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Thema: Wie öffnet man eine Kokosnuss?

  1. #1
    Markus
    Gast

    Cool Wie öffnet man eine Kokosnuss?

    Hi,

    gestern habe ich mir mal wieder eine Bio-Kokosnuss im Supermarkt gekauft und da war eine Beschreibung dabei, wie man sie öffnet.

    Man denke sich darüber, was man will:

    • Haben sie keine Ahnung und nur schnell im Internet was zusammengeklaubt?
    • Wollen sie einen verarschen?
    • Stecken geheime Kreise dahinter, die die Bevölkerung reduzieren wollen?
    • ...


    Ich kann es nicht einscannen hier, daher tippe ich die unmögliche Beschreibung mal ab, damit ihr was zum Lachen habt:

    So öffnen Sie die Kokosnuss

    Schlagen Sie mit Hilfe eines Hammers und eines sauberen Schraubenziehers Löcher in die drei dunklen Augen an der schmalen Seite der Kokosnuss hinein. Durch die Öffnungen können Sie die Kokosmilch ablassen. Danach legen Sie die Nuss flach auf den Tisch und denken sich eine Linie um die Nuss, die etwa auf einem Drittel der Strecke vom schmalen Ende zum anderen Ende hin liegt. Schlagen Sie mit der Unterseite eines Küchenmessers rundum auf diese Stelle. Mit der Zeit entwickelt sich hier ein Riss, den Sie dann mit dem Messer weiter öffnen können.
    Schon erstaunlich.



    Eigentlich finde ich das gar nicht so lustig, denn das birgt doch Einiges an Verletzungspotential und ich brauche drei Werkzeuge dafür und noch dazu eine Menge Zeit. Außerdem ist der Begriff Kokosmilch hier falsch gewählt, denn was gemeint ist, heißt Kokoswasser. Kokosmilch ist das, wenn man das Kokoswasser mit dem Kokosfleisch mixt.


    So schreibe ich hier nochmal kurz meinen Königsweg auf und ich habe auch schon viele Kokosnüsse geknackt

    1. Man öffnet nur ein Loch und das geht sowas von einfach. Man nimmt einfach einen spitzen Gegenstand z.B. eine Schere und bohrt eines der dunklen Löcher frei. Von den drei Löchern ist eines total leicht zu durchbohren und man benötigt dafür keinen Hammer und gar nichts. Ich nehme öfter mal die Rückseite eines Teelöffels oder auch einen Haustürschlüssel. Es reicht auch vollends, nur ein Loch zu machen, um das Wasser ablassen zu können. Man hält die Kokosnuss halt einfach ein bisschen schräg.
    2. Man nimmt sich eine Stofftasche wie man sie anstatt den Plastiktüten im Supermarkt bekommt, legt die Kokosnuss rein, bindet oben zu, geht schnell raus vor die Türe und lässt das Ganze dann ein oder zwei oder drei Male aus Kopfhöhe auf den Asphalt oder Beton fallen und offen ist sie. Man braucht kein Werkzeug dafür, quetscht sich nicht die Finger in einer Spalte der Schale und muss dann auch nicht irgendwelche Einzelteile vom Boden aufklauben wie wenn es wäre, wenn man die Nuss ohne die Tasche auf den Boden werfen würde. Es bleibt alles innerhalb der Tasche.


    Für mich ist das eindeutig die bequemste und sicherste Methode.

    Einen Hammer in der Küche? - Braucht doch kein Mensch!




    Und dann freut man sich über die Nuss:

    Kokosnuss-Coconut.jpg
    By Robert Wetzlmayr (Own work) via Wikimedia Commons

    Meine vom Supermarkt war leider sauer heute - schöner Mist. Nächstes Mal nehme ich wieder eine am Stand mit.

