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Thema: Bronbeerblätter

  1. #1
    Samenkorn
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    Bronbeerblätter

    Benutzt ihr Brombeerblätter im Smoothie? ...oder pur? Angelica meidet sie ja wegen der Oxalsäure . Dr. Switzer hingegen empfiehlt sie wegen der Mineralien. Heilkräftig sind sie traditionell bei Durchfall durch die enthaltenen Gerbstoffe.

    Ich denke, dass man sie wohl in eher niedriger Dosierung verwenden kann um einen Smoothie aus angebautem Grün aufzuwerten - gerade zur dunklen Jahreszeit stellen sie ein stets verfügbares Grün dar, mache mir aber Gedanken wegen der Dornen. Diese sind oft sehr klein, aber gleichzeitig hart und spitz. Beim Pflücken schnell mal im Finger und dann sehr widerhakig. Was, wenn sich diese Dingers im Mixer nicht richtig zerschreddern lassen wollen, und dann evtl. im Darm hängen? Erfahrungen?

    ...blöd - Fehler in der Überschrift - lässt sich nicht editieren...
    Geändert von Rohbolt (26.12.13 um 11:33 Uhr)

  2. #2
    Administrator Avatar von Angelika
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    Hi,

    also wer nur noch auf Brombeerblätter in der Natur zurückgreifen kann, ist wahrlich arm dran. Oder hat sowenige botanische Kenntnisse, dass nur die Dornen klar sind, da diese zu den Rosengewächsen gehören und damit keine Verwechslungsgefahr eintritt. Das mit der Oxalsäure haben sie allerdings in der Tat auch gemein, insbesondere wenn die Blätter entsprechend säuerlich werden beim Kauen.
    Was ich so nicht pur esse in der Menge, würde ich auch nicht in eine Mixtur runterpressen. *brrr*
    Hagebutten gehören auch zu den Rosengewächsen und diese finde ich viel verlockender (3 - 4 Stk am Tag) - enthalten auch Eisen, Vitamin C usw.
    Das deutet eher auf eine Anwendung als "Medizin" hin als auf "Nahrung".

    Im Winter gibt es viele leckere Blätter: Vogelmiere (können auch Oxalsäure enthalten, aber viel weniger; schmecken auch entsprechend unterschiedlich), Gundermann (Gundelrebe), Kreuzblütler (viele Arten), Malven (die wilde Malve), Gras (Süßgrasgewächse) und vieles mehr.
    Es macht nicht immer die große Menge aus, die hilft. Häufig sind es die kleinen täglichen Dosen, die wirklich stark unterstützen können.

    Gerbstoffe gibt es in vielen Pflanzen: Auch Gundermann enthält sie und ist dabei viel wohlschmeckender. Hier ist eine Liste von weiteren Gerbstoffen - man sollte nur geringe Maßen davon einnehmen. Auch wenn sie - in kleiner Dosis - auch gut sind (meist versucht man sie zu vermeiden; sind häufig auch in unreifen Früchten enthalten und verändern Eiweiß [nachteilig - daher nicht zuviel]):
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gerbsto..._Phytotherapie

    Gerbstoffe in der Phytotherapie

    Die Gruppe der Gerbstoffe nimmt einen wichtigen Platz unter den therapeutisch wirksamen Bestandteilen von Heilpflanzen ein. Sie wirken zusammenziehend, entzündungshemmend, antibakteriell, antiviral und neutralisieren Gifte. In höherer Dosierung wirken sie jedoch oft selbst schädlich.

    Weitere Hauptgruppen heilkräftiger Pflanzenbestandteile sind: Ätherische Öle, Alkaloide, Anthrachinone, Bitterstoffe, Flavonoide, Glykoside, Phytoöstrogene und Schleimstoffe.

    Offizinelle Pflanzen, bzw. Pflanzenteile, die Gerbstoffe enthalten:

    • Galläpfel (Gallae) aus Quercus infectoria
    • Hamamelisblätter (Hamamelidis folium) aus Hamamelis virginiana = Zaubernuss
    • Walnussblätter (Juglandis folium) aus Juglans regia
    • Eichenrinde (Quercus cortex) aus Quercus robur und Quercus[1]
    • Ratanhiawurzel (Ratanhiae radix) aus Krameria lappacea
    • Blutwurzwurzel (Tormentillae rhizoma) aus Potentilla erecta
    • Heidelbeeren (Myrtilli fructus) aus Vaccinium myrtillus

    Volksmedizinische Verwendung finden auch:

    • Catechu
    • Brombeerblätter von Rubus fruticosus
    • Gänsefingerkraut von Potentilla anserina
    • Erdbeerblätter von Fragaria vesca
    • Odermennigkraut Agrimonia eupatoria
    • Frauenmantelkraut von Alchemilla xanthochlora
    • Breitwegerichblätter von Plantago major
    • Spitzwegerichblätter von Plantago lanceolata
    • Rosenblüten von Rosa gallica
    • Wiesenknopfblätter von Sanguisorba officinalis
    ... auch Mispel (auch Rosengewächs), wer sie hat: http://de.wikipedia.org/wiki/Mispel
    Man erkennt Gerbstoffe daran, dass sie "zusammenziehen" sind, wie oben im Link beschrieben.

    Beim Pflücken der Brombeerblätter würde ich die Dornen, die sich in der Mittelachse der Blätter befinden, abziehen. Ich hatte davon früher schon mal ein kleines Video gemacht und werde ein neues reinstellen. Ich esse diese Blätter nur in gering(st)en Mengen, mehr weil es mir gerade lustig ist sie manchmal zu testen auf Spaziergängen.


    LG
    Angelika

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