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Thema: Rohkost & Ketose - ein Experiment...

  1. #121
    Bluna
    Gast
    Jetzt wo du das sagst Inger......., ich kann mich da nun plötzlich schwach daran erinnern, dass Entwanderer in meiner Mini-facebook-Gruppe das auch mal schrieb vor einiger Zeit, dass die Ketosticks nicht sicher seien in Sachen Messung und Richtigkeit.

    Ein User aus dem Keto-Forum schrieb diesbezüglich:


    "Macht Euch doch mit dem messen nicht verrückt. Die Farbe der Ketosticks gibt absolut nicht an ob ihr es mehr oder weniger richtig macht... Dunkellila hat die gleiche Auswirklung wie fast gar ned lila, da is kein Unterschied.

    Versucht auf euren Körper zu hören. Auswirkungen von Ketose können sein: weniger Hunger, mehr Durst, Mundgeruch / schlechten Geschmack im Mund, weniger Schlaf nötig."



    Ich bin auch gespannt, was Angelika die letzten Tage so aß, dann kann ich dasselbe ja auch mal futtern, hahaha, ohne aus der Ketose zu fliegen.

    lg, Bluna



  2. #122
    Bluna
    Gast
    P.S.

    Damit http://www.amazon.com/gp/product/B00...=thewrisgar-20 soll nach deinem Link, der nicht geht , eine Aussagekräftige Messung möglich sein, wenn ich das nun richtig übersetzt habe.

  3. #123
    Inger
    Gast
    Bluna, einen Blutketosemeter sollte funktioneren

    Hab den link repariert, jetzt geht sie!

    Habe aus neugier meine essen im Kalorimeter eingetippt heute und das kam raus;

    2850 kcal

    211 g fett
    173 g proteine
    9 g carbohydrate

    bin 166 cm und wiege um die 55 kg glaube ich (wiege mich fast nie) und Normalgewicht - fuehl mich wohl treibe kaum Sport und Schlafe im eisekälte (einen Nacht explodierte die Glasflasche mit Wasser unter mein Bett weil es gefroren hattest) Bade fast jeden Tag im Fluss ein paar minuten.

    ich Liebe diese art vom Essen und Leben

  4. Der folgende Benutzer sagt Danke an Inger für diesen Beitrag:


  5. #124
    Bluna
    Gast
    Schlank im Schlaf..ohne Sport...jepp, das geht, lese ich oft in der Strunz- Gruppe bei facebook.........Ich finde den Smiley soooo süß mit dem Kopfkissen,hihi
    Ja, Inger, ich kenne dich doch aus dem Netz, sogar der Schlachter bei dem ich hin und wieder kaufe, kennt dich.
    Das spricht sich halt rum, dass so eine zierliche, süße Frau sowas von hardcore drauf sein kann und Organe roh verspeist,ohne mit der Wimper zu zucken.

    Bloß, erkläre mir bitte mal, was es damit auf sich hat, dass Kälte so wichtig ist für Menschen, die länger in der Ketose sind. Was erfüllt Diese für einen Zweck?Das wäre lieb , danke, lg Bluna

    P.S. Ich mag Kälte nicht sonderlich, dafür aber Kraftsport.

  6. #125
    Sprössling
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    Zitat Zitat von Inger Beitrag anzeigen
    .... und Schlafe im eisekälte (einen Nacht explodierte die Glasflasche mit Wasser unter mein Bett weil es gefroren hattest) Bade fast jeden Tag im Fluss ein paar minuten. Ich Liebe diese art vom Essen und Leben
    Danke Inger dass du dies immer mal wieder ansprichst.
    Ich und vermutlich viele andere Mitteleuropäer sind so quängelig im Umgang mit Kälte und deren Verträglichkeit -
    sooo weit Weg vom Ursprung....Heizung zu Hause, Heizung im Auto, Heizung im Büro....
    der Organismus ist geschwächt!

    ...ist ein Thema, auch in der Rohkosternährung, das bringt viele zum Aufgeben!

