​Was kann man (statt Zucker) zum Süßen nehmen?

  • Oh, da kam jetzt inzwischen sehr viel Neues an Beiträgen hinzu, mal sortieren: :)


    Tee: Das klingt neu für mich, was meinst du wie sich brauner Kandis anders als weißer Streuzucker verhält? Oder meinst du das der brauner Kandis nach Melasse schmeckt?


    Zum Beispiel, unter anderem, ja. Mehr aber noch der Effekt, dass Kandis insgesamt "karamelliger" schmeckt, gerade im Tee seine Süße anders (und langsamer) entfaltet als weißer Feinzucker und dann noch eine ganz besondere Eigenschaft gegenüber dem Streuzucker hat: Es kann gerade den kräftigen Teesorten auch die Bitterkeit nehmen und gleichzeitig deren Aroma besser unterstreichen.

    Das ist einer der Gründe, warum gerade Teekenner (ich bin keiner) eher braunen Kandis bevorzugen.

    Persönlich bin ich da eher "Banause", ich habe sogar (für mich) schon mal ne Süßstoff-Pille da rein geworfen..... :D *schäm*



    Anders gesagt: Wenn jemand Salz (Na-Cl statt Na-Aminosäure) in eigentlich süße Zubereitungen

    und umgekehrt Zucker in pikante Zubereitungen gibt,

    simuliert dies Reife.

    Genau, das ist der besagte Grund für diese Art der "Geschmacksverstärkung". Wobei man ja möglichst auf den Einsatz von Salz verzichten sollte, da unsere Lebensmittel und alles Mögliche ohnehin schon Unmengen davon enthalten. Ich bin da meistens eher für Alternativen, ebenso wie man halt für Süßspeisen nicht unbedingt Zucker verwenden muss.




    Glutamat ist ja bekannt als Zugabe für pikante Speisen,

    Oh, DAS Zeug habe ich ja immer gehasst (auch wenn es ja unser Körper Körper ebenfalls in freier Form produziert).

    Anfang der 80er Jahre hatte ich mit einer Großküche zu tun, die das gerne verwendet hatte (wie so viele Küchen) und ich halte überhaupt nichts davon.

    Damit wurde auch so manches "kaschiert", was etwas misslungen war.....

    Bah nee, ist nicht mein Ding. Auch Fertiggerichte enthalten bekanntlich meist viel zu viel von diesem Zeug.


    wobei ich eher Fan von Süßholz bin.

    Oh ja, das ist klasse! :) Mochte ich als Kind auch immer sehr und hatte ich jetzt gar nicht mehr so auf dem Schirm. Süßholz ist echt geil. Damit meine ich jetzt nicht das (grade bei Kindern beliebte) Produkt "Lakritz", sondern schon die echten Stängel.

    Für Speisen dürfte da allerdings die Süßkraft nicht sonderlich hoch sein, so intensiv ist ja die Pflanze nicht und vermutlich benötigt man dann immense Mengen davon. Habs aber nie probiert.

    Lieben Gruß

    Jörg


    Sollte tatsächlich mal ein Veganer zu Besuch kommen, mähe ich vorher den Rasen, damit er was zu essen hat. ;)

  • Keine mir bekannten Unverträglichkeiten, einfach nur der Grund, dass Zucker recht ungesund sein soll. Aber, Verzeihung, ich bin mir offenbar noch nicht über den Unterschied in diesem Zusammenhang von "Zubereitungen", "Anwendungen", Mahlzeiten klar.

    Also bei mir ist es ganz konkret so: Wenn ich etwas esse, wo "normaler raffinierter Zucker" darin ist, bekomme ich Juckreiz und offene Stellen mindestens am Kopf wenn nicht - je nach Menge - auch an anderen Stellen.

    Das alleine ist bei mir schon Grund genug, zugesetzten "normalen raffinierten Zucker" von Grund auf zu meiden.

    Abgesehen von anderen Auswirkungen.

