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Thema: Die Einstellung, mit der wir etwas essen und mit der wir leben, ist viel entscheidend

  1. #1
    Wilder Busch
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    Die Einstellung, mit der wir etwas essen und mit der wir leben, ist viel entscheidend

    Die Einstellung, mit der wir etwas essen und mit der wir leben, ist viel entscheidender, als
    was wir wann wieviel essen.



    Demnächst kopier ich den Text dazu hier rein, hat grad nicht so geklappt. Ansonsten könnt ihr gerne
    schon mal was dazu schreiben.

  2. #2
    Wilder Busch
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    Arbeite gerade an einem Thread "Nahrungsquellen außer (bzw. zusätzlich zu) stofflichenen Lebensmitteln"
    Bin etwa 3/4 damit fertig. Also der thread wird diesen hier ersetzten.

  3. #3

  4. #4
    Wilder Busch
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    Es wird schon so etwas wie ein kleiner Ratgeber. Bin immer fast fertig, dann fällt mir noch etwas ein, oder es passiert
    etwas, das ich mit reinnehmen will. Das mal alles aufzuschreiben, ist auch schon allein für mich eine gute Sache.

  5. #5
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    Das klingt ja hochspannend!

    Aber mach ruhig mehrere kleine Beiträge, durchaus in mehreren Themen.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten (auch geduldigen) Leser lieber "kleine" Häppchen lesen mögen.
    -> D.h. es wird eher gelesen, wenn die Texte aufgeteilt sind.

  6. #6
    Wilder Busch
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    Ja stimmt, aber es fallen mir dann auch immer wieder Ergänzungen und Korrekturen für die ersten Punkte ein.

  7. #7
    Wilder Busch
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    Bin erst mal im Urlaub, deswegen hier vorab mein soweit unfertiger, unkorrigierter, nicht überarbeiteter Text
    Danke für die Inspiration in diesem Forum

    Nahrungsquellen außer Lebensmittel



    Vorwort


    Die Einstellung, mit der wir etwas essen und mit der wir leben, ist viel entscheidender, als was wir, wann, wieviel essen.


    Die nummerische Aufteilung nur der Übersicht halber, in Wirklichkeit sind all diese Aspekte dialektisch und als Prozesse in der Zeit miteinander verwoben, wenn wir sie denn, aus der Matrix, die ich hier kreiere, in die Tat umsetzen. Ansonsten existieren sie nur als Informationen im Raum mit latentem Potential.


    I Erfahrungen und Zusammenhänge


    1. Fehler der konservativen Naturwissenschaften und neue Physikalische Grundlagen


    Urprünglich habe ich diesen Text als Antwort auf das Forum Thema „Frühstück ist das neue Rauchen“ verfasst. Es gibt eine Studie, in der behauptet wird, daß zeitiges und viel Frühstück extrem schädlich sei: https://www.rohkostforum.net/threads...s-neue-RauchenWahrscheinlich stimmt das für einige, aber wir sollten auch nicht vergessen, daß solche Thesen auf dem quantitativen Weltbild fußen, welches schon längst überholt ist. Wer seine Absicht und seinen Körper darauf einstellt, verträgt viel Frühstück gleich nach dem aufstehen, setze ich hier als These voran und begründe sie wie folgt:
    Die (noch) bestimmenden Wissenschaften inklusive Naturwissenschaften gehen folgendermaßen vor: Sie berufen sich auf die empirische Vorgehensweise, indem sie Daten erheben, also Messungen vornehmen bzw. Beobachtungen protokollieren. Sie sagen, das muß richtig sein, denn es ist ja alles wissenschaftlich einwandfrei festgestellt worden. Ist es ja auch, aber nur für den Moment und das Objekt der Messung, wobei durch die Messinstrumte und den Messvorgang selber – der ja konstruiert ist und das Ergebniss damit gewissermaßen vorwegnimmt - noch weitere subjektive Faktoren hinzukommen; und es wurde z.B. festgestellt, daß sich auch die Materie der Messgeräte in ständiger Bewegung d.h. Veränderung befindet, und somit nie ein objektiver Wert festgestellt werden kann (siehe auch "Doppelspaltexperiment").
    Wir sollten uns von der Vorstellung verabschieden, daß es so etwas wie eine objektive Wahrheit gibt. Vom Mensch bis zu
    m Atom sind wir A: je nach Situation mehr oder weniger - veränderlichen - äußeren Umweltbedingungen ausgesetzt B: Frei und autonom, mit einem eigenen Willen C: Wir beeinflussen Objekte mit der Art unserer Beobachtung und der dahinterstehendenden Intention (s.o.) und in gleicher Weise ist das ganze Universum subjektiv und es kann sich so oder so entwickeln. Es ist gut, daß es so ist und wir die Freiheit haben, uns verschieden zu entscheiden und positiv Einfluß zu nehmen, auf eine nicht festgelegte Welt und als Bestandteil dieser Welt.
    Zurück zur empirischen Wissenschaft, welche zur induktiven Erkenntnisgewinnung gehört. Was dann meist nicht beachtet wird, ist der Übergang zur Verallgemeinerung, d.h. zur deduktiven Schlussfolgerung. Die Forscher tun so, als ob ihre Ergebnisse allgemein gültig wären, obwohl es sich nur um einzelne Fälle handelt. Ausnahmen werden erst gar nicht untersucht, ignoriert, als unwissenschaftlich abgetan, hilfsweise mit fadenscheinigen Gleichungen und Erklärungen wegdefiniert (welche in ihr Weltbild passen), etc.
    Die Wahrheit passt nicht in ihr Weltbild,
    in der 2 + 2 immer= 4 sein müßte: Die materialistische Welt besteht aus stehenden Wellen, die in der Regel ziemlich konstant sind (nur leicht in sich schwingend), sich aber sprunghaft und unberechenbar verändern können, in akausaler Weise, wenn das Gleichgewicht zwischen Trägheit (Dichte) der Masse und der Gravitationskraft des Raumes aus den Fugen Gerät. Dies hängt mit der Ausdehnung oder Kontraktion von Masse und der damit einhergehenden Vergrößerung oder Verkleinerung des Raumes in der 4., in der Zeitdimension, zusammen, die von der etablierten Wissenschaft komplett außen vorgelassen wird. Durch diese sprunghaften Veränderungen geschehen Mutationen, bzw. die Evolution unter Mitwirkungen des Willens der daran beteiligten Kräfte, bis zu den unteilbaren Elementarteilchen, die sich zwar nicht teilen, aber audehnen und zusammenziehen können und einiges mehr. Diese exponentialen Veränderungen können sich konservative Physiker nicht erklären.
    Das war vielleicht etwas viel Information auf einmal, aber ich hoffe, daß zumindest so halbwegs rüberkam, worauf ich hinaus will.
    Wer sich dafür interessiert, dem sei das Büchlein "Kritik des quantitativen Weltbildes" von Germa Weber empfohlen. Er erklärt in gut verständlicher Weise anhand von Forschungsergebnissen der anerkannten Physik, daß diese im Grunde genommen nur Halbwahrheiten propagiert, dasselbe gilt auch für die Biologie. Dieses Weltbild beruht auf einem festgelegten toten Universum mit toten, eigenschaftlosen kleinsten Materieteilchen und sonstigen Bestandteilen, die nach dem Baukastenprinzip subtrahiert und addiert werden können.



    2. Praktische Konsequenzen


    Wir sollten uns echt fragen, inwieweit identifizieren wir uns mit diesem Baukasten-Weltbild und wollen wir nach ihm leben? Auch in der Rohkostszene sehe ich immer wieder, daß sich viele scheinbar absoluten Bedingungen und Regeln ausgesetzt fühlen, die aber gar nicht so existieren - was manchmal sogar zu paranoiaähnlichen Zuständen führt -; der Konsum von bestimmten Nahrungsmitteln kann nie ein sicheres Resultat zur Folge haben, weil die Bedingungen der Existenz an sich unbestimmt und zukunftsoffen sind.
    Mir hat das Buch von Germa Weber eine Menge Selbstbewußtsein gegeben, was meine Freiheit, Unabhängigkeit und meine Einflußmöglichkeiten angeht, auch bezüglich meiner Ernährung. Wahrheit gibt es nur für jemanden bestimmten und zu einem bestimmten Zeitpunkt, der nächste Moment ist anders, insofern ist alles relativ.


    Ergänzend ist zur Evolution noch zu sagen: die würde sich ja gar nicht entwickeln, wenn sich alles so starr an Konzepten festhalten würde bzw. wenn die Welt in Gesetzen funktionieren würde, die immer und für alle gültig wären (wie beim mechanistisiches Weltbild, Decarte, Newton usw.).
    Nichtsdestotrotz verdamme ich nicht generell Ernährungsstudien und Ratschläge.
    Einiges stimmt schon. Ich denke, es ist gut, einen Mittelweg zu finden, sich einerseits etwas an der Wissenschaft ( wenn sie sich
    nicht nur als solche bezeichnet) zu orientieren, andererseits nicht zu streng mit sich sein, flexibel sein, experimentieren; für mich geht das besser und macht auch mehr Spaß.
    Abschliessend zu dieser Einleitung noch ein paar Sätzeüber über die ständige Wirkung des Geistes auf den Körper und über Plazebo-Studien: Wenn ich mich damit befasse, vergrößern sich wiederum meine Zweifel in die Ernährungswissenschaft wie auch in die medizinischen Dogmas. Es wurde immer wieder festgestellt, das Organismen wegen Plazebopräparaten genau die selben Stoffwechselvorgänge produzieren, wie wenn sie das echte Produkt erhalten hätten, nur durch den Glauben; und es gibt ja auch so etwas wie den negativen Plazebo, den No-Zebo effekt. Also überlegt euch gut, ob ihr euch mit Glaubenssätze bzw. Legenden identifizieren wollt, die möglicherweise erst Effekte auslösen, die sie propagieren (auch in der medizinischen Diagnose/ Therapie gibt es das leider häufig). Vielleicht sollte sich jeder einfach die Ernährungstheorien raussuchen, die zu seiner Ernährungsweise und zu seinem Wohlbefinden passen?
    Soviele Gedanken können Frühstücksgewohnheiten auslösen, passt auch, denn alles ist mit allem verbunden.
    Wer sich für die Themen Geist-Körper Wechselbeziehung, Plazebo u.a. interessiert, dem kann ich folgende Videos sehr empfehlen:
    https://www.youtube.com/watch?v=lVhF...ndex=44&t=371shttps://www.youtube.com/watch?v=aFeO...ruzMh&index=44https://www.youtube.com/watch?v=4tXhdwPE__8




    II Thesen und Fragen zu Nahrungsmittel außer Lebensmittel


    1. Glaubenssätze


    Nachdem ich die Antwort, jetzt hier die Einleitung, geschrieben und verinnerlicht hatte, hatte ich sehr schnell wieder Kraft, die mir seit Wochen fehlte, als Nachfolge einer Low Carb Diät (Zusätzlich mache ich mir seitdem bei jeder Mahlzeit bewußt, was für gute Nahrung ich esse). Ich konnte z.B. beim Fahrradfahren wieder voll in die Pedalen treten, wie früher. Solche Erfahrungen habe ich schon öfter gemacht - andersherum, wenn mich Leute wiederholt vollaberten, wie Unterernährt etc. ich wäre, hatte das manchmal den gegenteiligen Effekt.


    2. Kommunikation


    Nach etwas einer Woche liess die Kraft wieder nach. Dann hatte ich ein langes, intensives Gespräch mit meiner Freundin über alles, was mich zur Zeit bewegt und bedrückt. Sofort kam die Energie wieder zurück, obwohl ich in der Zeit leichten Durchfall hatte, und das Energieniveau hielt wieder einige Tage an, bis es dann wieder leicht zurückging – die Ernährung blieb die ganze Zeit ungefähr diesselbe aber es gab einige Unstimmigkeiten zwischen meiner Partnerin und mir (haben wir inzwischen geklärt).


    3. Genug Luft inhalieren


    Vor einiger Zeit habe ichwieder mal angefangen, gründlich darauf zu achten, daß ich tief und frei Atme. Schon den ersten Tag hatte ich nach einigen Tagen des Energiemangels, ganz besonders viel Energie, wie schon lange nicht mehr und auch sonst ging es mir besonders gut, ich war ungewöhnlich ausgeglichen entspannt, und hatte weniger Hunger. Das ging etwa zwei, drei Tage so. Als ich zusehends wieder vergass, zu richtig zu atmen (und auch die Bekräftigungen der positiven Wirkung meiner Nahrung vernachlässigte), schwand auch die Energie von Tag zu Tag, bis ich wieder mit der Atmung anfing. Auch in der Vergangenheit, z.B. beim Fasten, hat mir Atmung wieder Energie gegeben. Außerdem beflügelt die Atmung meine Phantasie und Kreativität, ich atme sozusagen Ideen. Zu Prana Atmung und zu was der Mensch wissenschaftswidrig noch alles fähig ist, siehe dieses und die anderen Videos dieser Serie (leider hauptsächlich in Englisch)https://www.youtube.com/watch?v=Sgis...index=43&t=10s
    Diese ersten drei Anmerkungen sind die Ausgangspunkte für dieses Thema. Ich bin der lebende Beweis für die Richtigkeit meiner Überlegungen, oder andersherum, meine Versuche und Erfahrungen (in Kombination mit vorherigen Berichten von anderen und meinen Recherchen) führten zu den Ideen. Woher mag diese Energie kommen, wenn offensichtlich ja nicht von der Nahrung durch Lebensmittel? Es könnte durchaus etwas mit dem Vakuum bzw. der nicht ganz so leeren Leere des Raumes zu tun haben. Besonders deutlich ist dies beim Atmen, wo ich ja Zwischenräume, gewissermassen Leere erzeuge, weniger Gedanken, mehr Pausen.


