen existiert ja auch heute noch häufig der alte Lehrsatz "Salz = erhöhter (vor allem systolischer) Blutdruck = gefährlich = unbedingt vermeiden!"


    Das meine ich u.a. mit "auf seinen Körper hören". Wenn der klar signalisiert, dass ihm etwas nicht passt oder ihm etwas fehlt (und sei es nur Wasser), sollte man darauf reagieren bzw. abklären (lassen), was ihm gerade fehlt oder wovon er möglicherweise zu viel bekommen hat.

    Oder wie bermerkt man, dass es einem an Salz mangelte? Wohl könnte ich solche Symptome gar nicht einordnen, die dann vielleicht aufträten.

    Das ist ziemlich einfach: Die Symptome ähneln zunächst denen einer Dehydrierung. Du wirst müde, bekommst evtl. Schwindelanfälle und leidest irgendwann unter Desorientierung.

    Bei ganz extremem Mangel droht sogar ein Kreislaufschock (weshalb z.B. auch Leistungssportler da extrem aufpassen müssen, gerade auch im Sommer).


    Zusätzlich dient das Natrium aber auch der Kommunikation zwischen Nervenbahnen und Zellen, ebenso kannst Du einen Mangel an eingeschränkten Muskeltätigkeiten erkennen (was übrigens durchaus auch das Herz betroffen kann, da es bekanntlich ebenfalls einen Muskel darstellt).


    Du kannst also abschließend sagen, dass nicht nur ein "Zuviel" u.U. schädlich sein kann, sondern ebenso ein Natrium-Mangel.

    Was auch insofern nachvollziehbar ist, als dasselbe ja auch für viele andere Stoffe, Mineralien und Vitamine gilt. Weder zu viel noch zu wenig ist unbedingt gut für einen Organismus.

    Deshalb wird ja immer so viel Wert auf eine ausgewogene Ernährung gelegt, denn dabei droht diese Gefahr in aller Regel ja nicht und solange einem sein Körper (der ja der beste Indikator ist) nichts anderes sagt, muss man auch keine Bedenken haben.

    Diese pauschale Empfehlung bezieht sich ja vor allem darauf, einfach mehr auf seinen Salz-Konsum zu achten und nicht leichtfertig mit zusätzlichem Salz umzugehen.

    Es wird ja fachlicherseits nirgends behauptet, dass Salz etwas Schlechtes sei oder gar bestritten, dass der Körper welches benötigt.


    Gerade im Hochsommer werden auch viele Salze ausgeschwemmt (ganz einfach allein schon durch das Schwitzen) und dort wird beispielsweise durchaus empfohlen, den Gehalt ggf. aufzufüllen und zumindest auf einen Ausgleich zu achten.


    Die "Warnung" vor einem "zu viel" zielt hauptsächlich auf den Umstand ab, dass wir heute ohnehin schon mit sehr vielen Lebensmitteln (oftmals auch unerwartet, wie z.B: bei Brot oder auch Mineralwasser) die nötige Tagesdosis aufnehmen und zudem heutzutage auch viele Convenience-Produkte eingesetzt werden, die ebenfalls viel Salz enthalten (können).

    Ebenso Fertiggerichte und vieles mehr, was den heutigen (oft schnellen) Essgewohnheiten entspricht.


    Der Trend der Aussage geht also mehr dahin, dass wir in aller Regel eher zu viel statt zu wenig Salz konsumieren. Das besagt aber keinesfalls, dass wir kein Salz benötigen würden oder man es generell meiden sollte. Was auch kaum möglich wäre, solange man nicht alles selber anbaut und frisch zubereitet. Selbst in süßen Teigwaren befindet sich ja fast immer auch eine Prise Salz und bei industrieller Fertigung erstrecht.

    Auch in gebrühtem Kaffee befindet sich manchmal eine kleine Prise Salz als Geschmacksverstärker (habe ich früher auch manchmal gemacht).

    Liegt vielleicht an der Forumsoftware.

    DAS wird's sein. :D Pööööse Software, pöse. Die verwandelt immer Threads in off-topic.


    Wie macht sich das dann bermerkbar? Das merkst Du dann köperlich? Geistig?

    Früher hat man Salzkonsum (gerade morgens) z.B. durchaus auch bei Hypotonie (im Volksmund auch "niedriger Blutdruck") empfohlen, da Salz bekanntlich Wasser (auch im Körper) bindet und somit durchaus den Druck erhöhen KANN.

    Allerdings haben neuere Studien genau das widerlegt, da sie ergaben, dass vor allem zu WENIG Natrium im Körper den Blutdruck erhöhen kann. Ebenso wie dauerhafter Wassermangel im Körper den Druck erhöhen kann, weshalb gerade Hypertonikern heute empfohlen wird, viel Wasser zu trinken. .


