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Thema: Diverse Symptome und Blutwerte: Was kann man schlussfolgern ?

  1. #1
    Samenkorn
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    Diverse Symptome und Blutwerte: Was kann man schlussfolgern ?

    Hallo,

    Ich versuche mich seit einiger Zeit rohköstlich zu ernähren. 100% ist es nicht, aber es scheint über die letzten 2 Jahre doch besser zu klappen. Das bedeutet u.a, dass ich (fast) gar keine Mehlspeisen mehr esse. Nicht rohe LM schränken sich auf insbes. Kochgemüse, Suppenfleisch und Bitterschokolade ein. (ca 1-2x/Woche). Dies liegt, denke ich, vor allem daran, dass ich nur mit Koch/Back/Bratkostlern umgeben bin, und teilweise auch für diese koche/backe/brate. Schwerpunkt meiner Rohkosternährung sind Kultur-salate/-gemüse/-früchte/-fleisch (u.a. Fenchel, Selleriestangen, Radichio, Feldsalat, sonst. Salate, Äpfel, Bananen, Kokonsüsse, Süßkartoffel und Rindfleisch). Den Salat esse ich meistens gemischt (div. Sorten) mit Öl und Hefeflocken. Anteil Demeter ca 80%. Im Frühjahr und Sommer/Herbst sammele/esse ich auch Wildpflanzen.
    Motivation für Rohkost waren massive Hautprobleme, die sich u.a. in trockener Haut bis hin zu Ekzemen äußerten. Und bis vor ca 2 Jahren immer stärker wurden. Mittlerweile sind diese akuten Symptome verschwunden.

    Meine derzeitigen Symptome beschreibe ich mal wie folgt:
    - Belag auf Zunge, hinten. Sieht ungefähr so aus: https://images.gutefrage.net/media/f...rmal/0_big.jpg oder https://images.lifeline.de/img/sympt...unge-belag.jpg
    - Verschleimung: Beipiele: Wenn ich draußen bin (insbes. jetzt im Winter) läuft relativ schnell die Nase. Über den Hals (vermutlich über die Lunge) wird mehr oder weniger permanent Schleim abgesondert.
    - Trägheit, Schlappheit, Faulheit und Antriebslosigkeit. Beispiele:
    1. Sitze/arbeite lieber am Computer als z.B: mit den Kindern rauszugehen.
    2. Bin mit eigenen Gedanken beschäftigt und bringe wenig Interesse auf für die Probleme anderer.
    3. Habe keine Lust Geburtstagsgeschenke für Familie zu besorgen/zu basteln.
    - Unkonzentriertheit, mangelndes Vorstellungsvermögen, Vergesslichkeit. Beispiele:
    1. Bei einem Gespräch kann ich meinem Gegenüber vor allem bei komplexen Themen nur schwer folgen. Sobald es um mehr als 2-3 Dinge geht die in Relation zu einander stehen steige ich meist aus.
    2. Ich benötige (sehr) viele Wiederholungen bis ich mir einen neuen Begriff merken kann (gilt z.B. auch für neue Wörter in einer anderen Sprache)
    3. Meine Frau nennt mir 5 Sachen für den Einkauf. Wenn ich im Geschäft bin fällt es mir schwer mich an alles zu erinnern.

    Aufgrund des Vorgenannten bin ich mal zum ganzheitlichen Arzt gegangen. Heute habe ich die Ergebnisse der Blutuntersuchung bekommen:
    getestet wurde sog. kl. Blutbild und zusätzlich noch Vitamin D3 und Fettsäuren. Folgende Auffälligkeiten gibt es:

    Was gemessen
    Wert
    Normwerte
    Glucose im Serum 109 mg/dl <100
    Omega-6 (total) 1656 mg/l 900-1500
    Linolsäure 1387 mg/l 750-1200
    Arachidonsäure 202 mg/l 100-250
    Omega-3 (total) 196 mg/l 200-400
    Eicosapentaensäure 62 mg/l 50-130
    Docosahexaensäure 52 mg/l 130-230
    O-6/O-3 8,4 3-6
    Arachidonsäure/EPA 3,24 2-4
    Vitamin D3 46,9 ng/ml 40-70

    (Mein Alter: 40 J., Größe 1,78m, Gewicht: 65kg)

