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Thema: flirten

  1. #1
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    flirten

    ---- habe den Beitrag wieder gelöscht ----







    Edit:
    Ich hatte dieses Video hier gestern Abend gepostet weil ich es sol lustig fand. Ich habe mich köstlich amüsiert, aber ich habe den Beitrag dann heute morgen wieder gelöscht weil ich dachte von der Energie her passt sowas nicht so richtig in ein Rohkostforum.



    Jemanden anbaggern oder den Hof machen ist eigentlich mehr was aus der Kochkostwelt.

    "Hey Baby ich bin vom ADAC, Darf ich dich abschleppen?"

    "Ich schreibe gerade ein Telefonbuch. Kann ich deine Nummer dafür haben?"

    "Entschuldige - Ich habe einen neuen Wecker. Willst du ihn morgen früh klingeln hören?"

    "Hey du, ich habe gerade meine Telefonnummer verloren. Kann ich deine haben?"

    "Hast du eine gute Haftpflichtversicherung? Du hast mir nämlich gerade eine Beule in die Hose gemacht."

    "Küss mich , ich bin ein verzauberter Kaffeevollautomat. Siehst du und hier ist auch schon die Latte"
    Mit Kochkost kann man Sexualität und Liebe trennen. Sexualität ist dann wie ein Spiel, aber die übersinnliche Dimension geht vielleicht dabei verloren.
    Mit Rohkost und einem offenen Solarplexus läuft das eigentlich fast immer synchron, sowas wie anbaggern in dem Sinne gibt es dann eigentlich nicht.
    Mit der Kochkost gibt es bestimmt auch sowas wie Syntonie und Gleichklang, aber zum Teil ging es verloren. Man sublimierte es dann mit Sachen wie Paartanz zum Beispiel.

    Mit Rohkost (vorausgesetzt man hat einen offenen Solarplexus) geschieht es eigentlich meist mit der 'Liebe auf den ersten Blick'. Ein Gefühl des Liebeszaubers stellt sich ein. Das ist auch das Zeichen dass die Sache auf der 'richtigen' Ebene verläuft. Gibt man der Person die Hand, entsteht ein vibrieren in den Handflächen. Es geht "etwas durch". Ohne den Liebeszauber berührt man nur warmes Fleisch.
    Heutzutage übernimmt öfters der Intellekt den Liebeszauber um die Lust zu erreichen oder die Partnerschaft zu besitzen.
    Jedes Mal bei einem Liebesgefühl (Liebe auf den ersten Blick / Liebeszauber) öffnet sich etwas. Meist in unvorhergesehenen Situationen, fast unanständig. Da die ganze Moral verfälscht ist, betrachtet man Situationen als unanständig die absolut natürlich sind.
    Innere Öffnung, Gehorsam, Annehmen, Loslassen führen zur Glückseligkeit. Man lernt, den Solarplexus offen zu halten. Das ist eine Führung und auch ein Training. Und nach und nach lebt man mit dem offenen Solarplexus. Wo man denkt und macht, schließt er sich. Der Solarplexussollte sollte ständig Schwerpunkt des Bewußtseins sein. Die Gedanken und Gefühle drücken aus, was im Solarplexus vorgeht. Da fühlt man mit einer Empfindung, die der Depression entgegengesetzt ist, eine Art ständige Erfüllung. Wie ein Brunnen, wo man ständig schöpfen kann.
    Liebeszauber ist eine Art Impuls. Er kann aber auch durch falsche Auslöser ausgelöst werden (z.B. romantische Filmszene im Kino, Musik, ...). Das bringt letztlich nicht viel.
    Der Liebeszauber ist sehr empfindlich: Wenn man etwas macht, was für die natürliche Art der Liebe falsch ist, verschwindet das Gefühl des Liebeszaubers. Er ist der Geruchssinn für die Energie. Ein Irrtum lässt den Liebeszauber verschwinden.
    Im gekochten Bezugssystem entsteht manchmal das Gefühl der Zärtlichkeit, der Anhänglichkeit oder eine Anklammerung. Dem gegenüber steht der Liebeszauber, ein heiliges, magisches Gefühl und ein Magnetismus zwischen Anziehung und Loslassen.

    In der gekochten Welt ist es öfters so dass der Mann aktiv wird und die Frau oder Liebe dann als Besitz sieht und die Frau ist passiv und hat das Gefühl der Sicherheit. Wohingegen in der natürlichen Art der Liebe es eigentlich nur eine innere Öffnung und eine Selbsthingabe gibt.

    Wenn ein Mann einer Frau den Hof macht, ständig um sie wirbt, dann können bei der Frau starke Widerstände entstehen. Man spürt innerlich dass etwas dabei nicht richtig ist. Wenn man einer Frau den Hof macht, hat sie immer ein Missbehagen.



    ------------------------------
    Aber die Anmache oben im Video---- warum nicht. Er hat Spaß dabei gehabt.
    Geändert von Tom Ate (21.03.16 um 00:13 Uhr)

  2. Die folgenden 5 Benutzer sagen Danke an Tom Ate für diesen Beitrag:


  3. #2
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Zu dem Thema fällt mir diese Szene aus der Ritter Artus-Sage ein.

    Jetzt bin ich da mit dieser Person, da wird ein Liebesaustausch verwirklicht, ein Energieaustausch. Das kann ich nicht beherrschen, nicht besitzen. Das gehört nicht mir. Ich bin da eher im Dienst der Liebe mit dieser Person. Un diese Liebe eröffnet sich dann nach oben Richtung Got, Richtung Himmel, Richtung übersinnlicher Dimension. Und so ist unsere Liebe eine Art Alchemie an der wir zusammen teilnehmen, aber die eine andere , viel wichtigere Bedeutung hat als nur die andere Person zu lieben.
    2c.jpg . . 3a.jpg

    (Mit FIP ist die Fortpflanzungsebene gemeint)
    Geändert von Tom Ate (21.03.16 um 02:59 Uhr)

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  5. #3
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    Ich weiß nicht, ich kann mich in den I-Theorien nie wirklich finden. Aber ich finde es manchmal ganz witzig, was sich andere so vorstellen.
    In einer guten Beziehung bleibt man auf die Dauer für den anderen interessant. Hierbei macht es eine langjährige Beziehung vielleicht sogar besonders spannend, weil viel mehr Tiefe möglich ist.

    Die Anmach-Sprüche sind wirklich lustig. Aber eine Frau wird das wohl nur ernst nehmen, wenn sie eine Schwäche für den Menschen hat.

    So romantisch die I-Theorien für den ersten Moment auch klingen mögen. Ich habe mitbekommen, dass diese Art von Gefühle durchaus stark, aber dann doch zu oberflächlich sind um eine Beziehung zu erhalten.
    Dann bleibt ggf nur das Gefühl übrig, dass das Geben und Nehmen nicht ausreichend ausgewogen war.

    Es ist vielleicht eher kontraproduktiv, wenn ein Mensch dem anderen zu sehr nachläuft, das darf nie zu offensichtlich sein denke ich. Wenn wirklich eine Chance besteht, so wird sie kommen.
    Anderes könnte auf Schwäche gedeutet werden oder der eigentlichen Suche nach einer Bemutterung oder Bevaterung.
    Auf der anderen Seite kann man jemanden mit gewissen Verhaltensweisen auch gut abschrecken, sodass man dann auch seine Ruhe hat, ohne dass man/frau sagt, dass kein Interesse besteht.
    Im Bemühen des anderen merkt man/frau nun einmal auch Prioritäten. Die dann zusammenpassen oder auch nicht.

    Ich denke schon, dass die meisten Menschen Stabilität möchten.
    Wer das nicht möchte, hat auf der anderen Seite meist ein gut gefülltes Geldsäckchen.

    Jaja, ich weiß das klingt irgendwie nicht so schön romantisch wie deine Texte oben. Und es ist viel lustiger, zu schwärmen.

    Doch ich sehe keinen wirklich krassen Unterschied in den Beweggründen welcher Beziehungen auch immer zwischen Koch- und Rohköstlern.
    Außer das letztere weniger triebgesteuert sein können. Kommt aber auch darauf an.

