Ist Karotten-Smoothie genauso gesund wie Karottensaft?

  • Hi,


    wenn ich mal ein paar "Heiltage" machen will ... man hört ja heilende Wunder über Karottensaft. Da ich aber in meiner kleinen Küche keinen Platz mehr für einen Entsafter habe, meine Frage, ob ein Karotten-Smoothie (mit allem) nicht genauso gesund ist (habe einen Vitamix).


    Lieben Dank und schöne Grüße


    Sabine

  • Hallo Sabine,


    ich frage jetzt mal umgekehrt: Warum sollte ein entsprechender Smoothie "weniger gesund" sein?

    Ich wage aus der Hüfte geschossen sogar mal zu behaupten, dass er im Zweifelsfall sogar noch "besser" ist als reiner Saft. Denn beim Smoothie wird im Gegensatz zum Saft meistens die ganze Frucht (oder zumindest annähernd komplett) verarbeitet.


    Also vergleichbar zum Beispiel zum Zitronen- oder Orangensaft (wo ja wirklich nur der reine Saft ausgepresst und der Rest "entsorgt" wird) werden bei "echten" Smoothies meistens auch noch die Schalen mit verarbeitet. Ergo auch mehr "Vitamine", denn die sitzen meistens direkt UNTER der Schale. Das ist bei Möhren auch nicht viel anders.

    Unter anderem beispielsweise auch ein Grund, warum viele Profi-Köche Schlangengurken überhaupt nicht schälen, sondern nur waschen und schneiden.

    Lieben Gruß

    Jörg


    Sollte tatsächlich mal ein Veganer zu Besuch kommen, mähe ich vorher den Rasen, damit er was zu essen hat. ;)

  • Vielen Dank für deine Antwort. Das habe ich mir schon gedacht ... ich erinnerte mich nur an Norman Walker ... oder war es Ehret ... der sich mit reinem Karottensaft geheilt hatte .... :)

  • Auf jeden Fall ist es ja gut für die Augen. Ich habe jedenfalls noch kein Kaninchen mit Brille gesehen... :D

    Lieben Gruß

    Jörg


    Sollte tatsächlich mal ein Veganer zu Besuch kommen, mähe ich vorher den Rasen, damit er was zu essen hat. ;)

  • Vielen Dank für deine Antwort. Das habe ich mir schon gedacht ... ich erinnerte mich nur an Norman Walker ... oder war es Ehret ... der sich mit reinem Karottensaft geheilt hatte .... :)

    Jedenfalls ist das relativ zuckerhaltig. Was hast du denn vor, du kennst dich offenbar schon ganz gut aus, wenn du Walker und Ehret kennst. :vogel:

  • Ui, das ist sogar ziemlich viel! =O Habe gerade mal geschaut und demnach werden bei Möhren sage und schreibe 4,7 Gramm auf 100 Gramm angegeben. Das finde ich in Relation (auch zu vielen anderen Gemüsen) schon ganz schön heftig.


    Erbsen enthalten aber glaube ich auch recht viel davon, wenn ich das richtig in Erinnerung habe....

    Lieben Gruß

    Jörg


    Sollte tatsächlich mal ein Veganer zu Besuch kommen, mähe ich vorher den Rasen, damit er was zu essen hat. ;)

  • Wobei Erbsen dafür aber mehr Protein haben und eher selten in Smoothies oder als Entsaftermaterial landen :D


    Jaja, also das mit den Karotten ist auch Pferdebesitzern (ich hab keines) bekannt, die mögen es für die Gesundheit ihrer Pferde meist nicht, wenn Karotten gefüttert werden ..

  • Iiiih nee, also trinken möchte ich Erbsen auch nicht gerade. :D


    Jaja, also das mit den Karotten ist auch Pferdebesitzern (ich hab keines) bekannt, die mögen es für die Gesundheit ihrer Pferde meist nicht, wenn Karotten gefüttert werden ..

    Das wiederum hat allerdings andere Gründe: Karotten/Möhren sind oft stark nitrathaltig und mit chemischen Pflanzenschutzmitteln kontaminiert, was bei etlichen Pferden zu Problemen führen kann (aber nicht muss). Deshalb wird dabei eher auf Bio oder gar eigenen Anbau gesetzt und das führt i.d.R. zu keinen Problemen.


    Zucker spielt da hingegen nur eine sehr untergeordnete Rolle, diese Menge ist für einen Pferdeorganismus wieder vergleichsweise gering und das steckt ein gesundes Pferd normalerweise ganz locker weg (auch wenn der Verdauungstrakt recht anfällig für andere Stoffe ist).

    Da bekommen sie teils ganz andere Dinge zu fressen (u.a. auch Äpfel). All das ist ja auch eher als "Leckerlie zwischendurch" gedacht und kein "Hauptfutter" für Pferde. Das besteht immer noch überwiegend aus Gras/Heu, Getreide und halt zusätzlich gegebenem Kraftfutter (je nach geforderter Leistung usw.).

    Lieben Gruß

    Jörg


    Sollte tatsächlich mal ein Veganer zu Besuch kommen, mähe ich vorher den Rasen, damit er was zu essen hat. ;)

  • Ja gut, dann wollen die Pferdehalter bei uns generell nicht, dass man die Pferde füttert außer mit Gras, zu dem diese mit ihren Köpfen durch den Zaun nicht hingelangen.

    Soweit ich verstanden hatte auch keine Äpfel, genau ..

  • Ja, das "generell nicht" kann ich mir da eher vorstellen, das macht auch Sinn.

    Ich halte auch grundsätzlich nichts davon fremde Tiere ungefragt zu füttern und mache das selbst bei Hunden nicht.

    Es kann immer (unbekannte) Unverträglichkeiten geben oder einfach nur eine Gewichtskontrolle durch den Halter. Aber auch "pädagogische Gründe" können eine Rolle dabei spielen ("mein Tier soll nicht von jedem Fremden etwas annehmen").


    Bei Weidetieren wie Pferden, Ziegen usw. beschränkt sich das bei mir auch auf "Gras in Zaunnähe". Das würden sie eh selber fressen, wenn sie dran kämen.

    Auch in Tierparks finde ich gut, dass Besucher nicht einfach "irgendwas" füttern dürfen, sondern nur das gekaufte Spezialfutter. Selbst das ist mir persönlich schon zu viel, weil es halt "unkontrolliert" (von der Menge her) geschieht und dadurch auch nicht unbedingt gesund ist. Es sei denn, man baut auf diese Art der "Futterbezahlung" und füttert als Zoo nicht mehr so viel zu (bei den "Streichelwiesen-Tieren"). .

    Lieben Gruß

    Jörg


    Sollte tatsächlich mal ein Veganer zu Besuch kommen, mähe ich vorher den Rasen, damit er was zu essen hat. ;)

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