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Thema: Frühstück ist das neue Rauchen

  1. #1
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Frühstück ist das neue Rauchen

    Ein britischer Wissenschaftler behauptet dass Frühstück genauso gefährlich ist wie das Rauchen.

    Terence Kealey, Biochemiker und Vizekanzler der University of Buckingham, hat ein Buch mit dem Titel "Breakfast is a Dangerous Meal" – "Frühstück ist eine gefährliche Mahlzeit" – veröffentlicht. Damit verfolge er eine Mission, nämlich die "Glorifizierung des Frühstücks" in unserer Gesellschaft in Frage zu stellen.

    Der 62 Jahre alte Kealey leidet seit sieben Jahren an Typ-2-Diabetes. Im Zuge seiner Krankheit beobachtete er, dass seine Zuckerwerte vor allem nach dem Frühstück ungewöhnlich hoch gewesen seien. Nahm er jedoch ein spätes Frühstück zu sich oder wartete mit der ersten Mahlzeit des Tages bis zur Mittagszeit, seien seine Zuckerwerte normal geblieben.

    Wenn man die Menschen glauben ließe, Frühstück sei gesund, lasse sich mit Frühstücksprodukten viel Geld verdienen. Für ihn der Grund, warum so viele Weisheiten und Studien sagen, das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages.

    Kinder sollten seiner Meinung nach das Frühstück jedoch nicht ausfallen lassen.

    Ernährungsberater geben dem Professor nur bedingt recht. "Ich stimme vollkommen mit ihm überein, dass das Frühstück nicht so wichtig ist, wie uns gemeinhin glauben gemacht wird", sagt etwa die Ernährungsexpertin Amelia Freer dem "Telegraph".

    "In zehn Jahren wird, dank meines Buches, Frühstücken sozial genauso geächtet sein wie Rauchen – und jeder wird wissen, dass es genauso gefährlich ist."

    http://www.morgenpost.de/web-wissen/...e-Rauchen.html
    Während seiner Recherchen machte er eine weitere Beobachtung: All die Studien, die Frühstück als wichtigste Mahlzeit proklamieren, stammen zum Großteil aus der Lebensmittelindustrie beziehungsweise von Herstellern, die Frühstücksprodukte produzieren. Für die Industrie ist es also von großem Interesse, dass Leute glauben, frühstücken sei wichtig.

    Dabei ist dieser Glaube schon längst überholt. Beim Intervallfasten oder auch intermittierendem Fasten verzichtet man eine gewisse Zeit auf Nahrung. Die Fastenzeit ist dabei relativ kurz, je nach Methode zwischen vier bis 24 Stunden. Intervallfastende lassen dabei meist das Frühstück ausfallen. Das gilt als gesundheitsfördernd. Das Fasten kann den Blutzuckerspiegel wieder ins Lot bringen, daher ist es besonders für Diabetiker geeignet. Also könnte an der Theorie des Biochemikers etwas dran sein?

    http://www.stern.de/genuss/essen/fru...n-7286804.html

    "Die meisten Leute haben morgens keinen Hunger, damit schützt uns die Natur vor einer Mahlzeit, die gefährlich ist. Wer bis zum Mittag fastet, der ist auch den Rest des Tages weniger hungrig".

    Terence Kealey, Biochemiker

    Klar gibt es wissenschaftlichen Untersuchungen, die bestätigt haben, dass Frühstück gut für uns ist. Aber die zählen für Terence Kealey nicht. Die meisten seien schließlich von den Herstellern von Frühstücks-Cerealien finanziert worden.

    http://dradiowissen.de/beitrag/briti...nd-wie-rauchen

    Auf Twitter hat jemand geschrieben:
    Ich frühstücke nie.
    Darf ich jetzt mehr rauchen?


    Von den vielen Ernährungsregeln, die es gibt, ist diese wohl die hartnäckigste: Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages. Wer nicht frühstückt, kommt schwerer in die Gänge und langt im Verlauf des Tages stärker zu, so heißt es für gewöhnlich.

