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Thema: Buttersäurequelle bei veganer Rohkost

  1. #1
    Samenkorn
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    Buttersäurequelle bei veganer Rohkost

    Hallo Leute,

    erst mal ein fröhliches Hallo an Alle. Bin froh jetzt hier im Forum zu sein

    Ich habe auch gleich eine Frage. Und zwar bin ich gerade dabei von vegetarischer auf vegane Rohkost umzustellen. Ich habe fast alles ersetzt. Nur habe ich früher immer etwas Butter gegessen und aktuell Ghee, was schon besser ist.
    Eine befreundete Heilpraktikerin hat mir ans Herz gelegt, dass Buttersäure ein wichtiger Stoff ist, den unser Gehirn braucht, um gut zu funktionieren.
    Sie selbst ernährt sich nicht vegan. Daher habe ich jetzt hier die Frage, was denn eine gute vegane Buttersäurequelle ist, damit ich damit das Ghee ersetzen kann.

    Bin über Hilfe und Anregungen sehr dankbar.

  2. #2
    Sprössling
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    Also ich persönlich würde Ghee weiter nutzen. Ich habe mich länger streng vegan ernährt, war auch alles super. Bin gesund geworden in der Zeit. Inzwischen esse ich hauptsächlich roh vegan mit kleinen Ausnahmen. Nämlich Ghee, mal Rohmilchkäse, einfach wenn ich Lust darauf habe. Damals hatte ich die Möglichkeit mich persönlich mit Kerstin Rosenberg von der Ayurveda Akademie zu unterhalten. Sie sagte mir, sie kennt viele Veganer die aber als "Ausnahme" Ghee benutzen. Und befürwortet dies auch.

    Es kommt drauf an, warum du vegan isst (was ich übrigens selber nach wie vor als gesund ansehe). Ethische Gründe, gesundheitliche.... Ich experimentiere nun schon über 10 Jahre und komme jetzt erst langsam da hin wo ich hin will. Rohvegan mit ab und zu Käse, Ghee und Schokolade :-) Es ist ein Prozess. Vielleicht überlegst du mal warum du umstellt und ob Ghee wirklich "weg muss". Dein Ziel ist 100% rohvegan? Mal sehen was Angelika vorschlägt. Das sie kein Freund der rein veganen Rohkost ist, sollte dir aber gesagt sein ;-) Meiner Meinung nach ist es gut möglich aber ich persönlich würde es nur knallhart durchziehen, wenn ich eine schlimme Diagnose bekommen würde.....

  3. #3
    Samenkorn
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    Hallo Julia,

    danke für deine schnelle Antwort. Ich ernähre mich hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen vegan. Seit ca. 2011 bin ich auch schon sehr viel am herumexperimentieren und finde so langsam zu meiner Ernährung.

    Zum oder zur? Ghee. Ich esse sie/es? xD oh man. Weils mir gut tut. Butter mochte ich schon immer. Ghee erinnert mich auch immer an Butterkekse von damals vor meiner rohveganen Zeit. Ist also auch psychologisch klasse ^^
    Ich bin eigentlich sehr gegen Tierhaltung. Ich verzehre allerdings nicht viel Ghee und es ist mein einziges tierisches Produkt. Und einfach wie gesagt super lecker und tut mir auch gut.

    Ich glaube, würde ich mich strikt an mein mir selbst auferlegtes Dogma keine Tierhaltung halten, dann würde ich mir in diesem Fall selber schaden. Nur kann ich dann überhaupt noch von mir behaupten ich sei Veganer? xD

  4. #4
    Sprössling
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    Musst du es denn von dir behaupten? Es ist doch völlig egal was du bist. Ich habe früher auch mit diesen Begriffen "gespielt", ich bin Vegetarier, Veganer etc. Heute sage ich klar ich ernähre mich allgemein vegetarisch/fleischlos und hauptsächlich roh/vegan, wenn es denn jemand wissen will. Und ich diskutiere auch nicht mehr rum wie in meinen jungen Jahren. Wenn jemand wissen will warum, ganz einfach: für mich ist es die optimale Ernährung die mich schlank und gesund hält. Ausserdem will ich so wenig wie möglich Schaden anrichten aber dabei soll es mir gut gehen.

    Wenn dir Ghee schmeckt und gut tut, ess es! Du ernährst dich halt hauptsächlich rohvegan, wenn es jemand wissen will. Und fertig. Muss du denn etwas 100% sein um zufrieden zu sein oder geht vielleicht auch 99%? :-)

  5. #5
    Administrator Avatar von Angelika
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    Grüß Euch!

    Was mich interessieren würde ist, *wie* du in einer Rohkost-Praxis Ghee anwenden willst? Oder welchen Sinn du genau darin siehst. Also auch in der Praxis.