    4. Intention bewußt einsetzen


    Bei einem Zahn hatte ich für längere Zeit immer wieder schmerzen beim Kauen, wohl entzündungsbedingt – deswegen hatte ich die low carb Diät gemacht. Dann habe ich mit positiven Bekräftigungen und Visualisationen bezüglich des Zahnes begonnen. Kurz darauf hat mir jemand geraten, mindestens 8 Minuten mit Kokosöl und Xylit den Mund zu spülen (mach ich zwei mal täglich). Dann hatte ich etwa 3 Wochen keine Schmerzen mehr. Zufall?
    Dann fingen Schmerzen beim Kauen auf der anderen Seite an, wo ich eine Zahnruine habe und der Bereich war siehtlich entzündet. Zwei, drei Tage später fingen während einer Mahlzeit auch wieder Schmerzen auf der linken Seite an. Außerdem war mein Kiefer links verkrampft. Ich machte während des Essens wieder Visualisationen – ich könnte es auch Zaubersprüche nennen – erst passierte nichts. Dann dachte ich an andere Dinge und wenig später bemerkte ich, dass die Schmerzen beim Kauen auf der linken Seite und die Verkrampfung des Kiefers komplett verschwunden waren und mit der rechten Seite konnte ich wieder vorsichtig kauen, was seit einigen Tagen nicht möglich war. Rechts über dem Zahn war auch die Entzündung zurückgegegangen. Es schien mir, dass die Schmerzen weggegangen waren, als ich vergessen hatte, daß sie da waren; als ob ich sie vorher durch meine Gedanken erschaffen hätte.
    Vielleicht eine halbe Stunde später bemerkte ich wieder ein wenig Schmerzen auf der linken Seite, ich wiederholte den Vorgang und es klappte wieder in derselbern Weise. Am nächsten morgen führte ich wieder eine Visualisation durch, um die Besserung meiner Zähne zu manifestieren und danach hatte ich zwei Tageüberhaupt keine Entzündungen mehr im Mund oder Schmerzen beim kauen. Dann hatte ich wieder Schmerzen beim Essen, Visualisation, Schmerzen weg, Schmerzen kamen wieder, dann ändertnsich für einige Zeit fast schon von Moment zu Moment, je nachdem, was ich grad denke oder fühle (Ich hatte mal ein entzündetes Nagelbett, da änderte es sich mit den Schmerzen auchvon moment zu moment, sie kamen und gingen, je nachdem, ob ich mich über etwas aufregte oder entspannt war). Kurze Essenspause und nach einiger Zeit des Kauens merke ich, dass es überhaupt nicht mehr weh tut, von Entzündungen auch nichts zu sehen und das blieb so bis zum Abendessen. Dann Links wieder etwas Schmerzen und Entzündung.
    Ich frag' mich, ob das Xylit/ Kokosöl so gut wirkt, weil die Frau, welche mir es vorgeschlagen hat, dieses mit so viel Überzeugung empfahl, und ich deswegen so fest an die Wirksamkeit geglaubt hatte? Oder liegt es doch eher an den Substanzen?
    Ich gehe davon aus, daß wir zu sehr plötzlichen und drastischen Veränderungen fähig sind, was Krankheiten angeht oder auch Verdauung/ Verarbeitung von Lebensmitteln – wobei dies wohl schon oft Leute festgestellt haben, aber von der Wissenschaft der Herrschenden natürlich als Quatsch abgetan. Chronische Krankheiten oder auch Verdauungsprobleme inklusive weit verbreiteter Probleme mit bestimmter Nahrung oder bestimmten Kombinationen sind möglicherweise hauptsächlich deswegen so häufig bzw. chronisch, weil wir uns darauf einstellen und programmieren, daß es so sein soll.
    Wenn unser Geist schon so einen Eifluss auf Entzündungen hat, wie ist es dann wohl mit Lebensmitteln und unserer Erwartungshaltung dazu? Was für eine Kraft wir als Gruppe haben könnten, wenn wir unsere Vorstellung und unseren Willen gemeinsam einsetzen, wir könnten die materielle Wirklichkeit mitsamt unserer körperlicher Verfassung wohl wesentlich beeinflussen. Das geht ja auch z.B. bei Glaubensgemeinschaften und deren sogenannten Wunderheilungen oder siehe SPK/ Patientenfront weiter unten und siehe auchauch Einleitung, 1. Unterkapitel: Sprunghafte Veränderungen durch den Willen verursacht.
    Wieso noch sind diese Potentiale relativ schwer zu verwirklichen? Mir ist bei mir und anderen aufgefallen, dass sich positive Veränderungen immer wieder manifestieren, aber meistens nicht von Dauer sind, seien es Spirituelle oder Körperliche; und weil sie meist nicht von Dauer sind und auch nicht rational-quantitativ erscheinen, wie wir es von unserem Weltbild gewohnt sind, verlieren wir in der Regel auch wieder den Glauben daran (siehe auch Kapitel 3, Punkt 2). Wobei, wir könnten es auch umdrehen, weil wir nicht wirklich dran Glauben, sind Glückserfahrungen und körperlichen Fortschritte oft nicht von Dauer.
    Es liegt insbesondere auch an der Medizin, die dann Diagnosen wie - zu meinem Problem - „Paradontose“ stellt, und damit definiert sie es als chronische Beschwerde und normalerweise übernehmen Patienten dann so ein Bild. Anderenfalls könnten wir es auch kommende und gehende Entzündungen und Schmerzen wahrnehmen, als Ausdruck unseres momentanen Gesamtbefindens.
    So auch mit der Verdauung: Ich hatte längere Zeit - und jetzt auch wieder - „chronischen“ leichten
    Durchfall. Bei Änderungen der Umgebung, besonders befriedigenden sozialen Erfahrungen oder nach sexuellem Lustgewinn hörte das manchmal bei gleichenbleibenden Ernährungsgewohnheiten für ein, zwei Tage oder mehr auf, aber fing dann wieder an. Ähnlich bei einer chronischen Bronchitis, die über ein halbes Jahr begleitete: Nach intensiver Atemmeditation merkte ich wiederholt einige Stunden gar nichts mehr davon, dann fing es wieder an. Der Husten hörte aber erst ganz auf, nachdem ich den zugrunde liegenden, soziale Konflikt, bzw. die damit einhergehende Kränkung, aufgelöst hatte. Im Prinzip ist es das gleiche mit meinen meinen Energiegewinnen durch Pranaatmung oder mit Lichtnahrungsaktivisten überhaupt: Meistens treten die Effekte nur temporär auf, weil die dahinterstehende Ursache, das dahinterstehende Prinzip nicht verstanden wird oder zumindest nur intellektuell, aber nicht als tiefgehende Erfahrung und wirkliches Wissen, welches nicht an Gedanken gebunden ist.
    Ähnliches auch mit psychischen Gipfelerlebnissen und Perioden: Einmal wäre ich fast mit einem Taxi verunglückt , es ging aber noch grade gut. Die nächsten Tagen war ich super glücklich, spürte meine Endorphine; all die kleinen Problemchen, die uns sonst den Alltag versauen, juckten mich nicht, ich war einfach froh, daß ich am Leben war. Doch dann kamen wieder Sorgen, Zweifel, Unzufriedenheit, Hadern mit mir und dem Leben. Am deutlichsten war dies, als ich mich auf dem Rückweg einer Wanderung verlaufen hatte, weil ich mir den Hinweg an einer Stelle nicht richtig gemerkt hatte, ich regte mich voll über mich auf. Aber eigentlich war dies auch ein Symbolischer Hinweis, ich sollte mich daran erinnern, dass es mir so gut und sorgenfrei gehen kann. Als zweite, verstecktere Botschaft würde ich hineininterpretieren, dass wir eh alle uns verlaufen haben, in einer
    extrem entfremdeten Gesellschaft, und dass es deswegen relatvi egal ist, wo wir grade sind. Es kommt nur auf unsere Perspektive drauf an, wie bewerten wir das, was wir erfahren? Bringt es uns aus dem Rhythmus, verzweifeln wir dran oder können wir es locker sehen, vielleicht sogar mit Humor? Obwohl „es kommt nur auf unsere Perspektive drauf an“ ist leichter gesagt als getan.
    Hier kommt diese Matrix ins Spiel, diese geistig-spirituelle Ebene, auf der alles vorgeformt ist, was sich dann auf unserer handfestern Welt ereignet und verkörpert. Einerseits gibt es für diese Matrix für jeden einen individuelle Anteile (Ego, höheres Selbst, Seele) andererseits gibt es eine kollektive Matrix der Menschheit und auch der Flora und Fauna, von anderen Wesenheiten usw., vermutzlich was den Menschen betrifft auch genannt „morphisches Feld“ oder „kollektives Unbewußtes/ Kollektives Bewußtssein“.
    Dies reißt uns sehr leicht wieder in alte, festgefahrene Strukturen hinein und manifstiert sich dann auch wieder körperlich.Ich kann mir vorstellen, daß die sehr stabilen, stehenden Wellen, aus denen unsere Materie besteht, das ihrige dazu beitun (siehe I.1), wenn wir ihnen nicht etwas anderes anbieten - interessanter Gedanke, daß wir aus beseelten Elementarteilchen bestehen und mit ihnen in ständiger Kommunikation sind, mir scheint, das ist Tatsache. Spannend auch der Vergleich zwischen unteilbaren Teilchen, die miteinander Kommunizieren und verschiedenen Menschen, die dasselbe tun, und daß wir zu etwas Größerem, Umfassenderen gehören.
    Diese ganze Abhandlung handelt eigentlich davon, wie wir aus aus diesen starren, sich wiederholenden Strukturen ausbrechen können, d.h. auch wie wir selber Schöpfer werden können und dies ist auch unsere nächste, evolutionäre Stufe oder Aufgabe. Wie gesagt, wir sollten uns von den Gedanken befreien, daß wir nur Spielfiguren in einem vorgeformten Universum sein können. Nein, wir können dieses Universum, und in diesem insbesondere jeder sein Eigenes aktiv gestalten.
    Je mehr Leute dies realisieren, desto eher kann es zu Kettenreaktionen kommen, denn wenn wir sehen, daß es viele andere tun, ist es für uns auch leichter; konservative, angebliche unverrückbare Regeln und Gesetze verlieren an Bedeutung, wobei der Kern des Problems ist für mich – und ich kann das nicht oft genug wiederholen – das (naturwissenschaftliche etc.) quantitative Weltbild und das ökonomische Tauschwertdenken, auf denen unserer Zusammenleben beruht.


    Hierzu ein Text auf deutsch und ein englischsprachiges Video, was sie grade dargestellten Zusammenhänge auf den Punkt bringt:
    https://compassioner.com/allgemein/kollektiven-bewusstsein-unsere-realitaet-veraendern/
    https://www.youtube.com/watch?time_continue=1009&v=DZZuQxRvjXU


    Eckerhard Tolle über kollektive Gedankenformen (englisch):
    https://www.youtube.com/watch?v=rWFVi1cPUZo
    Gedanken sind nicht schlimm, nur die Identifikation damit.
    Gedanken und Gefühle haben individuelle Nuancen, sie haben ihren Ursprung aber immer in den Gedanken – und Gefühlsformen des kollektiven Bewußtseins.
    Auf die Ernährung bezogen: Was nützt mir die beste und teuerste Nahrung, wenn ich denke, daß ich mich trotzdem noch mangelhaft ernähre?




    5. Autonome Elementarteilchen


    Elementarteilchen können sich aus sich heraus entwickeln - ohne äußerliche Einflüsse – und ihre Qualität steigern, weil sie es wollen(siehe Einleitung). Unsere Lebensqualität verbessern, unseren Organismus aktivieren, einfach, indem wir uns dazu entscheiden.


    6. Paradox der Ernährungstheorien


    Passen sich eher die Konsumenten an ernährungswissenschaftliche Theorien an und verändern damit die Fakten zugunsten der neuen Theorien, oder beziehen sich die Theorien eher auf die Konsumenten?


    7. Nachteile von Diagnosen und Laborwerten


    Mit medizinischen Diagnosen und der Erhebung von Laborwerten geht meist schon die Angst vor Mangelernährung einher. Siehe dazu auch „Plazebo-Effekte“ bei #8 unter obigem link.
    Berechnende Charaktäre wollen schon im voraus und im Einklang mit den gängigen, gesellschaftlichen Gedankenmustern (siehe weiter unten) völlig sicher gehen, daß sich ihre Zukunft in einer bestimmten Weise entwickelt. Eine Alternative dazu wäre Intuition, und Vertrauen zu sich selbst, auf die Lebenskraft, auf das Universum und seinen fließenden Zustand und auf Gott bzw. den Sinn in dem Ganzen.


    8. Sich gegenseitig und der Erfahrung widersprechende Ernährungstheorien


    Unterschiedliche, sich eigentlich gegenseitig auschließende Rohkost Theorien funktionieren für einige Menschen jeweils auch in der Praxis; oder auch langjährige Rohkköstler ohne theoretisches Wissen und mit einer Ernährungsweise, die eigentlich zu Defiziten führen müßte, sind oft sehr fit. Wie kann das sein?


    9.Werte des Wirtschaftssysteme und der Naturwissenschaften


    Unsere Wirtschaftssystem bzw. unser Überlebensprinzip, basierend auf Tauschwert bzw. Geld, funktioniert nach demselben Prinzip wie die pseudo-objektive quantitative Wissenschaft: Der Tauschwert einer Ware ist per Definition nur flüchtig für den Moment des Austausches von Ware gegen Geld gültig (oder solange die Ware im Regal steht). Dieser Moment der Gleichsetzung ist uns aber in der Regel nicht bewußt. Dasselbe gilt für die Verallgemeinerung von empirischen Daten in anderen Wissenschaften; sie stimmen nur zum Zeitpunkt ihrer Erhebung und selbst da nur annähernd (sieheI.1). Zudem ist der Tauschwert, so wie auch die Werte in den Naturwissenschaften, fiktiv, weil es in der Wirklichkeit oder Natur keine exakten Zahlen und nur Unterschiedliches bzw. keine völligen Gleichheiten gibt, und weil sich alles in ständiger Veränderung und Bewegung befindet.




