Posts by Bernhard

    Hallo Leute,


    hab ihr schon mal spezielle Rohkost oder Gesundheitsurlaube gemacht? Ist das ein Thema für manche?

    Ich habe für Oktober eine Woche bei Tobias Steinhäuser ("wandelpur") in Montenegro gebucht und freue mich schon sehr auf diese Zeit, wird bestimmt eine inspirierende Woche für mich (bis auf die weite Anreise, aber das geht schon, und natürlich auf die Tatsache da ich gerne länger dort wäre, aber nicht mehr Zeit freischaufeln kann).


    Ganz nebenbei angemerkt: es wären noch ein paar Restplätze frei 8)

    https://wandelpur.de/urlaub/

    Was ich natürlich anmerken möchte ist: es handelt sich hier freilich nicht um einen expliziten Rohkosturlaub, aber es ist ein treffen mit sehr gesundheitsbewussten Menschen so man durchaus auch als Rohköstler nicht ganz so blöd angeschaut wird wie anderswo

    Coole Sache, die Werte an sich sind freilich eher bescheiden, aber die Leistung liegt vor allem daran (wie ja im Artikel erwähnt) das er im dem Alter überhaupt dort ist. In dem Fall kann man "Leisungssport" auch sehrwohl als gesund bezeichnen, denn er praktiziert ihn ja in einem ganz anderen Ausmaß als das junge Profisportler machen. Und das Reisen zu den Wettbewerben ist für ihn wohl Hobby und auch Sozialkontakt und erfüllt ihn, das ist für die Langlebigkeit ja sehr wichtig.

    Mit nich gesünderer Kost würde es ihm wahrscheinlich noch besser gehen, aber das ist eine Mutmaßung meinerseits.

    Ob man (mehrere) Mahlzeiten zubereitet oder nur eine Saftpresse reinigt, das ist schon ein Unterschied.

    Für einen "normalo" mag das ja zutreffen, aber für einen Vitalköstler eher nicht. Wenn ich jetzt mal von einem Apfel-Karottensaft (wie Gerson in gerne macht und auch ich ihn hin und wieder zubereite), dann ist das für mich ein Mehraufwand für den Saft, da ich die Äpfel zum Pressen in Stücke schneiden muss, während ich sie bei essen einfach so als ganzes genießen würde. Karotten gehen zwar meist ganz in meine Presse, aber nur unter erheblichen Kraft (und Zeit) aufwand. Schon für einen Liter von dem Saft benötige ich bestimmt 20-25 Minuten mit Presse richten, schneiden, pressen und reinigen. Eher sogar mehr. Und dann langsam trinken, da sehe ich keine Zeitersparnis. Selbst wenn ich mir einen ausgiebigen Salat schneide benötige ich dazu höchstens 15 Minuten.

    Klar, wenn einer der Goumet-Rohkost verfallen ist und sich zb. eine Rohkost-Pizza zubereitet dann schaut das ganz anders aus.


    Wenn ich dann bei Fasten auch noch 1-2 Einläufe pro Tag rechne dann erlischt hier für mich jede Zeiteinsparung gänzlich. Ist auch kein Thema, ich bin dennoch ein Fan von zeitweiligen Fastenkuren, nur ich für mich sehe halt die Zeit hier nicht als Argument und daher interessiert mich, wie sie zu dem Ergebnis kommt. Ich mache gerade eine Ausbildung zum Fastenleiter und deshalb interessiere ich mich besonders für die Fastenerfahrungen anderer.

    Beim Wasserfasten sehe ich schon einen gewissen Zeitvorteil, aber das ist wieder ein anderes Thema, und gewissen Fastenkriesen sind auch hier zu erwarten.

    Hallo Estelle,

    es wäre toll wenn du genauer beschreiben könntest was du da für Säfte machst und wie oft du wie viel dann trinkst. 5 Liter ist wie ich finde, schon wirklich echt viel. Auf eine solche Menge kommt man ja nicht einmal bei der Gerson-Therapie.

    Einzelne Tage mit Wasserfasten lege ich auch immer wieder mal ein, gelegentlich auch Tage mit Trockenfasten, aber nicht im Sommer.


    Gehst du da beim Fasten nach einem genauen Schema vor?

