Neue Biologie und Epigenetik

  • Nein, ich lasse es grundsätzlich offen und weise darauf hin, dass es Möglichkeiten sind.

    Betreffend Vitamin B12 ist es eben auch die Beobachtung, dass dies ggf. bei Rohkost zu wenig vorliegen könnte - ganz besonders bei veganer Rohkost. Ich weise hier allerdings auch auf natürliche Quellen hin: Mikroorganismen, Zusammenhang allgemein Mikroorganismen, Pflanzen und Mikroorganismen, Darmflora, Zusammenhang Traubenzucker, Algen u.v.m. (z.B. S. 315), weiters Hinweis zu Analoga (bei manchen Nahrungsergänzungsmitteln).

  • Ne, das hab ich vorschnell geschrieben. In deinem Buch empfiehlst du, sprühgetrocknete Algenpulver und ähnliches zu meiden,

    und stattdessen auf luftgetrocknete Produkte zurückzugreifen, soweit ich mich erinnern kann. Letztere sind ja wirklich meist

    extrem teuer. Du sagst aber erst einmal generell nicht, dass solche Substanzen überhaupt notwendig sind.

    Andererseits beziehe ich mich auf Produkte von Orkos, die du aber, glaube ich, nur im Forum empfiehlst bzw. sagst, dass du sie gerne

    konsumierst, aber hier handelt es sich ja gar nicht um Nahrungsergänzungsmittel.

    Fände ich schade, wenn du das Forum einstellst, obwohl

    ich es auch nachvollziehen kann.




    und bei dem Krebsbeispiel beziehe ich mich gar nicht auf dein Buch, obwohl es fälschlicherweise so aussieht.

    Da hätte ein neuer Absatz mit Einleitungssatz davor stehen müssen.

    Edited 3 times, last by Champignon: Ein Beitrag von Champignon mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Ich weise auf die Nachteile sprühgetrockneter Ware, insbesondere bestimmte Arten (z.B. Oxidation etc. -> Fette!)

    Dörren ist eine ganz gute Möglichkeit, Vorratshaltung für Winter oder Notfall oder Engpässe zu halten. Frisch ist halt immer besser (AGE/ALE), egal wie es betrachtet wird. Dörren ist wegen geringerer Oberfläche ggf. besser geeignet (nicht immer).


    Was meinst du mit Produkten von Orkos? Ich empfehle generell nicht (wohl aber Firmen, die durchaus gefördert werden könnten da sie kaum selbst Werbung machen können).

    Ich zeige höchstens, was ich ggf gerade konsumiere und gut finde, wenn ich dort oder z.B. bei Jurassic Fruit bestelle (selten andere Trockenprodukte von Rohkost-Firmen, die keine Frischware anbieten). Oder ggf. Adamah (Bio-Bauer aus der Umgebung). Es interessiert mich generell auch, was andere gut finden. So hatte ich FRÜHER viele interessante Lebensmittel kennengelernt.


    Inzwischen empfehlen/zeigen nur noch solche, die mit Bestandteilen, was auch immer Geld verdienen.


    Forum: Im Moment sehe ich noch nicht ganz schwarz, aber ich sehe, dass ich sehr aufpassen muss, wenn es nicht zu kostspielig werden soll. Woltlab ist offenbar eine sehr gute Software und Jörg hilft mir toll dabei. Dennoch ist es halt so eine Sache: Klar, durch C* ab 2020 wurde die Situation für Rohkost-Themen nicht gerade besser. Weder Thematisch noch für Treffen.


    Am Wochenende war ich (wie erwähnt) bei einem Verein, der hat nicht einmal eine Webseite erstellt, weil besser nicht zu viel aufscheinen, alles viel Aufwand. Auf der anderen Seite aber eine Studie mit allem drum und dran.

    Wenn ich so beobachte, wie gewisse Gruppen in Facebook entweder zugespamt werden und kaum wer noch Lust hat sich digital auszutauschen - wenn es nicht um Werbung für das eigene Täschlein geht - dann wird es Zeit sich neu zu sortieren. Schäfchen und Wölfe, sagen manche dazu.


    Ich hatte mir (im Frühjahr eingeteilt) diese Woche Urlaub genommen, weil ich nach meinem Master-Abschluss schauen wollte, wie gehe ich am besten weiter vor, was mache ich. Wo gebe ich Energie und nicht zuletzt auch Geld hin. Und so sandte mir das Universum eine Vortragsmöglichkeit für Samstag (vor 4 Tagen). Und am Montag ein Schreiben betreffend DSGVO, das mich einiges überdenken lässt. Wie wenn es das Universum genau so eingetastet hat (Stichwort "leerer Raum"/Quanten/... den du oben angesprochen hast).