    MfG. vom Ritter der Kokosnuss
    Geändert von Markus (18.08.13 um 16:15 Uhr)

  2. #2
    Samenkorn
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    Hallo Markus,

    um eine Kokosnuss sauber wie ein hart gekochtes Ei zu öffnen, bohre ich zunächst mit Korkenzieher ein Loch und lasse das Fruchtwasser auslaufen. Danach schlage ich mit dem Hammer rund um die beschallte Nuss mit halber Kraft. Die Intention ist die Trennung der Frucht von der Schalle. Dann kommt der Punkt, wann die Nuss sich von der Schalle absetzt und diese einen Spalt nach einem Schlag gibt. Die Kokosnuss kommt absolut ganz und sauber raus. Wie aus dem Ei gepellt. Es kommen drei Teile raus: zwei Schallen und eine Nuss. Außerdem ist die Entfernung der braunen Schicht bei der ganzen Frucht sehr einfach mit dem Messer. Ich habe weder Beton- noch Asphaltplatten hier vorhanden.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Wad Beitrag anzeigen
    Hallo Markus,

    um eine Kokosnuss sauber wie ein hart gekochtes Ei zu öffnen, bohre ich zunächst mit Korkenzieher ein Loch und lasse das Fruchtwasser auslaufen. Danach schlage ich mit dem Hammer rund um die beschallte Nuss mit halber Kraft. Die Intention ist die Trennung der Frucht von der Schalle. Dann kommt der Punkt, wann die Nuss sich von der Schalle absetzt und diese einen Spalt nach einem Schlag gibt. Die Kokosnuss kommt absolut ganz und sauber raus. Wie aus dem Ei gepellt. Es kommen drei Teile raus: zwei Schallen und eine Nuss. Außerdem ist die Entfernung der braunen Schicht bei der ganzen Frucht sehr einfach mit dem Messer. Ich habe weder Beton- noch Asphaltplatten hier vorhanden.
    Das mit dem lockeren Herausfallen des Fruchtfleisches der Kokosnuss funktioniert nur dann, wenn die Kokosnuss nicht mehr ganz frisch ist, aber auch gut kühl gelagert wurde (um nicht zwischendurch zu verschimmeln). Bzw eben während der Schiffsfahrt gekühlt leicht trocknet.

    Das Fruchtfleisch einer frisch(er)en Kokosnuss (wie sie ggf von Versendern alternativ zu Trinkkokosnüssen auch erhältlich sind), ist noch sehr stark mit der Kokosnuss-Schale verbunden und muss meist z.B. mit einem Messer abgehoben werden. Dauert ein bißchen, dafür ist die Kokosnuss aber auch viel saftiger - und hat meist auch noch mehr Kokosnusswasser innen enthalten.
    Achtung, wenn die Kokonuss so leicht herauskommt und es sind weiße Flecken direkt darauf, die sich schon mikrobiell sozusagen auflösen, ist die Kokosnuss meist verdorben.

    Die Methode mit dem Hammer ist ganz interessant, ich habe sonst - wenn ich "Halbschalen" Kokosnüsse wollte, mit der Machete (Buschmesser) quer geschlagen. Ist aber eher unpraktisch, wenn das Fruchtfleisch noch sehr haftet. Deshalb schmeiße ich reife Kokosnüsse gerne mit oder ohne geschlossenen Stoffsack auf einen harten Untergrund (kann auch ein größerer Stein/Fels sein oder ähnlich).

    Interessant finde ich, dass du weder Beton- noch Asphaltplatten bei dir hast oder erst extra dorthin gehen müsstest. Falls du Fliesen hast, willst du diese vermutlich eher schonen und andere Oberflächen sind mitunter zu weich bzw würden beschädigt werden. Vielleicht hast du dennoch die Möglichkeit, einen größeren Stein/Fels/Betonblock zu verwenden. Zumindest wenn du frischere Kokosnüsse erwischt.
    Die üblichen braunen reifen Kokosnüsse sind aber eh älter, sodass sie meist schon gut abgelöst (leicht nach innen getrocknet sind während der Kühlphase im Schiff) sind.

    Durchaus hatte ich aber auch schon reife braune Kokosnüsse im Handel erhalten, die auch noch gut Kokoswasser enthielten und dessen Kokosnussfleisch an der Schale noch gut haftete,
    Da hatte ich dann mit der Machete (Küchenvariante zum Hammer) eher geflucht, weil ich dann das Fleisch mit dem Messer kaum herausbekam.

