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Ergebnis 1 bis 9 von 9

Thema: Diverse Buecher

  1. #1
    Manu1977
    Gast

    Diverse Buecher

    Rohkostbuecher verschiedener Richtungen abzugeben, Einsteigerliteratur saemtlicher RK Richtungen, Roh-Gourmet-Rezeptbuecher, etc. Bei Interesse bitte PN dann schick ich ne Liste. Gruss Manuela

  2. #2
    Bonnie2000
    Gast
    Hallo Manuela,

    sind denn noch einige Bücher zu haben?
    Ich hätte Interesse an Einsteigerliteratur zur Rohkost und evtl. Rezeptbüchern.

    Lg
    Bonnie

  3. #3
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Habe gerade in der Spiegel-Bestsellerliste geschaut was es so neues gibt. Da ist ein Buch mit dem Titel:
    Der Ernährungskompass: Das Fazit aller wissenschaftlichen Studien zum Thema Ernährung - Mit den 12 wichtigsten Regeln der gesunden Ernährung

    Habe die Vorschau gelesen, das scheint nicht uninteressant zu sein. Vielleicht kaufe ich mir das Hörbuch.

    Es ist die Überraschung des Jahres unter den Sachbüchern und gehört schon zu den Klassikern: Bas Kast hat mit dem ›Ernährungskompass‹ ein Standardwerk rund um das ewig heiß (und oft dogmatisch) diskutierte Thema Essen und Trinken geschrieben. Viele Jahre Recherche hat Kast investiert und sich einen unverstellten Blick bewahrt. Anschaulich erklärt er die komplizierten Vorgänge im Körper mit hohem praktischen Wert.« (Kleine Zeitung)

    »Vielleicht das Umfassendste, was zu diesem Thema bisher verfasst wurde.«

    »Wissenschaftsjournalist Bas Kast ist auf dem letzten Stand der Forschung in Sachen Essen. Die Quintessenz davon, spannend und einfach erklärt, bietet er in seinem Buch.«


    Also, wenn ich mir diese 5 Regeln hier durchlese, dann ist das Buch wahrscheinlich doch nicht so interessant.
    5 wichtige Regeln für eine gesunde Ernährung


    • Essen Sie echtes Essen
    • Machen Sie Pflanzen zu Ihrer Hauptspeise
    • Lieber Fisch als Fleisch
    • Joghurt: ja. Käse: auch okay. Milch: so lala
    • Zucker minimieren, industrielle Transfette meiden
    "
    profilsüchtige Ernährungs-Gurus“ (S. 169), die dem Autor mit ihren Ernährungsdogmen gegen den Strich gehen, weil die allzu oft davon überzeugt sind „man sei der einzige auf der Welt, der durchschaut hat, was wirklich dick und krank macht“
    Kritik:
    1 Stern Abzug: Für das Erwecken eines wissenschaftlichen Anscheins durch das simple zitieren von wissenschaftlichen Studien gibt es einen Stern Abzug, zumal der Autor angibt nur relevante Studien heranzuziehen und dabei mehrmals Meta-Studien erwähnt, was er definitiv nicht tut, wenn man den Literaturquellen im Anhang bis zur Originalquelle nachgeht.

    https://www.amazon.de/gp/customer-re...SIN=3570103196
    Kritik:
    Es wird ein eigener Proteinmythos generiert mit der Argumentation, dass Mormonen-Grillen erst gesättigt sind, wenn Sie genügend Protein aufgenommen haben und deshalb ist auch für uns Menschen Protein so wichtig zur Sättigung (S. 67), nicht etwa die aufgenommene Energiemenge. Hier lernt man schon im Bio-Grundkurs, dass laut dem Kleibers Gesetz die Stoffwechselrate von Säugetieren (daher schonmal wieder kein Vergleich mit Mormonengrille) mit der Potenz von 0,75 zum Körpergewicht wächst und daher ein Elefant selbstverständlich mehr Energiekalorien in Form von Kohlenhydraten und auch Fett benötigt als eine Maus. Der Proteinumsatz steigt lediglich mit dem Körpergewicht, aber proportional und nicht zur Potenz.
    Also, aus solchen Diskussionen klink ich mich aus. Das interessiert mich im Prinzip nicht.