    Kennst du Zeichen? Es ist manchmal wirklich erstaunlich, auch bei anderen Themen.


    Ich danke dir aber für deine Zeile, dass du es schade fändest wenn ich das Forum einstellen würde. Ich fände es auch schade! Hängt doch sehr mein Herz daran. Und hoffe, dass wieder etwas mehr los sein könnte .. wir werden sehen.

  • Ergänzung: Es kann sein, dass ich wieder zu dem Verein für Vortrag/Event fahre und wir werden sehen, ob dort auch allgemeinere Treffen möglich sein könnten. Linz könnte ein guter Ort sein.

  • "Falls deine Frage darauf abzielt, aus Kostengründen möglichst viel "zusätzliches" abzuwehren, kann ich dir nur eines raten: Da Rohkost eine sehr besondere Ernährungsform ist, die nicht den üblichen Ernährungsempfehlungen entsprechen, ist das Risiko eines individuellen Mangels relativ groß - genauso aber der mögliche Vorteil, nicht die Risiken der üblichen Kochkost zu behalten."



    Ich habe nochmal nachgesinnt und bin darauf gekommen, dass der Auslöser für die Erwähnung von den Nahrungsergänzungsmitteln (in einer Antwort, die ich schon vor einiger Zeit geschrieben aber nicht veröffentlicht habe) dieser Satz aus obigem Post war: "Falls deine Frage darauf abzielt, aus Kostengründen möglichst viel "zusätzliches" abzuwehren, kann ich dir nur eines raten: Da Rohkost eine sehr besondere Ernährungsform ist, die nicht den üblichen Ernährungsempfehlungen entsprechen, ist das Risiko eines individuellen Mangels relativ groß - genauso aber der mögliche Vorteil, nicht die Risiken der üblichen Kochkost zu behalten."


    Da waren dann noch archaische Ängste in meinem Kommentar über Nahrungsergänzungsmittel/ Superfood mit drin, weil mich, nachdem mich die Urlaubsbekanntschaft mit ihren 9 Jahren Rohkost und guten Blutwerte sehr bestärkt hatte, deine Post mit deinen Warnungen dann auch iritiert hatte. Da kommt es dann leicht zu chaotischen Assoziationen und Verknüpfungen.

    (Ich denke, ich achte schon sehr auf Qulität und billig ist das nicht, aber es ist mir Wert). Ach ja, und Proteinpulver und Vitamin B12 ist natürlich nicht besonders teuer.


    Zeichen kenne ich zu Hauf in letzter Zeit besonders. Meist ist es besser, einfach abzuwarten, anstatt Entscheidungen zu erzwingen. Dann fügen sich die Dinge schon bzw. klären sich auf verschiedene Weise.

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  • Hm, das Wort "zusätzliches" war allgemein gemeint und nicht auf Nahrungsergänzungsmittel.

    "Zusätzliches" war in Bezug auf Qualität, Quantität und generell Zusammenstellung gemeint.

    "Zusätzlich" ist natürlich auch, mal zu einem (üblicherweise von der Kasse) bezahlten Bluttest zu gehen.

    Ich stellte mit diesen Tests immer wieder über die Qualität und Quantität meiner Praxis fest: Zuviel Fruchtzuckerreiches Obst (Fruktose ist gemeint im Verhältnis zur Glukose, siehe auch in meinem Buch) bewirkte jedes Mal eine Erhöhung bestimmter Leberwerte nach einiger Zeit (hierzu landete ich Anfangs einmal in einem Krankenhaus, ein Arzt bezichtigte mich der Alkoholleber). Auch lief ich damals fast täglich, mein Hausarzt erklärte mir dann, dass ich "beim Laufen das Eisen zertrample" und ein anderer wies mich darauf hin, dass ich ruhig den oberen Bereich des Eiweißgehaltes im Blut anstreben sollte, alleine wegen dem Immunsystem. Bei den beiden letzteren Werten hätte ein anderer Arzt möglicherweise nichts gesagt - die beiden letzteren Ärzte hatten sich auf SportlerInnen spezialisiert.


    Das alles bedeutete nicht, dass ich Nahrungsergänzungsmittel deshalb genommen hatte, sondern einfach meine Ernährung oder und Lebensweise angepasst hatte.

    Und da sich beides üblicherweise immer wieder ändert, macht es Sinn, dies immer wieder mal zu checken.

