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Thema: Kakaobutter für Cremen?

  1. #1
    Administrator Avatar von Angelika
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    Thumbs up Kakaobutter für Cremen?

    Grüß euch,

    hier möchte ich nur eine kleine Anektote erzählen. Wie ich schon länger immer wieder schildere, war ich früher ganz schön Schokoladesüchtig. Und es dauerte auch in der Rohkostpraxis eine Zeit, bis ich dem Kakaopulver komplett absagen konnte, zumal ich es manchmal in aller Eile im Beruf durchaus auch mal mit Banane mit Orkos-Honig aß. Grundsätzlich hatte ich auch schon im Mysnip-Forum (siehe Archiv-Link in der Übersicht) verlinkt, dass insbesondere auch roher Kakao selbst vom Erstimporteur schließlich stark kritisiert wurde. Allerdings war da der Markt in der Rohkostszene schon voll angelaufen.

    Ich nützte ihn sozusagen als aufputschende "Droge" ab und zu. Erst die regelmässigen Bluttests zeigten mir nach gezieltem Absetzversucht, dass es mich wohl aufgrund der Oxalsäure meines Eisens beraubt hatte. Ich vermute fast, dass es möglicherweise ein gar größerer Effekt in dieser Richtung bei als Rohkost gehandeltem Pulver (Angabe immer eher zweifelhaft wegen des Produktionsvorganges) ist, weil dieses weniger lange fermentiert wird um den Temperaturanstieg zu stoppen. Letzteres ist nur eine Theorie, allerdings hatte ich vor der Rohkost, als ich wirklich Schokolade- und Kakaosüchtig war, nie Eisenmangel gehabt. Klar hängt es auch mit Sport zusammen, doch das alleine war es nicht, laut meiner Blutbefunde (durch Sportpause wurde es nicht besser). Und nein, natürlich waren es keine Massen, die ich da zu mir nahm.

    Dies erzähle ich, weil ich in den vergangenen Jahren immer wieder Rohköstlerinnen sah, die mir nach Nachfragen bestätigten, Eisenmangel zu haben und doch diese Kakaoprodukte zu sich nahmen (da gibt es ja viele Varianten auch am Rohkost-Markt).

    Nun aber zur Kakaobutter für Cremen. Meine liebe Mutter hatte mir zu Weihnachten eine Freude mit einer Pflegecreme für den Winter gemacht, die selbst hergestellt war (gekauft aber "Hausgemacht").
    Die Creme war sehr gut für das Schifahren und an kalten Wintertagen und ich dachte mir, dass es eine nette Sache für die Lippen ist wenn es so kalt ist. Ein höherer Anteil an Kakaobutter war darin.
    Schließlich wurde ich richtig wagemutig und dachte mir: Ich habe mir schon lange nichts mehr auf die Haut geschmiert (Olivenöl meist nur im Sommer), da mache ich das mal. Vielleicht war es auch in Folge ein paar Tage nach einem sogenannten basischen Bades, von dem ich heute schon berichtete ("klick").

    Doch die Folgen waren furchtbar: Mir juckte die Haut. Zuerst dachte ich mir, habe ich Mist gegessen? Aber natürlich nimmt die Haut ebenso auf wie der Darm, nur auf andere Weise. Und da fiel es mir am zweiten Tag voll auf: Die Kakaobutter tat mir auf der Haut gar nicht gut. Kakao setzt Histamin frei, ist Histaminliberator und hemmt außerdem die Diaminoxidase (http://de.wikipedia.org/wiki/Diaminoxidase).

    Ich lebe wirklich gut ohne Antihistaminika und kann dabei auch histaminreichere Lebensmittel ab und zu essen (fermentiertes Gemüse, aber nicht zu alt) oder auch Histaminliberatoren bei Lebensmittel (normale Bananen [nicht Koch/Gemüsebananen], Erdbeeren usw) - hier merke ich beim Essen allerdings auch gut, wann es genug ist.
    Anders beim Eincremen. Mir wurde klar, dass dieses Fett auf der Haut natürlich dann zu viel war. Die Haut hat aufgesaugt und natürlich entsprechend rebelliert.
    Also nix mehr in der Richtung. Nachträglich kam ich mir fast dumm vor, dass ich glaubte, das das ok sein könnte. Aber nun weiß ich es auch körperlich und möchte berichte auch hier davon.