    Wer gesund und fit sei und gerne frühstücke, solle das unbedingt auch weiterhin tun. Wer allerdings morgens noch gar keinen Hunger verspüre und auch ohne Frühstück gut in den Tag starten könnte, der solle ruhig bis zum Mittagessen mit der Nahrungsaufnahme warten. Denn das Frühstück, so ließe sich die aktuelle Forschungslage zusammenfassen, ist nicht die wichtigste Mahlzeit des Tages.

    Was mittlerweile aber auch von vielen Ernährungsexperten geteilt wird, ist die Einsicht, dass längere Fastenperioden durchaus gesund sein können.
    Das sogenannte "intermittierende Fasten", also das Auslassen von Mahlzeiten über etliche Stunden, bis zu mehreren Tagen, kann zu verbesserten Blutzuckerwerten, Blutdruckwerten und Cholesterolwerten führen. Das gilt selbst für einen nur kurzfristigen Nahrungsverzicht, wie eine Studie der Universität Padua nahelegt. Dort waren 34 junge Männer getestet worden und es hatte sich gezeigt, dass die Gruppe, die eine sechzehnstündige Essenspause täglich einlegten, mehr abgenommen hatten und niedrigere Entzündungsfaktoren im Blut aufwiesen.

    In diesem Zusammenhang könnte das Auslassen des Frühstücks also durchaus positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben. Allerdings gilt das nicht für jeden. Kinder, das unterstützt selbst der Anti-Frühstücks-Aktivist Kealey, sollten das Frühstück nicht auslassen. Gleiches gilt aber auch für Menschen, die sich einfach besser fühlen, wenn sie morgens frühstücken. So erklärt die Ernährungsexpertin Amelia Freer der britischen Zeitung "Telegraph":

    https://www.welt.de/kmpkt/article161...s-Rauchen.html


    Also ich frühstücke schon seit über 25 Jahren nichts mehr.




  2. Die folgenden 2 Benutzer sagen Danke an Tom Ate für diesen Beitrag:

    Christoph90 (08.02.17), Uwe (08.02.17)

  3. #2
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    Ich frühstücke auch nicht und hab auch keinen Hunger. Warum dann noch essen?
    Genau mit dem Trinken: Wenn ich keinen Durst verspüre, trinke ich nicht. Eigentlich logisch, oder?

  4. #3
    Sprössling Avatar von Christoph90
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    Zitat Zitat von Uwe Beitrag anzeigen
    Ich frühstücke auch nicht und hab auch keinen Hunger. Warum dann noch essen?
    Genau mit dem Trinken: Wenn ich keinen Durst verspüre, trinke ich nicht. Eigentlich logisch, oder?
    Ich kann mich da nur anschließen. Ich habe früh, nach dem Aufstehen, eine extreme Abneigung etwas zu essen. Lange Zeit habe ich aus Gewohnheit trotzdem etwas gegessen. Dann war ich immer übersatt und es stellte sich schnell ein Magendrücken ein. Überlastung!
    Schon in meiner Jugend habe ich immer gesagt, dass ich früh nicht viel reinbekomme. Aber Kaba und Müsli musste schon sein, wegen der Milch für die Knochen

  5. #4
    Urwaldriese Avatar von Susanne
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    Ich frühstücke mehr oder weniger regelmäßig. Meist Früchte bzw. eine Frucht. Passt bei mir bestens.

  6. Der folgende Benutzer sagt Danke an Susanne für diesen Beitrag:

    Mela (09.02.17)

  7. #5
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    Mit einem Apfel und einem Liter Wasser in der Früh komme ich gut aus. Ganz nüchtern geht bei mir nicht da wird mir schlecht. Wie ich das bei mir eingeführt habe, war dann der beginn mich mit der Rohkost zu beschäftigen.

