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Thema: Ist vegane Rohkost Ernährung einfach?

  1. #1
    Sprössling
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    Ist vegane Rohkost Ernährung einfach?

    Bin seit einem Jahr Rohköstler. Das erste halbe Jahr habe ich mich
    an ein paar Tips von einem anderen Rohköstler und von kleinem Workshop
    orientiert. Alles ging gut. Dann habe ich mal 5 Tage gefastet, um meine Verdauung
    zu regenieren, habe richtig abgenommen, was nicht so gut war. Dann habe ich
    mit Low Carb angefangen wegen Zahnfleischentzündung, das hat Muskelschwund
    und Schwächezustände verursacht. Bin jetzt wieder bei einer Ernährung ohne
    Spezialmethode und es geht mir gut.
    Was ich hier diskutieren will, ob nicht ein Großteil der Experten-
    Ratschläge, vereinfacht gesagt, eigentlich nur für therapeutische Zwecke wichtig
    sind, zur Behandlung von zumeist relativ harmlosen Symptomen; oder anders ausgedrückt,
    für die Steigerung von einem Körper in sehr guter Verfassung zu einem noch optimaleren
    Zustand - und andererseits gerade erst diese Anweisungen auch zu gefährlichen Komplikationen
    führen können?
    Steht dahinter nicht ein großes Geschäft mit Literatur, Kursen, Nahrungs-
    ergänzungsmitteln, teuren Diäten, youtube usw.? Ist es nicht schlimm, daß ausreichende und
    sich äußerst günstig auswirkende "gewöhnliche" Rohkost Ernährung
    und diese angeblich unbedingt notwendigen therapeutischen Maßnahmen miteinander
    vermischt werden? Wird uns da nicht Angst mit vermeintlich katastrophalen vorhandenen
    Mängeln oder mit drohenden schlimmen Konsequenzen gemacht, mit Szenarien, die völlig
    übertrieben sind? (siehe auch Interview mit Urs Hochstrasser zum Weltrohkosttag)
    Geändert von Champignon (03.07.18 um 22:53 Uhr) Grund: inhaltliche Konkretisierung

  2. #2
    Wilder Busch
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    Die meisten Firmen wollen einem Probleme einreden, die man meistens gar nicht hat. Das ist nicht nur in der Rohkost so. Die müssen halt auch ihr Geld verdienen.
    Man muss lernen damit bewusst umzugehen und sich nichts einreden lassen. leider sind viele sehr beeinflussbar.

  3. #3
    Sprössling
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    Die Empfehlungen der Experten widersprechen sich oft ja auch noch gegenseitig.
    Jeder Mensch ist eben verschieden und die Frage ist auch, was wir erreichen wollen.
    Ich gehe zur Zeit dazu über, mehr zu beobachten, was gewisse Nahrungsmittel bei
    mir auslösen. Mir fällt grade ein, könnte diesbezüglich noch ein Tagebuch führen.

  4. #4
    Administrator Avatar von Angelika
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    Hallo Champignon,

    jeder Krämer lobt seine Ware - und dass mittels diverser Taktiken - so wie du schreibst auch zum Teil mit Warnungen wie auch Beschwichtigungen.

    Diese allerlei "Experten", das ist so eine Sache. Es ist oft mal etwas dabei, das nützlich ist, aber auch Aussagen, die einfach nicht stimmen.
    Oder sie sind nicht relevant oder es werden zugehörige Infos, die relevant sind, nicht angesprochen.
    Was andererseits auch gar nicht so angestrebt wird, weil der/die Kunde/Kunden mit kleinen Häppchen möglichst langfristig an der Angel gehalten wird.
    Schlicht auch gerne gezielt aufgeheizt und unterhalten werden (auch andere Youtube-Videos solcher Art).

    Dennoch war ich diesmal erfreut, ein paar (wenige) Interviews von Personen mit Krebs und Rohkost gehört zu haben und da eine nahe Verwandte von mir gerade einen Kampf damit hat(te), habe ich diesmal heute das Kongresspaket gekauft, auch um dies (Erfahrungsberichte zeigen) zu fördern. Leider ist das alles meist nur im Zuge von gewerblichen Hintergründen.
    Die Berichte solcher Art sind Hausverstand zu beachten und fast sämtliche Info noch selbst zu recherchieren (insb. wenn kein eigenes Erfahrungs-/Fachwissen dazu vorhanden ist), denn es ist viel dabei, das Verwirrung stiftet oder ungünstig ausgedrückt ist.