    10. Vergleich zur Magie


    Magie - Schadzauber wie auch weiße Magie - fußt auf Ähnlichkeiten bzw. Gleichsetzung von an sich Unterschiedlichem, zusammen mit der Manipulation von Überzeugungen. Das funktioniert oft sehr gut, weil die künstliche Gleichstellungen von Unterschiedlichem eine der tragenden Säulen unseres gestörten Gesellschaftssystems sind.
    Magie tut so, als ob Verschiedenes dasselbe wäre. So verursacht sie Effekte oder Energiezu bzw. Abnahme auf der materiellen, körperlichen Ebene. Beispiele wären ein Schamane, der so tut, als ob er etwas aus seinem Patienten rausoperiert, in Wahrheit ist es aber nur ein Stück Schweinefleisch etc. Der Patient glaubt an die Operation und sein Leiden/ (...was auch immer in seinem Körper störte) verschwindet. Auf der dunklen Seite wären Vodoo-Praktiken ein Beispiel.
    Dasselbe gilt im Positiven wie im Negativen mit Ernährungswissenschaftlichen Theorien: Wenn Mensch fest daran glaubt, daß sie für alle und damit auch für ihn gültig sind, wird sich sein Körper wahrscheinlich auch so verhalten. Wenn große Teile der Bevölkerung so denken, manifestiert sich das dann selbstverständlich auch und die Empiriker haben zusätzliche Argumente für die angebliche Allgemeingültigkeit ihrer Erkenntnisse; es gibt bestimmte, häufig vorkommende Zusammenhänge zwischen Ernährung, Verdauung und weiteren körperlichen Reaktionen darauf, aber die sind Menschengemacht (oft noch nicht sehr lange her) oder im Laufe der Evolution so entstanden, aber es sind keine absoluten Naturgegebenheiten und sie sind veränderbar.
    Im Prinzip ist es dasselbe mit ärztlichen Diagnosen oder Ernährungsratschlägen von selbsternannten Experten, sie sind speziell richtig, aber nicht generell(und auch wenn sie es anders meinen, sagen tun sie es meistens schon mit dieser Botschaft von: „dies ist DIE Wahrheit“).
    Sogenannte wissenschaftliche Wahrheiten, Statistiken, Theorien, Ergebnisse von Experimenten, Berechnungen oder Erfahrungswerte von Freunden und Bekannten können in der Ernährung wie Zauberformeln wirken, wenn wir fest dran glauben. Wie in der Magie kann das nach dem Prinzip funktionieren „je komplizierter, desto besser wirkt es“. Andere, verstärkende Faktoren sind möglicherweise vererbte und nicht immer vorteilhafte Tendenzen unserer Organismen auf bestimmte Nahrungsmittel in typischer Weise zu reagieren (siehe oben).




    III Grundlagen der Lebensenergie


    1. Die Grundlagen


    Ich habe die Erkenntnisse aus diesen 10 Punkten mal zusammengefaßt, in einige Grundlagen, aus denen wir Lebensergie gewinnen können. Selbstverständlich haben diese Faktoren auch einen großen Einfluß darauf, wie unser Organismus Essen verarbeitet, überhaupt auf unseren Stoffwechsel, unsere Körper, unser Gesamtbefinden. Die Reihenfolge ist zufällig, es gibt keine Hierarchie unter den Punkten, für jede(n) mag etwas anderes (grade) wichtiger sein.


    1.
    Gelebte Gemeinschaft, soziale Kontakte, Liebe


    2.
    Nichts tun (sich mit nichts ablenken), alleine sein, Meditation


    2.
    Atmung (siehe auch Punkt 3 unter „Thesen und Fragen“)


    3.
    Glaube in Kombination mit Wissen – Wirklichkeit hat auch etwas mit dem zu tun, was wir sehen und Erfahren wollen. siehe Doppelspaltexperiment: https://www.youtube.com/watch?v=FwBb...h&index=2&t=0s


    4.
    Entspannung bzw. Vermeidung von schädlichem Stress, Angst etc. Wichtig dafür auch Geduld bzw. sich Zeit zu nehmen und der folgende Punkt:


    5.
    Liebe zu sich selbst – alle Regungen, Gedanken, Gefühle, Fehler zulassen. Sich verzeihen können. Daraus folgt die Liebe zu unseren Mitmenschen und allen Kreaturen, auch zu Mutter Erde.


    6.
    Sexualität und Berührung


    7.
    Natur


    8.
    Nahrung in Form von Lebensmitteln


    9.
    Bewegung


    10.
    Kreativiät (sinnvolle, bedeutungsvolle - Bedeutung für mich – Projekte)


    11.
    Beobachtung


    12.
    Entscheidung


    13,
    Tun (Zum Schluß), und die ganzen Punkte vergessen.


    14.
    Durchhalten, Festhalten – einfachen tun, dabei bleiben und schauen, was passiert, ohne Erwartungshaltung


    15.
    sich freuen


    16.
    Loslassen – Aufhören


    17.
    Im Moment sein


    2. Aspekte, die bei allen Punkten wichtig sind


    Zuerst habe ich diese Anmerkung für das bewußte Atmen geschrieben, und dann ist mir klar geworden, daß dies ein generelles Prinzip ist hinsichtlich Veränderungen, die wir anstreben. Die Kunst liegt darin, einen Mittelweg zwischen Achtsamkeit, Konzentration und Anstrengung und dem Loslassen dieser Bemühungen zu finden; nichts erzwingen, kein Perfektionismus, nichts erreichen müssen. Beim Atmen z.B. ist tiefes, bewußtes Einatmen wichtig und das Problem ist das Anhalten des Atems. Wenn wir den Atem aber übertrieben und gelenkt einziehen, um etwa besser beim Atmen bleiben zu können und ungewollte Gedanken loszuwerden, können wir uns verkrampfen oder die Luft wird knapp. Genauso kann der Wunsch nach Entspannung z.B. bei Meditation, ins Gegenteil umschlagen, wenn wir mit unseren Bemühungen nicht zufrieden sind und uns zu sehr anstrengen.
    Einige geben dann auf. Das ist aber unklug, denn nur, weil es grad bei mir nicht klappt, heißt es noch lange nicht, daß es morgen nicht viel besser gehen kann. Es ist sogar sehr natürlich, daß Übungen oder Disziplinen oder mein Atem täglich und jeden Moment unterschiedlich ausfallen.
    Es ist ein Zeichen von großer Stärke, Scheitern zuzulassen, anstatt sich dagegen zu wehren. Dasselbe gilt auch, bis auf einige Ausnahmen, für zwischenmenschliche Konflikte. Je mehr wir uns gegen jemanden wehren, desto mehr verstärken wir den Konflikt zu der anderen Person und auch in uns selber.
    Anstatt an inneren Widersprüchen oder Enttäuschungen oder vermeintlicher Unterlegenheit im Vergleich zu anderen oder anderen äußeren oder inneren Umständen zu verzweifeln, sollten wir einfach anschauen, was vorgeht und unsere Reaktion darauf, beobachten, weiter machen und uns auf den Glauben unseres mit allem verbundenen höheren Selbst besinnen, und auch die Liebe zu uns selbst bekräftigen. Visualisationen, Bitten oder Beten, das Aussenden eines Impulses in die Matrix können auch sehr hilfreich sein, besonders, wenn sie gleich danach losgelassen werden. Matrix Energetics ist diesbezüglich ein spannender Ansatz.
    Also nochmal, etwas - z.B. Ernährung, Bewegung (Sport), intensiv Nachdenken oder nicht denken (wollen) als Weg zur Erkenntnis -, zu verbissen, leistungs - und ergebnisorientiert zu tun, kann nach hinten losgehen und u.a. auch zu körperlichen Symptomen führen. Etwa beim zuviel Denken oder nicht denken wollen können Kopfschmerzen auftreten, bei zu viel Joggen Gelenkprobleme, bei bestimmten Diäten Energieprobleme. Zusätzlich kann Stress auftreten. Wir sollten über körperliche Symptome wie Verspannungen oder beginnende Kopfschmerzen dankbar sein, weil sie uns zeigen,
    daß wir etwas falsch gemacht, nun können wir darüber reflektieren und es ändern.
    Auch Erfolg kann uns vom Weg abbringen. Schon häufig habe ich gedacht, ich habe es jetzt geschafft, ich habe es Begriffen, ich bin da, wo ich immer sein wollte. Das war ich vielleicht auch für ein paar momente so, aber begriffen hatte ich es nicht und meine Erkenntnis hatte ich nur gedacht.
    Wenig später war ich wieder verwirrt und schlecht gelaunt, denn das eine oder andere Problem wurde ich wieder mal nicht mehr los. Ich hatte an einem angenehmen Zustand festgehalten, und deswegen spielte mir das, was die meisten Schicksal nennen was ich aber selber kreiert hatte, zwangsläufig einen Streich. Wir sollten uns im Klare,n darüber sein, dass wir durch Höhen und Tiefen gehen und dass Erleuchtungen sehr selten sind und wenn es so weit kommen würde, würden wir es schon merken. Gedanken wären dann automatisch zweitrangig, vermute ich. Zurück zu der allgemeinen Unzfriedenheiten mit Ergebnissen von Bemühungen:


    Tieferer Hintergrund dieses Verhaltens ist das in unserer kapitalistischen Kultur vorherrschende Leistungs-Vergleichs, Konkurrenz, Tauschwertdenken (siehe dazu die Ausführungen an anderen Stellen). Auch wenn die nach dem quantitativen Weltbild ausgerichtete Gesellschaft und ihre Institutionen es uns weismachen wollen, erwünschte Lebensprozesse funktionierengrade nicht genau nach Anleitung und nicht zwangsläufig, so nach dem Prinzip, tue ich „A“ kommt „B“ raus.
    Jede(r) sollte sich einfühlen, intuitiv Dinge tun, die grade stimmig erscheinen und auf eine Art, die grade gut tut. Dieser Text ist nur ein grobes Gerüst zur (Um)orientiierung, mehr nicht. Es ist auch gut, diesbezüglich ein eigenes Konzept zu entwerfen.
    Ich habe das Thema der zu großen Ambitionen hier so ausführlich erläutert, weil diese selbst inszenierten Überforderungen für mich der Hauptgrund waren, warum ich wiederholt aufgegeben und mich als unfähig angesehen habe, also den Punkt „Wissen/ Glauben“ nicht beachtet habe.


    3. Speziellere Erläuterungen zu den Grundlagen der Lebensenergie


    3.1 Kreuzreaktionen


    Einige dieser Punkte reichen für Meister im Prinzip schon alleine oder zumindest in Kombination mit ein, zwei weiteren Punkten, für körperliches und geistiges Wohlbefinden.
    Jedoch dürfte es in der Regel sehr schwierig bis unmöglich sein auch nur bei der Auslassung eines Punktes zu einem glücklichen Dasein zu gelangen.
    Sicherlich kann eine der Acht Grundlagen, wenn sie im Mittelpunkt steht und besonders gründlich ausgeführt wird, sehr viel zur Erfüllung der anderen Grundlagen beitragen. Beispiele:
    Durch sehr gute, ausgewogene Rohkosternährung werden wir spiritueller und können uns besser sozialen Kontakten öffnen, ein Gespür für die Bedeutung unseres Atems und des Lebens im Moment entwickeln oder unsere Liebe zu uns selbst, zur Natur und zum Leben entdecken usw.
    Ähnliches gilt für Prana Atmung, wobei wir hier dann die Grundsubstanz unserer stofflichen Nahrung, die Lebensenergie, äußert eingehend und intensiv kennenlernen. Damit das klappt, ist Punkt 3 „Glaube“ von großer Bedeutung; es ist nicht grade einfach, das Vertrauen dafür zu entwickeln, bei all der Propaganda gegen Phänomene wie „Prana breathing“.
    Eine andere Frage wäre, ob es für uns überhaupt erstrebenswert ist, von Licht zu leben oder von perfektionierten und komplizierten Diäten und ob wir uns nicht lieber mehr mit Grundlagen wie Gemeinschaft, Glaube, Liebe befassen wollen? - wobei Ersteresund jeweils letztere Beispiele gehen natürlich auch zusammen und können sich auch gegenseitig verstärken (siehe oben).


    Es ist inzwischen einige Zeit vergangen, und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es doch ganz gut sein kann, sich auf einen Punkt zu konzentrieren. Wie beschrieben, widmen wir uns dann den anderen Themengebieten auch mehr; im Sinne davon, daß diese Kreuzreaktionen dann automatisch geschehen (vielleicht wie beim Doppelspaltexperiment, wo sich ein Elektron teilen kann?). Also kürzlich hatte ich mit den Punkten „sich Zeit nehmen“ und Atmung angefangen, dann habe ich „sich Zeit nehmen“ rausgenommen, weil ich damit gelegentlich überfordert war. Bei der Atmung bin ich schon ca. einer Woche geblieben, uns es passieren erstaunliche Ereignisse. Es ist wichtig durchzuhalten. Sonst hatte ich immer schon nach ein, zwei Tagen aufgehört, auf den Atem zu achten, weil ich mit dem Ergebnis, dass sich nicht mit meinen hochgesteckten Ambitionen deckte, nicht zufrieden war.
    Oder ein anderes Beispiel: ich lebte für einige Wochen nach dem Motto, mich selbst nicht zu verletzen, also gut zu mir zu sein; ich könnte auch sagen „Liebe dich selbst“. Damit kam automatisch der Glaube an mich selbst bzw. das Wissen von mir selbst, und mehr Ruhe und Gelassenheit, denn wenn ich mich gestresst hätte, wäre ich ja nicht gut zu mir selbst gewesen. Genauso war es mit dem Zulassen von Gedanken und Gefühlen, um gut zu mir zu sein, mußte ich auch diese Regungen lieb haben. Ich könnte noch einige andere Punkte nennen, die dann eingetreten sind.
    Ich weiß gar nicht genau, warum ich dann aufhörte, besonders auf die Liebe zu mir selbst zu achten. Ich glaube, da spielte die Bemerkung eines Freundes, der meinte, er glaube nicht an so etwas; außerdem irrte ich mich in meiner Einschätzung, daß diese Achtsamkeit auf die Liebe mittlerweile von alleine geschehen würde. Dazu kamen dann noch enttäuschte, Gedanken und Gefühle. Die Gründe waren ziemlich banal. Es war nach dem Motte, daß ich gleich alles auf einmal wollte, aber so einfach war es nicht.
    Für jetzt halte ich die Atmung für das beste Mittel, weil ich dafür nicht denken muß, was ich viel zu viel tue, sondern im Gegenteil, das bringt mich vom Denken ab. Wobei, ich bin nicht immer beim Atem, das wäre viel zu anstrengend - hatte ich schon öfter versucht – aber ich komme immer wieder dahin, und deswegen atme ich auch insgesamt tiefer. Außerdem: Ruhe, Langsamkeit und Gelassenheit kommen dadurch häufig schon automatisch. Es war also kein Fehler, letzteres aus meiner Liste der besonderen Aufmerksamkeit zu streichen.