  8. Der folgende Benutzer sagt Danke an Peter für diesen Beitrag:

    Mela (09.02.17)

  9. #6
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    Ich frühstücke ausgiebig um ca. 9.30 nach dem Aufwachen um etwa 5.30. Mein Mittagessen ist nur die Hälfte davon. Nach dem Frühstück bin ich eigentlich sofort einsatzbereit für meinen Garten oder wie jetzt im Winter für lange Spaziergänge.

  10. Die folgenden 2 Benutzer sagen Danke an Olja für diesen Beitrag:

    Mela (09.02.17), Susanne (09.02.17)

  11. #7
    Samenkorn
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    Das klingt spannend! Über das intermettierende Fasten habe ich auch schon viel gelesen. Soll ja wirklich nicht schlecht sein!

    Die Geschichte mit dem Frühstück finde ich interessant. Bei mir ist es so: direkt nach dem Aufwachen habe ich meistens keinen Hunger und finde die Vorstellung, etwas zu essen sogar eklig. Irgendwann um 11, 11:30 kommt dann jedoch meistens der Hunger. Ich bin eher so der Luncher, glaube ich

  12. #8
    Wilder Busch
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    Wie Olja stehe ich meist sehr früh auf und frühstücke ein paar Stunden später mit Obst, Früchten und Salat. Das tut mir sehr gut.
    Wenn ich verallgemeinernde Ernährungstheorien höre, bin ich erst einmal skeptisch. Meistens stimmt es nicht, wenn alle und alles
    über einen Kamm geschert werden und etwas als ultimative Ursache/ Lösung angesehen wird. Ich meine, die Evolution würde sich ja gar
    nicht entwickeln, wenn sich alles so starr an Konzepten festhalten würde bzw. wenn die Welt in Gesetzen funktionieren würde, die immer und für alle gültig wären (wie beim mechanistisiches Weltbild, Decarte, Newton usw.).
    Habe ich ja schon einiges zu geschrieben in anderen posts. Nichtsdestotrotz verdamme ich nicht generell Ernährungsstudien und Ratschläge.
    Einiges stimmt schon. Ich denke, es ist gut, einen Mittelweg zu finden, sich einerseits etwas an der Wissenschaft (auch wenn sie sich oft nur als solche bezeichnet) zu orientieren, andererseits nicht zu streng mit sich sein, flexibel sein, experimentieren; für mich geht das besser und macht auch mehr Spaß.
    Wenn ich etwas über die ständige Wirkung des Geistes auf den Körper und über Plazebo-Studien höre, vergrößern sich meine Zweifel in fast die ganze Ernährungswissenschaft. Es wurde immer wieder festgestellt, das Organismen wegen Plazebopräparaten genau die selben Stoffwechselvorgänge produzieren, wie wenn sie das echte Produkt erhalten hätten, nur durch den Glauben; und es gibt ja auch so etwaswie den negativen Plazebo, den No-Zebo effekt. Also überlegt euch gut, ob ihr euch mit Glaubenssätze bzw. Legenden identifizieren wollt, die möglicherweise erst Effekte auslösen, die sie propagieren (auch in der medizinischen Diagnose/ Therapie gibt es das leider häufig). Vielleicht sollte sich jeder einfach die Ernährungstheorien raussuchen, die zu seiner Ernährungsweise und zu seinem Wohlbefinden passen? Wer sich für die Themen Geist-Körper Wechselbeziehung, Plazebo u.a. interessiert, dem kann ich folgende Videos sehr empfehlen:
    https://www.youtube.com/watch?v=lVhF...ndex=44&t=371s
    https://www.youtube.com/watch?v=aFeO...ruzMh&index=44
    https://www.youtube.com/watch?v=4tXhdwPE__8


    Geändert von Champignon (25.05.19 um 19:49 Uhr)

  13. #9
    Administrator Avatar von Angelika
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    Zitat Zitat von Migros Beitrag anzeigen
    Das klingt spannend! Über das intermettierende Fasten habe ich auch schon viel gelesen. Soll ja wirklich nicht schlecht sein!