    Manche Aussagen sind sehr geprägt von persönlichen Mindsets (die sich bei manchen zudem über die Jahre ändern können),
    manche zusätzlich auch noch von Strategien zu möglichen Verkaufsabschlüssen (oder Beteiligungen).
    Die Kombination ist noch krasser, dies sollte man im Hinterkopf behalten.

    Falls du die Beiträge hast, können wir uns gerne über die verschiedenen Punkte hier austauschen.

    Zu dem ganzen Marketing insgesamt habe ich mir in den letzten Wochen einige Notizen gemacht, je nach dem werde ich dazu auch ein paar Worte finden.

    Gerne kannst du die diversen Experten Ratschläge hier oder in eigenen Threads durchgehen, ich antworte gerne. Du musst ja nicht schreiben, wer was gemeint hat. Es ist ohnehin häufig nachgeplaudert, wenn es gerade ins Konzept passt. Manches aber wohl auch gut und nützlich.
    In jedem Fall ist die Kommunikation dazu nützlich!



    Vorab zwei Lieder, an die ich bei mancher dieser Arten von Marketing immer wieder denke:

    The Temple - Jesus Christ Superstar


    Anmerkung: Originalversion des Liedes, leider ohne Filmaufnahmen https://www.youtube.com/watch?v=BSwqbLlK5DQ

    Led Zeppelin - Stairway to Heaven Live


  5. #5
    Administrator Avatar von Angelika
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    Zitat Zitat von Champignon Beitrag anzeigen
    Die Empfehlungen der Experten widersprechen sich oft ja auch noch gegenseitig.
    Jeder Mensch ist eben verschieden und die Frage ist auch, was wir erreichen wollen.
    Ich gehe zur Zeit dazu über, mehr zu beobachten, was gewisse Nahrungsmittel bei
    mir auslösen. Mir fällt grade ein, könnte diesbezüglich noch ein Tagebuch führen.

    Alles sehr gute Ansätze für jegliche weitere Vorgangsweise!

  6. #6
    Sprössling Avatar von Christoph90
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    Zitat Zitat von Champignon Beitrag anzeigen
    Wird uns da nicht Angst mit vermeintlich katastrophalen vorhandenen
    Mängeln oder mit drohenden schlimmen Konsequenzen gemacht, mit Szenarien, die völlig
    übertrieben sind? (siehe auch Interview mit Urs Hochstrasser zum Weltrohkosttag)
    Das mit den Mängeln ist so ne Sache, die ich mittlerweile auch für übertrieben halte, besonders was Rohkost oder aber auch vegane Ernährung angeht. Da wird schon viel Angst gemacht, um vielleicht auch mit Angst Geld zu verdienen. Möchte nicht sagen, dass Mängel nicht existieren können, aber diese "Nährstoff- bzw. Mineralsalztheorie" kann man auch kritisch betrachten. Ich verstehe auch nicht wieso besonders die Menschen die sich versuchen möglichst vital zu ernähren anscheinend oder angeblich so stark gefährdet sind Mängel auszubilden.

    Ich glaube was von sehr vielen Menschen, auch von sog. Roh- oder Gesundköstlern missverstanden wird, ist die Entgiftung. In heutiger Zeit ist vor lauter Vergnügungssucht und übertriebenem Arbeitspensum keine Zeit für Krankheiten. Deswegen gibts auch die Schulmedizin, die versucht diese Krankheiten mit allen Regeln der Kunst zu unterdrücken. Meiner Erfahrung nach ist Krankheit notwendig um "echte Gesundheit" zu erlangen. Krankheit, das sind die (ernährungsphysiologischen) Sünden, die wir unserem bedauernswerten Körpern zugefügt haben. Krankheit ist Entgiftung. Krankheit zulassen ist Buße tun für all' unsere Fehl- und Überernährung. Und deswegen ist es auch fast immer so, je höherwertiger man sich ernährt, und je weniger man isst desto stärker die Entgiftung und desto schlechter kann es der Person körperlich und mental gehen. Das ist aber alles "nur" die Entgiftungskrise. Richtiges Umgehen mit diesen Krisen, dass ist meiner Meinung nach die hohe Kunst der Gesundwerdung.

