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Thema: Eigelb – Eiweiß

  1. #1
    Samenkorn Avatar von Rene
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    Question Eigelb – Eiweiß

    Hab gerade schon etwas im Forum gestöbert aber nichts passendes gefunden, also frage ich einfach mal hier *g*.

    An tierischen Produkten habe ich eigentlich nur noch Honig und alle heilige Zeit mal etwas Ziegen- oder Schafskäse in der Ernährung. Vor gut 1 ½ Wochen hatte ich dann aber irgendwie totale Lust auf Ei. Hatte ich schon ewig nicht mehr und habe es schon aus den Grund nie vermisst weil die Schuppenflechte immer mit einem heftigen Schub darauf reagiert hat.



    Ich habe mir dann zuerst Avocado mit Kala Namak gemacht, das geht ja geschmacklich auch recht stark in Richtung Ei. Das war es aber absolut nicht. Bekam davon nur noch mehr Lust auf Ei.

    Bin dann am nächsten Tag doch in den Bioladen und haben 2 Demeter Eier erlegt. Als Spiegelei oder Rührei etc. wollte ich es nicht zubereiten, das hatte mich gerade seltsamerweise gar nicht gereizt.



    Also habe ich ein Rezept ausprobiert aus dem Buch von Dr. Switzer. Dafür wird Eigelb mit Kokosmus, Honig, Zitronensaft und etwas Honig gemixt. Das war es dann und mein Körper war Happy. Geschmacklich auch ganz interessant. Die Haut hat zum Glück auch nicht Negativ reagiert.



    Denke zwar nicht dass rohe Eier ein Grundnahrungsmittel für mich werden aber eins interessiert mich da dann doch. In den meisten Büchern und auf vielen Internetseiten die empfehlen gelegentlich Eier mit einzubauen wird empfohlen nur das Eigelb zu verwenden. Eine gute Erklärung habe ich dafür aber noch nicht gefunden.


    Gibt es dafür einen Grund? Mal abgesehen von der etwas „schlatzigen“ Konsistenz vom Eiweiß?


  2. #2
    Samenkorn Avatar von Gisela
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    Na das ist ja 'n cooles Salz! Will auch haben! ;-)
    Im Eiklar sind glaub' ich Hemmstoffe drin.

  3. #3
    Wilder Busch Avatar von Farawla
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    Im Eiklar ist nicht viel an Nährstoffen drin und zudem soll es in seiner rohen Form sauer auf den Organismus wirken.

    Ich esse wenn dann immer nur das Eigelb. Eiklar mag ich allein schon aufgrund seiner Konsistenz nicht
    Das Eigelb (meist 2) geb ich in eine kleine Schüssel, verrühre es mit einem Löffel, streue etwas Salz hinein und löffel es genüsslich... richtig lecker!

  4. #4
    Sprössling
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    Hallo zusammen,

    Ich empfehle in den Wintermonaten nicht auf (Hühner-)eier zurückzugreifen weil diese in unseren
    Breiten nur aus artwidriger Haltung stammen können.
    Somit aufgrund der Fütterung des Huhns nicht für die Rohkosternährung geeignet sind.

    Wenn ich nun mal ein geeignetes Tier-Ei zur Verfügung habe entscheidet beim Öffnen desselben wie stark die Anziehungskraft (geruchlich, optisch,...) ist,
    neben dem Eigelb auch das Eiklar oder gar die Schale mit zu verzehren.
    Bei einem artgerechten Tierei ist das Eiklar so dickflüssig dass sich meist eh nur ein (dünnflüssigerer) Teil vom Eigelb löst. Der anhaftende Rest hat bisher auf mich eine so große Anziehungskraft ausgelöst, daß ich auch eine größere Menge des Eiklars mit gegessen habe.

    Gedanken ob das Eiklar nun weniger wertvoll sind, sind für mich nicht von Bedeutung.
    Für mich ist das gesamte Ei ein vollwertiges Lebensmittel, selbst das Eiklar, wie in den Lebenmitteltabellen nachzulesen enthält nicht nur etwa 2/3 des Proteins wie auch eine vergleichbare Menge des Eigelbs, sondern u.a. auch zahlreiche B-Vitamine und Mineralstoffe.

