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Thema: Rohkost & Ketose - ein Experiment...

  1. #16
    Bluna
    Gast
    Hi Manu,

    ich habe manchmal den Eindruck, je älter ich werde, desto schlechter vertrage ich Obst.
    Es kann aber auch daran liegen, dass ich schon seit sehr langer Zeit geistig, sowie auch körperlich, fast täglich an meine Grenzen stoße, so dass es mit der Verdauung nicht immer rosig läuft---> mit dem Obst!
    Es ist ja bekannt, dass Psyche & Darm ein Gehirn sind und was gibt es Schlimmeres, außer wenn Fruchtzucker gärt und zu sämtlichen Beschwerden führen kann wie teilweise Knacken in den Gelenken, oder sogar Schmerzen ( bei mir ist es denn oft der Nackenbereich).
    Ich weiß genau, dass immer die übermäßige Fructose daran schuld ist, weil ich schon längst Ernährungstagebücher führe.
    Das tu* ich eh, weil ich so besser mit dem Haushaltsgeld walten und schalten kann.
    Es ist egal ob ich Obst mono esse, in Abständen zu Tierischem, nur von Orkos, oder wildes Obst, wenn ich das Maß überschritten habe, ist aus.
    Früher war das nicht so, da konnte ich viel mehr vertragen, schon komisch. Schade.
    Fructoseintolerant bin ich nicht, meine Darmflora ist auch okay, ich bin hin und wieder noch bei einem Internisten und lass* mich checken.

    Im Grunde lebe ich schon seit geraumer Zeit so, dass ich Obst einschränke, ich vermute sogar dass ich schon sehr oft in der Ketose war, ohne es zu wissen!!! Haha. ( Mal im Haushaltsbüchlein blätter )
    Jedenfalls spüre ich schon sehr lange, dass mir nur sehr wenig Fruchtzucker gut tut und meide Diesen strikt im Übermaß.
    Ich kann mein Leben nicht ändern wie es ist und den Stress ausschalten, um raus zu finden, ob Dieser dran beteiligt ist an der schlechteren Verwertung.
    Auch denke ich, dass ich schon viel zu lange zu saures Obst aß, wenn ich mir die Liste anschaue von Dr.Hoffmann und Dieses vergleiche mit meinen Lieblingsgenüssen, so bin ich eine Beerenliebhaberin, ich liebe alle, alle Beeren auf diesem Planeten, mmmmmh.
    Aber wenn ich nun zurück denke, ging es mir in dieser Saison am Schlechtesten, was dann natürlich des Pudels Kern sein könnte, Beeren sind sauer, einige auch nur schwach, aber wenn man so verfressen ist wie ich ^^. Jedenfalls strebe ich an, nach diesem Ketose Experiment mal eine säurefreie Rohkost auszuprobieren für ein paar Monate.

    Aber wer weiß? Vllt gefällt mir dieser Ketose-Zustand ja irgendwann so dermaßen gut, dass ich dabei bleibe?
    Schöne Vorstellung, diese Kohlenhydrate-Push*s nicht mehr zu haben.
    Nicht auf teures, qualitativ gutes Obst angewiesen zu sein.
    Weniger Hunger zu haben, mich nervt dieses ständige Denken an Essen oder Essen besorgen.
    Man wird sehen was kommt. Es ist irgendwie aufregend.
    lg, Bluna


    Geändert von Bluna (05.09.13 um 21:59 Uhr)