    Dem Kritiker (auch ein Autor über Ernährung) haben sie Kollegen-Bashing vorgeworfen.



    Der Autor schreibt in seinem Buch:
    Ich tauchte ein in die komplex-faszinierende Welt der Ernährungs- und Übergewichtsforschung, der Biochemie des Stoffwechsels, der Ernährungsmedizin sowie nicht zuletzt der »Gerowissenschaften« – ein derzeit aufblühendes interdisziplinäres Fach, das den Alterungsvorgang unter die Lupe nimmt, angefangen bei den molekularen Mechanismen bis hin zu den rätselhaften Eigenschaften von Menschen, die 100, 110 Jahre und noch älter werden, und das auf oft verblüffend fitte Weise. 1 Was steckt hinter ihrem Geheimnis? Warum altern manche Menschen langsamer als andere? Wieso erscheinen manche mit 60, 70 noch fit wie ein Turnschuh, während andere sich bereits mit 40 zu körperlichen Wracks entwickelt haben?
    Die Frage ist ob bei diesem Thema die Ernährung wirklich sooo relevant ist.

    Einen gewissen Recherche-Aufwand hat er jedenfalls betrieben:
    Ich sammelte die Untersuchungen rund um die Thematik wie ein Besessener, als hinge mein Leben davon ab, was in gewisser Weise ja auch der Fall war. Ich studierte die Forschungsbefunde nicht in erster Linie aus intellektueller Neugierde, sondern aus schier existenziellen Gründen. Die Studien stapelten sich in meinem Arbeitszimmer, im Wohnzimmer, in der Küche. Dutzende, Hunderte, irgendwann waren es weit mehr als tausend (ich habe vor langer Zeit aufgehört zu zählen). Monate gingen ins Land. Ein Jahr verging, dann noch eines. Allmählich eröffnete sich mir auf diese Weise eine Welt mit erstaunlichen, mitunter spektakulären Erkenntnissen, die mein Leben verändert haben. Vieles von dem, was ich übers Abnehmen und eine gesunde Ernährung zu wissen glaubte, deckte sich überhaupt nicht mit den Befunden, auf die ich stieß. Stattdessen wimmelt es nur so von Ernährungsmythen und »Diätweisheiten« da draußen, die unserem Körper erheblich schaden können.
    Weitere Auszüge:
    •Hochwertige Olivenöle enthalten Substanzen, die eine kritische Alterungsschaltstelle des Körpers namens »mTOR« hemmen. Über diesen Weg könnte Olivenöl sogar den Alterungsprozess bremsen und sich als eine Art Anti-Aging-Medizin erweisen
    •Wer täglich zwei Handvoll (fettreiche) Nüsse futtert, wird davon nicht dick, sondern bleibt eher schlank, senkt sein Krebsrisiko um 15 Prozent und die Gefahr einer Herz-Kreislauf-Erkrankung um knapp 30 Prozent. Das Sterblichkeitsrisiko aufgrund der Zuckerkrankheit wird dadurch um fast 40 Prozent, das Sterblichkeitsrisiko aufgrund einer Infektionskrankheit um 75 Prozent gesenkt.
    Also, diese Studie finde ich etwas übertrieben.