    Was Lebensmittel betrifft, so habe ich insbesondere eine Abneigung (bin also insbesondere "kein Freund") betreffend jener Lebensmittel, die einen hohen AGE oder ALE Gehalt aufweisen.
    Nachgewiesener Maßen trifft dies für Ghee zu.
    Da wäre Rohkost-Butter, geschmacklich eventuell sogar Süßrahmbutter statt Sauerrahmbutter (wenn, aus Demeter-Haltung* und kalbfreundlicher Haltung) interessanter denke ich - allerdings auch nur, wenn du eine gute Quelle in deiner Nähe oder dir gut organisieren kannst.

    *weil: höhere Standards als "Bio"

    Die Anwendung interessiert mich, weil ich bisher dachte, Ghee wird für das Erhitzen in der Pfanne verwendet und deshalb, weil es eben schon vorerhitzte Butter, geklärtes Fett (andere Stoffe sind abgeschieden) ist.
    Würdest du dir das auf ein Rohkost-Brot schmieren oder was schwebt dir da vor? Ich kann mir gar nicht vorstellen, ob das echt besser als Süßrahmbutter schmecken würde.

    Wobei ich die derzeit eher selten bekomme bzw. esse.

    Viele Grüße
    Angelika

  6. #6
    Urwaldriese Avatar von tatjana
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    Haha, ich musste zuerst googeln, was Ghee ist... Nun, jetzt weiss ich. Das hat meine russische Oma ab und zu zum Braten verwendet, und dabei meinte sie, das wäre besser als Öl und billiger, als Butter Aber so pur essen oder auf das Brot schmieren kam keinem von uns in Sinn. In Deutschland habe ich Ghee nie verwendet. Wozu denn , wenn die Butter nicht nur billig sondern auch in Überfluss ist? Aber damals in 70-er Jahren waren die Läden in der Sowjetunion buchstäblich leer, und die Leute waren froh, wenn sie mindestens dieses Butterersatz zu hause vorrätig haben könnten..

  7. #7
    Samenkorn
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    Also wenn Ihr von Rohkost und Ghee sprecht, fällt mir die Firma Green Pasture ein, die angeblich rohes Ghee herstellen und verkaufen... Wie sie das herstellen war mit immer ein Rätsel (wenn ichs wüsste, würde ich es auch mal probieren).

  8. #8
    Administrator Avatar von Angelika
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    Na ich weiß nicht, ob du es tatsächlich selbst probieren würdest, wenn du wüsstest, wie es hergestellt wird.
    Ist es diese Produkt das du meinst? https://www.greenpasture.org/public/...iccoconutghee/
    Es steht, es wird extrahiert.
    Auf Wikipedia steht einiges über mögliche Extraktionsverfahren: https://de.wikipedia.org/wiki/Extrak...ittelindustrie

    Da Rohkost nur auf die Temperatur bezogen wird bei der Verkaufsbezeichnung "Rohkost" - und selbst da die Hersteller und Vermarkter sehr kreativ mit der Ausdehnung der Grenze inkl. Unterbewertung einer Kurzzeiterhitzung auf durchaus hohe Temperaturen sind, kann allerlei gemacht werden. Chemikalisch oder Physikalisch ...

    Hier habe ich noch eine interessante Seite zum Thema gefunden: https://bio-markt.info/kurzmeldungen/Extraktion.html

    Biologische Öle und Extrakte durch CO2-Extraktion

    [...]
    CO2 ermöglicht eine umweltfreundliche Extraktion von biologischen Produkten. Unter hohem Druck löst das verdichtete, sogenannte überkritische CO2 die gewünschten Substanzen aus dem Rohstoff. Wird der Druck gesenkt, gibt das CO2 die gewonnenen Extrakte wieder ab. Die einzelnen Prozessparameter werden individuell auf das Pflanzenrohmaterial abgestimmt. [...]

    Produkte wie kalt extrahiertes Reiskleieöl, Hafer- oder Kardamomöl sowie Mango-Butter aus Mangokernen und Apfelwachs können auf diese Weise mit besonders hohem Ertrag und in besonderer Reinheit produziert werden.
    [...]
    Ich kann mir vorstellen, dass durch die Beschleunigung des Verfahrens gegenüber dem klassischen Verfahren (langes Kochen) weniger unerwünschte Reaktionen ablaufen, was sich möglicherweise im Geschmack widerspiegelt. Dennoch passiert je nach Extraktionsprodukt manches dabei. Das muss man wohl für sich abwägen, welche Vor- und Nachteile es dazu gibt.
    Im Zweifel die Körperreaktionen genau beobachten und aufschreiben, wenn man Neues probiert.

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