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Thema: Melanie ist auf ihre letzte Reise gegangen

  1. #1
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    Unhappy Melanie ist auf ihre letzte Reise gegangen

    Ich habe es heute von Lena Erlmann im Facebook erfahren.

    Hier steht mehr über Melanies letzten Status (Zungenkrebs), der mir bekannt war: http://annette-dietzler-gesundheitsb...rdpress/?p=660


    Ich finde, Lenas Abschiedsworte für Melanie sind sehr schön gewählt und schließe mich den Worten an:

    *** Melanie Maria Holzheimer ist letzte Nacht auf Reisen gegangen und hat diese Erde verlassen.
    Bin berührt und wünsche ihr/dir lichtvolles, freudiges ausbreiten und ankommen da wo sie/du jetzt ist/bist. Tiefes Seelenheil
    Danke für dein Licht, dein Dasein ***

  2. #2
    Samenkorn
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    Das tut mir sehr leid für Melanie. Natürlich fragt man sich jetzt, wie so was passieren konnte bei Rohkost und guter Lebensweise. Angelika, bitte schreib doch etwas darüber. Was glaubst du, warum Melanie so schlimm dran war? Ist es das Leben vor der Rohkost? Wie schlimm sind Tatoos für den Körper?
    R.I.P.- liebe Melanie!!!

  3. #3
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    Grüß dich!


    Die WHO schreibt: http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs297/en/

    Ernährung macht nur bis zu 30 % der Krebsursachen aus. (rote Farbe im Zitat)

    Key facts


    • Cancers figure among the leading causes of death worldwide, accounting for 8.2 million deaths in 2012 (1).
    • Lung, liver, stomach, colorectal and breast cancers cause the most cancer deaths each year.
    • The most frequent types of cancer differ between men and women.
    • About 30% of cancer deaths are due to the five leading behavioral and dietary risks: high body mass index, low fruit and vegetable intake, lack of physical activity, tobacco use, alcohol use.
    • Tobacco use is the most important risk factor for cancer causing over 20% of global cancer deaths and about 70% of global lung cancer deaths.
    • Cancer causing viral infections such as HBV/HCV and HPV are responsible for up to 20% of cancer deaths in low- and middle-income countries (2).
    • More than 60% of world’s total new annual cases occur in Africa, Asia and Central and South America. These regions account for 70% of the world’s cancer deaths (1).
    • It is expected that annual cancer cases will rise from 14 million in 2012 to 22 within the next two decades (1).
    Das bedeutet auch, dass Ernährung die Fehler an anderen Segmenten nicht wettmachen kann.

    Eine andere Ursache, gerade auch für Krebs im Mund hängt mit Viren zusammen (blaue Farbe im Zitat oben).

    Dieses Thema nimmt die Bild-Zeitung (Deutschland) gerne her, wenn sie zuweilen auch Promintenten die Worte etwas im Mund verdreht dabei:
    http://www.bild.de/ratgeber/gesundhe...3762.bild.html

    Kriegen auch Frauen Krebs von Oralsex?
    HPV Viren können aber auch schon bei ungenügender Mundhygiene entstehen: http://www.cancer.gov/cancertopics/factsheet/risk/HPV

    Other factors may increase the risk of developing cancer following a high-risk HPV infection (5). These other factors include the following:

    • Smoking
    • Having a weakened immune system
    • Having many children (for increased risk of cervical cancer)
    • Long-term oral contraceptive use (for increased risk of cervical cancer)
    • Poor oral hygiene (for increased risk of oropharyngeal cancer)
    • Chronic inflammation
    Nebenbei erwähnt, spielt die Hygiene auch bei Gebärmutterkrebs eine Rolle. Das HPV Virus kommt bei beschnittenen Männern weit seltener vor:
    http://www.medknowledge.de/abstract/...schneidung.htm
    Man beachte das Fazit sogar bei mehreren PartnerInnen ...

    hDie vorliegende multizentrische Studie untersucht bei 1913 Paaren die Fragestellung, ob Beschneidung das Risiko für Human Papillomavirus-Infektion beim Mann und Gebärmutterhalskrebs bei Frau reduziert. Mit Hilfe der PCR-Untersuchung wurde die HPV DNA nachgewiesen.