    Ich meine, wenn jemand an seinem Lifestyle nichts geändert hat außer dem Essen und dann friert, stimmt sicher maßgeblich an der Art des Essens was nicht.
    Das sollte man natürlich erkennen und an dieser Stellschraube drehen.

    Unabhängig vom Essen kann sich jeder fragen ob er ohne die Hilfsmittel der modernen Zivilisation überhaupt noch überlebensfähig wäre!?


    aus Kneipp "Meine Wasserkur" (1886):
    [...]
    Wie der Mensch durch seine Lebensweise Störungen seiner Gesundheit erleidet, so kann er auch durch die Änderung seiner Lebensweise richtig gesunden. Krankheit und Leiden sind gleichbedeutend mit falschem Leben.- Alle Daseinsbedingungen wirken als Lebensreiz. Aus Reizwirkungen auf Körper und Seele und Reizantwort beider gestaltet sich der Mensch.[...]


    ...also ich will (über-)lebensfähig sein, und arbeite daran...

    Viele Grüße
    ROHjan

  7. #126
    Bluna
    Gast
    Komisch, ich dachte wir Menschlis kommen aus den Tropen.

  8. #127
    Dattelkern
    Gast
    Hallo ROHjan,

    Zitat Zitat von ROHjan Beitrag anzeigen
    Ich und vermutlich viele andere Mitteleuropäer sind so quängelig im Umgang mit Kälte und deren Verträglichkeit -
    sooo weit Weg vom Ursprung....
    dabei sollte man aber auch nicht vergessen, daß die heute lebenden Mitteleuröpäer zur Gattung Homo Sapiens gehören, und der ist ja nunmal eindeutig im warmen Afrika entstanden und erst vor ca. 40 000 Jahren in die Gebiete des heutigen Mitteleuropas gekommen. Sehr viel länger siedelte dort allerdings schon Homo Neanderthalensis, von dem die heutigen Menschen allerdings nur einen geringen Teil des Erbgutes "übernommen" haben.

    Außerdem lebte der Neandertaler ja während der letzten Eiszeit hierzulande in einem ganz anderen Klima als heute. Es war zwar relativ kalt, dafür aber ausgesprochen trocken und sehr sonnig mit sehr seltenen Niederschlägen in Form von Schneegriesel. Das typische mitteleuropäische nasskalte Schmuddelwetter gab es damals nicht.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Eiszeit...tmosph.C3.A4re

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mammutsteppe


    Und trotzdem nutzte auch der Neandertaler das Feuer und ich denke mal, daß er es nicht nur zum Kochen verwendet hat, sondern auch um sich zu wärmen. Außerdem kleidete er sich in Felle, war also nicht (wie z.B. das Mammut) wirklich an die Kälte angepasst.

    Als die letzte Eiszeit dann vor ca.12 000 Jahren zu Ende ging, und das nasskalte Schmuddelwetter einsetzte welches heute noch in Mitteleuropa vorherrscht, ging der Mensch langsam dazu über, sich wetterfeste Behausungen zu bauen, die er natürlich auch beheizt hat, und sei es "nur", um diese Behausung trocken zu halten.

    Dieses nasskalte Wetter war ja auch zu einem großen Teil dafür verantwortlich, daß vorher bestens an die (trockene) Kälte angepasste Tierarten ausgestorben sind. Wie z.B. das Mammut und das Wollnashorn, deren dichtes Fell sich durch den Regen mit Wasser vollsog, und die deshalb verstärkt an Unterkühlung gelitten haben.

    Ohne technische Hilfsmittel (Feuer, Kleidung, Behausung) ist ein Übeleben von Mensch in hiesigen Breiten jedenfalls noch nie möglich gewesen.

    Ice_age_fauna_of_northern_Spain_-_Mauricio_Antón.jpg

  9. #128
    Sprössling
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    Hallo Bluna,

    Komisch, ich dachte wir Menschlis kommen aus den Tropen.
    hm, ja ist ein gewaltiges Thema...als die Hominini sich vor rund 7Mio Jahren ausbildeten, herrschte wohl
    auch in der ostafrikanischen Landschaft nicht unbedingt/immer das "Tropenklima" welches uns heute so landläufig bei "Tropen" in den Sinn kommt....
    Bei der Entwicklung sollte man den Fokus nicht immer auf so kleine Zeitspannen von ein paar Jahrtausenden legen.

