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Thema: Rohvolution

  1. #1
    Sprössling Avatar von Klappstuhl88
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    Rohvolution

    Ich schreib in dem Thread über ein paar Eindrücke die ich bei der letzten Rohvolutions-Messe gehabt habe.


    Ich habe so ungefähr 6 Vorträge besucht und die waren fast alle ziemlich interessant.
    Gegenüber Rohkostkoch Urs Hochstrasser hatte ich früher ein paar Vorurteile. Ich dachte dass es Rohkostrichtungen gibt die richtig sind und welche die falsch sind. Aber das ist jetzt alles abgefallen, so denke ich nicht mehr.
    Was Urs Hochstrasser isst , das ist nicht mein Ding, aber zu ihm passt es einfach 100%. Ich denke es ist genau das richtige für ihn.
    Sein Vortrag war witzig, ich habe mich bestens unterhalten gefühlt. Hier ein älterer Vortrag von ihm.
    https://www.youtube.com/watch?v=BAgyd55BlgE


    Ich denke dass jeder eine Art der Rohkost macht die zu einem passt. Richtig und falsch gibt es da bestimmt nicht.

    Hochstrasser hat gemeint dass die Schweiz und Deutschland die Welt in Sachen Rohkost anführen. Für das Thema Rohkost hat er wirklich sehr viel Energie. Das ist so eine Art persönliche Mission für ihn geworden.
    Er hat die Anwesenden im Saal sogar als Elite bezeichnet. "Die Elite der Menschheit sitzt hier"

    Wenn er anderen sagt sie sollen keine Nudeln, kein Alkohol und keine Zigaretten mehr konsumieren, dann hört er oft den Satz:
    "Was soll denn dann noch schön am Leben sein?"

    Zum Thema Rohkost sagte er den Satz:
    "Geben sie sich selbst zurück"

    Er bereitet viele hoch raffinierte Rezepte zu. Er meint wenn es den Menschen nicht schmeckt , dann glauben sie auch nicht dass es gesund ist.

    Sein Vortrag hatte die Überschrift:
    "Rohkost, die große Hoffnung"
    "In der Rohkost sind so viele Lösungen enthalten wie kaum anderswo"
    Da ist was dran, ich kann mich mit dem Satz verbinden.

    In der letzten Ausgabe von 'Wandmaker Aktuell' hat er einen Artikel verfasst mit dem Titel : "Rohkost ist Fülle"

    Im Messemagazin hatte er auf Seite 2 eine Anzeige mit der Überschrift: "Wir starten durch". Das kommt rüber.

    Die heutige Rohkost ist weit über die Krankendiät hinausgewachsen und bezaubert mit ihrer Kunst und Kultur auf hohem Niveau. Die Möglichkeiten um Geschacksnuancen zu kreieren, bewegen sich ganz oben im Gourmetbereich, jedoch ohne Suchtpotential.
    In der Dezember-Ausgabe von Wandmaker Aktuell schrieb er:
    Die Motivationen, welche die Menschen dazu bringen sich der Rohkost zuzuwenden, sind heute breiter gefächert, als früher. Die Möglichkeiten aber auch. Das Leben hat mir die großartige Gelegenheit beschert, die verschiedenen Entwicklungsstufen, die kognitiven Ansätze, sowie die sich kontinuierlich verändernden Voraussetzungen der Rohkost in den letzten 25 Jahren hautnah miterleben zu dürfen. Diese Ernährungsform hat sich - obwohl gesundheitsfördernd - dynamisch weit über eine Krankendiät hinaus entfaltet. Sie enthält Kultur, Eleganz und zeigt lebendige kulinarische Kunst. Nicht nur die Geschmacksnuancen sind wirklich gut geworden, sondern in jeder Hinsicht ist diese Form der Ernährung etwas Gutes.
    PS: Ich blättere gerade in der Wandmaker Aktuell und am Ende ist ein Artikel von der Rohkostlady. Das ist ja auch ein hübscher Name.
    Die hat letztes Jahr bei den Keimling Blog Awards den ersten Preis gewonnen für den besten Rohkostblog.
    Bin gerade auf ihre Top-Ten-Bücherliste gegangen. Das Buch von Angelika ist dort auch vertreten.
    Geändert von Klappstuhl88 (11.04.15 um 14:11 Uhr)

  2. #2
    Urwaldriese Avatar von Mela
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    Hochstrasser hat gemeint dass die Schweiz und Deutschland die Welt in Sachen Rohkost anführen.
    Gefühlsmäßig kommt es mir so vor, als ob D und CH jedenfalls A voraus sind. Aber ich hoffe, das ändert sich bald. Ich bemühe mich sehr, um die Vorteile und die "Macht" einer Rohkosternährung aufzuzeigen, wenn jemand Interesse hat. Gibt ja zahlreiche "Erfolgsgeschichten" oder Erfahrungsberichten, die ich dann beispielsweise erzähle.

