Ernährung für Homo Sapiens heute - wie können wir sie ergründen? was ist plausibel? hilft die Wissenschaft? Lehren aus der "Steinzeit"?

  • Hier ist zum Beispiel zu fragen:


    - (1) beziehen wir uns auf Homo sapiens nach dem Exodus aus Afrika, also zum Beispiel auf unsere Homo Sapiens-Vorfahren in Europa :?:

    - (2) beziehen wir uns auf Homo sapiens vor dem Exodus aus Afrika :?:


    (1) Aus Diskussionen an anderer Stelle kenne ich folgende Sichtweise seit vielen Jahren recht gut:


    "Wir heutigen Menschen sind an das regelmäßige Essen von tierischem Fleisch gewöhnt und angepasst.

    Wie hätten wir sonst in Europa jahraus/jahrein überleben können. Auch in Afrka aßen unsere Vorfahren tierisches Fleisch.
    Also esst immer wieder tierisches Fleisch und Eier!"


    (2) "Unsere Gene wurden in Afrika entwickelt. Dort haben wir uns vor allem pflanzlich ernährt. Es gibt zwar eindeutige Nachweise dafür, dass Homo erectus in Afrika Tiere jagte (z. B: Schabespuren auf Tierknochen - bevor Raubtiere dran waren). Dies ist aber eher als gelegentliche Notnahrung zu betrachten.

    Nachweise für das Pflanzen- und Früchtessen gibt es nicht, weil diese Art der Ernährung keine Spuren für die Nachwelt hinterlässst.

    Und überhaupt. Homo Sapiens war viel viel länger in Afrika. Die "kurze" Zeit von Homo Sapiens in Europa war für eine genetische Anpassung nicht ausreichend prägend.

    Schlussfolgerung: Wir sind Pflanzen- und vor allem Früchteesser.


    Wenn Burger in seinem Buch behauptet, er hätte gewisse Heilungen erst gesehen, als tierisches Fleisch in die Palette einbezogen wurde, so ist das kein hinreichender Beweis. Diese Personen hätten sich auch ohne tierischen Fleisch geheilt und zwar durch die sonstige rohe Nahrung im Rahmen der Rohkosttherapie. Auch durch das Vorhandensein der Instinkt-Sperre beim Essen von tierischeem Fleisch ist der Nachweis, dass wir dies essen sollen, nicht erbracht.


    (3) Es könnte noch eine dritte Möglichkeit geben.

    Die Evolutionstheorie ist eine Theorie und es gibt gute Gegenargumente in Bezug auf diese Theorie. In Wirklichkeit kann weder die Menschheit noch die Erde so alt sein, wie behauptet wird. Homo Sapiens gibt es erst seit einigen Tausend Jahren. Wir können das Thema Ernährung weder evolutionsbiologisch oder paläontologisch angehen. Die Wissenschaft :thumbdown: hat sich schon so oft geirrt. Erkenntnisse von Nobelpreisträgern stellten sich später als falsch heraus - KI sagt es uns, wenn wir sie fragen.


    Ich habe versucht, die Frage der Ernährung neutral darzulegen, ohne eine dieser Sichtweisen zu präferieren.


    Ich freue mich darauf, eure Hinweise, Ergänzungen und Darlegungen zu studieren!

    Lasst uns das Thema so betrachten, als hätten wir zum ersten Mal davon gehört!

  • Ich bin der Meinung, dass der Umstand, dass wir zwar "omnivore Wesen" sind (also alle Nahrungsarten prinzipiell vertragen), nicht zwangsläufig bedeutet, dass wir auch (regelmäßig) Fleisch essen müssten.

    Letztlich geht es ja um bestimmte Bestandteile / Mineralstoffe wie Eisen, Zink, Selen und Proteine und die kann man zum Teil auch aus anderen Nahrungsmitteln beziehen.
    Bekannt ist aber auch, dass der Mensch z.B. Eisen aus Fleisch besonders gut verarbeiten kann.
    Irgendwo gibt es immer gewisse Vor- und Nachteile bzw. Gegenargumente für oder gegen etwas.