    Wir werden ja mittlerweile tagein, tagaus mit immer neuen Ernährungsweisheiten behelligt – kein Wunder, dass wir gar nicht mehr groß hinhören, wenn wieder mal eine andere Ernährungssau durchs Dorf getrieben wird.
    Dieser Auszug hier finde ich nicht schlecht:
    Andererseits wird zunehmend deutlich, dass es so etwas wie die eine Diät, die universell für uns alle die beste ist, nicht gibt: Es hängt von unserem Körper ab, wie gut wir auf eine bestimmte Ernährungsrichtung ansprechen, wie etwa Low-Fat oder Low-Carb . Deshalb kommt es nicht zuletzt auf den Selbstversuch an, darauf, dass Sie, statt stur ein bestimmtes, vorgegebenes Diätprogramm durchzuziehen, auf Ihren Körper hören. Auch auf dieses Zusammenspiel werden wir einen Blick werfen, denn hier bahnt sich ebenfalls eine kleine Revolution an: Die Zeiten einheitlicher, starrer Ernährungsrichtlinien, die die individuelle Situation nicht berücksichtigen, sind vorbei.
    Mit gewissen Ernährungsweisen lassen sich zum Beispiel lebensbedrohliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen in ihrem Verlauf aufhalten und sogar rückgängig machen. Anhand von Röntgenbildern kann man mit eigenen Augen verfolgen, wie sich selbst massive Gefäßverstopfungen in nichts auflösen. Ich rede von Herzpatienten mit Qualen, die meine eigenen Beschwerden wie harmlose Zipperlein erscheinen lassen: Menschen, die nach dreifachen Bypässen von ihren Kardiologen nach Hause geschickt worden waren mit dem ermutigenden Rat, sich einen Schaukelstuhl zu kaufen, um sich darin auf einen baldigen Tod vorzubereiten. Manche litten unter dermaßen unerträglichen Brustschmerzen (Angina pectoris), dass sie sich nicht hinlegen und nur im Sitzen schlafen konnten – Schmerzen, die wenige Wochen oder Monate nach einer Ernährungsumstellung meist komplett verschwanden.
    ....Befunde wie diese belegen die enorme Kraft der Ernährung. Eine Kraft, die wir selbst steuern können, sie liegt – buchstäblich – in unseren Händen. Die Ergebnisse offenbaren, wie grundlegend, wie tief greifend sich das Leben zum Besseren wenden kann, indem man einfach nur seine Ernährung umstellt. Und wir haben es hier nicht mit Einzelbefunden zu tun. Überall auf der Welt sind Wissenschaftler derzeit dabei, mithilfe von speziellen experimentellen Diäten weitverbreitete und/ oder tödliche Erkrankungen zu kurieren:
    Bestimmte Ausschnitte aus dem Buch berühren mich auch:
    Herz-Kreislauf-Erkrankungen – in der wohlhabenden Welt und damit auch in Deutschland Todesursache Nr. 1 – nicht nur gestoppt, sondern rückgängig gemacht? Die Zuckerkrankheit, geheilt ohne ein einziges Medikament? Frühe Stadien von Alzheimer, die sich mithilfe eines Diätprogramms als reversibel erweisen könnten? Sicherlich müssten Durchbrüche wie diese, Befunde über Ernährungsformen, die etwas bewerkstelligen, woran eine globale Hightech-Pharma-Industrie mit Multimilliardenbudget bisher weitgehend gescheitert ist, sich langsam herumsprechen, ja in Zeitungen und Internetforen rauf- und runterdiskutiert werden? Aber nein, eher das Gegenteil ist der Fall: Die meisten von uns haben trotz oder fatalerweise vielleicht sogar wegen der immensen Flut von Ernährungsschlagzeilen und des geballten Diät-Bullshits, der unseren Hippocampus zumüllt, nie auch nur das Geringste von diesen Ergebnissen gehört.
    Nicht schlecht:
    Im Vordergrund steht also nicht die Frage, wie alt wir werden, sondern wie wir alt werden. Ich stelle mir das so vor: An meinem, sagen wir, 88. Geburtstag gehe ich am Nachmittag noch einmal, ein letztes Mal, mit meinen geliebten Enkelkindern ins Freibad oder – warum nicht, das hier ist schließlich mein Traum – eine Runde joggen, um dann nachts friedlich einzuschlafen, für immer. Im Ärztejargon würde man ein Szenario wie dieses als ultimative »Kompression von Morbidität« bezeichnen.
    Ess ich zuviel Eiweiß?
    So kann man, nur als Beispiel, das Leben von Mäusen von 100 auf 150 Wochen verlängern, indem man den Eiweißanteil ihrer Ernährung von 50 auf 15 bis 5 Prozent herunterschraubt. Die Methusalem-Mäuse zeichnen sich unter anderem durch einen niedrigeren Blutdruck sowie günstigere Cholesterinwerte aus. Wohlgemerkt, die langlebigen Tiere essen nicht insgesamt weniger – sie essen nur ganz spezifisch weniger Eiweiße. 18 Befunde wie diese sind nicht zuletzt deshalb relevant, weil die molekularen Schaltstellen (mit kryptischen Kürzeln bezeichnet, wie »mTOR« und »IGF-1«) über die gewisse Nährstoffe den Alterungsprozess steuern, erstaunlich universell vorhanden sind, über zahlreiche Arten hinweg bis zu uns Menschen. Kein Wunder also, dass man kürzlich etwas sehr Ähnliches in einer Untersuchung an über 6000 Personen festgestellt hat: Wer in mittleren Jahren fleißig (bestimmte) Eiweiße futtert, stirbt früher. Das Sterblichkeitsrisiko ist um 74 Prozent, das Krebsrisiko sogar um das Vierfache erhöht.
    Selbst wenn eine gesunde Ernährung unser Leben kaum verlängern sollte, wird sie doch entscheidend dazu beitragen, dass wir länger fit bleiben.Eine gesunde Ernährung könnte aber auch beides bewirken: eine Verlängerung von Gesundheits- und Lebensspanne . Das mag allzu optimistisch klingen, viele Befunde jedoch – von Tierversuchen bis hin zu Völkern mit besonders hoher Lebenserwartung – sprechen dafür, dass auch dieses Szenario nicht unrealistisch ist.
    Alles in allem hat das Buch doch mein Interesse geweckt.
    Geändert von Tom Ate (20.10.18 um 02:51 Uhr)