    Hier ist für jene, die generell solches gerne verwenden (wollen) bzw nicht auf fertige Produkte zurückgreifen wollen aber wie ich mit Histamin leicht auf Kriegsfuß stehen, zu sagen: Es gibt genug andere festere Fette, die sich für eine Creme eignen oder auch pur verwendet werden können: Sheabutter, Mangobutter usw.

    Liebe Grüße
    Angelika

  2. #2
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    Hallo Angelika,
    danke für den interessanten Beitrag. Für mich ist es wirklich eine Neuigkeit. Dabei habe ich bewusst Kakao getrunken, weil er ein Magnesiumliefernat ist und jetzt lese ich, dass die Oxalsäure dem Organismus Eisen entzieht...ganz schön kompliziert...

  3. #3
    Administrator Avatar von Angelika
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    Hallo Inna,
    es ist wohl eine Frage, wieviel du davon ißt. In meiner Schokoladesucht hatte ich später in der Rohkost-Zeit in stressigen Phasen dazu geneigt durchaus täglich Banane mit Honig und ordentlich Kakaopulver darauf zu essen. Als ich das wegließ, war die Eisenproblematik bei mir weg. Magnesium hast du in ganz vielen rohköstlichen Lebensmitteln, allen voran natürlich auch im Grün der Pflanzen. Aber auch Walnuss, Mandeln, Banane uvm.
    Ich weiß nicht in welcher Art dein Kakao zubereitet ist (roh mit Cashew- oder Kokosmilch?), aber alles was du nicht laufend regelmässig ist, kann sich nicht so schlimm auswirken. Ab und zu ist es sicher kein Problem.

  4. #4
    Samenkorn
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    Eine-zwei Tassen Kakao trinke ich meist am Ende des Zyklus kurz vor ...du weißt schon was, weil ich dachte, dass das Magnesium dann die Krämpfe lindert, aber wenn danach umso mehr Eisen rausgeschwemmt wird, ist das nicht so toll. Sehr viel Kakao ist das nicht, aber du hast schon Recht, es gibt genug andere Magnesiumlieferanten. Auf meiner Kakaopackung steht Rohkostkakao aus ungeröstetem Kakaopulver...

  5. #5
    Urwaldriese Avatar von tatjana
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    Wenn man hier alles liest, dann scheint auch so sein, dass nicht nur die Kochköstler Schokolade essen, sondern auch Rohköstler. Also in Rohkostqualität . Gibt es auch genug davon auf dem Markt.
    @Tom Ate: brauchst kein schlechtes Gewissen haben wegen Schokowaffeln und Kinderarbeit also, Rohkostschokoprodukte sind bestimmt auch nicht alle Fair Trade.

    @Tom Ate: ZDF- Sendung über Schokolade könnte ich gar nicht richtig sehen, immer Unterbrechungen, auch in ZDF- Mediathek.
    Geändert von tatjana (17.09.20 um 16:39 Uhr) Grund: Ergänzung

  6. #6
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    Aber Kakaobohnen haben den mit Abstand höchsten Eisenanteil, spricht das nicht eher
    dafür, Eisenmangel mit Kakaobohnen zu supplementieren? siehe Tabelle: https://ecodemy.de/magazin/eisenmang...imal-versorgt/
    PS, habe heute Angelikas Walnuss Schokolade aus dem großen Rohkost Buch gemacht, deliziös!
    Geändert von Champignon (06.10.20 um 17:53 Uhr)

  7. #7
    Urwaldriese Avatar von tatjana
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    In meiner russischen Kindheit gabs keine Schokolade, oder sehr selten. Wenn ich nach Deutschland gekommen bin, habe ich richtig gestaunt, in welcher Menge wird hier die Schokolade gegessen. Halbe Tafel für manche ist nicht genug, dann essen sie die Ganze, und vielleicht noch Mars oder Twix oder ähnliches. Habe nie Verlangen danach gehabt. Die Rohkostschokolade denke ich nur ein gesündere Ersatz für das Produkt, auf welche man schwer zu verzichten fällt.

    Mehrmals habe ich auch Kakaobohnen (fermentiert, also sie sind dann schwarz), oder Kakaonibs oder auch Rohkakao gekauft. Weil ich auch mehrmals gehört habe, das Kakaobohne Eisen enthält und sollte man ab und zu essen. Also, ich hatte diese Kakaoprodukte in Smoothie gegeben oder einfach pur gegessen. Na ja, befriedigend, aber kein Genuss.

