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Thema: Blutbefunde: Meine Erfahrungen mit Omega 3, HS-Omega 3, Ernährung

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    Administrator Avatar von Angelika
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    Lightbulb Blutbefunde: Meine Erfahrungen mit Omega 3, HS-Omega 3, Ernährung

    Grüß Euch!

    Kürzlich habe ich auf Youtube verschiedene Beiträge zu Omega 3 Fettsäuren gesehen und wunderte mich.
    Ganz besonders aber bei einem Video, bei dem ein durchschnittlicher HS-Omega 3 Index trotz rotem Bereich - da an der Grenze - als gut kommentiert wurde.

    Da entgeht manchen einiges mit dieser Philosophie.

    Zu einem Video komme ich erst - zeige euch aber hier im Forum, welche Werte sein können, wenn man sich bemüht, eine gute und ausgewogene Ernährung zu praktizieren.

    Anmerkung: Abbildungen im Forum sind aus Sicherheitsgründen erst nach Anmeldung (Link oben rechts) sichtbar und vergrößerbar.



    Im Sommer 2016 war ich bei Dr. Strunz und mein Blut hatte diesen HS-Omega 3 Index: 10,97 %.
    Er sagte mir, dass dieser Wert der aussagekräftigste sei. Die Notiz auf dem Befund ist von ihm.

    hs-omega-3 Index Befund.jpg

    Für jene, die nicht wissen, was der HS Omega 3 Index ist: https://www.omegametrix.eu/wasistomega3index.html

    Der HS-Omega-3 Index

    Richtig Wichtig
    Der Omega-3 Index wurde 2002 erfunden und definiert, und zwar von Prof. Dr. W.S. Harris, Sanford University, USA und Prof. Dr. C. von Schacky, Ludwig Maximilians-Universität München, und Gründer von Omegametrix. Diese zwei Wissenschaftler haben umfangreiche Arbeit geleistet, um die Messmethodik so zu standardisieren, dass sie nun den höchsten Qualitätskriterien der Klinischen Chemie genügt [...]

    Richtig Wichtig für Herz und Hirn
    Optimalerweise liegt der HS-Omega-3 Index zwischen 8% und 11%. Bei vielen Personen in unseren Breiten liegt er aber deutlich niedriger, oft nur bei ca. 4%. Ein zu niedriger HS-Omega-3 Index bedeutet:


    • Für das Herz:
      • ein erhöhtes Risiko für tödliche Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkt, plötzlicher Herztod oder Herzschwäche (Herzinsuffizienz) - mehr Informationen
      • ein erhöhtes Risiko für nicht-tödliche Herzerkrankungen, wie Herzinfarkt – mehr Informationen

    • Für das Hirn:
      • ein erhöhtes Risiko für einen suboptimalen Hirnaufbau des Kindes während der Schwangerschaft, mit entsprechenden Folgen - mehr Informationen
      • ein erhöhtes Risiko für suboptimale komplexe Hirnleistungen während des ganzen Lebens – mehr Informationen
      • eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für psychiatrische Erkrankungen wie ADHS oder Depression - mehr Informationen
      • möglicherweise noch mehr - mehr Informationen

    Eine erhöhte Zufuhr der marinen Omega-3 Fettsäuren Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure hebt den HS-Omega-3 Index und bessert die meisten der angesprochenen Gesundheitsprobleme oder beugt ihnen vor, wie wissenschaftliche Daten aus Interventionsstudien belegen (mehr Informationen bei den jeweiligen Themen).
    Anmerkung: Verlinkungen siehe Originalquellenlink
    Ein Jahr später machte ich weitere Blutuntersuchungen, dort wurden die Fettsäuren anders getestet, auch interessant finde ich.
    Die Werte, die ich damals erreichen wollte (auch an den Stellen, wo weniger ist - bei Rückfrage gerne mehr Info dazu), habe ich erreicht.
    Der Arzt sagte, besser geht es nicht.

    orthomolekulare und mitrochondriale Medizin - Aminosaeure Fettsaeure Status der Zellmembranen.jpg

    Meine Vorgangsweise war dabei, jeweils mich vor den Bluttests längere Zeit so zu ernähren, wie ich es am optimalsten und auch real im Berufsalltag (sehr stressig im Projektgeschäft) praktizieren kann.
    Schließlich kosten diese Bluttests einiges und sie sollten mir durch Tuning bestätigen, wie ich es handhaben kann (oder nicht).