    Z.B. eben ausgewogene Früchte zu essen (und auch davon nicht zu viel), gerne Korbblütler (auch Mariendisteln, sehr hübsch auch im Garten) einbeziehen.

    Wer meint, es ändere sich kaum oder nichts im Leben (auch nicht die Auswirkungen der fortschreitenden Jahre usw.), muss das ja nicht machen ... es ist eben "zusätzlich".


    Nicht immer ist aber "zusätzlich" hilfreich. Z.B. aß ich einen Winter lang bewusst viel Fisch, auch jenen, der Vitamin D reich hätte sein sollen. Im Herbst davor war ich "aufgetankt" gewesen mit Vitamin D. Als ich im Frühjahr prüfen ließ - aus Interesse am Experiment, stellt sich heraus, dass jedenfalls der - meist Zucht- Fisch, den ich in Österreich bekam, sich nicht zur Abdeckung eignete. Leber aß ich nicht so viel. Der Wert war sehr niedrig geworden. Mein damaliges Fazit war demnach, mich nicht auf hier erhältliche Fische (auch importierte vom Meer) zu verlassen und mich eben etwas anderes "einzurichten".

    Vielleicht hätte ich es nicht gemerkt, wenn ich im folgenden Sommer einfach wieder Sonne getankt hätte. Jedoch ging es mir eben um die Erkenntnis, was mir hilft, auch um nicht unnötig Geld für etwas auszugeben (sei es Fisch oder sei es ein Nahrungsergänzungsmittel oder sei es eine andere Maßnahme wie nach Süden auszuwandern, sich bestrahlen zu lassen usw.)


    Es ist bei jedem anders (auch organisatorisch, was es regional gibt usw) ..

  • Zeichen kenne ich zu Hauf in letzter Zeit besonders. Meist ist es besser, einfach abzuwarten, anstatt Entscheidungen zu erzwingen. Dann fügen sich die Dinge schon bzw. klären sich auf verschiedene Weise.

    Ja, bestimmt.

    Manches benötigt wie in meinem Fall schnelle Reaktion, und sei es vorübergehend eine "Baustellenseite" ... (andere Seite).

  • Ich achte, statt Bluttests zu machen, lieber auf spirituelle und körperliche, Probleme, Leiden bzw. genauso auf positive Veränderungen. Wenn ich ein körperliches Symptom oder einen Mangel verspüre, vertiefe ich mich da rein und beschäftige mich damit, meditiere, und eigentlich immer stellt sich heraus, dass eine psychische Ursache dahinter steht und die Symptome verschwinden, wenn ich die Hintergründe geklärt habe. Die Ernährung hat damit nur insofern etwas damit zu tun, als dass ein geschwächter, niedriger Schwingender, energiearmerer Körper oder ein Organ viel empfindlicher auf bestimmte Nahrungsmittel reagiert. Beispiel, bei Zahnfleischentzündung mögen die Zähne/ das Zahnfleisch den Zucker und die Dosis an Fetten nicht, mit der ich sonst keinerlei Probleme habe. Ein häufiger Fehlschluss ist es, dann aber anzunehmen, dass die Probleme primär von der Ernährung kommen. Wenn wir das zugrundlegende Problem geklärt haben - vielleicht sind wir zu verbissen, zu erfolgsorientiert und selbstverurteilend - können wir danach auch weiter so Essen wie vorher. Wobei, es ist meist nicht damit getan, sich mal ein paar Minuten in die Zähne hineinzuversetzen, sondern wir müssen uns schon intensiv und mit andauernder Achtsamkeit über einige Zeit mit ihnen beschäftigen, und auch ohne darauf zu schielen, dass die Schmerzen gleich aufhören. Das Universum reagiert nicht wie auf Knopfdruck, aber wenn wir den Fluß, nenne ich es mal, zulassen, passiert oft etwas.

    Betreff der Zeichen, wobei, klar, es kommt natürlich auch darauf an, die Zeichen - ich würde sie eher Ereignisse nennen - richtig zu deuten. Nicht selten erlebe ich auch, dass ein Missgeschick oder etwas Unerwünschtes mich dann zu einer besseren Lösung führt, ich würde generell sagen, wenn wir dem Universum vertrauen und einen tieferen Sinn im Leben sehen oder vielmehr fühlen, entwickeln sich die Ereignisse ganz anders, wie, wenn wir gleich losschimpfen, wenn etwas nicht klappt.

  • Ich achte, statt Bluttests zu machen, lieber auf spirituelle und körperliche, Probleme, Leiden bzw. genauso auf positive Veränderungen.