    Dass gerade die Wissenschaft nicht gerade "fehlerfrei" ist (und bestimmte Fachthemen auch häufiger mal revidiert werden), steht völlig außer Frage. Wir sollten grundsätzlich wissenschaftliche Themen nach wie vor kritisch betrachten und auch immer mal hinterfragen.
    Fast nichts davon ist ja in Stein gemeißelt und selbst heute behaupten manche Menschen sogar immer noch, die Erde sei eine Scheibe und dafür gäbe es "Beweise".

    Die Frage ist für mich immer, wessen wir als Menschen wirklich sicher sein (und mit unserem menschlichen Verstand erfassen) können - und welche früheren Erkenntnisse und Wissensstände evtl. erneut auf den Prüfstand gehören würden.
    Allein in meinem Leben habe ich schon mehrfach erlebt, dass sich die Wissenschaft in bestimmten Fachbereichen (teils sogar mehrfach) um 180° gedreht hat und zu gegensätzlichen Erkenntnissen kam. Gerade auch was Themen wie Lebensmittel, Gesundheit/Medizin, Verträglichkeiten usw. betrifft.

  • Die Evolutionstheorie ist keine Theorie mehr. Das war sie zu der Zeit von Darwin und Co.

    Inzwischen ist die Evolution genetisch bewiesen.

    Das wollte ich gern mal klarstellen.

    Das Menschen, ihre Ernährung den vorhandenen Möglichkeiten anpassen können, ist eine besondere Fähigkeit, die uns ausmacht.

    Wenn die Nahrung nicht erhitzt wird, und die instinktive Sperre bei Monomahlzeiten beachtet wird, dann ist es gut.

    Natürlich haben wir heute den Luxus, daß wir eine sehr große Bandbreite an Auswahlmöglichkeiten haben. Da kann jeder seine persönliche Vorliebe herausfinden.

    Ein schönes Wochenende

    wünscht Waldmaus 🐀💕

  • Die Evolutionstheorie ist keine Theorie mehr. Das war sie zu der Zeit von Darwin und Co.

    Inzwischen ist die Evolution genetisch bewiesen.

    Es gab schon genug das "von der Wissenschaft bewiesen" wurde und sich später doch als falsch herausgestellt hat. Diese Theorie hat immer noch genug schwächen über die man unterschiedlicher Meinung sein kann.

  • Ja, das man glauben kann was man will ist okay, aber das Evolution nicht existiert, ..... das ist ein Gedanke, der für mich unvorstellbar ist. Wenn ich mit offenen Augen durch die Welt gehe, sehe ich überall dort wo Natur ist, die Zusammenhänge, wie alles miteinander verbunden ist. Alles ist in Veränderung, in Anpassungsprozessen miteinander verknüpft.

  • Ich sage ja auch gar nicht das Evolution nicht existiert, aber ich sehe halt doch die Zwietracht das sie die Veränderung vom Urzeitmenschen zum Homo Sapiens nicht ausreichend erklärt. Ich halte die Theorien das es, vielleicht sogar mehrfach, Kontakt mit fremden Wesen (=außerirdischen) gab und diese sich mit der Genetik der Menschen verbanden (letztlich handeln fast alle Religionen davon, auch genug historische Funde deuten darauf hin. Ich finde das Thema sehr spannend, aber an reine Evolution glaube ich hier eben nicht.

  • Diese Theorien sind aber schon mehr als gewagt. Dazu müssten diese "Aliens" eine uns recht ähnliche Biologie und vor allem Genetik aufweisen, damit sowas überhaupt möglich wäre. Mal angenommen, dass es sie überhaupt gibt.
    Der Mensch kann sich ja längst nicht mal mit allem "irdischen" was so kreucht und fleucht paaren, da halte ich "interstellare Paarungen" a la "Star-Trek / Enterprise" oder "The Orville" mit humanoiden Wesen doch für etwas weit hergeholt.