    Ein weiterer (medizinischer) Einsatzzweck von Salz war auch immer der Durchfall, bei dem ebenfalls der Verzehr von Salzgebäck empfohlen wurde und teils noch wird (neben zerquetschten Bananen). Nur bitte nicht den "berühmten" Cola-Tipp beachten, denn das wäre in jeder Beziehung eher kontraproduktiv bei Magen/Darm-Beschwerden (Kohlensäure, viel Zucker usw.).

    Aber Salzstangen bei einer Gastroenteritis können durchaus hilfreich sein, weil dieses Gebäck samt Salz eben Wasser binden kann und zusätzlich die Magentätigkeit beruhigt bzw. auch Entzündungsprozesse (an Magenschleimhäuten etc.) hemmen kann.


    Das ist übrigens ein weiterer Vorteil von Natrium (bzw. Natriumchlorid): Es kann allgemein entzündliche Prozesse im Körper hemmen, weshalb ja z.B. die berühmte Salzwasser-Gurgel-Lösung sehr wirkungsvoll bei Halsentzündungen oder Schleimhaut/Zahnfleisch-Problemen im Mund ist-

    Oder auch mit dessen Dämpfen inhaliert wird, um Nasenschleimhäute zu beruhigen.

    Den Spinat-Kommafehler kannte ich auch noch nicht.

    Echt nicht? Ein schlauer Mensch hatte vor ca. 100 Jahren mal den Eisengehalt von Spinat in einer (Nährwert-) Tabelle eingetragen und sich dabei mit der Menge vertan. Er schrieb versehentlich "35 mg pro 100 Gramm", in Wahrheit sind es aber nur 3,5 mg.

    Daher galt Spinat lange Zeit als extrem gesund und "blutbildend" (auch in meiner Kindheit noch), was später aber korrigiert wurde.

    Spinat ist in dem Punkt nicht annähernd so gesund oder gehaltvoll, wie lange Zeit angenommen wurde. Ganz ähnliche (und auch mehr) Mengen finden sich auch in etlichen anderen Lebensmitteln bzw. Gemüsen.



    Also Lebensmittel, die salzig schmecken (sollen), und die ohne (Industrie-)Salz salzig genug schmeckten? Da wüßte ich gerade nicht ein einziges. Welche wären das?

    Da würden mir mehrere einfallen. Nicht "salzig" im Sinne von Geschmacksverstärker, sondern halt ein würziger Eigengeschmack.

    Selbst rohes Fleisch hat schon einen gewissen Eigengeschmack, aber als gutes Beispiel fällt mir auch der Räucherspeck ein.

    Wenn Du den z.B. in einen Grünkohl-Eintopf packst, brauchst Du praktisch kein extra Salz mehr dafür. Der "deftige Geschmack" ist in aller Regel schon erreicht und muss nicht mehr "verstärkt" werden.


    Kräuter können ebenfalls viel im Essen tun. Zwiebeln, ebenso. Wenn Du Schnärfe magst, Chili in verschiedenen Konstellationen. Angefangen mit der grünen (also unreifen) Pepperoni bis hin zu den "harten Waffen".


    Paprika, ebenso (geht ja auch noch in die Richtung Chili). Kann was und ist gesund. Kombiniert mit Fleisch braucht da m.E. das Fleisch kein Salz mehr.

    Wenn man es trotzdem verwenden möchte, reicht entsprechend wenig, wenn man geschmacksintensive Lebensmittel verwendet.


    Wenn man en mediterranen Geschmack mag, kann man beispielsweise Thymian, Oregano oder/und Rosmarin und Basilikum verwenden.

    Gerade Oregano setze ich auch relativ viel ein (heute sogar etwas an meine Bratkartoffeln), was für die Meisten wohl eher befremdlich klingt (aber schmeckt).

    Manches muss man einfach mal ausprobieren. ;)


    "Geht nicht" oder "passt nicht zusammen" gibt es eigentlich beim Essen nicht. Alles eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wenn jemand sein Käsebrot mit Gewürzketchup drauf mag, kann nicht der Nächste kommen und sagen "das geht/schmeckt nicht!", wenn er es selber noch nicht probiert hat.

    Und wer sagt, dass sich nur bestimmte Beilagen auf einer Pizza "vertragen"? Wenn jemand Rucula, Pilze, Salami, Spinat, rohen Lachs, Schafskäse und und dann noch ne Ananas darauf mag, warum denn nicht?

    Da wird kein Pizza-Bäcker sagen "sowas mache ich nicht,, das mische ich nicht alles zusammen". Er wird es einfach machen und gut is. ;)


    Apropos Lachs: Auch so ein gutes Beispiel dafür. Lachs ist schon so intensiv im Geschmack, dass er (für meine Begriffe) ebenfalls kein extra Salz benötigt. Egal ob roh, gedünstet oder richtig gebraten.

    Im Gegenteil würde ihn das vermutlich nur etwas "trocken" machen. Mindestens halte ich es aber nicht für nötig und lasse es dabei seit langer Zeit komplett weg.

    Wenn man mag, kann man den Lachs ja vorher marinieren (bzw. genauer "beizen"), aber selbst das halte ich nicht für nötig.