    Nun, das eine schließt das andere nicht aus.

    Wobei die Qualität der Wahrnehmung "auf anderen Ebenen" für mich stark mit anderen Dingen zusammenhängt.

    Und dann erscheinen "Zufälle" schnell als nicht zufällig zugefallen ... sondern unglaublich passend.


  • Folgendes ist der Einfachheit halber eine Verallgemeinerung, aber es geht mir um die Richtung:

    Ich nehme mal das Beispiel, dass zuviel fruchzuckerreiches (Fruktose) Obst bei Angelika zu hohe Leberwerte verursachte. Der eine oder andere Leser wird wahrscheinlich darauf schließen, dass es bei ihm genauso ist, obwohl Angelika das überhaupt nicht behauptet.

    Würden wir alle gleich auf dieselben Nahrungsmittel reagieren, wären wir nichts anderes als

    Nahrungsmittelverwertungsautomaten, wobei die Mainstreamwissenschaft mit ihrer Herangehensweise an den menschlichen Organismus dem ziemlich nahe kommt.

    Dieses Problem mit der Fruktose könnte nur bei jedem zweiten, bei 9 von 10, bei 99 von 100 oder bei 9999 von 100000 auftreten (oder es könnte auch ganz andersherum sein, das Angelika die einzige von 10 oder 100 ist, die dieses Leberproblem mit Fruktose hat). Aufgabe der Forschung wäre es in jedem dieser Fälle zu untersuchen, warum es Ausnahmen gibt, aber in der Regel tut sie das nicht.


    Desweiteren sollte uns klar sein, dass der gezielte Einsatz oder das Weglassen von Nahrungsmitteln zur Symptomvermeidung eben nur Symptome angeht, aber nicht die tieferen Ursachen auf geistiger Ebene, und auch nicht die vielen anderen umweltbedingten und sonstigen Ursachen (ich glaube dabei habe ich in meinen letzten Posts die körperliche Betätigung vergessen). Wenn etwa ein sehr hoher Prozentsatz der Menschen auf bestimmte Nahrungsmittel und Quantitäten oder auf bestimmte Kombinationen auf ähnliche Weise reagiert, muß das nicht deswegen sein, weil dies zwangsläufig so ist, sondern der Grund kann auch darin liegen, dass wir alle auf ähnliche Weise sozialisiert sind, ähnliche Entwicklungs (oder Erlebnistraumata) haben, also ähnlich konditioniert sind, denselben kulturellen Bedingung ausgesetzt sind, ähnliche Weltanschauungen und wissenschaftliche Dogmen verinnerlicht haben und, und, und. Die Umweltverschmutzung kommt auch nach dazu. Die meisten wissen dann auch nichts über alternative Optionen, um damit umzugehen.


    Andererseits steht außer Zweifel, dass grade hochwertige Rohkost Menschen von allerlei chronischen Krankheiten und auch von schwersten und medizinisch hoffnungslosen Krankheitssymptomen befreien kann, und dass dies auch häufig geschieht. Wie gesagt, ich würde aber sagen, erst einmal nur auf der Ebene der Symptombekämpfung.

    Hinzu kommt aber, dass z.B. chronisch kranke oder schwerkranke Menschen, die ihre Nahrung komplett umstellen, meist auch ihre Einstellung grundlegend verändern (und das ist als Zielsetzung bei bei Therapieverfahren mit Schwerpunkt Ernährung doch wohl inzwischen die Regel) und auch einen festen Glauben daran haben, dass es gelingt.


    Was die Blutbilder angeht, wem das hilft und bestärkt, der soll das ruhig machen. Wir sollten aber in Betracht ziehen, dass deren Bedeutung nur relativ ist. Ich verweise auf das Beispiel der schwer und chronisch kranken Frau in dem Post über Plazebos, deren Symptome nach der Kenntnisnahme eines positiven Bluttests schlagartig verschwanden. Jemand aus meinem Bekanntenkreis war auch schwer krank, aber sein Blutbild war völlig in Ordnung. Mir wurde auch mehrmals von Leuten erzählt, dass sie ein großes Blutbild erhalten hätten, dass problematische Werte aufwies, die aber kaum Symptome hatten. Dann kommt noch die Interpretation der Daten ins Spiel, die ja auch subjektiv ist, wer sagt mir, dass dieser oder jener Wert zu hoch oder zu niedrig ist und es gelten da für jeden doch wohl auch unterschiedliche Kriterien. Einige Naturheilkundler sagen, dass Blutbilder relativ ungenau und nicht wirklich aussagekräftig sind und das andere Verfahren, wie Dunkelfeldmikroskopie wesentlich aussagekräftiger sind. Gut, ich habe mich mit der Bedeutung von Blutbildern wenig beschäftigt, dies nur als Hinweise, Gedankenanstöße.

