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Kommentare

  1. Avatar von Basti
    So, mein geölter Bruder.
    Übrigens findet sonntags im Park am Tierpark in Leipzsch eine Geisterbeschwörung mit Haroldo Rodrigues statt. Das kommt nicht nur Dir Spanisch vor. Ich werde das Tereng unweit der Okapis bei G.-Legen-Hayt okupieren.
    Kein Rohkost-Thema? Doch! Viel Wiese, viel Grün, viel Klo Rohfüll.
    Aphrodite!
  2. Avatar von Angelika
    Uff, schon spektakulär.
  3. Avatar von Uwe
    Ja, dachte ich auch, wo ich doch jeden Tag hier am Wetterberg mit dem Hund an drei solcher Riesen vorbei muss. Eine Anlage ist über hundert Meter hoch und just, wie jetzt der Sturm anhebt, machen die Geräte einen Riesenkrach...
    Also in Zukunft lieber Abstand halten...

    Übrigens hab ich Eisabwurf schon erlebt, welcher nicht minder gefährlich ist...
  4. Avatar von Susanne
    Boah, ist ja unglaublich!
  5. Avatar von Uwe
    Klingt spannend. Rahne hab ich bislang nicht sauer eingelegt, Sauerkraut ständig und auch andere Gemüse. Find die Fermentation als eine sehr bereichernde Form der Rohkost und der Haltbarmachung. Hab ja erst dieses Jahr damit angefangen und bereits schöne Erfolge erzielen können. Bei Katz kann man viele schöne und einfache "Rezepte" nachvollziehen, find diese Bücher besonders wertvoll für die Praxis. Allerdings sind diese mikrobiologische Küchenpraktiken wenig massentauglich und selbst meine Küche hat längst den Geruch einer Hexenküche angenommen, wo dann doch darüber die Nase gehoben wird...
  6. Avatar von Frohdo
    Gibt bei mir jede Woche mehrmals rote Beete, manchmal entsaftet, meistens jedoch in kleine Stücke zerschnitten und milchsauer vergoren. Hält sich so hervorragend, die rote Beete wird gleichzeitig etwas 'bissiger' und der erdige Geschmack verschwindet weitgehend. Der Saft bekommt außerdem eine herrlich violette Farbe und ist in kleinen Mengen super lecker zu genießen. Beim sauer Einlegen muss man etwas experimentieren. Viele Kombinationen sind dann sicher Geschmackssache. Aktuell habe ich auch mehrere Gläser mit Riesenkürbis eingelegt, vermischt mit Weißkohl, Senfkörnern, Petersilienwurzel u.a. Kombinationen. Auch beim Riesenkürbis habe ich nach ein paar Tagen in der Lake das Gefühl, dass sich die gelbe Farbe noch verstärkt. Meine Familie macht übrigens, außer um's Sauerkraut, einen großen Bogen um sauer eingelegte rote Beete, Kürbis und Co, obwohl das im Moment meine absoluten Favoriten sind... zusammen natürlich mit Grünkohl, Brokkoli etc. ... :)
    Den Begriff rote Rahne kannte ich noch nicht.
  7. Avatar von Uwe
    klasse...
    Stimmt, viele, die meisten Menschen mögen die Rahne nicht. Wahrscheinlich weil sie nach Erde riecht und ein Bißchen auch so schmeckt. Das eigene Vergehen im Blicke, ein Blick in die Grube...

    Ich esse sie gerne, wahrscheinlich weil ich ihre Inhaltsstoffe benötige, Eisen zum Bleistift. Mit Zitrone wird Rahne übrigens gut aufgeschlossen. Ich hab heute wieder Dampfkartoffeln mit Rahne gemacht und war wieder total begeistert....

    Alle anderen suchten das Weite...
  8. Avatar von Tom Ate
    Ich stamme aus Sudwestdeutschland und von daher kenne ich den Namen 'rote Rahnen' gut. Ich probiere sie so 2x im Jahr, kann sie aber nie essen. Früher als Kind gab es die oft, aber natürlich gekocht.