    Aber kann man Haferflocken nicht selber flocken ohne zu großem Aufwand, so dass sie dann doch zur Rohkost gehören müssten? Das wäre wohl sowieso besser, allein schon wegen der wohl wesentlich besseren Qualität, vor allem im Vergleich wohl zu den nicht so guten beim Dicounter angebotenen, die vielleicht sogar mindere Qualität sind, oder? Die man also gar nicht essen sollte.

    Ja klar kannst du das. Mir persönlich wäre das Flocken zu aufwändig und trocken wären sie immer noch. Daher weiche ich sie lieber ein und lasse sie anfermentieren.

    Hier zeige ich, wie ich das mache:


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    Ganz schön kompliziert das alles. Und einfach mal schnell und einfach Speisen / Essen zuzubereiten, wie man auf einigen Seiten, in einigen Videos sieht (z.B. denen von Markus Rothkranz), scheint ohne unfaßbar aufwändig scheinende Vorbereitung, Aneignung von wissen auch nicht zu gehen. Allein sich die Lebensmittel (von denen ich mitunter nie zuvor gehört habe) zu beschaffen scheint recht aufwändig.

    Ja, man kann es sich schon sehr aufwändig machen.

    Und je nach Quelle ist es besser zu überlegen, welcher (kapitalistischer) kommerzieller Hintergrund noch dahinter stehen könnte.

    Nur für den Fall, dass es möglicherweise nicht wirklich immer erforderlich ist, einfach abwägen und nicht alles 1:1 glauben.

    Zu solchen Themen können wir uns gerne hier im Forum austauschen.

    Nie gehört davon. Allgemein gemeint oder haben die etwas mit süßen zu tun? Warum sind die phänomenal?

    Yaconknollen: Sie sind präbiotisch, schmecken süß und verschärfen doch nicht die Zuckerthematik.

    Inzwischen gibt es hier auch viele kommerzielle Produkte, jedoch ist die Knolle an sich auch sehr gut und inzwischen über verschiedene Quellen wie Rohkostversender und Biobauern (bzw. darauf spezialisierte Bauern) erhältlich. Sie kann sogar selbst im Garten angepflanzt werden.


    LG

    Angelika

  • Zum Beispiel, unter anderem, ja. Mehr aber noch der Effekt, dass Kandis insgesamt "karamelliger" schmeckt, gerade im Tee seine Süße anders (und langsamer) entfaltet als weißer Feinzucker und dann noch eine ganz besondere Eigenschaft gegenüber dem Streuzucker hat: Es kann gerade den kräftigen Teesorten auch die Bitterkeit nehmen und gleichzeitig deren Aroma besser unterstreichen.

    Das ist einer der Gründe, warum gerade Teekenner (ich bin keiner) eher braunen Kandis bevorzugen.

    Persönlich bin ich da eher "Banause", ich habe sogar (für mich) schon mal ne Süßstoff-Pille da rein geworfen..... :D *schäm*

    Hm, ich bin Tee von früher eher ungezuckert gewohnt. Aber ich denke, den "karamelligen" Geschmack hat man auch mit Vollrohrzucker, den würde ich da stark bevorzugen (mir wäre es jedenfalls zu süß wenn ein Pflanzenaufguss auch noch Zucker reinbekäme, und im Nachgang würde es mich krass jucken). Am Anfang der Rohkost-Umstellungszeit hatte ich eine Vollrohrzucker-Quelle, die war so "voll", dass sie gar alkoholisch roch, also ich glaube da war mehr Pflanzenmaterial noch drin. Jedenfalls hatte meine Familie die Zubereitungen damit auch sehr gemocht. Noch heute bereite ich dafür die Marmeladen (Konfitüren) aus Obstüberschüssen (wenn ich nicht Dörre oder Fruchtleder o.ä. daraus mache) damit.

  • Quote

    Also bei mir ist es ganz konkret so: Wenn ich etwas esse, wo "normaler raffinierter Zucker" darin ist, bekomme ich Juckreiz und offene Stellen mindestens am Kopf wenn nicht - je nach Menge - auch an anderen Stellen.

    Das klingt ja furchtbar, unvorstellbar. Da bleiben dann ja ohnehin wohl nur recht wenig Lebensmittel übrig, die man zu sich nehmen kann.