  2. Der folgende Benutzer sagt Danke an Bluna für diesen Beitrag:


  3. #17
    Manu
    Gast
    Ach ja, noch was zum Kokosöl: für die Hautpflege im Winter ganz ok., gelegentlich mal eine winzige Menge in den Salat ist auch ok., obwohl ich i m m e r frische Kokosnüsse bevorzuge, da mir sonst eben dieser "Biss" fehlt. Bei mir zeigt meine Gesichtshaut stets sofort an, ob etwas entzündungsfördernd oder - hemmend wirkt und Kokosöl gehört bei mir zum ersten Fall. Das sieht nutritiondataself auch so. Das ist wohl auch der Grund, warum ich Macadamianüsse so gut vertrage (ich weiß, die sind auch längst nicht optimal, ich bemühe mich ja weiterhin....). Die enthalten nämlich einfach ungesättigte Fettsäuren, die als stark entzündungshemmend gelten. Von gesättigten Fetten halte ich einfach nicht soviel, mir wird auch sofort warm, wenn ich viel Kokos(öl,-mus,-creme) konsumiere - das ist für mich kein gutes Zeichen. Eben bis auf die Macadamias, einige Oliven und selten mal Avocado (blähend) oder Kokos habe ich bisher noch keine zufriedenstellende Fettquelle gefunden, auch, da Fisch hauptsächlich Eiweiß liefert und mich bei "Nicht-Bedarf" ziemlich verschleimt, Fleisch niemals infrage kommt und ich die anderen "normalen" Nüsse nicht vertrage, wird für mich eine "vollketogene" Ernährung schon aus diesem Grunde gar nicht möglich sein. Und von Ölen (bis teils Kokos) halte ich mich eh fern.

    Habe auch festgestellt, dass ich definitv zunehme, wenn ich Fett (egal, welches) pur esse ohne Salat etc.Das ist auch ein nicht zu verachtender Faktor. Ketose ja - aber nicht um jeden Preis.

  4. #18
    Markus
    Gast
    Zitat Zitat von Bluna Beitrag anzeigen
    Jedenfalls strebe ich an, nach diesem Ketose Experiment mal eine säurefreie Rohkost auszuprobieren für ein paar Monate.

    Aber wer weiß? Vllt gefällt mir dieser Ketose-Zustand ja irgendwann so dermaßen gut, dass ich dabei bleibe?
    Schöne Vorstellung, diese Kohlenhydrate-Push*s nicht mehr zu haben.
    Nicht auf teures, qualitativ gutes Obst angewiesen zu sein.
    Weniger Hunger zu haben, mich nervt dieses ständige Denken an Essen oder Essen besorgen.
    Man wird sehen was kommt. Es ist irgendwie aufregend.
    lg, Bluna


    Hi Bluna, mich reizt der Gedanke schon auch und ich habe meinen Obstkonsum auch schon deutlich reduziert seit längerer Zeit.

    Diverse Versuche mit Wassermelone und co. haben mir auch gezeigt, dass ich hier aufpassen muss - sonst bekomme ich schnell Bauchschmerzen.

    Ich weiß aber auch ganz sicher, dass ich gerne JEDEN Tag mindestens eine Frucht esse. Meist esse ich so 1-3 Früchte pro Tag, wenn es richtig gut läuft. In dieser Dimension ist das völlig in Ordnung bei mir grad denke ich. Ketose muss nicht unbedingt sein. Lieber sogar ein klein wenig darüber...

    Ich schreibe gerne mal noch mehr zum Thema, nur war diese Woche arbeitsmäßig so intensiv, dass ich sonst zu fast nichts mehr gekommen bin. Wir hören uns :-)

    LG

  5. #19
    Ralph
    Gast
    Zitat Zitat von Manu Beitrag anzeigen
    habe ich bisher noch keine zufriedenstellende Fettquelle gefunden
    Hi Manu,

    hast Du schon mal Safus probiert?

    Pilis sind wohl auch noch eine Alternative, ebenso Kenarinüsse, aber da hab' ich noch keine Quelle gefunden.

    LG, Ralph

  6. #20
    Manu
    Gast
    Bluna,

    ich weiß nicht, ob das mit dem Älterwerden zusammen hängt, aber ich denke, dass das Unwohlsein im Darm einem auch dabei hilft, das Schlechte zu meiden und das Gute zu finden. Der Darm weist einem quasi den Weg ..... So gesehen hat mir die Obstrohkost die Augen geöffnet und mir gezeigt, dass Fruchtzucker definitiv schädlich ist - ob nun mit oder ohne Fruchtzuckerintoleranz, und auch, dass man nicht so stark fettreduziert essen sollte (besonders mehr Omega 3). Und vor allem: eine gute Aminosäurenkombi sicherstellen. Das war mein größter Fehler bisher. Ich habe festgestellt, dass ich sehr wenig Eiweiß brauche, aber die Kombi muss perfekt stimmen. Inzwischen liebe ich Schnittlauch (aber keine Zwiebeln oder Knoblauch komischerweise).