    Gänzlich ausschließen kann man das natürlich nicht, dazu sind wir auf der Erde mit der Weltraum-Forschung noch längst nicht weit genug.
    Sämtliche SF-Literatur geht natürlich immer davon aus (macht das Schreiben ja einfacher und spannender), dass uns "Außerirdische" immer haushoch überlegen und technologisch viel weiter entwickelt sind und wir auf der Erde die "Blödies" sind, die man leicht überfallen und verar... kann.

    Was die gesamte Menschenforschung angeht: Ja es stimmt, dazu gibt es sehr viele unterschiedliche Meinungen und geschichtliche Berichte und die Jahreszahlen klaffen bis heute teils noch sehr weit auseinander. Aber "Evolution" betrifft ja auch nicht nur uns Menschen, der Begriff umfasst ja weitaus mehr.

  • Um es noch verwogener zu machen kann ich es ja "aus einer anderen Dimension" sagen, dazu müssen sie demnach gar nicht mal "außerirdisch" sein.

    Man denke da nur mal an "den Engel des Herren" der der "Jungfrau Maria" erschienen ist...


    Viele Mythen gibt es auch im "Gefallene Engel" die aus ihrer "göttlichen Dimension" wieder zu einem irdischen Leben" gezwungen worden sein sollen.

    Glauben tu ich das ja auch nicht, aber eben auch nicht ausschließen.

  • Ich denke, das ist dann eher ein rein menschlicher Mythos. Die Bibel selbst kennt keine Berichte über gefallene Engel, die dadurch zu Menschen geworden wären.
    Vielmehr wurden sie aus der göttlichen Nähe (umgangssprachlich "Himmel") verbannt und zu Dämonen, "bösen Geistern" und dergleichen, deren Anführer allen voran Satan ist.
    Sie alle haben aber nach wie vor keine körperliche Gestalt, beeinflussen und verführen aber in ihrer Funktion einzelne Menschen als nach wie vor Geistwesen.

    Auch wenn man bei manchen Menschen (gerade manchen Diktatoren/Unterdrückern) den Eindruck gewinnen kann, sie wären unmittelbar aus diesen "Unterwelt-Sphären" entsprungen oder/und von diesen Dämonen beeinflusst...
    Zum Glück kann man sowas aber nicht "wissenschaftlich prüfen", die Menschen können es bis zum (körperlichen) Tod entweder glauben oder nicht. Danach erst wissen sie es, was es da wirklich so alles gibt, jenseits unserer menschlichen Vorstellungskraft...

  • ....aber an reine Evolution glaube ich hier eben nicht.

    An die Evolution glaube ich auch nicht so richtig. Ich habe mal früher in der Schule ein Referat darüber gehalten.

    Eine der Fragen die auftauchten war: Wenn es die Evolution gibt -- warum entwickelten sich die Schimpansen dann nicht weiter?
    Der Lehrer hat mir für das Referat eine 5 gegeben, weil er meinte, dass die Evolutionslehre in der Wissenschaft als bewiesen gilt.


    Da gibt es sehr viele Bücher von den Plejadern, Arcturianern etc., in denen gesagt wird, dass Außerirdische uns erschaffen oder verbessert haben. 👽


    In dem Buch "Gespräche mit Gott" wird die Frage gestellt ob die Evolutionslehre richtig ist oder die Version, die in der Bibel erzählt wird.

    Darauf meint Gott, dass beide Versionen richtig sind. 😀


    Habe gerade noch mal gegoogelt was die ganze "Gespräche mit Gott"- Buchreihe zu dem Thema sagt:


    Quote

    In der Buchreihe „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsch wird die Evolutionslehre nicht als rein biologischer Zufallsprozess dargestellt, sondern als ein Teil eines umfassenderen, spirituellen Prozesses interpretiert.