    Die Geschichte mit dem Frühstück finde ich interessant. Bei mir ist es so: direkt nach dem Aufwachen habe ich meistens keinen Hunger und finde die Vorstellung, etwas zu essen sogar eklig. Irgendwann um 11, 11:30 kommt dann jedoch meistens der Hunger. Ich bin eher so der Luncher, glaube ich
    Ich finde, es ist grundsätzlich nichts Neues.

    Ja, das intermittierende Fasten würde ich auch sagen, ist Teil der instinktiven Herangehensweise.
    Im Moment wird es gerade sehr gehypt. Vermutlich gibt es neue Publikationen dazu.

    Als ich vor bald 17 Jahren mit der Rohkost begonnen hatte, wurde mir wie selbstverständlich erklärt (so las ich es in verschiedenen diesbezüglichen Quellen, so verstand ich es), dass - zumindest als Kurzeit/Therapiephase - am Vormittag am besten relativ späte (etwa eine Stunde vor dem geplanten Mittagessen) - Wasser getrunken wird und dann mit einem "Cassia-Frühstück" begonnen werden soll. Das bedeutete damals bei mir, dass ich so gegen 11:00 damit startete, Cassiaplättchen zu lutschen.

    Da mein Gaumen mit den Jahren zarter geworden ist, da ich Nahrungmittel wie Brot oder Krusten gar nicht mehr aß, rieb mir das später zu stark am Gaumen. Und ich ging dazu über, Cassia so einzunehmen, wie ich es 2017 dann auch in einem Youtube-Video zeigte:



    Zu Mittag aß ich dann vorwiegend Gemüse bzw Früchte. Anzumerken ist, dass ich mich parallel intensiv mit Wildpflanzen beschäftigte und diese durchaus auch früher von mir gegessen wurden. Jedenfalls aber vor dem Mittagessen oder zum Mittagessen dazu. Zuchtgemüse wie Karotten oder Sellerie waren bei mir anfangs nicht möglich, da meine Allergie darauf damals noch zu stark gewesen ist.
    Im Folgenden verlinke ich auch ein paar ältere Youtube-Videos von mir um zu zeigen, wie ich das vor Jahren schon machte. Damals war Youtube noch nicht so gut zugänglich und die Art (und Aufnahmequalität) der Videos war auch noch einfacher.

    Leibspeise war hier - und ist sie immer noch - die Vogelmiere.
    In einem Video von April 2011 hatte ich die Vogelmiere gleich als erstes gezeigt:


    Zwischenmahlzeit war eigentlich verpönt. Gegessen wurde wieder abends, bei mir zwischen 17:00 und 18:00. Meist eher eiweiß-/fetthältiges, auch wieder ggf mit Wildpflanzen.


    Ich hatte hier also - insbesondere in der Umstellungsphase - wo ich mich an diese Vorgaben besonders stark hielt - eine Nahrungskarenz von über 16 Stunden einzuhalten und sah das - damals - nicht als Fasten an.
    Nach den neuen Publikationen wird das so gesehen. Und ja ist denke ich grundsätzlich eine gute Sache.

    Gefühlstechnisch fängt bei mir "Fasten" an, wenn die Nahrungskarenz nicht nur die Glykogenspeicher ausschöpft, sondern auch die Fettreserven. Wobei das nach Phasen des Überflusses durchaus auch gut ist, um unnötige Fettreserven abzubauen. Aber das ist eine andere Sache.

    "Fasten" ist im weitesten Sinne das Unterlassen von Verhaltensweisen, die einem Schaden. Insofern ist eine bewusste Ernährung ein zur Gewohnheit gewordenes "Fasten", das aber aufgrund der geänderten Geschmacksknospen/Rezeptoren nicht mehr so wahrgenommen wird.
    Auf Wikipedia wird Fasten als kurzfristige Zeit definiert ( https://de.wikipedia.org/wiki/Fasten ) , davon halte ich jedoch nicht sehr viel, da es zu starken Schwankungen führt, auch der Psyche.
    Das Ziel ist die Lebensführung an sich, diese sollte angemessen sein.