    Ich hatte auch schon einige dieser Entgiftungskrisen - und habe nach heutigen Standpunkt auch schon oft falsch darauf reagiert. Aber man lernt mit der Zeit dazu...

  7. #7
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    Das man sich über das Internet informiert und austauscht halte ich für sehr sinnvoll. Man kann immer recht gut die Dinge von allen Seiten beleuchten. Andererseits gibt es auch sehr viel unnützes das man aussortieren muss.

    Wie jetzt bei mir habe ich in einem Radforum mal nachgefragt wie sich andere auf einer Tour ernähren. Ich muss da anscheinend den Mineralienverlust besser ausgleichen, und dann einfach nach einer gewissen Zeit mehr essen auch wenn es nicht so meinen Regeln enspricht. Es war dann so, wenn ich was gegessen habe war es hinterher so als ob ich nichts gegessen habe. Alles schon von Organismus verplant. Radprofis sind da echt nur mehr am essen, habn da auch ihren Ernährungsplan, machen aber ab und an auch Ausnahmen. Es muss dann einfach sein. Seelennahrung.

    Hier bin ich nicht 100% roh, im Radforum zähle ich da schon wieder als Gesundheitsfanatiger. Fast nur Wasser, Zuckerfrei, sehr wenig Tierisches und möglichst keine Chemie.

  8. #8
    Wilder Busch
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    Natürlich muss man seine Ernährung auch immer an seine Lebensweise bzw. sportliche Aktivität anpassen. Körperlich sehr aktive Menschen verbrauchen selbstverständlich wesentlich mehr Energie und brauchen dementsprechend auch mehr Nachschub von energiereichem Essen, um alle Muskeln zu versorgen. Da muss man schauen, was am besten zu einem passt bzw. was man vor hat.

  9. #9
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    Denke nicht ..

  10. #10
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    Hast du schon mal versucht dich vegan zu ernähren? @rucolarucola

  11. #11
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    ja ich denke es ist nicht einfach.. gerade jetzt merke ich es wo ich auch in einem Wendepunkt bin in meinem Leben. Es ist alles andere als einfach