    3.2 Zu den einzelnen Grundlagen


    1. Gelebte Gemeinschaft


    Der Glaube könnte der einfachste Weg sein, aber dann fehlt oft die Bestätigung und wir kommen vom Weg ab. Gelebte Gemeinschaft, sei es eine Liebesbeziehung oder z.B. eine Kommune, und letzteres vielleicht noch viel mehr, können Multiplikatoren unserer Entwicklung sein, indem wir uns gegenseitig spiegeln, reflektieren, zwischen Fehler und Fortschritt lernend weiterkommen, so wie es auch jeder für sich alleine tun kann, aber zusammen ist es meist einfacher. Gemeinschaft kann der einfachste, direkteste Weg sein, ist aber oft schwierig, da kapitalistische Wertmuster von Besitz, die sich auch auf das Ego/ die Psyche beziehen einen Keil zwischen uns werfen. Dieses System, angefangen in der Familie, weiter in Staat, Erziehung, Schule, Uni, Ausbildung, Medien, Nachbarn usw. produziert Charaktermasken, die einen überzogenen Fokus auf ihren Selbstwert legen und auf Konkurrenz. Eine häufige Frage „Wie sehen mich andere“. Jeder ist mehr oder weniger davon betroffen und wird in Paarbeziehungen, Familie oder anderen Arten von Gemeinschaft damit konfrontiert. Die Frage ist, sehen wir diese Probleme und Konflikte nur als persönliche Schwierigkeiten oder behandeln wir den Gesamtzusammenhang?
    Das SPK/Patientenfront ist eine Bewegung, die sich sehr ausgiebig mit diesen Fragen beschäftigt, insbesondere bezüglich Krankheit. Sie arbeiten mit Dialektik, mit zeitlichen Prozessen (historischer Materialismus etc.), mit der Zeitdimension, also der vierten Dimension, mit dem neuen wissenschaftlichen Paradigma, siehe II.2.Die akausalen Energiephänomene der neuen Wissenschaft erfahren sie als einen individuelle Grenzen überschreitenden, eben kollektiven, Wärmekörper. Wenn ich mich mit Leuten über diesen Ansatz unterhalten habe, sind öfters spontan Symptome wie Reizung der Atemwege, Kopfschmerzen oder Niedergeschlagenheit verschwunden und ich fühlte mich energetisiert von dieserEnergie, die auch Orgon, Chi oder Prana genannt wird. Was allein schon Gespräche bewirken können, siehe auch II.2. Nach meinen SPK workshops fühle ich mich jedes Mal befreit und bekräftigt.
    An dieser Stelle noch ein paar Sätze zum Krankheitsbegriff des SPK und was dieser mit Gemeinschaft zu tun hat: Wenn wir an Krankheit denken, denken wir normalerweise an Symptome und ärztliche Diagnosen. Diese Diagnosen reißen das Leiden aus dem Gesamtzusammenhang, denn sie stellen Krankheit als vornehmlich individuelle und materielle Probleme da, die es zwecks Wiederherstellung der genormtenFähigkeit zu entfremdeter Lohnarbeit, zu beseitigen gilt, anstatt sich mit Ursache und Sinn von Krankheit zu beschäftigen, sprich, der zu Grunde liegenden gesellschaftlichen Gesamtkrankheit (siehe u.a. auch I.4 die letzten Absätze). Wir wollen perfekt, geheilt und gesund werden ohne Ende, aus dieser gesellschaftlichen Gesamtkrankheit ausbrechen, aber das ist gar nicht möglich; als nächstes stehen wir wieder mit dem unerfüllten Wunsch nach Heilung da. Warum nicht diese Hoffnung, diesen Perfektionismus begraben und Krankheit nutzen als Aufforderung zur gemeinsamen Veränderung? (siehe auch III.11: es kommt erst wirklich was in Bewegung, wenn wir das ungewollte voll zulassen). Auch Krankheit gehört zum stetig fließenden Lebensprozess und möchte anerkannt werden, auch wenn dieser grad an einer Stelle etwas blockiert ist. Wir wollen zwar Leiden nicht glorifizieren aber annehmen. Krankheit kann als Hemmung auftreten und tut dies auch gewöhnlich, wir können aber auch - am besten zusammen – das Protestmoment in Krankheit entfalten und gegen den kapitalistischen Produktions – und Verwertungszusammenhang richten, sprich, die Gesellschaftlichen Verhältnisse (was immer grade zutrifft), die die Symptome ausgelöst haben. So befreien wir uns gemeinschaftlich immer wieder aufs Neue und nebenbei konfrontieren wir eventuell noch repressive gesellschaftliche Kräfte mit der Wirklichkeit, die sie so gerne verdrängen. Diese Wirklichkeit ändert sich nur, wenn wir sie sichtbar machen und das fängt schon bei der Einstellung - hier die Erkenntnisse des SPK - an, mit der wir beobachten (siehe I.1). Das SPK als Beispiel für Gemeinschaft, ihr könnt da gerne auch andere Gruppen, Bewegungen oder Gemeinschaften einsetzen.


    2. Nichts tun (sich mit nichts ablenken), alleine sein, Meditation


    Am Produktivsten ist dies in der Natur, je unberührter desto besser. Wenn wir dort einfach so sitzen, kommt und geht der Atem ganz von alleine – ich sehe, es ist schwierig diesen Abschnitt von den Kreuzreaktionen zu trennen...ich rechtfertige das mal mit Grundlage „5“: Liebe zu sich selbst...“Fehler“ zulassen.
    Wo ich zuletzt in der Natur ein paar Stunden gesessen habe, hatte ich wesentlich mehr Kraft wie vorher. Aber auch wenn ich so auf meinem Balkon sitze, stärkt mich das. Ohne Ablenkung einfach nichts zu tun, kann sehr produktiv sein (s.o.). Wir sind dann gezwungen, uns mit uns selbst zu konfrontieren.


    3. Glaube in Kombination mit Wissen


    Wichtig ist auch der Glaube an sich selbst. Damit ist der Glaube und die Gewissheit vom höheren Selbst gemeint, nicht der Glaube an das Ego. Das höhere Selbst ist Teil eines größeren Ganzen aber trotzdem selbständig.


    5. Liebe zu sich selbst


    Nicht immer konsequent und streng zu sich sein, auch mal sich erlauben, das Gegenteil von dem zu
    tun, was wir uns vorgenommen haben, z.B. was in dieser Abhandlung steht.


    6. Sexualität und Berührung
    Lustgewinn bedeutet mehr Energie.


    7. Natur


    In Kombination mit Bewegung, z.B. Spaziergängen, und bewußtem Atmen besonders wirkungsvoll.


    8. Nahrung in Form von Lebensmitteln


    Erst als Vegetarier, dann als Veganer und später als veganer Rohköstler habe ich gemerkt, wie Ernährung mein Körpergefühl verändert und auch mein Bewußtsein. Seitdem ich nur von Rohkost lebe, bin ich definititiv auf einer anderen Ebene auch selbstverständlich was das Energielevel angeht, qualitativ sowieso, quantitativ fehlt mir manchmal noch Energie, aber das hängt eher mit meinen Glaubenssätze und anderen Dingen zusammen, habe ich ja hier schon ausführlich erläutert. . Abgesehen davon bezweifle ich, dass ich ohne rohkost zu diesen ganzen Erkenntnissen gekommen wäre, die ich hier darlege. Wenn sich Leute sehr intensiv mit richitger Ernährung und Rohkost beschäftigen, intensiviert dies die Erkenntnisse auf allen anderen Bereichen erheblich.


    11. Beobachtung


    Die Beobachtung ist sehr wichtig und steht eigentlich über allem, da wir sonst unbewußt sind, und gar nicht reflektieren und uns weiterentwickeln können. Die Alternative zur Beobachtung sind die programmierten Gedanken – und Gefühlsformen. Wenn wir das Wirken dieser Formen bei uns beobachten, kann es helfen, sich zu sagen: „Das bin nicht ich, das ist diese Struktur, die von außen auf mich einwirkt“. Dann können wir ruhig weiter drauf schauen und beobachten, was damit passiert. Es ist entscheident, störendende Gedanken - wie auch alle unserer „Fehler“ - VOLL ZUZULASSEN und auch die Bereitschaft zu haben, diese zuende zu Denken, meinetwegen auch den ganzen Tag; wobei, mit dieser Einstellung werden sie eh von anderen Gedanken abgelöst. Wenn wir diese Gedanken zulassen, ist es sehr wahrscheinlich, dass Angst/ Bedrohliches schwindet und Lösungen auf uns zukommen, so immer wieder von mir erlebt. Das heißt aber nicht, dass wir erwarten sollten, dass die Gedanken dann gar nicht mehr stören. Aber ich kann dann gut damit leben und mich trotzdem freuen. Apropos freuen. Diese Sätze sind zu mir gekommen, als ich mich auf den Grundsatz „sich freuen“ konzentriert habe. Ich habe mich einige Zeit gefreut und dann kamen ungewollte Gedanken, die ich wegschieben wollte und meine Stimmung ging in den Keller. Als Konsequenz habe ich dann erkannt, ich sollte mich über alles freuen, auch über solche Gedanken, sie haben auch ihre Berechtigung und wollen mir zeigen, was ich ändern sollte. Notwendig sind sie nicht, für eine erfreuliche Entwicklung, aber wenn sie nunmal da sind, sollten wir sie annehmen, das ist auch notwendig, sonst enden wir in einer Feedbackschleife, wo das, was wir ablehnen mit doppelter Kraft zu uns zurückkommt.
    Es ist auch hilfreich, diese einzelnen Grundlagen und unsere Bemühungen zu beobachten, ansonsten besteht die Tendenz, uns zu sehr damit zu identifizieren.
    Beobachtung nährt uns auch, ist für unseren Energiehaushalt essenziell, denn ohne Beobachtung würden wir unsere Energie an unbewußte, energieraubende soziale Muster und vermeintlich zwangsläufige Konventionen verschwenden. Wie und was wir beobachten, formt unsere Wirklichkeit und damit auch die Energie, die wir zur Verfügung haben.


    17. Im Moment sein


    Dazu gehört auch spontan zu sein, die Intuition nutzen und weniger zu planen. Halt planen nur, wenn es nicht anders geht. Ansonsten, auch was wir in 5 Minuten machen, einfach auf uns zukommen zu lassen, und wenn's nur als Übung ist.
    Wenn etwas auftaucht, das wir nicht wollen, können wir entweder überlegen, was wir jetzt tun können und es dann auch machen. Die andere Option ist, daran nichts zu ändern und den weiteren Verlauf ans Universum zu übergeben, loszulassen.




