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    Mela (21.03.16)

  7. #4
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    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ich kann mich in den I-Theorien nie wirklich finden. Aber ich finde es manchmal ganz witzig, was sich andere so vorstellen.
    Ich finde nicht dass das Theorien sind. Solche Texte findet man überall zu tausenden. Ich kann es anhand von meinen Erfahrungen zutiefst nachempfinden. Ich glaube jeder Mensch spürt tief in sich was das natürliche Funktionieren wäre. Die Liebe im gekochten Bezugssystem hat eine bestimmte Form angenommen, und das macht vielleicht auch Sinn weil der natürliche Fluß der Liebe mit der Kochkost nicht mehr richtig möglich war.


    Und wir als Umstiegs-Generation sind in diesem System aufgewachsen. Und natürlich ist auch ein Teil in uns der sich mit dem Kochkostsystem solidarisiert.
    Aber das Unterbewusstsein rebelliert dagegen. Es rebelliert gegen die spirituelle Kastration.
    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    In einer guten Beziehung bleibt man auf die Dauer für den anderen interessant. Hierbei macht es eine langjährige Beziehung vielleicht sogar besonders spannend, weil viel mehr Tiefe möglich ist.
    Das hast du schon recht mit der Tiefe, aber das schließt ja nicht aus dass diese Beziehung nicht nach außen offen sein kann.
    Ich glaube schon dass die Natur es vielleicht so will dass die Eltern zusammen bleiben bis das Kind erwachsen ist. Aber wenn diese Beziehung nach außen geschlossen ist , dann glaube ich nicht dass das natürlich ist. Und wir Rohköstler suchen ja gerade danach , was sich natürlich anfühlt.

    In der Kochkost ist man im Laufe der Zeit zu geschlossenen Zweierbeziehungen übergegangen weil es anders nicht mehr richtig funktionierte. (Eifersucht, Liebesleid). Moses hatte ja nicht umsonst gesagt: "Der Dritte muss weg". Aber wenn man das Alte Testament liest dann merkt man dass dieses Volk den inneren Anschluss, die Spiritualität verloren hat.

    Ich habe mich auch schon mit Frauen getroffen und dann bekam ich plötzlich einen Droh-Anruf vom Ehemann. Das ist verrückt. Dieses ganze Prinzip der Ehe ist verrückt. Ich heirate eine Frau und ab diesem Zeitpunkt gehört sie nur noch mir alleine und ist für all die anderen Menschen auf der Welt tabu. Ist das natürlich?
    Wir sind keine Tiere, wir sind Menschen, wir sind geistige Wesen.

    Ich kenne auch ein Paar, (gekocht) die sind schon seit vielen Jahren zusammen und sie sagen ihre Beziehung wird immer tiefer, aber ihre Beziehung ist nach außen hin offen.
    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Doch ich sehe keinen wirklich krassen Unterschied in den Beweggründen welcher Beziehungen auch immer zwischen Koch- und Rohköstlern.
    Von daher ist dein Einwand richtig. Da gibt es keinen krassen Unterschied zwischen Roh- und Kochköstler.
    Da gibt es auch so viele spirituelle Gemeinschaften da ist die Liebe völlig offen und es gibt keine Probleme, und die essen alle gekocht.

    Ich persönlich tendiere auch dazu der gekochten Gesellschaft immer recht zu geben. Wenn die Leute sagen dass ich mir diese Sache mit der Rohkost nur im Kopf einbilde und dass die natürliche Nahrung für den Menschen nun mal das Gekochte ist, dann gebe ich denen meistens recht.
    Auf den ersten Blick sieht die gekochte Gesellschaft so perfekt aus. Aber wenn man mal tiefer schaut, dann tun sich zum Teil richtige Abgründe auf.
    Ich bin seit einem Jahr in so einer Gruppierung und erst jetzt spüre ich was da richtig abläuft bei den anderen und wie verlogen die sind.
    Auf den ersten Blick hat das mit der Kochkost überhaupt keinen Einfluss auf die Leute. Aber dieses ganze Lügensystem aus Absicherungen und Rechtfertigungen dass sie sich im Laufe der Zeit zusammen gezimmert haben, bekommt man erst so richtig mit wenn man sie länger kennt.
    In dem Matrix-Film heißt es dass fast jeder Bürger der einen begegnet ein potenzieller Matrix-Agent ist. Und ich habe das Gefühl dass diese Matrix-Agenten genauso in der Rohkost-Szene verbreitet sind, obwohl es dort ja nicht unbedingt mehr Sinn macht.

    Aber wie gesagt, diese Verlogenheit der Gesellschaft hat so eine Dimension, die man aber anfangs gar nicht so richtig wahrnimmt. Mir zieht es in manchen Situationen jede Zelle im Körper zusammen wenn ich damit konfrontiert werde.
    Es ist klar, dass wenn man auf einmal die Nahrung kocht das mit der Zeit auch Konsequenzen für das gesellschaftliche Leben hat. Die Gesellschaft, die Liebesbeziehungen haben sich verändert und sie sehen das alles als gottgegeben an.
    Ich habe so oft gewechselt zwischen Koch- und Rohkost. Man funktioniert mit dem Gekochten einfach ein bisschen anders und bestimmte Sachen fühlen sich dann nicht mehr stimmig an.

    Aber nochmal zurück zu den Liebesbeziehungen. Ich glaube schon dass es geschlossene Zweierbeziehungen gibt wo beide bis zum Tod glücklich und innerlich zutiefst erfüllt sind. Aber wieviel sind das? Ich weiß was bei meinen längeren Beziehungen passiert ist und bei meinen Verwandten kann ich jede Menge Dramen beobachten. Oft brechen diese Beziehungen auseinander und die Kinder leiden darunter.

    Fast alle Menschen träumen von der großen Liebe – doch die Scheidungsrate in Deutschland ist so hoch wie nie zuvor. Während sich 90 Prozent aller Deutschen eine erfüllte Partnerschaft als wichtigstes Lebensziel setzen, zerbricht inzwischen jede zweite Ehe. In der Hälfte der Scheidungsfälle sind Kinder betroffen.
    http://www.welt.de/politik/deutschla...ty-Chance.html
    88 Prozent der deutschen Männer hatten bereits mindestens ein Mal in ihrem Leben Sex mit einer Prostituierten. 88 Prozent! Wer da noch nicht schockiert ist, muss die Studie nur zu Ende lesen: 47 Prozent der Männer bezahlten sogar ein Mal im Monat für Sex, so die Untersuchung. Klingt unglaublich, deckt sich aber mit dieser Zahl: Die Gewerkschaft Verdi schätzt, dass bis zu 1,2 Millionen Männer täglich zu Prostituierten gehen.
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...in-1.1782896-6
    Immerhin 42 Prozent der Deutschen haben ihren Partner schon einmal betrogen. „Das liegt in den Genen“ ist eine beliebte Ausrede.
    Also ich kenne einige Paare wo beide fremdgehen und man könnte jetzt sagen dass bei den Kochköstlern ja alles natürlich verläuft..
    Aber das führt bei denen oft zu Streit oder Eifersucht oder sie trennen sich deswegen sogar und das ist auch nicht normal.
    Und wenn man dann die Harmonie aufrecht erhalten will dann unterdrückt man halt diese Fremdgeh-Impulse. Ich kenne viele Paare die sind einfach nur noch enge Freunde, die Magie und der Zauber ist verschwunden in ihrer Beziehung. Manchmal spürt man bei denen überhaupt keine Energie mehr, oder eine abgestandene Energie. Dem Friede und der Harmonie wegen opfern sie ganz schön viel.

    Aber die Natur hat die Sachen so geschaffen dass unsere Liebe frei fließen kann und trotzdem alles harmonisch verläuft. Ob das mit Kochkost über eine längeren Zeitraum hinweg möglich ist bezweifle ich.

    Und wenn die Energie nicht mehr frei fließen kann, und sich Energieblockaden bilden, dann ist das bestimmt nicht gesund. Das ist bestimmt um das zig-fache ungesünder als AGEs oder Maillard-Moleküle.
    Geändert von Tom Ate (22.03.16 um 03:25 Uhr)

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  9. #5
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    Angenommen in Deutschland würden alle Menschen roh essen. Was würde sich dadurch ändern? Nicht viel. Das mit dem roh essen ist bestimmt nicht der Punkt. Rohkost ist einfach nur Nahrung für den Körper. Nicht mehr und nicht weniger.
    Und Kochkost schmeckt auch gut und ist ebenfalls gesund. Von dem Gesichtspunkt aus ist es gehopst wie gesprungen was man macht.

