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Thema: Rezepte für Weihnachten

  1. #1
    Sprössling
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    Rezepte für Weihnachten

    Was kommt denn bei Euch so an Heiligabend bzw. Weihnachten an veganer Rohkost auf den Tisch?
    Ich suche noch ein paar einfache Ideen.....

  2. #2
    Wilder Busch Avatar von Farawla
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    Nichts Außergewöhnliches, denn 1. plane ich nicht, was ich esse und 2. gibt es bei mir jeden Tag etwas Besonderes und Schmackhaftes zu essen.

    Ich kann dir jedoch folgende Rezepte ans Herz legen, da ich sie selbst in der letzten Woche "ausprobiert" habe. Also ich hab die Kekse zubereitet und mein Freund hat sie für absolut oberlecker befunden:

    - http://www.rawforgood.eu/zimtsterne/ die Zimtsterne habe ich mit ätheri. Vanilleöl gemacht
    - http://www.rawforgood.eu/vanillekipferl/ die Vanille-Kipferl ebenfalls mit ätheri. Vanilleöl
    - http://www.zentrum-der-gesundheit.de...backen-ia.html ganz nach unten scrollen zu den Lebkuchen-Kugeln; die sollen spitzenmäßig sein

    Ansonsten: willst du denn unbedingt etwas Gemischtes zubereiten? Ich finde Früchte wie Granatapfel, Litschis, duftende Zitrusfrüchte, Kokosnuss, Walnüsse etc. passen auch sehr zu einem weihnachtlichem Schmaus

  3. Der folgende Benutzer sagt Danke an Farawla für diesen Beitrag:

    Angelika (19.12.13)

  4. #3
    Administrator Avatar von Angelika
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    Ich freue mich auch total auf Litchis .. habe gestern meine Weihnachts-Bestellung von Orkos bekommen und zum Glück auch Litchis erhalten.
    Während die hier im Handel (soweit erhältlich) weit nicht dieses Aroma haben, sind die auch noch schmeckbar gespritzt (wenn man den Vergleich kennt).

    Für die Familie, und weil auch ich dann Gusto auf eine Creme bekomme, werde ich wohl auch wieder Pagodenfleisch-Creme machen. Heute habe ich mir kurz gedacht, ob ich evlt noch Lebkuchengewürz habe. Oder einfach nur Zimt.
    Und die Gäste mögen auch wohl wieder einen rohen Kokoskuchen ... evtl mit Lebkuchengewürz.
    Bonnie, falls du eine gute Saftzentifuge hast, die du als motorbetriebene Reibe verwenden kannst, eine tolle Sache.
    Der Reiz ist aber meist für die Gäste.

    Wenn du sehr gute Lebensmittel kaufst, wird es dir bald zu schade sein, sie extra zu "verwursten".
    Und es ist dann auch nicht teurer, weil du ja auch weniger davon brauchst.
    Allerdings hörst du dann auch bald auf, andere damit "beglücken" zu wollen.

    Naja und dafür verstehe ich natürlich deine Frage nach Rezepten ... Da wird dann meist aus haltbargemachten Rohkost-Produkten und manchmal eben auch unter Zumischung von frischen Lebensmitteln etwas "gezaubert".
    In welche Richtung würdest du denn etwas suchen?

    Und, was auch total nett ist wenn du die Zeit hast - für Gäste wie auch Kinder: Gemüseschnitzerei. Bzw Früchteschnitzerei.

    Witzige Schnitzereien und Applikationen für Weihnachten:




    Liebe Grüße
    Angelika

  5. #4
    Sprössling
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    Vielleicht bin ich hier im Forum gar nicht so ganz richtig, denn ich ernähre mich nicht ausschließlich von Rohkost.
    Der Anteil im Alltag besteht allerdings hauptsächlich aus unverarbeitetem Gemüse und Obst.

    Da ich aber im familiären Umfeld die einzige bin, bereite ich zu bestimmten Gelegenheiten Gerichte für die Allgemeinheit zu. Da käme ich mit einer Schüssel Gemüseschnipsel o.ä. bei einer gemeinsamen Mahlzeit am Tisch leider nicht so wirklich an.