    Ich habe Saftfasten gemacht. Deswegen hatte ivh mehr zeit 🙂 nur 5 Liter entsaften und ich war den ganzen Tag versorgt und das für 20 Tage und 1 Tag Wasserfasten …habe aber dann wieder das Fasten gebrochen und befinden mich jetzt langsam bei den Aufbautagen 🙂

    5 Liter Saft pro Tag ist ja kein Fasten das ist eine "Nährstoff-Intensiv-Kur" :D Und da bist nicht nur mit dem Entsaften ordenlich beschäftigt (und dem anschließenden Putzen der Saftpresse) sonder auch mit Einkaufen, da geht ja ganz schön was auf. Hast du da verschiedene Säfte gemacht? Welche waren es denn? Grundsätzlich ist ja auch beim Saftfasten (nach Buchinger) das meiste was zu sich genommen wird Wasser, selbst die Säfte werden gut verdünnt. Oder klare Gemüsebrühe, aber das ist halt nicht für Rohis.


    Ich entsafte ja auch hin und wieder, finde das aber anstrengender als wenn ich mir meinen normalen Salat zubereite oder mir einfach Obst schnipple. Obst ist ja ohnehin das perfekte "fast-Food" aus der Natur.

    Früher hab ich auch über die Kerne gejammert, heute finde ich Schade das man bei uns nur selten Wassermelonen mit vielen, reifen Kernen bekommt. Ich liebe es, die Kerne zu zerbeißen und zu genießen, die haben etwas nussiges und ich finde die sehr lecker. Problem ist halt, das fast nur die ganz großen WM bei uns mit Kernen sind, wie man sie etwa bei Türkischen Obsthändlern bekommt (unserer hat leider dieses Jahr wieder seinen Laden Dicht gemacht).

    Problem ist dabei nur, das diese so groß sind das ich es oft kaum schaffe sie zeitnah zu essen bevor sie zu gären beginnen. Ich mag es auch gar nicht, WM im Kühlschrank zu langern da ich ja normal keine kalten Speisen esse. Das macht es in dem Fall noch schwerer. Wenn ich im Süden im Urlaub bin dann sind die WM aber das Hauptnahrungsmittel für mich!

    Nein, Feigenanbau ist bei uns kein Thema, da hilft der beste Klimawandel nichts. Unsere Feige steht in Staulage an einer Hauswand und auch die friert es immer wieder im Winter stark ab, sie treibt aber (bisher) immer wieder neu, so das sie nun doch schon einige Jahre alt ist. Diese Jahr haben wir sie immer wieder (fast jeden Tag bei der Trockenheit) gegossen, das habe ich bisher noch nie gemacht, normal kommt sie mit dem Niederschlagswasser aus.

    Dörrren würde ich Feigen nicht, da wir da (zur Erntezeit der Feigen) nicht mehr genug Sonne haben und im Dörrautomaten braucht sie mir viel zu lange.

    Also liebe Angelika,


    die "morderne Forschung" in aller ehren (viel halte ich bekanntlich nicht davon), aber schon die allgemeine Praxis zeigt uns doch, da da was nicht ganz zusammen passt: Die höschten Geburtenraten und meist auch die beste Fruchtbarkeit herrscht in Ländern wo es wenig bis sehr wenig zu Essen gibt und die Menschen oft Hunger leiden. (klar hat das viele verschiedene Ursachen, aber die Korrelation ist halt da). Auch bei uns war die Zeit der "Baby-Boomer" genau in jeder Zeit ("Nachkriegszeit") wo man karg und genügsam lebte und keinen Überfluss kannte.

    Moderne Zivilisation=niedrige Geburtenrate=hohe (über)Versorgung mit Essen, das ist für mich ganz klar ersichtlich und widerspricht dem obigen. Natürlich sind extreme Hungersnöte auch für die Fruchtbarkeit schlecht, aber davon ist kaum ein Rohköstler betroffen. Auch die Aussage das mit beginn der Kochkost die Nährstoffe so stark zugelegt haben ist sehr zu bezweifeln, da sehe ich oft eher das Gegenteil. Manche Nährstoffe können zwar gekocht besser aufgenommen werden, es kommen damit aber neue Probleme, die der Körper vorher nicht kannte, dazu.(wie zb die AGEs).

    Und um für unsere Evolution wirklich eine bedeutende Rolle zu spielen ist die Zeitspanne, in der wir unsere Nahrung zum größten Teil kochen, einfach zu kurz. Auf die Gesammtphase unserer Entwicklung gesehen ist das ja nur ein kleiner Prozentsatz.

