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Thema: Gentechnik und der Mensch

  1. #1
    Gerardo
    Guest

    Question Gentechnik und der Mensch

    Dieses Thema befasst sich mit folgender Grundsatzfrage:

    Wie wirkt sich der Verzehr von genmanipulierten Pflanzen und Früchten auf die Gesundheit/Immunsystem des Menschen aus.

  2. #2
    norbi
    Guest
    Die Gen-Techniker sind heutzutage so eine Art Zauberlehrlinge. Sie wissen nicht genau was für Folgen es haben wird.

  3. #3
    Administrator Avatar von Angelika
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    Hi!

    Genau, so hatte ich es auch schon in der Schule gehört ..
    Man weiß zuwenig und die Auswirkungen auf das Ökosystem und damit auch auf uns sind nicht klar.

    Deshalb gibt es soviele Kritiker ("Zauberlehrling-Mentalität").

    Ein Sammelsurium meiner Gedanken, resultierend aus "Umwelttechnik mit
    Biologie/Ökologie" in der Schule und was ich sonst weiter informiert
    bin:

    Ziel der Genmanipulationen (bzw bisher einfach Züchtungen) sind
    (1) Herauszüchten von hemmenden Stoffen
    (2) Hineinzüchten von Stoffen die zur Frassschädlingsbekämpfung dienen
    ("Insektenschutzmittel gleich drin")
    (3) Größere Ernten/Ausbeuten auf gleichen Feldflächen

    (1) War bisher ohnehin üblich, führte aber zu immer anfälligeren Sorten
    (2) Ist deshalb kritisch, weil z.B. eben Insektizide direkt auf das
    (angreifbare) Gehirn der Insekten wirken und diese Stoffe bei viel
    Genuss auch zu erhöhtem Vorkommen von Epilepsie führen (z.B. Gebiete
    mit Cherimoyas mit viel Cherimoya-Eis etc und höhere Epilepsierate -
    in den Kernen bzw je nach Pflanzenteil sind darin
    Insektenschutzmittel. In dern Kernen so viel, das daraus definitiv
    Insektenschutzmittel hergestellt wurden/werden)
    (3) Ist auch nichts Neues, kann aber gekoppelt mit (1) und (2) zu
    einer insb. stärkeren Wüstenbildung (Gießen aus Grundwasser in Ländern
    mit geringerem Niederschlag als aus Grundwasser entnommen wird) und
    Einfluss auf die Ökologie führen.

    Manche Menschen meinen, wir werden immer mehr, andere es wird einen
    starken Rückgang dann doch wieder geben (neuere Prognose).
    Natürlich wird wegen dem Hunger auf der Welt argumentiert.

    Jene Sorten, die sich nicht vermehren können haben großen Nachteil für
    Bauern, weil sie Saatgut immer teuer einkaufen müssen.

    Kritisch ist auch, dass sich die veränderten Genketten/Bausteine mit
    bisherigen Sorten und Artverwandten kreuzen können und nicht klar ist
    welche Folgen dies hat.

    Vielleicht weiß jemand mehr darüber, aber gab es nicht auch schon einen
    unklaren Prozess der Rechteinhaber weil Genmaterial vermutlich unabsichtlich
    in des Bauern Saatgut enthalten war?

    Für die Gesundheit:

    (1) Weniger Hemmstoffe sind sicher gut, wobei manche auch nicht nur
    Hemmen: Die Dosis macht das Gift
    (2) Je nach dem, um was es sich handelt:
    Es kann nicht erwiesen werden dass solche Mittel nicht doch auch
    auf den Menschen wirken (insb. gekocht?)
    Ich denke dabei auch an Quinoa, das auch angeblich unschädlich ist und
    doch ist es nach kurzer Zeit so bitter durch die Saponine in der
    Schale, die trotz Schalenentfernung enthalten sind, dass er schnell
    sperrt.
    Was ist, wenn solche Mittel enthalten sind, die wir nicht gut wahrnehmen?
    Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass wir es wahrnehmen müßten (Unser
    Sinnes-Labor im Mund ist stark), doch kann es sein dass der Schutz
    genau darauf hinauszielt, versteckt zu wirken. Man müßte sich die
    Patente genau ansehen, das habe ich noch nicht gemacht und wer weiß ob
    es genauer steht.
    Baumwolle muss z.B. total gespritzt werden weil die Malvengewächse ja
    eher auf Einzelwachstum angelegt sind und sonst Anfällig auf
    Schädlinge (wenige Hemmstoffe auch für Menschen). Wenn jetzt extra in
    Baumwolle (Malvengewächse) etwas reingezüchtet wird das hemmt könnte
    das Auswirkungen auf diese Familie haben.
    (3) Wüstenbildung ist nicht gut -> Ökologie/Metrologie/Wasserhaushalt etc

    Auf der anderen Seite schreiben kirchliche Quellen, es gäbe eher Nullwachstum:
    http://www.katholisches.info/2013/01...erbevolkerung/
    Aber irgendwie kommt mir der Link komisch vor, weil auf der anderen Seite kommen
    ja genug Menschen nach aus anderen Ländern und die Bevölkerung der Erde
    muss man längst global sehen.

    Angeblich wird es nicht so schlimm werden habe ich in einer Doku vor einigen
    Monaten gesehen sondern auch gobal wieder zurück gehen.
    Dennoch steht auch dann als Argument, dass wie immer besserer Ertrag für
    die Bauern die immer mehr leisten müssen für wenig(er) Geld.
    Und weniger Spritzmittel.
    Vermutlich wird das dann sogar als Bio mal deklariert ... wer weiß ...

    Zuchtsorten hatten vermutlich nicht nur Nachteile. Kürzlich probierte ich roh eingeweicht
    Einkorn, die Urform des Weizens. Ich vertrug das äußerst schlecht (nach wenigen Stunden
    Neurodermitis mit offenen Stellen!) und verschenkte die Ware nach dem 2. Versuch.
    Es war zu eindeutig. Mit Weizen - auch wenn ich den viel seltener esse (und er mir
    auch schneller sperrt) - hatte ich dieses Problem nie so.

    Mit lieben Grüßen
    Angelika

  4. #4
    Wilder Busch Avatar von zweiSeelen
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    Sehe das größte Problem darin, dass wir Variablen in einem System verändern, welches sehr komplex ist und sehr viele Abhängigkeiten enthält, das wir bisher nur ansatzweise verstehen.
    Sollten wir jemals zu allumfassendem Wissen gelangen, was die biologischen Prozesse betrifft, so können wir die Auswirkungen auf das Gesamtsystem vorhersehen/berechnen und das System somit kontrollieren. (Terraforming auf Mutter Erde)
    Bis dahin ist es Glücksspiel. Es fehlen noch einige entscheidende Ideen, was die Generierung der notwendigen Daten betrifft, und auch sind die Rechner noch nicht schnell genug.

    Was derzeit passiert, dient imho wohl mehr zur absoluten Machtergreifung in diesem Sektor. Abhängigkeit der gesamten Nahrungskette/Menschheit vom Konzern.

    LG

  5. #5
    Sprössling
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    Man sagt die Natur ist perfekt, sie ist so gemacht damit sie sich gegenseitig ergänzt und die ganze Artenvielfalt nebeneinander existieren kann. Und alle Lebewesen profitieren doch von der Artenvielfalt, mehr Auswahl an Nahrungsmitteln und vor allem das passende Kraut wenn man Krank wird. Mehr Auswahl ist immer gut. Als Rohköstler weis man das ja :P.

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