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Thema: Tipp für Allergiker, Heuschnupfen - Lippenblütler bzw Schwarznessel + Info Vogelmiere

  1. #1
    Administrator Avatar von Angelika
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    Tipp für Allergiker, Heuschnupfen - Lippenblütler bzw Schwarznessel + Info Vogelmiere

    Grüß euch!

    Es ist 1. März - und der Frühling eilt mit großen Schritten.

    Auch die Schwarznessel ist schon da. Diese hat nichts mit der Brennessel zu tun und brennt auch nicht bei Berührung: Sie gehört zu den Lippenblütlern.
    Ich esse sie gerne gerade auch im Frühjahr. Sie scheint mein Immunsystem gerade auch betreffend Allergien zu stärken.
    Die Suchmaschinen fördern heutzutage ja schnell auch geeignete Zitate zu Vorschein und ich freue mich sehr, es zeigen zu können:

    http://www.phiwana.de/products/Produ...0-Kapseln.html

    Perilla frutescens (Schwarznessel): Extrakt aus Blättern und Öl aus den Samen kann helfen die Freisetzung jener Stoffe zu hemmen, die bei allergischen Reaktionen entstehen. Perilla frutescens hat sedierende und tonisierende Qi-Wirkung. Sehr gut für Frauen mit Wechseljahrsbeschwerdenl geeignet.

    An den Ursachen der Verbreitung von Allergien beteiligen sich genetische Einflüsse und Faktoren unserer Zivilisation. Die Zunahme an Allergien hängt mit einer sich ständig vergrößernden Luftverschmutzung, Wasserverschmutzung oder Verschmutzung des Lebensraumes durch große Mengen chemischer Stoffe zusammen (Lebensmitteladditive, synthetische Textilien, Möbel, uvm.), aber bis zu einem gewissen Grad auch mit divesen Umweltfaktoren, durch die es zu einer Verbreitung mancher allergener Pflanzen kommt. Von den luftverschmutzenden Stoffen sind bei der Verbreitung von Allergien Stickstoffoxide (Nox) sowie Feinstaubteilchen am meisten beteiligt. Besonders Menschen mit Asthma und saisonale Pollenallergie bemerken an Tagen großer Verunreinigung eine deutliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Das Auftreten allergischer Erkrankungen weltweit bewegt sich nach Angaben der WHO (Weltgesundheitsorganisation) um die 20% der Erwachsenen und Kinder.
    Hinweis: Allergiker neigen ja zu zu starker Reaktion auf Eiweiße in der Luft, in der Nahrung etc.

    Gleich am Anfang meiner Rohkost-Zeit merkte ich die starke Anziehung, die ich zu Lippenblütler Pflanzen hatte und habe. Sie werden gerne von den meisten Menschen als Gewürze verwendet: Oregano und Majoran, Thymian, Salbei, Lavendel, aber auch Basilikum.
    Eine Zierpflanze aus dieser Pflanzenfamilie hilft mir im Sommer (auch mit zarten, weichen Häärchen auf den Blättern): Schwarzäugige Susanne

    Ja Anfangs - da kaufte ich ein Ciabatta nur deshalb, weil Basilium drin war - nur wußte ich das nicht! Erst als ich die Teile nebeneinander auflegte war mir klar, dass ich eigentlich gar nicht auf das Ciabatta, den Mozarella oder die Tomaten stand, sondern der Basilikum das war, was ich begehrte. Im wahrsten Sinne des Wortes. Immer noch habe ich ihn immer wieder gerne.

    Vor 2 oder 3 Jahren hatte ich dann einmal über den Winter nicht daran gedacht, dass mir eine kleine Menge davon täglich so gut tat. Faulheit ist wohl auch so eine Sache, oder einfach Streß wenn man nicht immer dazukommt, alles zu berücksichtigen, was ja eigentlich gut wäre. Da ich eher pur esse, werfe ich ja auch nicht automatisch Oregano oder ähnliches als Gewürz wo hinein.
    Dann ging ich - mitten im sprießenden Frühling - beim Fluß und plötzlich fing nach Jahren ohne Heusschnupfen meine Nase ins Jucken an. Ich begann plötzlich wie wild zu nießen. "Ohje!!" dachte ich und suchte nach einem Taschentuch (das ich fast nie bei mir hab ..). Und da sah ich die Schwarznessel blühend vor mir. So wie: " ZOOOOOOOOOM da bin ich!" Wobei es bei mir egal ist, welche Nessel es jetzt genau ist, solange es keine Brennessel ist (Rosenartige statt Lippenblütlerartige).