    Der Verzehr von Tiereiern gehört wohl schon seit Jahrmillionen auf den Speiseplan von Vertretern der Spezies Homo und deren Ahnen wie Australopithecus und co.
    Deswegen wundert es mich nicht dass rohe Tiereier für mich eines der Lebensmittel darstellt welches beim Verzehr höchste Befriedigung auslösen können.
    ...und das sollte schon sein, wenn der Mensch dem Huhn schon das Ei wegnimmt...

    Viele Grüße
    ROHjan

  5. #5
    Administrator Avatar von Angelika
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    Hi Rene!

    Zitat Zitat von Rene Beitrag anzeigen
    [...]

    Denke zwar nicht dass rohe Eier ein Grundnahrungsmittel für mich werden aber eins interessiert mich da dann doch. In den meisten Büchern und auf vielen Internetseiten die empfehlen gelegentlich Eier mit einzubauen wird empfohlen nur das Eigelb zu verwenden. Eine gute Erklärung habe ich dafür aber noch nicht gefunden.

    Gibt es dafür einen Grund? Mal abgesehen von der etwas „schlatzigen“ Konsistenz vom Eiweiß?
    Also ich finde einmal, rein von der gustatorischen Seite betrachtet, ist das "schlatzige" einmal ein Zeichen dafür, dass ich es nicht unbedingt essen möchte. Jedenfalls nicht laufend.
    Ab und zu ist sicher nicht tragisch.
    Ich habe jetzt kein Video dazu gefunden aber ich habe es wie ein Bild vor mir mal gesehen oder gelesen zu haben, dass auch Affen nicht unbedingt das ganze Ei essen.

    Aber wie auch immer, ich bin eben auf einen krassen Zusammenhang gestoßen. Dazu weiter unten - hier nur allgemein noch dazu:
    In dem rohen (!!) Eiklar ist ein Biotin (Vitamin B7 oder H: http://de.wikipedia.org/wiki/Biotin) Inhibitor drin, Avidin: http://de.wikipedia.org/wiki/Avidin
    Auch Trypsin-Inhibitoren (Trypsin = Verdauungsenzym: http://de.wikipedia.org/wiki/Trypsin), siehe im alten Forum: "klick"
    und dann ist da noch die Sache mit dem Vitamin K [Antagonisten, erst ab ich glaub 7 Eiklaren] und
    Eisen - Albumin im Eiklar: http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenma...tion_von_Eisen

    -> Inhibitoren oder Antagonisten sind in dem Fall nicht unsere Freunde, weil sie Helfer wie Vitamine (=essentiell, sonst wären sie keine Vitamine) oder Enzyme behindern oder eben die Aufnahme von Mineralstoffen behindern.

    Zu der Sache Biotin und Avidin, die sind wie "magnetisch" von einander angezogen, deshalb ist das ungünstig. Avidin wird durch den Erhitzungsprozeß deaktiviert - deshalb macht erhitztes Eiklar hier nichts aus.
    Derselbe Effekt wird allerdings sogar in der Medizin zur Diagnose genützt, dazu habe ich u.a. ein kurzes englischsprachiges Video mit Animationen gefunden:



    ABER - WAS ICH NOCH VIEL KRASSER FINDE .. das muss man sich echt mal auf der Zunge zergehen lassen:


    Avidin ist also kontraproduktiv für jene, die viel und regelmässig davon (rohes Eiklar) essen. Der Eidotter ist ja quasi der "Nahrungssack" für das entstehende Küken. Das Eiklar eher sowas wie die Polsterung.
    Die Natur hat also auch hier keine Lust, dass ein Tier das regelmässig ißt.
    Eier sind in der Natur ja auch ein ohnehin echtes Leckerli, das nicht oft zu finden ist.
    Weswegen ich auch generell für Abwechslung im rohen Speiseplan plädiere - und eher nicht dazu, sich auf ein Lebensmittel länger zu spezialisieren, insbesondere wenn ein Teil oder es an sich pur nicht im Genuß gegessen werden kann.

