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Thema: Bioinformatik

  1. #1
    Administrator Avatar von Angelika
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    Bioinformatik

    Grüß euch,

    ich bin ja immer wieder fasziniert, was heutzutage Dank der Technik alles möglich ist. In der Firma in der ich arbeite, wird ja auch stark in der Richtung Krebsforschung gearbeitet, aber auch andere Bereiche natürlich. Dabei ist die Bioinformatik ein Teil .. ganz am Anfang vieler Versuche (... was passiert mit welcher Substanz im Körper - im Stoffwechsel, in dem wir ja immer sind).
    Bioinformatik ist ein Fach, das mich weiterführend eine Zeit sehr interessiert hatte, wer nicht weiß was das ist: "klick"

    Sie hat zu grundlegenden Erkenntnissen der modernen Biologie und Medizin beigetragen.
    Wird natürlich auch für die Entwicklung von Medikamenten, gerade auch in verschiedenen Krebsstadien (Falsches Medikament für eine gewisse Phase vom Arzt ausgewählt? Kann zum Gegenteil des gewünschten Effektes führen!)

    Viele wissen gar nicht, was alles passiert bis da überhaupt einmal ein Medikament in die Testphase kommt, lange vor jeglichen Tests! Seit einigen Jahren hat sich da sehr viel getan!
    In der Firma ist es spannend zu sehen, wenn man die Datenbanken vor sich sieht und mit höchster Technologie damit automatisiert Versuche gefahren werden. Man schaut natürlich nicht lange zu, hat anderes zu tun, während da automatisierte Arme Substanzen in kleinster Menge mit anderen vermengen in vielfacher Weise (tagelang ..).

    Vor einigen Jahren hatte ich mir auch deshalb das Buch von Aubrey de Grey besorgt, dass auflistet, wo man überall ansetzen könnte - und evtl auch Methoden finden könnte, die Alterung mehr oder weniger stark zu verlangsamen.
    Er sucht dafür natürlich auch Forschungsgelder (enorme Kosten, siehe auch letzter Link unten), jedenfalls ist es aber ganz spannend, sich auch dies zu Gemüte zu führen. Wie die Ernährungswissenschaftlerin mit der ich einige Zeit lang spezieller austauschte meinte - es sind viele Zahnrädchen die da laufen und wir können das Altern nicht wirklich anhalten. ABER: verzögern geht doch ganz gut.
    Achja, das Buch ... das ist der Link: http://www.amazon.de/Niemals-alt-umk...aubrey+de+grey

    Mein Resümee war: Sicherlich aber ist es gut, sich nicht dauernd mit etwas den Mund zu stopfen, die Insulinschaukel nicht dauernd zu heben, laufend Zuckerhältiges zu futtern (interne AGE Bildung) oder gute Fettquellen zu vernachlässigen (Hormonell problematisch eben auch in der Verstoffwechselung) .. langer abgekürzer Rede Sinn: In der Natur gibt es auch nicht dauernd und regelmässig etwas zu essen, also mit Abstand möglichst Ausgewogen in unserem "Luxus", der möglichst wenig zum Falschen verleiten sollte - das Bestmögliche herausholen. Auch wenn es ein bißchen mehr Aufwand ist als quasi wie im Schlaraffenland nur den Mund aufzumachen und nicht selbst zu organisieren. Gerade gute Fettquellen sind enorm wichtig - auch betreffend Zucker, Hormone, Haarausfall usw.
    Achja und Lysin - wirkt auch betr. Haarausfall. Aber es gehört trotzdem alles zusammen, auch Zink aus den Wildpflanzen, die meist auch gut mit Mineralstoffen (häufig der Feuerstein der Enzyme = Eiweißmaschinen) versorgen können (wenn sie nicht wieder zuviel Oxalsäure oder sowas drin haben - was man aber auch wieder rausschmecken kann bei purem Genuß [oder es wird ins Wasser rausgekocht und abgeschüttet]).