    Obst sehe ich inzwischen als zweischneidiges Schwert: einerseits reinigt es den Körper, kann die Gedanken klarer machen, wenn das Maß (genau wie du schreibst) nicht überschritten wird. Andererseits kann es eine Insulinspirale herbei führen, die nicht anders ist als bei Schokijunkies (wie bei mir heute mal wieder).

    Das Problem bei irgendeinem Extrem ist m. M., dass irgendwann zwangsläufig ein Heißhunger auf das entsteht, was man am stärksten meidet. Deshalb will ich nichts ausschließen, dabei aber dennoch starke Rücksicht auf meinen Darm nehmen. Inzwischen habe ich mir soviel Wissen angeeignet, dass ich ziemlich genau weiß, welches Obst mehr Glukose enthält und - wie du schon sagtest - säurearm ist. Btw.: Hab heute auch wieder knackende Handgelenke

    Ich habe z. B. festgestellt, dass mir u. a. Erdbeeren und Himbeeren nicht wirklich gut tun, reife Brombeeren dagegen schon. Von dem ganzen verführerischen Angebot in der Obstabteilung bleibt dann leider nur ein kleiner Prozentsatz übrig, der für mich geeignet ist und nun mag ich gar nicht an den Winter denken .....

    Welche Obstsorten verträgst du besser? Bei mir gehen gut:

    sehr reife Brombeeren
    große und kleine Papayas
    Sternfrucht / Karambole
    Feigen
    Pithaya / Drachenfrucht
    in gewissen Mengen Heidelbeeren
    ein halber Apfel, aber nur umhüllt von Leinsamen
    Grapefruit
    eine viertel bis halbe Orange
    1 bis 2 Mandarinen

    von allen anderen Sorten kriege ich jedes Mal Darm-/Hautprobleme, allen voran Steinobst.

  7. #21
    Manu
    Gast
    Hallo Ralph,

    bisher noch nicht. Wird aber baldmöglichst getestet. Danke für den Tip.

  8. #22
    Markus
    Gast
    Hi Ralph,

    Kenarinüsse gab es früher als Spezialität bei Orkos.

    Nachdem es sie dann mal eine Zeit nicht mehr gab, suchte ich zusammen mit einer Rohkost-Freundin das gesamte Internet danach ab, doch wir fanden keine weitere Bezugsquelle mehr.

    Eine geraume Zeit später gab es sie dann mal wieder bei Orkos... Nun sind sie wohl gerade mal wieder aus für eine längere Periode.... ;-)

    Wer Kenaris nicht kennt:

    Sie sind nicht jedermanns Fall, doch gerade wenn man mal eine Zeit vegan gegessen hat, können sie richtig gut schmecken, denn sie sind sehr deftig und nicht nur ich fand, dass sie wie Schinken oder sogar fast wie gebratener Bacon schmecken können... sehr herzhaft. Ich mochte sie hin und wieder recht gerne in meiner veganen Zeit...

    Angelika schrieb glaube ich mal, dass sie Kenaris nicht so gerne mag. Dieser deftige Geschmack ist ja oft auch ein Anzeichen für EAGLES....

  9. Der folgende Benutzer sagt Danke an Markus für diesen Beitrag:


  10. #23
    Mr. Bliss
    Gast
    Hey

    Erst mal lich willkommen Schneehase mein Lieber! Schön, dass du hier bist!

    Ich finde es toll, wie dieses Thema hier gerade so intensiv behandelt wird, da ich ja auch damit herumexperimentiere (zusammen mit Bluna, Entwanderer und Schneehase).

    Zitat Zitat von Schneehase Beitrag anzeigen
    Wie wäre es, wenn der Körper hauptsächlich im Fettstoffwechselmodus, in der Ketose, wäre. Dann zwischendurch mal kürzere Zeit im Kohlenhydratstoffwechselmodus. Und ab und an im "Fastenmodus"...?!
    Vielleicht wird Fasten überhaupt nicht mehr nötig sein, da Fasten ja auch eine Art von Ketose ist, nur dass der Körper nicht von Ketonkörpern aus Nahrungsfetten lebt, sondern von Ketonkörpern aus Körperfett. Auch Angelika schreibt ja, dass bei einer guten Rohkost nicht gefastet werden muss. Fasten ist eher eine Auszeit von schlechter Ernährung. Wenn Ketose dauerhaft gesund ist, dann braucht man imho nicht mehr zu fasten.

