Grüß euch,

Tom Ate hatte mich gebeten, seinen Beitrag zum Thema Revolution am Buchmarkt? zu löschen. Allerdings wollte ich es eigentlich abtrennen. Was etwas kompliziert ist, ich kopierte zuerst das Thema und wollte dann die oberen Beiträge dazu löschen. Das ist irgendwie in die Hose gegangen und nun ist - zum Glück nur der letzte und nicht umgekehrt - Beitrag weg.

Das Thema hat mich erst kürzlich selbst berührt, wie kann es sein, da ich ja auch Autorin bin und hier natürlich schon ganz am Anfang die Überlegungen für ein E-Book da waren. Ich schreibe hier meine Gedanken schnell mal in der Pause auf:

E-Book: Das wollte ich fürs erste schon beim Sachbuch nicht, weil mit einem E-Book erreicht man meist nur jene, die ohnehin schon im Internet zu dem Thema suchen und ich wollte auch in Buchhandlungen und ggf auch Bibliotheken zu finden sein, wo Menschen miteinander reden und auch ganz neue Menschen auf das Thema aufmerksam werden würden.

Ähnlich bzw ganz gleich, weil ursprünglich ohnehin der Roman als erstes geplant war, dachte ich wegen dem Roman. Er ist für Rohköstlerinnen und Rohköstler gleichermaßen auch für Neulinge. Ganz neue Menschen auch unter einem neuen Thema neugierig machen. Das Thema meiner Meinung nach, das noch viel mehr hinter den Anreizen steckt, die eine rohe Ernährung bewirken kann.

Zum anderen, den kindle: Das ist ein ganz eigenes Thema habe ich festgestellt. Erst kürzlich habe ich mir selbst so einen zugelegt und dann auch noch festgestellt, dass ich bei diesen Wärmesensiblen Touchscreens immer mit Quecksilber im Glas rechnen muss. Zu dem Thema habe ich bisher nur etwas zu Smartphones gelesen und es bleibt zu hoffen, dass sich die Belastungen ändern. Bestimmte Firmen werben jedenfalls schon damit, dass sie gewisse Belastungen nicht in ihre Geräte einbauen.

Kindle aber ist - wie ich dann feststellte - so wie Audible rein von amazon. Vorteil: Dort ist die größte Auswahl gegenüber anderen kleineren Anbietern von solchen E-Book-Readern. Nachteil: Kindle kann keine normalen PDFs/E-Books lesen und hat hier überhaupt eine eigene kleine Schiene. Das ist wohl ein bißchen wie MAC und Co.

Rein vom praktischen her, ziehe ich Bücher vor. Das ist mir in den letzten Tagen mit dem Kindle besonders aufgefallen. Ich habe eine Art grafisches Gedächtnis was auch Buchseiten und Quellen betrifft. Das hilft mir sehr, Quellen zu behalten und sie später leichter wieder zu finden. Beim Kindle kann man die Schriftgröße verstellen und falls Bilder vorhanden sind, die auch größer machen. Aber man hat nicht eine einheitliche Buchseite vor sich.

Die Bücher die ich lese sind neben Sachbüchern, die meist von Notizzetteln, verschiedenfarbigen Post-its rundherum beklebt sind, historische oder irgendwie Mehrwert-Romane. Die farbigen Post-its sind nach einer Struktur angeordnet, sodass ich später sehr schnell etwas finde, auch wenn es mehrere Stellen in den Büchern sind. Oben, unten, rechts, weiter drin oder weiter draussen sagt mehr aus als jede Notiz bei mir.
So auch ein Roman über Hieronymus Bosch zum Beispiel.

Deshalb finde ich Kindle-Bücher für mich eher etwas für Romane oder Bücher, in denen ich nicht viel später nachsehen möchte. Oder vielleicht reine Informations-Tabellen-Bücher zum Suchen (auch da ist ein Wälzer oft mal praktischer). Ein gutes Buch würde ich dann doch wieder in Hardware (Print) wollen.

Betreffend Preis zum Roman erwähne ich hier noch, dass mein Roman jetzt einmal als Taschenbuch erscheinen - also günstiger als ein gleich großes hart gebundenes Buch sein wird.

Tja und dann ist da noch die Buchpreisbindung. Autoren erhalten meist ohnehin sehr sehr wenig für ihre Bücher. Sie können ggf mehr herausholen, wenn sie darin ein Produkt erwähnen, das sie verkaufen.
Audible - also Bücher zum Hören finde ich manchmal recht praktisch, insbesondere für das Auto.
Beide Medien erscheinen normalerweise erst später nach Erscheinen des "richtigen" Buches.

Liebe Grüße
Angelika