    Dabei geht es häufig darum, manches eben nicht zu konsumieren. Auch die DHA Kapsel/Zuführung führt nicht zum gewünschten Ergebnis, wenn sonst viel Omega 6 Fettsäuren dabei sind!

    Viele die hier lesen, wissen, dass es klar ist dass so etwas wie ein paniertes Schnitzel bei mir seit vielen Jahren nicht mehr in den Mund kam.

    Aber ich achte auch besonders auf die Omega 3 Versorgung und dabei, dass das Verhältnis passt.
    D.h. z.B. Sonnenblumenkerne mit einem krassen Überhang zu Omega 6 Fettsäuren esse ich nicht.
    Es war jeweils eine vorwiegend pflanzliche, aber sehr ausgewogene Ernährungspraxis.
    Wichtig war (ist), nochmal zur Betonung besonders, was ich NICHT aß (esse).

    rohkost-buch-2a.png

    Mehr zu den Zusammenhängen mit der Rohkost steht in meinem Buch "Das große Rohkost Buch".*
    Auch wenn es einige sind - nur einige Pflanzenblätter alleine reichen nie, einen Überhang an Omega 6 aus eben z.B. Sonnenblumenkernen zu beheben.
    Und es macht keinen Sinn, dann maximal die Dosis von Omega 3 zu erhöhen - weder durch mehr Kapseln noch durch mehr tierische Quellen.
    Freilich unabhängig davon dennoch viel Grün, Wildpflanzen und Co!

    rohkost-buch-1a.png

    Die Ignoranz einiger gerade vegan (aber auch omnivorer) orientierter Promoter (und damit auch Konsumenten) zu diesem Thema hatte mich schon vor über 10 Jahren verwundert.

    Damals hatte ich diese PDF auf die frühere allesroh.at Seite hochgeladen.
    Sie ist nicht von mir, aber sie erklärt auch einiges und bietet eine übersichtliche, lange Tabelle zum Thema (allgemein): https://www.allesroh.at/journal/krebs/6zu3.pdf

    Übrigens: Auch zuviel Zuckergehalt begünstigt eine höhere Aufnahme von Omega 6 Fettsäuren.
    Eine mehrfach schlechte Wirkung also.

    Eine besondere Auswirkung des hohen Wertes des HS Omega 3 Indexes habe ich noch bemerkt:
    So wie dort steht, sinkt bei dem (gewünschten) höheren Wert die Herzfrequenz.
    Wie meine Trainingsuhr regelmässig zeigt, bleibt mein Puls auch bei Anstrengungen relativ weit unten obwohl ich (aus meiner Sicht) eher das Mindestmaß an Training mache.

    Der Puls ist allerdings auch ein Maß dafür, wieviel Energie verbraucht wird
    Und diese ist weit geringer als übliche kcal-Empfehlungen liegen.
    Meiner Beobachtung nach locker ein Drittel weniger. Ich beobachte das nun bewusst, gerade in diesem Aspekt seit über 2 Jahren.

    Dadurch verringern sich auch die Kosten der Rohkost stark.
    -> Allerdings ist es dennoch eine Kunst der Philosophie darin keinen Verzicht zu sehen. Und weiters, sich damit einzurichten!
    Das Lebensgefühl ist jedenfalls für mich dadurch ein ganz anderes.
    Dazu mehr ein anderes Mal.

    Über Austausch freue ich mich sehr.
    Vielleicht schaffe ich demnächst auch ein kleines Video dazu.

    Bis dahin, liebe Grüße,
    Angelika

    af.png

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  2. Die folgenden 2 Benutzer sagen Danke an Angelika für diesen Beitrag:

    Olja (15.01.19), Zipfelchefchen (14.01.19)

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