    Zitat Zitat von Schneehase Beitrag anzeigen
    FETTQUELLEN:
    Meine Hauptfettquellen sind Rohmilchbutter aus Österreich. Von glücklichen Kühen mit Hörnern und wilden Wiesenkräutern...
    Dazu die Pagoden Trinkkokosnüsse von Orkos.
    Rohe spanische & französiche Oliven (Orkos).
    Die Kohlenhydratmenge vom Kokoswasser wäre auch interessant. Hast du schon die Ketostix? Falls nicht, bring ich dir welche mit. Gerade am Anfang finde ich es wichtig zu wissen, ob man auch wirklich in der Ketose ist.


    Zitat Zitat von Schneehase Beitrag anzeigen
    Komischerweise kann ich grade - zum erstmal Mal seit 13 Jahren Rohkost überhaupt - Fisch essen. D.h. ich habe die letzten Wochen zweimal 50 - 70 gramm Thunfisch als Monomahlzeit gefuttert. Und ja... vielleicht probiere ich es beim nächsten Fisch mal mit etwas Grapefruit aus.
    Das fand ich bei dir auch immer erstaunlich und frage mich immer noch, was der Grund für diese Abneigung war. Rohes Fleisch soll ja stark entgiften und eine Abneigung soll ja angeblich dann bestehen, wenn man noch zu sehr vergiftet ist. Kann das vielleicht mit Nüssen zusammen hängen? Eine andere Möglichkeit wären auch zu viele Fruchtsäuren, die zu Nierensteinen führen und somit den Körper an der Entgiftung hindern.

    Zitat Zitat von Schneehase Beitrag anzeigen
    Ob ich später der Kohlenhydatanteil wieder über die 72g (was recht viel und schmackhaft sein kann) hochfahre und mit welchem Effekt, kann ich erst sehen, wenn ich da bin, wo ich hinmöchte.
    Da bin ich auch mal sehr gespannt drauf, wie sich das bei mir entwickeln wird. In der Paleo-Szene sind etliche dabei, die nach einer längeren LowCarb-Zeit wieder vermehrt Kohlenhydrate essen und denen es seitdem viel besser geht. Aber die haben es nie auf Rohkostbasis probiert. Ich denke, dass es auch sehr stark mit der sportlichen Betätigung zusammen hängt. Zu dem Thema Ketose und Sport gibt es auch noch einige interessante Bücher zu lesen.


    Zitat Zitat von Schneehase Beitrag anzeigen
    @Bluna:
    Zitat Bluna
    "Da denkt man sofort an Herzinfarkt, Bluthochdruck, Schlaganfall und solche Geschichten. Dabei geht es doch viel eher darum, welche Fette man isst!"
    Dr.Lutz hat in Tierversuchen mit Hühnern herausgefunden, daß es gerade die Kohlenhydrate (Getreide, Maisfütterung) sind, die bei den Tieren Arteriosklerose verursachen. Ernähren sich die Hühner natürlich, von Würmern, Insekten u.ä. - also Fett & Eiweißreich - bleibt dieses Krankheitsbild aus. Allerdings auch die täglichen Eier!
    (Sprich, der Hormonhaushalt wird durch die vielen Kohlenhydrate so massiv gestört, daß sie später täglich Eier legen...).
    Wäre interessant solche Beobachtungen mal grob auf den Menschen zu übertragen... (...).
    Auch beim Menschen entgleist der Hormonhaushalt in alle Richtungen. Übergewicht, Untergewicht, Haarausfall und Glatzenbildung, Migräne, Wachstumsstörungen, Bindegewebsschwäche, Zellalterung, Impotenz etc.
    Interessant ist auch, dass auch die meisten Pflanzenfresser in Ketose leben. Kühe beispielsweise fermentieren die Ballaststoffe der Gräser in ihrem Darm und dabei entstehen auch Fettsäuren, ergo ernähren sich Kühe auch hauptsächlich von Fett.

    Zitat Zitat von Bluna Beitrag anzeigen
    Danke für die Info Schneehäschen, gruß an Mr.Bliss
    Hey Bluna! Ich hab wieder Internet ab heute! Wir können uns also wieder fleißig austauschen.