    Aber wenn man sich vorstellt dass in Deutschland die Liebe völlig frei fließt, das hat eine ganz andere Dimension. Dann würde sich im Land wirklich viel verändern. Dann wäre eine völlig andere Schwingung in der Luft.
    Ich glaube dann würden die blühenden Landschaften, die Helmut Kohl vorausgesagt hat, Realität werden.


    Ich denke wir müssen die innere Arbeit machen. Das Ego abbauen, unsere Denkmuster abbauen und so fühlen wir uns bald wieder wie im Paradies wo wir täglich die Zufuhr dieser Energie erfahren und wir ständig erfüllt sind.

    Die esoterische Szene hat das Zeitalter des Wassermanns vorausgesagt wo die Energie wieder ergossen wird, wo die Energie wieder fließt. Der Wassermann bedeutet, Energie wird gegeben.


    Im Fernsehen habe ich mal einen Bericht gesehen da haben sie gesagt man soll im Haushalt Energie sparen. Wenn man bedenkt dass das ganze Universum aus nichts anderem wie Energie besteht klingt das ziemlich bizarr.
    Ich denke im Wassermann-Zeitalter werden neue, saubere Technologien zur Energiegewinnung wie Pilze aus dem Boden schießen und wir können mit Energie so verschwenderisch umgehen wie es uns beliebt.
    Geändert von Tom Ate (22.03.16 um 11:02 Uhr)

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  11. #6
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    Hmm, ich glaube es ist auch eine Zeitfrage.
    Wenn ich voll berufstätig bin und Familie habe, bleibt ohnedies nicht viel Zeit für die Liebe.
    Mehrmals habe ich mitbekommen, dass selbst in offenen Kompositionen eine dritte Person zeitliche Ansprüche hat die wohl eher Superreiche mit viel Freizeit erfüllen können.

    Bei reisenden Männern mit Neigung zum Seitensprung kennt man das auch, weil dann mit der Zeit mitunter verdeckt geschummelt wird.

    Als ich heute morgen auf dem Weg in die Firma meinen Gedanken zu deinem Text nachhing, fiel mir dieses Lied ein, das ich derzeit u.a. auf einer CD im Auto-Audiogerät habe.
    Darin wird gesungen, der Partner solle seine Gefühle nicht an andere verschwenden.
    Am Ende des zugehörigen Filmes lassen sich beide dann doch noch Zeit mit ihrer Heirat.

    Lay All Your Love On Me von Abba bzw. dem Film Mamma Mia: https://m.youtube.com/watch?v=AQKk1nkDa8U

    Wegen Rohkost ... ich könnte mir vorstellen dass in einer Welt natürlicher und nicht mit ernährungstechnisch überreizten überflutenden Lebensmitteln (da meine ich auch Brot, da es meiner Beobachtung nach evtl den Drang Sperma zu entladem steigern könnte) sich auch die Beziehungen und Liebe untereinander mit weniger Anspruch auf Überreiztheit und möglichst laufend möglichen Höhepunkten gestalten.

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  13. #7
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    Dieses ABBA-Lied ist nicht schlecht:

    Bevor wir uns trafen, war ich nie eifersüchtig
    Jetzt ist jede Frau eine potentielle Bedrohung
    Ich bin besitzergreifend, das ist nicht schön
    Früher sagte ich, daß Rauchen mein einziges Laster sei
    Doch das ist jetzt nicht mehr wahr
    Jetzt ist alles neu
    Und alles was ich gelernt habe
    Ist auf den Kopf gestellt
    Ich flehe dich an...

    Verschwende deine Gefühle nicht an andere
    Gib mir deine ganze Liebe

    http://www.songtexte.com/uebersetzun...-4bd6a7da.html

    Elton John hat mal ein Lied gemacht - "Sacrifice.

    Es ist einfach nur menschlich,
    wenn die Dinge falsch laufen,

    wenn ihr Duft verweilt
    und die Versuchung mächtig ist
    innerhalb der Grenzen
    eines jeden verheirateten Mannes

    Süßer Betrug ruft
    und Negativität kommt auf

    Kaltes, kaltes Herz
    schwer geworden durch Dich
    Manches sieht besser aus, Baby
    wenn man es einfach nur durchsteht

    Und das ist kein Opfer
    nur ein einfaches Wort
    Es sind zwei Herzen
    in zwei verschiedenen Welten lebend
    Aber das ist kein Opfer
    Kein Opfer
    Es ist überhaupt kein Opfer

    Gegenseitige Missverständnisse
    nach der unerlaubten Tat
    Empfindsamkeit baut ein Gefängnis
    im Schlussakt

    Wir verlieren die Richtung
    kein Stein den wir nicht umgedreht hätten
    Keine Tränen um Dich zu verdammen
    während die Eifersucht brennt

    Kaltes, kaltes Herz
    schwer geworden durch Dich
    Manches sieht besser aus, Baby
    wenn man es einfach nur durchsteht

    Und das ist kein Opfer
    nur ein einfaches Wort
    Es sind zwei Herzen
    in zwei verschiedenen Welten lebend
    Aber das ist kein Opfer
    Kein Opfer
    Es ist überhaupt kein Opfer

    Und das ist kein Opfer
    nur ein einfaches Wort
    Es sind zwei Herzen
    in zwei verschiedenen Welten lebend
    Aber das ist kein Opfer
    Kein Opfer
    Es ist überhaupt kein Opfer


    http://www.songtexte.com/uebersetzun...-43d6f32f.html



    Ich hatte mal was darüber gelesen:

    Elton John sagt er sei bisexuell. Aber wegen dem Aids hat er dann geheiratet und blieb 2 Jahre verheiratet. Nach 2 Jahren Ehe hat er die Platte "Sleeping with the past" gemacht. Und all die Lieder auf der Platte erklären nur dass etwas mit der Liebe in der Heirat kaputt geht. Das berühmteste Lied auf der Platte ist "sacrifice".

    Man sagt uns es ist kein Opfer, aber es ist das schlimmste Opfer. Das Opfer ist die Heirat, das Missverständnis nach dem Vertrag.
    "Cold cold heart , Hard done by you" Kaltes, kaltes Herz, verhärtet durch dich. Das ist das was passiert wenn die Liebe nicht richtig geht - diese Verhärtung. Das hat er natürlich gut bemerkt weil er die Liebe ganz anders lebte vorher. Und auf einmal in dieser Zweierbeziehung ging alles kaputt. Er hat selber bemerkt , seine Inspiration, alles ging kaputt.

    "Es sind zwei Herzen die in zwei verschiedenen Welten leben" - Da gibt es etwas das nicht wirklicht kommuniziert. Klarer kann man das ganze nicht erklären, und schön dass es noch ein Top 1 Hit geworden ist. Es sind Botschaften die sehr wichtig sind und das Publikum machte dafür Platz. Man kann es nicht besser machen der ganzen Moral den ganzen Schemen gegenüber.

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  15. #8
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    Ja, das ABBA Lied ist hier sehr passend, genau deshalb hatte ich es gepostet. Wobei ich die Filmversion noch viel besser finde musikalisch als das Original von damals.

    Betreffend Elton John hat es mich beim Lesen deines Textes etwas gerissen. Kann es sein, dass der Text etwas älter ist? In jedem Fall würde ich sagen, er ist überholt. Denn damals schien EJ noch nicht zugegeben zu haben - oder war er sich dessen noch nicht so im Klaren (?) - dass er in Wirklichkeit nicht bi-, sondern homosexuell ist.
    Hier auf Wikipedia ist die Geschichte, wie sie weitergegangen ist schön geschrieben: https://de.wikipedia.org/wiki/Elton_John

    Elton John hat eine sehr wechselhafte Biografie. 1976 outete er sich in der Musikzeitschrift Rolling Stone als bisexuell; im Jahre 1984 heiratete er in Australien die deutsche Tontechnikerin Renate Blauel und ließ sich 1988 wieder von ihr scheiden. Später bekannte er sich zur Homosexualität. Am 21. Dezember 2005, dem ersten Tag, an dem nach einer Gesetzesänderung in Großbritannien homosexuelle Paare eine Eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen durften, verpartnerte sich John mit seinem langjährigen Lebenspartner David Furnish. Die Zeremonie fand in Windsor statt und wurde von Clair Williams geleitet, derselben Standesbeamtin, die auch Prinz Charles und Camilla getraut hatte. Am 21. Dezember 2014 wurde ihre Lebenspartnerschaft in eine Ehe umgewandelt.[7][8]
    Was du hier erkennen kannst ist, dass er kein Thema hat an einer langen Lebenspartnerschaft mit derselben Person hat, sondern mit der Art des intimen Kontaktes.
    Aufgrund mancher Erfahrungen bzw Informationen (ggf von angeheirateten oder Anverwandten) habe ich beobachtet - und wurde mir gesagt - dass die Menschen normalerweise mit ihrem ersten intimen Kontakt geprägt werden. D.h. je nach dem welche Ausprägung (oder "Normalität") er hatte, bleiben die Vorlieben.

