Willkommen

 

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 36

Thema: Fruktose Intoleranz

  1. #1
    Samenkorn Avatar von DieRaupe
    Registriert seit
    10.09.16
    Beiträge
    7
    Danke
    0
    Thanked 2 Times in 1 Post

    Fruktose Intoleranz

    Hallo,
    ich bin noch nicht wirklich lange bei der ausschließlichen Rohkosternährung. Darum dachte ich, dass anfängliche Verdauungsstörungen normal sind und von alleine wieder verschwinden. Nun wurde bei mir eine Fruktose Intoleranz diagnostiziert. Für mich ein Horror, denn ich möchte mich gerne weiter roh ernähren. Nun habe ich gesehen, dass es Tabletten gegen Fruktose Intoleranz gibt. Ist hier vielleicht jemand, der sie kennt, vielleicht sogar schon genommen hat? Wie hat es bei euch gewirkt?

    Viele Grüße,

    DieRaupe

  2. Die folgenden 2 Benutzer sagen Danke an DieRaupe für diesen Beitrag:


  3. #2
    Jungpflanze
    Registriert seit
    12.08.15
    Alter
    44
    Beiträge
    174
    Danke
    0
    Danke erhalten: 52 Mal in 34 Posts
    Blog-Einträge
    1
    Meine Erfahrungen mit Fruktose war wenn ich früher Marmelade (die viel Fruktose enthält) gegessen habe einfach kein Settigungsgefühl bekam. Da musste ich auch erst einmal darauf kommen was denn der Auslöser für solche eine Fressatake war.

    Meine Ernährung ist jetzt viel Gemüse und Salate mit Keime und Sprossen. Obst nur wenn ich Apettit darauf habe ist da bei mir immer Zeitweise mal mehr mal weniger.

    Jeder Muss denke ich für sich selber herausfinden was er gut oder weniger gut verträgt. Was einem bekömmlich ist. Einige können eine Zwiebel wie einen Apfel essen, ich aber nicht. Das macht mein Magen nicht mit. Ich würde einfach ausprobieren auf was für Früchte meine Verdauung gut oder schlecht reagiert. Wie bei Keimen vertrage ich Dinkel und Hafer ganz gut, Weizen weniger gut, ich lasse ihn dann keimen bis er eine Art Wurzelgemüse ist.

    Vll kann man dann mal eingrenzen was der Auslöser ist.

  4. Die folgenden 2 Benutzer sagen Danke an Peter für diesen Beitrag:


  5. #3
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
    Registriert seit
    02.05.15
    Beiträge
    982
    Danke
    40
    Danke erhalten: 312 Mal in 189 Posts
    Zitat Zitat von DieRaupe Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich bin noch nicht wirklich lange bei der ausschließlichen Rohkosternährung. Darum dachte ich, dass anfängliche Verdauungsstörungen normal sind und von alleine wieder verschwinden. Nun wurde bei mir eine Fruktose Intoleranz diagnostiziert. Für mich ein Horror, denn ich möchte mich gerne weiter roh ernähren.
    Das finde ich interessant was du schreibst, denn ich habe mir neulich die Frage gestellt ob es innerhalb einer Rohkosternährung überhaupt so etwas wie eine Lebensmittelintoleranz gibt. Das ist ja ein Begriff aus der Kochkost.
    Ich denke bei der Rohkost ist es so, dass wenn der Körper ein Lebensmittel braucht , dann schmeckt es gut und der Körper verträgt es und verdaut es einwandfrei. Und wenn der Körper ein Lebensmittel nicht verträgt, dann braucht er es im Augenblick wahrscheinlich nicht, oder er kann es im Augenblick, aus bestimmten Gründen (z.B weil es eine zu starke Entgiftung auslösen würde, etc) nicht korrekt verarbeiten. Aber ob man innerhalb der Rohkost von einer Intoleranz sprechen kann, das glaube ich nicht.

    ich bin noch nicht wirklich lange bei der ausschließlichen Rohkosternährung
    Vielleicht kann es sowas geben wenn man die Rohkost erst kurze Zeit praktiziert.

    In der Zeitung haben sie neulich folgendes geschrieben: Angeblich leidet jeder dritte Deutsche an einer Fruktose-Intoleranz
    Beim Thema Lebensmittelunverträglichkeit liegen Glaube und Realität weit auseinander. Das ergab eine Umfrage des Ernährungsportals Nu3.
    So leiden nach ärztlichen Schätzungen nur 0,4 Prozent der deutschen Bevölkerungwirklich an einer Gluten-Intoleranz, allerdings glauben fast zehnmal so viele, betroffen zu sein.

    Umgekehrt vermuten 3,6 Prozent, dass sie eine Fructose-Intoleranz haben. Mediziner schätzen hingegen den Anteil der Betroffenen in der Bevölkerung auf bis zu 33 Prozent.
    Übrigens: Männer haben wenig Verständnis für Lebensmittel-Intoleranzen: 28 Prozent gaben an, das „Gehabe“ um Unverträglichkeiten sei übertrieben.

    http://www.bild.de/ratgeber/gesundhe...2738.bild.html
    Hier frägt die Bild-Zeitung:

    BOOM DER UNVERTRÄGLICHKEITEN
    Leide ich unter Intoleranz oder Lebensmittel-Wahn?

    Lebensmittelintoleranzen erleben in den vergangenen Jahren einen wahren Boom: Gluten, Laktose, Histamin oder Fruktose. Jeder horcht in sich rein – und hört meistens auch etwas. Aber ist DAS tatsächlich immer eine Unverträglichkeit?

    http://www.bild.de/bild-plus/ratgebe...ogin.bild.html

    Zitat Zitat von DieRaupe Beitrag anzeigen
    . Nun habe ich gesehen, dass es Tabletten gegen Fruktose Intoleranz gibt. Ist hier vielleicht jemand, der sie kennt, vielleicht sogar schon genommen hat? Wie hat es bei euch gewirkt?
    Also so was kannst du vielleicht mal probieren wenn du gekocht isst. Aber bei einer Rohkost-Ernährung würde ich mir so eine Tablette nicht antun. Ich glaube das würde nur bestimmte Prozesse stören.