  3. #3
    Sprössling Avatar von Klappstuhl88
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    Paul Lowe hat ja mal folgendes über die deutschssprachigen Länder gesagt:

    Frage an Paul Lowe:
    „Was siehst Du als Potential
    hinter der typisch deutschen Konditionierung?“


    „Wenn eine Person beginnt , hinter ihre Konditionierung zu sehen und sich selbst erkennt und ihr Potential annimmt, dann hat sie auch die Energie verfügbar, dieses Potential in ihrem Leben zu verwirklichen.
    Und etwas Enormes könnte dadurch beispielsweise in Deutschland, der Schweiz und in Österreich geschehen, weil die Menschen dort sehr kraftvoll und in mancher Hinsicht „präsent“ sind.

    Wenn sie etwas erkannt haben und etwas erreichen wollen, dann setzen sie sich dafür intensiv ein und machen „Nägel mit Köpfen“. So hat sich Deutschland auch schnell vom Krieg erholt.
    Überhaupt ist dieses Land durch vieles hindurchgegangen und hat sehr extreme Erfahrungen gemacht. Die Fähigkeit , zu erkennen, dass die alten Systeme und Konzepte nicht mehr funktionieren, dass sie nur in Krankheit und Zerstörung von Natur und Erde und damit in Agonie führen, ist durchaus vorhanden. Die gleiche kraftvolle Energie , die sich jetzt auf die alte Art eigentlich nicht mehr benutzen lässt , könnte, wenn sie bewusst eingesetzt würde , einen Wandel für die ganze Welt mitbewirken, eben wenn sie aus dem Potential des Selbst,
    der Liebe, des wirklichen Füreinander-da-Seins verfügbar wird.

    Deutschland hat Einfluss auf die ganze Welt. Deutschland hatte in der Geschichte einen starken Einfluss, und auch jetzt ist der Blick sehr oft auf dieses Land gerichtet. Wenn dieses große Potential sich dort in immer mehr Menschen befreien könnte, in Männern wie in Frauen, wenn sie sich zu öffnen wagten, könnte das einen sehr kraftvollen Schub für die ganze Erde bewirken.“

    Geändert von Klappstuhl88 (11.04.15 um 15:07 Uhr)

  4. #4
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    Klingt alles sehr interessant, ja und Deutschland...
    Das Herz der Welt sagte mal einer, dessen Namen nicht genannt werden darf...
    Nun, mir ist immer noch nicht der angeborene Skeptizismus davon gelaufen, deswegen manchmal Zweifel. Und dann sehe ich die Rohkostszene immer nur von außen, also so weit entfernt, wie ich nur in der Provinz lebe und merke, dass hier davon, also vom rohen Wesen, eben nichts zu merken ist. Überall nur Truggestalten würde man sagen, ich sag so etwas nicht, sondern beobachte nur...

    Ich beobachte, wie man schnell abseits steht, wie politische Gruppierungen Vegetarier böse niedermachen, weil ja der Anführer aus Braunau eben wohl Vegetarier, also VegetARIER war und überhaupt. Sehr bizarr das Ganze und ich würde es beinahe für verrückt halten, wenn ich es nicht schon selber erlebt hätte.

    Da war noch etwas: Die Rede ist vom Charlottenburger Manifest. Wer mal goooogeln will, wird kaum etwas finden, man wird vergooogelt...
    Besagtes Manifest regelte die Nachkriegsordnung zumindest in Europa, also nach siegreichem Krieg von SS und Wehrmacht. Die Wehrdorfer im Osten sind noch nicht entstanden, dafür aber eine EU, die genau all diese Stichpunkte des Manifestes in die Tat brachte: gemeinsame Währung, gemeinsamer Wirtschaftsraum, eine Streit- und Ordnungsmacht, eine Option zur Osterweiterung, Eurasiatische Verkettung von Wirtschafts- und Handelswegen, gemeinsame Außenpolitik etc pp...