    Ich habe jetzt geplant: Gemüsespieße - gefüllte Champignons - Weißkohl-Salat - Obstsalat

    Gibt es in Eurem Umfeld nur Rohköstler? Oder wie geht ihr damit um, dass andere Menschen sich anders ernähren möchten, man aber trotzdem zusammen am Tisch sitzt? Und wie macht Ihr das, wenn ihr gar nicht Gastgeber seid, bei öffentlichen Anlässen etc.

  6. #5
    SandyandCarrots
    Guest
    Hallo!

    Ich weiß noch gar nicht, was ich an Weihnachten machen soll. Die ganze Familie kommt und dann gibt es wieder Chaos, weil jeder was anderes essen möchte. .

  7. #6
    Administrator Avatar von Angelika
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    Zitat Zitat von Bonnie2000 Beitrag anzeigen
    Vielleicht bin ich hier im Forum gar nicht so ganz richtig, denn ich ernähre mich nicht ausschließlich von Rohkost.
    Der Anteil im Alltag besteht allerdings hauptsächlich aus unverarbeitetem Gemüse und Obst.

    Da ich aber im familiären Umfeld die einzige bin, bereite ich zu bestimmten Gelegenheiten Gerichte für die Allgemeinheit zu. Da käme ich mit einer Schüssel Gemüseschnipsel o.ä. bei einer gemeinsamen Mahlzeit am Tisch leider nicht so wirklich an.

    Ich habe jetzt geplant: Gemüsespieße - gefüllte Champignons - Weißkohl-Salat - Obstsalat

    Gibt es in Eurem Umfeld nur Rohköstler? Oder wie geht ihr damit um, dass andere Menschen sich anders ernähren möchten, man aber trotzdem zusammen am Tisch sitzt? Und wie macht Ihr das, wenn ihr gar nicht Gastgeber seid, bei öffentlichen Anlässen etc.
    Klar bist du hier richtig, diese Thematik haben doch fast alle mit Familie.
    Aber selbst wenn du auf ein Rohkost-Treffen gehst, außer es ist ein Treffen strikt nach dem Motto eines Autoren mit Maßregelungen, essen alle anders. Und was du bäh findest, findet ein anderer lecker-schmecker.

    Das ist nämlich bei Rohkost ohnehin so: Sie läßt sich nicht über den Kamm scheren, d.h. nur weil X Durian liebt, mag sie Y evtl trotzdem nicht so unbedingt (Was betreffend Ergänzung im eigenen Haushalt durchaus vorteilhaft ist). Und nur weil ich Litchis gerade liebe, mag es wer anderer immer noch nicht so viel.

    Ja - "viel", das ist gleich das nächste Thema. Wenn man von etwas mehr mag, wieviel macht man dann? Rohköstler X fände dies gut, der andere aber das.

    Kochkost bewirkt, dass die meisten einer Gruppe von etwas relativ viel essen können (!), es sei denn es ist für den gemeinsamen Mittelwert zu stark in eine Richtung gewürzt oder anderweitig getrimmt (zuviel Fett, zu tierisch, zu lange erhitzt und trocken etc etc).
    Das hat einen riesigen Vorteil in der Herstellung des gemeinsamen Mahles: Alle essen von etwas relativ viel, werden satt und zufrieden.

    Mit Rohkost ginge das ohnehin nicht.

    Da ist es noch besser, man ist nur eine RohköstlerIn (Rohköstler) in der Familie, wo die anderen auch zugreifen (sofern genug von etwas da ist) und der Rest ihre gewohnte Kost ißt.

    Mit Kochkost wird auch meist mehr AGE/ALE Gehalt gegessen. D.h. es ist deftiger.
    Wenn man in der Rohkost dies umschiffen will, muss es "würziger" werden, das ersetzt das deftiger.
    In einem Gespräch kam ich einmal auf den Gedanken, dass manche, die wohl kein Geld für Würze (= aufwendiger, teurer, frische Gewürzkräuter; oder sei es fermentierte Saucen) haben, automatisch "Würze" durch Anbraten (Maillardprodukte, Röstaromen) erzeugen.