    Unser Körper ist, wie man oft liest, ja noch "Steinzeitlich geprägt". (Ich weiß nicht, wie da die Fruchtbarkeit ausgesehen hat, aber offensichtlich sind wir nicht ausgestorben).

    Hallo,


    ich geben zb immer wieder mal ein paar Teelöffel Ajvar oder Senf als Dressing auf meinen Salat, die sind beide nicht roh. Teilweise auch ewas Essig der nur teilweise Roh ist, je nach bezugsquelle.

    Zucker konsumiere ich nur in seiner natürlichen Form, etwa in Früchen. Selten in konzentrierterer Form von Trockenfrüchten.


    Wenn es mir gelüstet esse ich auch kleine Mengen an Eingelegtem Gemüse wie Essiggurken oder Selleriesalat, die sind auch fast nie roh (weil aus dem Supermarkt und da eben nicht anders zu bekommen).

    Die Mengen sind schon heftig was die da verdrückt, ich denke das ist auf Dauer eher schlecht, aber jeder ist ja anders. Generell finde ich das man mit Säften und Smoothies ohnehin dazu neigt zu viel zu essen. Man würde die Früchte pur genossen kaum in der Menge so essen können.

    Auch das ist (zum Glück) eine selektive Wahrnehmung dank der Medien. Wir haben Europaweit die geringste Zahl der Waldbrände seit, wenn ich es richtig im Kopf habe, 2013. Klar immer noch genug und jeder einzelne ist zu viel, aber eben keine über-drüber Katastrophe. Genau wie die Höhe der Unwetterschäden nicht so zunimmt wie uns das die Medien gerne vormachen. Aber Medien wollen halt immer Angst machen.

    Nichtsdestotrotz ist diese Hitzewelle derzeit schon extrem, da stimme ich zu. Und Regen wäre bei uns auch schon sehr notwendig (bin ja Landwirt auch auch meine Ernte leidet sehr im Moment, auch unser Wasser wird schon sehr rar).

    Aber wie ich schon geschrieben habe, das gesunde Körper hält diese Temperaturen locker aus, ist sogar gut für uns auch solche Phasen zu meistern.

    Hallo Angelika,


    Ich hätte das versucht, habe es aber nicht geschafft. Ich habe vom Gregor schon öfter solche Kongressbeiträge geschaut, aber es scheint mir auch immer mehr kommerziell zu werden (klar, wir alle müssen von was leben). Ich komm immer nur auf (kostenpflichtige) Angebote und nicht mehr auf den Link zum gratis anschauen. Aber egal, dann halt nicht. Mich ärgert der Gregor ohnehin praktisch täglich per Mail :P

    Hallo Laurah,


    ich hatte in der Umstellungsphase länger einen intensiv dunklen Urin der oft heftig gerochen hat, und auch der Schweiß hatte oft einen eigenen, metallischen Geruch (habe davor Chemo mit Zysplantin bekommen). Aber nach ein paar Wochen hat sich das alles zum Guten gewendet, ich bin jetzt seit rund 4 1/2 Jahren auf so 95% roh. Auch ohne Öle und fast ohne Salz.

    was heißt den "derart Früh"? es ist Ende Juli doch schon so das der Hochsommer schon an der Neige steht und der "Altweibersommer" (darf man das heute so überhaupt noch sagen?) ins Land zieht. Klar kann es da auch sehr heiß sein, vor allem wenn der Wind aus der Wüste zu uns herüber weht, aber die Tage sind jetzt schon spürbar kürzer und auch die Sonne steht schon merklich tiefer. Ich bin überzeugt, wenn diese Affenhitze gebrochen wird dann kommt rasch wieder eine saukalte Periode.


    Aber Regen wäre bei uns jetzt auch schon einmal gut, jetzt wird unser Quellwasser schon spürbar rar.

    Also praktisch alle Mittelmeer Anreiner die ich so kennen gelernt habe haben sich in aller Regel gar nicht gesund ernährt. Haben typischer Weise (vor allem die Männer) auch viel vom schädlichen Bauchfett und keinesfalls eine besonders hohe Lebenserwartung. Kroaten zb lieben es, schon zum Frühstück fette Würstchen in Öl zu braten. Und sie Grillen für ihr Leben gerne (AGEs lassen grüßen).


    Die Lebensfreude ist bestimmt ein Punkt, der dieses Volk noch eher gesund hält, aber die Ernährung ist es bestimmt nicht (mehr).