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Thema: Datteln

  1. #16
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Zitat Zitat von tatjana Beitrag anzeigen
    Datteln sind das Brot der Wüste....Eben gerade
    das Paket mit frischen Datteln von Orkos bekommen. Genuss pur...
    Ich habe mir die letzte Woche auch bestellt, und ich fand die auch total toll. Wirklich ein ganz besonderer Genuss. Der Mann am Telefon hat mir gesagt, dass es sogar Leute gibt, die die gelben (noch unreifen) Datteln essen. Also habe ich heute Mittag 4 von den Gelben gegessen. Die waren nicht besonders geschmacksintensiv, aber trotzdem schmeckten die nicht uninteressant.
    Ich hätte die Unreifen aber trotzdem nicht essen sollen: Danach habe ich es im Magen gemerkt. In Süddeutschland würde man das mit "Ranzenpfeifen" bezeichnen.


    Bahri_Datteln_frisch.jpg

    Man soll angeblich immer ein paar reife Datteln übrig lassen für den Reifungsprozess der Unreifen. Das war ziemlich hart.

  2. #17
    Samenkorn Avatar von Zipfelchefchen
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    @Tom Ate, tatjana
    Die frischen Bahri hatte ich letzte Woche auch dabei. Kenne eigentlich nur die getrockneten Deglet Nour und Medjool, also ein wahrer Dattelrookie, aber die Teile sind echt sahne!
    Da mir die reifen mono doch recht süß waren habe ich sie mit den noch teils harten gemischt gegessen, was auch nicht wirklich Probleme gemacht hat. Allerdings hat die Packung auch ein paar Tage gehalten.
    Auf die diesjährige Dattelernte freue ich mich schon!

    Generell kann ich von Datteln nicht besonders viele essen (wie oben gesagt habe ich ca. 15 Stück als Mahlzeit gegessen), da es schnell zu süß wird. Süß schmeckt zwar immer irgendwie gut, aber ‚himmlisch’ ist das dann nicht mehr.
    Welche Sorten sind denn relativ zuckerarm? Einweichen ist immer so eine Sache, da man Stunden vorher die Mahlzeit planen muss, das haut selten wirklich hin.

  3. #18
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Bei den frischen Datteln ist eine gelbe übrig geblieben und die will partout nicht nachreifen. Scheinbar brauchen die wirklich das Enzym der reifen Datteln.
    Wenn am Baum sich die unreifen Datteln heranbilden, dann versorgt sie erst mal der Baum mit diesen Sachen. Wenn die Datteln dann unreif geerntet werden haben sie noch diese Starthilfe, aber später sind sie dann unbedingt auf die reifen Datteln angewiesen.

    So in etwa habe ich das am Telefon verstanden.

  4. #19
    Samenkorn
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    Keine Datteln vorerst, weil die zu köstlich sind! Und davon kann ich jede Menge essen und verliere leicht die Kontrolle. Suchtgefahr. Stattdessen habe ich die Trockenfrüchte mit frischen Früchten ersetzt.

  5. #20
    Administrator Avatar von Angelika
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    Zitat Zitat von Wad Beitrag anzeigen
    Keine Datteln vorerst, weil die zu köstlich sind! Und davon kann ich jede Menge essen und verliere leicht die Kontrolle. Suchtgefahr. Stattdessen habe ich die Trockenfrüchte mit frischen Früchten ersetzt.
    Hast du aus der darüberstehenden Kommunikation verstanden, dass es hier nicht um getrocknete, also konzentrierter süße Datteln, sondern frische Datteln, zum Teil sehr saftige oder gar noch zum Teil etwas feste (noch nicht ganz süße) Datteln handelt?

