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Thema: Wie schafft man den Übergang?

  1. #1
    Samenkorn
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    Wie schafft man den Übergang?

    Hey Leute, wie schafft man den Übergang? Also wenn man dann Lust hat auf etwas Herzhaftes, auf Warmes Essen oder auf tierische Produkte oder Fleisch? Das habe ich noch nicht ganz raus.

  2. #2
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Ich kann dir keine Antwort geben. Ich habe früher 1000 Mal hin und her gewechselt und irgendwann hat mich das Gekochte dann nicht mehr gereizt.

    Ich erinnere mich an die Raucher-Meditation von Osho. Das könnte man übertragen.
    Gib einfach weiter den gekochten Gelüsten nach, aber mache es ganz bewusst, ohne große Ablenkungen. Nimm das ganze nicht zu ernst.

    Viele Leute versuchen, vieles zu vermeiden, aber sie geraten in dieselben Dinge hinein. Versuch etwas unter großer Anstrengung zu vermeiden, und du gerätst unweigerlich in dasselbe Ding hinein. Du kannst es nicht vermeiden, so geht das nicht.

    Entspanne dich, streng dich nicht an. Entspannung macht dich bewusst, nicht Anstrengung. Werde ruhig, friedlich und still.

    Ich schlage vor, dass du so viel rauchst, wie du willst. In erster Linie: Es ist keine Sünde.
    ...Mach dir keine Sorgen, es sei Sünde. Entspanne dich und versuch nicht mit Hilfe von Anstrengung aufzuhören, das geht nicht.

    Zen glaubt an müheloses Verstehen. Mein Vorschlag ist daher: Rauche so viel du willst,– aber rauche meditativ.
    Wenn Zen-Leute meditativ Tee trinken können, warum sollst du dann nicht meditativ rauchen können? Tatsächlich enthält Tee dieselben Stimulantien wie Zigaretten, es sind dieselben Stimulanzen, es gibt da keinen großen Unterschied. Rauche meditativ, sehr religiös. Mach eine Zeremonie daraus.

    https://www.osho.com/de/read/feature.../beyond-habits
    Richte in deinem Haus eine kleine Raucherecke ein, einen kleinen Tempel, den du dem Rauchergott weihst. Verbeuge dich zuerst vor deinem Zigarettenpäckchen. Unterhalte dich etwas mit deinen Zigaretten. „Wie geht es euch?“ Und dann nimm ganz langsam eine Zigarette heraus,– ganz langsam, so langsam, wie du kannst, denn nur, wenn du es ganz langsam machst, bist du achtsam. Mach es nicht so mechanisch wie immer. Klopf die Zigarette dann auf das Päckchen, ganz langsam und so lange du willst.

    Es gibt sowieso keine Eile. Nimm dann das Feuerzeug und verbeuge dich vor ihm. Es handelt sich hier um große Götter, Gottheiten. Feuer ist ein Gott, warum also nicht das Feuerzeug?
    Fang dann an, ganz langsam zu rauchen, so wie in Vipassana. Mach es nicht wie pranayama,– schnell, heftig und tief,– sondern ganz langsam. Buddha sagt: Atme natürlich. Du rauchst also natürlich: ganz langsam, keine Eile. Wenn du meinst, es sei Sünde, dann beeilst du dich, dann möchtest du so schnell wie möglich damit fertig werden. Wenn es Sünde ist, willst du es nicht sehen.

    Du liest Zeitung und rauchst dabei weiter. Wer will sich seine Sünden ansehen? Aber es ist keine Sünde, also beobachte es,– beobachte all deine Handlungen.
    Teil deine Handlungen in kleine Abschnitte ein, damit du sie sehr langsam ausführen kannst. Und du wirst überrascht sein, indem du dein Rauchen beobachtest, wird es ganz langsam immer weniger. Und plötzlich, eines Tages ist es verschwunden. Du hast dich nicht angestrengt, damit aufzuhören, es ist plötzlich von selbst von dir abgefallen, denn indem du dir eines toten Musters, einer Routine, einer mechanischen Gewohnheit bewusst geworden bist, hast du eine neue Energie in dir geschaffen und freigesetzt, die Energie von Bewusstheit. Nur diese Energie kann dir helfen, etwas anderes wird dir niemals helfen.

    Das gilt nicht nur fürs Rauchen, das gilt für alles im Leben: Streng dich nicht zu sehr an, dich zu verändern, das hinterlässt Narben.