    "Man" sagt heute der "Mensch" kam aus der Steppe, während der "Affe" in den Wäldern blieb.

    Ich spielte eher auf die "Verweichlichung" des 20Jhds und dem aufkommen der kommoden Lebensumstände an.

    Ursprungsthema war hier allerdings "Ketose"...wir driften ab.


    Grüße
    ROHjan

  10. #129
    Sprössling
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    Hallo Dattelkern,

    deine Ausführungen auch soweit plausibel und nicht unbedingt ein Widerspruch.
    Wichtig auch das "Eiszeit" nicht gleich "eiskalt" bedeutet....
    Im großen und ganzen zeichnete unsre Gattung in Urzeiten doch wohl eine größere Robustheit aus!?

    zum Eiszeit -Thema: Wir leben gerade in einem Eiszeitalter, dem Känozoischem

    http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4...s_Eiszeitalter

    ...in diesem wiederum spricht man von einer Periode eines Nacheiszeitalters, mit einer derzeit stattfindenden Warmzeit

    by the way...und um den Bogen wieder zum Ketose-Thema zu spannen
    habe gerade als Lektüre dieses Buch zur Hand, auch um die Englischkenntnisse etwas anzukurbeln:

    kennt das wer?

    qHtjngpuTEaQ.jpg

    hier auf den ersten Seiten z.B.

    qJOQUary9xgi.jpg

    [...] Human civilization emerged only during the last warming peak, which followed a 107000 year-long ice age. We have spent most of our human history in ice age [...]
    [...] We have spent highly significant time periods during our ancestral history locked in the grip of mostly ice and snow, with only the briefest periods of warmer reprieve when edible plant life could have grown over a significant portion of the Northern Hemisphere. [...]

    Grüße
    ROHjan

  11. #130
    Dattelkern
    Gast
    Zitat Zitat von ROHjan Beitrag anzeigen

    by the way...und um den Bogen wieder zum Ketose-Thema zu spannen
    habe gerade als Lektüre dieses Buch zur Hand, auch um die Englischkenntnisse etwas anzukurbeln:

    kennt das wer?

    qHtjngpuTEaQ.jpg

    hier auf den ersten Seiten z.B.

    qJOQUary9xgi.jpg

    [...] Human civilization emerged only during the last warming peak, which followed a 107000 year-long ice age. We have spent most of our human history in ice age [...]

    Wer soll denn dieses "wir" sein ? Wir "Weißen", also diejenigen, deren Hautfarbe sich an die schwächere Sonneneinstrahlung in nördlichen Breiten angepasst hat ? Falls das so gemeint ist, kann dieses Aussage für "Farbige" dann aber nicht gelten, oder ?

    Die meisten Mensch dürften auch vor 100 000 Jahren in den Gebieten rund um den Äquator gelebt haben, eben weil es dort wärmer und das Überleben infolge dessen um einiges leichter gewesen ist als im "vereisten" Europa:

    Nordafrika war in der letzten Kaltzeit starken Vegetationsschwankungen unterworfen. Zu Beginn der Kaltzeit vor 120.000 bis 110.000 Jahren war die Sahara begrünt (Savanne); dann wurde sie zur Wüste. Vor 50.000 bis 45.000 Jahren folgte eine weitere Savannen-Phase. Während des Höchststandes der letzten Kaltzeit dehnte sich die Sahara wieder als eine riesige Wüste noch weiter nach Süden aus als heute. Nach der Kaltzeit folgte eine weitere und bisher letzte fruchtbare Phase. Seither nimmt die Sahara wieder als größte Trockenwüste der Erde zu.

    [...]