    Hier sind die Kernaspekte, wie das Buch Evolution betrachtet:

    • Spirituelle Evolution statt nur physischer: Die Bücher lehren, dass physische Evolution (die Entwicklung des Körpers) Teil einer übergeordneten spirituellen Evolution ist. Die Menschheit entwickelt sich weiter, um ihr wahres Wesen als göttliche Wesen zu erkennen, die Teil eines großen Ganzen sind.
    • Geist über Materie: Während die Wissenschaft sich darauf konzentriert, wie sich Körper verändert haben, betont „Gespräche mit Gott“, dass der bewusste Geist und die Seele die treibenden Kräfte hinter der Formveränderung sind. Es ist ein evolutionärer Prozess des Bewusstseins.
    • Bewusstseinswandel: Evolution wird als der Prozess der Menschheit verstanden, von einem Zustand der Trennung und Angst zu einem Zustand der Einheit, des Mitgefühls und der Liebe zu gelangen.

    Zusammenfassend: Das Buch lehrt eine Synthese, in der biologische Anpassung zwar existiert, aber Ausdruck einer tieferen, absichtsvollen Entwicklung der Seele hin zum Göttlichen ist.

    Hier sind die zentralen Kritikpunkte der Gegner der Evolutionslehre:


    Quote
    • Lücken im Fossilienbericht: Kritiker führen an, dass es an Übergangsformen (sog. "missing links") zwischen verschiedenen Arten fehle, was gegen eine kontinuierliche Evolution spreche.
    • Irreduzible Komplexität (Irreducible Complexity): Das Argument besagt, dass bestimmte biologische Systeme (wie das Auge oder molekulare Maschinen) zu komplex seien, um durch allmähliche Veränderungen entstanden zu sein. Würde ein Teil fehlen, funktioniere das Ganze nicht.
    • DNA und neue Informationen: Gegner behaupten, dass Mutationen und natürliche Selektion zwar vorhandene Variationen anpassen können, aber nicht in der Lage seien, neue genetische Informationen zu erzeugen, die für die Entstehung völlig neuer Organe oder Arten notwendig wären.
    • Abiogenese-Problem: Kritiker argumentieren, dass die Evolutionstheorie nicht erklären könne, wie aus toter Materie das erste lebendige Wesen entstanden ist (Entstehung des Lebens).
    • Verkürzte Erdgeschichte: Viele Gegner (besonders aus dem kreationistischen Lager) lehnen das hohe Alter der Erde ab und argumentieren, die geologischen Schichten seien in einer Sintflut entstanden, nicht über Jahrmillionen.
    • Wissenschaftliche Unschärfe: Es wird behauptet, dass Beweise für die Evolution mehrdeutig seien und die Theorie zu viele strukturelle Schwächen habe, um als bewiesene Tatsache zu gelten.
    • Alternative durch Intelligenz: Statt Evolution wird oft das Argument des Intelligent Design angeführt, das besagt, dass die Komplexität des Lebens auf einen intelligenten Schöpfer zurückzuführen sei.

    In der wissenschaftlichen Gemeinschaft gilt die Evolutionstheorie hingegen als das fundamentale Paradigma der Biologie, und die genannten Kritikpunkte werden durch den stetigen Zuwachs an fossilen und genetischen Beweisen widerlegt.


    Natürlich steht da eine höhere Intelligenz dahinter. Ich frage mich, wie man da etwas anderes denken könnte.


    Ich habe Google folgendes gefragt: Wenn die Evolutionslehre stimmt, warum entwickeln sich die Schimpansen dann nicht weiter?

    Das war die Antwort:

    Quote

    Die Frage, warum Schimpansen sich nicht zu Menschen weiterentwickeln, wenn die Evolutionstheorie stimmt, beruht auf einem Missverständnis darüber, wie Evolution funktioniert.