    Zitat Zitat von Bluna Beitrag anzeigen
    Wer sich für Rohkost interessiert, dem scheint Silkes Blog sicher nicht entgangen zu sein.
    Da ihre Beiträge mich sehr verunsichern, was Ketose angeht, möchte ich sie hier zur Diskussion stellen:
    In dem Blog werden ganz schön viele Dinge durcheinander gebracht und daraus dann vollkommen falsche Schlussfolgerungen gezogen.

    Zitat Zitat von Bluna Beitrag anzeigen
    Ketose, oder besser, Ketoaszidose, bekommen nämlich auch unbehandelte Diabetiker.
    Sie wirft hier einfach, ohne nachzudenken, zwei verschiedene Dinge in einen Topf. Ketose und Ketoazidose sind nämlich nicht das gleiche. Die Ketose ist der Zustand, wenn keine Zucker mehr zugeführt wird und er Körper stattdessen Fett in Ketonkörper umwandelt, um diese als Energiequelle zu benutzen.
    Die Ketoazidose dagegen ist der krankhafte Zustand der Ketonkörperbildung im Blut, obwohl man große Mengen an Zucker verzehrt. Man hat also einen zu hohen Blutzuckerspiegel und gleichzeitig Ketonkörper im Blut. Die Ketonkörper können dann nicht verstoffwechselt werden und machen das Blut auf Dauer sauer. In der normalen Ketose ist das Blut nicht sauer. Ketoazidose ist natürlich stark gesundheitsschädigend, aber darf nicht verwechselt werden mit der ganz normalen Ketose, die sehr gesund und heilend ist. Jede Kultur weiß, dass Fasten gesund ist und beim Fasten stellt sich der Körper in Ketose um.

    Zitat Zitat von Bluna Beitrag anzeigen
    Das hat erstmal zur Folge, dass der Atem wie Nagellackentferner stinkt, also nach Aceton, worin die Ketonkörper abgebaut werden.
    Mein Atem hat selbst in der tiefsten Ketose nie nach Aceton gerochen und ich wohne nicht allein, also hätte es auch mein Mitbewohner bemerkt, wenn es so wäre. Sie beschreibt Symptome der Ketoazidose, nicht der Ketose.

    Zitat Zitat von Bluna Beitrag anzeigen
    Außerdem wird der pH-Wert des Bluts zu sauer und das kann auf die Dauer lebensbedrohlich werden, weil Enzyme einen ganz bestimmten pH-Wert brauchen bei dem sie optimal arbeiten können.
    Das Blut wird nur in der Ketoazidose zu sauer (daher auch der Name KetoAZIDose), nicht aber in der Ketose.

    Zitat Zitat von Bluna Beitrag anzeigen
    LowCarb ist demnach ebenso schädlich wie es Abnehmpillen und Co.
    Eine ganz klare Falschaussage.

    Zitat Zitat von Bluna Beitrag anzeigen
    Sie beruft sich in dem Vortrag auf eine Studie die gezeigt haben soll, dass Kokosöl ausschließlich den HDL und nicht den LDL Cholesterinspiegel beeinflusst, was ich, aus eigener Erfahrung, nicht glaube.
    Diese Behauptung sollte Silke mal begründen. Falls sie Bluttests gemacht haben sollte und die Cholesterinwerte danach schlechter waren, kann das auch mit vielen anderen Faktoren zusammen hängen. Bei HighCarb mit 300g Carbs am Tag kann das Kokosfett möglicherweise auch negative Auswirkungen haben, da der Körper nicht im Fettstoffwechsel ist. Dann ist aber nicht das Fett der Übeltäter.

    Zitat Zitat von Bluna Beitrag anzeigen
    Außerdem erzählt sie, dass Triglyceride vom Körper in Ketone umgewandelt werden, welche der Energiegewinnung dienen. Triglyceride sind in Kokosöl enthalten.
    Ja, und das ist ja auch gut so. Wo liegt das Problem?