    Fragen:
    Wie man sieht gibt es durchaus ein Problem mit zu hohen Omega 6 bzw. mit zu niedrigen Omega 3 Fettsäure Werten. Die Alpha-Linolensäure liegt hierbei im grünen Bereich. Liegt möglicherweise am regelmäßigen Konsum von Rapsöl (?). Der Arzt hat empfohlen mit veganen Omega 3 Produkten das Ungleichgewicht zu beheben. Sind die Fett-Werte eigentlich schlüssig in Bezug auf das oben beschriebene Essverhalten. Welche Nahrungsmittel könnten für das ungünstige Omega 6/3 Verhältnis verantwortlich sein ?
    Stress auf Arbeit und in der Familie könnten wohl auch dazu führen, richtig ?
    Was ist mit der erwähnten Schleimabsonderung und der belegten Zunge: Vergiftung ?

    Liebe Grüße,
    Marian

  2. #2
    Urwaldriese Avatar von tatjana
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    Leider zum Thema Blutbefund kann ich nichts sagen, habe solche Analyse nie machen lassen, jederfalls freiwillig. Im 2013 wurde es routinenmäßig im Krankenhaus gemacht aber nichts auffälliges.

    Aber was mich ein bisschen wundert, daß Du ganz normale Dinge als Symptome bezeichnest. Z.B., Vergesslichkeit. Wenn Dich Deine Frau beauftragt, etwas einzukaufen, das sind es bestimmt nicht die Produkte, die Du gerne essen würdest, sondern irgendwelche Koch/Back Sachen. Du hast dann gar keine Motivation, die Dinge einzukaufen, das ist nur ein Last für Dich. Kein Wunder, das diese Information im Gehirn nicht gespeichert wird. Das ist ganz normal! Gott sei Dank, ich gehe nie einkaufen, eine andere Person erledigt es für mich.

  3. #3
    Samenkorn
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    Noch eine Anmerkung zum Blutzucker: Bei der Blutabnahme war ich nüchtern. D.h. ich habe ca 12 Stunden nichts mehr gegessen. Nach allgemein-medizinischer Meinung ist ein Blutzuckerwert von mehr als 100 als Indiz einer (zumindest leichten/beginnenden) Diabetes zu werten. Zumindest wenn dies regelmäßig so ist.

  4. #4
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    Generell vorab: Wir sind hier keine Ärzte, können also auch nur von unseren Erfahrungen erzählen. Nur das das klar ist.
    Wenn du eine Krankheit hast oder sonst in Behandlung von einem Arzt stehst ist es so, dass er dein Blutbild immer im Gesamten betrachtet - es gibt hier viele Optionen und je nach Wert ist da einiges zu sagen.
    Was bei einem ein guter Wert ist, kann bei einer anderen Person (z.B. wegen Vorerkrankungen oder nach Krebs usw) nicht so gut sein.


    Also interessant wäre, wie sich dein Blutbild mit der Zeit ändert. Das ist das, was ich bei mir über Jahre machte um das was ich mache, zu optimieren.

    Übrigens noch ein Tipp für vor der Blutabnahme: Ich hatte viel früher geglaubt, wenn ich kurz vor der Blutabnahme noch ein paar sportliche Übungen mache, dass dann der Blutzucker runter geht.
    Und dann machte ich extra einige Liegestütze und ähnliche Übungen kurz davor.
    Aber da war der Blutzucker dann höher, obwohl ich nüchtern war. Weil wegen der sportlichen Betätigung der Körper nämlich - sozusagen - Kraftstoff ins Blut schickt.



    Zu deiner Frage der belegten Zunge: Da hatte ich früher auch einige Geschichten dazu gehört. Schließlich aber wurde ich informiert, dass der Belag der Zunge auch dann entsteht, wenn man gerade sehr wenig isst, weil dann eben weniger abgeschliffen wird - so in der Art. Also wenn das phasenweise bei dir der Fall ist, kann das auch einfach daher kommen. Ansonsten ggf vom Arzt prüfen lassen - es gibt auch Beläge, die tatsächlich auf eine Krankheit schließen lassen.
    Bei mir war es damals nur das relativ wenige und vor allem wenig die Zunge abschliefende Essen.