    EJ ist die Partnerschaft mit jener Frau vielleicht aus gesellschaftlichen Gründen damals eingegangen (Das mit dem Aids klingt komisch). Eine angeheiratete Verwandte hatte einmal einen Mann geheiratet, bei dem stellte sich dann heraus, dass er vom anderen Ufer war (in flagranti).
    Jedenfalls ist das Thema Intimität zwischen Männer (Homosexualität) bei den I-Themen sehr dominant und meist der Grund, warum auf offene Beziehungen gepocht wird. Also eine Beziehung für das Zeugen von Kinderm und die eigentlichen geschätzten intimen Beziehungen mit der geprägten ggf anderen Vorliebe. Das ist nicht nur bei dieser Thematik so, kann man auch bei anderen Vorlieben mitunter beobachten, wenn der Partner etwas nicht mitmachen will. Hier einigen sich manche ggf auch auf eine offene Beziehung.

    Natürlich hat dies auch mit der Ausprägung und Auslebung der künstlerischen Ader zu tun. Ich wurde mit ca. 15 Jahren, bzw so richtig mit 16 Jahren geprägt und schätze einen Partner. Immer spielte ich auch Klavier. In der Babyphase war ich blockiert, konnte am klassischen Klavier nicht spielen, weil es zu laut gewesen wäre (auch beim leise spielen). Für eine geistige Anregung außerhalb des "normalen" Lebens stellten sich Kontakte über das Web ein. Als ich später auf diesen Zusammenhang kam, schafften wir ein elektrisches Klavier an, dass ich auch bei schlafendem Kind spielen konnte. Aber den Zauber eines akustischen Instrumentes konnte und kann es nicht ersetzen.

    Inzwischen habe ich zwei Bücher geschrieben und studiere. Und ja, ich glaube auch, dass es für kreative Phasen (die reiche Menschen oder solche aus gesponserten reichen Familien ggf leichter ausleben können) eine iniativ wirkende Kontaktart erforderlich ist.
    Welche das ist, mag für jeden Menschen so individuell sein, wie ersten Erfahrungen sind.

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  17. #9
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Betreffend Elton John hat es mich beim Lesen deines Textes etwas gerissen. Kann es sein, dass der Text etwas älter ist? In jedem Fall würde ich sagen, er ist überholt. Denn damals schien EJ noch nicht zugegeben zu haben - oder war er sich dessen noch nicht so im Klaren (?) - dass er in Wirklichkeit nicht bi-, sondern homosexuell ist.
    Hier auf Wikipedia ist die Geschichte, wie sie weitergegangen ist schön geschrieben: https://de.wikipedia.org/wiki/Elton_John

    Elton John hat eine sehr wechselhafte Biografie. 1976 outete er sich in der Musikzeitschrift Rolling Stone als bisexuell; im Jahre 1984 heiratete er in Australien die deutsche Tontechnikerin Renate Blauel und ließ sich 1988 wieder von ihr scheiden. Später bekannte er sich zur Homosexualität. Am 21. Dezember 2005, dem ersten Tag, an dem nach einer Gesetzesänderung in Großbritannien homosexuelle Paare eine Eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen durften, verpartnerte sich John mit seinem langjährigen Lebenspartner David Furnish. Die Zeremonie fand in Windsor statt und wurde von Clair Williams geleitet, derselben Standesbeamtin, die auch Prinz Charles und Camilla getraut hatte. Am 21. Dezember 2014 wurde ihre Lebenspartnerschaft in eine Ehe umgewandelt.[7][8]
    Die Interpretation die ich unten angeführt hatte stammt so ungefähr aus dem Jahre 1990. Da gab es kein Internet und man bezog sich wahrscheinlich auf eine einzige Quelle.
    Man müsste Elton John zu dem Thema mal interviewen oder er müsste eine umfangreiche Biografie schreiben.

    1968 Elton und Bernie ziehen in den Londoner Vorort Islington. Dort zieht bald auch Linda, Elton's "Verlobte", mit ein, sie sagte schon damals habe Elton seine Bisexualität zugegeben und kaum sexuelles Interesse an ihr, er habe aber nicht offen zugegeben schwul zu sein.

    März 1968 Der fehlende Erfolg, Gedanken an eine Heirat mit Linda, Zweifel über seine sexuelle Neigung lassen Elton zunehmend verzweifeln. Linda und Bernie finden ihn eines Nachts bei einem Selbstmordversuch mit dem Kopf im Gasbackofen. Ob Elton sich wirklich umbrigen wollte bezweifeln beide, da das Gas nur wenig aufgedreht und das Küchenfenster geöffnet war und Elton relativ sicher sein konnte von beiden rechtzeitig gefunden zu werden. Ein Ereignis das Elton und Bernie 1975 in dem Song "Someone Saved My Life Tonight" verarbeitet haben. Elton sagt die Hochzeit mit Linda ab, und zieht mit Bernie zurück zu seiner Mutter.
    http://www.elton.de/llaufk.htm
    In the late 1960s, Elton John was engaged to be married to his first lover, secretary Linda Woodrow, who is mentioned in the song "Someone Saved My Life Tonight".He married German recording engineer Renate Blauel on 14 February 1984, in Darling Point, Sydney, with speculation that the marriage was a cover for his homosexuality. John came out as bisexual in a 1976 interview with Rolling Stone, but after his divorce from Blauel in 1988, he told the magazine that he was "comfortable" being gay.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Elton_John
    Er wollte es halt mal probieren: Elton John heiratet eine Frau – seine Tontechnikerin Renate Blauel. Vier Jahre später die Scheidung. Elton John: "Ich bin schwul. Alles andere war nur eine Form der Flucht."

    Es gab da doch ein paar Fragezeichen, als Elton John 1984 vor den Traualtar schritt. 1976, In einem Interview mit ROLLING STONE bekannte der Sänger bisexuell zu sein. Als er 1988 sein Coming Out hatte, schob er vorweg: „Ich dachte, jeder wüsste längst, dass ich schwul bin.“

    Am 14. Februar 1984
    heiratete Elton John jedoch erst einmal seine Tontechnikerin Renate Blauel. Die Deutsche hatte er bei den Aufnahmen seines Albums „Too Low For Zero“ kennen gelernt. Die Hochzeit gab’s schon vier Tage nach dem Heiratsantrag, in Sydney. Und mit dem Valentinstag als Hochzeitsdatum wollte Elton anscheinend ein Ausrufezeichen setzen. Vier Jahre später die Scheidung. Dem ROLLING STONE sagte der Sänger nach dem Ehe-Ende: „Ich fühle mich gut als Schwuler“.

    Dem „Spiegel“ teilte Elton John 1997 mit: „Ich wollte nicht mehr auf der Flucht sein. Wann immer ich Depressionen bekam, fuhr ich in ein anderes Land, ging in die Ferien, suchte mir einen neuen Liebhaber. Und mit Renate war es anders. Wir kamen gut miteinander aus. Ich dachte, okay, laß es uns versuchen. Ich dachte, ich sei wirklich verliebt, und ich liebe sie auch heute noch und habe kein schlechtes Wort über sie zu sagen. Aber das alles war nur eine andere Form der Flucht. Ich meine, ich bin schließlich schwul.“

    Im Jahr 2005 heiratete Elton John dann ein zweites Mal. Der 21. Dezember war der erste Tag, an dem in England homosexuelle Paare eine Eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen durften. Er nahm David Furnish zum Gatten, seinen Lebenspartner seit mehr als zehn Jahren.
    http://www.rollingstone.de/rewind-to...e-frau-357034/
    Ich dachte zuerst eigentlich dass Elton John damals einen Mann geheiratet hat, aber klar das war ja damals noch gar nicht möglich.
    Die Platte "Sleeping with the past" erschien im August 1989. Seine Ehe mit der Tontechnikerin dauerte von 1984 bis 1988. Also ist es nahe liegend dass sich das Album auf diese Ehe bezog. Wenn man schwul ist und eine Frau heiratet, dann kann man von der Ehe wahrscheinlich nicht so viel erwarten. Er hat ja schon 1968 mit seiner damaligen Verlobten zusammen gelebt. Damals müsste es ihm ja klarer geworden sein bezüglich seiner Sexualität. Ich verstehe dann nicht dass er 15 Jahre später eine Frau heiratete. Also ich glaube dass er trotzdem so ein bisschen bi war, sonst kann ich mir das nicht so richtig erklären.
    Ich habe auch mal gehört dass Homosexuelle nach einigen Jahren Rohkost auch eine Öffnung für das andere Geschlecht bekommen haben. Die Frage ist ob so eine einseitige Homosexuelle Neigung ohne jegliche Öffnung für das andere Geschlecht wirklich natürlich ist.