  12. #12
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    Bin wieder zurück aus meinem Urlaub. Danke für die Antworten. Ein Beispiel für widersprüchliche Empfehlungen wäre, daß
    sich einige Leute nur von Früchten und Obst ernähren und offenbar damit gut klar kommen, andere Rohköstler verzichten ganz oder
    weitestgehend auf Früche, und meinen, das wäre optimal.
    Im Urlaub habe ich täglich Wildkräuter direkt von den Wiesen gegessen, hat sehr gut getan, und habe wieder eine Zeit lang auf Bananen verzichtet. Meine Zahnschmerzen nach dem Kauen sind ganz verschwunden. Zu Hause haben die Zahnprobleme wieder angefangen. Erst dachte ich, der Grund wäre, weil ich einmal wieder Bananen gefrühstückt habe, aber ich glaube fast eher, das kommt von dem Stress, den das Leben in einer Stadt so mit sich bringen kann, denn es kam dann auch gleich einiges auf mich zu. Vielleicht ist es eine Mischung aus allem, wobei ich generell erst einmal schaue, was für psycho-soziale Ursachen es haben kann, hier z.B. Verspannung. Wir sollten, trotz der Unannehmlichkeiten auch dankbar für solche Symptome sein, weil unser Körper uns zeigt, daß etwas falsch läuft und wir uns mit Widersprüchen in uns und um uns herum beschäftigen können. Eine gute Methode ist auch, auf den Schmerz oder den schmerzenden Körperteil zu meditieren, was will er uns sagen? Das hab ich auch im Urlaub gemacht, kann auch sein, daß meine Zahnfleisch deswegen besser geworden ist, oder wegen den Wildkräutern. Sehr komplex das alles, aber auch spannend, sich damit zu beschäftigen.
    Zur Entgiftung oder Entschlackung: Nach ungefähr vier Monaten Rohkosternnährung habe ich mit 7mal7 Kräutertee und Salzbädern angefangen und das etwas 3 Monate durchgezogen. Mein Nervenkostüm wurde immer dünner, ich wurde leicht reizbar bzw. extrem feinfühlig. Es wurde mir erst dann bewußt, was für eine starke Wirkung diese Kur bei mir hat, speziell, wenn der Körper schon eh entgiftet, aufgrund einer Rohkosternährung mit Schwerpunkt Gemüse. Hab deswegen damit aufgehört.
    Insgesamt esse ich zur Zeit eher einfach, worauf ich Lust habe, bzw. was grade da oder leicht zu bekommen ist - und ich achte darauf, daß ich zumindest einigermaßen günstige Kombinationen einhalte. Ich fahre ganz gut damit; und daß ich nur wegen Appetit weiter esse, obwohl ich schon satt bin, passiert mir immer seltener. Also, wann ich satt bin, daß zeigt mir mein Körper sehr deutlich, kann fast genau den Moment fühlen, wenn es soweit ist. Dann gilt es noch, darauf auch zu hören. Was mich wundert, ist, daß wenn ich mono esse, oder sagen wir, nur zwei Sachen hintereinander, daß ich dann schneller satt bin, wie, wenn ich mehr Nahrungsmittel hintereinander (oder gemischt) esse. Würde es gerne hinkriegen, mehr mono zu essen, aber ich finde es meist zu langweilig. Ich bin kürzlich nochmal ganz klar zu der Erkenntnis gekommen, daß jegliche Ernährung von Herzen kommen muß, und ich sollte mich nicht dazu zwingen, auch wenn ich ahne, daß eine andere Ernährungsweise noch besser wäre. Alles zu seiner Zeit. Aufgrund von zu viel Beschäftigung mit Ernährung und Schuldgefühlen, Überforderung usw. kann nicht unerheblicher Stress entstehen. Wie bei vielen Dingen im Leben ist es ratsam, nicht gleich von, vereinfacht gesagt, Null auf Hundert kommen zu wollen. Meist ist es wesentlich besser und erholsamer auch mit sagen wir 80 oder 90% zufrieden zu sein.
    Ach ja, und auch Urs Hochstrasser argumentiert so, daß er seine Gourmet Gerichte und seine Öle etc. gut verkaufen kann, trotzdem finde ich sein Interview ganz erfrischend, als Abwechslung von all den Warnungen, die ansonsten immer wieder ausgesprochen werden.
    Geändert von Champignon (02.08.18 um 13:46 Uhr)

  13. #13
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    Ich merke grade, auch mit dem letzten Absatz des vorherigen Kommentars bin ich wieder unmerklich in den Bereich der Rohkost Spezialernährung geschliddert.
    Mit den Kombinationen achte ich doch eigentlich etwas gründlicher darauf, und das macht das Essen schon etwas kompliziert, wennich darauf achte, was zu was passt. Mit dem nicht zuviel Essen ist es auch nicht so einfach, dies ist schon für mich ein Thema, das mich immer wieder beschäftigt, und ich schaffe es auch nicht so ganz. Dazu mal etwas lustiges, es ist wichtig, Ernährung auch mal mit Humor sehen zu können: Ich erzählte meiner Freundin, ich hätte wieder mal zu viele Nüsse gegessen. Sie antwortete "du wirst zu dick".Dazu ist zu erwähnen, daß ich schon vor meiner Rohkosternährung schlank war, und zur Zeit 7kg weniger wiege wie damals.
    So, was ich hiermit sagen will, eine bestehende alternative zu einer einer schon fortgeschrittenen Rohkost Ernährung, ist es, diese einfach so betreiben, wie die meisten Leute das auch mit anderen - mit gekochte Kost - Ernährungsweisen tun: Das Essen, was einem gefällt, und wirklich nur wenig darüber zu reflektieren. Auch in dieser Form ist vegane Rohkost immer noch besser als allen anderen Ernährungsweisen.
    Nichtsdestotrotz muß ich anmerken, daß mir eine Mono - Rohkost Ernährung besser bekommt als, wenn ich vieles durcheinander esse.Aber daß ich immer noch zeitweise Zahnfleischprobleme habe und wohl auch wenig hilfreiche Darmbakterien und oft keine optimale Verdauung, liegt nicht an der Rohkost. Dies sind zwei Probleme, die schon vorher da waren, und sogar schlimmer(Zahnschmerzen) waren. Wenn ich diese Symptome bessern will, zusätzlich zu zahlreichen chronischen Beschwerden, die seitdem ganz oder fast ganz verschwunden sind, dann sollte ich mich in der Tat eingehendermit ernährungswissenschaftlichen Inhalten beschäftigen und der Praxis dazu beschäftigen.
    Ich hoffe, ich habe jetzt nochmal den Unterschied wirklich deutlich gemacht, zwischen, ich nenne es mal konventioneller Rohkost und therapeutischer Rohkosternährung. Wäre gut, wenn diese Fakten mehr publiziert werden, dann könnten sich vermutlich noch wesentlich mehr Menschen auch für
    100% Rohkost begeistern, vermute ich, und viele von denen, die bereits dabei sind, könnten das alles lockerer angehen. Allerdings fällt dies selbst mir schwer, da ich doch einen gewissen Ehrgeiz habe, mich noch besser zu ernähren.
    Geändert von Champignon (05.08.18 um 14:02 Uhr)