    Penile HPV wurde bei 19.6% der nicht-beschnittenen Männer und bei 5.5% der beschnittenen Männer festgestellt. Die beschnittenen Männer hatten im Vergleich zu nicht-beschnittenen Männern ein geringeres Risiko, HPV-Infektion zu haben (odds ratio, 0.37; 95 % Konfidenzintervall, 0.16 zu 0.85). Monogame Frauen, deren männliche Partner mehr als sechs sexuelle Partner hatten und beschnitten waren, hatten ein geringeres Risiko für Zervixkarzinom, als Frauen, deren Partner nicht-beschnitten waren (adaptierte odds ratio, 0.42; 95 % Konfidenzintervall, 0.23 zu 0.79).
    Ich halte viel von Hygiene und gar nichts von Sex wenn nicht geduscht/gewaschen wurde davor. Früher lebte und badete man am und im Fluß ...
    Heute sind manche stolz auf ihre angesammelten ... *räusper* in den Falten ... (Man muss "schmutzigen" Sex nicht wörtlich in den Mund nehmen ...)

    AGEs wurden früher (ohne Kochen oder bei nur frischer, schonenderen Zubereitung) weniger konsumiert pro Tag - und auch hier gibt es einen Zusammenhang: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23144152

    For 82G>S polymorphisms, the genotype distributions and allele frequencies were significantly different between the two groups. The cervical cancer patients had markedly higher percentage of 82SS carriage than controls.[...]
    When all the cancer patients were stratified by HPV infection status, the 82GS and 82SS genotype carriers in the HPV infection subgroup had increased risk for cervical cancer versus 82GG (OR=1.68 and 1.74, respectively, both P<0.05). This trend was not observed in the subgroup with no detectable HPV DNA.
    CONCLUSION: Our results suggest that the RAGE 82G>S polymorphisms, interacting with HPV infection, are implicated in the occurrence of cervical cancer.
    Wir wissen aber nicht, ob ein Virus, eine frühere Lebensart oder eine Lebensgewohnheit Ursache für ihren Krebs war. Vielleicht die behandelnden Ärzte, wir aber nicht.
    Und das ist auch gut so. Statistik reicht für Überlegungen dazu wenn man diese anstellen möchte.

    Eine Ursache, die mir zu denken gibt ist jene, die mit Hormonen zu tun hat (orange Farbe): http://www.faqs.org/nutrition/Ca-De/Cancer.html

    Causes of Cancer
    The exact cause of cancer is not known. Most cancers result from permanent damage to genes or from mutations, which occur either due to internal factors, such as hormones , immune conditions, metabolism , and the digestion of nutrients within cells, or by exposure to environmental or external factors. A chemical or other environmental agent that produces cancer is called a carcinogen. [...]
    Hormone haben immer direkt mit Fetten zu tun. Und gerade RohköstlerInnen neigen dazu, zuviel Omega 6 Fettsäuren zu sich zu nehmen, die neben Fruchtzucker Krebs fördern können. Auch zuwenig Lysin.
    Dazu gibt es unzählige Studien (in Suchmaschinen "omega 6 krebs" oder "omega 6 cancer" eingeben).
    Dr. Eichhorn sagt zu Omega 6 und Krebs: http://www.allesroh.at/journal/krebs/6zu3.pdf

    Menschen mit einer fettreichen Ernährung, besonders in Kombination mit einem zu hohen Konsum an linolsäurereichen Pflanzenölen, Nüssen etc., weisen häufig hohe Linolsäure Werte auf.
    Menschen mit hohen Linolsäure Werten zeigen ein erhöhtes Brust-, Darm- und Prostatakrebs Risiko. Zudem sind u. U. die kognitiven (Denk) Funktionen eingeschränkt.
    Linolsäure stimuliert die reguläre Zellteilung und Zellreparatur. In angemessenen Mengen kann Linolsäure die Zellteilung und Zellreparatur erleichtern, im Übermass jedoch eine krankhaft gesteigerte Zellteilung bedingen. Eine linolsäurereiche Ernährung wirkt entzündungsfördernd,
    weil ein Zuviel an Linolsäure in die entzündungsfördernde Arachidonsäure übergeführt wird.
    Zu Fruchtzucker und Krebs: http://www.biomedizin-blog.de/de/fru...wp261-212.html

    Fructose hilft Krebszellen zu gedeihen

    ALLE Formen von Zucker sind schädlich für die Gesundheit im Allgemeinen und fördern eine Krebserkrankung. Bei der Fructose ist jedoch sicher, dass sie zu einer der schädlichsten Zuckervarianten gehört.

