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Thema: Soziale Ausgrenzung durch Rohkost

  1. #1
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Soziale Ausgrenzung durch Rohkost

    Ich habe trotz langen suchen keinen geeigneten thread gefunden, deshalb mache ich einen neuen auf.
    Habe heute eine Episode von "Roary, der Rennwagen" angeschaut.

    Kalte Küche

    Flitz hat es sich mal wieder mit allen verdorben und will alle zur Versöhung zum Abendessen einladen. Doch als er dort nur rohe Karotten serviert, sind die Gäste verärgert. Sie beschließen, sich Essen vom Lieferservice bringen zu lassen.

    http://www.kika.de/sendungen/sendere...dung53666.html

    Minute 6:00 im Video



    Er serviert ihnen rohe Karotten und alle verlassen entsetzt das Haus. .....so macht man sich scheinbar keine Freunde...

  2. #2
    Urwaldriese
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    Mal ehrlich: Ich wär auch gegangen...
    Das alte Lied, meine Gewohnheiten, mein Spleen auf andere zu münzen, trägt keine Früchte, Einsamkeit vielleicht. Aber das ist doch überhaupt nicht schlimm. Kann er seine Karotten alleine essen! Und rohe Karotten... unverdaulich!
    Lieber kochen, da bekömmlicher, schließlich wurden die Möhren daraufhin gezüchtet. Rohköstler sollten lieber das Kraut essen....

  3. #3
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    Na ja, kann ich schon verstehen das mit der Abgrenzung. Das mit dem Essen wird bei mir in der Gegend grad so noch akzeptiert. Wenn es aber um Alkohol geht. Heißt es nur: "Was, jetz ist er total durchgeknallt."Man frägt sich dann warum das man überhaupt noch auf Veranstaltungen geht. Also ich fühl mich da schön langsam fehl am Platz.

  4. #4
    Urwaldriese
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    Irgendwann steht doch ohnehin die Frage, ob man da noch gut aufgehoben ist. Meist wird man ehemalige "Freunde" so oder so los. Was nicht schade ist. Komme neue, andere, oder man richtet sich im Rohkost-Exil ein. Ich find's gut, der Echtheit die Tür zu öffnen. Raus mit dem Pack und lüften, keine Lust mehr auf Nutzmenschen, auf Leute... Meute...

  5. #5
    Urwaldriese Avatar von tatjana
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    Bei uns in der Siedlung gibt es neuerdings im Sommer ein jährlicher Straßenfest. Der örtliche Feuerwehrhäuptling schmeißt den Grill an, dieTische und Bänke werden gebracht und die andere bringen Getränke und das Essen.
    Was die Leute da alles so essen und trinken, ist ja klar.
    Ich bringe immer Obstsalat, den probiert keiner, passt ja nicht zu Gegrilltem.
    Aber das ich mich dadurch ausgegrenzt fühle, das würde ich nicht sagen.
    Nur nach paar Stunden, wenn die überwiegende Menge schon reichlich Alkohol intus hat, wird mir die Gesellschaft zu langweilig. Aber das hat mit Rohkost nichts zu tun.
    .

  6. Der folgende Benutzer sagt Danke an tatjana für diesen Beitrag:

    Uwe (25.11.16)

  7. #6
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    Sollte man Angst haben, als Außenseiter durchzugehen?
    Oft es es so, wenn nicht das Bedürfnis des Zusammenseins wäre, welches aber abklingt, wenn man neue Wege geht. Passiert ja nicht viel, sag ich und das Gerede meist Tagesgewäsch, was schon tausendmal erzählt wurde. Drum keine Not, wenn's weniger "Freunde" werden, ist wie eine Befreiung. Ich hab diesen Prozess durch und fand dies sehr reinigend. Heute sind es Zeitgenossen, mit denen man redlich Austausch treiben kann. Die Welt ringsum zerbricht derweilen...

  8. #7
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Da haben sie eine Sendung gebracht, wieso das gemeinsame Essen so wichtig sei.
    http://www.ardmediathek.de/tv/Planet...entId=39291904

    Ob der Geburtstag der Oma, das erste Date oder der Abschluss des Staatsbesuchs: Bei großen Ereignissen wird gern zum Essen geladen. Ob intim oder politisch bedeutsam, die gemeinsame Mahlzeit ist wichtig für das Funktionieren von Beziehungen
    .
    Später in der Sendung haben sie mit einer Ernährungswissenschaftlerin aus Zürich gesprochen
    Min 21:30

    Das Menschen gemeinsam essen ist eine Tatsache, die man überall auf der Welt in den unterschiedlichen Zeitepochen beobachten kann.
    Das Bedürfnis ist groß dass wir gemeinsam essen. Die erste gemeinsame Mahlzeit, die Menschen einnehmen ist dass wir als Babys entweder gestillt werden oder die Flasche bekommen. Und das ist schon diese Zweisamkeit, diese Gemeinschaft, die wir erfahren, die uns ganz, ganz früh prägt, dass wir mit gemeinsam essen Nähe, Wohlfühlen, Verbundenheit und vor allem auch Kommunikation verbinden. Das ist ein Phänomen das man in allen Kulturen beobachten kann.

    Man kann auch anthropologisch festhalten dass das gemeinsame Essen immer etwas in der Vergangenheit war dass unsere Vorfahren gemacht haben, denn das was die anderen essen kann mir als Mitessenden auch nicht schaden. Es ist auch so eine Art Schutzfunktion, das dieses gemeinsame Essen hat. Und auch so eine Art Lernfunktion. Man kuckt was die anderen essen und lernt dabei.

    Wenn man in Gesellschaft isst kann man verschiedene Dinge beobachten. Zu einem passt man sich im Tempo an die Mitessenden an. Man isst in der Regel auch mehr, weil man durch das gemeinsame Gespräch oder durch das Miteinander mehr darauf aus ist das man die Gemeinsamkeit genießt und auch die Wertschätzung die man erfährt genießt. Und so kann man sehr schön beobachten dass dieses gemeinsame Essen zu mehr essen führt, wohingegen wenn Menschen alleine essen, dann schenken sie dem Essen in der Regel viel mehr Aufmerksamkeit und dann kann es tatsächlich dazu kommen dass Menschen weniger essen.

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