  4. #4
    Samenkorn
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    Meine Methode funktioniert bei braunen, reifen Kokosnüssen. Und da hatte ich auch Probleme mit frischeren Früchten. Die Machete hat kleine Kontaktfläche im Vergleich zum Hammer, sodass die Schalle schneller zerbricht als das Fruchtfleisch sich von der Schalle absetzt. Gut funktionieren sollte ein Holzhammer mit großer Kontaktfläche.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Wad Beitrag anzeigen
    Meine Methode funktioniert bei braunen, reifen Kokosnüssen. Und da hatte ich auch Probleme mit frischeren Früchten. Die Machete hat kleine Kontaktfläche im Vergleich zum Hammer, sodass die Schalle schneller zerbricht als das Fruchtfleisch sich von der Schalle absetzt. Gut funktionieren sollte ein Holzhammer mit großer Kontaktfläche.
    Also ich will dir den Hammer nicht ausreden. Und Danke, dass du es hier bringst und erwähnst: In der Tat hatte ich es Anfangs auch mit einem Hammer probiert, ist ja durchaus naheliegend wenn man bedenkt, dass dies früher vermutlich mittels Steine aufschlagen gemacht wurde. Ich stelle mir vor: Kokosnuss zwischen größeren Steinen (ähnlich wie in einem Eierhalter) fixieren und draufhauen.

    Die Handhabung, also auch dass ich mich nicht selber verletzte, fand ich schließlich mit der Machete besser - zumindest für die Trinkkokosnüsse und die Kopyor.
    Es dauerte natürlich etwas, bis ich diese dann kaufte, weil so billig ist sie ja dann auch nicht, selbst wenn ein günstiges Angebot irgendwann vorliegt. Ja, die Machete verwende ich tatsächlich nur dafür

    Da fällt mir ein, ich hatte noch eine Methode, bevor ich die Machete kaufte. Die Kopyor ist eine Kokosnussvariante, bei der das Kokosnussfleisch auch innen im Kokoswasser schwimmt. Es ist zwar auch möglich, sie zuerst etwas auszutrinken mit Strohhalm (das eine weiche der 3 Kokosnuss"augen" lässt sich mit einem spitzen Messer/Schraubendreher/Schlüssel auch hier leicht öffnen), jedoch bleibt immer auch Flüssigkeit und nicht zuletzt auch eben das Fruchtfleisch drin.
    In diesen Fällen klopfte ich die Kokosnuss rundum an eine Stufenkante und hielt eine Schüssel darunter. Wenn es dann "popp" macht, rinnt der Saft dann gleich in die Schüssel.

    Also noch eine Variante: Stufenkante

    In meinen ersten Jahren holte ich die reifen brauen Kokosnüsse vorwiegend im Großhandel in Wien. Damals wurden die nämlich so gut wie nie im Einzelhandel kühl gelagert und damit waren sie zu gut 50 % verdorben.

    Schließlich kaufte ich dann doch auch reife braune Kokosnüsse beim Rohkostversender. Und dann wunderte ich mich, dass das Kokosnussfleisch bei denen nicht so leicht herausging. Das ärgerte mich sogar zuerst. Aber so ist sie halt die Natur .. und der Unterschied der Dauer und Art der Lagerung.

    Jetzt hast du mich doch neugierig gemacht, ob ich es mal wieder mit dem Hammer probiere .. aber ich glaube lieber nicht, unser Schraubstock ist nicht so weit zu öffnen, dass ich vermeiden kann, dass meine Hand darunter ist ...

  6. #6
    Administrator Avatar von Angelika
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    Haha, lustig. Jetzt ist mir gerade aufgefallen, dass - zumindest bei meinem derzeitigen Profilbild - ich eine reife Kokosnuss (oder eher reife, keine Trinkkokosnuss) in der Hand halte, dessen reifes Fruchtfleisch ich mit einem Grapefruitlöffel herausschabe.
    Bei der war auch nix mit einfach das Fruchtfleisch herauslösen.

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