    Zitat Zitat von Bluna Beitrag anzeigen
    Dennoch, tierische Produkte haben ja nicht nur negative Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel,
    Tierische Produkte innerhalb des Kohlenhydratstoffwechselmodus und kombiniert mit Getreide sind in der Tat schlecht für die Gesundheit aber nicht, wenn der Organismus sich voll auf die Verstoffwechselung von Tierischem (LowCarb und LowAcid) eingestellt hat und wenn man Nahrungsmittel meidet, die die Verstoffwechselung behindern.

    Zitat Zitat von Bluna Beitrag anzeigen
    Die Nieren werden zu stark belastet und die Krebsentstehung wird auch damit in Verbindung gebracht.
    Die Nieren haben keinerlei Probleme mit der Ausscheidung von Harnsäure. Wenn sich allerdings durch Fruchtsäuren Salze bilden, die sich in den Nieren in Form von Steinen ablagern, dann staut sich die Harnsäure und kann nicht mehr ausgeschieden werden. Fruchtsäuren sind das eigentliche Problem. Viele Zitrusfrüchte sind Züchtungen jünger als Getreide und sind keine natürlichen Lebensmittel.

    Zitat Zitat von Bluna Beitrag anzeigen
    Zudem habe ich gelesen, dass das Hirn nur 70% der Ketonkörper zur Energiegewinnung nutzen kann. Ich für meinen Teil ziehe es da doch lieber vor 100% Energie aus Glucose nutzen zu können.
    Da hat sie ausnahmsweise mal recht. Bis zu 75% der Energie kann das Gehirn aus Ketonkörpern beziehen, die restlichen 25% dann aus Carbs. Damit fährt es natürlich genauso auf 100% und ist voll leistungsfähig. Das Gehirn schaltet nie vollkommen auf Ketolyse um, und kann immer Glukose verstoffwechseln. Das ist ein weiterer Punkt, den Silke falsch interpretiert hat.
    Lutz schreibt ja auch, dass man etwa 6 BE am Tag essen sollte. Das ist genau die essentielle Menge an Carbs, die das Gehirn braucht.

    Diese Blogeinträge von Silke Rosenbusch sind leider nicht gut recherchiert. Sie verfügt nur über das berüchtigte "gefährliche Halbwissen" in diesem Bereich und sorgt für viel Verwirrung. Daher sind diese Blogeinträge nicht empfehlenswert.

    Zitat Zitat von Manu Beitrag anzeigen
    Außerdem habe ich immer die Erkenntnisse von der Schatalova im Hinterkopf.
    Hallo Manu. Eine generelle Kalorienreduzierung, auch wenn sie Carblastig ist, kann auch zur Ketose führen, da die absolute Menge an Carbs gering ist. Es kommt einfach nur darauf an, dass man nicht zu viele Carbs isst.

    Zitat Zitat von Bluna Beitrag anzeigen
    Jedenfalls strebe ich an, nach diesem Ketose Experiment mal eine säurefreie Rohkost auszuprobieren für ein paar Monate.
    Warum nicht beides auf einmal? Lässt sich doch super gut kombinieren. Ich meide auch alle sauren Früchte momentan.

    Zitat Zitat von Manu Beitrag anzeigen
    Habe auch festgestellt, dass ich definitv zunehme, wenn ich Fett (egal, welches) pur esse ohne Salat etc.Das ist auch ein nicht zu verachtender Faktor. Ketose ja - aber nicht um jeden Preis.
    Ist das mit dem Zunehmen durch Fett bei dir auch in der Ketose der Fall gewesen? Denn im Kohlenhydratmodus setzt Fett in der Tat schnell an.

    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    Meist esse ich so 1-3 Früchte pro Tag, wenn es richtig gut läuft.
    Aajonus Vonderplanitz empfahl auch in etwa diese Menge an Obst und er war super gesund und lebte auch in Rohkost-Ketose. Leider ist er vor ein paar Tagen bei einem Unfall ums Leben gekommen.

    Zitat Zitat von Markus Beitrag anzeigen
    Ketose muss nicht unbedingt sein. Lieber sogar ein klein wenig darüber...
    Eine moderate Menge an Glukose ist ja auch essentiell. Ich denke, die 6 BE von Lutz kommen da sehr gut hin.