    Ein neuer Artikel in „Expert Opinion on Therapeutic Targets“ überprüft die Beziehung zwischen erhöhtem diätetisch raffiniertem Zucker und einem Krebsrisiko, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Monosaccharid Fructose. Die Forscher stellten fest: "Jüngste Beobachtungen zeigen, dass Krebszellen die Fructose sehr leicht nutzen können, um die Proliferation zu unterstützen und bevorzugt Fructose zur Nukleinsäure-Synthese verwenden."

    Die Forscher nannten mehrere Möglichkeiten, wie Fructose das Krebswachstum fördern kann, einschließlich durch:

    • Veränderter Zellstoffwechsel
    • Erhöhte reaktive Sauerstoffspezies (freie Radikale)
    • DNA-Schäden
    • Entzündungen

    Forschungen, in der Fachzeitschrift „Cancer Research“ veröffentlicht, zeigten auch, dass Fructose- und Glukose-Stoffwechsel ganz unterschiedlich wirken. Die Ergebnisse zeigen, dass Krebszellen die leicht zu verstoffwechselnde Fructose gut nutzen können, um Wachstum der Krebszellen zu beschleunigen.

    In diesem Fall wurden die Krebszellen von Bauchspeicheldrüsenkrebs genutzt. Die Studie bestätigte, dass die Ernährung mit einem großen Fructose-Anteil die Krebserkrankung beschleunigt und dass die Tumorzellen bei einem größeren Glukose-Anteil langsamer wuchsen.
    Förderlich ist es sicher nicht, wenn man schon eine Krebserkrankung hat, sich auf eine Weise zu ernähren, die genau solche Überschüsse bzw Defizite enthält.

    Melanie erzählt in diesem Video, dass sie darauf gekommen war, jedenfalls zumindest darauf, weniger Zucker zu essen. Was ich nicht weiß ist, ob sie für ihre Rezepte dann nicht doch die meist zu 95 % aus Fruchtzucker bestehenden Pflanzensirupe verwendete.
    Sie berichtet jedenfalls in dem Video, dass sie Zucker begann zu meiden und merkte, dass ihr Küchenrohkost Rezepte nicht so gut taten. Womit sie glaubte, es steuern zu können. Sie landete dennoch dann im Krankenhaus.
    Ob sie die Sache mit den Omega 3 zu 6 etc alles auch berücksichtigte, habe ich nicht gelesen oder gehört. Ich beschäftige mich nicht viel mit Gourmet-Rohkost von veganen RohköstlerInnen, insb auch weil sie häufig Mandelmilch verwenden oder Mandelmus, das viel Omega 6 Fettsäuren aber im Verhältnis dazu eine Minimenge an Omega 3 Fettsäuren enthält. Die meisten Nüsse bzw Samen bzw pflanzlichen Fettquellen sind nicht bedeutend besser. Manche schlimmer, manche Ausreißer gibt es auch (siehe Link mit Lebensmitteltabelle mit Beispielen dazu oben von Dr. Eichhorn). Auch weiß ich nicht ob sie wußte, dass Zucker nicht Zucker ist (siehe Info und Link oben). Jedenfalls hat sie grüne Smoothies dann konsumiert. Nur etwas Grün mit viel Wasser wiegt keine größere Menge Nüsse auf.
    Aber: Ich weiß nicht, höre dir einfach ihr Video an, das war im April 2014, also vor bald 2 Jahren:



    Wir wissen zu wenig über die Lebensweisen, wie jene RohköstlerInnen sich ernähren, die an Krebs erkranken, durchaus auch in ihrer längeren Rohkostpraxis.
    Eine stark vertretende vegane Rohköstlerin starb an Brustkrebs, wurde schon berichtet.
    Eine weitere Rohköstlerin die ich kenne, hat kürzlich eine solche Diagnose erhalten. Ich hoffe, sie schafft es.

    Und da Ernährung nur 30 % als Ursache gesehen wird, ist es nicht sicher, ob wir uns alleine durch rohe Ernährung schützen können.
    Die AGEs, die uns bei zu großer täglicher Konsumation schneller altern lassen, schützen uns auf der anderen Seite in gemässigteren Mengen auch vor Krebs.