  8. #8
    Wilder Busch
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    Ich habe in der Zwischenzeit nochmal, ein drittes mal (zuletzt war vor 10 Jahren), Krishnamurtis "Einbruch in die Freiheit" gelesen.
    Diesmal habe ich in diesem Buch vielmehr begriffen, was er meint. Die wesentlichen Inhalte meines Textes kommen darin vor,
    sehr einfühlsam beschrieben; und es geht auch immer wieder um Energie.
    Zusammengefasst: Wesentlich für das, was wir erleben, ist die Art, wie wir schauen bzw. beobachten. Wie das geht, kann dir niemand genau erklären, denn das, worauf es ankommt, kann niemand verbal vermitteln. Sei dein eigener Lehrer, finde es heraus. Das Land der Freiheit ist ohne Begrenzungen und ohne Markierungen, die den Weg anzeigen. Der gewöhnliche Mensch lässt sich von Dogmen, Vorurteilen und Konditionierungen lenken. Er denkt in Vergleichen, kreiert seine "psychologische Zeit", ist sich dessen selten bewußt und lebt wenig im Moment, stattdessen in seinen Konstruktionen (Ängsten, Sorgen, Hoffnungen...) von Vergangenheit und Zukunft. Diese Fremdbestimmtheit raubt ihm Vitalität und Energie. Ich merke zur Zeit ganz deutlich, wie mir Achtsamkeit Energie gibt - ganz unabhängig von meinen Essgewohnheiten und dauerhaft, im Gegensatz zur Energie der Nahrung.
    Ich bin im Modus der Beobachtung - weder ablehnen noch zustimmen -, und ich spüre, dass es das Richtige ist. Mit der Ernährung habe ich aufgrunddessen eine lockerere Einstellung und bin weniger streng zu mir, mach nicht mehr so ein Drama draus, esse, worauf ich Lust habe, wieviel ich Lust habe, wann ich Lust habe (manchmal auch nach dem Aufstehen!) und was sich gut anfühlt, auch wenn es nach einigen Rohkosttheorien teilweise ne schlechte Ernährungsweise wäre. Und zusätzlich zu dem Mehr an Energie hat sich meine Verdauung "normalisiert", beides wieder mal im Gegensatz zu dem, was passieren müßte, wenn ich Ernährungsregeln bzw. Gesetze breche.
    Was Gewohneiten, Zellprogrammierungen usw. und deren Auflösung angeht, kann ich noch "der Mensch hinter dem Menschen" von Satprem empfehlen. Das Buch ist über Mira Alfassa, die Frau von Sri Aurobindo, und ihre Erforschungen von Geist und Körper.
    Weis noch nicht genau, ob ich weiter an meinem Text arbeiten werde, auf jeden Fall werde ich ein paar grammatikalische und sonstige Fehler korrigieren.
    Geändert von Champignon (22.08.19 um 13:03 Uhr)

  9. #9
    Wilder Busch
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    Und dann ist mir noch folgendes aufgefallen: Ungefähr seitdem ich mehr Fett esse und mehr Kohlenhydrate ist meine Zahnfleischentzündung mehr oder weniger verschwunden, bzw. der eine Zahn schmerzt kaum mehr beim kauen und die anderen auch nicht. Also entgegen jeder wissenschaftlichen Logik.
    Anderer Themenbereich: Andererseits muß ich muß zugeben, daß ich gestern dann doch mal wieder Energieprobleme hatte, sind heute aber wieder weg. Das lag daran, daß ich mich gestern den halben Tag über jede Kleinigkeit aufgeregt habe und Unlustgefühle hatte. Das hat viel Energie gekostet. Ich habe das einfach nur beobachtet, denn wenn ich mich da mit vielen Gedanken einmische wird es nur noch schlimmer. Heute merke ich, daß ich einen besseren Überblick habe, und ich kann die Unannehmlichkeiten des Alltags insgesamt gelassener sehen.
    Desweiteren hatte ich heute morgen etwas Verdauungsprobleme. Das lag aber wohl daran, daß ich den Abend vorher viel und sehr Durcheinander gegessen hatte - und vielleicht auch, weil ich aufgedreht und gestresst war. Also das zusammen war dann doch etwas zu extrem. Nur denke ich, daß bei vielen Rohköstlern die Meßlatte so hoch ist, daß sie jeder Verhältnismäßigkeit entbehrt. Sicher gibt es eine Grenze, wo der Darm rebelliert oder andere Ernährungsbedingte Schwierigkeiten auftreten, doch die wird häufig viel zu Eng gezogen und erst die damit ausgelösten Ängstlichkeiten verursachen häufig Komplikationen, tippe ich. Ein anderes Beispiel: Ich hatte regelmäßig beim Zelten/ mit Quellwasser oder in „weniger entwickelten“ Ländern Durchfall, bis ich mir das mal vor Augen gehalten habe, daß dies durch meine Angst ausgelöst wird, und dann hörte es auch auf.
    Oder kürzlich: Wenn ich Nackthafer gegessen hatte, habe ich immer wieder Rückfälle von Schuppenflechte bekommen. Gestern ist mir aufgefallen, daß ich das Problem seit einer Woche nicht mehr habe, trotz täglichem Haferkonsums seitdem. Dann ist mir eingefallen, daß ich vor einer Woche beschlossen hatte, daß ich Hafer von nun an vertrage. Wenn mehr Leute, ein gewisser Prozentsatz, an diese Zusammenhänge glauben bzw. um sie wissen würde, wäre es bald Allgemeinwissen.

    Nochmal zu Krisnamurti: Wir hängen an Ideen, Erfahrungen, Erkenntnissen, Geistesblitzen, starren Konzepten, ist alles aus der Vergangenheit. Mag für einen Moment wahr gewesen sein, aber früher oder später werden wir enttäuscht, wegen der ständigen Bewegung und Veränderungen der dualistischen Welt. Deswegen bin ich so oft stecken geblieben und habe mich selber entmutigt, weil ich das nicht gesehen habe. Ich denke, auf die Ernährung können wir das auch anwenden. Selbst wenn ich sehr diszipliniert war, gab es doch wiederholt Komplikationen, was mich geärgert hat. Wir funktionieren nicht so, daß, was wir essen, für Organismus und Geist jedesmal ein vorhersagbares Ergebnis zur Folge hat.
    Geändert von Champignon (24.08.19 um 11:53 Uhr)

  10. #10
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    Was Ereignisse wie das mit dem Hafer betrifft, sind sie konservativ-wissenschaftlich schwer zu untersuchen und nicht wiederholdbar.
    So etwas klappt ja nicht jedes mal, es hängt ja auch von meinem Glauben ab, den Umständen, der Umgebung usw.
    Ein Faktor war ja wohl auch, daß ich diesen Impuls, daß ich von nun an Hafer vertrage, direkt danach losgelassen und vergessen habe,
    also nicht mehr dran gedacht habe. Ich hatte keine Erwartungen, was bei einer wissenschaftlichen Untersuchung kaum zu
    bewerkstelligen wäre.
    Ich bin mir aber sicher, dass wir durch Erfahrung und Übung und Wissen für uns schon lernen können, solche Effekte regelmäßig
    zu erzeugen. Habe ich selbst ja auch schon erlebt, daß so etwas klappt. Z.B. auch bei der progressiven Muskelentspannung, da gibt
    es eine Übung, wo wir uns den Schmerz (z.B. bei Kopfschmerzen) ganz genau vorstellen, wie der aussieht, sich anfühlt, welche Farbe er
    hat, usw. und dann stellen wir uns vor, daß er, z.B. wie eine Seifenplase zerplatzt oder sich wie Rauch zerstreut. 5 bis 10 Minuten später verschwindet der Schmerz. Das klappt bei mir immer wieder. Das dahinterliegende Prinzip bei meinen Zahnschmerzen (s.o.), wie ich damit umgegangen bin, ist ähnlich - ich habe das Problem auf der spirituellen Ebene gelöst. Wieder Beweise, daß unsere materielle Welt den Ursprung in der geistlichen Sphäre hat, und deswegen gibt es da kaum Grenzen der möglichen Beeinflußung der sich manifestierenden Wirklichkeit, nur, das in der Praxis hinzukriegen, ist eine andere Sache. Nochmal, die Wirklichkeit besteht zu 99,99999% aus einer Leere, in der aber virtuelle Energie und potentiellen Informationen vorhanden sind, die wir abrufen können. Deswegen auch die Bedeutung gedankenlos/ innerlich leer zu sein bzw. zu sehen, daß hinter der Essenz von unseren Problemen, hinter dieser Grundangst Freiheit in einem unendlichen Raum auftaucht. Wenn wir die Essenz des Schreckens sehen, und nicht nur die einzelnen Probleme, verschwindet die Angst automatisch, denn da ist dann Null Inhalt bezüglich der Angst, außer dem Drang zu sein, sich zu behaupten, sich durchzusetzen. Dann ist das Potential, was wir haben, nicht mehr durch die einzelnen Komplexe bzw. abstrakten problembehafteten Ideen, blockiert. Das gilt auch im Hinblick auf die Ernährung und deren Verarbeitung, denn konsequenterweise wäre unserer Herangehensweise dann nicht mehr problembestimmt, sondern die Lösungen wären grundsätzlich schon da, wie bei den eben angebrachten Beispielen.
    Zu Krishnamurti "Wurzeln der Angst" siehe: https://www.youtube.com/watch?v=6zkNazqewBY
    Geändert von Champignon (25.08.19 um 15:48 Uhr)

  11. #11
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    Gestern habe ich selbstgesammelte Haselnüsse gegessen. Wie das manchmal bei mir der Fall ist, reagierte ich nach einiger Zeit allergisch mit Reizung meines
    Halses. Ich habe dann die selbe Übung gemacht wie mit meinen Zahnschmerzen. Nach ca. 10 Minuten bemerkte ich - ich hatte inzwischen die Übung vergessen - daß die Schwellung verschwunden war.
    Noch etwas erstaunliches habe ich gestern erfahren: Ich habe meiner Freundin für einige Stunden alles erzählt, was durch meinen Kopf geht, jedes noch so kleine Problemchen, und viele davon hingen mit Essen zusammen - aber sie sind austauschbar, würde mich Nahrung nicht so beschäftigen, wäre es was anderes.
    Das war sehr befreiend, mir ist bewußter geworden, wie banal diese ganzen Sachen sind. Nachdem ich kürzlich wieder etwas antriebslos war, habe ich seitdem wieder richtig Energie und Tatendrang, weil ich halt vorher so viel Energie in mein inneres mich beschweren gesteckt hatte. Doch insgesamt merke ich immer mehr, wie wichtig wirklich dieses neutrale beobachten ist, ohne mich zu identifizieren oder zu verdammen, dann erscheinen tiefere Gefühle, andere Stimmungen, die hinter diesen Vorstellungen bzw. Gedanken stehen; und wenn ich Probleme nicht intellektuell löse sondern so stehen lasse, kommen wirklich Lösungen ganz von allein - aus dem Bauch heraus - und sei es Stunden oder Tage später, erlebe ich immer wieder in letzter Zeit -so z.B. daß es doch besser ist, wenn ich erst nach meiner Energiebalance Übung, meiner Morgenmeditation und meinem Morgenspaziergang frühstücke, auch wenn ich die Bananen usw. gerne schon vorher essen würde. Aber begriffen oder verstanden habe ich nichts, das sind alles nur Umschreibungen, verstehen können wir nur in der Zeit, in Bezug auf die Vergangenheit, das bedeutet nichts. Ich habe bisher auch lediglich an die Tür geklopft.
    Geändert von Champignon (27.08.19 um 16:28 Uhr)

  12. #12
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    Zitat Zitat von Champignon Beitrag anzeigen
    Gestern habe ich selbstgesammelte Haselnüsse gegessen. Wie das manchmal bei mir der Fall ist, reagierte ich nach einiger Zeit allergisch mit Reizung meines
    Halses. Ich habe dann die selbe Übung gemacht wie mit meinen Zahnschmerzen. Nach ca. 10 Minuten bemerkte ich - ich hatte inzwischen die Übung vergessen - daß die Schwellung verschwunden war.
    Sei trotzdem vorsichtig. Während ich manches von dem, auf das ich vor der Rohkostumstellung (mit Schwellung) allergisch reagierte, heute gut zu vertragen scheine, ist anderes weiterhin mit einer Sofortreaktion verbunden.
    Bei einer Orkoslieferung hatte ich einmal beobachtet, was sich wiederholte:
    Ich aß Jackfrucht, die ich aus irgendwelchen Gründen nicht so gut vertrage (Rosengewächs -> diese Untergruppe wo die Jackfrucht dabei ist, kann auch eher Reaktionen auslösen), bewirkte eine Reaktion meines Halses oder ich weiß gar nicht mehr was genau. Ist schon Jahre her. Ich trank dann eine Pagode (frische Trinkkokosnuss von Orkos - nicht zu vergleichen mit jenen von Asialäden oder Schiffs-Ware) und die Reaktion war wie ausgeblasen. Aufgelöst, weg.
    Das konnte ich später noch zwei weitere Male beobachten. Ich bin dem aber nicht weiter auf den Grund gegangen. Aber ganz offensichtlich tat mir diese Kokosnuss immer schon gut.


    Zitat Zitat von Champignon Beitrag anzeigen
    Noch etwas erstaunliches habe ich gestern erfahren: Ich habe meiner Freundin für einige Stunden alles erzählt, was durch meinen Kopf geht, jedes noch so kleine Problemchen, und viele davon hingen mit Essen zusammen - aber sie sind austauschbar, würde mich Nahrung nicht so beschäftigen, wäre es was anderes.
    Das war sehr befreiend, mir ist bewußter geworden, wie banal diese ganzen Sachen sind. Nachdem ich kürzlich wieder etwas antriebslos war, habe ich seitdem wieder richtig Energie und Tatendrang, weil ich halt vorher so viel Energie in mein inneres mich beschweren gesteckt hatte. Doch insgesamt merke ich immer mehr, wie wichtig wirklich dieses neutrale beobachten ist, ohne mich zu identifizieren oder zu verdammen, dann erscheinen tiefere Gefühle, andere Stimmungen, die hinter diesen Vorstellungen bzw. Gedanken stehen; und wenn ich Probleme nicht intellektuell löse sondern so stehen lasse, kommen wirklich Lösungen ganz von allein - aus dem Bauch heraus - und sei es Stunden oder Tage später, erlebe ich immer wieder in letzter Zeit -so z.B. daß es doch besser ist, wenn ich erst nach meiner Energiebalance Übung, meiner Morgenmeditation und meinem Morgenspaziergang frühstücke, auch wenn ich die Bananen usw. gerne schon vorher essen würde. Aber begriffen oder verstanden habe ich nichts, das sind alles nur Umschreibungen, verstehen können wir nur in der Zeit, in Bezug auf die Vergangenheit, das bedeutet nichts. Ich habe bisher auch lediglich an die Tür geklopft.
    Oh das kann ich gut verstehen.
    Auch wenn ich derzeit kaum dazu komme, im Internet oder gar auf Youtube viel aktiv zu sein, lese ich doch laufend zu Themen zur Ernährung. Teils, um mich im positiven zu unterhalten, wenn ich - derzeit spärliche - Freizeit habe bzw mit Öffis unterwegs bin. Teils, mich zu entspannen. Und natürlich erzähle ich dann manches, vor allem Quintessenzen in meiner Familie. Je nach dem, was für die Person interessant sein könnte.
    Im Reden - egal was es für ein Thema ist - kommt man aber häufig noch auf weitere Gedanken und das eröffnet neue Welten.