    Zum Rapsöl: Da kommt es schon sehr stark darauf an, welches du da nimmst. Wenn es ein zum Braten verändertes ist, ist die Zusammensetzung jedenfalls anders als ein natives. Und wenn selbst ein als nativ deklariertes Rapsöl "nussig" schmeckt, wäre ich auch misstrauisch.
    Ich verwendete eine Zeit lang auch natives, nicht nussig schmeckendes Rapsöl um für meinen Sohn das Eis etwas aufzuwerten. Jenes Öl (aus 0-er Raps) ist gut geschmacksneutral.
    Jedoch kommt es bei der Ernährung meist nicht darauf an, was du dazu isst um ein gutes Verhältnis zu haben sondern darauf, das weg zu lassen, was dir einen hohen Omega 6 Spiegel beschert.
    Erst dann helfen Nahrungsergänzungen wie eine Kapsel wirklich.
    Und lt. Literatur sowohl auch Eigenerfahrung: Eine solche Kapsel/gezielte Ergänzung gemeinsam mit schwefelhältigen Aminosäuren essen, ist besonders günstig für die Aufnahmeverwertung.

    Zu meinen Erfahrungen zu Omega 3 im Blut habe ich kürzlich hier etwas geschrieben, vielleicht hilft es dir auch weiter:
    https://www.rohkostforum.net/threads...ga-3-Ernährung

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    plichel (21.03.19)

  6. #5
    Administrator Avatar von Angelika
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    Zitat Zitat von tatjana Beitrag anzeigen
    Aber was mich ein bisschen wundert, daß Du ganz normale Dinge als Symptome bezeichnest. Z.B., Vergesslichkeit. Wenn Dich Deine Frau beauftragt, etwas einzukaufen, das sind es bestimmt nicht die Produkte, die Du gerne essen würdest, sondern irgendwelche Koch/Back Sachen. Du hast dann gar keine Motivation, die Dinge einzukaufen, das ist nur ein Last für Dich. Kein Wunder, das diese Information im Gehirn nicht gespeichert wird. Das ist ganz normal! Gott sei Dank, ich gehe nie einkaufen, eine andere Person erledigt es für mich.
    Da hast du sicher recht!

    Ich erlebe es so, dass je mehr man sich merken muss - bei mir im Beruf ganz viel - desto mehr wird es einfach ganz normal, sich diese ganzen Sachen aufzuschreiben.
    Und sonst - Weihrauchharz soll lt. Studienlage sehr gut für das Kurzzeitgedächtnis sein. Ich schätze es so oder so.
    Aber natürlich soll dieses - wie auch eine gute Fettsäurenlage - gut anti-entzündlich (und damit auch gut für das Gedächtnis) wirken.
    Bestimmt kann es nicht gegen Bulldozer-Fehler in der Ernährung wirken. Aber wenn man sonst ganz gut schaut, dürfte das durchaus eine gute Sache sein wie es aussieht.

  7. Der folgende Benutzer sagt Danke an Angelika für diesen Beitrag:

    plichel (21.03.19)

  8. #6
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Susan Schenk schreibt in ihrem Buch, dass ihre Gedächtnisleistung und ihre Fähigkeit schwierige Themen leichter zu verstehen, stark zugenommen hat als sie begann nur noch 100 g oder weniger an Kohlenhydrate zu essen. (ich denke sie hat damit ihren Obstkonsum gemeint) _(Vielleicht auch eingeweichtes Getreide)
    Sie hatte ihre Ernährung dahingehend umgestellt, dass sie hauptsächlich tierische Produkte und Gemüse aß. (Wenn ich mich richtig erinnere hat sie ein paar der tierischen Produkte auch gekocht)
    I am almost never hungry. On a high-carb raw vegan diet, I was frequently hungry. But when I eat fewer carbs and incorporate more animal protein, I find I never get hungry. It is easier than ever for me to eat a high-raw diet because I have so little interest in food, especially the cooked carbs that used to tempt me.
    I now get everything from nutrient-rich, wild meat and cod liver oil in addition to mineral-rich plant foods.


    Best of all, my brain is sharper than it’s ever been. The real improvement occurred when I got my carb intake down to 100 grams a day or less. My brain worked better than it ever had in my life. When I curb my carbs, I am clear, sharp, focused, and my memory is better than ever. If I make a mental note of a page number (not having a book marker handy), I often even recall the exact page numbers where I read things. This is quite a turnaround for someone who couldn’t remember her husband’s cell phone number!
    Whenever I go a week or more eating 100 grams of carbs a day (or less), I read faster than I have ever read in my life, and I often find I get bored with “soft,” or light, reading material. I find myself often preferring science, college textbooks, and things that used to be a chore to plow through. Things that were once very challenging for me to understand are much clearer, as my mind is now performing at a higher level.