    Edited 2 times, last by Champignon: Ein Beitrag von Champignon mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Anzumerken ist noch, dass ich selber schon vor längerer Zeit auf Angelikas Rat hin meinen Fruktoseanteil bei Obst und Früchten reduziert

    und den Traubenzuckeranteil erhöht habe, und damit gute Erfahrungen gemacht habe (in letzter Zeit sehe ich es aber

    nicht mehr ganz so eng damit).

  • Es sind die Erfahrungen von vielen, die ein Forum lebendig machen. Und für mich auch die Möglichkeit, Erfahrungen anderer im Buch (etc.) zu berücksichtigen.

  • An dieser Stelle erwähne ich nochmal, dass Angelika nicht dogmatisch ist und durchaus offen für andere Sichtweisen. Es gibt aber nicht wenige Rohköstler, die streng einer Theorie, einem Spezialisten oder einer Gruppe von Experten und selektiven Studien folgen, und dann auch die Meinung vertreten, dass jeder, der gewisse Lebensmittel regelmäßig konsumiert oder weglässt mit Sicherheit ins Verderben läuft. Ihre Anschauung ist dann das Allheilmittel.

    Ich muß da auch noch an mir arbeiten, weil ich mich immer noch leicht von solchen Leuten triggern lasse, weil eben Ernährung ein heikles und persönliches Thema ist, genauso wie Krankheit.


    Eigentlich ist ja alle Information schon im Quantenfeld bzw. in einer Zwischendimension vor dem Quantenfeld und hinter der materiellen 3D Ebene vorhanden. Wenn ich wirklich ein Gespür dafür habe und die für mich essentiellen Botschaften da raus ziehen kann, dann brauche ich keinen Lehrer, keine Gurus, nichts.

    In diesem Sinne sind Angelikas und die Infos von anderen eigentlich nur Erinnerungen daran, was gut für mich ist. Es ist auch schon so, wenn ich einen für mich nützlichen ernährungsmäßigen Tip bekomme, fühlt es sich gleich stimmig an, und ich weiss schon bevor ich es ausprobiert habe, dass es passt. Die Angst vor Ernährungsdefiziten ist im wesentlichen ein Mangel an Urvertrauen. Aber das Universum an sich ist weder für noch gegen uns, sondern wir haben die Wahl durch unsere Perspektive und Beobachtung, was wir erleben wollen. In diesem Sinne ist Wirklichkeit nur eine Reflektion unserer eigenen Wahrnehmung, die in unserer Kultur leider in der Regel von der Vergangenheit weitestgehend vorprogrammiert ist, aber jeder hat die Fähigkeit, diese Konditionierungen aufzuheben, bzw. ihre relative Bedeutungslosigkeit zu erkennen. Ziemlich unbemerkt von der offiziellen Öffentlichkeit findet zur Zeit auf der Erde ein kollektiver Aufwachprozess statt.


    Aber zurück zu den Projektionen von eigenen Ängsten und Anhaftungen auf andere Ernährungsgewohnheiten, es handelt sich hier nämlich um Projektionen. So ist es mir auch letztens passiert. Jemand, den ich tendenziell zu der oben genannten Kategorie zählen würde, hat mir davon erzählt, dass bei Rohkost Rohmilch (oder ähnliches?) unerlässlich sei, und das hätte wohl so ein Forschungsteam mit einer Studie bewiesen. Das ist ja erst einmal nur eine Sichtweise, und ich hätte da ja auch ganz locker reagieren können, und darauf hinweisen, dass ich das anders sehe. Stattdessen habe ich heftig dagegen argumentiert, auch mit Plazebobeispielen, Epigenetik und dem Ursprung von Beschwerden in der geistigen Ebene und einigem anderen. Vielleicht war das aber gar nicht hilfreich, sondern eher verunsichernd für mein Gegenüber, der fest an seine Ernährungstheorie und deren Wirksamkeit auf allen Ebenen glaubt und bei dem diese auch sehr erfreuliche Resultate verursacht hat. Ich habe eigentlich genauso dogmatisch reagiert, auch weil ich mir doch noch nicht ganz 100% sicher bin über meinen Ansatz, aber da kann der andere ja nichts für. Oft ereignen sich solche hitzigen, emotionalen Debatten unter ähnlich gesinnten. Wenn mir ein Bratwurst und Pommesesser erzählt, meine Ernährung sei unzureichend, beeindruckt mich das weniger.