    Da braucht es dann nicht mehr viel außer ggf Salz und Pfeffer.

    Wir machen es übrigens so, dass auch unser Sohn selbst von Anfang an (soweit damals möglich) mitbestimmen kann, wie und mit was was auch immer gewürzt bzw ergänzt wird (das eigene Teller).

    Ohne hier noch weiter auszuschweifen (da könnte man ein eigenes Thema daraus machen) - wenn du in der Rohkost etwas mischen willst, gibt es eine einfache Richtlinie:

    Nimm etwas, das wenig Eigengeschmack hat bzw (automatisch meist) in größerer Menge gegessen werden kann und kombiniere es mit etwas, dass den Eigengeschmack erhöht oder Aroma dazubringt.
    Ich mache mir sowas fast nie - nicht weil ich nicht mag, sondern weil ich nicht dazu komme, jedoch kann eine einfach Mixtur aus Trinkkokosnussfleisch mit Mango (am besten beides Orkos oder in sehr guter Qualität, Mangos nicht gespritzt) grenzgenial sein.
    Oder reife Kokosnuss mit Datteln. Julian Kutos präsentierte auf der Rohkost-Messe im Jänner 2013 den Apfelstrudel, gemacht aus marinierter Melanzani (Aubergine) mit Apfelfülle und dies angetrocknet bis es knusprig war. Ich hab ein kleines Stück gekostet - ist UNGLAUBLICH ident. Und er hat auch eine pikante Speise gezeigt. Ich verlinke dir hier das Rezept vom Messejournal und das Video, wo im hinteren Teil auch ein Ausschnitt von seiner Vorführung zu sehen ist (er ist bei der kommenden Rohkost-Messe in Wien im Jänner 2014 auch wieder dabei und wird mind. einen Workshop im Küchen-Rohkostbereich mit ca. 50 min wieder machen):


    Foto der beiden Rezepte auf der Titelseite, die beiden Rezepte auf der letzten Seite:






    Ein Ausschnitt seiner Präsentation ab Minute 5:05 (bis 6:49):



    Das mit dem "Räuchergerät" mit den Ananaswürfeln ist ein Gag, dies hat er im Sommer auch mit anderem Gemüse gezeigt.
    Ich persönlich mag den Räuchergeschmack grundsätzlich nicht so, aber prinzipiell kann man sowas natürlich auch machen (sind aber natürlich Raucharomen, also Rauchstoffe, die sich anlegen).
    Das Antrocknen von Lebensmitteln verändert auch häufig die Farbe und intensiviert durchaus auch das Aroma.
    Auch beim Antrocknen können Maillardmoleküle entstehen, aber im Vergleich zur Kochkost meist gering (Ausnahme: länger getrocknetes Rohfleisch oder -fisch, aber auch Nussmuse aus dem Glas etc).

    Eine häufig mit Fotos inspirierte Quelle für Rezepte findest du unter Yummily wenn du "raw vegan" suchst:

    http://www.yummly.com/recipes?q=raw

    Da ist z.B. auch dieses Rezept mit Zuccini. Auch etwas mit wenige Eigengeschmack, dass sich verschieden verwerten läßt. Hier wird mit Parmesan "gemogelt". Möglicherweise gibt es den auch roh - doch auch wenn, hat er eine der höchsten AGE-Anreicherung.
    Dafür ist er mega-deftig

    Vielleicht aber ein gelungender Kunstgriff, wenn du nicht extra Demeter Roh-Milchkäse besorgen willst oder Cashewmus mit Ferment versetzen willst (mit ein paar Stunden Wartezeit).
    In einem Single-Rohköstler-Kühlschrank hatte ich auch schon Parmesan gesehen, Käse dürfte ein sehr beliebter Side-Step sein (selbst von fanatisch vegan-orientierten RohkösterInnen).

    Wie ich es selbst mache bei uns, schreibe ich im nächsten Beitrag.

    LG
    Angelika
    Geändert von Angelika (22.12.13 um 19:31 Uhr)

  8. #7
    Administrator Avatar von Angelika
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    Zitat Zitat von SandyandCarrots Beitrag anzeigen
    Hallo!