    Aber trotzdem hat er in "Sacrifice" einiges verarbeitet. Das zeigen ja auch die Bilder in dem Video.

    Es ist ja auch in einigen langjährigen Ehen so dass beider Ehepartner mit der Zeit nur noch gute Freunde sind und es im Prinzip ja dann egal ist ob sie nun homosexuell sind oder nicht.

    Die Ehe mit einem Mann läuft für Elton John scheinbar auch nicht so gut. Nach einigen Jahren Homo-Ehe und der versiegenden Energie denkt er vielleicht dass er doch eher bi ist. Ich meine damit dass er merkt dass eine Homo-Ehe auch nicht viel besser ist wie seine Hetero-Ehe und mit seinen Gedanken vielleicht flüchtet.

    Elton John and David Furnish reportedly having marriage problems

    Friends say they fear John is becoming increasingly detached as Furnish takes ever greater control.

    He is taking control of his companies, his tours, his whole career.

    But The Sun has revealed how he likes to party on yachts in the South of France with musclebound young men, as his Instagram and Facebook accounts reveal. And he has never publicly explained why one of those young men, Danny Williams, lives in a flat owned by Furnish.

    “I have my children now, which was much more of a calming influence on me than I ever thought it would be.”

    http://www.news.com.au/entertainment...103f0bb3ca9698
    Ich glaube da gibt es viele Ehepaare die heirateten oder sind anschließend zusammen geblieben nur wegen den Kindern. Das war bei meinem Bruder auch so. Er stritt sich mit seiner Frau ständig, aber sie blieben zusammen wegen der Tochter. Irgendwann haben sie sich dann doch getrennt und er hat die Tochter kaum noch sehen dürfen. Darunter litt er natürlich sehr. Mein anderer Bruder streitet sich auch häufig mit seiner Frau. Ich hoffe nur sie trennen sich nicht, denn dann sehe ich meine beiden Neffen wahrscheinlich kaum noch.

    Today they split their time between two American homes, in Atlanta and Los Angeles, three in the UK and one in France.
    Das klingt natürlich toll. So eine Abwechslung ist schon schön, aber eine nachlassende Energie in der Partnerschaft kann das auch nicht richtig wettmachen. Aber die Beziehung zu seinen Kindern kann im Prinzip fast alles wettmachen.

    Guido Westerwelle hat 2010 seinen Lebensgefährten Michael Mronz geheiratet. 2011 verlor er seinen Parteivorsitz und danach ging es nur noch bergab für ihn.

    Mit dem Album Sleeping with the Past und der Single Sacrifice gelang ihm 1989 wieder ein Soloerfolg, sein erster Nummer-eins-Hit ohne Duett-Beteiligung in seiner britischen Heimat. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustands verschwand Elton John Ende 1989 von der Bühne. Im Jahre 1990 unterzog er sich einer Rehabilitation, in der er seine mehr als 16 Jahre währende Drogenabhängigkeit überwand. Elton John selbst meint, dass diese Maßnahme ihm das Leben gerettet habe. Nach dieser Rehabilitation zog sich Elton John für fast zwei Jahre komplett aus der Öffentlichkeit zurück

    Aufgrund seines Drogenkonsums musste sich John im Jahr 1986 einer Kehlkopfoperation unterziehen, durch die er sein Falsett verlor und das Singen neu erlernen musste.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Elton_John
    Das mit den Drogen ist natürlich noch ein anderes Thema. Die Frage ist ob wir mit Kochkost dauerhaft in der Liebe so in Fluss bleiben können dass die Energie konstant oben bleibt und wir auf Drogen verzichten können. Drogen sind ja im Prinzip nur dafür da den natürlichen Zustand wieder herzustellen.
    Geändert von Tom Ate (25.03.16 um 15:02 Uhr)

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  19. #10
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    Da haben sie heute eine so schöne Filmbesprechung in einem Kulturmagazin gebracht.

    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=58573

    Also ich glaube es ist nicht natürlich wenn wir in Kleinfamilien zusammen leben und alleine in Single-Wohnungen. Früher haben die Leute ja auch in größeren Gruppen , in Stämmen zusammengelebt. Wenn man als Paar für sich ein einem Haus oder in einer Wohnung lebt kann das schon sein dass das Besitzdenken dadurch gefördert wird.
    Solche Ausdrücke wie "Seitensprung", "Fremdgehen" oder "Betrug" würden in einer Kommune glaube ich nicht in der Form vorkommen.
    Ich habe früher auch mal ein paar Wochen in einer großen Kommune gelebt. Dort gab es auch Frauen die waren ihrem Partner treu, aber nur solange wie sie verliebt waren.
    Wahrscheinlich hat die Kochkost doch einen gewissen Einfluss gehabt und zu den Beziehungsformen in der wir heute leben geführt. Aber nichts ist in Stein gemeißelt. Ich denke das wird sich wahrscheinlich alles wieder ändern. Letztendlich gibt es im Menschen immer unbewusst ein Streben hin zum Natürlichen.
    Aber wenn jemand glücklicher ist und sich wohler fühlt wenn er in einer Kleinfamilie lebt oder alleine für sich , dagegen ist ja nichts einzuwenden.
    Ich weiß noch früher in meiner kurzen Kommunenzeit, da kamen Leute die haben ihren privaten Haushalt aufgelöst und sagten sie haben gerne alleine gelebt oder als Paar zusammen, aber in der Kommune ist das Leben um so viel reicher, lebendiger und abwechslungsreicher.
    Ich habe auch schon in Wohngemeinschaften gelebt, aber das kann man nicht mit einer Kommune vergleichen. Das sind einfach zu wenig Menschen. Da entsteht nicht diese Energie wie in einer großen Gruppe.

    Aber es gab auch im Zusammenleben in einer Kommune manchmal Probleme. Davon erzählt ja auch der Film. Die Frage ist ob auf Basis von 100% roher Ernährung alles mit der Zeit anders wird, alles ein wenig smoother verläuft.

    Revolutionen beginnen meist im Kleinen. Es war einmal eine Zeit da war das Private politisch. Im kollektiven Rausch wollte man den Neuen Menschen erschaffen und mit ihm neue Formen des Zusammenlebens. Am besten ging das in einer Kommune.

    Von dieser Zeit erzählt der neue Film des dänischen Regisseur Thomas Vinterberg.

    1971 – Erik, Anna und Tochter Freya erben eine riesige Villa. Bei der Besichtigung sagt Erik: "450 qm sind viel zu groß. Der Unterschied zwischen zusammen wohnen und nicht zusammen wohnen ist der dass man sich spürt, man sich sieht, man sich hört. Daraufhin sagt die Frau: „ Aber man wird engstirnig wenn man so beengt wohnt.“ Anna schlägt vor: Gründen wir eine Kommune. Sie langweilt sich in der Ehe, will mehr vom Leben.

    Die Leute in den 70ern wollten eine Revolution, was nachvollziehbar ist. Vieles was sie taten war gut. Natürlich zog das Konsequenzen nach sich, weil sie die Sachen ziemlich naiv angingen.
    Aber alles in Allem war das eine ziemlich wichtige Zeit.

    Der Regisseur sagt in dem Interview: „Wenn man gemeinsam ein Haus bezieht, tagein und tagaus zusammen lebt, dieselbe Toilette und dieselbe Küche benutzt dann verschwinden die Fassaden. Wir alle haben zwei Gesichter. Das eine wollen wir der Welt zeigen, das andere wollen wir vor der Welt verbergen. In einer Kommune kriegt man ziemlich schnell beide zu sehen. „

    Mit dem Zerfall von Fassaden und Familien kennt sich Thomas Vinterberg aus. Bereits sein Film „Das Fest“ von 1998 sezierte familiäre Abgründe.

