Rohkost im Urlaub

  • Wie macht ihr denn das im Urlaub?

    Ich war im August in der Toskana und habe mir aus meinem Garten ziemlich viel mitgenommen. Da ist zwar auch ein gewisser Anteil kaputt gegangen, aber ich habe mich die ganze Zeit von dem mitgenommenen Sachen versorgen können. Das war natürlich eine ganz schöne schlepperei.
    Das ganze Obst und Gemüse, dann noch 2 kg getrocknete Feigen, dann noch so ungefähr 3 kg Nüsse und Samen.
    Mein Neffe fragte mich in Florenz , wieso ich denn nicht so esse wie sie, das wäre doch viel praktischer. Da ist mir die deutsche Meditation eingefallen, die ich in einer Therapiegruppe vor 30 Jahren mal machen sollte. Da muss man den ganzen Tag mit einem Rucksack voller Steine und einem Wollpulli der kratzt herumlaufen.

    ....Naja, ganz so schlimm war es nicht: die ganze Verpflegung zu transportieren hat mir nichts ausgemacht.

    In Italien gibt es scheinbar nicht viele Bioläden. Ich habe keinen einzigen brauchbaren gefunden.
    In Luca gab es so einen konventionellen Obst und Gemüse-Laden. Da habe ich mir so ganz kleine Heidelbeeren gekauft. Die waren ein Traum.


    Dann war ich noch in den Vogesen zum Wandern und da habe ich wieder alles mitgeschleppt.
    Ganz oben an den Bergkuppen wuchsen herrliche kleine Brombeeren.


    Die alternative wäre wohl in den Urlaub zu fahren und dann einfach mal hier und da konventionelles Obst und Gemüse zu kaufen. Aber ich brauche abends irgendwelche Nüsse oder Samen sonst fühle ich mich nicht befriedigt. Und das würde ich auf keinen Fall in einem Supermarkt oder auch nicht im Biomarkt kaufen.


    In Florenz ist mir noch was unangenehmes passiert: ich habe Buchweizen in einer Schale eingeweicht und beim Abgießen war ich unvorsichtig und ein Teil davon ist in den Abguss gelangt und dann war er verstopft.

    Ohjee! Das wird mir nicht nochmals passieren.


    In Florenz war es die ganze Woche 39 Grad und trotzdem haben die Tomaten, Pflaumen und sogar der Salat den ich mitgenommen habe überlebt.

  • Bei mir isses im Urlaub auch eine Mischung aus selber Mitnehmen und Einkaufen/Sammeln. Sehe da nie ein Problem. Gut . . . in Island oder Norwegen war ich noch nie, in den nordischen Ländern isses sicher schwieriger und teurer . . . außer man steht auf Fisch und Fleisch.

  • Ich nehme mir meist eine Zusammenstellung aus verschiedener Makronährstoffen mit.

    Z.B.

    Eiweiß/Fett: Pistazien, Erdnüsse

    Kohlenhydrate: getrocknete Feigen

    Außerdem etwas Salziges wie Spagettialgen

    Auf frische Obst/Gemüse hatte ich bisher aus der Urlaubsregion gehofft (und eher von dort einiges mit nach Hause als Proviant gekauft - auch frische Feigen im September zum Beispiel), wobei ich die letzten Jahre ausschließlich im Inland war.

    Wenn ich länger weg war, durchaus auch ein Honigglas (das ich meist dann eh nicht brauchte), Rohkost-Protein, ich glaube vor Jahren sogar getrocknetes Bison/Wisentfleisch (ähnlich Rind, aber mehr Vitamin B12 u.ä).

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