    Auf der anderen Seite - der Hoffnung auf einfache Regeln - beschäftigen sich ja - an der Wurzel eben auch Bioinformatiker, deren Wissen und Versuche später irgendwann auch einmal zu Mediziner geleitet wird. Als fertiges Produkt zur Behandlung von Symptomen.
    Ziel ist also herauszufinden - wodurch entstehen die Symtome. Das ist natürlich wiederum nicht das Gebiet der Mediziner (auch wenn viele immer alles wissen wollen und leider auch nicht immer richtig diagnostizieren können, aus welchen Gründen auch immer), sondern unter anderem der Bioinformatiker.

    Hier habe ich von ORF einen schönen Text gefunden, der auch ein bißchen mehr Einblick verschafft. Es ist übrigens ein Forschungsgebiet, das gerade in Österreich auch sehr gefördert wird (u.a. auch von und mit der Firma in der ich arbeite):

    http://sciencev1.orf.at/science/news/89686

    Der Universitätsprofessor ist trotz atemraubendem Bericht zurückhaltend betreffend Therapien. Und ich denke der Grund ist auch der - das in erster Linie die Vermeidung der Ursachen durch ERKENNEN DER URSACHEN viele zum Ziel führen wird. Erst gar keine Symptome zu entwickeln. Und für weitere Symptombekämpfungsmöglichkeiten für die Mediziner bzw wenn es dann doch nicht mehr anders geht .. wird es sicher weitere Möglichkeiten geben. Weil es wird sicher immer noch viele Menschen geben, die die Informationen nicht bekommen oder sich nicht dafür interessieren oder nicht die entsprechende Selbstverwirklichungskraft haben. Oder andere Einflüsse.

    Deshalb schenke ich gerne ... auch Bioinformatikern einen Teil meines Gehöres.
    Geändert von Angelika (03.02.14 um 00:19 Uhr)

  2. #2
    Administrator Avatar von Angelika
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    Hi,

    zur Auflockerung eine Erklärung eines Teiles der Bioinformatik als Video (der Anfang ist den meisten wohl bekannt, dann wird es spezieller) - in deutscher Sprache:



    Ein Software Tool der Bioinformatik - in deutscher Sprache:



    Und hier ein Interview, wie heftig der Metabolismus mit dem was wir essen, ob wir uns bewegen zusammenhängt und mittels Bioinformatik diese Zusammenhänge immer mehr offensichtlich und besser verstanden und optimiert werden können.
    Die Forschung steht da natürlich am Anfang und wünscht sich einige nützliche Tools für Ärzte.
    (Und ergänzend: Übrigens wird auch schon in der Forschung verwendet: die verwendeten Gene können sich verändern!)
    In englischer Sprache:



    ... Tja und was der oben erwähnte Aubrey gemacht hat, ist einfach eine Liste (also Bücher) geschrieben, wo man überall ansetzen kann.
    Auch, um Forschungsgelder in diese Richtung zu bekommen bzw Anregungen dafür zu liefern.

    Meine Schlußfolgerung schrieb ich ja schon oben. Jedenfalls ein Fachgebiet, dass man ruhig im Auge behalten kann. - Besonders man die eigenen gut geschulten Sinne immer gut einbezieht, die das beste Analyselabor sind.
    Geändert von Angelika (03.02.14 um 00:21 Uhr)

  3. #3
    Wilder Busch Avatar von SEELE
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    Der Biomathematiker Steve Horvath hat eine verblüffend präzise Uhr im Körper gefunden: An fast jeder Zelle lässt sich nun ablesen, wie alt wir sind - und zwar auf Monate genau.

    Der Artikel ist geschrieben wie ein guter Krimi.

    http://www.spektrum.de/alias/epigene...-genau/1285389

  4. #4
    Administrator Avatar von Angelika
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    Stimmt, sehr spannend geschrieben. Und interessant.

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