    Schenck, Susan. Beyond Broccoli: Creating a Biologically Balanced Diet When a Vegetarian Diet Doesn't Work .
    In diese Richtung zu experimentieren habe ich eigentlich keine Lust.
    100 Gramm, das ist ja fast nichts. Falls das wirklich stimmen sollte, dann vergesse ich doch lieber mal eine Telefonnummer.

    Ich denke Susan Schenk hatte damals so ähnlich gegessen wie Denise Minger. (vom Obstkonsum mal abgesehen)
    https://deniseminger.com/2010/01/20/my-current-diet/
    Geändert von Tom Ate (18.03.19 um 02:54 Uhr)

  9. #7
    Samenkorn
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    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Also interessant wäre, wie sich dein Blutbild mit der Zeit ändert. Das ist das, was ich bei mir über Jahre machte um das was ich mache, zu optimieren.

    Übrigens noch ein Tipp für vor der Blutabnahme: Ich hatte viel früher geglaubt, wenn ich kurz vor der Blutabnahme noch ein paar sportliche Übungen mache, dass dann der Blutzucker runter geht.
    Und dann machte ich extra einige Liegestütze und ähnliche Übungen kurz davor.
    Aber da war der Blutzucker dann höher, obwohl ich nüchtern war. Weil wegen der sportlichen Betätigung der Körper nämlich - sozusagen - Kraftstoff ins Blut schickt.
    Das sind gleich 2 gute Punkte:
    Am vergangenen Wochenende war in Konstanz die Gesundheitsmesse. Da gab es auch einen Blutzuckertest-Stand. Dort bin ich dann 2 mal an dem Tag aufgekreuzt:
    - Messung 1 ca 11 Uhr: vormittags nach dem Verzehr von ca 3-4 Äpfeln: 119 mg/dl
    - Messung 2:ca 16:30 Uhr: nach dem Verzehr von einigen Weintrauben (ca 12 Uhr) und ca 300-400g Wolfsbarsch filet (14-15 Uhr): 89 mg/dl

    Bei der ersten Messung (die mit den 109 mg/dl) hatte ich mich auch tatsächlich etwas körperlich angestrengt (zügiges Fahrrad fahren, ca 10 min.)

    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Zu deiner Frage der belegten Zunge: Da hatte ich früher auch einige Geschichten dazu gehört. Schließlich aber wurde ich informiert, dass der Belag der Zunge auch dann entsteht, wenn man gerade sehr wenig isst, weil dann eben weniger abgeschliffen wird - so in der Art. Also wenn das phasenweise bei dir der Fall ist, kann das auch einfach daher kommen. Ansonsten ggf vom Arzt prüfen lassen - es gibt auch Beläge, die tatsächlich auf eine Krankheit schließen lassen.
    Bei mir war es damals nur das relativ wenige und vor allem wenig die Zunge abschliefende Essen.
    Also ich denke nicht das ich zu wenig esse. Wenn dann esse ich halt zu viel (Kultur-)Grünzeug. Ja dann spreche ich die erwähnte Ärztin mal darauf an. Habe nächste Woche noch mal einen Termin, inkl. Urinprobe.

    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Zum Rapsöl: Da kommt es schon sehr stark darauf an, welches du da nimmst. Wenn es ein zum Braten verändertes ist, ist die Zusammensetzung jedenfalls anders als ein natives. Und wenn selbst ein als nativ deklariertes Rapsöl "nussig" schmeckt, wäre ich auch misstrauisch.
    Ich verwendete eine Zeit lang auch natives, nicht nussig schmeckendes Rapsöl um für meinen Sohn das Eis etwas aufzuwerten. Jenes Öl (aus 0-er Raps) ist gut geschmacksneutral.
    Auch ein guter Punkt: Tatsächlich schmecken die von mir im Moment vorrätigen Rapsöle eher deftig. Hatte, um dem Nachzugehen, diese Woche mal Eins im Reformhaus gekauft: das war durchaus milder. (Allerdings stand da auf dem Aufkleber: Bitterstoffe mit Wasserdampf herausgelöst, oder so ähnlich)

