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Thema: Rohkost und Corona

  1. #31
    Administrator Avatar von Angelika
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    Zitat Zitat von tatjana Beitrag anzeigen
    Ich habe heute meine Maske angefertigt. Der Stoff stammt von dem Kleid meiner Mutter, gute Baumwolle mit Seidenanteil, vermute ich. In 60-er Jahren in Russland gab es nicht so viel Synthetik in Kleidung, Ganz schlichter Farbmuster, einfach schwarz-weiß gestreift. Da ich sowieso von zuhause arbeite und die Einkäufe erledigt mein Mann, brauche ich eigentlich nicht besonderes oft aus dem Haus. Aber wenn ich schon ab und zu die Maske tragen muß, dann soll sie schon angenehm zu der Haut sein.
    Ja genau, angenehm war (neben Schutz/Barriere) auch ein großes Argument für mich, hierzu selbst tätig zu werden.

  2. #32
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Vor zwei Wochen war im Spiegel ein interessanter Artikel über die Chancen der Corona-Epidemie. Hier ein paar Zitate:

    Die Menschheit steckte schon vor Covid-19 in der Krise, und sie wusste es. Der gegenwärtige Schock könnte heilsam sein und einen Neuanfang einleiten, der in eine bessere, nachhaltigere Welt führt.

    DER SPIEGEL 17/2020
    Man könnte auf die Idee kommen, dass es besser wäre, ganz neu anzufangen, statt den Versuch zu machen, das zerbrochene Alte noch einmal zu reparieren.
    Papst Franziskus sieht die Zeit für eine Umkehr gekommen, weg von der Heuchelei.

    DER SPIEGEL 17/2020
    Alles, was Rang und Namen, Macht und Kapital hat, konstatiert jetzt radikale Veränderung, den Beginn einer neuen Welt.
    Ist es möglich, dass das Virus ein globales Innehalten bewirkt, eine gedehnte Schrecksekunde, in der nicht nur die Gefahr, sondern auch das Rettende wächst? In der sich Unwesentliches vom Wesentlichen trennt? Nach der die wichtigen Aufgaben wirklich angegangen werden? Das Virus wäre dann ein universaler, heilsamer Schock.
    Sind wir bereit für die Einsicht, dass wir unser Leben ändern müssen? Dass die bisherige Form unseres Wirtschaftens zu viele Fehler hatte? Dass der Wahnsinn des modernen Massenkonsums und Ressourcenverbrauchs so nicht weitergehen kann?

    DER SPIEGEL 17/2020
    Covid-19 ist in eine Welt hineingefahren, die in vielen Krisen gleichzeitig steckte.

    Wenn das Coronavirus einen Wendepunkt der Menschheitsgeschichte markiert, dann ist er offenkundig noch nicht erreicht.

    DER SPIEGEL 17/2020

    Der allgemeine Eindruck derzeit ist nicht, dass die Planung einer neuen, besseren Zukunft begonnen hätte. Im Augenblick sieht es eher danach aus, dass alle Kräfte darauf gerichtet sind, das Leben wiederherzustellen, das bis Januar oder Februar als das normale galt

    Die Programme der Regierungen, das deutsche allein ist mit 750 Milliarden Euro ausgestattet, zielen auf eine rasche Rückkehr in die Prä-Corona-Zeit und ihre anschließende Fortschreibung. Als wäre nichts gewesen. Es wird die Hoffnung genährt, die Covid-19-Schäden seien reparierbar, und danach könne endlich wieder alles weitergehen wie gehabt. Es ist unwahrscheinlich, dass das gelingen kann. Aber wenn es gelänge, dann hätte die Welt auch von diesem Desaster nichts gelernt.

    DER SPIEGEL 17/2020

    Denn die Welt, in die das Corona -virus kam, war nicht »normal«, sie war nicht in einer guten Ordnung, wie es uns ein paar Wochen später scheinen mag. Tatsächlich ist Covid-19 in eine Welt hineingefahren, die längst in der Krise steckte, in vielen Krisen gleichzeitig. Schon vergessen?
    Es wäre richtig, wenn der Einschnitt so tief ausfiele, dass ein »Weiter so!« im Schlechten unmöglich würde. Dass sich wirklich neue Perspektiven eröffneten. Die Chance auf eine andere Zukunft. Auf ein Nicht-mehr-weiter-so.

    DER SPIEGEL 17/2020
    Das Erdbeben von Lissa-bon im Jahr 1755 hat Epoche gemacht und darf als einer der Auslöser der Aufklärung in Europa gelten.

    Das Coronavirus könnte ähnliche Wucht entfalten. So wie im 18. Jahrhundert die Vorstellung dieses allmächtigen Gottes zu zerbröseln begann, so lässt sich am Beginn des 21. Jahrhunderts die Frage nach dem Menschen und seinem Wirken endgültig nicht mehr verdrängen. Es ist, als machte der Corona-Schock die multiplen Krisen begreiflich, in die sich die Menschheit mehr oder minder bewusstlos selbst hineinmanövriert hat.