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	schwarznessel.jpg 
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Größe:	168,5 KB 
ID:	1508

    Ich erinnerte mich gleich wieder, dass sie ja zu den Lippenblütlern gehört und pflückte sie und roch sie und sie war so aromatisch, leicht sanft behaart und mit Blüte und schwupps war sie im Mund.
    Und aus wars.
    Mit dem Heuschnupfen.

    Davon war ich wirklich stark beeindruckt. Es wirkte so ähnlich stark und schnell wie eine andere Pflanze die ich einmal zwecks Homöopathischer Anwendung verwendete (die war allerdings giftig und für etwas anderes).
    Seither esse ich auch die Schwarznessel sehr gerne immer wieder. Davor hatte ich sie noch gar nicht wirklich getestet gehabt. Wird ja schmählich auch Stink-Andorn genannt.

    Wer ihn noch nicht kennt: Einen kleinen Testversuch ist es vielleicht wert. Ich esse davon eine kleine Menge pur. So ist auch das Aroma sehr gut wahrnehmbar.
    Eine Liste interessanter Lippenblütler ist in meinem Buch zu finden. Ich habe es speziell auch für jene geschrieben, die genauso an den Symptomen von Allergien leiden, wie ich gelitten hatte. Im Speziellen sind insbesondere jene Pflanzenfamilien beschrieben, die besonders für RohköstlerInnen interessant sind: http://www.allesroh.at/rohkost-buch.php

    Weil auch die Vogelmiere auf dem Foto oben zu sehen ist: Sie hat mir auch von Anfang an viel geholfen und ist mir eine treue Begleiterin vor allem in den feuchteren Jahreszeiten.
    Mit ihren Triterpensaponinen enthält sie Substanzen, die wie Cortison entzündungshemmend wirken können. Im Vergleich zu Spinat (auch Nelkenartige, aber [darunter] Fuchsschwanzgewächse) enthält sie normalerweise auch weit weniger Oxalsäure.

    Auch hier ein der Zitat der vielen Seiten, die dazu im Internet zu finden sind: http://www.naturheilkunde-lexikon.eu...-v/vogelmiere/

    Vogelmiere
    Die Vogelmiere (Stellaria media), eigentlich Vogel-Sternmiere oder Hühnerdarm, ist eine Art in der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).
    [...]

    Inhaltsstoffe: Triterpensaponine, Cumarine, Frlovonoide, Fruchtsäuren und Vitamin C.
    Wirkung/Anwendung: Man setzt die Pflanze als Presssaft, Umschlag, Salsbe oder Creme hauptsächlich bei juckender haut ein; sie kann sogar starken Juckreiz lindern. Häufig verwendet man Vogelmiere bei Ekzemen, Unterschenkelgeschwüren und Nesselfieber. Ein Aufguss der frischen oder getrockneten Pflanzen kann als Badezusatz bei Entzündungen helfen, z. B. bei rheumatischen Gelenken, oder kann die Gewebsheilung fördern. Innerlich wirkt sie bei Bronchitis und unterstützt die Verdauung.
    Geändert von Angelika (02.03.14 um 02:45 Uhr)

  2. Die folgenden 2 Benutzer sagen Danke an Angelika für diesen Beitrag:

    Andra (28.03.15), uena (13.03.14)

  3. #2
    Samenkorn
    Registriert seit
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    Beiträge
    1
    Danke
    0
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    super Angelika-heisser Tip,werde ich gleich ausprobieren,mir geht es nämlich Momentan wieder ganz............

    glG.Martina

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