    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Jedoch kommt es bei der Ernährung meist nicht darauf an, was du dazu isst um ein gutes Verhältnis zu haben sondern darauf, das weg zu lassen, was dir einen hohen Omega 6 Spiegel beschert.
    Erst dann helfen Nahrungsergänzungen wie eine Kapsel wirklich.
    Und lt. Literatur sowohl auch Eigenerfahrung: Eine solche Kapsel/gezielte Ergänzung gemeinsam mit schwefelhältigen Aminosäuren essen, ist besonders günstig für die Aufnahmeverwertung.
    Zu meinen Erfahrungen zu Omega 3 im Blut habe ich kürzlich hier etwas geschrieben, vielleicht hilft es dir auch weiter:
    https://www.rohkostforum.net/threads...ga-3-Ernährung
    Werde ich ausprobieren.... auch an unserem 3,5 jährigen Sohn mit seinen Hautproblemen. Irgendwie habe ich mittlerweile das Gefühl den Schlüssel (Omega6-Omega3 Fettsäuren) für diese Probleme zu kennen und zu verwenden.

  10. #8
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    Richtig. Stress kann auch Krankheiten verursachen

  11. #9
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    War jetzt wieder beim Arzt um Bluttest zu machen. Hier die Ergebnisse: Leider schlechter als erhofft. Diesesmal habe ich ein größeres Fettsäureprofile erstellen lassen.


    Stoff (Fettsäure) Messung 2020 Messung 2019 Normwerte
    mg/l mg/l mg/l
    Omega-6 (total) 1300 1656 900-1500
    Linolsäure 1030 1387 750-1200
    Arachidonsäure 214 202 100-250
    Gamma-Linolen 12 5-25
    DGLA 38,5 30-90
    Omega-3 (total) 142 196 200-400
    Alpha-Linolen 30,1 10-30
    EPA 37,2 62 50-130
    DHA 35,7 52 130-230
    DPA 37,8 5-25
    O-6/O-3 9,18 8,4 3-6
    Eladin 4,3 <1,5
    Trans-Linol 1,4 <1,5
    Arachidonsäure/EPA 5,78 3,24 2-4
    ng/ml ng/ml
    Vitamin D3 28,6 (30-60) 46,9 (40-70)

    Bei den gesättigen Fettsäuren ist alles ziehmlich gut im Normalbereich. Ausnahme ist Stearinsäure (etwas zu niedrig).

    Kommentare:

    Auffällig ist wohl Folgendes:
    - Vitamin D3 ist doch recht erheblich runter gegangen. Ist erklärbar, da ich 2018/19 regelmäßig entsprechende Tabletten genommen habe.
    - EPA und DHA sind (zu) niedrig und bei der jetzigen Messung noch niedriger.
    - gesamtes Omega 6 Fettsäurespektrum hat sich postive entwickelt und liegt sogar relativ gut innerhalb des Normbereichs.

    Entwicklung meiner Ernährungsgewohneiten:
    Rohkostpraxis general etwas stabiler geworden. Inbesondere seit dem ich vermehrt zu Rindfleisch (200-500g/Tag) greife. Zudem esse ich relativ viel Fenchel, Selleriestangen, sonstiges Grünzeug momentan/während d. Winters v.a. Feldsalat und Portulak, zudem relativ viel Bananen und Äpfel. Regelmässig auch Walnüsse und auch mal Mandeln, Maniok und Rohmilchkäse. Zudem auch fast täglich ca 50g Bitterschokolade.
    Früher hatte ich relativ oft eingeweichte Chiasamen gegessen/geschluckt. (Das mache ich in der letzten Zeit kaum bis gar nicht.)
    Ansonsten wäre wohl noch zu sagen, dass ich ziehmlich unersättlich bin. D.h. ich kann rel. schwer ein Mahlzeit beenden. Es passiert oft, dass ich nach der Fleischmahlzeit noch mal 2 oder 3 Äpfel esse.

    Angelika, du beschreibst ja in deinem Buch, was ich gerade vor mir habe, die Bildung von DHA über die verschieden (Vor)Stufen im Omega 3 FS Stoffwechsel vereinfacht wie folgt: Alpha-Linlolen -> Stearidon -> EPA -> DHA.