  14. #14
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    Wir sollten uns daran erinnern, daß wir göttliche Wesen sind und in jeder Hinsicht gesegnet, ganz gleich, ob
    wir Fehler in der Ernährung machen. Diese Erkenntnis, dieses Wissen gibt uns Lebenskraft und Liebe, die
    eine unendlich positive Wirkung auf alle Aspekte unserer Existenz haben.

  15. #15
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    Abschließend erst einmal von meiner Seite: Wir könnten auch fragen: "Ist Leben einfach?" oder "ist joggen einfach?". Es hängt sehr stark von der inneren Einstellung ab und ob wir etwas mit Hingabe und von ganzem Herzen tun, sei es "konventionelle" Rohkost, fortgeschrittene Rohkost oder was dazwischen. Ich würde aber sagen, daß, wie bei jeder Ernährungsumstellung, die Anfangszeit einige besondere Hürden mit sich bringt, daß war bei mir sowohl bei veganer Kochkost wie auch bei veganer Rohkost der Fall. Darüber hinaus ist es bei Rohkost schon ein Faktor, daß es von weiten Teilen der Gesellschaft als sehr exotisch und auch problematisch angesehen wird - zu Unrecht. Aber das färbt leicht auf Rohköstler ab. Dazu kommt noch, daß, wie gesagt, in den internen Diskussionen häufig therapeutische Rohkost-Diäten als unbedingt notwendig oder zumindest sehr geboten dargestellt werden.
    Was für alle Ernährungsformen gilt, ist, das Nahrung wie auch andere Konsumprodukte sehr häufig als Kompensation für Mängel, für nicht gelebtes Leben, für Kummer, Langeweile, innere Leere usw. benutzt wird. GENERELL GILT, DAẞ DIES ABER BEI ERHITZTER UND DENATURIERTER NAHRUNG NOCH VIEL MEHR DER FALL IST, WIE BEI ROHKOST. ES IST ÜBERHAUPT SCHON EINE GROẞE LEISTUNG DAUERHAFT AUF ROHKOST UMGESTIEGEN ZU SEIN.
    Trotzdem kann es auch bei Rohkost, wie auch bei anderen Ernährungsweisen, der Fall sein, daß Essen einen zu großen Stellenwert einnimmt, Leute machen sich viele Gedanken bezüglich geschmacklicher Kicks und es wird oft zu viel konsumiert. Diesbezüglich kann spezielle Rohkost, die ja eigentlich weniger zeitaufwendig ist in der Zubereitung und weniger an Menge ist, einfach(er) sein, dafür müßen wir es aber schaffen, weitere Konditionierungen auf kurzfristige Verdrängung und Vergnügen hinter uns zu lassen. Was sind falsche, was sind richtige Bedürfnisse? Und nochmal, abgesehen davon, was wir wann essen bzw. was die Gründe für unsere Ernährungsgewohnheiten sind, ist es von großer Bedeutung, ob wir es mit Kopfzerbrechen, Ängsten und Gewissensbissen oder mit Freude und Leichtigkeit tun (Das war grad dialektisch, d.h. alles hat zwei Seiten oder nichts ist ohne sein Gegenteil wahr).
    Zu meiner Entschlackungskur mit dem Kräutertee ist mir noch eingefallen, daß ich deswegen auch Schmerzen im Leberbereich hatte, also, solche therapeutischen Schritte wollen gut überlegt und beobachtet sein.
    Geändert von Champignon (07.08.18 um 23:42 Uhr)

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