    ____________________________________________________

    Übrigens sind Säuglinge immer in Ketose, sonst könnten sie gar nicht überleben. Ihr Gehirn verbraucht noch 75% der gesamten Körperenergie (bei einem Erwachsenen sind es nur noch etwa 25%). Das Gehirn des Babys würde ständig Energie brauchen, sodass das Kind auch während des Schlafens trinken müsste um diesen immens hohen Bedarf zu decken, wenn es nicht in Ketose wäre. Die Ketose stellt Energie aus dem Körperfett dar. Deshalb sind menschliche Babys auch viel fetter als die Neugeborenen von anderen Tierarten, weil der Mensch ein so großes Gehirn hat.

    Was auch interessant ist: Die Glykoneogenese funktioniert nicht nur aus Eiweiß, sondern sogar aus Fett. Aus dem Glycerin des Fettes kann Glukose hergestellt werden.
    http://lchf.de/lchf-wiki/ketose-ketoazidose/

    Cheers!

  11. Die folgenden 4 Benutzer sagen Danke an Mr. Bliss für diesen Beitrag:


  12. #24
    Mr. Bliss
    Gast
    Zitat Zitat von Schneehase Beitrag anzeigen
    Und ja... vielleicht probiere ich es beim nächsten Fisch mal mit etwas Grapefruit aus.
    Grapefruit ist gar nicht zwingend notwendig um Vitamin C zuzuführen. Besser ist es, wenn du etwas Grünzeug mit dem Fisch isst. Petersilie hat ein Vielfaches an Vitamin C verglichen mit Grapefruit. Außerdem vermeidest du bei Verzicht auf Zitrusfüchte die ungesunden Fruchtsäuren.

  13. Die folgenden 2 Benutzer sagen Danke an Mr. Bliss für diesen Beitrag:


  14. #25
    Manu
    Gast
    Hab hier ein Video gefunden mit dem Herrn Vonderplanitz. Er mag ja an sich gesund (was auch immer das heutzutage überhaupt wirklich bedeutet) gewesen sein. Aber ganz ehrlich: wenn er beim Reden Luft holt, hört man schon das Geräusch der Verschleimung vom Eiweiß: http://www.youtube.com/watch?v=4BNxavchR5s.

  15. #26
    Igel
    Gast
    Eure Berichte und Erfahrungen sind ja Gold wert :-) Ist euch das überhaupt bewusst? Danke vielmals!

    Danke auch an Mr.Bliss, der mit seinem Wissen die Texte bereichert!

    Aber genau in dem Ketose und 811 Dilemma befinde ich mich gerade:

    Aufgrund von 811 habe ich gesehen, was Extreme mit dem Körper anstellen (können).

    Ich würde so gerne nach 811 leben, aber auch bei mir stellen sich genau eure benannten Symptome ein.
    Wie erklärt ihr euch das Phänomen, dass es Menschen gibt, bei denen es funktioniert?
    Haben die bessere Gene?
    Warum klappt es hier und bei mir nicht?

    http://fruitupyourlife.blogspot.de/2...-die-sich.html

    Ich hoffe, dass ich durch euch Klarheit in die richtige Ernährung bekomme, da ich mittlerweile gar nicht mehr weiß, was ich einkaufen soll :-)

    Lg

  16. Der folgende Benutzer sagt Danke an Igel für diesen Beitrag:


  17. #27
    Ralph
    Gast
    Zitat Zitat von Igel Beitrag anzeigen
    Ich würde so gerne nach 811 leben
    Warum? Ist das Deine Vorstellung von natürlicher Ernährung?

    LG, Ralph

  18. #28
    Igel
    Gast
    Ich weiß es nicht Ralph:-) Aber das Konzept dieser Ernährung fasziniert mich bis...... zu den obengenannten Symptomen.