    Richtig gut haben mir aber nur Kakaobohnen aus der Kakaoschote geschmeckt. Frisch, roh, unverarbeitet. Fair für Bauer und unbedenklich für die Umwelt, da nicht verpackt ist. Sie sind dann auf keine Weise erhitzt. Und diese weiße etwas schleimige Masse, in welche die Bohnen eingebettet sind, war ein Hochgenus.

    Leider 10 mal teuerer als Tafel Schokolade...

  8. #8
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    Irgendwann ist bei mir der auch der Punkt erreicht, wo ich genug Rohkostschokolade gegessen habe, wie mit allem.
    Nach einer bestimmten Menge ist es nicht mehr so toll.
    Eine Frage, über die es sich vielleicht lohnt zu meditieren:
    Trägt eine optimale Ernährung zu einem Leben in Glückseeligkeit, Frieden und immerwährender Liebe bei?

  9. #9
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    Zitat Zitat von Champignon Beitrag anzeigen
    Aber Kakaobohnen haben den mit Abstand höchsten Eisenanteil, spricht das nicht eher
    dafür, Eisenmangel mit Kakaobohnen zu supplementieren? siehe Tabelle: https://ecodemy.de/magazin/eisenmang...imal-versorgt/
    PS, habe heute Angelikas Walnuss Schokolade aus dem großen Rohkost Buch gemacht, deliziös!
    Oh wow, das freut mich dass du die Walnuss Schokolade gemacht hast! Ich werde sie auch bald wieder machen, Adventszeit naht ..

    Ansonsten wegen Eisenmangel: Ich hatte durchaus auch das Thema mit Eisenmangel einige Zeit. Es gab einige Faktoren, die dies direkt beeinflussten (Art der Ernährung, Sport, Art der Lebensmittel).
    Was mich einige große Schritte weiterbrachte, war, dass ich eben keine insbesondere rohe Kakaobohnen aß - jedenfalls nicht in der Menge oder Regelmäßigkeit, wie ich es damals tat.

    Kakao, insbesondere un/wenig fermentiert, enthält Oxalsäure. Und die hemmt die Aufnahme.
    Es ist ganz kurios übrigens, in Gegenden, in denen viele Schwermetalle im Boden sind, wachsen besonders gut Wildpflanzen, die auch Oxalsäure enthalten - wohl auch um sich selbst zu schützen.
    Jedenfalls .. pur hätte ich das natürlich damals auch geschmeckt, aber ich kaute die Nibs ja manchmal auch mit Trockenfrüchten, da überlistet man die Sinne sehr schnell und merkt nicht, wann es zuviel ist.

    Hier habe ich etwas zum weiteren Lesen dazu gefunden:
    https://www.oxalsaeure.net/oxalsaeur...-lebensmittel/ -> Mit einer Tabelle
    https://www.oxalsaeure.net/oxalat-nahrung/ -> Mit diesem Zitat:

    Oxalate hemmen Calcium-, Magnesium- und Eisenaufnahme

    Neben diesem Effekt, beeinträchtigen Oxalate zudem die Resorption von Calcium, Magnesium und Eisen im Darm. Dies kann bei zu großen Oxalsäure-Mengen zu einer Unterversorgung an diesen wichtigen Mineralstoffen führen. Ein weiterer Grund, um beim Verzehr von oxalsäurereichen Lebensmittel entsprechend vorsichtig zu sein.
    Für manche mag etwas Oxalsäure auch gerade passend sein.
    Für Zubereitungen/Mischungen kaufe ich allerdings immer fermentierte (Rohkost) Kakaobohnen, nicht unfermentierte.
    Röstung bringt betreffend Oxalsäure nichts, schmeckt (mir) nicht so (anscheinend mögen manche Kakaobohnen geröstet) und ist damit ohnehin für mich entbehrlich -> siehe auch Zitat unten.