    -> Aufgrund eines längeren Gespräches, das ich mit einer der durchführenden Personen zur AGE/Acrylamid Studie führte, beschäftigte ich mich z.B. wieder mit der neuen EU-Verordnung zu Acrylamid. Das Thema war etwas außen vor die letzte Zeit bei mir.
    Der ganze Hintergrund was da geschah und was jetzt offiziell zu lesen ist, ist total spannend und könnte ein Youtube-Video füllen. Allerdings, eher für Kochis. Deshalb ist das dann wieder für die Familie ganz interessant. Weil EU-Verordnungen, die für Firmen gedacht sind, lesen Konsumenten wohl kaum. Dabei wären die darin enthaltenen Vorschriften auch für das Kochen der Kochis interessant. Ich bin fasziniert, dass es inzwischen EU-weit eine Verordnung gibt, sei sie auch nur beschränkt auf Acrylamid in Produkten, bei denen man dessen Gehalt durch das Zubereitungsverfahren/methode beeinflussen kann.

    Ich habe den Zustand der Inspiration sehr gerne. So habe ich gerne Kontakt zu Menschen, die sich selbst auch gerne inspirieren lassen und inspiriert sind. Möglichst unabhängig von allem was davon abhält.
    Über die Jahre der - wie ich am liebsten sage, AGE-armen Zeit - erlebe ich, dass mein Körper mir gut Stopp-Zeichen gibt, auf mich selbst zu achten, wenn das angemessen ist.
    Da ich beruflich bedingt sehr viel am PC zu tun habe und durch das längere Projekt weiterhin bis zu 10-12 Stunden am Tag arbeite (ohne die Pendler-Zeit jeden Tag), spüre ich einen starken Bewegungsdrang wenn ich Freizeit habe.
    Dann habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich weniger aktiv im Rohkost-Forum bin. Und doch beglückt es mich immer wieder, hier einen kommerzfreien Platz für Austausch zu erhalten und mich auch austauschen zu können.

    Auch ich bevorzuge eher weniger Kohlenhydrate zu mir zu nehmen. Allerdings rein im Vergleich dazu, wie manche Rohis eine kalorisch fast reine Obstkost durchführen. Die könnte ich gar nicht praktizieren.
    Vielleicht wenn ich keinen Beruf mit relativ wenig Bewegung hätte. Immerhin achte ich dennoch auf 8.000-10.000 Schritte am Tag, selbst an solchen Tagen. Ergänze im Fall des Falles mit dem Crosstrainer.

  13. #13
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    Zitat Zitat von Champignon Beitrag anzeigen
    Und dann ist mir noch folgendes aufgefallen: Ungefähr seitdem ich mehr Fett esse und mehr Kohlenhydrate ist meine Zahnfleischentzündung mehr oder weniger verschwunden, bzw. der eine Zahn schmerzt kaum mehr beim kauen und die anderen auch nicht. Also entgegen jeder wissenschaftlichen Logik.
    Anderer Themenbereich: Andererseits muß ich muß zugeben, daß ich gestern dann doch mal wieder Energieprobleme hatte, sind heute aber wieder weg. Das lag daran, daß ich mich gestern den halben Tag über jede Kleinigkeit aufgeregt habe und Unlustgefühle hatte. Das hat viel Energie gekostet. Ich habe das einfach nur beobachtet, denn wenn ich mich da mit vielen Gedanken einmische wird es nur noch schlimmer. Heute merke ich, daß ich einen besseren Überblick habe, und ich kann die Unannehmlichkeiten des Alltags insgesamt gelassener sehen.
    Desweiteren hatte ich heute morgen etwas Verdauungsprobleme. Das lag aber wohl daran, daß ich den Abend vorher viel und sehr Durcheinander gegessen hatte - und vielleicht auch, weil ich aufgedreht und gestresst war. Also das zusammen war dann doch etwas zu extrem. Nur denke ich, daß bei vielen Rohköstlern die Meßlatte so hoch ist, daß sie jeder Verhältnismäßigkeit entbehrt. Sicher gibt es eine Grenze, wo der Darm rebelliert oder andere Ernährungsbedingte Schwierigkeiten auftreten, doch die wird häufig viel zu Eng gezogen und erst die damit ausgelösten Ängstlichkeiten verursachen häufig Komplikationen, tippe ich. Ein anderes Beispiel: Ich hatte regelmäßig beim Zelten/ mit Quellwasser oder in „weniger entwickelten“ Ländern Durchfall, bis ich mir das mal vor Augen gehalten habe, daß dies durch meine Angst ausgelöst wird, und dann hörte es auch auf.
    Oder kürzlich: Wenn ich Nackthafer gegessen hatte, habe ich immer wieder Rückfälle von Schuppenflechte bekommen. Gestern ist mir aufgefallen, daß ich das Problem seit einer Woche nicht mehr habe, trotz täglichem Haferkonsums seitdem. Dann ist mir eingefallen, daß ich vor einer Woche beschlossen hatte, daß ich Hafer von nun an vertrage. Wenn mehr Leute, ein gewisser Prozentsatz, an diese Zusammenhänge glauben bzw. um sie wissen würde, wäre es bald Allgemeinwissen.

    Nochmal zu Krisnamurti: Wir hängen an Ideen, Erfahrungen, Erkenntnissen, Geistesblitzen, starren Konzepten, ist alles aus der Vergangenheit. Mag für einen Moment wahr gewesen sein, aber früher oder später werden wir enttäuscht, wegen der ständigen Bewegung und Veränderungen der dualistischen Welt. Deswegen bin ich so oft stecken geblieben und habe mich selber entmutigt, weil ich das nicht gesehen habe. Ich denke, auf die Ernährung können wir das auch anwenden. Selbst wenn ich sehr diszipliniert war, gab es doch wiederholt Komplikationen, was mich geärgert hat. Wir funktionieren nicht so, daß, was wir essen, für Organismus und Geist jedesmal ein vorhersagbares Ergebnis zur Folge hat.
    Auch wenn ich über den Jahreszeitenwandel meine Ernährung anpasse, so ist sie meist moderat gleich.
    Die Stimmungsschwankungen, die durch zu starke Änderungen oder gar Durchmischen passieren können, sind mir zu ungemütlich.
    Nackthafer ist für mich eher etwas für den Winter und dann anfermentiert (habe ich sicher schon mal verlinkt, kennst du das Youtube-Video dazu?)
    Achja, und ich esse keine riesigen Mengen davon.
    Je länger ich Rohkost praktiziere, desto besser verwerte ich. Vielleicht liegt es auch am Alter und der Bürotätigkeit, aber ich bin fernab von irgendwelchen Berechnungen, was meinen tatsächlichen Intake betrifft.

    Inwiefern hast du gemischt, meinst du?

    Und, hast du schon mal an Blutanalyse gedacht? Mir half zum einen die Rohkost, alles weg zu lassen was mir nicht gut tut bei gleichzeitiger Erweiterung der Palette, insbesondere auch der Geschmäcker.
    Aber als zweiter Schritt war das Auffüllen von Defiziten unentbehrlich. Dazu gehörten unter anderem Vitamin D (ich bin fast immer in Räumen, im Winter ist es ganz krass wegen Berufstätigkeit von früh bis spät)
    und Jod (ich lebe mitten in Europa, nicht in der Nähe eines Meeres).

  14. #14
    Wilder Busch
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    Hallo Angelika, ich habe eigentlich schon vor deinem Post etwas geschrieben, aber jetzt erstmal vorweggenommen, eine Antwort. Gemischt habe ich viele Fette, weiß nicht mehr genau was, aber ungefähr Nahruing wie eine Kokosnuss, Haselnüsse, Müsli aus gequetschten Hanfsamen, Leinsamen, Sesamsamen und aus Kakaobohnen. Rohkostbrot (gekeimter Buchweizen, Möhren, Hanfsamen, Sonnenblumenkerne) mit Bärlauch Pesto (mit Olivenöl etc) oder mit Kokosöl oder Nussmuß. Vorher habe ich Gemüse gegessen und eventuell auch Erbsenprotein. Aber, dass ich eine schnelle Verdauung bekommen habe, lag wirklich hauptsächlich an dem Stress, den ich mir gemacht habe. Vielleicht habe ich so viel verschiedenes gegessen, um die verschiedenen Probleme, die mir außer Kontrolle gerieten, zu kompensieren. Fett deckelt ja auch Gefühle.
    Ich habe vorher und nachher auch ab und zu so viel durcheinander gegessen, und es wirkte sich nicht negativ auf meine Verdauung aus. Ich denke, weil ich mir einfach in Ruhe anschaue, was in mir vorgeht, und ich deswegen ausgeglichener geworden bin, beruhigt sich auch zunehmend meine Verdauung in letzter Zeit. Hatte mich schon gewundert, daß ich nicht zunehme, obwohl ich viel esse. Dann aber, wo ich entspannt war, mußte ich viel weniger auf Toilette und ich stellte fest, daß ich zunahm - auch wenn ich eigentlich gar keine Zahlen wissen will, sondern stattdessen einfach vertrauen, wiegen tue ich mich trotzdem. Zweimal habe wieder leichten Durchfall bekommen, was aber bald danach wieder aufhörte. Wie mir jeweils später auffiel, hatte es jeweils mit meiner beruflichen Zukunft zu tun, wo sich möglicherweise Veränderungen anbahnen, die mich etwas beunruhigten. Mein Bewußtsein hat das dann weggeschoben und meine Verdauung hat mir gezeigt, daß ich darüber reflektieren sollte, was auch geholfen hat. Eigentlich sollten wir auch dankbar sein, über solche körperlichen Symptome, denn sonst würden wir ja gar nicht merken, wenn etwas schief läuft, oder wir uns mit etwas auseinandersetzen sollten. Es ist wie mit den Gedanken, Sorgen, Ängsten: Sie wegzuschieben macht es nur noch schlimmer, sie wollen uns etwas sagen. In den letzten Tagen gehe ich verstärkt so vor, daß ich besonders darauf achte, nicht zu werten, was sehr hilfreich ist, weil ich dann nicht darüber nachdenke, sondern mit den dahinterliegenden Gefühlen und Blockaden in Kontakt komme oder vielleicht auch mit dieser einen Angst hinter der dann Nichts ist und aus der alle Probleme entstehen. Wobei es schon Überwindung kostet, ungewollte Inhalte so stehen zu lassen, weil wir uns angewöhnt haben, meist gleich eine Lösung zu suchen oder Dinge zu verdrängen. Und wie gesagt, seitdem ich dies viel weniger tue, hat sich meine Verdauung beruhigt (was ja auch jedesmal passierte, wenn ich in der Natur zeltete und weniger gestresst und weniger mit zig Problemen, Ängsten usw, belastet war).
    Ähnlich wie mit den Gedanken bin ich in letzter Zeit auch mit dem Essen vorgegangen: ich habe einfach so gegessen, wie ich Lust hatte, eben auch oft viel und durcheinander, was nicht ganz optimal war, aber ich habe das nicht bewertet.
    Nur vorgestern ist mir dann klar geworden, das willst du doch gar nicht. Seitdem esse ich vielleicht die Hälfte und mehr mit dem Fokus darauf, was meinem Körper gut tut, z.B. mehr Salat, Grünzeug, Gemüseanteil, und es fühlt sich auch besser an. Ich habe zwar noch etwas Angst, Gewicht zu verlieren, aufgrund meinen Erfahrungen mit meiner mißlungenen low carb Diät, aber ich denke, jetzt klappt das schon, weil meine Verdauung besser geworden ist, und weil ich nicht so übertreibe wie damals. Ich esse ja schon Kohlenhydrate und Fette in ausreichender Menge, aber so wie ich es einschätzen kann, nicht zu viel und nicht zu wenig.
    Nochmal zur Methode: Es kann helfen, oder mir hilft es, Dinge einfach ohne Zensur im Übermaß zu tun, so wie ich mag, und es ist sehr wichtig, das dann zu beobachten, ansonsten lernen wir nicht draus; so aber offenbart sich dann dann eventuell eine andere Botschaft aus uns selbst, die sagt, daß wir etwas anderes wollen. Mit übermäßigen Internetkonsum z.B. in Form vom Suchen nach relativ belanglosen Informationen hat dies bei mir auch geklappt.
    Achja, und Nackthafer esse ich zur Zeit auch nicht mehr so oft und viel (zeitweise täglich im Müsli 60g Hanfprotein und 60g 2-3 Tage eingeweichter Nackthafer). Ich glaube, das hat mir schon Kraft gegeben und wie gesagt, ich denke, ich vertrage Hafer zur Zeit, aber trotzdem, muß den ja nicht täglich essen und auch nicht so viel.


    Geändert von Champignon (07.09.19 um 14:23 Uhr) Grund: Rechtsschreibfehler

  15. #15
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    Vorweg: wer nicht alles lesen will, den zehnten Absatz (fängt an mit„Nachdem ich...“) finde ich besonders spannend (auch als Einstieg).

    Angelika, danke auch und hier erstmal für deine erste Antwort (§12), habe ich erst grade gesehen.
    Mit den Haselnüssen, ist wohl ein gutes Jahr, habe heute schon wieder 3kg gesammelt.
    Mit Orkos sehe ich doch nun, dass die was besonderes anbieten, siehe mein Eintrag zu Datteln.
    Nicht nur mit Reden, sondern auch durch dieses Forum „komme ich häufig noch auf andere Gedanken und das eröffnet neue Welten“, mit deinen Worten. Dieses alles schriftlich festzuhalten setzt wiederum neue Entwicklungen in Gang.
    Mit AGE's usw. es ist verrückt, da wird vor Rohkost gewarnt und AGE's und ähnliches wird verschwiegen oder verharmlost. Aber es gibt immer mehr Leute, die aufwachen, uns sich und alternativen Quellen vertrauen, auch wenn es bei all den Lügen manchmal schwierig ist, überhaupt auf etwas zu vertrauen.
    Mein täglicher Waldspaziergang ist meine inspirativste Zeit meist und nach der Meditation kommt das besonders gut. Dann habe ich wenige und klare Gedanken und durch die Natur fühle ich mich selber besser. Ich liebe zwar das Stadtleben sehr - und zum Glück gibt es hier trotzdem Wald – aber vielleicht wäre es besser in die Natur in eine Rohkost Gemeinschaft zu ziehen, wie es Tom Ate vorschlägt.