    in einigen Teilen Österreichs, Bayern und Südbaden auch der Rahner (Rauna, Rana, Rahne, Rohne, Rone, Ronen, Randig, Rohna) genannt,
    In der Vergangenheit wurde die Rote Bete auch als Färberpflanze eingesetzt.
    Das kann ich gut nachvollziehen. Dieser rote Saft ist wirklich ziemlich intensiv.
  9. Avatar von Uwe
    Auch interessant die Schreibweisen: Früher schrieb man Beete, heute Bete, manchmal auch Bethe in Altdeutsch. Rahne ist wohl südwestdeutsch, dort kennt man Bete nicht so...
  10. Avatar von Uwe
    Geraspelt, also ziemlich mundgerecht gemacht. In Stücken mag ich sie nicht essen, fein geraspelt und mit Zitrone behandelt, schmeckt sie mir ganz wunderbar. Allerdings würze ich herzhaft, also bei mir auf dem Tisch stehen immer Kräutermühlen, Senf, Pfeffer, Kreuzkümmel und mehr. Rahne hab ich vor Weihnachten von einem Freunde bekommen, reicht bis Januar...
  11. Avatar von Angelika
    Klingt interessant. Wie genau hast du sie gegessen?
    Bei uns waren einige Familienmitglieder zu Gast, da haben wir schon speziell gekocht bzw. zubereitet. Auch ein Salat mit vielen frischen Kräutern, der immer restlos gegessen wurde. Für mich fiel dabei auch einiges Rohes ab. Sonst hatte ich reife Grapefruits und Granatäpfel in diesen Tagen.
  12. Avatar von Angelika
    Danke für deine schönen und wertschätzenden Worte!

    Ich freue mich auch sehr über den Austausch hier.

    Dir noch weitere wunderbare Feiertage!
  13. Avatar von Uwe
    Jehova?
    Wer soll denn das sein...
    Jahwe sagte mal einer.
    Die meisten Menschen leben doch in Städten, auf dem Lande ist genügend Platz für die Tiere. Aber es ist die Landwirtschaft und die Jagd, was man so benennt.
    Hatte ein heftiges Streitgespräch mit einem Jäger vom Knall, ob der Jagd und ob diese überhaupt notwendig sei. Ich sagte: Irrsinn! Menschliche Verschrobenheit! Er: Wohl grüner Kommunist? Na klar! Wald-Stalin! Jedenfalls ist im Revier derart reingeleuchtet worden, dass kaum noch vierbeiniges Gefleuch zu finden ist. Zwei Tage lage eine Sau angeschossen im Wald, weil man sie nicht gefunden hatte, trotz Hunde!!!!! Ich finde ja immer meine Freunde, in dem Fall sterbend. Anruf: Wo liegt sie denn? Dort! Nicht gefunden. Vorortermin, zu Fuß an die Stelle. Neulich lag eine Jungsau am Bahngleis, die waren zu faul, das Tier aufzunehmen, mussten durch den Busch. Einer von der Bahn brachte das tote Tier vor.

    Ja ihr Kunden von der Wald-SS sagte ich, seit dem Funkstille...
  14. Avatar von Tom Ate
    In Berlin haben die Touris die alten Mauerstücke mit Kaugummi beklebt. Alles ist voll...Kaugummi an Kaugummi.
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/se...b/6867610.html

    In den meisten Freizeitparks verkaufen sie keinen Kaugummi, wegen der Sauerei.

    Icke schreibt also, dass, um größere Epidemien auszulösen, diese "Gummis" vor Massentreffpunkten verteilt werden, damit Keime in die Innenräume gelangen können, dort die Menschen anstecken und so größere Pandemien auszulösen. Kein abwegiger Gedanke!
    Da gibt es scheinbar einige verborgene Gruppierungen die versuchen der Überbevölkerung Einhalt zu gebieten und sich Maßnahmen überlegen um die Zahl der Erdbevölkerung zu reduzieren.

    In Georgia gibt es z.B. ein Monument mit der Inschrift:
    Halte die Menschheit unter 500.000.000
    in fortwährendem Gleichgewicht mit der Natur
    https://de.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones
    Mit Kaugummis würde es ihnen aber glaube ich nicht gelingen die Erdbevölkerung auf 500 Millionen zu reduzieren .

    Neulich haben sie einen Bericht gebracht, dass die Giraffen jetzt auch zu den vom Aussterben bedrohten Tierarten gehören. Der Mensch dringt immer mehr in deren Lebensraum ein.
    Bei 500 Millionen Menschen hätten die Tiere wieder ihren Raum. Diese angepeilte Zahl klingt eigentlich ziemlich vernünftig.

