Grüß euch,

heute hatte ich in den Nachrichten gelesen, dass in China soviel Smog in der Luft liegt, dass die vielen Überwachungskameras nicht ordnungsgemäß arbeiten können wegen den vielen Partikeln: Wie Nebel. Die Überschreitungen waren im zweistelligen Bereich, ich finde den Artikel jetzt gerade nicht mehr auf ORF.
Die chinesische Regierung versucht bei extremen Belastungen durch Verbieten des Weiterarbeitens der entpr. Firmen dies zu verringern. In der Früh stand im Artikel, dass die Regierung Angst hat, dass Terroristen die mangelne Überwachung ausnützen könnten (dort sind an den meisten wichtigen Straßen Überwachungskameras installiert).
Auch auf Ö3 wurde über die krasse Verschmutzung, die u.a. durch Kohle verursacht wird, berichtet: http://oe3.orf.at/stories/2611404/

Zum Glück ist es bei uns diesbezüglich doch weit besser: Die Überwachungskameras arbeiten jedenfalls ordnungsgemäß.

Allerdings ist auch in Europa die Feinstaub-Bilanz (u.a.) besorgniserregend, wie der ORF schon 2011 schrieb: http://science.orf.at/stories/1692643/ "Jahresgrenzwert um das Dreifache überschritten" und dabei in erster Linien natürlich manche Straßen in Wien wie auch Graz anführt.

Der aktuelle Artikel dazu: "Luftqualität noch immer schlecht": http://science.orf.at/stories/1727929/

Welche Auswirkungen erhöhte Schadstoffkonzentrationen in der Luft auf die Gesundheit haben können, machte Marie-Eve Heroux von der WHO deutlich. Belastet werde von einer schlechten Luftqualität nicht etwa nur die Atmung, sondern auch das Herz-Kreislauf-System oder das zentrale Nervensystem. In Europa sei die Luftqualität zwischen 2000 bis 2010 zwar stabil gewesen, sagte sie, die von der WHO festgelegten Grenzwerte seien aber in den meisten Ländern deutlich überschritten worden. Die schlechte Qualität der Luft habe die Lebenserwartung der Europäer im Jahr 2005 immerhin um durchschnittlich 8,5 Monate gesenkt, erklärte Schneider.
Vor wenigen Jahren wurde ich gefragt, ob ich nicht nach Wien siedeln wollen würde. Und das war ernst gemeint. Da war ich fast verwundert, weil ich mir immer dachte, dass es doch eigentlich klar sein müßte dass man eher am Land leben wollen würde als RohkösterIn, bevorzugt mit eigenem Garten.

Aber dem ist natürlich nicht so, Städter erwarten sich in einer Stadt auch als Rohköstler die beste Versorgung .

Dabei erinnere ich mich gerade auch daran, dass mein Mann mir vor ca. 17 Jahren sagte, dass er sich von mir trennen würde, wenn ich nach Wien ziehen wollen würde (damals wegen Studium).
Das war schon eine krasse Aussage für mich, damals hatte ich dies wegen einem möglichen Studium überlegt .

WienEnergie wirb natürlich damit, dass sie besonders auch auf die Luft achten: http://blog.wienenergie.at/tag/saubere-luft/

Ich merke schon einen großen Unterschied ob ich gerade in Wien bin oder wieder "heraussen" "am Land".

Liebe Grüße
Angelika