    Dazu 2 konkrete Fragen:
    - Wo ist eigentlich DPA einzuordnen ?
    - Kann es sein, dass der Umwandlungsprozess bei mir nicht rund läuft, da ja die erste Stufe (Alpha-Linloen) eigentlich im Normbereich liegt ? Oder sollte ich überlegen mehr Fisch/Algen zu essen ?
    - Wie lange braucht es eigentlich, bis sich die neue/veränderte Essgewohnheiten auch im Blut wiederspieglen (in dem Fall Fettsäurespiegel) ?

    Ansonsten bitte ich höflich um zahlreiche Kommentare,

    Edit1: Mir ist noch eingefallen, dass ich in der letzten Zeit weniger Öl verwende. Wenn ich so zurückdenke, dann habe ich früher oft Salate mit Raps oder Leinöl gemacht, Ich bin dazuübergegangen, die Blätter einfach so zu essen.

    Liebe Grüsse, Marian
    Geändert von plichel (vor einer Woche um 13:51 Uhr)

  12. #10
    Samenkorn Avatar von Zipfelchefchen
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    Umwandlung von ALA in EPA und DHA ist bei vielen Leuten mangelhaft. Anzunehmen, dass man selbst zu den Ausnahmen gehört und mit ALA allein auskommt, ist meiner Meinung nach fahrlässig.
    Die Information dazu sind aber auch sparsam einzusehen und die meisten Veganer werden dir sowieso erzählen Chia und Leinsamen sind einer super Omega-3 Bombe. Unfug.

    Ein Bekannter von mir hat jahrelang viel Leinöl auf sein Essen geschüttet. Dann im Bluttest sehr viel ALA, normalen EPA- und viel zu niedrigen DHA-Wert.
    An deiner Stelle würde ich entsprechende DHA Ergänzung (Fischöl, Algenöl, oder was es sonst noch gibt) nehmen, um den Wert wieder hochzubekommen, danach (a) weiter Ergänzung nehmen, (b) viel qualitativ hochwertiges Tierfett (Fett oder Butter von Weiderindern o.ä.), oder (c) ab und zu fetter Fisch.
    Möglichkeit (b) habe ich ca. 3-4 Monate lang praktiziert und im Bluttest einen normalen DHA-Wert gehabt, jedoch kann ich nicht sagen wie schnell der Wert abfallen würde. Da ich in der Zeit keine Pflanzenfette gegessen habe, war Linolsäure super niedrig, also könnte es sein, dass die Zeit ausreicht.

  13. Der folgende Benutzer sagt Danke an Zipfelchefchen für diesen Beitrag:

    Angelika (vor 3 Tagen)

  14. #11
    Urwaldriese Avatar von tatjana
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    Ich habe so ein Bluttest noch nie machen lassen. Werde auch nicht tun. Das irritiert und verunsichert. Aber darum geht es nicht.

    Es ist eigentlich normal, das die Blutwerte nicht immer konstant sind? Sie zeigen nur momentane Situation bezüglich Nahrungsaufnahme. Wird wochenlang (im Sommer) mehr grün und überwiegend pflanzlich gegessen, dann sehen die Werte schon anders aus, als im Winter mit ansteigendem Fett- und tierischen Eiweißverzehr.

    Es sei denn, man ißt im Sommer und im Winter gleich.

    Jederfalls ich merke es an meinem Haar, das ich im Sommer/Herbst; wo ich sehr wenig Fett esse, ziemlich starken Haarausfall habe, und im Winter/Frühjahr liegt es im Normalbereich.

  15. #12
    Samenkorn
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    Ich hab auch keine Ahnung. Im Grunde sind mir die Blutwerte auch egal.... Aber da ich eben nach wie vor gewisse Problemchen habe (Thema Schlappheit und fehlender Antrieb), treibt mich das halt um. Aufgrund der Literatur (Stichwort: Omega3/Omega6 hat Einfluss auf Gehirnfunktionen) will ich dem weiter nachgehen. Werde jetzt wie Zipfelchefchen meint, mal mit Präperaten nachhelfen. Den Versuch mach ich auf jeden Fall noch. Danach nochmal messen und dann bin ich schlauer.

  16. #13
    Administrator Avatar von Angelika
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    Zitat Zitat von Zipfelchefchen Beitrag anzeigen
    Umwandlung von ALA in EPA und DHA ist bei vielen Leuten mangelhaft. Anzunehmen, dass man selbst zu den Ausnahmen gehört und mit ALA allein auskommt, ist meiner Meinung nach fahrlässig.
    Die Information dazu sind aber auch sparsam einzusehen und die meisten Veganer werden dir sowieso erzählen Chia und Leinsamen sind einer super Omega-3 Bombe. Unfug.