    Der Film „Die Kommune“, jedoch zeigt, dass das Zusammenleben im Rudel nicht jedermanns Sache ist. Erik fühlt sich unwohl. Er verliebt sich dann außerhalb der Kommune in Emma, eine 20 Jahre jüngere Version seiner Frau. Begehren kennt keine Moral, damals wie heute.

    Der Regisseur sagt: „ Ich denke in Beziehungen gibt es heute zu viele Regeln, zu viele Konzepte. Wirft man einen Blick in die einschlägigen Magazine sieht man überall diese Moral, was man tun darf und was nicht.
    Damals durfte man seinen Partner nicht einsperren. Man musste ihm Freiheiten gewähren und Beziehungen hatten offen zu sein. Damit konnten einige nicht umgehen. Sie waren zu verletzlich.“

    Damals in der Welt der freien Liebe war Eifersucht nicht vorgesehen. Damals musste man ein Freigeist sein um modern zu sein, sonst galt man als altmodisch. Anna will in dem Film dem gerecht werden, zugleich will sie ihren Ehemann aber nicht verlieren. Sie versucht ihn ins Haus und damit zu sich zurück zu holen. Sie macht ihrem Mann sogar den Vorschlag dass er zusammen mit seiner Geliebten wieder ins Haus einzieht.

    „Die Kommune“ erzählt von den Katastrophen die passieren wenn politische Ideale den privaten in die Quere kommen.
    Ziemlich an dieser Stelle wird der Film jedoch zu konventionell und zum bürgerlichen Trauerspiel.

    Thomas Vinterberg betrachtet „Die Kommune“ als eine Hommage an eine Generation die neues im Leben und in der Liebe wagte. Er denkt dass es unserer Generation an Mut mangelt. Heute regiert nur noch das Mittelmaß. Die Leute kümmern sich nur noch um ihre eigenen Angelegenheiten. Das findet er langweilig und deshalb vermisst er diese Tage seiner Kindheit in der er in einer Kommune aufgewachsen ist.

    Die Erinnerung verklärt bekanntlich die Vergangenheit. „Die Kommune sieht zwar aus wie damals, aber sie fühlt sich nicht so an. Politische Ideen bleiben Kulisse. Schade, denn das Familiendrama ist fein beobachtet und großartig gespielt, aber den Geist der Zeit fängt der Film nicht mehr ein.

    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=58573
    Das kann man auch über diesen Film über die Bhagwan-Kommune in Bayern sagen. (Sommer in Orange). Der hat den Geist der Zeit auch nicht eingefangen. Nicht im Geringsten.



    Geändert von Tom Ate (23.04.16 um 10:47 Uhr)

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  21. #11
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    Habe gerade mal gegoogelt. Da gibt es ziemlich viele Artikel zu dem Film. "Die Zeit" schreibt:

    Im Film "Die Kommune" scheitert das Konzept der freien Liebe. Regisseur Thomas Vinterberg spricht über Revolutionen, Fremdgehen und warum sein Film ein Bekenntnis ist.

    In Die Kommune gründen Anna und Erik, seit langem ein Paar, eine fröhliche Hausgemeinschaft. Schwierig wird es, als irgendwann Eriks junge Geliebte einzieht. Dennoch wirkt Ihr Film wie eine Liebeserklärung an Menschen, die Neues in ihrem Leben und in der Liebe wagen.

    Regisseur Thomas Vinterberg: Ich bewundere sie für ihren Mut, wie ich jeden bewundere, der versucht, Mittelmäßigkeit zu vermeiden. In unserer schüchternen kleinen dänischen Gesellschaft ist es wichtig, dass man sich nicht in die Mitte ziehen lässt. Leute wie Anna und Erik haben eine neue Form des Zusammenlebens ausprobiert, sie wollten ihren Kindern größtmögliche Freiheit schenken und haben versucht, alles zu teilen. Das ist sehr großherzig. Manche haben daraus einen Vorteil gezogen, manche haben darunter gelitten, wie in dem Film. Aber es hatte auch eine Kraft und stand für Werte, die auch heute noch sehr wichtig sind.

    Das Problem ist heute wie damals die Vorstellung unserer Umwelt, wie man zu lieben hat. Die ist ziemlich erbärmlich, aber hartnäckig. Untreue gilt als Verbrechen; wer untreu ist, wird wie ein Kranker behandelt. Damals, in den 1970er Jahren, war das Gegenteil ein Verbrechen: deinen Mann oder deine Frau besitzen zu wollen, galt als falsch. Man musste sie frei geben.

    ZEIT ONLINE: Können wir den Partner wirklich sharen wie heutzutage Autos und Wohnungen?
    Vinterberg: Im Film versuchen sie es. Heute würden die meisten von sich sagen: Das können wir nicht. Aber ich kenne auch Männer und Frauen, die in Partnerschaften leben, ohne dafür geschaffen zu sein. Ich glaube, dass jedes Paar – voller gegenseitigem Respekt und Fürsorge für den anderen – seine eigenen Regeln finden sollte. Du kannst dich nicht einer moralischen Norm unterordnen. Ohne solche eigene Regeln werden die Menschen unehrlich zueinander. Die halbe Nation ist sowieso untreu. Aber sie sind heimlich untreu. Das macht sie einsam – und den anderen zum betrogenen Opfer. Es gibt Paare in meinem Land, und ich bin sicher auch in Ihrer Heimat Deutschland, da kommt der Mann eines Tages nach Hause und sagt: "Ich steh sexuell mehr auf Männer als auf Frauen." Wenn es so ist, muss ich es sagen, denn nur dann ist es möglich, noch lange miteinander weiterzuleben, vielleicht sogar noch Sex miteinander zu haben. Weil dann Raum dafür da sein kann.

    In diesem Film geht es um die Unbeständigkeit der Dinge. Alles vergeht: die Liebe, das Leben, selbst das von einem kleinen Jungen. Und wir können nichts dagegen tun. Es ist eines der größten Geheimnisse des Lebens und ich versuche noch immer, es zu begreifen.

    http://www.zeit.de/kultur/film/2016-...erberg-kommune

    Die TAZ schreibt:
    Ein Kollektiv aus dem Geist der Liebe

    Dem Begriff der Kommune haftet heute ja eher etwas Lächerliches an. Erwachsene Menschen, die außerhalb von Liebesbeziehungen zusammenwohnen und ihr Leben teilen, ohne dass ein sozialer Notstand wie Armsein, Altsein oder Kranksein sie dazu zwänge? So etwas hat heute doch sehr an Glanz verloren. Allein schon deshalb ist es wohltuend, dass Thomas Vinterberg am Beginn seiner Geschichte über eine „Kommune“ im Dänemark der 70er Jahre hervorhebt, dass deren Gründung ein Akt der Lust und Euphorie war, Lust auf andere, Lust auf das Anderssein.

    Als Erik sich in eine seiner jungen Studentinnen verliebt, besteht Anna darauf, dass diese mit einzieht in die Kommune. Im großartigen, mitreißenden Spiel von Trine Dyrholm wird deutlich, wie viele gemischte Gefühle zu dieser Entscheidung beitragen: die hehren Ideale, die Besitzanspruch und Liebe voneinander trennen wollen, ein bisschen schlechtes Gewissen darüber, dass sie den Ehemann vernachlässigt hat, ein bisschen neidische Neugier auf die neue Frau und viel, ganz viel Anhänglichkeit an den alten Partner.

    … Der Film besteht gewissermaßen auf seine Art der Gleichberechtigung: Was mit Lust und Freude begann, wird durch späteren Schmerz nicht wertlos.

    http://www.taz.de/!5296189/

    Der Deutschlandfunk schreibt:
    Der Traum vom Kollektiv - ohne Privateigentum oder Besitzansprüche an den Partner - wird in seinem neuen Film "Die Kommune" auf die Probe gestellt.

    "Heute entstehen Kommunen aus pragmatischen Gründen: Junge Leute finden keine Wohnung und ziehen zusammen, haben aber jeder ein eigenes Fach im Kühlschrank. Es ist nicht mehr so verrückt und naiv, so schrill und liebenswert wie in den 70ern. Damals waren sie vielleicht dauernd betrunken und leicht ausgeflippt, aber auch sehr großzügig. Da hat der mit dem meisten Geld vorgeschlagen, die Miete nach Einkommen zu zahlen, was für ihn das Dreifache bedeutete. Davon haben wir uns offensichtlich weg entwickelt."