    Oben Gesagtes ist außerordentlich heikel, weil die Existenz des Manifests von Charlottenburg meist in Zweifel gezogen wird. Jedoch gibt es das Manifest wirklich und die westdeutschen Alteliten wissen ganz genau, wer am Tisch der SS mit von der Partie war. Und sie schweigen, selbst im Grab...

    Was hat das mit Rohkost zu tun?
    Ich hab keine Ahnung. Jedenfalls kamen mir die Gedanken hoch, als ich das oben Geschriebene, also im Forum als Beitrag las.
    Ob Deutschland wirklich eine Rolle spielen wird, davon wird noch die Rede sein. Zu wünschen wäre aber, dass Rohkost als Politikum eben das fördert, was Rohköstler ausmacht: Friedliebende Menschen, die Frieden erkämpfen. Von selbst kommt Frieden nicht es muss dafür gestritten werden.

    Es gibt noch viel zu tun...

  5. #5
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    Noch etwas...
    Rohkost ist im Grunde schon eine Kost- und Lebensform, die im Deutschland der 1910-1930er Jahre beachtliche Größenordnungen hatte. Es gab in dieser Zeit große Namen, Fastenärzte, Ärzte, die mit Rohkost heilten. Dann aber kam alles anders, die Deutschen lernten wieder zu maschieren und trampelten durch ganz Europa beinahe alles nieder, was nicht...ähm... arisch war. Alles bekannt. Die Vegetarier waren auch nicht grad gut angesehen, zumindest die zumeist jüdischen Ärzte, welche sich das Fasten und Rohkost auf die Fahnen geschrieben haben. Sie wurden außer Landes gebracht, oder gingen lieber gleich freiwillig (Was ja Quatsch ist, wer geht schon freiwillig außer Landes ohne Gefahr in Verzug?), oder in die Ghettos und dann in die Lager in Ostpolen...

    Viele der Ärzte sind in die USA ausgewandert und haben dort eine vollkommen neue Kostform unter die Amerikaner gebracht. Und es waren deutsche Arzte und Naturheiler, meist Menschen jüdischen Glaubens. Auch heute ist die USA führend in Sachen Rohkost, Europa, so denke ich, ist noch entwicklungsfähig. So gesehen ist die Behauptung, Deutschland sei führend, gar nicht so abwegig. Deutschland war führend, bis die Marschierer kamen...

  6. #6
    Urwaldriese Avatar von Mela
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    Zitat Zitat von Uwe
    Und dann sehe ich die Rohkostszene immer nur von außen, also so weit entfernt, wie ich nur in der Provinz lebe und merke, dass hier davon, also vom rohen Wesen, eben nichts zu merken ist.
    Wie bei auch mir...

    Zu wünschen wäre aber, dass Rohkost als Politikum eben das fördert, was Rohköstler ausmacht: Friedliebende Menschen, die Frieden erkämpfen. Von selbst kommt Frieden nicht es muss dafür gestritten werden.
    Stimme dir zu.
    Aber leider - so scheint mir - ist innerhalb der Rohkostszene bzw. zwischen oder bei vielen oder manchen Rohkostrichtungen manchmal wenig Friedliebigkeit zu finden.

  7. Der folgende Benutzer sagt Danke an Mela für diesen Beitrag:

    Uwe (11.04.15)

  8. #7
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    Ja, liebe Mela, ich stimme dir absolut zu.
    Weißt du, da gehen so viele Gedanken um, im Kopf. Und die Szene selber macht sich nicht wirklich Gedanken um die schöne neue Welt oder um die Menschen. In Wahrheit werden Egoismen befördert, die eigene Gesundheit befördert, was ja nicht schlecht ist. Aber wer macht sich Gedanken um andere Menschen? Im Forum ist jede(r) anonym, einzelne Menschen hinter dem Computer, oder am Smartphone. Schau dir doch mal das Wesen dieser neuen Zeit an: nur noch vereinzelte Menschen, die kaum noch miteinander reden. Mir ist das sehr aufgefallen, als ich das erste Mal im Westen war- als Ostdeutscher. Sehr nett! Sehr höflich! Aber immer distanziert, unpersönlich, überhaupt nicht fähig, ein Gespräch von Mensch zu Mensch, von Herz zu Herz zu pflegen. Da wünschte ich mir eine Reise nach Polen oder Rußland. Dort hab ich echte Kommunikation erlebt, trotz Sprachhinternisse! Das war wunderbar!