  4. #4
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Ich lese gerade ein Buch über Wunscherfüllung. Darin gibt es einen interessanten Gedankengang:
    Ich bin mit einer Juckhaut zur Welt gekommen. Schon im Krankenhaus hat man mir die Pulloverärmel zusammengebunden, damit ich mich nicht kratzen konnte. Meine gesamte Kindheit über hatte ich eine juckende Haut. Irgendwann wurde das Wort Neurodermitis erfunden und fortan wurde mir diese Krankheit diagnostiziert. Man hat meinen Eltern gesagt, dass diese Krankheit nicht heilbar ist und ich sie mein Leben lang haben werde. So war es auch. Ich hatte immer irgendeinen juckenden Hautausschlag.

    Ich hatte gehört, dass die Nordseeluft gut gegen Neurodermitis sei. Deshalb bin ich öfter dorthin gereist. An der See waren die Ausschläge auch stets umgehend verschwunden. Sie kamen jedoch zu Hause wieder zurück.

    Mit sechsundzwanzig schnappte ich dann auf, dass Neurodermitis von roher Ernährung verschwindet. Ich habe mich zehn Jahre fast ausschließlich von Rohkost ernährt. Zu meinem Erstaunen war die Neurodermitis innerhalb der ersten zwei Wochen verschwunden. Sie kam aber immer zurück, wenn ich etwas anderes als Rohkost gegessen hatte. Irgendwann habe ich beschlossen, dass ich einfach gar keine Neurodermitis mehr habe, sondern eine weiche gesunde Haut. Das hat geklappt.
    Heute kann ich essen, was ich will, meine Haut ist immer gesund. Wenn ich das zusammenfasse, dann war die Entwicklung wie folgt: Als alle noch glaubten, dass die Krankheit unheilbar ist, hatte ich sie immer. Als es die Möglichkeit gab, sie mit Nordseeluft kurzzeitig zu heilen, hat das geklappt. Noch einfacher war es mit der Ernährung, da konnte ich mir die Reise ersparen. Als ich anfing zu glauben, dass ich auch mit normaler Ernährung und ohne Nordseeluft eine schöne gesunde Haut haben kann, hat das auch funktioniert.