    DER SPIEGEL 17/2020
    Wieso zerstört der Mensch, wieso zerstören wir sehenden Auges unsere Lebensgrundlagen? Wieso sind wir – im Weltmaßstab – seit Jahren so unfähig, das Falsche zu lassen und das Richtige zu tun?

    Wie will eine Kanzlerin, wie wollen Präsidenten und Premierministerinnen, die ganze Völker unter Hausarrest stellen können, den Bürgerinnen und Bürgern künftig erklären, dass sie ein schnelles Verbot von Plastiktüten leider, leider nicht hin-bekommen? Dass es unmöglich sei, schärfere Grenzwerte für dieses oder jenes Gift durchzusetzen? Wer soll künftig noch daran glauben, dass es keine einfache Handhabe gäbe gegen industrielle Tierquälerei, gegen Pestizide, gegen Lärm, schlechte Luft, schlechtes Essen? Wer wird Politiker wiederwählen, die jetzt beim Klimaschutz nicht liefern?

    DER SPIEGEL 17/2020

    Covid-19 wird die Welt verändern, weil sie bereits vor dem Auftauchen der Krankheit mitten im Prozess einer tief greifenden Veränderung steckte.
    Und nun, 2019/20, geht diese »Spätmoderne« zu Ende, das wäre auch ohne Covid-19 so gekommen, nur langsamer. Das Virus wirkt wie der Beschleuniger eines großen kulturellen Wandels.

    DER SPIEGEL 17/2020


    Noch einmal: Die modernen, westlich-kapitalistischen Gesellschaften waren, als Corona kam, bereits in einer tiefen Krise. Und sie wussten es.
    Nüchtern betrachtet, markiert diese Pandemie sehr wahrscheinlich den historischen Moment, in dem die ständige Sorge um die Gesundheit zu einem neuen, dominanten Element der Gegenwart wird.

    DER SPIEGEL 17/2020
    Der Wunsch nach einer Rückkehr in die Sorglosigkeit der Prä-Corona-Zeit wird ein Traum bleiben. Von nun an gilt: Nach der Pandemie ist vor der Pandemie. So wie die Menschheit früher mit der Angst vor dem Atomkrieg lebte, sagte Bill Gates in einem Vortrag vor fünf Jahren, so wird sie von nun an mit der Angst vor tödlichen Viren leben müssen.
    Die landwirtschaftliche Produktion, die Fleischerzeugung, der Umgang mit Frisch-ware jeder Art wird weiter entliberalisiert und reguliert werden. Die Bevorzugung des Lokalen vor dem Internationalen, des Heimischen vor dem Exotischen wird sich verstärken.

    DER SPIEGEL 17/2020
    Die USA werden, wenn sie ihren maßlos verschwenderischen Lebensstil nicht korrigieren, von der Weltgemeinschaft bald als Schurkenstaat behandelt. Europa und China werden sich, als Partner in Fragen des Umweltschutzes, annähern.

    Es wird spannend sein, an dieser neuen Welt mitzutun. Es wird wohltuend sein, falsche Entwicklungen, die sich immer weiterschleppten, fürs Erste zu stoppen. Es wird faszinierend sein zu bezeugen, wie sich ein neues Paradigma entfaltet, wie alte Ideen ableben und neue an Gestaltungskraft gewinnen. Es wird guttun, die Prä-Corona-Zeit zu überwinden.

    DER SPIEGEL 17/2020

    Ich habe mir heute wieder eine Talk-Show zu dem Thema angeschaut. Es wurde gesagt, dass das Leben doch mehr sei als nur den Tod zu vermeiden.
    Wenn die Wirtschaft nochmals heruntergefahren wird, dann könne das ganze Gesundheitssystem in der Zukunft nicht mehr aufrechterhalten werden. usw, usw..
    Da diskutieren viele kluge Köpfe, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die ganze Sache wirklich zufriedenstellend innerhalb des gekochten Systems gelöst werden kann.
    Genauso wie die anderen brennenden Themen wie Naturzerstörung, Klimawandel, Überbevölkerung, Krieg und Flüchtlinge..etc, etc.
    Gleichzeitig halte ich es für unvorstellbar, dass jemals mehr als 0,001% der Menschen dem Kochtopf abschwören werden.
    Vielleicht entsteht in der Zukunft eine Offenheit für alternative Ansätze, wenn die Probleme überhand nehmen und alle Patentlösungen scheitern.
    Ich glaube es zwar nicht so richtig, ich bin aber auch offen dafür dass die Gesellschaft im gekochten Bezugssystem alles in den Griff bekommt und zum Guten wendet.


    Geändert von Tom Ate (In den letzten 2 Wochen um 02:00 Uhr)

  3. #33
    Samenkorn
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    20.11.18
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    14
    Danke
    1
    Thanked 1 Time in 1 Post
    In Tansania wurden eine Papaya, eine Wachtel und eine Ziege positiv getestet.

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