    Ich würde mir ein bisschen Zeit geben und auf die Kombinationen innerhalb der Mahlzeiten achten und genügend Abstand zwischen den Mahlzeiten lassen (5 Std), so dass der Verdauungsprozess nicht gestört wird. .....Und beim ersten Anzeichen einer "Sperre" den Verzehr des betreffenden Lebensmittels beenden.

    Ich weiß dass es viele Rohköstler gibt die drei oder mehr Mahlzeiten am Tag essen und es sehr gut vertragen. Ich esse normalerweise nur zwei, weil ich mich damit am besten fühle.
    Vorgestern habe ich um 23.00 Uhr ausnahmsweise noch eine dritte Mahlzeit eingenommen (6 große Tomaten). Aber dann wiurde mir richtig komisch. Diese dritte Mahlzeit habe ich überhaupt nicht vertragen.

    Was ich damit sagen will ist dass evtl. Verdauungsbeschwerden verschiedene Ursachen haben könnten.
    Geändert von Tom Ate (23.09.16 um 10:18 Uhr)

  6. #4
    Samenkorn Avatar von DieRaupe
    Registriert seit
    10.09.16
    Beiträge
    7
    Danke
    0
    Thanked 2 Times in 1 Post
    Danke, für eure Antworten!

    Wie lange meint ihr, braucht ein Körper, um sich einzugewöhnen? Ich bin jetzt erst 3 Monate dabei. Ich versuche jetzt, möglichst wenig zu kombinieren, vielleicht merke ich ja dadurch, woran es liegt. Die Tabletten hab ich noch nicht ausprobiert. Die sind ganz schön teuer..... Wenn es aber nicht besser wird, werde ich es wahrscheinlich mal ausprobieren. Ich möchte nicht auf Rohkost verzichten.

  7. #5
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
    Registriert seit
    02.05.15
    Beiträge
    982
    Danke
    40
    Danke erhalten: 312 Mal in 189 Posts
    Wie lange meint ihr, braucht ein Körper, um sich einzugewöhnen?
    Das ist wahrscheinlich individuell verschieden. Viele brauchen überhaupt keine Zeit um sich einzugewöhnen. Aber generell gesagt ist die Rohkost vielleicht nicht für jeden geeignet. Aber du zählst da glaube ich nicht dazu.

    Ich bin jetzt erst 3 Monate dabei. Ich versuche jetzt, möglichst wenig zu kombinieren, vielleicht merke ich ja dadurch, woran es liegt.
    Ich esse Mittags so ungefähr 3 verschiedene Obstsorten. Manchmal nur zwei. Aber Monomahlzeiten empfinde ich als total unbefriedigend. Monomahlzeiten esse ich ziemlich selten.
    Ich habe vorgestern eine frische Dattellieferung bekommen. Jetzt esse ich Mittags 2 Obstsorten und dann meine geliebten Datteln. Bis zur Abendmahlzeit warte ich dann 5-6 Stunden.

    Die Tabletten hab ich noch nicht ausprobiert. Die sind ganz schön teuer..... Wenn es aber nicht besser wird, werde ich es wahrscheinlich mal ausprobieren.
    Ich würde solche Tabletten glaube ich nicht nehmen, aber ausprobieren kannst du es ja mal. Vielleicht sind sie in deinem speziellen Fall tatsächlich hilfreich für den Übergang.

  8. #6
    Jungpflanze
    Registriert seit
    12.08.15
    Alter
    44
    Beiträge
    174
    Danke
    0
    Danke erhalten: 52 Mal in 34 Posts
    Blog-Einträge
    1
    Also ich esse jetzt auch nicht 100% roh. Hab mich vorher viel mit Brotbacken beschäftigt und esse immer noch mein selbstbemachtes Brot. Vom Gefühlt her reinigt das meinen Magen/Darm eben mit selbstgemahlenen Vollkornmehlen. Da benutze ich auch viele Getreidearten die es sonst so beim Bäcker nicht gibt. z. B. Emmer

    Bei mir sind es jetzt fast zwei Jahre und ich probiere ab und an mal wie mir die "alten" Nahrungsmittel schmecken und bekommen. Reis und Kartoffeln vertrage ich gar nicht mehr gut. Bei Fleisch empfinde ich schon bald Eckel vor dem Fett. Ich denke mal man muss sich und seinem Körper auch Zeit geben. Man sollte es als erstes so hinbekommen das man sich wohlfühlt auch wenn es nicht 100% roh ist.

    Bei Gemüsen wie Rettig kann ich auch nicht einfach so essen, entweder ich salze ihn oder reibe ihn zusammen mit einer Karotte, dann wird es für mich bekömmlicher. Ist dann nicht mehr so scharf. Orangen vertrage ich auch nicht haben irgendwie zuviel Säure. Dagegen kann ich Knoplauch Zehenweise roh essen.

    Jeder hat da seine Eigenheiten, ist meiner Meinung nach auch gut so.

  9. #7
    Administrator Avatar von Angelika
    Registriert seit
    20.04.13
    Alter
    44
    Beiträge
    4.489
    Danke
    234
    Danke erhalten: 1.057 Mal in 770 Posts
    Blog-Einträge
    302
    Zitat Zitat von Peter Beitrag anzeigen
    Meine Erfahrungen mit Fruktose war wenn ich früher Marmelade (die viel Fruktose enthält) gegessen habe einfach kein Settigungsgefühl bekam. Da musste ich auch erst einmal darauf kommen was denn der Auslöser für solche eine Fressatake war.