    Hier sind die Hauptgründe:

    • Keine lineare Entwicklung: Die Evolution ist keine Leiter, auf der sich eine Art nach der anderen zur „höheren“ Art (wie dem Menschen) entwickelt. Sie gleicht eher einem verzweigten Busch. Menschen und Schimpansen haben sich vor etwa 6 bis 8 Millionen Jahren von einem gemeinsamen Vorfahren getrennt. Beide Linien haben sich seither in unterschiedliche Richtungen entwickelt und an ihre jeweilige Umgebung angepasst.
    • Schimpansen sind gut angepasst: Schimpansen haben sich nicht „nicht weiterentwickelt“. Ihre Evolution hat dazu geführt, dass sie perfekt an das Leben im Wald angepasst sind. Eine Weiterentwicklung zum Menschen wäre in ihrer Umgebung kein evolutionärer Vorteil.
    • Unterschiedliche Anpassungsdrücke: Die Vorfahren des Menschen entwickelten sich in einer Umgebung, die den aufrechten Gang und den Einsatz von Werkzeugen begünstigte. Die Vorfahren der Schimpansen entwickelten sich in einer Umgebung, in der Klettern und Anpassung an den Dschungel wichtiger waren.
    • Schimpansen sind also keine „unfertigen“ Menschen, sondern spezialisierte Menschenaffen, die genauso erfolgreich in ihrer Nische leben wie wir in unserer.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Schimpansen sich sehr wohl weiterentwickeln, aber eben zu besser angepassten Schimpansen, nicht zu Menschen.

    Naja, ist schon ein bisschen logisch, aber so ganz befriedigt mich die Antwort nicht.

  • Das Problem ist, dass die "Evolutionstheorie" mehrere verschiedene Ansätze verfolgt:
    Die Einen behaupten, der Mensch würde vom Affen abstammen (wofür es überhaupt keinerlei biologische Ansatzpunkte gibt, außer dass beide zu den Primaten gehören).

    Wieder Andere behaupten, der Mensch sei aus dem Meer gekommen (also offenbar eher mit den Fischen verwandt, was bei "nüchterner Betrachtung" noch schwachsinniger klingt, da der Mensch bekanntlich zu den Säugetieren zählt und Fische halt... naja, Fische sind).
    Das einzig schlüssige an der Theorie ist, dass zum Leben (allgemein) halt auch Wasser nötig ist.

    Die dritte Gruppe (zu der auch ich mich zähle) wiederum geht davon aus, dass sich der Mensch parallel und völlig unabhängig von den Tieren entwickelt hat.
    Der erste nachweisbare Ursprung des Menschen liegt in Afrika und von dort aus soll er sich später verbreitet haben, was ich durchaus für möglich halte.
    Die Neandertaler scheinen eine eher lokale Erscheinung gewesen zu sein, die überwiegend bei mir in der Nähe (ca. 60 km entfernt) und ansonsten auch teils in Asien und Osteuropa gelebt haben sollen und als eigenständige Menschenart parallel entwickelt haben.

    Insgesamt, wenn man sich nicht so sehr auf die historischen Berichte verlassen möchte (die sich halt teils widersprechen). bleiben der Wissenschaft ja nur Knochenfunde und ähnliche "Belege" für die Existenz früherer Menschen. Und dabei wird die Zeitspanne für die Entstehung des Menschen halt sehr weiträumig gespannt.

    Wie so oft in der "Wissenschaft" bin ich der Meinung, dass der Status Quo ist "Wir wissen nur, dass wir eigentlich nichts wissen!" (frei nach einem bekannten Zitat). ;) Auch wenn wir schon relativ weit gekommen sind (z.B. in der DNA-Forschung).

  • Eigentlich müssten die Schimpansen sich evolutionsbedingt weiterentwickeln. Es hat ja keiner gesagt, dass sie sich zu Menschen weiterentwickeln sollen.