    Wobei, wenn du schon so direkt frägst: Nein, meine Vorstellung von natürlicher Ernährung passt ehrlicherweise NICHT zu den Massen von Früchten.
    Ich höre euch zu und lerne :-)

  19. #29
    Bluna
    Gast
    Ich habe mal nach 811 gelebt, dank dem Helmut, und mir hing das Obst nachher aus dem Hals raus.
    Am Anfang ist man wie im Rausch und hat tatsächlich immens Energie, aber irgendwie auch ständig hungrig ( Fructose mach nicht satt) und eher rastlos.
    Irgendwann, wo mich ein saftiges Steak mit schön Kräuterbutter und Salat schon in den Träumen verfolgte, gab ich irgendwann dieser Lust nach und es war geil, soo geil.
    Endlich mal was Wärmendes, Festes, Nahrhaftes zwischen die Beißerchen, das Fett an den Lippen, hach, das war schön. Und erfüllend.
    Kurz danach hatte ich dann auch mal wieder Bock auf Obst!
    Okay, da aß ich noch nicht rohes Fleisch und mit der Kombi war es auch *ne Katastrophe, aber mein Instinkt nach Eiweiß und Fett war genau richtig, denn nach einer eher ausgedehnten veganen Rohkostphase wieder im Anschluss (mit schlechtem Gewissen) landete ich auch schon bald wegen eines Eiweißmangels in den Händen von Ärzten, die dachten, ich wäre essgestört= Magersucht. Blutwerte= Katastrophe.

    Laut Recherche ist 811 UNVERANTWORTLICH, der Mensch BRAUCHT ungefähr 1 Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht und gute Fette, neben dem Obst und Gemüse/Blätter & Blüten.
    Ich kann nur dringend davon abraten! lg, Bluna

  20. Die folgenden 3 Benutzer sagen Danke an Bluna für diesen Beitrag:


  21. #30
    Dattelkern
    Gast
    Hallo Mr. Bliss,

    Zitat Zitat von Mr. Bliss Beitrag anzeigen
    Interessant ist auch, dass auch die meisten Pflanzenfresser in Ketose leben. Kühe beispielsweise fermentieren die Ballaststoffe der Gräser in ihrem Darm und dabei entstehen auch Fettsäuren, ergo ernähren sich Kühe auch hauptsächlich von Fett.

    Ja, sehr interessant. Du glaubst wahrscheinlich auch, daß die Erde eine Scheibe ist, nech ? Stellvertretend auch für das andere in diesem posting anscheinend von dir zusammenphantasierte Geschwurbel hier mal nur dieses zur von dir postulierten ach so gesunden Ketose beim Rindvieh :

    In der Milchviehhaltung wird die Ketose auch als Acetonämie bezeichnet. Sie tritt bei Hochleistungskühen vor allem in den ersten drei Wochen nach der Abkalbung auf. Sie kann sowohl als Primärkrankheit, als auch als Sekundärkrankheit als Folge einer anderen Krankheit z. B. der Gebärparese auftreten.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ketose_....C3.A4rmedizin



    Energan Ketose ist eine nach High-Tech-Verfahren hergestellte energiereiche Paste, die mit Vitaminen und Spurenelementen angereichert ist, sie wird bei Ketose (Azetonämie) eingesetzt, um einen normalen Glukose-Spiegel aufrecht zu erhalten. Ketose ist eine Stoffwechselstörung bei Hochleistungskühen und Milchschafen während der ersten 4-6 Wochen der Laktation.
    http://www.premiumtierfutter.de/ener...p-20598-1.html



    Und dafür, daß DIE MEISTEN Pflanzenfresser in Ketose leben (prust) hätte ich dann gerne mal die Quelle. Wenn das allerdings Burger und Konsorte sein sollten, kannste dir das allerdings sparen...

    (Mein Gott...da hat ja jedes Kind, welches in den 80ern diese englische Fernsehsendung gesehen hat, mehr Ahnung von Veterinärmedizin und den Viechern )



    Zitat Zitat von Mr. Bliss Beitrag anzeigen
    Diese Blogeinträge von Silke Rosenbusch sind leider nicht gut recherchiert. Sie verfügt nur über das berüchtigte "gefährliche Halbwissen" in diesem Bereich und sorgt für viel Verwirrung. Daher sind diese Blogeinträge nicht empfehlenswert.



    Obwohl du damit in Bezug auf diese geltungssüchtige, drittklassige Gelegenheitsschauspielerin und ins Rheinische zugezogene Landei aus dem Pommerland natürlich vollkommen recht hast, würde ich das Gleiche auch über zumindest dein letztes posting behaupten .



    Dattelkern ( ich glaube, es sind doch weit mehr als 90% )
    Geändert von Entwanderer (26.09.13 um 19:22 Uhr) Grund: Wortlaut entschärft

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