    Meine Ernährung ist jetzt viel Gemüse und Salate mit Keime und Sprossen. Obst nur wenn ich Apettit darauf habe ist da bei mir immer Zeitweise mal mehr mal weniger.

    Jeder Muss denke ich für sich selber herausfinden was er gut oder weniger gut verträgt. Was einem bekömmlich ist. Einige können eine Zwiebel wie einen Apfel essen, ich aber nicht. Das macht mein Magen nicht mit. Ich würde einfach ausprobieren auf was für Früchte meine Verdauung gut oder schlecht reagiert. Wie bei Keimen vertrage ich Dinkel und Hafer ganz gut, Weizen weniger gut, ich lasse ihn dann keimen bis er eine Art Wurzelgemüse ist.

    Vll kann man dann mal eingrenzen was der Auslöser ist.
    Da irritiert mich was. Wieso meinst du, dass Marmelade viel Fruktose enthält?
    Meist ist es eher so, dass die Früchte in der Mischung mit dem Haushaltszucker schließlich zwar schon viel Zucker enthalten, das Gleichgewicht sich aber wegen dem Rübenzucker, der ein Zweifachzucker ist, eher in Richtung Traubenzucker schlägt. D.h. eher sogar bekömmlicher wird.

    Wenn man zuviel vom Fruchtzucker ißt - und ich meine wirklich Fruktose - dann kann es passieren, dass es einen "zur Beruhigung" der Leber/Organe zu Rübenzuckerhältigen oder Stärkehältigen Nahrungsmitteln zieht.
    Ob das nun Marmelade, Brot, Nudeln oder sonst was ist.

    Weizen finde ich ist gekeimt auch eher komisch klebrig. Dinkel ist da ziemlich ähnlich. Hafer ist besser, weil andere Unterfamilie - insb dann leicht fermentiert (bis zu drei Tage bei eher wärmerer Temperatur - wird säuerliche - abspülen wegen Milchsäurebakterien).

  10. #8
    Administrator Avatar von Angelika
    Registriert seit
    20.04.13
    Alter
    44
    Beiträge
    4.489
    Danke
    234
    Danke erhalten: 1.057 Mal in 770 Posts
    Blog-Einträge
    302
    Zitat Zitat von DieRaupe Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich bin noch nicht wirklich lange bei der ausschließlichen Rohkosternährung. Darum dachte ich, dass anfängliche Verdauungsstörungen normal sind und von alleine wieder verschwinden. Nun wurde bei mir eine Fruktose Intoleranz diagnostiziert. Für mich ein Horror, denn ich möchte mich gerne weiter roh ernähren. Nun habe ich gesehen, dass es Tabletten gegen Fruktose Intoleranz gibt. Ist hier vielleicht jemand, der sie kennt, vielleicht sogar schon genommen hat? Wie hat es bei euch gewirkt?

    Viele Grüße,

    DieRaupe
    Naja, das ist ganz normal, dass man zuviel Fruchtzucker nicht so gut verträgt.
    Was Tom Ate meint aber nicht dazu geschrieben hat ist, dass bei natürlicher Rohkost Ernährung eigentlich keine überzüchteten Früchte vorkommen sollten.
    Naja ich frag dich jetzt: Welche Früchte hattest du denn gegessen?

    Reife Kochbananen oder Zwetschken sind z.B. besser als Birnen.
    Letzter sind voll krass. Aber damit hat fast jeder ein Thema. Manche behaupten, es seien Entgiftungserscheinungen und halten Leute an der falschen Leine.

    Theoretisch könnten dir Tabletten helfen, aber was hilft dir das fürs Leben und Genuss?
    Würde ich nur im Ausnahmefall nehmen.
    Es gibt genug Früchte, die nicht so krasse Fruchtzuckerüberschüsse haben.
    Papaya zum beispiel auch ...

    Die überzüchteten Früchte mit viel Fruchtzucker zeichnen sich meist allerdings auch mit speziellen Aromen aus. Das liegt in der Natur der Züchtung mit Fruchtzucker / Fruktose (Fortpflanzung/Werbung) zusammen.
    Lass dich dennoch nicht blenden!

    Als Rohköstler brauchst du nicht massig Fruchtzucker-Früchte sondern Ersatz für Kohlenhydrate, die du möglicherweise bisher mit Nudeln und Brot eingenommen hast.
    Unter diesem Aspekt suche Früchte bzw. Lebensmittel für gute Verdauung von Kohlenhydraten.

    LG
    Angelika

  11. #9
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
    Registriert seit
    02.05.15
    Beiträge
    982
    Danke
    40
    Danke erhalten: 312 Mal in 189 Posts
    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Naja, das ist ganz normal, dass man zuviel Fruchtzucker nicht so gut verträgt.
    Was Tom Ate meint aber nicht dazu geschrieben hat ist, dass bei natürlicher Rohkost Ernährung eigentlich keine überzüchteten Früchte vorkommen sollten.
    Also ich esse fast nur überzüchtete Früchte, bei meinen Obstmählzeiten. Ich glaube dass ist kein Problem, der Körper hat sich darauf eingestellt.
    Im Sommer habe ich öfters Beeren gepflückt. Also, an die habe ich mich erst mal gewöhnen müssen, weil die überhaupt nicht richtig süß waren. Die waren geschmacklich nicht uninteressant, auch die Äpfel von den Streuobstwiesen finde ich nicht schlecht, aber mein überzüchtetes Obst wollte ich nicht missen.
    Angenommen man streicht dieses Obst aus seiner Ernährung,,,,was bleibt denn da noch groß übrig für die Mittagsmahlzeit? Je nach Jahreszeit sieht das dann ziemlich dürftig aus.
    Ich glaube ich würde das Interesse an einer Rohkosternährung dann ziemlich schnell verlieren.