    Quote

    Ja klar kannst du das. Mir persönlich wäre das Flocken zu aufwändig

    Der Aufwand, den ich (noch) nicht kenne, machte mir dann aber auch Bedenken. Ich dachte, es gibt vielleicht "bezahlbare" Geräte, die das vielleicht automatisch machten. Welche zum Kurbeln sah ich schon, aber bei den Mengen Flocken, die ich (bis jetzt) esse, wäre der Aufwand dann wohl nicht vertretbar vielleicht.


    Vielen Dank für den Link. Das, was da eingeweicht wird (was also "anfermentieren" heißt, was bedeutet das bzw. was ist anders als fermentieren?), ist normaler Hafer, wohl aus einem Naturkostladen oder so. Den Hafer kann man bestimmt auch ohne andere Lebensmittel / Zutaten, also alleine einweichen, dass er schmackhaft / essbar wird?


    Quote

    Nur für den Fall, dass es möglicherweise nicht wirklich immer erforderlich ist, einfach abwägen und nicht alles 1:1 glauben.

    Das drückt nicht aus, wie es sich mir darstellt: ich weiß (so gut wie) gar nicht, was ich glauben sollte. Die Unmengen an Studien / Untersuchungen / wissenschaftlichen Betrachtungen (von Experten, Nicht-Experten, Personen, die sich mit Ernährung / Themen in diesem Zusammenhang befassen etc.), die unfaßbare Menge an Meinungen Arten der Ernährung sind für mich gar nicht, wohl nicht annähernd einordenbar. Ich weiß also - anders / einfacher ausgedrückt - gar nicht / (nahezu) null, was ich glauben kann, was nicht bzw. was richtig (für wen vielleicht auch immer) oder falsch wäre oder sonst irgendwie wäre. Ich gehe aber einfach von bestimmten Gegebenheite aus, etwa, dass Salz, Zucker, Industrieprodukte unbedingt nicht nicht verzehrt werden sollte bzw. bei ersteren zwei mindestens in geringen Mengen, aber wohl eher gar nicht, aber auch das weiß ich schon nicht.


    Quote

    Zu solchen Themen können wir uns gerne hier im Forum austauschen.

    Das freut mich natürlich, dankesehr.


    Quote

    Yaconknollen: Sie sind präbiotisch, schmecken süß und verschärfen doch nicht die Zuckerthematik.


    Inzwischen gibt es hier auch viele kommerzielle Produkte, jedoch ist die Knolle an sich auch sehr gut und inzwischen über verschiedene Quellen wie Rohkostversender und Biobauern (bzw. darauf spezialisierte Bauern) erhältlich. Sie kann sogar selbst im Garten angepflanzt werden.


    Also offenbar auch zum Süßen geeignet. Auch scheint es so zu sein übrigens, dass der Bezug dieser Lebensmittel schon recht aufwändig ist, jedenfalls solange, bis man vielleicht weiß, wo / wie man all diese verschiedenen Produkte, die es offenbar nicht von einer einzigen Quelle gibt, betellen kann und ausprobiert / probiert hat und die für den eigenen Geschmack passenden Varianten gefunden hat.

  • Wegen Erzählungen wie dieser:


    https://utopia.de/ratgeber/zuckerersatz/#honig

    https://www.merkur.de/leben/ge…ve-suess-zr-90486853.html


    Gibt aber auch andere (möglicherweise weil - verständlicherweise - auch ein anderes Interesse vorhanden sein dürfte):


    https://www.bienenundnatur.de/…/tee-mit-honig-suessen-2/

    https://www.honigprinz.de/honigwissen/zucker-im-honig/


    Aber man kann wohl davon ausgehen, dass Zucker im allgemeinen - unabhängig von der Darreichungsform bzw. mit welchen Lebensmitteln, in denen er natürlicherweise enthalten ist (vielleicht von Obst abgesehen und noch ein paar anderen vielleicht) bzw. nach einer gewissen Verarbeitung, etwa zur Trennung von dem Lebensmttel, aufgenommen wird - nicht gesund bzw. ungesund ist.