    Interessant finde ich die Wirkung von Nahrungsmitteln auf unsere geistige Verfasssung, andersherum ist unsere geistige Verfassung immer ein Grund, warum wir bestimmte Lebensmittel essen, sofern wir denn überhaupt eine Wahl haben, denn viele Menschen auf der Erde sind ja froh, wenn sie überhaupt etwas bekommen.

    Hier greift wieder einmal Hegel's Dialektik, ein wissenschaftlicher Ansatz, der immer in Bewegung bleibt, wo nichts abgeschlossen ist, im Folgenden eher der dialektische Idealismus im Gegensatz zum dialektischen Materialismus (Marx). Dialektik: These, Antithese, Synthese, These usw.. z.B. - hier keine Garantie auf Richtigkeit, vielleicht würde ein Philosoph mich zurechtweisen? - These: Meine Stromrechnung ist viel zu hoch. Antithese: Ich fress mich voll mit Schokolade Synthese: Mir ist Kotzübel. These: Mir ist Kotzübel, das gefällt mir nicht Antithese: Das kommt, weil ich mich mit Schokolade vollgefressen habe, damit ich mich nicht so aufrege, über die Stromrechnung. Synthese: Ich rufe den Energieversorger an, es kommt heraus, daß es sich um einen Rechenfehler des Unternehmens handelt, ich bin beruhigt. These: (nach kurzer Phase der Zufriedenheit) bald darauf aber fällt mir ein: ich rege mich auf, weil ich habe zu viel Essen im Kühlschrank, möchte aber nichts wegwerfen, wegen der Verschwendung von Geld und Ressourcen Antithese: Ich fress mich voll, um möglichst viel zu verbrauchen Synthese: mir ist schlecht. These: Mir ist schlecht, das muß sich ändern Anthitese: Ich sollte etwas abgeben Synthese: Mein Nachbar freut sich und ich lerne ihn kennen, und ich freu mich auch. These: mein Fahrrad hat einen Platten… Dann könnten wir immer so weiter fortfahren, dies ist der Dualismus, von dem Krishnamurti spricht, es gibt kein Vergnügen ohne Enttäuschung. Das Leben besteht immer wieder aus neuen Herausforderungen bzw. Zielen. Statt immer zwischen Glück und Enttäuschung hin und her zu driften, bleibt Krishnamurti einfach bei der These stehen und schaut sie sich an, der Rest passiert dann, ohne dass wir etwas erwarten oder grade, weil wir nichts erwarten.
    Zurück zum dialektischen Idealismus, denn können wir auch auf die Ernährung anzuwenden:
    These: ich habe Kopfschmerzen Antithese: ich sollte weniger säurehaltige Nahrung essen und mehr trinken – zu dieser Einsicht muß aber schon eine gewisse geistige Öffnung und Entwicklung und in der Regel auch Inspiration von außen vorhanden sein. Synthese: ich ändere meine Ernährung zu mehr alkalisch und mehr Rohkost und habe keine Kopfschmerzen mehr.
    Die bessere Ernährung wirkt vielleicht auch auf geistiger Ebene und ich werde seltener sauer, mache mir weniger Sorgen und Gedanken wegen materieller Probleme, fühle mich leichter, werde feinfühliger und optimiere deswegen meine Ernährung noch mehr. Aber ich denke, da gibt es eventuell eine Grenze, wobei ich nicht weiß, was eine super optimale Ernährung macht. Inwieweit sie die ganzen Probleme des Alltags, die einander ablösen und die sich auch negativ auf unserer körperliche Verfassung auswirken, wirklich auflösen kann? Ich mag aufgrund der Rohkost keine Kopfschmerzen mehr haben, aber langweilige Lohnarbeitsbedingungen oder „Mangel an Selbstverwirklichung“ überhaupt, Familienkonflikte oder Sorgen wegen der Nächsten Rechnung, wegen einem Stechen in der Hüfte oder wegen immer noch nicht idealer Ernährung mögen bestehen bleiben und diese Widersprüche mögen mich zu neuen Überlegungen und Taten antreiben oder auch nicht. Ich denke, das alles ist nicht allein über die Ernähurng zu lösen, oder doch?

    Wir können statt oder in Kombination mit dem Ansatz von Achtsamkeit und direktem gewahr sein, oder dem Ansatz von besonderer Ernährung auch den dialektischen Materialismus auf diese „Störungen“ bzw. Widersprüche anwenden siehe unter anderem in diesem Thema: §7 3.2: 1: gelebte Gemeinschaft.
    Dieses niemals zur Ruhe kommen, diese Kette von aus dem Gesamtzusammenhang gerissenen Problemen hängt meines Erachtens mit dem Tauschwertdenken zusammen, welches wir als ÜberLebensprinzip auch täglich praktizieren -wie schon vorher erwähnt, aber hier nochmal, da es eine so zentrale Rolle in unserer Kultur – überall auf der Welt inzwischen - spielt. Die Wertform verdinglicht sich in unserem Bewußtsein, und deswegen denken wir in Vergleichen, auf Vergangenheit und Zukunft bezogen, selten sind wir zufrieden und überhaupt mit unserer Achtsamkeit bei dem, was grade ist (siehe auch Krishnamurti, Tolle, Yogananda usw). Ohne dass wir es wissen, bezogen auf den geldvermittelten Warentausch, wo für einen Moment die Ware gleich dem Tauschwert (Preis) ist, denken wir darüber nach, ob sich unserer Entscheidungen gelohnt haben oder lohnen werden, denken darüber nach, wo wir grade stehen, ob unser Wert - auch als Warenbesitzer – , die Qualität unser Lebenszeit mit dem übereinstimmt, was wir investiert und erwartet haben? Diese abstrakte, unseren echten Bedürfnissen nicht gerecht werdende Lebensweise hat Folgen. Wir werden krank und die meisten ernähren sich schlecht aufgrund der Produktionsverhältnisse, der Gesellschaftsform, in der wir leben. Was können wir tun?
    Wir beschäftigen uns mit fehlgeleiteten Befürfnissen und gegenseitiger kollektiver Unterdrückung und Vereinzelung und verändern, soweit dies in einer Gemeinschaft innerhalb des Kapitalismus möglich ist, die Grundlangen unserer Lebensbedingungen. These: ich streite mich mit meinem Nachbarn, weil der die Treppenhausfenster immer zu haben möchte, ich möchte sie offen haben. Antithese: es geht uns beiden eigentlich darum, unser Ego in einer Konkurrenzgesellschaft durchzusetzen, um Verlustängste, um Status, um Ängste, das Gesicht zu verlieren. Synthese: Ich unterhalte mich mit meinem Nachbarn über die sozialen Hintergründe, und dass die Ursachen hierfür Ungleichgewichte sind, zwischen denen, die viel mehr haben, als sie jemals brauchen, bzw. denjenigen, welche die Produktionsbedingungen kontrollieren und den Lohnabhängigen, deren materielles Überleben nicht gesichert ist. Aufgrund dieser Unsicherheit stehen die Lohnabhängigen nicht nur in Konkurrenz zu den Kapitalisten sondern auch in Konkurrenz zueinander, nicht nur was Arbeitsplätze angeht, sondern dieses Wert-Denken materialisiert sich in verschiedenen Formen, s.o.
    Wenn wir antikapitalistisch und krankheitsbezogen, wie das SPK/ Patientenfront, gemeinsam aktiv werden, verlieren Fenster und vergleichbare Bedürfnisse an Bedeutung – so ähnlich immer wieder auch von mir selber erlebt. Streit kann auch Verbinden, auf etwas gemeinsames Hinweisen.

    Nun, das ist eine Möglichkeit ein Ansatz, besser klar zu kommen oder besser, wirklich Freude im Leben zu entwickeln, geht aber nur, wenn's wirklich effektiv sein soll, zusammen mit anderen Menschen (bzw. Patienten) und mittels bewußter, also auch gedanklicher Reflektion und Auseinandersetzung mit der Gesellschaft und deren Widersprüchen; es geht grade um den Dualismus und um die Arbeit mit ihm, um die Nutzbarmachung der Widersprüche, die sich in der gesamtgesellschaftlichen Krankheit zeigen, welche sich bei jedem etwas anders manifestiert.
    Der oben beschriebene Weg dagegen ist vor allem ein schauen nach Innen, Befreiung, indem wir uns selber kennenlernen, und indem wir dann, wenn wir Glück haben, wirklich begreifen, daß wir sozusagen ständig vor eine Wand rennen. Aber gemeinsam mit den erst einmal individuell spirituellen Ansätzen der Achtsamkeit (doch wenn ich mich selbst kenne und ganz da bin, bin ich mit allen verbunden) hat der politische Ansatz die Würdigung des Negativen, des Ungewollten und abgelehnten. Was Krankheit angeht ist in diesem Sinne das SPK die einzige Bewegung pro Krankheit, wie sie selber sagen. Oder mit Krishnamurti ausgedrückt, hinter all diesen Ängsten, den Sorgen, dem Stress, den Erwartungen, ist unser Streben, zu sein, uns durchzusetzen, wir wollen existieren, anstatt zu sehen, dass wir bereits alles haben, dass wir bereits sind, aber um dies zu merken, sollten wir all diese unerwünschten Gefühlen und Gedanken zulassen und den Mut haben, sie zu betrachten.

    Das SPK ist praktizierter historischer oder dialektischer Materialismus, im Gegensatz zum idealistischen Materialismus, wo es um die „Verwirklichung einer göttlichen absoluten Idee oder des menschlichen Denkens“ geht“ siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Dialektischer_Materialismus sieh auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Idealismus und https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Absolute
    aus letzterem: „
    Auch wenn in der griechischen Philosophie ein genaues Äquivalent für den Ausdruck des Absoluten fehlte, schloss man dort aufgrund der durchgängigen Bedingtheit alles Seienden (Kontingenz) auf eine oberste, selbst nicht wieder bedingte Bedingung“ - und diese absolute Bedingung ist im Marxismus der Stand der Produktionsverhältnisse: „Das gesellschaftliche Sein bestimmt das Bewußtsein“. Ist es wirklich immer so? Oder können wir durch Achtsamkeit (oder vielleicht auch durch bewußtseinserweiternde Ernährung oder indem wir uns von Prana ernähren) diesen Schleier der Täuschung lüften, so dass wir zwar immer noch den äußeren Lebensbedingungen ausgesetzt sind, sie uns aber nicht mehr zur Verzweiflung bringen, und wir intuitiv das Richtige tun, im Gegensatz zum gesellschaftlichen Trend, wo ziemlich alles falsch läuft?

    Zurück zum Idealismus, ein Zitat aus Wikipedia: „
    Im engeren Sinn wird als Vertreter eines Idealismus bezeichnet, wer annimmt, dass die physikalische Welt nur als Objekt für das Bewusstsein oder im Bewusstsein existiert oder in sich selbst geistig beschaffen ist“. Was den Objektstatus für das Bewußtsein angeht, passt das quantitative Weltbild zum Idealismus und der Idee des absoluten.
    Nochmal, weil es so wichtig ist – und die Naturwissenschaftler des Establishment wiederholen sich ja auch häufig: Entstanden ist dieses Weltbild mit der in sich absoluten Mathemathik und dem abstrakten Denken, welches gleichzeitig mit der Einführung der Geldmünze aufkam. Zu der Zeit haben die griechischen Philosophen überhaupt erst diese Idee einer objektiven Wirklichkeit erschafffen und dieses Konzept stelle ich ja in diesem Threat in Frage. Und es wird ja aus diesen Abhandlungen aus Wikipedia deutlich, daß diese sogenannten objektive Wirklichkeit ein Produkt des Geistes ist. In dieser geistigen Sphäre wiederum soll es absolut gültige Ideen geben, was ich wiederum in Frage stelle, auch im Hinblick auf Ernährung, wie auch im Hinblick auf politisch revolutionäre Konzepte,. Beide Angelegenheiten sind materialistisch und auch Materie ist in ständiger Bewegung und nicht objektiv messbar oder auch nur beschreibbar. Na gut, das SPK sagt auch, daß ihr Konzept eine behelfmäßige, sich stetig verändernde Konstruktion ist, ein Programm zur Deprogrammierung, um sich vor Einflüssen der Gesellschaft zu schützen – solange dies erforderlich ist - bzw. diese zu transformieren, z.B. Krankheit als Hemmung zu Krankheit als Protest werden lassen. Wie natürlich auch Ernährungskonzepte nicht statisch sein sollten, sondern sich in konstruktiver Weise selbstverständlich an den äußeren Veränderungen und der inneren Entwicklung orientieren sollten, in Wechselbeziehung. Was gestern gut für mich war brauch ich vielleicht heute nicht mehr und was mir gestern geschadet hat, tut mir heute gut.