    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Reife Kochbananen oder Zwetschken sind z.B. besser als Birnen.
    Letzter sind voll krass. Aber damit hat fast jeder ein Thema. Manche behaupten, es seien Entgiftungserscheinungen und halten Leute an der falschen Leine.
    Also Raupe hat von Verdauungsstörungen berichtet, und in diesem Zusammenhang habe ich bisher noch nie gehört dass jemand auf Entgiftungserscheinungen getippt hat.
    Meistens sind es sowieso die tropischen Früchte die größere Entgiftungen auslösen. Und daraufhin haben manche Rohköstler gesagt, dass tropisches Obst nicht gut wäre und haben es weggelassen.
    Entgiftungen haben ganz andere Sympthome, wie z.B. Müdigkeit.

    Und auch eine Birne kann Entgiftungen auslösen. Was spricht dagegen?


    Habe mir gerade einen Artikel über Fructose-Intoleranz durchgelesen:

    1. Ernährungsprogramm bei Fructose-Intoleranz:

    Phase I

    In einer ersten Phase sollten - sobald eine FI vermutet wird - ALLE fructose- und am besten auch alle zuckerreichen Speisen gemieden werden, damit sich das Verdauungssystem erholen kann.
    Verboten sind:

    • Die meisten Früchte und alle Produkte, in denen Früchte enthalten sind (wie z.B. Fruchtsäfte, Fruchtshakes, Fruchtjoghurts etc.) - Äpfel, Birnen, Mangos, Trauben, Quitten und nahezu sämtliche Trockenfrüchte sind besonders fructosereich
    • Süssigkeiten
    • Honig, Marmelade und andere süsse Brotaufstriche
    • Fertigprodukte, die Zucker enthalten könnten, wie z.B. Fertigsaucen, Dressings, Tomatenprodukte etc.
    • Diabetikerprodukte
    • Alle Produkte mit den Zuckeraustauschstoffen Xylit, Sorbit, Yacon-Wurzel, Maltit etc. Diese hemmen zusätzlich die Aufnahme der Fructose aus dem Darm und verschärfen folglich die Fructose-Intoleranz.

    Die tägliche Fructosemenge sollte 2 Gramm nicht überschreiten. Anhand von Nahrungsmitteltabellen (die den Fructosegehalt angeben) in der einschlägigen Literatur oder auch im Internet können die geeigneten Lebensmittel entsprechend ausgewählt werden.
    Diese 2 Gramm sind beispielsweise bereits in 30 Gramm Apfel oder 8 Gramm Trockenfeige enthalten. Gleichzeitig sind diese 2 Gramm erst mit 3 Kilogramm Champignons oder Buchweizen, mit 4 Kilogramm Endiviensalat, mit 10 Kilogramm Avocados oder mit 1,5 Kilogramm Kartoffeln erreicht. Es gibt also durchaus noch eine vielfältige Auswahl an Lebensmitteln, aus denen bei einer FI eine gesunde Ernährung zusammengestellt werden kann.

    Zu den fructoseärmsten Lebensmitteln gehören:

    • Pilze
    • Avocados
    • Grüne Blattgemüse
    • Zucchini
    • Knollensellerie
    • Von den meisten anderen Gemüsesorten können kleine Mengen gegessen werden, jedoch sollten in der Anfangsphase Lauch, Zwiebeln und Hülsenfrüchte gemieden werden, da diese bekanntlich zu einer Verstärkung der Gasbildung führen können.
    • Nüsse, Mandeln, Kokosnüsse und Ölsaaten (Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Hanf etc.)
    • Kartoffeln
    • Glutenfreie Beilagen wie Mais, Buchweizen, Hirse, Quinoa, Reis
    • Vollkornprodukte (achten Sie beim Kauf von Brot auf Fructose-Zusätze), Vollkornprodukte sollten jedoch nur geringfügig verzehrt werden, Informationen dazu finden Sie hier: Getreide verhindert Gesundheit undMehl macht unfruchtbar, dick und süchtig
    • Fleisch, Fisch, Eier (jedoch frisch zubereitet und nicht in Form von Wurst oder anderweitigen Fertigprodukten)
    • Natürliche Milchprodukte sind zwar fructosefrei, da ein Fructose-intoleranter Darm jedoch gerne auch eine Lactose-Intoleranz entwickelt und Milchprodukte noch weitere Nachteile haben, raten wir vom Verzehr von Milchprodukten ab.

    Falls Ihre Fructose-Intoleranz eher gemässigt ausgeprägt ist, dann können Sie eventuell auch kleine Mengen an fructoseärmeren Früchten in Ihren Speiseplan integrieren, wie z.B. Papaya, Rhabarber, Mandarinen und Aprikosen.

    Phase II

    Wenn die Symptome der Fructose-Intoleranz mit der oben genannten Ernährungsweise nahezu verschwunden sind, was mehrere Wochen bis zu einem Jahr dauern kann, geht man zur Phase II über. Da bei der erworbenen Fructose-Intoleranz immer eine gewisse Menge an Fructose vertragen wird, testet man jetzt die individuelle Fructose-Toleranz aus.
    Dazu fügt man dem Speiseplan kleine Mengen fructosehaltiger Lebensmittel hinzu und beobachtet die Reaktionen des Körpers. Beginnen Sie jedoch mit fructoseärmeren Lebensmitteln wie etwa Aprikosen, also nicht gleich mit ein paar Äpfeln oder Birnen. Um den Überblick zu bewahren, was man wann in welchen Mengen und mit welchen Beschwerden (oder ohne Beschwerden) gegessen hat, ist wiederum das schon weiter oben genannte Ernährungstagebuch hilfreich. (Die Blanko-Vorlage finden Sie hier).