    Ich selbst lege großen Wert auf ausgewogene Ernährung, die ich Dank meiner Anfälligkeit der Lunge und Haut besser beobachten kann als mir manchmal spontan lieb ist.
    Mein ehemaliger Hautarzt (damals gerade in Pension gegangen) meinte, dass Menschen, die Neurodermitis haben, zumindest statistisch gesehen weniger häufig an Krebs erkranken.
    Damals wußte ich noch nicht wie er das meinte und woher er das hatte.
    Aber es war mir ein Trost gewesen, in einer Zeit als ich ausgewogene Rohkost mit AGE armer Ernährung noch nicht kannte.

    Ich vertrug nie nicht einmal Nagellack. Bis heute verwende ich keinen. Damals gab es kein Google. Aber heute kann ich lesen, dass sogar der Allergien und Krebs auslösen kann: http://www.shortnews.de/id/126862/krebs-durch-nagellack

    Im neuen Test von ÖKO Test wurde namhafte Nacgellackprodukte getestet.
    Ein Drittel der Produkte enthielt Substanzen die Allergien auslösen könne.
    Das getestete Nobelprodukt von Dior enthielt zudem noch Krebsauslösende Substanzen.
    Also was es nicht alles gibt, das Krebs auslösen und sogar beschleunigen kann. Siehe oben.

    Vielleicht denkst du dir, na super - gar kein Spaß mehr?

    Also ich kann nur sagen - ich hab genug Spaß. Manchmal vielleicht anders als andere.
    Und dennoch .. wer weiß was die Zukunft bringt.
    Das Ende kann schnell kommen.

    Statistik, Studien, Körpergefühl und Nullpunkt-Diäten können uns helfen.
    Und ja .. sensible Themen nicht Totschweigen und zu sich stehen.
    Ob es nun Sex oder Essen oder pure Fingernägel sind: Nur nicht einschüchtern lassen von potentiellen Partnern.
    Geändert von Angelika (17.02.14 um 21:46 Uhr)

  4. Der folgende Benutzer sagt Danke an Angelika für diesen Beitrag:

    Maria Magdalena (18.02.14)

  5. #4
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    Grüß euch,

    eigentlich wollte ich nur das Beileid in diesem Thema schreiben, habe aber doch auch meine Gedanken geteilt.
    Um gewisse Aussagen in meinem vorherigen Beitrag etwas mehr zu verdeutlichen, ergänze ich mit folgendem Hinweis.
    Es geht dabei um die Suche vieler Rohköstler nach möglichst einfachen Ernährungsregeln.

    Rohkost ist aber kein Essen in der Schachtel, geprüft und zertifiziert. Aber es hat einen großen Vorteil: Unsere Sinne können die Qualität und Bedarf noch besser bewußt machen (weit besser als Kochkost).

    Ja, auch wilde Säugetiere bekommen vorgelebt, was gut für sie ist. Und es ist für sie selbstverständlich.
    Menschen (Säugetiere) bekommen nicht immer vorgelebt, was gut für sie ist oder werden einfach von Werbung etc verleitet.
    Der Einfluß der Familie beschränkt sich gerade heutzutage immer mehr darauf, was Eltern NICHT wollen, als das, was sie wollen.
    Die einzige Richtschnur vieler Kinder ist das auszugrenzen, was Eltern verabscheuen.

    Manche lieben statt "Ausgewogenheit" überdeckend Regeln, die aus welchen Gründen auch immer in ihr Weltbild passen.
    Der obige Beitrag soll zeigen, dass vegane Rohkost leider nicht der Weisheit letzter Schluß ist. Abgesehen davon, dass Ernährung nicht alles ist.

    Ergänzend betreffend Fleisch, das manche allzugerne ohne Hemmung im Überfluss ohne teilen zu müssen essen - können.
    Heutzutage.
    Denn es beinhalten auch gewisse tierische Quellen von jenen, die Samen, Nüsse bzw eben auch Eicheln als Hauptnahrungsquelle essen, hohe Mengen an Omega 6 Fettsäuren (also im Überhang).
    Das trifft natürlich auch auf pellets- oder getreidegefütterte Tiere zu.