    Zurück zum krassen Thema:

    Das, was ich nun so krass finde ist, der Umstand, dass Avidin aufgrund seiner starken Wirkungsweise in der Gentechnik eingesetzt wurde.
    Etwas, das sonst nur im Eiklar vorkommt - also das Avidin - wurde in Futtermais "eingebaut", damit Schädlinge keine Chance haben.
    Soweit so nachvollziehbar.
    Damit der Futtermais aber an die zu fütternden Tiere verfüttert werden kann, muss der dann eben erhitzt werden. Weil Avidin ja durch Erhitzen unwirksam wird.


    Also hat man da noch Töne?

    Was ich mir da nun denke und frage:
    Und wenn der Mais im Handel ist, steht dann ein Etikett drauf, das der Mais nur erhitzt zu konsumieren ist? Und wenn sich die Maissorten kreuzen?
    Ist es wahrnehmbar: Kann ein Rohköstler - so es mono gegessen wird (sonst sehe ich fast keine Chance) eine geschmackliche Warnung wahrnehmen?

    Diese Sache ist schon so "alt", dass es schon einen deutschsprachigen Wikipedia-Artikel seit 2005 gibt. Da steht das davor auch noch genauer, hier das Zitat zum transgenen Mais: http://de.wikipedia.org/wiki/Transgener_Mais

    Grüne Biotechnologie

    Mit dem Avidin-Mais wurde über die Grüne Gentechnik ein Transgener Mais entwickelt, der in der Lage ist, Avidin in Konzentrationen über 100 ppm zu exprimieren. Dieses schützt den Mais aufgrund der Biotin-Bindung vor allem bei der Lagerung gegen Schädlingsbefall, da es verhindert, dass die Schadinsekten dieses aufnehmen können.[5] Auf diese Weise sollen Ernteausfälle durch Insektenbefall während der Lagerung vor allem in tropischen Ländern reduziert werden. Zudem wurden Experimente durchgeführt, wie Synergieeffekte von Bt- und Avin-Mais als Insektenschutz genutzt werden können.[6]

    Transgener Mais muss für die Nutzung als Nahrungs- und Futtermittel gekocht werden, da er ungekocht auch für den Menschen und andere Tiere nicht nutzbar ist.[7]
    Bitte sagt mir, dass ihr auch - DAS schräg findet ...
    Geändert von Angelika (08.01.14 um 23:26 Uhr)

  6. Der folgende Benutzer sagt Danke an Angelika für diesen Beitrag:


  7. #6
    Administrator Avatar von Angelika
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    ... jetzt habe ich einmal danach gesucht, ob es etwas dazu gibt, wie transgener Mais schmeckt.
    Und ich fand diesen beruhigenden Link, der allerdings auch nur relativ beruhigend ist - im Sinne dessen, dass mono essende Tiere die nicht genetisch veränderten Lebensmittel (inkl dem Vergleich zu oben erwähntem Mais) bevorzugten: http://www.initiative.cc/Artikel/200...er%20Tiere.htm

    Also ich finde es dennoch immer noch schräg ...

  8. #7
    Samenkorn Avatar von Rene
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    Danke für eure Antworten.

    Bei den Eiern könnte ich, wenn ich Lust habe, ab und an ein Ei bei meiner Tante ergaunern. Sie hat auch einige Hühner. Laufen frei im Garten rum, scharren den ganzen Tag nach Futter und zerlegen regelmäßig den Komposthaufen und sterben irgendwann an Altersschwäche oder an einem Marderüberfall

    Beim Ei werde ich dann wohl auch eher beim Eigelb bleiben. Wird es aber eh nur geben wenn ich wirklich massiv Lust darauf habe, wird also ein „Leckerli“ bleiben. In der freuen Wildbahn werden unsere Vorfahren auch nicht ständig 10er-Packungen Eier gefunden haben *g*.