    Zusatzinfo:
    Wobei Achtung, falls du solche jetzt im Handel suchst, es gibt sie nur in bestimmten Monaten, derzeit im Mai eher nicht. Am Naschmarkt zum Beispiel (eher gegen Herbst) oder manche Fruchtversender bieten sie auch an. Sie halten nicht sehr lange. Wenn du sie kaufst und sie sind noch fest, bevor sie das Stadium der Süße erreichen, lasse dir immer auch mind. 2 - 3 reife Bahri Datteln (Bahri ist die Sorte die es meist gibt in dieser Art) mitgeben und lege sie mit in den Behälter. Den Behälter gibst du mit den unreiferen Datteln in den Kühlschrank.
    Es ist ein bißchen so wie mit den Avocados, wenn du sie fest kaufst und sie erst weich werden lassen musst um sie gut essen zu können.

    Ansonsten stimme ich dir zu, dass es besser ist, zu vermeiden, getrocknete Früchte zu häufig zu essen (siehe auch in meiner Übersichts-Pyramide der Häufigkeiten). Eine finanziell günstige Lösung als Alternative, manchmal auch zum Anfermentieren gut, ist Trockenfrüchte in Wasser einzuweichen und mit diesem Wassergehalt erst später zu essen.

  6. #21
    Samenkorn
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    Sobald gelben Datteln in die reifen gewandelt sind, sind sie für mich der Inbegriff des "Fastfoods" der veganen Ernährung gemessen an deren Anziehungskraft. Frische Datteln findet man zum Beispiel zum Saison im türkischen Fruchtmarkt.

  7. #22
    Administrator Avatar von Angelika
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    Zitat Zitat von Wad Beitrag anzeigen
    Sobald gelben Datteln in die reifen gewandelt sind, sind sie für mich der Inbegriff des "Fastfoods" der veganen Ernährung gemessen an deren Anziehungskraft. Frische Datteln findet man zum Beispiel zum Saison im türkischen Fruchtmarkt.
    Im Sinne von "schnell viele Kalorien ohne zusätzliche Arbeit" hast du Recht. Allerdings, wenn man länger nicht mehr so süß isst, werden die Datteln tatsächlich schnell zu süß und es geht ohne Einweichen ohnehin nicht mehr. Ich setze eher was an damit.
    Da du dann sicher schon ein "Kenner" bist, kennst du sicher auch die Phase, wo diese reifesten Datteln Fruchtwasser wie Sirup ablassen und wenn der länger in einem Gefäß im Kühlschrank steht, dass dies wie Likör wird.


    Also Mikroorganismen, die den Zucker zu Alkohol abbauen.
    Baff habe ich geschaut, als ich sah, dass es möglich ist, mit Datteln, die in Wasser angesetzt sind, Hefe für das Backen angelockt und vermehrt werden können. Das habe ich nur als Anleitung entdeckt und noch nie ausprobiert - da ich ja kein Brot backe.

    Ehrlich gesagt, was mich viel mehr triggert - sofern ich sie bekomme - sind reife blaue Feigen oder halbgetrocknete reife blaue Feigen, leicht anfermentiert.
    Die bekommen ein so vielfältiges, breites Aromenband ... unglaublich.

    Zum Glück gibt es das nur im Herbst und eher aus wärmeren Ländern direkt geholt.

    Sorry für den Themenwechsel von Datteln auf Feigen, aber .. die finde ich noch viel krasser

  8. #23
    Samenkorn
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    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    Im Sinne von "schnell viele Kalorien ohne zusätzliche Arbeit" hast du Recht. Allerdings, wenn man länger nicht mehr so süß isst, werden die Datteln tatsächlich schnell zu süß und es geht ohne Einweichen ohnehin nicht mehr.
    Geht! Meine Feigensperre ist eine rein physikalische, nämlich die des Magenumfangs. What you see is what you eat. Hingegen kann getrockneten Feigen links liegen lassen. Ähnlich bei Nüssen... Keshew, Paranuss, Makadamia vs. Walnuss, Mandeln. Deswegen habe ich immer Walnüsse in der Küche.

    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    kennst du sicher auch die Phase, wo diese reifesten Datteln Fruchtwasser wie Sirup ablassen und wenn der länger in einem Gefäß im Kühlschrank steht, dass dies wie Likör wird.
    Nicht soweit. Aber als Honigtau schon mal erwischt.