    2. Wichtige Ernährungstipps bei Fructose-Intoleranz:


    • Glucose verbessert die Verträglichkeit der Fructose: Interessanterweise erhöht die Anwesenheit von Glucose in einem Lebensmittel die Resorption der Fructose aus dem Darm in die Blutbahn. Früchte zum Beispiel enthalten gleichzeitig Fructose und Glucose. Doch gibt es nun Früchte, die deutlich mehr Fructose als Glucose enthalten. Diese Früchte gelten als unverträglich bei FI. Es sind jene, die in der Verboten-Katagorie unter Punkt 1 erscheinen. Genauso gibt es jedoch auch Früchte, die in etwa gleich viel Fructose wie Glucose oder sogar weniger Fructose als Glucose enthalten. Dazu gehören z.B. Aprikosen, Avocados, Litchis und Papayas. Diese sind bei einer gemässigten FI deutlich verträglicher.

      Um diesen Mechanismus auszunutzen wird oft empfohlen, einfach über fructosereiche Lebensmittel Traubenzucker (reine Glucose) im Verhältnis 1 : 1 zu streuen. Zwar hilft dieser Trick manchen Fructose-Intoleranten recht gut, doch sollte berücksichtigt werden, dass auch Traubenzucker ein isolierter Industriezucker ist, dem wichtige Mikronährstoffe fehlen und der darüber hinaus die Bauchspeicheldrüse überlasten und den Blutzuckerspiegel enorm aus dem Gleichgewicht bringen kann.
    • Früchte nicht auf leeren Magen essen: Während beim gesunden Menschen die Gewohnheit, Früchte als Nachtisch zu essen, langfristig zu einer Störung der Darmflora führen kann und erfahrungsgemäss der Verzehr von Früchten auf leeren Magen sehr viel verträglicher ist, verhält es sich bei der FI gerade umgekehrt. Falls überhaupt Früchte vertragen werden, so sind diese nach einer Mahlzeit verzehrt sehr viel bekömmlicher. Allerdings könnte der Grund dafür im Glucosegehalt der Hauptmahlzeit liegen (auch Gemüse, Teigwaren etc. enthalten Glucose), so dass hier der oben genannte Mechanismus wieder ins Spiel kommen könnte.
    • Vorsicht mit Ballaststoffen: Ballaststoffe haben sehr viele gesundheitliche Vorteile, besonders dann, wenn es sich um die richtigen Ballaststoffe handelt. Bei einer Fructose-Intoleranz jedoch können Ballaststoffe den ohnehin strapazierten Verdauungstrakt noch weiter irritieren. Sie fördern - vor allem bei einer DDFB - die Gasbildung und können daher die FI-Symptome noch weiter verstärken. Ballaststoffe sollten daher nur in zurückhaltenden Mengen konsumiert werden. Keinesfalls sollten Ballaststoffe in Form von Kleie zugeführt werden.
    • Welcher Zucker bei Fructoseintoleranz? Da jeder Betroffene eine andere Toleranzgrenze hat, wird gewöhnlicher Haushaltszucker (Saccharose) in manchen Fällen und in gewissen Dosen vertragen, was aber jeder selbst ausprobieren muss. Verträglich sind ferner Traubenzucker und oft auch Milchzucker (sofern keine gleichzeitige Lactoseintoleranz vorliegt). Gesünder wären natürlich Steviaprodukte aller Art. Auch Erythrit wird meist vertragen - ein Zuckeralkohol, der im Körper nicht verstoffwechselt wird. Von allen Siruparten kann auch Reissirup eingesetzt werden, der in den meisten Fällen keine Fructose enthält

    https://www.zentrum-der-gesundheit.d...leranz-ia.html
    Also, diese ganzen Artikel im Internet über Fructose-Intoleranz wenden sich ja alle an normale Kochköstler. Habe bisher in Bezug auf Rohkost noch nie etwas über solch eine Intoleranz gelesen.
    Also ich denke das Problem löst sich von alleine, bei einer fortschreitenden Rohkostpraxis.

    Bei einer kochkosternährung ist man ja meistens überlastet mit allen Arten von Zuckern. Vielleicht spielt das auch noch mit rein.

    Ich würde auf jeden Fall nicht mehr wie eine Obstmahlzeit am Tag essen. Das mache ich auch so gut wie nie. Und wenn ich es mal mache dann fühlt sich das anschließend auch nicht so toll an.

    Also mir kommt das etwas spanisch vor wenn ich das lese mit der ererbten und erworbenen Fructose-Intoleranz. Ob die da wirklich so ganz richtig liegen mit ihren Erklärungen?

    Dieser Dr. Brian Clement, der gibt seinen Krebspatienten so wie ich mich erinnere überhaupt kein Obst, sondern nur Rohkost-Salate und vielleicht ein paar Samen und natürlich sein Weizengras.
    Anderen empfiehlt er glaube ich nur 5-20% Obst zu essen.

    Er sagt in diesem Video (Minute 4:10) dass man zu keinem Zeitpunkt in seinem Leben mehr als 15 % Obst essen soll.



    Also für mich wäre in diesem Falle eine Rohkosternährung gestorben. Ich liebe Gemüse, aber auch nur Abends. Ohne meine ausführliche mittagliche Obstmahlzeit würde ich mich nicht gut fühlen.
    Geändert von Tom Ate (26.09.16 um 02:34 Uhr)

  12. #10
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
    Registriert seit
    02.05.15
    Beiträge
    982
    Danke
    40
    Danke erhalten: 312 Mal in 189 Posts
    Hier habe ich so einen Menü-Plan von Clement*s Institut gefunden:
    https://hippocratesinst.de/about/veganes-rohkostbuffet/

    Beispiel der Hippocrates-Ernährung im Tagesablauf:

    • 9.00 Uhr Saftfrühstück: Zitronenwasser, grüne Säfte aus Sprossen, Gurken, Sellerie und Blattgrün, Weizengrassaft, Algensaft aus Afa-Algen, Ingwersaft, Knoblauchsaft; verschiedene Kräutertees; bei Bedarf Nussmilch oder Buchweizenmüsli; 2 x wöchentlich optional Früchte; (Mandelmilch, Müsli und Früchte sind jeweils mono zu verzehren)
    • 12.00 Uhr Mittagsbuffet aus 20 verschiedenen Sprossensorten und Blattsalaten, Gemüse wie Paprika, Gurke, Radieschen etc., Algen (z.B. eingeweichte Dulse), ein kleines Angebot aus fetthaltigen Lebensmitteln wie Oliven; ein- bis zweimal wöchentlich Avocados und/oder Gourmet-Rohkost – optional: einmal wöchentlich frische Kokosnuss
    • 15.30 Uhr Nachmittag: Zitronenwasser, grüne Säfte aus Sprossen, Blättern, Gurken, Sellerie, Algen, Ingwer, Knoblauch und Weizengrassaft, verschiedene Kräuterteesorten
    • 18.00 Uhr Abendbuffet aus 20 verschiedenen Sprossensorten, Blattsalaten, Gemüse, Algen, wenig Fett aus Oliven, ggf. Avocados und/oder Gourmet-Rohkost; ggf. einmal in der Woche eine Smoothie-Suppe (Frucht & Grün nicht gemischt); einmal wöchentlich Rohkosteis
    • 19.00 Uhr Kräutertee und ggf. Mandelmilch
    • Ein Fastentag in der Woche, z.B. jeden Mittwoch
    • Hippocrates-Tipps für gesunde Menschen: 100% bio, 100% vegan, mind. 75-80% roh, max. 15% Früchte (auf die richtige Kombination achten)
    • bei Krankheit: 100% bio, 100% vegan, 100% roh, 0% Fruchtzucker (Süßen ausschließlich mit Stevia)



    Also eine gewisse Zeit schaffen es die Leute bestimmt sich so zu ernähren, sonst hätte er sein Institut ja schon längst schließen müssen.
    Vielleicht wäre das ein Rohkosteinstieg, wenn man glaubt man leidet unter einer ernst zunehmenden Fructose-Intoleranz.


    Oh, halt mal, das habe ich übersehen .... zweimal in der Woche gibt es da tatsächlich auch Früchte!!!!!!!!

    Zweimal die Woche werden im Hippocrates Institute zum Frühstück auch Früchte angeboten (z.B. Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Weintrauben, Cocktailtomaten oder exotische Früchte). Speziell bei den Früchten, aber auch beim Müsli und der Nussmilch ist auf die richtige Lebensmittelkombination zu achten.
    Geändert von Tom Ate (26.09.16 um 00:32 Uhr)

  13. #11
    Jungpflanze
    Registriert seit
    12.08.15
    Alter
    44
    Beiträge
    174
    Danke
    0
    Danke erhalten: 52 Mal in 34 Posts
    Blog-Einträge
    1
    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Da irritiert mich was. Wieso meinst du, dass Marmelade viel Fruktose enthält?
    Meist ist es eher so, dass die Früchte in der Mischung mit dem Haushaltszucker schließlich zwar schon viel Zucker enthalten, das Gleichgewicht sich aber wegen dem Rübenzucker, der ein Zweifachzucker ist, eher in Richtung Traubenzucker schlägt. D.h. eher sogar bekömmlicher wird.

    Wenn man zuviel vom Fruchtzucker ißt - und ich meine wirklich Fruktose - dann kann es passieren, dass es einen "zur Beruhigung" der Leber/Organe zu Rübenzuckerhältigen oder Stärkehältigen Nahrungsmitteln zieht.
    Ob das nun Marmelade, Brot, Nudeln oder sonst was ist.

    Weizen finde ich ist gekeimt auch eher komisch klebrig. Dinkel ist da ziemlich ähnlich. Hafer ist besser, weil andere Unterfamilie - insb dann leicht fermentiert (bis zu drei Tage bei eher wärmerer Temperatur - wird säuerliche - abspülen wegen Milchsäurebakterien).
    Kommt auch darauf an wie billig die Marmalade hergestellt ist (Inhaltsstoffe wie Fructosesirup), keine Ahnung was in gekauften Produkten so alles drin versteckt ist. Hab das Extra ausprobiert die Reaktion mit "kein Sättigungsgefühl" war sehr extrem). Seit der Erfahrung hat es bei mir angefangen das ich keine Fertigprodukte nach möglichkeit mehr kaufe. Hab dann auch eine Zeit lang sehr Zuckerarm gelebt, meist Gemüse mit Fleisch oder Fisch. Mit Sport angefangen um den Zuckerspiegel wieder in den Griff zu bekommen. Hat auch Funktioniert ohne Pillen oder Spritzen. Der Körper regelt das schon selber man muss in nur lassen und auch ein bischen fördern das er es auch tut.

    Damals bin ich auch auf Angie Holzshuh gestoßen mit Wirbelsäulenschule und Ernährung http://www.endlich-schmerzfrei.net/home (letztes Video). Das mit den einweichen vertrage ich sehr gut. Hab da fast schon jedes Getreide ausprobiert. Was ich mir dazu denkt ist das der Körper zum Großteil aus Wasser besteht und die Verdauung mit Wasser funktioniert. Die Körner werden aktiviert und die Balaststoffe (Schale) saugen sich mit Wasser voll. Wenn man sie ißt, sind sie eigentlich schon voll für die Verdauung vorbereitet und der Magen braucht nicht erst abzuwarten das Getreide Wasser zieht oder besser gesagt es müssen nicht so viele Verdauungssäfte produziert werden. Mein Magen fühlt sich einfach gut an, Durchfall oder Verstopfung kenne ich nicht. Ich denke das kommt auch von den Getreiden.

    Es gab ja nach den Geschichtsschreiber schon einen Römischen Kaiser und Feldherren der sich nur von Körnern/Getreide ernährt hat. Der Name fällt mir jetzt aber beim besten willen nicht mehr ein. Rohkost/Gesunde Ernährung ist immer ein Thema.