    Heute spricht man gar nicht mehr miteinander, alles klotzt aufs Smartphon, selbst auf der Straße oder beim Gespräch.
    Aber was ist die Ursache? Diese Technik? Der Wohlstand? Ich weiß es nicht.
    Fakt ist aber, und du hast absolut recht, Rohköstler spötteln gern über Nichtrohköstler, sehr sehr oft beobachtet. Mit welchem Recht?
    Ich glaub wir haben absolut nicht das Recht uns über andere zu erheben, schon gar nicht wir Deutschen. Letztes jahr war ich wieder in Polen, da wo ich eigentlich herkomme, und ich spüre dort wieder die Angst vor diesem Klüngel, der deutschen Überheblichkeit. Oder-Neiße-Grenze! Die muß weg! Las ich am Grenzübergang und mir kam das große K... (sorry) über soviel Unverfrorenheit! Genau dies ist grad die Stimmung hier, deswegen Rovolution? Von Deutschen? Ne, lieber nicht!

  9. #8
    Sprössling Avatar von Klappstuhl88
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    Das Zitat von Paul Lowe stammt aus einem Vortrag den er in Deutschland gehalten hat, von daher ist die Aussage vielleicht etwas deutschlastig.
    Und ich habe das jetzt einfach mal mit Rohkost in Verbindung gebracht. Ob am Rohkost-Wesen die Welt genesen wird , das steht noch in den Sternen.
    Zitat Zitat von Uwe Beitrag anzeigen
    Zu wünschen wäre aber, dass Rohkost als Politikum eben das fördert, was Rohköstler ausmacht: Friedliebende Menschen, die Frieden erkämpfen. Von selbst kommt Frieden nicht es muss dafür gestritten werden. .
    Wenn Frieden erstritten werden muss, dann sind die Rohköstler wohl prädestiniert dafür den Weltfrieden zu errichten, denn streiten können sie gut.

    Ich denke mir durch Rohkost alleine wird man bestimmt kein besserer Mensch. Vielleicht ist Rohkost nur die untere Basis für eine nachhaltige Veränderung. Aber das benötigt noch einen langen Reifungsprozess. Da muss jeder Rohköstler wohl noch durch einiges durchgehen und an sich arbeiten. Und die alte Konditionierungen die man von Elternhaus und Gesellschaft mitbekommen hat, die lösen sich nicht einfach auf wenn man zur Rohkost wechselt. Man bleibt im Prinzip der Gleiche.

    Ich habe mir neulich den Film "Hotel Transsilvanien" angesehen und da ist so eine schöne Szene von einem kleinen Dorf.

    hotel trannsilvanien.jpg

    Früher waren die Häuser so schön zusammengebaut, auf die Gemeinschaft hin ausgerichtett und heutzutage ist um jedes Haus ein großer Gartenzaun gespannt.
    Manche sagen dass Kochkost viel im Zwischenmenschlichen kaputt macht, aber wenn man schon länger in der Rohkostszene ist, dann könnte man manchmal glatt das Gegenteil meinen.
    Früher als diese alten Dörfer entstanden sind, da hat der Mensch auch noch einigermaßen gemäßigt gegessen, also oft nur gekochtes Gemüse und abgehangenes Fleisch und solche Sachen Das hat lange nicht so eine künstliche innere Erregung geschaffen wie die heutige Kost.


    Zitat Zitat von Uwe Beitrag anzeigen
    ... deswegen Rovolution? Von Deutschen? Ne, lieber nicht!
    Ja, mit dieser Aussage hast du wohl recht. Aber wenn man zur Rohkost wechselt ist das erst mal ein radikaler Schritt und man muss sich im neuen Terrain erst mal zurechtfinden. Das dauert seine Zeit. Oft wechselt man zur Rohkost über, fühlt sich aber gleichzeitig noch tief mit den Werten , Normen und Glaubensvorstellungen der alten Welt verbunden.
    Selbst wenn jemand eine sehr schwere Kindheit gehabt hat; ein Teil von ihm wird sich immer mit dem Elternhaus solidarisieren.
    Geändert von Klappstuhl88 (11.04.15 um 23:24 Uhr)

  10. #9
    Urwaldriese Avatar von Mela
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    Schau dir doch mal das Wesen dieser neuen Zeit an: nur noch vereinzelte Menschen, die kaum noch miteinander reden.
    Das finde ich beängstigend und es tut mir ehrlich gesagt weh, diese Einsamkeit. Selbst dann zu spüren, wenn in Gesellschaft.