    Wenn die Tiere Samen/Nüsse einfach von Natur aus essen, macht es das aber nicht besser, wie zum Beispiel bei Wildschweinen (Thunfisch enthält auch mehr Arachidonsäure).
    Nicht nur Omega 6 Fettsäuren an sich - auch dazu gehörend auch die Arachidonsäure.


    Wir bilden auch selbst die Arachidonsäure (auch eine Fettsäure, aus Omega 6), und umso mehr, wenn wir viel Omega 6 Fettsäuren im Überhang einnehmen. Dann steigt die Entzündungsbereitschaft usw (auch nachzulesen in meinem Buch, aber auch in der oben verlinkten PDF von Dr. Eichhorn). Wenn wir aber nun schon eine Entzündung haben und Arachidonsäure zu uns nehmen (nur aus tierischen Quellen!) dann ist es wie das Anfachen einer Glut, es entsteht ein Feuer (bildlich ausgedrückt).

    Deshalb sind Tiere, die Gras fressen eher zu bevorzugen (möglicherweise hängen auch manche Regeln von Religionen damit zusammen - wenn auch anders ausgedrückt).
    Oder Fisch, der entsprechend ausgewogenere ungesättigte Fette beinhalten kann.
    Ich beziehe nicht nur ungesättigte Fettsäuren durchaus bewußt ein, sondern auch (mittellange) gesättigte Fettsäuren. Hier bevorzuge ich die FRISCHE Kokosnuss vor Weidebutter oder Milchprodukten.
    Es mag Rohköstler geben, die es gut vertragen, Überlastungen sind auch hier sicherlich zu vermeiden (ich vertrug Milchprodukte noch nie gut - Milchallergikerin etc).

    Zu der Gewohnheit "wegen Überbeschäftigung" lieber vermeidlich einfach Regeln zu bevorzugen: Dazu gehört z.B. auch einfach pflanzlich, also vegan roh zu essen.
    Ursache dafür ist Literatur, die dazu immer und immer wieder manipulierend verändert wird, auch Studien falsch zitiert werden (alleine schon auch in der China Studie: http://www.rohkostforum.net/threads/...-Skalpell-quot )

    Mir kommen solche einfache Regeln so vor, wie wenn man behaupten würde, nichts Rotes mehr zu essen, weil der Fliegenpilz eine rote Farbe hat und der giftig ist.

    JEDE ÜBERLASTUNG führt zu Krebs bzw Krankheit. EGAL WELCHE!
    (Wer´s mir nicht glaubt, frage Arzt oder Ernährungswissenschaftler)

    Die eigenen Sinne und Wahrnehmungen ernst zu nehmen, bewirkt sie zu dem zu machen, was sie sind: Kein Mittel für hedonistischen Genuß von vermeidlichen Überfluß sondern Überlebenswerkzeug.
    Nicht nur bei der Ernährung!
    Manchmal helfen auch ein paar Extra-Info-Einheiten, die man als Baby und Kind nicht bekam: DAS ist der Geschmack der frisch ist, der ist deftiger und älter usw ...


    Und nochmal anknüpfend an den Beitrag davor mit den 30 Prozent Ernährungsanteil, GLOBAL betrachtet: Das hängt auch damit zusammen, dass in der 3. Welt billig Komponenten für Produkte hergestellt werden, die dort ohne Schutzmaßnahmen für die Gesundheit der ArbeiterInnen hergestellt werden. Auch Bekleidung wird auch für uns nicht viel gesünder nachdem Färber den Chemikalien ausgesetzt waren. Ein aktueller Beitrag betreffend krebserregende Farbstoffe: http://gesund.co.at/chemie-kleidung-12241/
    Geändert von Angelika (18.02.14 um 20:27 Uhr)

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    Marius (17.01.17)

  7. #5
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    Hm, ok.
    Jede Überlastung führt zu Unwohlsein und schlimmstenfalls zu Krankheit und Krebs.
    Für mich persönlich (!) gilt allerdings, dass ich Unwohlsein oder psychische Schwankungen (letztere habe ich zum Glück kaum oder nicht) auch schon als "krank" einstufe.
    Selbst wenn ich Alpträume oder Träume habe, weiß ich, dass es eine Ursache dafür gab: Schrott gegessen oder zuviel Sport gemacht.