    Es ist ein universelles Thema, dass wir sehr emotional und rechthaberisch werden oder uns streiten, wegen unterschiedlicher Anschauungen, seien es wissenschaftliche, politische, religiöse usw. Wir fühlen uns dann in unserer Persönlichkeit bedroht, weil wir uns so sehr mit bestimmten Inhalten identifiziert haben, dass existenzielle Sorgen und Hoffnungen damit verbunden sind; dabei gibt es sowieso keine Sicherheit im Leben und dieses sind nur Scheingarantien bzw. Kompensationen. Das Essenzielle, was das Leben lebenswert macht, findet sich in keiner Ideologie oder Theorie, sondern nur im Leben bzw. der Erfahrung selber, jetzt im Moment und nicht in der Zukunft, in der ich mich hoffe dann gut zu fühlen, z.B. weil ich mich so oder so ernähre, was nicht heissen sollen, dass wir uns nicht bewußt ernähren sollten.


    Ich habe mir grad zwei Bücher aus der USA über bzw. pro roh – vegane Ernährung bestellt, ich denke, da gibt es dann auch einige wissenschaftliche Nachweise und Studien und einiges mehr für meine Sichtweise. Ich stehe da ja bisher, was die vegane Rohkosternährung im engeren Sinne angeht, ein wenig mit leeren Händen da, ausser meine eigenen Erfahrungen und die Erfahrungen, von Leuten, die ich persönlich kennen gelernt habe.

  • Hallo,


    ja, also die Pistolenkrebse betäuben mit dem Trick glaub ich kleinere Fische.


    Und was Tiere von Natur aus können, schaffen manche Menschen durch jahrelanges Training. Ich hab mal Shao Lin Mönche live auf ner Bühne gesehen. Da hat zB Einer eine Stecknadel durch ein Aquariumglas geschossen, mit seiner Hand. Wobei da halt auch der Trick des Fokusierens aller Energie auf einen möglichst kleinen Punkt (die Spitze der Stecknadel) mitspielt, neben der hohen Geschwindigkeit (Energie auf möglichst kurze Zeitspanne konzentrieren).

  • Wir Menschen können ähnlich Großartiges vollbringen und auch hier ist das Quantenvakuum der Schlüssel dazu. Auch meine Zahnfleischentzündung habe ich im Quantenvakuum „behandelt“, hier können wir die in unsere automatische Körperfunktionen eingegangenen bzw. physisch gewordenen mentalenl Konditionierungen umprogrammieren. Mit meinem Zahnweh, Zahnfleischentzündung bin ich jetzt schon 5 Wochen völlig symptomfrei, und von einer jahrelangen chronischen Hautproblematik (nicht so schlimm aber doch nervend), die ich mir vor einigen Tagen vorgenommen habe, merke ich inzwischen fast nichts mehr. Bin gespannt, wie das alles weitergeht, bin sehr guter Dinge, phantastisch, diese Erlebnisse und die Entwicklungen und auch psychisch ändert sich zur Zeit rasant etwas in die gewünschte Richtung. Meine Erfahrungen sind keine Zufälle und auch kein Einzelfälle. Die mit solchen Prozessen bzw. Meditationen/ Übungen einhergehenden biologischen Veränderungen sind u.a. von Joe Dispenza und seinen Teams in großer Anzahl wissenschaftlich professionell untersucht und dokumentiert. Übrigends können die die Veränderungen auslösenden Kräfte in Gruppen/ workshops nochmal wesentlich potenziert werden.


    Im übrigen bin ich eventuell mit meinen Posts in den letzten Wochen etwas übers Ziel hinausgeschossen. Rohköstler, die sich gut fühlen, vielleicht auch mit einer ganz bestimmten Diät, und glauben und auch erfahren, dass ihre Form der Ernährung sie vor (schweren, chronischen etc.) Krankheiten schützt und auch spirituell erfüllt und mit einer positiven Lebenseinstellung einhergeht, wollte ich nicht verunsichern. Das alles kann völlig ausreichend sein, aber das muss natürlich jeder auch selber wissen, ob das zutrifft.