    Rohköstler spötteln gern über Nichtrohköstler, sehr sehr oft beobachtet.
    Ich meinte aber auch das gegenseitige "Spötteln" oder "Anecken" von Rohköstler/in zu Rohköstler/in.

  11. #10
    Urwaldriese Avatar von Mela
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    Zitat Zitat von Klappstuhl
    Früher waren die Häuser so schön zusammengebaut, auf die Gemeinschaft hin ausgerichtett und heutzutage ist um jedes Haus ein großer Gartenzaun gespannt.
    Manche sagen dass Kochkost viel im Zwischenmenschlichen kaputt macht, aber wenn man schon länger in der Rohkostszene ist, dann könnte man manchmal glatt das Gegenteil meinen.
    Gartenzäune sind ja noch die 'liebliche' Variante. Hab auch schon Steinmauern und Betonmauern gesehen.

  12. #11
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    Tatsächlich argumentiert "Gesellschaft" sich abgrenzend in jeglicher Form.
    Die Moderne kennt keinerlei Antworten auf die Fragen der Zeit. Warum lösen wir die Probleme nicht? las ich grad bei einer Zeitung.
    Die Frage ist berechtigt. Gesellschaft ist im "Ich" begraben, hinterm Zaun...

    So, gibt es was Schönes heute?
    Zweimal zwei Rotten Wildschweine, je eine Bache vornan und lustige kleine Säuen hinterher. Mein Hund und ich staunten nicht schlecht, wie geordnet Frau Bache die Szenerie im Griff hatte. Uns nahelegend: Kein Schritt weiter! Ja doch!.... Keinen Schritt weiter...

  13. #12
    Sprössling Avatar von Klappstuhl88
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    Zitat Zitat von Mela Beitrag anzeigen
    Gartenzäune sind ja noch die 'liebliche' Variante. Hab auch schon Steinmauern und Betonmauern gesehen.
    Zitat Zitat von Uwe Beitrag anzeigen
    Tatsächlich argumentiert "Gesellschaft" sich abgrenzend in jeglicher Form.
    .......
    Die Frage ist berechtigt. Gesellschaft ist im "Ich" begraben, hinterm Zaun....
    Der belgische Historiker Jos van Ussel hat in seinem Buch"Sexualunterdrückung - Geschichte der Sexualfeindschaft" einige interessante Dinge zu dem Thema geschrieben.
    Es schien, dass der Frieden, die Ruhe und auch die Eintönigkeit und Langeweile zunahmen. An Stelle der früheren Lebensnähe entstandt eine größere Distanz. Geburt, Krankheit, Tod und Verkrüppelung, Krisen im menschlichen Dasein, Aburteilung von Verbrechen, Angst , Hysterie, Wahnsinn, Weinen, Lachen, Hass, Liebe und fast alles Sexuelle und vieles Nicht-sexuelle versteckten sich hinter Mauern, hinter Masken oder sonderten sich ab in die Sphäre des Intimen, in die Verstecke der Psyche oder fügten sich dem ‚Bann des Schweigens‘.
    Die Folgen dieser Verinnerlichung waren sichtbar. Das Straßenbild änderte sich.