    Asien scheint in der letzten Kaltzeit zwei Besiedelungswellen des Menschen erfahren zu haben. Von der ersten Welle nimmt man an, dass der Mensch, aus Afrika kommend, vor etwa 60.000 Jahren über den Nahen Osten der Südküste Asiens bis Australien folgte. Hiervon gibt es aber praktisch keine Spuren.
    In einer zweiten Besiedelungswelle, die vor etwa 40.000 Jahren begann, breitete sich der Mensch über Asien aus. Es sind 40.000 Jahre alte Spuren im Inneren Südostasiens belegt, vor 30.000 Jahren in China und vor 26.000 Jahren in Nordostasien.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Letzte_Kaltzeit#Afrika

    Und der Cro-Mangnon kann eigentlich auch nicht gemeint sein, da dieser erst vor ca. 40 000 Jahren in Europa aufgetaucht ist : http://de.wikipedia.org/wiki/Cro-Magnon-Mensch

    Und daß "wir" keine Neandertaler sind, hatten wir ja schon festgestellt.


    Ich kenne das Buch zwar nicht, doch eins weiß ich mit Sicherheit: Wenn´s warm ist, geht´s mir wesentlich besser als umgekehrt



    Dattelkern

  12. #131
    Bluna
    Gast
    Ich mag ein warmes Klima und wenn das Wetter nicht mitspielt, mache ich es mir eben zu Hause nett, sobald die Temperaturen fallen.

    Der Mensch hat kein Fell und seine Poren dienen zur Temperaturregelung, ein Hund schwitzt über die Zunge wegen dem Fell, das sagt doch alles aus eigentlich.
    Inger hat sich was Kälte betrifft abgehärtet, das kann man, aber nur bis zu einer gewissen Grenze, dann friert man halt nicht mehr so leicht wie andere.
    Ob das nun von Vorteil ist, wenn man in der Ketose ist weiß ich nicht, aber die Eskimos, welche viel an Fleisch und Fetten verzehren, essen ja auch eher wärmende Speisen, mit kühlender Rohkost ginge es ihnen sicher schlecht.

    Das Buch kenne ich nicht und das Thema ist spannend, ich sehe keinen Grund dem nicht weiter nach zu gehen.
    lg, Bluna

  13. #132
    Samenkorn
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    Ich mag die Hitze, die Sonne, und der Schweiß

  14. #133
    Inger
    Gast
    Bin einn super schlechte Moderator.. sorry! Ich hasse es einfach vor der Computer zu sitzen und tue es so wenig wie möglich....

    Das mit Kälte soll jeder selbst austesten und forschen, das ist besser! Ich bereue keine sekunde was ich darueber weiss und tue das ist sicher

    Das mit der natuerliche Dunkelheit auch... scheint mir einen geheimnis zum grossen wohlgefuehl zu sein. Ich fuehle mich eben nur besser und besser, mir geht es so gut zurzeit ich denke es ist fas unverschämt!

    Ich kann Morgens aufwachen.. und spueren wie jeder Celle in meinen Körper lacht... wie auf Drogen, dabei nehme ich keine!? Das ist so cool!!!!

    Aber ich mache einen menge sachen... nicht nur der Nahrung. Da ist das Wasser. Das Licht und Dunkelheit. Magnetismus. Das Leben ist so schön

  15. #134
    Samenkorn
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    Thanked 1 Time in 1 Post
    Und hat es bei dir nun schlussendlich geholfen? Ich bin schon die ganze Seit auf der Suche nach etwas, mit dem ich meine Cellulite losbekomme. Aber laut diesem Ratgeber ist neben Sport nur eine Ernährungsumstellung auf "Lowcarb" hilfreich. Was haltet ihr davon?

  16. #135
    Sprössling Avatar von Christoph90
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    Cellulite ist nach meinen Begriff im Prinzip eine Giftspeicherung - ähnlich wie der "Bierbauch" bei Männnern. Dementsprechend muss man also entgiften um den Dreck loszuwerden. Eine weitgehende Entgiftung kann aber nur gelingen, wenn man nicht nur fragwürdige Nahrungsmittel oder Verarbeitungsmethoden entsagt, sondern auch wenn man chronische Überlastungen vermeidet.