    Ich weiß noch gar nicht, was ich an Weihnachten machen soll. Die ganze Familie kommt und dann gibt es wieder Chaos, weil jeder was anderes essen möchte. .
    Hi,

    meine liebe Schwiegermutter machte früher bis zu drei verschiedene Mittagsessen, weil der eine dies wollte und wer anderer das und ich als Draufgabe vieles von erstern nicht vertrug.

    Mit der Rohkostumstellung hat sich das maßgeblich vereinfacht - ich nehme mein Essen ggf selbst mit oder esse das, was an Rohem da ist.
    Falls ich überhaupt etwas esse. Muss ja nicht sein, man kann sich auch so super austauschen und unterhalten.

    - - -

    Eine Möglichkeit des Arrangements für mehrere Familienmitglieder ist: Jeder nimmt auch selbst etwas mit. So ist bei vielen Gästen die Last nicht nur beim Gastgeber/der Gastgeberin.
    Meine Arbeitskollegin hat mir erzählt, sie nimmt u.a. Fridatten mit zu ihrem Vater und noch was und wer anderer wieder was anderes.
    So kannst du verschiedene Asprüche sicher besser und einfacher unter einen Hut bekommen.
    Und deine auch ...

    - - -

    Nun wie oben angekündigt, wie es bei uns ist:

    Wenn zu Weihnachten die Familie kommt, gibt es bei uns "normale" Gemüse-Lasagne mit Salat. Das gibt es bei uns sonst nie, deshalb ist es dann doch wieder etwas Besonderes. Dies haben wir einstimmig beschlossen, auch heuer wieder. Die kann man vorbereiten, Gemüsereste kann auch ich essen und es wird gerne angenommen. Einmal machten wir es mit Soja, aber das war nix.
    Je nach Gast auch Fisch.
    Meine Schwester brachte mal mit ihrem (inzwischen) Mann von dessen Bruder selbst marinierten rohen Lachs mit (Silvester).
    Senf kann man auch selbst roh herstellen.

    Ich werde meine Litchis u.a. essen. Vermutlich einfach langsam die Litchis. Meist habe ich davor keine Zeit, mir extra etwas anderes - wie z.B. Rohkost-Lasagne zuzubereiten. Erstens ist mir das zu aufwändig und zweitens erfüllt es mich nicht mit derselben Freude als die puren Genüsse von Natur aus perfekter Lebensmittel .. wie einfach geniale Litchis.
    Die sind mein klassisches Weihnachtsessen, sonst esse ich die fast nie.


    Heuer habe ich aber sogar zufällig weichen Demeter Rohkost-Camenbert bekommen, vielleicht schneide ich den auf, da können dann auch die anderen davon essen.
    Neben den Rohkost-Köstlichkeiten (Links zum Kurz-Video: "klick") haben wir auch 2 Dosen Kekse gebacken (auch für Gäste und Kollegen). Das mache ich deswegen, weil auf diese Weise keine anderen typischen Kekse eine so große Anziehungskraft auf meine beiden Schleckermäuler zu Hause haben. Wir machen sie einfach so, dass sie unübertroffen besser sind als andere (.. die nur normalen Zucker etc als Zutaten haben und viel zu trocken und lange gebacken sind etc). Als ich in der Adventszeit nach dem Peer Review Kekse einer bekannten (angeblichen teuren) Keksmarke mit nach Hause geschenkt bekam (Aufteilung von Resten), landeten diese doch glatt im Mistkübel: Keiner wollte sie essen.

    Leider vertrage ich auch meine selbst gemachten Kekse nicht (esse sie also nicht). Aber das ist eh besser so, sonst könnte man mich wohl schnell rollen

    Hier verlinke ich Videos der letzten 3 Jahre, was da bei mir/uns rohes am Tisch stand.
    Die Videos sind normalerweise nicht online, weil unsere "Singkünste" ja sehr "hausgemacht" sind und es ohnehin auch nicht erlaubt ist Volkslieder als Hausmusik auf Youtube zu bringen. Sind also bald wieder offline.

    2010:


    2011:


    2012:


    LG
    Angelika
    Geändert von Angelika (22.12.13 um 19:38 Uhr)

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