    Vielleicht sei seine Erinnerung selektiv oder romantisch, hat Thomas Vinterberg an anderer Stelle gesagt, aber sie fühle sich sehr warm an. Und in seinem Film lässt er sie wieder aufleben:

    Kein Privateigentum, und auch kein Besitzanspruch auf den Beziehungspartner. Genau der wird zur Belastungsprobe für die Film-WG. Als Erik sich in die junge Studentin verliebt, ist Anna zuerst tolerant und lädt die Geliebte ihres Mannes zum Mitwohnen ein.

    Erik: "Weiß nicht."

    Anna: "Wir sind 'ne Kommune und momentan leben wir sowieso irgendwie alle zusammen, bring sie mit, dann finden wir sicher eine Lösung."

    Aber es funktioniert nicht. Anna wird leiden. Das persönliche Empfinden ist stärker als das Gemeinschaftgefühl. Haben sich in dem Punkt also damals alle etwas vorgemacht? Nicht nur damals, sagt Thomas Vinterberg, der fest an die Zweierbeziehung glaubt:

    "Untreu sein gilt heute als Verbrechen. Aber alle sind untreu, das ist auch eine Lüge. Damals galt, sich gegenseitig Freiheit zu gewähren. Das hat auch nicht funktioniert. Das Problem ist immer, wenn vorgeschrieben wird, wie man zu leben hat. Es sei denn, zwei Menschen – und nicht mehr – beschließen das aus Liebe zueinander. Und wenn sie nicht miteinander klar kommen, suchen sie sich jemand anderen. Aber nicht wegen der öffentlichen Moral, denn darunter leiden Menschen."

    An den menschlichen Schwächen, die man eigentlich überwinden wollte, ist so manche Kommune gescheitert. Individualität und das Recht auf Privatheit sind aber auch wichtige Werte, sagt Vinterberg heute. Grundsätzlich schätzt er die Idee des Teilens nach wie vor:

    "Ich sehe heute nicht, dass Menschen teilen. Im Internet vielleicht, bei Facebook, aber sie teilen anders, weil alle dauernd unterwegs sind. Sie teilen nicht physisch. Sie haben heute auch viel weniger Sex als damals. Heute sind alle über die Welt verstreut, jeder lebt alleine in seinem Appartement, da teilt man anders."

    http://www.deutschlandfunk.de/thomas...icle_id=352005

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  23. #12
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    Der SPIEGEL schreibt:
    Familiendrama "Die Kommune": Zusammen ist man schwieriger allein

    Das Kinodrama "Die Kommune" erzählt von einer Familie, die sich von bürgerlichen Normen lösen will. Was natürlich schmerzlicher ist, als alle denken.

    Es sind die Siebzigerjahre, Zeit der großen gesellschaftlichen Umbrüche und Befreiungen: Anna will das große, alte Haus mit Freunden, Bekannten und vielleicht sogar Fremden zu einer Kommune machen.

    Als sich Erik in die junge Studentin Emma verliebt, ein jüngeres, attraktiveres Abbild seiner Frau, muss sich zeigen, wie ernst es Anna wirklich mit ihrem freiheitlichen Denken meint. Beherzt schlägt sie selbst vor, dass Emma Teil der Kommune wird und in das Haus einzieht.
    Sie will wissen, ob es möglich ist, sich tatsächlich von tradierten Rollen- und Familienbildern zu lösen, sich nicht von gesellschaftlichen Normen fesseln zu lassen
    .

    Was folgt, ist eine kühl inszenierte Chronik des Scheiterns.

    …Aber wenn wir ohnehin alle zum Sterben verdammt sind, warum dann nicht alles auf eine Karte setzen, die Grenzen - der Liebe, der Gemeinsamkeit, des Zusammenlebens, der eigenen Toleranz - austesten oder sprengen, auch wenn es weh tut?

    …Die radikale Utopie, das revolutionäre Element, das auch in der Historie immer nur ein kurzes, intensives Aufbäumen war, stirbt mit dem kleinen Vilads analog zu seiner Vorhersage. Am Ende trägt die Kommune ihn bei einem fröhlichen Fest im alten Bürgerhaus zu Grabe. Die Stimmung ist versöhnlich, auch bei Anna: Man hat es zumindest versucht.

    http://www.spiegel.de/kultur/kino/di...a-1088267.html


    Paul Lowe hat mal folgendes dazu gesagt:
    But we’re not interested in living. We want something that’s predictable. That this person is going to be there when we get home. And it doesn’t matter if we compromise, it doesn’t matter if the sex has become automatic or you have to do outlandish things to make it interesting to you. It doesn’t matter “We’re going to make this work.” because we’re terrified to be free, and not know – which is our natural state.

    So we’ve got this animal instinct. The invitation is to go beyond being an animal, to include the beautiful part of being an animal, the spontaneity, the present, but also to go beyond that, and to see, each person in each moment, as is appropriate, to be there. To be with them, or not to be.

    But there’s a part that says No No No. But why no no no? Because this is the unknown, we don’t know what will happen. If I start to talk to this person maybe I’ll want to be with them, if I want to be with them maybe we’ll go to bed, maybe if we go to bed I’ll want to live … but what about the kids, and what about my this and what about that? No, no, no. And if you keep saying No there is pain. Any resistance is pain. And has a consequence, until you are ready. And ready is you include your family, you include their family, and you include everything inside – what wants to happen.

    Whether you do it or not, that’s something else. But be honest with what’s happening in this moment and then dare at least to some level, respond. And if you don’t want to actually do anything at least talk about it.

    You know I’ve counseled thousands and thousands of couples. And it’s very, very rare to find two honest people who are living together. Almost never. Pretty well almost never. Because they’re in a dialogue, and they’re in a dialogue, and they both know what’s going on, but there in agreement. Let’s not share it, because – who’s going to have the car, who’s going to have the house, who’s going to have the kids.

    That’s why we need to live in communes. Isolated families don’t work. They never work. They’re a total disaster. And everybody knows it, but “no thank you, I don’t want to hear that, I don’t want to know about that.”

    Somebody was saying that they visited Africa recently, and how the kids were always laughing. People were always laughing. They have nothing. And when I say nothing. And when I say nothing, not nothing that you don’t have anything, they don’t even have a plastic bag or a tin can. They don’t have anything, they don’t have any clothes some of them. They’re just totally naked with absolutely nothing. And they’re happy! They’re laughing and they’re playing. They’re uplifting to be with them.

    And many, many of these tribes, the happiest ones, they don’t have monogamy. They don’t have sex as a separation. You go to their village and they don’t cover anything up. Because nobody ever told them there’s something wrong with showing your breasts or your genitals. Nobody ever told them that. In Arabian countries you can’t even show your face if you’re a woman. You can just show these two eyes, and some of them can’t even do that, they have a mask over their eyes.

    Conditioning. And then some are a bit more free and then some … and then you get to Scandinavia and it’s a bit more free and a bit more free. But everyone is conditioned, and it’s sick. Your conditioning is sick, and it’s the base of your misery. Just because you won’t dare to be free. You won’t dare to be true, and live your truth.
    So, you’re creating your own reality. Every time you say no you go to another level of depression.

    There’s nothing wrong with that, it’s your life. You’ve been put here to play the game to the level you want to play. But you’re only living at a fraction of your potential. Marriage was designed to cut you off. To stop you being free. To stop you feeling really good.
    And then you’re controlled. And of course, most of the religions, they control you by being guilty. Although you know the pope has just decided to abolish purgatory. He’s just decided. But where did purgatory come from anyway? It came from the Catholic Church. But now, that middle level is gone now. You’re either in heaven or hell, so you’d better behave yourself.

    https://meaningfulponderings.wordpre...e-on-monogamy/


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  25. #13
    Urwaldriese Avatar von Susanne
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    So lange man nicht mit sich selbst im Reinen ist und allein sein kann, wird man weder in einer monogamen, noch in einer polygamen Beziehung glücklich und zufrieden werden.

    So sehe ich das jedenfalls.

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  27. #14
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    Beim ORF haben sie auch über diesen Film berichtet: http://orf.at/stories/2335704/2335705/

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich den Film "Meine keine Familie" wieder einmal erwähnen, der zwar eine Doku ist, aber nicht weniger spannend und interessant.



    Dabei ist zu sehen, was dabei herauskommt. Bzw. herausgekommen ist.