    Davon abgesehen gibt es auch Phasen, die ich "Fasten" nenne: Und zwar ganz gezielt die Adventszeit, die eigentlich ohnehin immer schon eine Fastenzeit war. Schlicht, um bewusst den Verlockungen zu Widerstehen und mich auch selbst nicht dazu zu bringen, alternative Rohkost-Mischkost, angelehnt an Advents-Süßigkeiten zu erstellen. Zu Weihnachten selbst mache ich es dann durchaus auch mal (z.B. Rohkost-Lebkuchen mit frischer (!) reifer Kokosnuss und Co)
    Hier ein Rohkost-Lebkuchen-Video von mir von Weihnachten 2010, aber immer nur als "Special" neben anderen puren "Specials". Nicht die Masse, die Qualität macht es aus.



    Zurück zum Thema Frühstück oder Abendessen auslassen, was die Konsequenz aus dem Hintergrund des "intermettierenden Fastens" ist.
    An Tagen, an denen ich kurz nach 04:00 aufstehe, esse ich sehr wohl um 07:00 also früh etwas. Wenn nun jemand sagt, ach ich esse erst um 11:00, dann handelt es sich häufig um Menschen, die auch erst um 8:00 oder ähnlich aufstehen.
    Deshalb kann man das nicht 1:1 so sagen finde ich. Eher, ob man eher die Eule oder Lerche ist. Und das orientiert sich wiederum auch am Beruf und an der Familienart, -status und -größe.