    Es gibt keinen Arzt den ich besucht hatte oder mit dem ich Kontakt hatte, der mir nicht sagte, dass Überlastungen IMMER problematisch sind.
    Mir fällt auch kein Ernährungswissenschaftler ein, der mir das nicht gesagt hätte.
    Es ist immer eine Frage der Menge.
    Und sei es bloß das Gewicht!
    Oder auch zuviel Sport.
    Oder sonst was ...

    Reine Arachisonsäure ißt allerdings auch niemand, wieso erwähnst du das gesondert?
    Jeder Mensch hat andere Grenzen.
    Und die muss JEDER selbst herausfinden.
    Ich bitte zu beachten, dass eine Überlastung immer relativ zu sehen ist.
    Ich hatte Anfangs nicht nur einmal richtig Zahnschmerzen von Wildschweinfleisch (von Orkos). Richtig gut abgelegen dort, am Liefertag bzw bald darauf gegessen.

    Manch einer schafft es allerdings scheinbar über Jahrzehnte viel davon zu essen.
    Dazu gebe ich jedoch keinen weiteren Kommentar ab.

    Wenn du ab und zu was mit Arachidonsäure ißt, wird dein Körper das ja wohl kompensieren können. Im Normalfall!
    Und ich bin mir sicher, dass deine Grenzen weiter sind als meine.

  8. Der folgende Benutzer sagt Danke an Angelika für diesen Beitrag:

    Marius (17.01.17)

  9. #6
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    Ich schrieb ja auch nicht dass alles (Überlastung) zu Krebs führt sondern zu Krebs bzw Krankheit. Siehe Antwort oben (Psyche & Co!).
    (Obwohl ich auch hier schon mehrfach las und hörte, dass Krebs sozusagen immer in uns ist. Nur das Gleichgewicht ist zu wahren, dass er nicht die Überhand bekommt - sehr vereinfacht ausgedrückt. Aber das schreibe ich nicht, um es zu bekräftigen sondern um das Bild der Schaukel zu zeigen.)
    Studien gibt es allerdings schon viele - allerdings wie du selbst vmtl weißt immer auch mit provozierten Überdosierungen (Und sei es Semmeln an Mäusen! AGEs oder was auch immer. .. Überdosierung .. welche Dosierung .. wann hemmt das eine das andere .. usw ...)

    Der Begriff "Fehlernährung" ist allerdings nicht definiert. Das ist ja das Problem.
    Genau das selbe, wie es keine zusammenführende Wissenschaft mehr gibt.

    Über Rauchen und Saufen brauche ich erst gar nicht nachdenken, da würde ich die Zwiebeln schon längst von unten ansehen.

    Überlastungen kann es auch durch Zusatzstoffe geben - auch bei Impfungen. Zum Beispiel bin ich wirklich keine kämpferische Impfgegnerin, aber es scheint doch so, dass auch das neben dem Nikotinrauch, dem ich als Baby und Kind ausgesetzt war, die viel zu vielen Impfungen zu denen mich meine Mutter anfangs schleppte, die Neurodermitis anfachten. So sagte sie zumindest schon seit langem, und sie ist keine die sogenannte Gesundheitsliteratur liest (eher Krimis und Romane) sondern rein von ihrer Beobachtung sprach (ich nehme an, nicht nur weil sie das Rauchen runterspielen wollte). Ich kann mich noch erinnern, dass ich Impfungen haßte und die Erlebnisse und das Gefühl hatte ich so oft, dass ich es immer noch wie gestern in Erinnerung habe. Arztzimmer. Die Spritze. Ich werde gehalten .. ich mag nicht ... Es muss noch vor der Schule gewesen sein, als das aufhörte und sie dann meinte, es war wirklich zuviel und zuoft.
    Evtl war es aufgrund eines privat bezahlten alternativen Arztes. Wir waren ja bei so vielen Ärzten dann, als alles so ausbrach.

    Betreffend "besagtem Mensch" ist es allerdings doch so, dass es zahlreiche Menschen gibt, die gestern und heute in dessen Homepage, die die Software eines digitalen Nachschlagewerkes ist, lesen. Und vieles, das dort steht glauben oder als Vorbild sehen.