    Der Rückgang der Bestände ist dramatisch: In den vergangenen 30 Jahren ist die weltweite Population der Tiere um 40 Prozent eingebrochen, weniger als 100 000 Tiere sollen noch in Afrika leben. Schuld ist der Mensch: Illegale Jagd, zerstörte Lebensräume, immer größere Landwirtschafts- und Bergbauflächen sowie politische Unruhen setzen Herden wie Einzelgängern zu.
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/ar...roht-1.3285093
    Auch 233 wilde Verwandte von Nutzpflanzen wie Gerste, Hafer, Sonnenblumen, Spargel und Mango stehen neu auf der Liste. Viele von ihnen sind ebenfalls durch den Verlust ihres Lebensraums bedroht.

    "Viele Arten entgleiten uns, bevor wir sie auch nur beschreiben können", sagte IUCN-Direktor Inger Andersen. "Dieses Update der Roten Liste zeigt, dass das Ausmaß der globalen Biodiversitätskrise noch größer sein könnte als wir dachten."
    Die Zeugen Jehovas, mit denen ich mich in letzter Zeit öfters unterhalten habe, sagen dass alle Menschen die nicht bereit sind im Einklang mit Gottes Gesetzte zu leben bald einen Abgang erleben werden.

    Die Frage ist nur ob die Zeugen Jehovas im Einklang mit Gottes 'Gesetzte' leben. ????????
    Aktualisiert: 13.12.16 um 19:52 von Tom Ate
  15. Avatar von Uwe
    ... fand Freude und (...) Freunde...
    Sag immer: Immer die Nase in Dinge stecken, die andere nicht im Traum oder in der Schule erblicken...
    Ich schrieb es vielleicht schon mal, dass ich als Buab, 11, 12 Jahre damals, gern an leere Bierdosen roch, die der Vater von der "Interzone" mitbrachte, also den Transitverkehr zwischen Ost und West; Bierdosen gab es in der DDR nicht.
    Ich steckte meine Nase in die leeren Dosen und staunte darüber, wie die Ostdeutschen, DDRler..., die leeren Büchsen in Regale und Wohnwände stellten - verrückt, oder?

    Ältere Dame neulich, total verschnieft, aaach!!! Dieser Schnupfen! Ich zu ihr: Trinkense Bier, gut gegen und für, aber nich zuviel! Was? Ja! Hilft, dies konnte nachgewiesen werden. Lachte und ging rüber zu Penny. Ob sie sich ein Bier gekauft hat, weiß ich nicht...
    Prost Schnupfen!
  16. Avatar von Angelika
    Also der Test mit dem BrauFässchen hatte geklappt und fand Freude. Besonders die natürliche Kohlensäure und das milde Aroma wurde besonders positiv bewertet.
    Nun laufen weitere Versuche mit der Bierhefe, die ich vor einiger Zeit einmal im Lagerhaus gekauft hatte für Kräuteransätze.
    Die "Laborratte" bei uns ist nun voll am experimentieren damit.
  17. Avatar von Uwe
    Seh das Entsätzen bei Gästen, wenn ich deren Kinder 'ne Möhre ausbuddele, die Erde abschüttele und den Kindern in die Hände zum Knabbern anbiete. Um Gottes Willen! Dreck an der Knolle! Gefährlich!

    Die alten Rohkostpioniere sprachen schon damals, dass, wenn man die Erde mit aufnimmt, kein B12-Mangel entstehen kann. Ich esse Gemüse gerne direkt aus der Erde, schon wegen der Erde...
  18. Avatar von Frohdo
    Topinambur ist roh gegessen ne tolle Frucht. Wir haben hier viel Sandboden, da scheinen die sich besonders wohl zu fühlen und auch gut zu vermehren. Ich muss jedes Jahr eigentlich nur aufpassen, dass sie sich nicht _zu_ sehr ausdehnen.
    Und ganz nebenbei kriegst vllt B12 mit reingeschoben, weil richtig sauber werden die Knollen meistens nicht, bzw. so viel Mühe gebe ich mir da absichtlich nicht beim Putzen... ;D
  19. Avatar von Uwe
    Klasse!
    Bier ist ein Riesenthema, wie zu sehen ist.
    Wobei ich arg bezweifle, dass das Bier damal so eine hohe Alkoholkonzentration hatte, wie gesagt, Turbohefen waren damals noch nicht im Einsatz. Aber viele Details lassen Vermutungen aufkommen, dass so ein Gesöff Kulturgetränk war, in einer Zeit, wo die Geister noch nicht in Flaschen waren...