  14. #10
    Wilder Busch
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    Mit Wildkräutern habe ich mich diesen Sommer viel beschäftigt, echt toll, der große Umsonstladen der Natur.
    Einiges kann ich schon sicher identifizieren, so dass ich in wenigen Minuten jeden morgen einen Teller mit Wildkäutern
    gepfückt habe.
    Zu der Frühstückstheorie: Wahrscheinlich stimmt das für die meisten, aber wir sollten auch nicht vergessen, daß solche Thesen auf dem quantitativen Weltbild fußen, welches schon längst überholt ist. Die (noch) bestimmenden Wissenschaften inklusive Naturwissenschaften gehen folgendermaßen vor: Sie berufen sich auf die empirische Vorgehensweise, indem sie Daten erheben, also Messungen vornehmen bzw. Beobachtungen protokollieren. Sie sagen, das muß richtig sein, denn es ist ja alles wissenschaftlich einwandfrei festgestellt worden. Ist es ja auch, aber nur für den Moment und das Objekt der Messung, wobei durch die Messinstrumte und den Messvorgang selber noch weitere subjektiver Faktoren hinzukommen - es wurde z.B. festgestellt, daß sich auch die Materie der Messgeräte in ständiger Bewegung d.h. Veränderung befindet, und somit nie ein objektiver Wert festgestellt werden kann (siehe auch "Doppelspaltexperiment").
    Wir sollten uns von der Vorstellung verabschieden, daß es so etwas wie eine objektive Wahrheit gibt. Vom Mensch bis zu Atom sind wir A: je nach Situation mehr oder weniger - veränderlichen - äußeren Umweltbedingungen ausgesetzt und B: Frei und autonom, mit einem eigenen Willen; in gleicher Weise ist das ganze Universum subjektiv und es kann sich so oder so entwickeln. Es ist gut, daß es so ist und wir die Freiheit haben, uns verschieden zu entscheiden und positiv Einfluß zu nehmen, auf eine nicht festgelegte Welt.
    Zurück zur empirischen Wissenschaft, welche zur induktiven Erkenntnisgewinnung gehört. Was dann meist nicht beachtet wird, ist der Übergang zur Verallgemeinerung, d.h. zur deduktiven Schlussfolgerung. Die Forscher tun so, als ob ihre Ergebnisse allgemein gültig wären, obwohl es sich nur um einzelne Fälle handelt. Ausnahmen werden erst gar nicht untersucht, ignoriert, als unwissenschaftlich abgetan, hilfsweise mit fadenscheinigen Gleichungen und Erklärungen wegdefiniert (welche in ihr Weltbild passen), etc.
    Die Wahrheit passt nicht in ihr Weltbild, wo 2 + 2= 4 ist: Die materialistische Welt besteht aus stehenden Wellen die in der Regel ziemlich konstant sind (nur leicht in sich schwingend), sich aber sprunghaft und unberechenbar verändern können, in akausaler Weise, wenn das Gleichgewicht zwischen Trägheit (Dichte) der Masse und der Gravitationskraft des Raumes aus den Fugen Gerät. Dies hängt mit der Ausdehnung oder Kontraktion von Masse und der damit einhergehenden Vergrößerung oder Verkleinerung des Raumes in der 4., in der Zeitdimension, zusammen, die von der etablierten Wissenschaft komplett außen vorgelassen wird. Durch diese sprunghaften Veränderungen geschehen Mutationen, bzw. die Evolution unter Mitwirkungen des Willens der daran beteiligten Kräfte, bis zu den unteilbaren Elementarteilchen, die sich zwar nicht teilen, aber audehnen und zusammenziehen können und einiges mehr. Diese exponentialen Veränderungen können sich konservative Physiker nicht erklären.
    Das war vielleicht etwas viel Information auf einmal, aber ich hoffe, daß zumindest so halbwegs rüberkam, worauf ich hinaus will.
    Wer sich dafür interessiert, dem sei das Büchlein "Kritik des quantitativen Weltbildes" von Germa Weber empfohlen. Er erklärt in gut verständlicher Weise anhand von Forschungsergebnissen der anerkannten Physik, daß diese im Grunde genommen nur Halbwahrheiten propagiert, dasselbe gilt auch für die Biologie. Dieses Weltbild beruht auf auf einem festgelegten toten Universum mit toten, eigenschaftlosen kleinsten Materieteilchen und sonstigen Bestandteilen, die nach dem Baukastenprinzip subtrahiert und addiert werden können. Wir sollten uns echt fragen, inwieweit identifizieren wir uns mit diesem Weltbild und wollen wir nach diesem Weltbild leben? Auch in der Rohkostszene sehe ich immer wieder, daß sich viele scheinbar absoluten Bedingungen und Regeln ausgesetzt fühlen, die aber gar nicht so existieren - was manchmal sogar zu paranoiaähnlichen Zuständen führt -; der Konsum von bestimmten Nahrungsmitteln kann nie ein sicheres Resultat zur Folge haben, weil die Bedingungen der Existenz an sich unbestimmt und zukunftsoffen sind.
    Mir hat das Buch von Germa Weber eine Menge Selbstbewußtsein gegeben, was meine Freiheit, Unabhängigkeit und meine Einflußmöglichkeiten angeht, auch bezüglich meiner Ernährung. Wahrheit gibt es nur für jemanden bestimmten und zu einem bestimmten Zeitpunkt, der nächste Moment ist anders, insofern ist alles relativ.
    Soviele Gedanken können Frühstücksgewohnheiten auslösen, passt auch, denn alles ist mit allem verbunden.

  15. #11
    Samenkorn Avatar von diego478
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    Nun ich habe bis zu dem Zeitpunkt nichts getrunken oder viel zu wenig bis mein Hausarzt meinte in spätestens 2 Jahren gäbe ich den Löffel ab.
    Wer nur Isst und trinkt wenn er Durst oder Hunger hat hat kein langes Leben.

  16. #12
    Wilder Busch
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    Ich trinke jeden Morgen nach dem aufstehen einen Liter Wasser, das bekommt mir gut. Bei einem
    Arzt war ich zuletzt vor fünf Jahren. Ich versuche das in Zukunft weiter zu vermeiden, bzw. ich vertraue
    auf meine Kräfte.

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