    Das mit dem Avidin im Futtermais finde ich auch schräg. „Hier bitte, super Futtermais für deine Tiere, aber bitte koche oder erhitze denn sonst wie, sonst ist er giftig. Viel spaß damit!“



    Das mit dem das es Tiere scheinbar rausschmecken ist interessant. Bis ich auf so einem Level bin muss ich wohl noch meine Geschmacksnerven Trainieren.
    Wobei meine Geschmacksnerven eh schon feinfühliger werden. Mir hat gestern ein Arbeitskollege eine Mandarine geschenkt. Er hat sich beim Discounter ein Netz voll gekauft und war ständig am Futtern. Hab mir eine spalte davon in den Mund gesteckt und gleich wieder Ausgespuckt, die schmeckt richtig „chemisch“, da hat man Dünger und Gift direkt rausgeschmeckt . Die letzten Monate habe ich fast alles an Obst und Gemüse im Bioladen und am Wochenmarkt gekauft, das schmeckte einfach nur nach dem was es ist.


  9. #8
    Samenkorn Avatar von Gisela
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    Halli-Hallo!
    Grad gelesen: http://orf.at/stories/2217808/2217812/

    Genmais 1507 kurz vor der Zulassung in der EU

    Genmais produziert Insektengift

    Entwickelt hat den Genmais 1507 die US-Saatgutfirma Dupont Pioneer. Er ist resistent gegen bestimmte Pflanzenschutzmittel und Mottenlarven. Der Mais ist umstritten, Kritiker fürchten, dass er so viel Insektengift produziere, dass zum Beispiel Schmetterlinge gefährdet würden. Verwendet werden könnte der Mais in Tierfutter und Biogasanlagen.
    Einen Antrag auf Anbaugenehmigung hatte der Hersteller bereits 2001 gestellt. Die EU-Kommission ließ ihn aber eine Weile liegen, Ausschüsse rangen damit. Im September 2013 klopfte das EU-Gericht der Kommission auf die Finger, weil noch keine Entscheidung gefallen war.
    Andere Sorte bereits zugelassen

    In der EU wird derzeit nur der gentechnisch veränderte Mais MON 810 der Firma Monsanto zu kommerziellen Zwecken gepflanzt. Hauptanbauland ist nach jüngsten Zahlen von 2012 Spanien mit 116.306 Hektar, gefolgt von Portugal, Tschechien, Rumänien und der Slowakei. Deutschland verhängte ein Anbauverbot.
    Die besonders stärkehaltige Kartoffel „Amflora“ von BASF war ebenfalls für Äcker zugelassen, bis das EU-Gericht Anbau und Vertrieb im Dezember wegen Verfahrensfehlern untersagte. Sie wird aber ohnehin seit 2011 nicht in Europa angebaut.
    Als Futtermittel genehmigt

    Als Lebens- und Futtermittel ist der Mais 1507 wie Dutzende andere Pflanzen in Europa schon genehmigt. Allerdings muss auf der Packung vermerkt sein, wenn ein Lebensmittel genveränderte Bestandteile hat. Dabei gilt aber: Sind unabsichtlich geringe Spuren (höchstens 0,9 Prozent) genetisch veränderter Bestandteile enthalten, entfällt die Pflicht zur Kennzeichnung. Milch, Eier und Fleisch von Tieren, die genetisch verändertes Futter gefressen haben, müssen nicht speziell deklariert werden.
    Ob man das so einschränken kann?

  10. #9
    Samenkorn
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    Ich verrühr alles und runter damit. (verquirlen) Wenn ich jedesmal Eigelb und Eiweiß auseinanderfummeln müsste, würd ich im Kreis hüpfen.

  11. #10
    Administrator Avatar von Angelika
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    Bei der Überarbeitung für die 3. Auflage meines Buches "Das große Rohkost-Buch" ist mir dieses Thema hier im Forum aufgefallen.
    Hierzu setze ich den Link auf eine ausführlichere Formulierung, die später kommuniziert wurde: http://www.rohkostforum.net/threads/...ll=1#post13726

    Wem "auseinanderfummeln" zuviel Arbeit ist, das Trennen von Eiern ist üblicherweise so einfach, dass es auch von Tieren praktiziert wird.

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