    In Afrika wird ihr natürlicher Lebensraum immer mehr eingeschränkt. Sie müssten sich weiterentwickeln um sich gegen uns zu behaupten.

    So wie in der Planet der Affen-Filmreihe.

    Planet der Affen: Prevolution (2011)

    Planet der Affen: Revolution (2014)

    Planet der Affen: Survival (2017)

  • Vor ca. 25 Jahren habe ich mal gehört, dass Schimpansen krank werden, wenn sie gekochte Nahrung erhalten. Bei einem Besuch im Zoo habe ich mir mal die Fütterung angeschaut, die bestand nur aus rohen, unverarbeiteten Lebensmitteln.


    Google meint, dass sie nicht krank werden, wenn sie gekochte Lebensmittel essen:

    Quote

    Nein, Schimpansen werden im Allgemeinen nicht krank, wenn sie gekochte Nahrung erhalten. Im Gegenteil, Studien haben gezeigt, dass Schimpansen eine klare Präferenz für gekochte Nahrung haben.

    Hier sind die wichtigsten Erkenntnisse aus Studien:

    Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Zufuhr von gekochter Nahrung (wie Süßkartoffeln) zu gesundheitlichen Problemen führt. In der freien Natur sind Schimpansen zwar Allesfresser, die sich hauptsächlich von rohen Früchten ernähren, aber ihr Verdauungssystem ist anpassungsfähig.

    https://www.focus.de/wissen/me…0lieber%20drei%20gekochte

  • Zweifellos sind Schimpansen sehr intelligente Wesen und von der Art recht dicht am Menschen dran.
    Sie zeigen ja auch sonst in Menschennähe nach einiger Zeit sehr menschenähnliche Züge und ahmen den Menschen nach. :)

    Wenn sie speziell trainiert werden (wie einige berühmte Film-Affen), haben sie ja echt verblüffende Fähigkeiten (Cheetah, Judy, Charly usw.).
    Mit Training sind sie teils ja sogar in der Lage, Geräte/Maschinen zu bedienen wie ein Mensch. Selbst wenn ihnen das tiefere Verständnis dafür fehlt. Also "dumm" sind diese Tiere ganz und gar nicht, trotzdem bleiben es Tiere und sie werden nicht zu Menschen.
    Auch Hunde sind in der Lage, in bestimmten Punkten den Menschen nachzuahmen und deswegen trotzdem kein Mensch.

  • In der modernen Planet der Affen- Trilogie (Prevolution, Evolution, Survival) ziehen sich die Schimpansen in die Wälder nahe San Francisco zurück.

    Da ihre Intelligenz durch das Virus ALZ-113 gesteigert wurde, ist ihre Ernährung eine Mischung aus natürlichem Sammeln und organisierter Jagd.


    Quote

    Ernährung der Affen in den Wäldern

    Die Affen nutzen ihre gesteigerten kognitiven Fähigkeiten, um effizientere Nahrungsquellen zu erschließen:

    • Organisierte Jagd: In Revolution sieht man die Affen zu Beginn bei einer koordinierten Jagd auf Hirsche (Wapitis). Sie nutzen Speere und Reitpferde, um größere Beutetiere zu erlegen. Das Fleisch wird anschließend in ihrem Lager über offenem Feuer zubereitet (z.B. am Spieß gebraten).
    • Pflanzliche Nahrung: Wie ihre wilden Vorfahren fressen sie Früchte, Beeren, Nüsse und Blätter, die in den kalifornischen Wäldern vorkommen.
    • Fischen: Es gibt Hinweise darauf, dass sie auch Fischfang betreiben, um ihre Proteinzufuhr zu ergänzen.
    • Sammeln von Vorräten: In der Übergangsphase (beschrieben in Begleitbüchern wie Firestorm) plündern sie gelegentlich auch verlassene menschliche Siedlungen oder finden gelagerte Lebensmittel, sind aber vorsichtig gegenüber menschlichen Fallen.