  28. Der folgende Benutzer sagt Danke an Angelika für diesen Beitrag:


  29. #15
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Also dieser Otto Muehl war wohl ein ziemlich Spinner. Kommunen wo sich irgendein Idiot als Führer aufspielt kann man wahrscheinlich vergessen. Solche Sachen sind immer gescheitert.
    Ich habe früher viele Kommunen besucht und habe die Atmosphäre dort eigentlich immer als sehr angenehm empfunden.
    Auf der Wikipedia-Seite über Muehl steht ein Wilhelm Reich Zitat:
    Die Familie ist die Brutstätte aller Geisteskrankheiten“ .
    Unsere Psyche ist geprägt durch das bürgerliche Milieu wo wir aufgewachsen sind und dazu kommt auch noch der Einfluss der Kochkost, der auch noch einen gewissen Teil beigetragen hat, und so sind doch einige gesellschaftliche Experimente damals gescheitert. Das heißt aber nicht dass die Idee völlig falsch war.
    Der Regisseur von dem Film "Die Kommune" hat ja richtig gesagt: "Das Problem ist immer, wenn vorgeschrieben wird, wie man zu leben hat."

    Das Sozialismus-Experiment im früheren Ostblock war eigentlich auch interessant. Das war so eine Art landesweite Kommune. Nur war sie so groß und unüberschaubar dass der einzelne keine richtige Verantwortung mehr für das ganze übernommen hat. Und sobald Ideen von oben diktiert werden ist das Scheitern sowieso schon vorprogrammiert.

    Ich war mal auf einem Rohkostvortrag da wurde behauptet dass die Kochkost einiges zwischen den Menschen kaputt gemacht hat . Und es ginge bei der Rohkost mehr um die zwischenmenschlichen Themen und nicht um irgendwelche gesundheitliche Belange.
    Das kann man natürlich jetzt auch wieder kontrovers diskutieren und man kann bestimmt wieder jede Menge Gegenbeispiele finden.
    (Da gibt es auch Stimmen die sagen das selbst in der Heavy Metal -Szene es friedlicher zugeht als bei den Rohköstlern.)



    Osho hat mal im Buch "the golden future" etwas über Kommunen gesagt:

    "My vision of commune is that nations disappear, big cities disappear, becaus they don´t allow enough space for every human being – and every human being has a certain psychological need for a territorial imperative, just like other animals. In big cities, man is continuously moving in a crowd. That creates great anxiety, tension, agony, and does not allow him any time to relax, any time, any place, to be himself – to be alone, to be with the trees, which are life-giving sources, to be with the ocean, which is a life-giving source.

    My vision of a new world, the world of communes, means no nations, no big cities, no families, but millions of small communes spread all over the earth in thick forests, lush green forests, in mountains, on islands. The smallest commune manageable, which we have already tried, can be of five thousand people, and the biggest commune can be of fifty thousand people. From five thousand to fifty thousand – more than that will become unmangeable; then again comes the question of order and law, and the police, and the court, and all old criminals have to be brought back.

    Small communes, five thousand seems to be the perfect number, because we have tried that. Everybody knows everybody else , all are friends. There is no marriage – children belong to the commune. The commune has hospitals, schools, colleges. The commune takes care of the children; parents can visit them. It is simply insignificant whether the parents are living together or they have separated. For the child, they both are available; he can visit them, they can visit them."
    (Osho)
    Meine Vision einer neuen Welt, der Welt aus Kommunen, bedeutet: keine Nationen, keine Großstädte, keine Familien, sondern Millionen von kleinen Kommunen, über die ganze Erde verstreut, in dichten Wäldern, üppigen, grünen Wäldern, in Gebirgen, auf Inseln. Die kleinste funktionsfähige Kommune kann fünftausend Menschen umfassen. Und die größte Kommune kann fünfzigtausend Menschen haben. Zwischen fünf- und fünfzigtausend - mehr als das ließe sich nicht mehr durchführen, denn sonst tauchte wieder die Frage nach Gesetz und Ordnung auf, und die Polizei und die Gerichte und all die alten Verbrecher hielten wieder Einzug.

    Das Kriterium, wie groß eine Kommune sein darf, sollte sein, dass jeder jeden anderen kennt; da sollte die Grenze liegen. Sobald diese Grenze überschritten wird, sollte die Kommune sich in zwei Teile teilen. Genauso, wie sich zwei Brüder trennen, trennt sich eine Kommune, die zu groß geworden ist, in zwei Kommunen, zwei Schwesterkommunen. Und es wird ein tiefer Zusammenhang zwischen ihnen bestehen; Ideen und Fertigkeiten werden ausgetauscht, ohne all die Attitüden, die aus Besitzansprüchen kommen - wie Nationalismus und Fanatismus. Es wird nichts geben, was zu Fanatismus führen könnte. Es wird keinen Grund geben, sich als Nation zu verstehen.

    Eine kleine Gruppe von Menschen kann. das Leben viel leichter genießen, weil es an sich schon eine Freude ist, so viele Freunde, so viele Bekannte zu haben.

    Meine Vorstellung von einer Kommune ist ein Leben in kleinen Gruppen, die jedem genug Raum lassen und dennoch ein Leben in einer engen, liebenden Beziehung gewähren. Die Kommune nimmt sich eurer Kinder an, die Kommune sorgt für eure Bedürfnisse, die Kommune kümmert sich um eure medizinische Versorgung. Die Kommune wird zur authentischen Familie, ohne die Krankheiten, die früher durch die Familien kamen. Sie ist eine lockere Familie und in ständiger Bewegung.

    Ehen kommen nicht in Frage, und Scheidungen kommen nicht in Frage. Wenn zwei Menschen zusammenleben wollen, können sie zusammen sein, und wenn sie eines Tages nicht mehr zusammen sein wollen, ist das völlig in Ordnung. Sie waren aus eigenem Entschluss zusammen - jetzt können sie sich andere Freunde suchen. Ja, warum in diesem einen Leben nicht gleich mehrere Leben leben? Warum es nicht reicher machen? Warum sollte ein Mann an einer einzigen Frau festhalten, oder eine Frau an einem einzigen Mann - es sei denn, sie haben soviel Freude aneinander, dass sie ihr ganzes Leben lang zusammen sein wollen?

    Es wird ein reicheres Leben sein. Ihr werdet viele Männer und viele Frauen kennen gelernt haben. Jeder Mann hat etwas ganz Eigenes, und jede Frau hat etwas ganz Eigenes.

    http://www.osho.com/de/read/osho/a-world-of-communes

    Mir hat heute jemand etwas über die "Die Prophezeiungen von Celestine" erzählt. Da wird scheinbar so was ähnliches vorhergesagt.
    Stimmt scheinbar nicht so ganz. Habe gerade den Wikipedia-Eintrag durchgelesen.


    Ich kenne ein paar Leute die früher in einer Kommune aufgewachsen sind. Das sind sehr reife Menschen mit großer Ausstrahlung.

    Heute im 'Weltspiegel' haben sie etwas über den Jemen gebracht. Da herrscht das pure Chaos. Da ist wirklich alles aus der natürlichen Ordnung gefallen.
    http://mediathek.daserste.de/Weltspi...bcastId=329478
    Mit dem alten Denken kann man das glaube ich nicht mehr ins Lot bringen. Da muss man sich öffnen für etwas Neues und Schranken müssen abgebaut werden.

    Dann haben sie noch einen Bericht gebracht über die Nuss-Brecherinnen in Brasilien. Sie sammeln im Wald die Nüsse der Babassu-Palme. Über 300.000 von diesen Sammlerinnen gibt es im Norden Brasiliens.
    Und dann zeigen sie im Hintergrund die Rauchwolken über den Wäldern. Überall wird der Urwald zerstört.
    http://mediathek.daserste.de/Weltspi...bcastId=329478
    Ich glaube wir sind mit Abstand die zerstörerischste Generation die je auf der Erde gelebt hat.

    Dann habe ich noch ein bisschen herumgezappt und da brachten sie einen Bericht über Tschernobyl 30 Jahre danach. Das hat dann das ganze Bild noch abgerundet.

    Wieso sollten wir genauso weitermachen wie bisher. Wohin führt uns das?
    Dann haben wir bestimmt in 100 Jahren so Zustände auf der Erde wie im Film "Elysium".

    Geändert von Tom Ate (25.04.16 um 04:19 Uhr)

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