    Wie du vielleicht vermuten kannst, habe ich viele Erlebnisse gehabt in den letzten 10 Jahren. Eine davon war Folgende: Ich veranstaltete in meinem Haus in den Bergen ein Silvestertreffen. Einer der Teilnehmer, ein omnivorer Rohköstler, hatte Vitamin B12 Mangel. Als Mann ging er natürlich gerne in einen gewissen Chat, in dem man entsprechende Ratschläge bekommen kann. Geht natürlich auch via Skype oder einfach dort lesen. Fazit war, dass er eine Lammleber in einem der örtlichen Geschäfte kaufte. Entweder war es Bio oder keine Ahnung, jedenfalls hatte ich noch nie Lemmleber probiert gehabt. Ich wäre neugierig gewesen, ein kleines Fuzzel (kleiner Fingernagel groß) zu probieren. Aber das ging gar nicht!! Da saß ich in meiner Küche, heizte gratis für alle Gäste ein (war schon ok alles), wir hatten alle gut zu plaudern. Und ich durfte nicht kosten, weil er hatte Angst von dem sicher Handteller großen Stück (er hatte auch noch anderes auch zusätzlich) zuwenig abzubekommen für seinen Vitamin B12 Mangel. Es war ihm nach dem Motto gesagt worden, viel hilft viel. Wenn auch nicht in den Worten, das war das Resultat. In den nächsten Tagen fragte ich gar nicht mehr.
    Nach dem Treffen fragte ich die Ernährungswissenschaftlerin meines Vertrauens und diese bestätigte: Vitamin B12 ist wasserlöslich. Was mehr ist, wird ausgeschieden. Es bringt also nix, viel davon zu essen. Dabei überlastet man sich eher unnötig mit anderem, das noch im Lebensmittel ist.
    Besser ist, regemässig GERINGE Mengen natürlicher Vitamin B12 Quellen einzunehmen. Die Aufnahme ist am Anfang der Mahlzeit höher und sinkt dann.

    Und er ist nicht der Einzige der dem Beispiel folgt ..

    Was auf deren Homepage steht, lese ich seit langem nicht, auch nicht was im Blog/Tagebuch steht. Manchmal berichtet mir ein Rohi hier aus Wien davon (mit Haaresträuben sozusagen).

    Allerdings .. Tipps mit vielen Nüssen und Mandelmilch etc kann ich auch grad nicht besonders gerne haben.
    Insbesondere, wenn diese als Milchersatz für Kinder angepriesen werden - allen ernstes. Trotz Vorstufe zur Blausäure und extrem schlechten Fettverhältnissen.
    Erst im Herbst bei einem Treffen mit einer 80-10-10 Rohköstlerin war sie ganz erstaunt. Mandelmilch sei doch das aller-aller-beste ever. (ich konnte mich erfolgreich zurückhalten)
    Geändert von Angelika (18.02.14 um 21:51 Uhr)

  10. Der folgende Benutzer sagt Danke an Angelika für diesen Beitrag:

    Marius (17.01.17)

  11. #7
    Dattelkern
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    So kannte ich den alten Helmut noch gar nicht :


    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

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  12. #8
    Administrator Avatar von Angelika
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    Hi, ich habe noch eine Zusammenstellung über die Ursachen von Krebs gefunden: http://de.wikipedia.org/wiki/Krebs_%...dener_Faktoren

    Faktor Anteil in %
    Nahrung 35
    Tabakkonsum 30
    Infektionen 10?
    Fortpflanzungs- und Sexualverhalten 7
    Arbeitsplatz 4
    Alkohol 3
    Geophysikalische Faktoren (z. B. Sonnenlicht-Exposition, Innenraumbelastung durch Radon, allg. Strahlenbelastung) 3
    Allgemeine (anthropogene) Umweltbelastungen (z. B. Innenraum, Luft, Trinkwasser, Boden, Altlasten, Pestizid-Eintrag) 2
    Industrieprodukte <1
    Lebensmittel-Zusatzstoffe <1
    Arzneimittel und medizinische Prozeduren 1
    Unbekannt ?
    Diese Grafik ist auch interessant: http://commons.wikimedia.org/wiki/Fi...Organen_01.svg

    Und auch diese Grafik: http://commons.wikimedia.org/wiki/Fi..._110623aFK.png

    Eine Liste mit vor Krebs schützenden Lebensmitteln (nicht immer bewiesen, aber angenommen): http://de.wikipedia.org/wiki/Krebspr...A4nzungsmittel

    Wer sich mit dem Thema Krebs befassen will, die Wikipedia-Quelle (oben verlinkt) finde ich sehr informativ. Interessant auch der Zusammenhang betreffend Östrogen und dass Krebs quasi soetwas wie den Entstehungsprozeß des Fötus nachahmt - Krebs gibt es entsprechend auch nur bei Säugetieren.