    Aus mittelalterlichen Darstellungen geht hervor, dass sich das Leben außerhalb des Hauses in der Öffentlichkeit abspielte. Wie bei dein Griechen, den Römern – und zum Teil bei den Arabern heute- war das Haus offen. Man hatte zwar ein Dach über sich, doch die Straße fand ihre Fortsetzung in den Stuben. Ebenso wie die Psyche kaum ein Inneres kannte, so besaß das Haus keinen intimen Kern. Im gleichen Maße, in dem unsichtbare Mauern den Affekt im Seelenleben des Menschen umgaben, wurden in der nun folgenden Periode auch verschiedene Sektoren des Daseins hinter Steinmauern abgedrängt.
    Die Vordertür des Hauses, durch die man - nach dem damaligen Empfinden – auch unerwartet eintreten konnte, fiel ins Schloss. Für die Freunde gab es den längeren, weniger direkten Weg durch die Hintertür. Später wurde ein Klopfer, eine Klingel angebracht. Schließlich musste jeder seinen Besuch ankündigen.
    Im Hause wurde alles, was an das Verhältnis Mann-Frau, an den Körper und seine Funktionen erinnert hinter psychischen Kulissen hinter Sprach Kulissen, unter der Kleidung und hinter Wänden versteckt. Das Bett verschwand in ein eigenes Zimmer. Man darf annehmen, dass in vielen Kulturen der Zivilisationsprozess zu einer individualisierten und initmisiereten Sexualität führte. In einer Kulturform, in der das Sexuelle nicht als wertvoll anerkannt wird, werden diese Phänomene sich noch deutlicher zeigen
    Bis zum 19. Jahrhundert waren die Häuser überfüllt; auch die großen Patrizierhäuser, die Schlösser wimmelten von Menschen, die gemeinsam in kleinen Kammern, in den Küchen, in den Fluren, unter der Treppe der irgendwo auf einer Bank oder auf dem Fußboden schliefen. Vornehme Leute hatten keine Bedenken, in einer Herberge mit Freunden in einem Bett zu schlafen. Vereinzelt gab es noch den alten Brauch der sexuellen Gastfreundschaft: man bekam die Tochter des Hauses oder eine Dienstmagd als Bettgenossin. Das Bedürfnis nach sozialem Kontakt war damals viel stärker: Absonderung war nicht nur unangebracht, sondern auch gefährlich. Man verbrachte viel Zeit in Wirtshäusern, Bierhäusern und Clubs, auch während des Tages. Mit der Zeit distanzierten sich einige Gruppen von dieser Gemeinschaft, in der anfangs alle, Hoch und Niedrig, Edelmann und Händler, zusammen an einem Tisch saßen.
    Im frühen Mittelalter hauste der Ritter zusammen mit seinem Pferd in einem Raum. Erst allmählich entstand die Zwei-Kammer-Wohnung. Dieser Typus hielt sich in jenen Gebieten und bei den Ständen, die sich dem Modernisierungsprozess gegenüber bis ins 20. Jahrhundert hinein rückständig verhielten. Die meisten Bürgerwohnungen des 16. Jahrhunderts hatten zwei Räume: einen Wohnraum, in dem man abends ein gemeinsames Bett aufschlug, und eine Küche, in der gegessen wurde. Die Kleinbürger, die Bauern, die Handwerker hatten meistens kein Bett. Die Bauern schliefen auf getrockneten Kastanienblättern oder auf Bänken, Lumpen und Säcken, alle gemeinsam in einem Zimmer: Vater, Mutter, Verwandte, Gesinde und Besucher. Ein zweiter Raum war für das Vieh bestimmt. Dieser Stall lag neben dem Wohnraum, weil die Wärme der Tiere im Winter mit half, die Kälte abzuhalten. Im Stall schliefen bisweilen Mägde und Knechte. Da nur größere Wohnungen erhalten geblieben sind, haben wir ein falsches Bild von diesen Behausungen: das, was wir heute Elendshütte nennen, hätte man in früheren Zeiten als hervorragende Wohnungen bezeichnen können. Auf der Insel Elba war es zu der Zeit, als Napoleon sich dort aufhielt, nichts Ungewöhnliches, dass bisweilen bis zu sieben Personen in einem Bett schliefen, «ohne Unterschied des Geschlechts und splitternackt» (J. Presser). Im Jahre 1960 hausten in London noch 8000 Menschen in «common lodging houses», 1931 waren es noch 15 000, 1899 sogar 34 000 gewesen.
    Geändert von Klappstuhl88 (12.04.15 um 00:51 Uhr)

  14. #13
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    Zitat Zitat von Uwe Beitrag anzeigen
    Rohkost ist im Grunde schon eine Kost- und Lebensform, die im Deutschland der 1910-1930er Jahre beachtliche Größenordnungen hatte. Es gab in dieser Zeit große Namen, Fastenärzte, Ärzte, die mit Rohkost heilten. .
    Da gab es zum Beispiel August Engelhardt. Über den habe ich mal eine Doku gesehen.
    Erleuchtung durch die Kokosnuss