    NO LIMITS! Willkommen in der Schöpferkraft: Botschaften der Arcturianer

  5. #5
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    Nochmal ein Beispiel aus dem Buch:

    Ich habe mal gehört, dass mitten in Hiroshima, am Morgen des 6. August 1945, sechzehn Mönche in einem großen Saal meditierten. Während dieser Stunde detonierte die erste Atombombe. Die Mönche befanden sich in tiefer Meditation und bekamen von den Ereignissen draußen nichts mit. Als sie aus dem großen Saal heraustraten, sahen sie, dass die Stadt um sie herum nicht mehr existierte. Noch Jahre später starben Tausende an Spätfolgen der Bombe. Die sechzehn Mönche sind ganz normal gealtert, wurden alle über achtzig Jahre alt und hatten niemals Symptome einer Atomverseuchung.

    Während der Meditation seid ihr fokussiert oder sehr defokussiert. Ihr seid mit keinem Gedanken im Zweifel oder in der Angst.

    Pante, Marlies. NO LIMITS! Willkommen in der Schöpferkraft: Botschaften der Arcturianer


    An einem Seminar-Wochenende teilte ich das Hotelzimmer mit einer Freundin. Irgendwoher hatten wir zwei Kilo Tafelschokolade. Meine Freundin hatte Angst zuzunehmen, deshalb habe ich ihr gesagt, dass das Schlankschokolade ist, dass man davon eher ab- als zunimmt.

    Wir fanden das ziemlich witzig und haben die zwei Kilo Schokolade an diesem Wochenende gegessen (zusätzlich zur Vollverpflegung im Hotel). Wir hatten so großen Spaß daran, dass wir sogar den anderen Seminarteilnehmern von unserer Schlankschokolade erzählt haben. Am Ende haben wir es wohl selbst geglaubt, denn nach diesem Wochenende war ich ein Kilo leichter und meine Freundin hatte das gleiche Gewicht wie vor dem Wochenende.

    Pante, Marlies. NO LIMITS! Willkommen in der Schöpferkraft: Botschaften der Arcturianer


    Wie stark die innere Haltung die Heilung beeinflussen kann, erkennt man gut an dem immer wieder zitierten Beispiel einer Frau mit Persönlichkeitsstörung. Wenn diese Dame ihre Identität wechselte, verschwanden sämtliche Narben in ihrem Gesicht. Sie war buchstäblich jemand anders. Wechselte sie zu der ersten Persönlichkeit zurück, waren die Narben in ihrem Gesicht wieder sichtbar. Wenn wir unser Inneres ändern, ändert sich unser Körper. Ich bin fest davon überzeugt.

    Pante, Marlies. NO LIMITS! Willkommen in der Schöpferkraft: Botschaften der Arcturianer
    Geändert von Tom Ate (12.01.19 um 01:16 Uhr)

  6. #6
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Ich habe mich gestern mit einer Bekannten über diesen Fall mit der Neurodermitis unterhalten. Sie ist über 30 Jahre Rohköstlerin und macht auch Gesundheitsberatung .
    Sie meinte dass nach den 10 Jahren Rohkost die Neurodermitis vielleicht geheilt war. Vielleicht war der Juckreiz als so eine Art Entgiftungsreaktion aufgetreten und der Körper hat während den 10 Jahren Rohkost bestimmte Sachen gründlich entgiftet .

    Ich denke mir, falls das stimmen würde, dass vieles nur von unserem Glauben und unseren Gedanken zu einem bestimmten Thema abhängt, dann muss der Glaube an einem bestimmten Punkt sich auch radikal ändern, und man muss im Prinzip dann vom Gegenteil tiefgreifend überzeugt sein. Und so ein Wandel im Glaube muss erst mal passieren, den kann man nicht einfach durch ein Fingerschnippen herbei beschwören.