    Wenn ich von verschiedenen, teils neueren Umweltbelastungen rede und vor allem auch den geistigen Hintergrund (von Krankheiten), aus dem erst Form entsteht, und, dass auf diesen Gebieten gute Ernährung nicht genug sein könnte, so ist dies meine Erfahrung und auch die von anderen. Jedoch besagt grade die Quantenphysik und auch die Epigenetik, dass es ein sehr weites Möglichkeitsspektrum gibt, wie wir mit Umwelt - und Sozialen Bedingungen und den daraus entstehenden körperlichen/ biologischen Herausforderungen umgehen und sie erfolgreich meistern können. Also lass uns verschiedene progressive Ansätze als Chancen und Angebote sehen, die sich gegenseitig ergänzen können und nicht als Konkurrenz. Lass uns gegenseitig bestärken. Neben den individuellen Entwicklungen ist Gemeinschaft genau das, was Leiden überwinden kann.


    Letztendlich hat Krankheit (in ihrer gehemmten Form) ihren Ursprung in dem kapitalistischen Produktions - und Verwertungsprozess, der auf Tausch und Konkurrenz anstatt auf gemeinschaftlicher und wahrlich bedürfnisorientierter Produktion beruht. In dieser Hinsicht ist in meinen Augen die Mutter aller Programmierungen die geldvermittelte Tauschhandlung, in der Ware und Geld/ Wert, also etwas völlig unterschiedliches, gleichgesetzt wird – und das bekanntlich schon von relativ früher Kindheit an. Aufgrund dieses Tauschwertdenkens, welches wir auf alles und jeden beziehen, ist es die Regel, dass wir in einer psychologischen Zeit bewußtseinsmäßig fast durchgehend in der Vergangenheit und in einer von letzteren vorprogrammierten Zukunft umherschweifen, und dabei alles mögliche miteinander vergleichen und abwägen sowie unterschiedliche Inhalte gleichsetzen, und damit aus dem Gesamtzusammenhang reißen bzw. ihre wahren Bedeutungen verschleiern; das Resultat ist eine Scheinwelt und Spaltung auf allen Ebenen, von der individuellen körperlichen Ebene, über die kollektive Ebene bis hin zu Nationen, Religionen, Ernährungstheorien usw. - die Wurzel dieser Spaltung ist unsere Identität als Warenbesitzer. Die mit diesen Gedanken bzw. mit diese Gedanken auslösenden Situationen verbundenen Gefühle (z.B. Ängste, Minderwertigkeitsgefühle, Wut und viele mehr) verursachen mannigfaltige und erhebliche chemische Reaktionen im Körper, darunter auch die Art, wie wir unsere vielen nicht festgelegten Gene programmieren, und damit auch die Eiweiße, die sie herstellen. Aus du bist das Plazebo. S. 115: „Wie ein talentierter Tiertrainer haben Sie Ihren Körper auf einen unbewussten Seinszustand konditioniert, in dem Geist und Körper eins sind - Ihre Gedanken und Gefühle sind miteinander verschmolzen -, und ihr Körper ist nur durch Gedanken darauf programmiert, automatisch, biologisch und physiologisch wie der Geist zu wirken. Jedes Mal, wenn sie auf einen äußeren Reiz stoßen ...... reagiert Ihr von Ihnen konditionierter Körper wie die von Pawlow konditionierten Hunde unterbewusst und automatisch auf den Geist dieser vergangenenen Erfahrung.“ Krankheit in ihrer entwickelten Form äußerst sich als gemeinsamer Protest gegen die lebensfeindlichen gesellschaftlichen Verhältnisse, auch so können wir uns deprogrammieren. siehe auch http://www.spkpfh.de/

    Edited 7 times, last by Champignon: Ein Beitrag von Champignon mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Irgendwie hat mich dein Beitrag an ein YouTube Kurzvideo erinnert, das ich kürzlich gesehen habe.

    https://youtube.com/shorts/nFjOFXQywss?feature=share


    Anmerkung: Ich esse derzeit täglich Äpfel aus dem Garten und habe keinen Durchfall. Das Video erinnerte mich daran, das Menschen oft viel zu kompliziert denken und an Kapitalismus (hier anhand USA angedeutet).

    P.S. ich bin kürzlich auf diesen witzigen Kanal gekommen, weil ein Familienmitglied derzeit häufig in seiner Freizeit freiwillig Rettungsdienst macht.

  • Letztendlich hat Krankheit (in ihrer gehemmten Form) ihren Ursprung in dem kapitalistischen Produktions - und Verwertungsprozess, der auf Tausch und Konkurrenz anstatt auf gemeinschaftlicher und wahrlich bedürfnisorientierter Produktion beruht. In dieser Hinsicht ist in meinen Augen die Mutter aller Programmierungen die geldvermittelte Tauschhandlung, in der Ware und Geld/ Wert, also etwas völlig unterschiedliches, gleichgesetzt wird – und das bekanntlich schon von relativ früher Kindheit an.