    Warum das Getreide von den Inhalstsoffen so negativ angegangen wird ist mir schleierhaft. Das Extrahierte Mehl würde ich da als bedenklicher einstufen.

  14. #12
    Administrator Avatar von Angelika
    Registriert seit
    20.04.13
    Alter
    44
    Beiträge
    4.489
    Danke
    234
    Danke erhalten: 1.057 Mal in 770 Posts
    Blog-Einträge
    302
    Tom Ate ich habe in Erinnerung dass du generell nicht sehr viel ißt. Und Beeren sind betreffend Fruchtzucker nicht so extrem wie Birnen. Ich esse auch ab und zu Birnen. Aber es kommt auf die absolute Menge in einer Zeit an.
    Wieviel Obst welcher Art ißt du innerhalb von 5 Tagen üblicherweise über den Jahresschnitt?

  15. Der folgende Benutzer sagt Danke an Angelika für diesen Beitrag:

    Mela (26.09.16)

  16. #13
    Administrator Avatar von Angelika
    Registriert seit
    20.04.13
    Alter
    44
    Beiträge
    4.489
    Danke
    234
    Danke erhalten: 1.057 Mal in 770 Posts
    Blog-Einträge
    302
    Peter kann es sein dass du Glukose-Fruktose-Sirup meinst? Da würde die Konfitüre auch fest werden. Bei nur Fruktose bleibt es eher flüssig(er) wie vom Ahornsirup bekannt.
    Grundsätzlich hatte ich übliche selbst gemachte Marmelade/Konfitüre gemeint.
    Der Gelierzucker ist da in unseren Breiten ... was ich so kenne ... Rübenzucker (auch aus Fruktose und Glukose ca 1:1)

  17. #14
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
    Registriert seit
    02.05.15
    Beiträge
    982
    Danke
    40
    Danke erhalten: 312 Mal in 189 Posts
    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Tom Ate ich habe in Erinnerung dass du generell nicht sehr viel ißt. Und Beeren sind betreffend Fruchtzucker nicht so extrem wie Birnen. Ich esse auch ab und zu Birnen. Aber es kommt auf die absolute Menge in einer Zeit an.
    Wieviel Obst welcher Art ißt du innerhalb von 5 Tagen üblicherweise über den Jahresschnitt?
    Also Birnen, da esse ich vielleicht mal alle 1,5 Jahre welche. Die schmecken zwar nicht schlecht, aber so richtig mag ich sie nicht.
    Heute habe ich 700 g Trauben und ca. 500 g Datteln zu Mittag gegessen.
    Schwierig zu sagen was ich so durchschnittlich über das Jahr hinweg an Obst esse. Ich bestelle mir einmal im Monat so 7 kg Datteln , die sind dann meistens nach 10-12 Tagen weg. Ansonsten esse ich häufig Bananen, im Winter jede Menge Orangen und im Sommer saisonales Obst.
    Diesen Sommer habe ich ziemlich viel Heidelbeeren gegessen. Meistens aus Sonderangeboten , wie hier von REAL. (da habe ich mir dann gleich 6 Packungen mitgenommen)

    heidelbeeren real2.jpg

    Heidelbeeren und frische Feigen habe ich mir diesen Sommer nur aus konventionellen Anbau gekauft. Der Rest kaufe ich dann Bio, obwohl Bio wegen der Düngung ja auch nicht gerade optimal für eine Rohkosternährung ist.
    Ist halt auch ne Preissache. Beim Türken, bei mir um die Ecke, kosten 4 Feigen 1 Euro. Ich bin mir schon bewusst dass ich bei der Versorgung im Augenblick einige Kompromisse mache. Das Resultat ist , dass ich schon über ein Jahr lang keine himmlische Phase mehr habe. Das was ich esse schmeckt gut, aber eine himmlische Phase ist natürlich was anderes, als einfach nur "gut schmecken".

    Ich kann das nicht genau sagen wieviel Obst ich so mengenmäßig esse. Vielleicht 2 Bananen dann 6 große Pflaumen und 2 Kiwis in einer Mahlzeit. (öfters auch weniger)
    Wie schon gesagt, wenn ich mal mehr als einmal am Tag Obst gegessen habe, dann fühlt sich das danach nicht gut an. Ich merke dann, dass es zuviel war. Bei einer Obst Mahlzeit kann mein Körper das optimal steuern, aber bei einer zweiten habe ich das Gefühl dass die Kontrollmechanismen nicht mehr richtig funktionieren. (z.B wenn ich nach der Abendmahlzeit noch ein paar Trauben esse, so wo wie ich es neulich ausnahmsweise getan habe)

    Manchmal esse ich mittags Eier und dann verzichte ich den restlichen Tag auf Obst. Also ein Tag mal aussetzten ist o.k, aber am nächsten Tag da lechze ich förmlich nach Früchten.

    Edit: Da fällt mir noch ein: Wenn ich mit anderen zusammen esse, oder wenn ich alleine esse , aber bewusst (also nicht vor dem Computer, oder dem TV), dann esse ich weniger.
    Beim Essen vor dem TV-Gerät bin ich manchmal geneigt auch mal eine Sperre zu übergehen. ("ist ja gerade so gemütlich")
    Geändert von Tom Ate (27.09.16 um 14:00 Uhr)

  18. #15
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
    Registriert seit
    02.05.15
    Beiträge
    982
    Danke
    40
    Danke erhalten: 312 Mal in 189 Posts
    Im Paleo-Forum habe ich mal folgendes gelesen:
    As I think about it, many instinctos / rawfooders might have damaged their liver with too much sweet, cultivated fruits (too much fructose is not great for our liver at all)

    Antwort GCB:
    "Where do these conjectures come from? The instinctos consume significantly less sugar than the average people on common cooked diet. In addition, the sugars they consume are not damaged by heat (no glycation). Furthermore, the instinct ensures extremely precise control, as shown by a variety of criteria. And then they should have the liver in a bad condition??