    Die Psychosomatiker schreiben folgendes zu dem Thema:
    Der körperliche Juckreiz zeigt, dass mich auf der psychischen Ebene etwas juckt und reizt. Doch offensichtlich hat man es auf der psychischen Ebene übersehen oder nicht wahrnehmen wollen, sonst hätte es sich nicht als Juckreiz erst somatisieren müssen. Hinter dem Juckreiz steht irgendeine Leidenschaft, ein inneres Feuer, eine Glut, die nach außen will, die entdeckt werden will. Deshalb zwingt sie über den Juckreiz zum Kratzen. Das Kratzen ist eine milde Form des Scharrens und Grabens. So wie man im Erdreich scharrt und gräbt,um etwas zu finden und ans Tageslicht zu bringen, so kratzt man an der Oberfläche der Haut, um symbolisch das zu finden, was einem juckt und beißt und reizt und erregt. Findet man was einem so kribbelig macht, dann fühlt man sich ganz aufgekratzt.
    Der Juckreiz kündet also immer von etwas, was mich juckt, kündet von etwas, was mich nicht kalt lässt was mir auf der Seele brennt: eine brennende Leidenschaft, eine feurige Begeisterung, eine glühende Liebe oder auch die Flamme des Zorns.
    Die Aufforderung heißt: im Bewusstsein so lange kratzen , bis man gefunden hat, was da juckt – es wird sehr reiz-voll sein!

    -Rüdiger Dahlke-
    Vielleicht hat sie zum Schluss ein ganz anderes Leben geführt?

  7. #7
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    Boah da wird mir echt übel wenn ich sowas lese.
    Und manchmal denke ich mir: Solche Menschen sollten mal in der Haut leben, von der sie da schreiben.

    Ich habe mir den verlinkten Text nochmal durchgelesen, den du da verlinkt hast, da steht auch etwas von der Nordsee bzw. Rohkost und dann gar nix.
    Früher dachte ich immer, ich muss unbedingt im Sommer an das Meer, damit ich im Winter keinen Schub bekäme. Ich nahm an, dass es an der Sonne, der mineralstoffhaltigen Umgebung und vielleicht auch an der Ruhe lag, die mir gut tat.
    Später hatte ich festgestellt, dass ich einige Mängel und anderes zu meiden hatte - und seit ich dies mache und Mängel rechtzeitig auffülle falls sie entstehen, gibt es diese Art Schübe nicht mehr.

    Personen wie Dahlke hätten und hatten meinen Heilungsweg eher behindert. War ich doch zuerst versucht glauben zu wollen, was da geschrieben wurde.
    Aber auch für diesen Zweig der Geschäfte gibt es zahlreiche Anbieter die damit gut Kasse machen.
    Wenn ich daran denke, was ich da zu zahlen hatte mit kleinem Einkommen.

    Am Ende hat mir nur die eigene (!) Arbeit an meinem Geist geholfen, das richtige zu tun. Aber der Geist wurde davor falsch programmiert.
    Und so kann man alles herumdrehen wie man möchte und dann doch wieder behaupten, es war nur der Geist.

  8. #8
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    Zur Zeit höre ich mir das Hörbuch "Gespräche mit Gott an".
    Im ersten Band auf seite 289 ergibt sich folgender Dialog:

    Der Körper ist nicht darauf ausgerichtet, Alkohol aufzunehmen. Das beeinträchtigt und schädigt den Geist.

    Aber auch Jesus nahm Alkohol zu sich! Er besuchte eine Hochzeit und verwandelte Wasser in Wein!

    Darauf erwiderte Gott:

    Wer hat gesagt, dass Jesus vollkommen war?


    In der englischen Hörbuch-Fassung kommt es besser rüber. Der Gott hat dort eine ganz dunkle Stimme, echt cool.
    Später spricht Gott aber auch mit weiblicher Stimme.
    Die 3 Bände kann man als moderne Bibel bezeichnen.

  9. #9
    Administrator Avatar von Angelika
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    Da gibt es auch Kinderbücher dazu, die fand ich vor ein paar Jahren sehr schön.

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