    Heute hatte ich ein Gespräch zum Thema Wertschätzung von (Dienst-) Leistungen, in dem wir feststellten, dass viele Leistungen einfach nicht (mehr) oder immer weniger wertgeschätzt werden. Das fällt mir in den letzten Tagen mehrfach auf.


    Ein Arbeitskollege, der mir berichtete, wie undankbar und unverschämt doch relativ viele Menschen sind, die von der Rettung, allermeist freiwillige Rettungssanitäter abgeholt und zur Behandlung gebracht werden. Er hatte vor seinem Studium freiwillig Rettungsdienst nach dem Zivildienst gemacht. Teilweise auch schwere Patienten, die behaupteten, sich nicht bewegen zu können, sich auf Gefahr der freiwilligen Rettungsleute auf einer Liege schwierig runtertragen lassen und dann wie ein Reh von der Liege herunter hüpfen, um nur eines der Beispiele zu nennen.

    Eine andere, wie selbstverständlich Pädagoginnen, auch Kindergartenpädagoginnen wie Diener(innen) gesehen werden, erst kurz vor der Schule wird vielen Eltern bewusst, wofür Kindergarten eigentlich ist.

    Überhaupt wollen diese sozialen Berufe schon viele nicht mehr ausüben, weil weder Bezahlung noch Wertschätzung entsprechend ist - und die Zustände damit noch schlimmer (zu viele Personen, für die eine/wenige zuständig sind).


    Dann suchte ich diese Tage das Liedloff/Continuum-Concept-Forum, dass es früher gab, in dem ich eigentlich auf die Rohkost gestoßen war (insbesondere es zu probieren). Auch hier verschwand wohl die Motivation der Betreiber(innen).

    Es wird ehrenamtlich Tätigen auch immer schwerer gemacht, im Internet tätig zu sein, weil sie ggf erforderliches rechtliches Wissen usw. z.T. zukaufen müssten, was mangels Einnahmen dann gar nicht finanzierbar ist.


    Und wenn es finanziert wird durch Einnahmen, dann wird inhaltlich meist gelenkt (freundlich ausgedrückt).


    Vertreter des Kapitalismus sagen, dass der Markt alles regelt. Aber der Effekt (der auch genutzt wird), dass jedes Individuum so handelt, wie es für einen selbst am besten ist, führt dazu, dass entweder so wenig wie möglich ausgegeben wird oder eben auf gewerbliche Einkünfte gesetzt wird. Leistungen, die von sozial aktiven Menschen mitgetragen werden, werden oft als selbstverständlich gesehen. Dabei sind es Menschen, die das Leben lebenswert machen (können).


    Die Motivation und insbesondere die Wertschätzung der "Zivilbevölkerung" ist wichtig, dass sich Menschen ehrenamtlich einsetzen.

    Fehlt dies, wird das, was du beschreibst (siehe Zitat) jedenfalls nicht besser.


    Die ganzen sozialen Berufe, die ganzen ehrenamtlich Helfenden (von Feuerwehr über Rettung bis zu vielen weiteren Organisationen) leben auch davon, dass sie wahrnehmen, dass sie geschätzt werden.


    In meinen Augen fehlt hier Bewusstseinsbildung, sonst braucht man sich nicht wundern, dass "nur Geld zählt".

  • Ist sicher auch Ausbildungssache. Die meisten Leute lernen heute irgendwas mit Business. Die WU in Wien ist ein ganzer Stadtteil, muss man mal gesehen haben. Aber insgesamt gesehen ist da eine total falsche Wertevermittlung in unserem System. Andererseits seh ich das Bestreben, für sich selbst zu sammeln auch bei den Eichhörnchen im Park ^^

  • Ich glaube, das mit der Verbetriebswirtschaftlichung der sozialen Arbeit und auch der Gesundheits - und Pflegeberufe ging im Zuge der neoliberalen Agenda so richtig ab den 90ern los, kurz bevor ich im sozialen Bereich angefangen habe. Ich hatte Anfang der 2000er ältere Kollegen, die hatten noch ganz andere, viel bessere Arbeitsverträge. Wobei, das Problem mit dem von der Wertform bestimmten Handeln, Denken und Fühlen bestünde auch dann weiter, wenn ein Krankenpfleger eine Millionen im Monat verdienen würde.

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