  13. Der folgende Benutzer sagt Danke an Angelika für diesen Beitrag:

    Marius (17.01.17)

  14. #9
    Bob
    Guest
    Ja, man sollte aber den Kontext nicht übersehen. Bsp Adipositas. Adipositas hat nicht immer mit Nahrungsmitteln und Überlastung mit irgendwelchen Bestandteilen der Nahrung zu tun. Dick und rund kann man auch durch ganz andere Dinge wie Hormonstörungen (Schilddrüse usw.) werden....

    Was mich daran stört ist, dass suggeriert wird, man müsse diese oder jene Lebensmittel essen um Krebs auszulösen oder zu verhindern. Das ist falsch! Sicherlich ist es so das adipose Menschen ein erhöhtes Risiko haben ebenso wie Raucher und Säufer. Man muss da zwischen den Zeilen lesen....

    Es gibt weder ausschließlich gesunde Lebensmittel noch gibt es ausschließlich ungesunde Lebensmittel. Jedes angeblich "gesunde" Lebensmittel hat immer jede Menge "ungesundes" im Gepäck dabei. Darüber sollte man sich klar sein. Wenn man sich also ausschließlich DGE-Konform ernährt und trotzdem adipös wird und auf Grund dieser Tatsache Krebs bekommt. Was dann? Sind dann doch andere Ursachen im Spiel? Ich befürchte ja...

    best regards
    Bob

  15. #10
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    Hi, steht ja eh auch da.

  16. #11
    Administrator Avatar von Angelika
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    Gestern hatte ich noch eine gute Zusammenfassung betreffend Krebsursachen in der westlichen Welt gefunden: http://www.netdoktor.at/nachrichten/?id=121948

    Krebsverursacher Nr. 1: Lebensstil

    Mit dem Rauchen aufhören, Alkohol reduzieren, Übergewicht bekämpfen und Sonnenbrände vermeiden: Am besten schützt sich derjenige vor Krebs, der die bisherigen Empfehlungen zur Vorsorge berücksichtigt. Andere diskutierte Faktoren wie Chemikalien in Nahrung oder Konsumprodukten haben im Vergleich zum Lebensstil kaum Einfluss, berichten Forscher der University of New South Wales.
    Verzerrte Darstellung
    Studienleiter Bernard Stewart überprüfte die bisherige Studienlage zu Tumorrisiken. "Krebs ist in der westlichen Welt die meistgefürchtete Krankheit, und die meisten Menschen können dank der häufigen Thematisierung in den Medien gleich eine Vielzahl von Krebsursachen nennen. Viele Gefahren werden jedoch deutlich überproportional dargestellt", so der australische Forscher.
    So gibt es beispielsweise Belege dafür, dass Luftverschmutzung zu Krebs beiträgt, doch macht diese Gefährdung nur ein Zehntel von jener des Rauchens aus. Auch kommt man durch verunreinigte Nahrungsmitteln oder bestimmte Konsumprodukte sehr wohl in Kontakt mit kleinsten Mengen karzinogener (krebserregender) Chemikalien. Doch: "In Industrieländern wurde bisher noch nicht bewiesen, dass diese Faktoren Krebs auslösen", so Stewart.
    Giftiger Rauch
    "Die wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für Krebs sind allen voran das Rauchen, sowie Übergewicht, Alkohol, UV-Licht und ungünstige Ernährungsgewohnheiten", sagt Rolf Marti, Leiter des wissenschaftlichen Sekretariats der Krebsliga Schweiz. Die wichtigsten, nicht beeinflussbaren Faktoren sind das Alter - zwei Drittel der Tumorerkrankungen treten erst nach dem 60. Lebensjahr auf - sowie genetische Prädispositionen. "Umweltfaktoren werden allgemein meist überschätzt", bestätigt auch Marti.


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    Marius (17.01.17)

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