    Selbst wenn du dich veränderst, wird das oberflächlich bleiben. Und du wirst irgendwo einen Ersatz finden, du musst einen Ersatz finden, sonst fühlst du dich leer.Wenn sich etwas von selbst auflöst, weil du dir ganz still seiner Dummheit bewusst geworden bist, so dass keine Anstrengung nötig war, wenn etwas einfach von dir abfällt wie ein totes Blatt von einem Baum, hinterlässt das keine Narben und kein Ego.

    Wenn du etwas unter großer Anstrengung aufgibst, verschafft dir das ein dickes Ego. Du denkst: “Jetzt bin ich ein sehr tugendhafter Mensch, weil ich nicht mehr rauche.“ Wenn du glaubst, dass Rauchen Sünde ist, hältst du dich natürlich, selbstverständlich, für einen sehr tugendhaften Menschen, wenn du damit aufgehört hast.So sind eure tugendhaften Leute. Einer raucht nicht, ein anderer trinkt nicht, jemand isst nur einmal am Tag, jemand isst nicht in der Nacht, jemand hat sogar aufgehört, in der Nacht Wasser zu trinken, und alle sind große Heilige! Das sind alles heilige Qualitäten, großartige Tugenden! Wir haben Religion so dumm gemacht, sie hat all ihren Glanz verloren. Sie ist so dumm geworden, wie die Menschen sind. Aber alles hängt von deiner Einstellung ab: Wenn du glaubst, etwas ist Sünde, dann ist Tugend genau das Gegenteil.

    Ich betone noch einmal: Nicht zu rauchen ist keine Tugend, Rauchen ist keine Sünde; Bewusstheit ist eine Tugend, Nicht-Bewusstheit ist Sünde. Und dieses Gesetz gilt für alles in deinem Leben.

    https://www.osho.com/de/read/feature.../beyond-habits
    Geändert von Tom Ate (vor einer Woche um 01:51 Uhr)

  3. #3
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Zitat Zitat von Jennywenny Beitrag anzeigen
    Hey Leute, wie schafft man den Übergang? Also wenn man dann Lust hat auf etwas Herzhaftes, auf Warmes Essen oder auf tierische Produkte oder Fleisch? Das habe ich noch nicht ganz raus.
    Naja, Fleisch kannst du ja auch roh essen. Ist nur nicht so ganz einfach Fleisch in Rohkostqualität zu finden.

  4. #4
    Samenkorn Avatar von Zipfelchefchen
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    Zitat Zitat von Tom Ate Beitrag anzeigen
    Naja, Fleisch kannst du ja auch roh essen. Ist nur nicht so ganz einfach Fleisch in Rohkostqualität zu finden.
    Wenn ich Fleisch beim Metzger kaufe, was könnte daran nicht Rohkostqualität haben?

    Zitat Zitat von Tom Ate Beitrag anzeigen
    Naja, Fleisch kannst du ja auch roh essen. Ist nur nicht so ganz einfach Fleisch in Rohkostqualität zu finden.
    Gibt ja auch noch Milch, Eier, Käse, etc. in Rohform. Käse wird allerdings im Herstellungsverfahren manchmal auf zu hohe Temperaturen erhitzt, auch wenn die Grundlage Rohmilch ist; dann einfach beim Hersteller nachfragen. Rein pflanzliche Rohkost würde ich definitiv nicht empfehlen.

  5. #5
    Urwaldriese Avatar von Susanne
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    Zitat Zitat von Jennywenny Beitrag anzeigen
    Hey Leute, wie schafft man den Übergang? Also wenn man dann Lust hat auf etwas Herzhaftes, auf Warmes Essen oder auf tierische Produkte oder Fleisch? Das habe ich noch nicht ganz raus.
    Tierische Lebensmitteln aller Art (Eier, Fisch, Fleisch und Knochenmark) stehen seit meiner Umstellung auf omnivore Rohkost regelmäßig auf meinem Speiseplan. Herzhaftes vermisse ich daher nicht. Und da besonders fettes Fleisch im Winter ein wärmendes Gefühl im Körper hinterlässt, vermisse ich auch kein warmes Essen.

    PS: Vor meiner Umstelung auf omnivore Rohkost probierte ich es mit veganer Rohkost. Da vermisste ich dann schon etwas und "musste" immer wieder zu Kochkost greifen.

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