    Auch für den jungen Aussteiger August Engelhardt aus Nürnberg endet der Traum vom freien Leben unter Kokospalmen tödlich. Der praktizierende Nudist will in der unberührten Inselwelt Neuguineas ein Leben fernab von allen Zwängen der wilhelminischen Gesellschaft führen. Mit der Zeit entwickelte August Engelhardt eine eigene Philosophie, die die Sonne und Kokosnüsse ins Zentrum stellte: Die Sonne wurde als lebensspendende Quelle verehrt, die Kokosnuss wiederum sei die Frucht, die der Sonne am nächsten wachse, und darum die vollkommenste und natürlichste Nahrung des Menschen.

    Engelhardts Anschauung, auch "Kokovorismus" genannt, gipfelte in der Vorstellung, der ständige Verzehr von Kokosnüssen führe den Menschen in einen gottähnlichen Zustand der Unsterblichkeit. Er gründet eine Kolonie mit Gleichgesinnten, um am Ende, ausgezehrt und von allen verlassen, einsam in seiner Hütte zu sterben.
    http://www.zdf.de/abenteuer-suedsee-5321802.html


  15. #14
    Urwaldriese
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    Beinahe wie eine unendliche Geschichte...
    Aber es bleibt immer irgendwie so eine Art Fluchtpunkt und keine Antwort auf diese Problematiken, immerhin stehen Utopisten oben an,
    sie fallen und wenden sich ab. Grundhaft wird es in der materiellen Welt keine Lösung geben, auch nicht mit der Ernährung. Ich sehe die Falun-Bewegung, die sich seit Jahren gegen die Unterdrückung von Minderheiten in China stark macht. Oder dem Organhandel, welcher in China und in Osteuropa ungeahnte Dimensionen angenommen hat. Haste Kohle, darfste weiterleben. Sinngemäß ein Theaterstück. Aber die Meditierenden altern merkwürdigerweise viel langsamer als die Menschen, die sich Nährstofftabellen vorknöpfen, um das Beste für sich auszumachen. Körper und Geist ohne Einheit ist wie Mathematik ohne Zahlen...

    Und sie bleiben alle unten hängen, in den Fängen ihrer Scheine, der Geldscheine...

    Ezra Pound übrigens...
    Den knöpfe ich mir vor.
    Keiner hat ihn verstanden, nur eingesperrt hat man ihn, in einem Käfig. Nur weil er seine Meinung frei weg sagte.
    Kannte übrigens Engelhardt gar nicht, einer von denen, die sich der Sonne zuwandten...
    So wie die Essener.
    Neulich las ich, dass das Material über diese jüdische Sekte grundhaft bei einem Brand der Bibliothek in Alexandria vernichtet wurde.
    Bemüht aber werden die Essener immer wieder, um sich ihrer Ernährungsregeln habhäftig, eigengünstig zu machen.
    Letztlich sind alle Bemühungen krotesk...

  16. #15
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    Zitat Zitat von Mela Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Klappstuhl
    Hochstrasser hat gemeint dass die Schweiz und Deutschland die Welt in Sachen Rohkost anführen.
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    Ich habe nicht das Gefühl, als ob DE und CH AT voraus seien.
    Bestenfalls habe ich das Gefühl, dass gewisse Personen in DE und CH sehr gewinnorientiert arbeiten und gute Geschäftsleute sind.
    Was ja an sich ok ist. Aber was hat das mit meinem persönlichen Leben zu tun, sodass es mich tangieren sollte?

    Je länger ich roh esse, desto glücklicher bin ich, dass ich hier in Österreich lebe.

    Schon nach 2 Jahren*, während meines ersten Besuches bei einem Rohkost-Treffen nahe München wurde mir offenbar, wie reich meine Natur vor der Haustüre ist, wie bewußt biologisch selbstverständlich hier ein sehr großes Angebot ist. Alleine beim letzten Besuch Ende 2014 in Deutschland sind mir die Grausbirnen bei einigen Feinheiten hochgekommen.

    Wenn gewisse Rohköstler meinen, sie führen die Welt betreffend Kommerz und Gewinnstreben in der Rohkost an, so soll ihnen der Titel gerne gegeben sein.