    Entwicklung der Ernährungsgewohnheiten

    Während Schimpansen in der Natur nur zu einem sehr kleinen Teil (weniger als 2 %) Fleisch fressen, wird die Jagd in der Filmreihe zu einem zentralen kulturellen und sozialen Element ihrer neuen Gesellschaft. Sie nutzen Werkzeuge und Taktiken, die weit über das Verhalten normaler Primaten hinausgehen

    Die Affen in der Planet der Affen-Filmreihe (2011-2017) haben tatsächlich gekocht, insbesondere nachdem sie ihre Zivilisation in den Wäldern gefestigt haben. Ich denke, das mussten sie, da in diesen Breitengraden über das Jahr hinweg etwas wenig Nahrung für Schimpansen vorhanden ist. Früchte gibt es in den Muir Woods bestimmt nicht viele.

    Quote
    • Beherrschung des Feuers: Bereits zu Beginn von Planet der Affen: Revolution wird deutlich, dass die Affen gelernt haben, Feuer zu kontrollieren und gezielt einzusetzen. Das Feuer dient ihnen nicht nur als Licht- und Wärmequelle, sondern ist zentraler Bestandteil ihres sozialen Lebens im Dorf in den Muir Woods.
    • Zubereitung von Fleisch: In Revolution sieht man nach der großen Hirschjagd am Anfang des Films, wie die Affen Fleischstücke auf Holzspieße stecken und über offenen Lagerfeuern rösten. Dies ist ein klares Zeichen ihrer fortgeschrittenen Entwicklung, da das Kochen von Nahrung im Vergleich zum Verzehr von rohem Fleisch eine höhere kognitive Planung erfordert.
    • Kulturelle Bedeutung: Das gemeinsame Essen am Feuer wird als ein verbindendes Element ihrer neuen Gesellschaft dargestellt, das sie von "normalen" Wildtieren abhebt und sie den Menschen ähnlicher macht.
    • Weiterentwicklung: In Survival und später im Nachfolger New Kingdom sieht man die Affen weiterhin Feuer nutzen (z.B. in kleinen Kochstellen oder Fackeln), was zeigt, dass diese Technik fest in ihrer Kultur verankert geblieben ist.

    Interessanterweise gibt es in der Realität Studien mit Schimpansen (wie dem bekannten Bonobo Kanzi), die zeigen, dass Primaten durchaus verstehen, dass gekochtes Essen besser schmeckt und sogar lernen können, einfache Feuer zu entfachen, um z.B. Marshmallows zu rösten. Die Filme greifen diese wissenschaftlichen Beobachtungen auf und führen sie ins Extreme

    "Die Affen verstehen, dass gekochtes Essen besser schmeckt." Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde, das rohe Essen schmeckt sehr gut.

    Wenn man einmal wieder etwas Gekochtes gegessen hat, dann sinkt das Genuss-Niveau , was die rohen Lebensmittel anbelangt.

    Von daher können die Affen da leicht in eine Falle tappen.


    Den vierten Teil der Affen -Filme (New Kingdom) habe ich noch nicht gesehen. Er spielt Jahrzehnte später. In dieser Welt sind Affen die dominante Spezies und leben in Harmonie mit den Menschen, die in den Schatten gedrängt wurden.

  • Ja gut, jetzt sind wir natürlich endgültig im Reich der Fantasie und SF angekommen. :D
    Da in diesen Filmen die Affen ja sogar sprechen können, ist das zwar mal ganz unterhaltsam, hat aber (zum Glück?) wenig mit der Realität zu tun.