  9. #24
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    Nun ja nicht umsonst war die Feige schon in der Mythologie eine besondere Frucht.

    Vielleicht waren sie gar die erste Kulturpflanze.
    Hier ist ein schöner Artikel dazu, Hervorhebungen im Zitat unten von mir: https://www.spektrum.de/news/waren-f...flanzen/842635

    [...]Waren Feigen die ersten Nutzpflanzen?

    Feigenbäume bildeten womöglich die erste richtige landwirtschaftliche Kulturpflanze der Menschheit: Ihre Domestizierung fand anscheinend schon vor etwa 11.400 Jahren im Nahen Osten statt und damit etwa tausend Jahre früher als die von Weizen, Gerste oder Hülsenfrüchten.

    Mit ihren Funden verlegten Ofer Bar-Yosef von der Harvard-Universität sowie Mordechai Kislev und Anat Hartmann von der Bar-Ilan-Universität im israelischen Ramat-Ga die erste bekannte Nutzung der Früchte um 5000 Jahre nach vorne. Sie entdeckten und datierten neun getrocknete, im Laufe der Zeit karbonisierte Feigen sowie 313 Körnchen, die ehemals Teil des Fruchtkörpers waren, in der Ausgrabungsstätte Gilgal I im unteren Jordantal – ein Dorf, das vor etwa 11 200 Jahren als Siedlungsplatz aufgegeben wurde. Ein Vergleich mit gegenwärtigen wilden und gezüchteten Feigen bestätigte dann, dass das prähistorische Obst ebenfalls eine mutierte und nur von Menschenhand verbreitete Form darstellte.

    Diese Mutation bildet so genannte parthenokarpe – jungfräuliche – Feigen aus, die sich ohne Insektenbestäubung entwickeln und auch nicht von den Bäumen abfallen. Dadurch können weiche, süße und vor allem essbare Früchte heranreifen, Samen aber entstehen dabei nicht – die Pflanze lässt sich nur noch durch Stecklinge künstlich vermehren. Damalige Bewohner des Jordantals mussten also aktiv eingreifen, um diese Nahrungsquelle für sich zu erhalten. Neben den getrockneten Feigen fanden die Archäologen außerdem noch Eicheln sowie die Samen von wilder Gerste und wildem Hafer, was erste Hinweise auf die spätere Kultivierung der Getreidesorten im Rahmen der so genannten neolithischen Revolution gibt.[..]
    Oh das konnte ich mir jetzt nicht verkneifen zu markieren, da wird der Hafer als eine der ersten genützten Samen erwähnt.

    Im Vergleich dazu erscheint da die Dattel viel jünger, wurde für Inkulturnahme von vor 5.000 bis 6.000 Jahren entdeckt: http://www.biothemen.de/Qualitaet/mi...r/datteln.html

    [...]Dattelpalmen stammen aus den Oasen des Nahen Ostens, wahrscheinlich aus dem heutigen Irak, wo es auch heute eine große Sortenvielfalt gibt. Ihre Inkulturnahme erfolgte bereits vor 5000 bis 6000 Jahren. Diese frühe Wertschätzung überrascht nicht, denn Dattelpalmen sind häufig die einzig nutzbaren Pflanzen, die unter den vorherrschenden Bedingungen noch wachsen. Sie ertragen alles was Obst und Gemüse nicht vertragen: Sandstürme, hohe Strahlungsintensität, trockene Luft und salziges Wasser. Allerdings brauchen Dattelpalmen - anders als andere an Hitze und Trockenheit angepasste Pflanzen wie Olivenbäume, Arganien oder der Feigenkaktus viel Wasser. Doch dieses Wasser muss kein wertvolles Süßwasser sein. Dattelpalmen gedeihen noch bei bis zu 3 % Salz, also nahezu dem Salzgehalt von Meerwasser. [...]

  10. #25
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