    Ich bin immer wieder begeistert, Lebensmittel selber herzustellen, ob nun Bier oder Brot, oder Sauerkraut, find's magisch zuweilen und bei aller Liebe zur Wissenschaft ist genau diese Magie in den Dingen viel wichtiger. Also Chemie im Labor, zwischen Kolben und Reagenzien, der Effekt des Geschehens, Stoffumwandlungen zu beobachten, statt sie mit mathematischen Mitteln zu erklären. Was natürlich heute als ein Muss dasteht, weil einer dann nicht in diese Bereiche eindringen darf, im beruflichen Sinne...
  20. Avatar von Tom Ate
    Bier spielte in der Geschichte der Menschheit scheinbar eine ziemlich große Rolle. Habe mal eine interessante Dokumentation dazu gesehen:


    https://www.zdf.de/dokumentation/ter...jahre-100.html


    Seit die Menschen sesshaft wurden, trinken sie Bier.


    Bier zählt zu den ältesten Nahrungsmitteln der Menschheit - und seit jeher gehört es zu Kultur und Fortschritt. Erstmals getrunken wurde es wahrscheinlich in Mesopotamien, als die Menschen sesshaft wurden. Ob das Bier selbst dabei eine wichtige Rolle spielte, ist unklar, sicher ist jedoch, dass der Getreideanbau eine Grundvoraussetzung für die Herstellung von Bier ist.


    Im alten Ägypten gehörte Bier zum Lohn. Fünf Krüge pro Tag standen jedem Arbeiter beim Pyramidenbau zu. Das damalige Bier enthielt etwa sechs Prozent Alkohol, vergleichbar mit den meisten heutigen Bieren. Aber Bier hat nicht nur den Bau der Pyramiden begleitet, spätestens seit dem 2. Jahrtausend vor Christus trank man es auch im Bereich des heutigen Deutschland. Lange Zeit war das Brauen Frauensache. Das änderte sich erst im 6. Jahrhundert nach Christus, als Mönche in den Klöstern das nahrhafte Gebräu als Fastenspeise entdeckten. Das Bier im eigenen Haus stellten aber weiter die Frauen her und bestimmten, ohne es zu wissen, Aussehen und Geschmack des Bieres, denn über Luft und Haut wanderten die körpereigenen Hefen in das Gebräu und brachten es zum Gären. Davon ahnten die frühen Brauer aber noch nichts, der meist über Nacht einsetzende Gärprozess wurde eher im Bereich des Wunderbaren angesiedelt.


    Ägypten war der größte Getreideproduzent der Antike. Einmal im Jahr feierte man ein rauschendes Bierfest mit zehntausenden Besuchern. Manche litten unter ähnlichen Symptomen wie viele Oktoberfestbesucher heute. Zumindest lassen alte Darstellungen dies vermuten.


    Seit mindestens 10.000 Jahren beschäftigen sich Menschen mit Bier. Als alkoholhaltiger Gerstenbrei, hat es in der Steinzeit angefangen.


    Brauen ist wie das Brotbacken im ausgehenden Mittelalter Frauensache. Ein Braukessel gehört zur Aussteuer der Braut, ist die absolute Grundausstattung für die Ehe.


    Hopfen gehört zur Familie der Cannabis-Pflanzen.


    Ein Hexagramm an der Tür war im Mittelalter ein magisches Zeichen gegen Dämonen. Und das Zunftzeichen der Brauer.


    Um das Bier haltbarer zu machen, setzten die Brauer dem Getränk zahlreiche Kräuter, aber auch Gifte wie Tollkirsche oder Bilsenkraut hinzu. Obwohl es in einigen Städten bereits frühere Gesetze und Verordnungen gab, wurde erst 1516 das erste landesweit geltende Lebensmittelgesetz in Bayern erlassen, das für die Herstellung von Bier nur die Zutaten Gerste, Hopfen und Wasser erlaubte. Doch auch das "reine" Bier konnte lange nur in der kalten Jahreszeit gebraut werden, da der Gärungsprozess niedrige Temperaturen verlangt.
    Ich kann mich nicht mehr so an die Details der Doku erinnern , aber ich glaube die sagen dass es früher auch die Kinder getrunken haben weil das Wasser meist verschmutzt war und Bier das einzige 'reine' Getränk war.
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