    Um wieder zurück auf unseren Planeten und die Realität zu kehren, habe ich hier mal ein nettes Video u.a. zum Thema "Intelligenz der Schimpansen" gefunden:


    https://www.youtube.com/watch?v=1VZGAhUwhPo


    Richtig spannend wird das ab etwa 14:40, als in einem Gehege der Auffangstation diverse Experimente über die Intelligenz gemacht werden und die Tiere erstaunlich darauf reagieren:

    https://youtu.be/1VZGAhUwhPo?si=ISVHZijoYxAWDkEt&t=848

  • Durch Zufall bin ich heute auf ein altes Buch gestoßen. Richard Wrangham - Feuer fangen - Wie uns das Kochen zum Menschen machte.

    Da zieht er ganz schön über die Rohköstler her, auch über die Instinctos. Wrangham ist Harvard Professor und hat sich immerhin auch mit der Gießener-Rohkoststudie auseinandergesetzt.

    Für ihn sind wir Menschen die kochenden Affen. Wir seien dafür bestimmt.

    In der Gießener Rohkoststudie soll stehen, dass von den Frauen die sich ausschließlich von Rohkost ernährten, 50 % nicht mehr menstruierten.

    Also 50 Prozent war quasi zeugungsunfähig.



    Ich weiß nicht ob das stimmt. Vielleicht ja.

    Ich esse auch zu 100% roh und fühle mich eigentlich fit bei der Arbeit.

    Die Geburtenrate in Deutschland ist 2024 mit 1,35 Kindern pro Frau auf ein niedriges Niveau wie zuletzt vor über 30 Jahren gefallen.

    Von den in Deutschland lebenden Frauen, essen bestimmt über 99 % gekocht und trotzdem ist die Geburtenrate so niedrig.

  • Sind Frauen, die keine (oder keine merkliche? Menstruation haben, zeugungsunfähig?

    Ich beziehe mich auch Norbis Satz:

    "In der Gießener Rohkoststudie soll stehen, dass von den Frauen die sich ausschließlich von Rohkost ernährten, 50 % nicht mehr menstruierten. Also 50 Prozent war quasi zeugungsunfähig."

  • Interessant, das Thema klang gestern auch kurz in unserem Meeting an. :)

    Da wir nur zu Dritt waren, wäre das (und auch das eigentlich geplante) evtl. auch ein offizielles Thema für ein künftiges Meeting. Ich nehme das vllt. mal in die Liste auf.

  • Ich möchte mich mal kurz auf die erste Frage ganz am Anfang mit meinem Senf melden!


    MEINE Wahrheit ist folgende:


    Wir Menschen als Spezies weisen viele Körperliche Merkmale vor, die für mich deutlich darauf hinweisen, dass wir Frugivore sind.

    Wir verstoffwechseln als Energie Bringer am besten Fruchtzucker/Einfachzucker, können Farben und somit Reifegrade von Früchten bestimmen, haben Hände zum pflücken (klettern, etc..), haben KEINE Reißzähne, sondern eben Zähne zum zermahlen was auch unser Kiefer anatomisch hevorgibt, usw.. da gibt's noch einige Merkmale.


    Wir Menschen können sicher überleben und uns anpassen, weil unser Körper grundsätzlich ein absolutes Wunder ist was dieses Thema Anpassung angeht, ALLERDINGS denke und verspüre ich, dass wir einst für diese Welt designt wurden als Frugivore/Pflanzen Esser die von Früchten und Blattgrün sich genährt haben.


    Ich und du waren damals nicht dabei..Das was erzählt wird und in Büchern steht möchte ich nicht immer unbedingt glauben schenken - ich bin da aber auch vielleicht ein wenig speziell was sowas angeht.


    Ich kann nur für mich sprechen und habe durch tiefe Verbundenheit zu Mutter Natur und dieses wirklich krasse Urvertrauen auf spiritueller Ebene im letzten Jahr auf meinem Jakobsweg gespürt, dass ICH und MEINE Herkunft definitiv pflanzlich unterwegs war.


    Das schöne ist ja, dass jeder seine eigene Wahrheit hat.. davon lebt das Forum! :D


    Schönes Wochenende! <3

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