    Ich verwende sie allerdings eher als "Doping" ;-)

    Hier noch von der schon oben verlinkten Seite
    https://www.oxalsaeure.net/zubereitung-lebensmittel/ -> zu Fermentation (farbliche Hervorhebung von mir):

    Einweichen, Keimen und Schälen

    Bei Hülsenfrüchten und Saaten stellt das Einweichen und Keimen eine gute Maßnahme zur Senkung des Oxalsäuregehalts dar. Dies trifft auch auf das Schälen von z.B. Getreide, Saaten oder Rhabarber zu. Beim Getreide findet sich das Oxalat vorwiegend in den Hülsen bzw. Randschichten.
    Fermentation und Säuern senkt Oxalsäure

    Anscheinend wird der Oxalat-Gehalt auch durch Fermentation von Lebensmitteln deutlich verringert. Ebenso scheint das Säuern eine ähnliche Wirkung zu entfalten. In einer Untersuchung verringerte sich dadurch das Oxalat von gekochtem Taro (eine stärkehaltige Wurzelknolle) namens Poi (polynesisches Grundnahrungsmittel) um 37% (vgl. 2, S. 69).
    Rösten von Lebensmittel ist kaum wirksam zur Senkung der Oxalsäure

    Das Rösten der Nahrungsmittel zeigte sich grundsätzlich hingegen als die am wenigsten effektive Methode (vgl. 2, S. 68).
    Quellen:

    • 1 Weiß, Claudia; Oxalsäure , Ernährungs-Umschau, 11/2009, S. 636-639.
    • 2 Noonan, SC., Savage, GP, Oxalate content of foods and its effect on humans. Asia Pacific Journal of Clinical Nutrition, 8(1), 1999, S. 64-74.

  10. Der folgende Benutzer sagt Danke an Angelika für diesen Beitrag:

    tatjana (13.10.20)

  11. #10
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Um mitreden zu können habe ich heute auch mal so eine Raw-Schokolade probiert. Und zwar die Love Chock 93 %.
    https://www.lovechock.com/products/tablets/93

    Ich habe bei einem Bekannten heute ein Stück Wildschweinfilet abgeholt, und da sah ich diese Schokoladenpackung. Er isst aber nur die LoveChock extreme Dark 99%.
    https://www.lovechock.com/products/t...xtreme-dark-99
    Da ist kein Kokosblütennektar drin, und dieser Nektar ist wahrscheinlich nicht roh. Wenn er die Love Chock 93% (enthält Kokosblütennektar) isst, hat er am nächsten Tag ein Loch im Magen. Das heißt er hat ständig Hunger. (typisches Zeichen wenn man am Vortag etwas Denaturiertes gegessen hat).

    Ich habe zum Abendessen mono die ganze Tafel gegessen. (das letzte Rippchen habe ich aber nicht mehr geschafft)
    Der Geschmack ging so, war aber nicht schlecht. Schokolade habe ich irgendwie anders in Erinnerung. Da fehlt halt die Milch und richtig Zucker.
    Während dem Essen fing meine Nase an zu laufen. Da hätte ich mal stoppen sollen. Da ich fast die ganze Tafel gegessen habe, ging ich schon ziemlich ans Limit. Mein Kreislauf fing so ein bisschen an unruhig zu werden. Mit der Zeit setzte eine leichte Drogenwirkung ein. (War das jetzt wegen dem vielen Kakao, oder wegen dem denaturierten Zucker?)
    Die frühere Rohköstlerin Shazzie hat immer Werbung für Roh-Schokolade gemacht. Scheinbar hat sie die regelmäßig gegessen . Jetzt hängt sie wieder am Kochtopf. Das wundert mich nicht. Sie sagte, mit der Rohschokolade werden wir zu den ekstatischen Wesen, die wir eigentlich sein sollten.
    Naja, ekstatisch wurde ich heute Abend nicht gerade, aber wie gesagt, ein bisschen Standgas habe ich schon gehabt.

    Wahrscheinlich sind Teile dieser Schokolade wirklich roh, aber diese Schokolade ist jetzt bestimmt kein natürliches Lebensmittel.
    Hätte ich naturbelassene Kakaobohnen vor mir gehabt, dann hätte ich bestimmt wesentlich weniger Kakao gegessen, als dass ich mit der Schokolade aufgenommen habe.

    Aber, ich muss sagen, ganz ohne Reiz ist diese Schokolade nicht. (ich meine wegen den Nachwirkungen)
    Aber dieser Schokoladengeschmack habe ich während meiner Rohkostzeit nie vermisst. Ich habe früher oft jeden Tag 4,5 Tafeln Schokolade gegessen. Jetzt reizt mich dieser Geschmack gar nicht mehr. Das einzige was ich bei der Rohkost etwas vermisse, ist dieser saure Geschmack. (so wie die Oliven, die man im Supermarkt im Glas kaufen kann) (Die Orkos-Oliven, die ich normalerweise esse, sind nicht wirklich sauer).