    Ich glaube, oder vielmehr, habe schon häufig, besonders in letzter Zeit, erfahren, daß die Art unserer Beobachtung mögliche aber nicht absolute Ideen und Wirklichkeiten verhindert oder aktiviert – und diese Möglichkeiten sind unendlich, unbegrenzt und unter anderem auch wir selber erzeugen diese Möglichkeiten und verwirklichen sie mit unserem Willen, der Bestandteil von und in ständiger Verbindung mit der göttlichen Matrix ist, zu der auch die Unterdrückungsverhältnisse zählen, in denen wir leben, aber noch unendlich vieles andere mehr. Unser Potential ist unbegrenzt, ganz egal, wer auf der Erde meint die Macht zu haben.
    Gestern habe ich meine Achtsamkeit für ein paar Stunden stark reduziert (Lücken habe ich sonst auch noch viele in meiner Aufmerksamkeit, aber bin auf einem guten Weg), und gleich hatte ich wieder weniger Energie, wenig Lust, mich zu Bewegen. Durch vermehrte Achtsamkeit hatte ich bald wieder Energie, so wie ich durch Bewegung selber wieder Lust bekomme, mich zu bewegen und auch wieder neue Kraft. Dies ist eine Veränderung aus mir selbst heraus, eigentlich wissenschaftlich unlogisch, aber zu der „Kritik des quantitativen Weltbildes“ und der Beschreibung der kleinsten Teilchen passt das super, auch diese könne sich aus sich heraus verändern, ohne das von außen etwas hinzugefügt oder ihnen etwas abgenommen wird.
    Oder ich beobachte, was passiert, wenn ich aus Genuss zu viel esse, den Genuss selber, und das, was mich dann doch vom Genuss abhält, wie störenden Gedanken; und die Schuldgefühle danach. Normalerweise schieben wir so etwas ja weg, aber ich sehe, daß ich durch meine Aufmerksamkeit diesen Inhalten Raum gebe, sich zu entfalten, oder dann mal so viel Raum gebe, dass diese Inhalte gar nicht mehr zu sehen sind...meine Esssucht hat sich soweit ausgedehnt, daß sie sich wieder in sich zusammengezogen und in ein anderes Schwingungslevel transformiert hat – siehe unteilbare Elementarteilchen (siehe Kapitel I, 1. wobei diese Extreme von Ausweitung des Raumes und des in sich zusammenziehens von Materie werde ich nochmal genauer erklären). Dann sind die „Stopp“ oder „iss mehr davon Zeichen“meines Körpers nicht mehr von falschen Bedürfnissen überlagert.

    Zuletzt muß ich einräumen, daß ich in meinen persönlichen Erfahrungen die Abläufe ein wenig beschönigt habe, aber wirklich nur ein wenig, im Sinne meiner Theorien und Vorstellungen. Ein sehr kleiner Teil meiner Erfahrungen stimmt damit nicht überein, ist dann vielleicht doch von der Ernährung verursacht, so z.B., daß ich ab und zu doch wieder Zahnprobleme habe, vielleicht weil ich doch etwas zu viel Fette und Kohlenhydrate in letzter Zeit gegesssen habe. Aber grade geht es meinen Zähnen wieder super, fühlt sich zumindest jetzt beim Schreiben so an, und es fühlt sich so an, als ob die Auseinandersetzung mit diesen Themen meinen Zähnen gut tut. Die Befindlichkeit meiner Zähne wechselt immer wieder, und da seh ich wiederum, daß es mit meiner Stimmung zusammenhängt, damit, wie ich die Welt und meine Welt grade sehe. Und ich denke, ich kann mir das erlauben, ein ganz bischen was rauszukürzen, wenn ich dran denke, was sich die induktiv- empirisch-materialistische Wissenschaft (die sich als deduktiv bezeichnet) rausnimmt, welche ihren Modellen zuwiederlaufende Phänomene und Tatsachen erst gar nicht beachtet oder schlicht als Lüge bezeichnet, oder ihre Formeln so hinbiegen, dass es passt (siehe Kapitel I / 1.)

    Nachdem ich den letzten Absatz geschrieben hatte, habe ich etwas gegessen. Erst hatte ich überhaupt keine Schmerzen beim Kauen mehr. Dann dachte ich darüber nach, dass die Schmerzfreiheit von der besseren Ernährung in den letzten zwei Tagen kommen könnte, oder von dem Schreiben dieses Textes und weiter, dass die Ursache der Verschwindens der Zahnfleischentzündung davon abhängig sein könnte, was ich glaube, woran es liegt. Im Zuge dieser Überlegungen fing der eine Zahn wieder etwas an zu schmerzen. Dann dachte ich mir, mach ich mal ein live Experiment: Ich konzentrierte mich wieder darauf, daß die Schmerzen wegen meines Schreibens aufhören, und siehe da, die Schmerzen fingen an, stark nachzulassen, hörten aber nicht ganz auf. Erst nach einer kleinen Pause in der ich meine Erwartungen fallen ließ, hörten die Schmerzen ganz auf, und auch heute, ein Tag später, fühlen sich meine problematischen Zähne noch gut an, keine Probleme beim Kauen.
    Diese Abläufe sind völlig logisch, wenn wir sie aus der Sicht der Quantenphysik betrachten, auch dort hängt das Ergebnis vom Beobachter und seiner Intention ab. Anderes Beispiel, wenn ich mich wiege habe ich aufgrund meiner Erwartungen hinsichtlich des Wiegens ein anderes Gewicht, wie wenn ich mich nicht gewogen hätte. Genauso ist es dann so, wer sich mehr mit Ernährung und deren Wirkung auf den Körper beschäftigt, der wird auch abhängiger von der Ernährung sein, oder positiv ausgedrückt, mehr von bewußt guter Ernährung profitieren, bzw. unter schlechter oder vermeintlich schlechter Ernährung leiden. Wer sich mehr mit dem Bewußtsein beschäftigt und abgesehen von Nahrung mit anderen äußeren Einflüssen auf die Verdauung und den Körper, bei dem werden diese Faktoren viel stärker wirken, in jeglicher Form.

    Für mich bringt in letzten Tagen meine Achtsamkeit viel in Bewegung, es tut sich viel, nicht nur was das Essen angeht, obwohl ich ja eigentlich nichts oder zumindest nichts besonderes tue, ja, Ziele eher nicht weiterverfolge. Dialektisch gesehen ist das folgendermaßen zu erklären: Da ich Ziele (Die Ziele sind die These) nicht weiter beachte bzw. verneine (Antithese), Erfüllen sie sich (Synthese) - wenn vielleicht manchmal auch etwas anders wie ursprünglich geplant, aber grade deswegen zu meinem Besten und dem Besten aller. Das Negative, die Verneinung ist in der Synthese aufgehoben. So ist in besserer Ernährung auch die Erkenntnis über falsche Ernährung aufgehoben, bzw. ohne die Folgen der Fehlernährung zu spüren, wäre ich gar nicht darauf gekommen, es anders zu versuchen.

    Im Prozess der Beobachtung meines Essverhaltens hat sich noch mehr aufgetan: Mir ist bewußt geworden, daß ich dieses Thema völlig dramatisiert habe: Einmal viel zu viele Nüsse zu essen oder möglicherweise etwas Schimmel zu mir genommen zu haben, und, und, und ist weder eine Katastrophe noch lebensbedrohlich, nichts, worüber ich mir groß Sorgen machen brauche.
    Vielleicht brauchte ich ja sogar auch grad die Nüsse und ein bischen Schimmel macht mich widerstandsfähiger, und selbst wenn nicht, ich werde schon nicht dran sterben oder krank davon werden (zumindest nicht ernsthaft oder chronisch krank, eher so etwas, wie ein leichtes Unwohlsein, leichte Verdauungsstörung etc), außer vielleicht, wenn ich fest an eine dadurch ausgelöste Erkrankung glaube, oder wenn ich über längere Zeit massiv, also völlig übermäßig, eine Fehlernährung betreibe. Außerdem, ich denke, bei Rohkost ist die Gefahr dazu am niedrigsten.

    Hier zum Schluß noch, ich finde es toll, wie du Angelika und andere an sich forschen, wie positiv sich Rohkosternährung auswirken kann. Dies ist ein Dienst an der Menschheit, auch wenn noch nicht so viele davon Gebrauch machen – vielleicht ein Ernährungstagebuch veröffentlich? Könnte eine gute Sache sein, viele Leute brauchen einfach einen Plan, was sie täglich am besten Essen sollte, jedoch hat das natürlich seine Haken, weil jeder was anderes braucht, aber zur Orientierung, zum Experimentieren wäre das schon was. Konsequent betrieben könnte auch gute kollektive Rohkosternährung Ärzte überflüssig machen, wie auch das SPK es tut, oder der Weg der Selbsterkenntnis mit dem wir zu Schöpfern werden, anstatt weiterhin Objekte von Manipulation und Programmierung zu sein. Wichtig ist es, bestimmte schädliche Prägungen, Gewohnheiten, Erwartungen und Vorurteile loszulassen und unser Potential zu erkennen und zu verwirklichen – in erster Linie ein Leben in völliger Freude führen zu können - und es gibt verschieden Wege, die dort hinführen. Das Negative spielt dabei immer eine Rolle und sollte beachtet werden, wie viele von uns, auf jeden Fall ich, beim Umstieg auf Rohkost besonders stark mit meinen Launen, meiner Nervosität, meinem Schatten konfrontiert wurde. Die erwachte Feinfühligkeit verstärkte wie so vieles beide Seiten, die Rezeptivität für negative wie auch für positive Einflüsse. Rohkost hat nicht nur viele Krankheitssymptome bei mir zum verschwinden gebracht, sondern auch nachhaltig meine geistige Verfassung in Bewegung gesetzt, und tut dies noch immer.

    Es folgen noch ein paar Ergänzungen, die mir erst am nächsten Tag eingefallen sind:
    Es ist sehr wichtig, sich ohne Angstrengung zu beobachten, und wie gesagt, ohne das Negative loswerden zu wollen. Ich finde es fast schon schade, wenn ich kein Problem, kein Stress, keine Angst länger anschauen kann, weil sie so schnell vergeht, wenn ich sie betrachte.
    Noch eine Gemeinsamtkeit zwischen Achtsamkeit und SPK: Ncht der Transformation Willen beobachten oder nicht einer „Heilung „Willen mit Mitpatienten über Krankheit reflektieren (ist schon Praxis) und tätig werden. Erwünschte Veränderungen mögen geschehen oder nicht; es kommt aber auf das Praktizieren hier und jetzt drauf an.
    Veränderungen in uns durch Achtsamkeit oder durch revolutionäre Praxis geschehen grade nicht durch Nachdenken, sondern einfach so und sprunghaft, so wie mir in einem Moment auf einmal klar war, dass ich in Zukunft weniger und noch besser und gezielter essen werde (siehe auch sprunghafte, nicht lineare Veränderungen in der Quantenphysik, entgegen den Regeln der Mathemathik).
    Bei der Achtsamkeit ist es von Bedeutung, sie nicht bei Alltagstätigkeiten zu verlieren. Beim Haselnüsse Aufsammeln gestern z.B. hatte ich ab einem bestimmten Zeitpunkt im Kopf, möglichst schnell den Karton vollzukriegen, da machte das Sammeln keinen Spaß mehr, bis ich wieder zurück zur Aufmerksamkeit kam.

    Auch Krishnamurti können wir dialektisch erklären: Die Gegensätze sind nach wie vor da, aber ich sehe sie anders, gehe anders damit um. Die Probleme sind in der neuen Ebene nicht verneint, sondern aufgehoben.
    Jetzt kommt eine Auslegung, die von mir ist: Ich empfinde auch weiterhin meine Krankheit und die Krankheit der Gesellschaft. Dinge wie Trauer, Ärger, finanzielle Probleme, Unsicherheit sind weiterhin da, aber das Bestimmende ist nun große Freude und Dankbarkeit. Ich bin nicht mehr Spielball dieser Emotionen und Gedankenformen, weil ich weiss, dass ich sie selber erzeuge. Ich bin in Frieden mit mir und meinen Mitmenschen.
    Selbst bei Ärger, Konflikten, Ängsten bin ich von einem Lachen durchdrungen. Im Moment, wo diese Inhalte auftauchen, verschwinden sie auch schon wieder, dies ist eine andere Stufe des Bewußtseins.

    Aber erst mal vergesse ich das alles und habe keine Erwartungen.

    Und wer weiß, vielleicht hören diese „Störungen“ in meinem Leben auch mal komplett auf. Auf jeden Fall dürfte dies bei Gedankenlosigkeit der Fall sein – erlebe ich auch immer wieder, wenn ich halt einfach nur betrachte. Nur dann schleicht sich meistens wieder etwas anderes ein.
    Aber vielleicht verschwindet dieses Ungewollte auch nie und gar nicht. Mit dem Ungewollten meine ich diese Geisteskrankheit, die Normalität oder Gesundheit genannt wird. Damit meine ich, Leben nicht um des Lebens willen, sondern um etwas zu leisten, erfolgreich zu sein, wer zu sein, sich zu optimieren, etwas zu erreichen, anstatt einfach nur zu sein.

    Ich habe in einem Notizbuch geblättert und bin auf Notizen gestoßen, die ich letztes Jahr auf der Rohvolution in Berlin zu Karl J. Probst vortrag gemacht hatte. Er beschäftigt sich mit ähnlichen Themen wie ich zur Zeit, ich war auch ganz schön beeindruckt von seiner Präsentation, ich denke, er hat mich auch inspiriert. Er sprach auch von „stehenden Wellen“, „elektromagnetischen Feldern“, „Alles ist Energie“ usw.
    Zum Schluß noch ein paar Zitate aus seinem Vortrag: „Der Wahn, daß ich was weiss“, „Wenn du einem Unheil begegnest, dann ist es gut dem Unheil zu begegnen; dies ist die wunderbare Weise, dem Unheil zu entrinnen“, „Mitschöpfer Gottes sind wir“, „Es ist unmöglich Gewissheit über die Realität außerhalb des eingenen Bewußtseins zu erlangen“, "Wenn du einen Arzt siehst, renne weg so schnell du kannst".

    Ich spüre und vor allem auch in den alternativen Medien lese ich es und sehe es, dass sich schon viele Menschen mit dem nächsten Schritt der Evolution beschäftigen, z.B. dass wir Mitschöpfer Gottes sind.
    Ich fühle, daß Sphären des Bewusstseins und der Existenz, die bisher nur sehr wenigen Leuten zugänglich waren, sich ausbreiten und einfacher zu verwirklichen sind. Die Schwingung auf der Erde erhöht sich und Wissen breitet sich exponential aus.



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