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Thema: Twist Off Gläser

  1. #1
    Administrator Avatar von Angelika
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    Twist Off Gläser

    Grüß euch,

    da Lebensmittelmotten manchmal gleich mitgeliefert werden bei Rohkost Qualität oder sich besonders gut wohlfühlen, wenn nicht alles gut zugemacht ist, verwenden wir seit Jahren vorwiegend Twist-Off-Gläser und alte Tupperware Kunststoffbehälter nur für Lebensmittel, die Motten nicht anrühren: original verschlossene oder scharfe Gewürze, getrocknete Algen, Salz, etc.

    Bei einer Firma dieser Art hatte ich vor Jahren Twist-Off Gläser bestellt. Manchmal verwende ich auch einfach ausgediente Honiggläser etc:
    http://www.etivera.com/product_info....oducts_id/1026

    Große Twist-Off-Gläser wie wir sie für Chia-Samen, Sesam, Nackthafer etc verwenden und wie ich sie auch immer wieder in Videos oder Fotos zeige, fand ich in Möbelhäusern (Screenshoot vom allesroh-Blog):

    Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht 

Name:	twist-off.jpg 
Hits:	447 
Größe:	299,8 KB 
ID:	1300

    Ohne solche Gläser wäre bei uns eine sinnvolle Vorratshaltung nicht möglich.

    Liebe Grüße
    Angelika

  2. #2
    Jungpflanze Avatar von ch_
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    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    ... nur für Lebensmittel, die Motten nicht anrühren: [...] oder scharfe Gewürze, [...]
    haha, das kann ich so nicht bestätigen. Die setzten sich fast überall rein. Selbst in den schärfsten Chilis habe ich sie gefunden
    Drecksviecher, aber schmecken tun sie gut.

  3. #3
    Administrator Avatar von Angelika
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    Hi,

    ich gebe zu, dass wir scharfe Chilis nicht lagern .

    Aber die ganzen Pfefferkörner, die wir für die Pfeffermühle haben, oder Wacholderbeeren (für das Einlegen div. Rohkost-Halbtrockenprodukte) haben sie bisher noch nie angerührt. Und für die original verschlossenen Gewürzpackungen reichen die Kunststoffverschlüsse auch aus.
    Aber wehe es ist etwas anderes, dann muss sogar der Twist-Off-Verschluss fest zugeschraubt sein, sonst verpuppen sie sich gleich auch im Gewindegang (wenn dieser zu groß offen bleibt).

    Das einzige, was sie Motten außer scharfen Gewürzen und den salzigen Trockenalgen oder Salz nie anrührten bei uns waren Mungobohnen (von Orkos sogar). Die habe ich dann aber selbst einmal dann geschmissen, weil was nicht einmal für die Mottenbrut geeignet scheint, kann für mich auch nicht gut sein. Hab ich mir zumindest gedacht.


    - - - * * * - - - Kleiner Sidestep:

    So, jetzt habe ich aber Herbert (bei uns der Küchenchef) gefragt, warum wir eigentlich keine scharfen Chilis in der Küche haben. Ich esse ja nicht so scharf, sonst habe ich Feuer am Dach . Aber er und Manuel schon auch immer wieder.

    Alsoo .. für mich die überraschende Antwort, weil ich ja weiß, dass Herbert durch seinen Beruf in der Lebensmittelindustrie eigentlich sonst fertige Saucen wegen Konservierungsmittel etc nicht schätzt: Er verwendet die Tabasco Sauce, weil die nur fermentiert ohne Konservierungsstoffe ist (das ist das spezielle nämlich daran, siehe auch Link unten dazu).

    Hier habe ich eine Anleitung dazu gefunden, die tatsächlich sehr ähnlich der Methode ist, wie ich ab und zu Sauerkraut oder fermentierte rote Paprika mache - ist auch roh (also dann ohne pasteurisieren) machbar: http://www.ijon.de/chili/tabasco.html
    Hinweis: Unter "kalt" lagern versteht man in so einem Fall normalerweise 1 - 4 °C im Kühlschrank, nicht 5 °C überschreiten.

    Herstellung

    (Dieser Abschnitt folgt einem posting von Jim Weller in der newsgroup rec.food.recipes vom 8.9.1999 (Message-ID <256_9909061302@salata.com>))
    Der Trick bei der Herstellung von Tabasco ist, daß man die Chili-Masse fermentieren läßt, ähnlich wie den Weißkohl im Sauerkraut. Hier ein Rezept für den Hausgebrauch, welches ich allerdings bis jetzt nicht getestet habe:
    Zunächst zerkleinert man die Chilis zu einer feinen oder mittelfeinen Masse. Diese vermischt man mit Salz (vorzugsweise Meersalz). Hierbei braucht man eine halbe Tasse Salz für eine Gallone Chili-Mus. Die Mischung wird dann in ein stabiles Gefäß (z.B. einen Tonkrug o.ä.) gefüllt und beschwert, so daß auf der Masse ein gewisser Druck lastet. Ev. kann man die Oberfläche der Masse auch noch mit Salz bedecken. Dies verhindert ein Eindringen von Pilzen oder Bakterien.
    Nun sollte sich im Laufe der Zeit Flüssigkeit in dem Gefäß ansammeln. Wenn nach ca. einem Monat der Fermentations-Prozeß endet, sich also nichts mehr ändert, wird alles zusammen in einen anderen, sterilen Behälter umgefüllt und mit sterilem Weißweinessig (Menge nach Geschmack) vermischt. Diese Mischung läßt man nun abermals eine Woche ziehen.
    Nach dieser Woche wird alles durch ein Küchentuch gefiltert (je nachdem, wie fein man die Sauce haben möchte). Es wird nocheinmal mit Salz nachgewürzt. Dann wird die Flüssigkeit in Flaschen abgefüllt und im Kühlschrank aufbewahrt oder Konservierungsstoffe hinzugegeben.
    Bei der Herstellung von McIlhenniex originaler Tabasco-Sauce, wird das Chili-Mus in Eichenfässer gefüllt und mit einer dicken Schicht aus Salz bedeckt. Dann werden die Fässer mit durchlöcherten Eichenplanken verschlossen. McIlhenny läßt das Mus bis zu drei Jahre lang reifen. Danach wird der Zustand überprüft, und die Masse wird, wenn für gut befunden, mit Weißweinessig (die Menge ist geheim) und abermals einige Wochen reifen gelassen (genaue Zeitdauer ist ebenfalls geheim).
    (Bemerkung: Meiner persönlichen Meinung nach ist auch noch Essig notwendig, um ein verschimmeln der Masse zu verhindern. Falls einer das ganze ausprobieren will, schlage ich vor, daß er sich zuerst einmal an Weißkohl versucht und Sauerkraut herstellt, anstatt für teures Geld kiloweise Chilis verbrät.)
    (Ich entdecke immer wieder mal was Neues durch meinem Mann )
    Geändert von Angelika (07.11.13 um 19:05 Uhr)

  4. #4
    Samenkorn Avatar von Rene
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    Also ich habe hier sogar Chilis und Pfeffer im Glas. Da hatte ich auch schon Mottenbefall . Sogar auf Algen haben die sich gestürzt.

    Das einzige was sie in Frieden gelassen haben war Salz.

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