  • Ich denke, man muss da halt grundsätzlich die verschiedenen Arten des Zuckers unterscheiden, also Saccharose, Fruktose und Glukose. Und danach "gesund" oder "weniger gesund" unterscheiden. Und ebenfalls die Art der Verwendung.

    Alle drei Zuckerarten besitzen ja unterschiedliche Eigenschaften. Wobei Saccharose das ist, was wir üblicherweise als "Haushaltszucker" bzw. "raffinierten Zucker" kennen und was den schädlichsten Anteil darstellt.

    Lieben Gruß

    Jörg


    Sollte tatsächlich mal ein Veganer zu Besuch kommen, mähe ich vorher den Rasen, damit er was zu essen hat. ;)

  • Aber es klingt für mich so, als wäre alles gleich oder ähnlich schädlich. Etwa bei Saccharose, Fruktose und Glukose. Oder überesehe ich da etwas? In wie fern ist eines weniger als das andere?

  • Aber es klingt für mich so, als wäre alles gleich oder ähnlich schädlich. Etwa bei Saccharose, Fruktose und Glukose. Oder überesehe ich da etwas? In wie fern ist eines weniger als das andere?

    Ja da sind Welten dazwischen.

    "Gebaut und gemacht" sind wir für Glukose/=Traubenzucker und Stärke (Traubenzuckerketten).

    Alles andere hat diverse ungünstige Facetten (verbrauchen Enzyme, die Leber leidet), aber es kommt auch auf die Menge an.

    Fruktose/Fruchtzucker ist hier zu nennen.

    Saccharose ist eine Mischung (= Fruktose+Glukose), enthält also beides.


    Honig der lange flüssig bleibt, enthält einen hohen Anteil von Fruktose. Extrem manche flüssigen Pflanzlichen Sirupe (die gibt es soweit ich bisher gesehen habe aus mehrern Gründen hochgradig/nur aus Fruktose).

    Honig der schnell kristallisiert, enthält eher oder mehr Traubenzucker (= vorzuziehen).


    Zu diesem Thema habe ich einiges in meinem Buch erklärt, gezeigt und sogar eine Analyse integriert.


    Sorbit ist Doppel-Fruktose, kommt in einigen Früchten auch viel vor.


    In geringen Mengen und bestmöglich wenigstens 1:1 Traubenzucker zu Fruchtzucker ist meist okay.

    "Böse" sind für mich raffinierte Zucker. Richtige Vollrohrzucker gingen, aber sie haben in der Rohkost meist keine wirklich (sinnvolle) Anwendung.

  • Tja, irgendwie recht kompliziert für mich, kann man es vielleicht so sagen, wenn schon Zucker, dann am besten in Form von Glukose? Als (richtig) gesund scheint Zucker allgemein nicht zu gelten (außer eben offenbar der in Obst vorhandene eben mit dem Obst unmittelbar aufgenomme bzw. scheint er in "normalen" Maßen hierbei nicht ungesund zu sein), es scheint darum zu gehen, am besten möglichst wenig Zucker, also auch Glukose, aufnehmen zu sollen. Da findet man ja Unmengen an (sich widersprechenden / einschränkenden) Informationen im Netz, gerade nochmal geguckt.


    Und vor allem, wie findet man geeignete Produkte. Bezweifle, dass das unter "Zutaten" erkenntlich wird, welche Zucker genau verbaut ist.


    Ah, im Buch, ja.


    Stärke also auch zum Süßen einsetzbar.

  • Purer Zucker ist sicherlich nicht gesund.

    Und auch nicht aus zu vielen Früchten, definitiv.

    Auch nicht aus zu vielen diesbezüglichen Gemüsen.


    Was die Stärke betrifft, so ist sie sozusagen wie eine Perlenkette aus lauter Traubenzucker.

    Die Perlenkette muss von unseren Enzymen erst auseinandergeschnitten werden, daher belastet Stärke nicht sofort.

    Wenn es allerdings sehr viel ist, kommt es verzögert zu einer großen Belastung. Eine Arbeitskollegin von mir ist Diabetikerin (möglicherweise Typ 1 und nicht 2, aber für die Beobachtung egal) und sie musste sich ein Analysegerät hineinstechen lassen. Jedenfalls wurde es ihr empfohlen.