    Die Innenseite der Schokoladenpackung ist ein wahres Kunstwerk (Note 1). Sieht aus wie Maja/Azteken/Inka-Kunst. Wenn die auch jeden Tag diese Schokolade gegessen haben, dann wundert mich nicht dass diese Kulturen untergegangen sind.


    PS: Nachdem ich die Schokolade gegessen habe, ging ich noch in eine Mall und setzte mich an einen Tisch. Als ich neben mir übers Geländer schaute, sah ich unten einen Schokoladenstand. Mein ganzer Körper zog sich zusammen.
    lindt.JPG
    Geändert von Tom Ate (14.10.20 um 11:14 Uhr)

  12. #11
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    Vielleicht bin ich besonders feinfühlig als Rohköstler, aber ich würde Kakao schon als
    psychedelische Droge bezeichnen.

  13. #12
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Neulich kam im TV eine Doku über die Mayas.
    https://www.zdf.de/dokumentation/ter...-maya-100.html
    Minute 8.25

    Bei den Mayas waren die Kakao-Bohnen Zahlungsmittel und außerdem waren die Bohnen heißbegehrt als Rohstoff für die Zubereitung des Göttertranks Kakao (Trinkschokolade). Eine Köstlichkeit, die sich in der Regel nur der Adel leisten konnte.

    Zitat Zitat von Champignon Beitrag anzeigen
    Vielleicht bin ich besonders feinfühlig als Rohköstler, aber ich würde Kakao schon als
    psychedelische Droge bezeichnen.
    Im Wörterbuch steht unter psychodelisch:
    "das Bewusstsein verändernd; einen euphorischen, tranceartigen Gemütszustand hervorrufend"

    Bei mir war das nur eine leichte Wirkung. Die Schokoladen-Marke hieß Love Chock.
    chock-full wird im Wörterbuch als rammelvoll, rappelvoll, übervoll übersetzt. Die meinten vielleicht, diese Schokolade ist übervoll mit Liebe. (oder Love Chock ist eine Abkürzung für Liebesschokolade)
    Auf der Packung steht: "Love for your body" , "eat the world happier" und auf der Webseite steht
    "Lovechock. Happiness Inside".
    Also, viel Liebe habe ich gespürt, nachdem ich die Tafel gegessen habe. Und das hielt den ganzen Abend an.
    Als ich zu Bett ging, hat jedoch mein ganzer Kreislauf überdreht. Das hörte erst am folgenden Mittag auf.
    In den nächsten Tagen ging es mir überhaupt nicht richtig gut. Ich war schlecht drauf und körperlich hatte ich das Gefühl dass diese Schokolade alles verstopft hat.

    Auf der Packung steht , dass der Kakao auf niedrigen Temperaturen verarbeitet wird. Bei den anderen Zutaten steht nur dass die aus biologischen Anbau sind.
    Ich habe erst mal genug von solchen Experimenten. ich will mich gut fühlen, und habe keine Lust mehr auf solche Nachwirkungen.
    Im sozialen Kontakt sind diese Nachwirkungen auch echt ne Katastrophe.

    Aber mir ist schon bewusst, dass andere Rohköstler mit solchen Produkten keinerlei Probleme haben. Keine Nachwirkungen, keine Unverträglichkeiten.

    Die Kochkost ist im Prinzip übervoll mit so kleinen Drögchen wie raffinierter Zucker, Schokolade, Weizen, Milchprodukte, Kaffee, Tee, Alkohol etc, die allesamt auch die Seele ein bisschen ernähren.
    Die Rohkost ernährt eigentlich nur den Körper und nicht direkt die Seele. Um die Seele zu ernähren müssen wir wohl den freien Fluss der Liebe zulassen.

    TH.jpg

    Wir alle leiden an einer Depression, die uns ein "Loch ins Herz" bohrt. Deshalb streben wir ständig nach einer Kompensation und füllen uns den Magen. So entsteht eine dauernde Tendenz zur Bulimie.
    Woher stammt aber diese Depression?
    Kaum erblüht die Liebe, verschwindet sofort die schlimmste Depression. Das zeigt, dass Depression bloß den Mangel an Liebe ausdrückt.
    Ich habe mir mal von Orkos rohe Kakaobohnen bestellt und habe keine einzige davon essen können. Die Packung schenkte ich dann dem Mann vom Bioladen, und der hat die Bohnen in der Pfanne geröstet, sie dann gemahlen, und sich daraus ein Kakao-Getränk zubereitet.
    Geändert von Tom Ate (18.10.20 um 03:27 Uhr)

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