    Ich bin stolz darauf in einem Land zu leben, in dem

    Artenvielfalt (z.B. DIE Arche Noah: http://de.wikipedia.org/wiki/Arche_Noah_%28Verein%29),

    biologische Lebensmittelerzeugung (Pionierland Österreich: http://www.bmlfuw.gv.at/publikatione...terreich.html; Österreich hat europaweit die meisten Biolandwirtschaften: http://www.maschler-medien.com/angeb...Maerz%2007.pdf - und bei dieser Pdf steht auch das Herz dazu: "Biobauern, für die ihr Beruf mehr ist als reiner Gelderwerb"), auch die

    Abneigung gegen Kernkraftwerke (Zwentendorf [es gibt kein Kernkraftwerk in AT und mir geht es nicht gut in der Nähe solcher Kraftwerke als ich mal einige Tage in der Nähe zwei verschiedener Werke verbrachte]: http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Zwentendorf) und vieles mehr tief in den Adern meiner Landsleute eingebettet ist.

    Die Szene, die Personen die ich zahlreich kennenlerne, sind naturverbunden und haben zum großen Teil kein besonderes Interesse am Internet. Wozu auch, sie sind meist von sich aus mit ihrem Umfeld gesellig. Interessanterweise gerade in Wien sind einige RohköstlerInnen, die gehäuft auch gerne Händler anschreiben zu Pseudo-Rohkost-Produkten und mir davon per E-Mail (zusätzlich auch persönlich bei Treffen) berichten.

    Die Vielfalt ist sehr groß. Personen, die von blanchierten, "im Kern kühl gebliebenen" Mandeln leben, erinnern mich an meine Großmutter, die mir gezeigt hatte, dass man auch Paradeiser (Tomaten) blanchieren kann für den Salat (O-Ton einer Frau, die auch länger auf einem Hof lebte als Kind und später auch mit Obst und Gemüsehandel direkt zu tun hatte: "Die Haut ist für nichts gut, die bleibt auch im Garten übrig wenn es die Tiere fressen und hinten raus wenn du es selbst ist" - was ich später auch selbst beobachtete)
    und natürlich sind die innen dann auch noch kühl geblieben, doch man kann die Haut super leicht abziehen. Wobei Paradeiser größere Durchmesser haben.

    Da regen sich die einen über heißgebadete Avocados aus Israel auf, die auch anders verderben (plötzlich komplett statt stellenweise nach und nach), und dann gibt es seit vielen Jahren solches Mus in Plastik-Kübeln.
    Ich hätte das ja nie geglaubt, wenn ich nicht letzten Jahr einmal doch so einen Kübel bestellt hätte wo das drin steht bzw ich nachgefragt hatte.

    Mir persönlich haben schon die Mandeln von Keimling zuviel an einem Geist verloren (im Vergleich zu eigenen oder welchen von Orkos), doch dieses Mus? Wenn so jemand meint, in Österreich sei man noch nicht so weit, bin ich stolz auf meine Landsleute, wenn sie Qualität erkennen, wenn sie welche vor sich haben. Oder eben auch nicht.

    Übrigens hatte ich den Urs Hochstrasser vor 3 Jahren zur Rohkostmesse, also den Bereich auf der größten Publikumsmesse Österreichs einladen wollen (ja, auch als Gast einfach ...), doch auch vor 2 Jahren meinte er, das ihm das zu weit sei oder so ähnlich. Seit heuer habe ich mich diesbezüglich gänzlich zurückgezogen.
    Eine andere Dame aus der Schweiz meinte jenerzeit zu mir ehrlicher (?), dass es wegen der Steuern (und Zoll) uninteressant für sie sei.

    Wie auch immer.
    Österreich hat für mich immer noch die besseren Möglichkeiten als viele Länder, in denen bei weitem nicht die hier bestehenden Standards bestehen.
    Puh ich muss ins Bett, ist schon spät und ich muss morgen früh raus.

    Österreicher raunzen manchmal gerne über sich selbst und das erhöht das Selbstbewusstsein mancher Nachbarländer enorm.
    Doch in Lebensbedingungen und auch klimatischen Verhältnissen bin ich nach langer Beobachtung zu dem Schluß gelangt, dass ich für solche Kommentare eine Lanze für Österreich breche.

    Geschichtlich gäbe es da auch noch ein paar Feinheiten, aber das lasse ich jetzt ... muss hier vom PC gleich weg ..


    *Anmerkung: Inzwischen über 12 Jahre

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