    So konnte sie den ganzen Tag die Werte sehen und es gibt dazu eine App, mit der sie den Stand des Glukosespiegels als Trendkurve ansehen konnte.

    Wenn sie am Abend Nudeln usw gegessen hatte, dann war ein paar Stunden darauf mitten in der Nacht ein sehr hoher Zuckerspiegel im Blut zu sehen. Das hatte sie sich vorher nicht so gedacht, dass das sein könnte und sie passte ihre Ernährung an. Sie hatte nämlich genau in der Nacht immer große Probleme bekommen gehabt. Tagsüber war sie - eher schlank - auch sehr sportlich inklusive Trainingsstunden.

    Ahja, sie hatte auch etwas mit Sportgeräte studiert, das zeigt ihr Interesse auch gut denke ich.


    ===


    Wo meinst du, stehen widersprüchliche Meinungen im Netz?

    Also was es sicherlich gibt sind Werbetexte, die nur Vorteile eines Lebensmittels preisen aber anderes auslassen.


    Ansonsten falls es dich interessiert, esse ich im Schnitt täglich unter 100 g Kohlenhydrate (inkl. Ballaststoffe), 25 g Fett. Wobei, Fett täte mir meist eher mehr gut. Jedenfalls ist es für mich besser, unter 100 g Kohlenhydrate am Tag zu bleiben.
    Achtung bei Vergleichen, ich bin eine kleine Frau die schon etwas älter ist - jüngere Menschen, insbesondere jüngere Männer, "verbraten" mit Sicherheit mehr und brauchen wohl auch mehr. Bei mir stimmen außerdem die angeblich empfohlenen Kilokalorien Werte gar nicht. Würde ich so viel essen, wie da immer angegeben wird, wäre ich längst eine Kugel ..


    Aber nur wegen der Kohlenhydrate: Ich bin eher "Kopfarbeiterin" und mein Gehirn arbeitet damit sehr gut.


    Wenn die Masse nicht zuviel ist, sind Kohlenhydrate jeden Tag ein Segen und göttlicher Genuss. :feuerwerk:

  • Ah, was ich noch schreiben wollte: Stärke wird meist nicht als "Süße" wahrgenommen. Wenn du etwas stärkehaltiges allerdings länger kaust, zerfallen die erwähnten "Traubenzucker-Perlenketten" im Mund nach einiger Zeit und zumindest ein Teil davon wird dadurch zu Traubenzucker und damit schmeckt der dann süß. Aber Stärke wird von den meisten nicht als Süße wahrgenommen.


    Dabei ist mir zuletzt etwas Lustiges passiert. Also für mich war's lustig. Wir hatten aus dem Garten Wechseln/Schattenmorellen übrig. Ich wollte sie nicht mehr weiter essen, für das Öffnen und Einfrieren waren sie zu klein und für Fruchtleder war es zu wenig. Mein Mann sagt immer, er mag keine Kirschen, wenn dann als Kuchen.


    Ich bot ihn an, nach wohl 20 Jahren das alte Rezept für Fruchtkuchen herauszuholen und ihm aus dem Rest das Rezept zuzubereiten. Es ist ein Rezept, das er selbst in der Schule gelernt hatte und mir mal gegeben hatte. Er holte fehlende Zutaten vom Supermarkt aus der Nähe und ich mischte alles zusammen.

    Eigentlich nichts kompliziertes .. der typische Rührteig, vermutlich in Varianten auch als Becherkuchen bekannt.


    So mischte ich also eins nach dem anderen zusammen, gatschte den Teig auf ein Blech, das ich mit Backpapier ausgelegt hatte damit ich nachher nicht zuviel putzen musste für diese seltene Sache ...

    und dann war der Blechkuchen irgendwann nach der vorgegebenen Backzeit fertig.

    Und was glaubt ihr, habe ich vergessen? Den Zucker oder irgendein Süßungsmittel ..


    Der Kuchen wurde dennoch gegessen, die Stärke reichte dann wohl doch beim Kauen, dass es süß wurde im Mund meines Mannes.

    Wir lachten dann, das kann auch nur mir passieren ..

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