    Ein Bekannter von mir hat jahrelang viel Leinöl auf sein Essen geschüttet. Dann im Bluttest sehr viel ALA, normalen EPA- und viel zu niedrigen DHA-Wert.
    An deiner Stelle würde ich entsprechende DHA Ergänzung (Fischöl, Algenöl, oder was es sonst noch gibt) nehmen, um den Wert wieder hochzubekommen, danach (a) weiter Ergänzung nehmen, (b) viel qualitativ hochwertiges Tierfett (Fett oder Butter von Weiderindern o.ä.), oder (c) ab und zu fetter Fisch.
    Möglichkeit (b) habe ich ca. 3-4 Monate lang praktiziert und im Bluttest einen normalen DHA-Wert gehabt, jedoch kann ich nicht sagen wie schnell der Wert abfallen würde. Da ich in der Zeit keine Pflanzenfette gegessen habe, war Linolsäure super niedrig, also könnte es sein, dass die Zeit ausreicht.
    Dankeschön für deine Erfahrungen.

    Insbesondere zu deinem ersten Absatz möchte ich hier - auch aus Erfahrung + mir bekannten Infos - kräftig zustimmend nicken.

  17. #14
    Administrator Avatar von Angelika
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    Zitat Zitat von plichel Beitrag anzeigen
    [...]

    Angelika, du beschreibst ja in deinem Buch, was ich gerade vor mir habe, die Bildung von DHA über die verschieden (Vor)Stufen im Omega 3 FS Stoffwechsel vereinfacht wie folgt: Alpha-Linlolen -> Stearidon -> EPA -> DHA.

    Dazu 2 konkrete Fragen:
    - Wo ist eigentlich DPA einzuordnen ?
    - Kann es sein, dass der Umwandlungsprozess bei mir nicht rund läuft, da ja die erste Stufe (Alpha-Linloen) eigentlich im Normbereich liegt ? Oder sollte ich überlegen mehr Fisch/Algen zu essen ?
    - Wie lange braucht es eigentlich, bis sich die neue/veränderte Essgewohnheiten auch im Blut wiederspieglen (in dem Fall Fettsäurespiegel) ?

    Ansonsten bitte ich höflich um zahlreiche Kommentare,

    Edit1: Mir ist noch eingefallen, dass ich in der letzten Zeit weniger Öl verwende. Wenn ich so zurückdenke, dann habe ich früher oft Salate mit Raps oder Leinöl gemacht, Ich bin dazuübergegangen, die Blätter einfach so zu essen.

    Liebe Grüsse, Marian
    Hallo Marian,

    du hast recht, da gibt es etwas zu optimieren.

    Eine Grundregel die mich an sehr optimale Werte diesbezüglich brachte war und ist: Es kommt meist nicht darauf an VIEL zu ergänzen, sondern die Quellen für Omega 6 zu reduzieren.
    Und gezielt zu ergänzen. Mit extrahierten Pflanzenölen hatte ich leider - mit durchaus verschiedenen Produkten/Varianten - eher durchwachsene Erfahrungen und verwende sie nur ab und zu.
    Deshalb esse ich meist wenige Omega 6 Fettquellen und ergänze DHA mit 1 - 2 Kapseln. Das ist die effizienteste Version, angesichts der anderen Varianten.
    Einige Wochen Abstand zeigen sicherlich schon Veränderungen im Blutbild, jedoch ist der Abstand einer Analyse so zu wählen, dass es nicht zu knapp ist. Die Analysen kosten ja auch etwas.

    Ich weiß jetzt nicht, was du mit DPA meinst. Ist das ein Tippfehler oder was meinst du?

  18. #15
    Samenkorn
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    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Ich weiß jetzt nicht, was du mit DPA meinst. Ist das ein Tippfehler oder was meinst du?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Docosapentaens%C3%A4ure

    Laut Wikipedia zählt sie, je nach Auspregung, sowohl zu den Omega 3 als auch 6 Fettsäuren.. Sie wurde in der Laboruntersuchung auch gemessen. Den Wert habe ich in der Tabelle mit angegeben und interessanter Weise ist der fast schon extrem hoch bei mir.

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