    Heute zu den Überlastungen:

    Ich denke die Ketose ist auf dauer nicht dafür geeignet um weitgehend zu entgiften. Der Treibstoff des Menschen sind ja Kohlenhydrate, genau genommen Glucose. Ohne Glucose läuft gar nix - ohne stete Glucosezufuhr würde unser Gehirn nicht funktionieren und man würde sehr schnell sterben. Die Kohlenhydratspeicher (Glykogenspeicher) des Menschen sind aber verhältnismäßig gering - man spricht von wenigen Tagen. Der Körper würde also ohne Kohlenhydratzufuhr innerhalb weniger Tage sterben - das ist natürlich biologisch gesehen sehr ineffizient, eine solche Art würde wohl in der Natur nicht sehr lange überleben, wenn man davon ausgeht, dass immer mal wieder Perioden des Hungerns auftreten können. Also nutzt der Körper im Zweifel, bei geleertem Glykogenspeicher Fett- und/oder Protein(einlagerungen) und synthetisiert daraus Glucose, der Körper verheizt sich quasi (Ketose, Hungerstoffwechsel)

    Nun ist es aber so in der westlichen industrialisierten Welt, dass viele Menschen chronisch überernährt sind und deshalb unnötig große, gesundheitlich bedenkliche, Protein- und Fettspeicher besitzen. Zunächst erscheint deshalb das weglassen von Kohlenhydraten als sinnvoll, da der Körper ja dann die Speicher abbaut. Allerdings funktioniert das nur, wenn man nicht wieder zuviel an Fett/Protein zuführt. Man muss also Defizit fahren um derartige Einlagerungen abzubauen. Außerdem sollen bei der Synthese von Fett bzw. Proteinen zu Glucose ungünstige Abbauprodukte entstehen (z. B. Harnstoff). Im Extremfall kann es zur Übersäuerung (Azidose, Gicht) kommen. Ich halte eine sog. "low-carb-high-fat-Ernährung" für ineffizient und möglicherweise gesundheitsgefährdend (habe 1,5 Jahre low-carb Kochkost gemacht)

    Ein hoher Fettgehalt in der Ernährung soll auch die Aufnahmefähigkeit von Zucker durch die Zellen erschweren. Dadurch können hohe Blutzuckerwerten entstehen, es wird viel Insulin benötigt, die Bauchspeicheldrüse kann überlasten. Zu viel Fett bei gleichzeitig moderaten bis hohen Kohlenhydratmengen können schließlich zu Diabetes führen. Daher gibt es ja die zwei großen Ernährungstheorien: "low-carb-high-fat" ("paleo", "Atkins") und "high-carb-low-fat" ("starch solution", "80-10-10")

    Um Überlastungen abzubauen muss grundsätzlich Defizit gefahren werden. Anstelle von Ketose mit Energiedefizit kann auch eine kohlenhydratbasierte, fettarme, proteinarme Ernährung ohne Energiedefizit gefahren werden. Durch körperliche Betätigung kann der Abbau aufgrund höheren Bedarfs grundsätzlich erhöht werden. Den schnellsten Abbau wird man durch eine energiearme Ernährung (z. B. viel Grün, kohlenhydratarme Früchte/Gemüse) oder natürlich durch Fasten erreichen. Die große Gefahr ist aber, dass man schließlich zu lange Defizit fährt und zu stark abmagert bzw. einen zu hohen Muskelabbau erfährt. Fett und Protein sind wichtig für bestimmte Körperfunktionen. Protein ist, sehr laienhaft gesagt, der klassische Aufbaustoff, Fett ist u. a. wichtig für den Hormonhaushalt. Man muss versuchen, seinen Bedarf herauszufinden und den abdecken aber wenn möglich nicht zu überlasten - das ist schwierig, aber möglich zu lernen (bin auch grad noch dabei)

    Ich bin aber kein Arzt und kein Ernährungsberater! Falls jemanden Fehler in diesem Beitrag auffallen, bitte ich um Korrektur!

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