    The reality is that I’ve never heard of any symptoms about liver problems among the still impressive number of people who have practiced instincto long term. If anyone knows such a case I would be happy that he/she reports it: I will immediately take it into account to review the theory (as I always did whenever a contradiction arose and it’s even by this method that I developed the whole theory).

    The question is rather to know where this legend saying sweet fruits are necessarily harmful emerged. If there is a problem to solve, I fear it is a psychological matter, not a liver matter... "
    Also, ich denke mir auch, dass da kein Problem ist. Als ich Kochkost gegessen habe, da habe ich bestimmt die 30 fache Menge an Zucker zu mir genommen.
    Solange ich das Obst auf eine Mahlzeit am Tag begrenze, kann ich wirklich so viel davon essen wie ich möchte. Kann schon sein dass es Phasen gibt wo der Körper eventuelle 2 Obstmahlzeiten braucht, aber das ist glaube ich ziemlich selten.
    Im Vergleich zu 80-10-10 Anhänger ist mein Früchtekonsum ziemlich gering. Aber wenn ich in einer Mahlzeit wirklich mal Lust auf 50 Bananen hätte, dann würde ich die auch essen. (ist natürlich bei mir auch eine finanzielle Sache)

    Furthermore, the instinct ensures extremely precise control
    Stimmt, wieso sich über Zucker Gedanken machen, der Körper steuert das schon von alleine.

    There has never been any problem of excess sugars with a correctly practiced instincto. All fruit sold by Orkos are grown in optimum conditions and chosen to be as close as possible to the original strains. It is impossible to have an adequate supply if you want to be limited to wild products only. But through a relearning of flavors, we adapt very well to the fruits and vegetables currently available
    Bei mir im Viertel kann man keine wilden Früchte kaufen und selbst bei den Online-Anbietern werden sie nicht regelmäßig angeboten.
    Von daher denke ich dass eine Ernährung ohne überzüchtete Früchte im Augenblick schwierig durchzuführen ist. (Im Sommer vielleicht, wenn jemand einen großen Garten mit alten ausgesuchten Obstsorten hat.)

    Aber wie gesagt, ich sehe in den überzüchteten Sorten auch kein Problem: Da habe ich mir noch nie Gedanken darüber gemacht.
    But through a relearning of flavors, we adapt very well to the fruits and vegetables currently available


    The best evidence that this equilibrium is fully achieved is given by a very sensitive criterion: the inflammatory tendency. By the way, this is a fundamental discovery that I was able to do in the instincto context. When following the changes in foodstuffs’ taste by stopping the intake as soon as a negative component appears (too acidic, too spicy, too sweet, too bitter, etc.), the inflammatory tendency disappears.

    This can be easily seen when a fresh wound is healing. It occurs without redness, without any pain and with no irritation nor any swelling around the wound. If one forces the intake (by breaking the red lights in taste), we see these signs immediately reappearing – after only one meal with overload. If we then return to a precise control, the pain quickly disappears, followed by the disappearance of the redness and swelling (often in less than a day).

    It is matter of "sugar bombs" only in nutritional conditions where one ignores the signals from the senses, or else in case of cooked or seasoned food which leads to systematic misleading of the senses. We can then easily cause sugar overloads, which explains the mistrust that has developed against them. Glucose is the number one fuel for all life forms. It is of course not the sugar itself that should be demonized, but rather the changes we apply to foodstuffs to make them taste better than plain: it is these processing that leads to a permanent overload."
    It is matter of "sugar bombs" only in nutritional conditions where one ignores the signals from the senses,
    Das ist wahrscheinlich eine weiterer Aspekt. Man muss die Anzeichen einer Sperre beachten, oder wie es hier ausgedrückt wird:
    "When following the changes in foodstuffs’ taste by stopping the intake as soon as a negative component appears (too acidic, too spicy, too sweet, too bitter, etc."
    Die Sperre, die bei mir manchmal auftritt, ist die Volumensperre. Ich spüre auf einmal ein Volumen im Magen (normalerweise spürt man den Magen ja überhaupt nicht). Manchmal ignoriere ich das und esse weiter.
    Oder ich beiße mir aufs Zahnfleisch (eigentlich auch eine Sperre),...ignoriere ich manchmal auch.
    Und wenn man die Sperren ignoriert, dann kann es schon sein, dass man zuviel Obst oder Fruchtzucker aufnimmt.

    Die meisten Rohköstler essen ja 3 oder mehr Mahlzeiten am Tag. Vielleicht ist das auch ein Grund wieso manchmal über das Thema Zucker gesprochen wird. Von den 3 Mahlzeiten werden sie ja meist eine Obstmahlzeit machen und eine zweite eventuell mit Gemüse und Obst und eine dritte vielleicht mit Proteinen und Gemüse.. Ich weiß es nicht genau aber ich denke wenn man 3 Mahlzeiten am Tag macht, dann ist man eher dazu geneigt zweimal am Tag Obst zu essen, als Leute,die insgesamt nur 2 Mahlzeiten essen.

    Und für die Zähne sind 2 Obstmahlzeiten am Tag glaube ich auch nicht gut.


    Edit: Heute habe ich zu Mittag so kleine Himbeeren gegessen, die ich gestern an einer Hecke gepflückt habe. Die haben super geschmeckt. Ungezüchtetes Obst ist natürlich auch sehr delikat.
    Geändert von Tom Ate (27.09.16 um 13:57 Uhr)

Ähnliche Themen

  1. Tabelle über Fruktose, Glukose, Sorbit und derer Verhältnisse zueinander
    Von Bob im Forum Rohkost-Theorien und Naturwissenschaft, physiologische Effekte
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 07.02.14, 18:28

Lesezeichen

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •