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Thema: Ernährung in der Evolution des Menschen in der Savanne

  1. #1
    Dattelkern
    Guest
    Thema abgezweigt bzw. Fortsetzung von hier: http://www.rohkostforum.net/threads/...ull=1#post6464



    Hallo Entwanderer,

    Zitat Zitat von Entwanderer Beitrag anzeigen

    Wir nehmen an, dass der Fettstoffwechsel aber eigentlich die Basis ist, der KH-Stoffwechsel nur Superbenzin für vorübergehende Zeiten.
    Nimm´s mir bitte nicht übel, aber das kann ich nicht so recht glauben.

    Wo sollten denn auch in der freien Natur, und dort speziell in der afrikanischen Savanne (aus der Homo S. ja bekanntlich stammt), die ganzen Fette zu finden sein, die das tagtägliche Überleben dort sicherstellen können ? Auch ist mir kein anderes Säugetier bekannt, welches Fette als Grundnahrungsmittel verzehren würde, ja eigentlich kenne ich gar kein solches Tier. Woher sollten diese Tiere das auch nehmen ?

    Aber macht ihr mal...für mich als Zuschauer ist es ein interessantes Experiment , und es kann sicherlich bei manchen Krankheitsbildern positiv sein.


    Dattelkern
    Geändert von Entwanderer (22.09.13 um 20:38 Uhr) Grund: Info-Link Thema abgekoppelt hinzugefügt

  2. #2
    Sprössling
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    Hallo Dattelkern,

    wenn Du an Kokosnüsse bezüglich Fett dachtest, stimme ich Dir schon zu. ;-)

    Oder habe ich Deine Frage falsch verstanden?

    Nachdem ich die Erfahrung gemacht habe, das für mich Knochenmark geradezu eine Offenbarung war, kann ich mir das sehr, sehr gut vorstellen.
    Mir fehlte lange eine gute, dauerhaft sehr schmackhafte Fettquelle.

    Kokosnuss konnte ich nach 1-2 Wochen nicht mehr sehen. Wenn man es anthropologisch erklären möchte, muss es ohne Butter auch prima gehen.
    Als ich dann auf Knochenmark stieß, ... seither hab ich mein "Brot" entdeckt.

    Ob es tatsächlich auch auf Dauer schmackhaft bleibt, wird der weitere Verlauf zeigen. Aber bisher hat es mir noch nie davor geekelt.
    Daher der Offenbarungsgedanke.

    Savanne... Tiere jagen... Fett aus Knochenmark, sonst aus Organfett, Organen (auch Gehirn), ergänzt mit Fleisch, fetten wie eiweißhaltigen Stücken.

    Viele Grüße

    Entwanderer

  3. #3
    Dattelkern
    Guest
    Hallo Entwanderer,

    Zitat Zitat von Entwanderer Beitrag anzeigen
    Savanne... Tiere jagen... Fett aus Knochenmark, sonst aus Organfett, Organen (auch Gehirn), ergänzt mit Fleisch, fetten wie eiweißhaltigen Stücken.
    Stimmt, könnte zumindest phasenweise so gewesen sein . Aber ich denke mal, wenn jahreszeitlich bedingt ein üppiges Angebot an kohlenhydratreicher Nahrung gegeben hat, wird diese wohl kaum verschmäht worden sein.

    Deshalb bleibe ich selbst mal bei meiner rohen Mischkost .



    Dattelkern (will jetzt hier aber keine Riesendiskussion lostreten über Sinn oder Unsinn von low carb).

  4. #4
    Sprössling
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    Hallo Dattelkern,

    ich denke eher umgekehrt, dass an nennenswerter Menge Kohlenhydrate heran zu kommen tatsächlich eher die Ausnahme darstellte.

    Die Savanne ist entspricht meiner Vorstellung nach nicht gerade einem reichhaltigen Obstgarten.
    Eher Nesträuberei.

    Wenn wären eher diverse Wurzeln denkbar, aber was war da wohl an Mengen an wilden Wurzeln genießbar oder essbar?

    Die Vorstellung, dass Tiere zur favorisierten Nahrung wurden, insb. auch das Knochenmark, kann ich mir sehr gut vorstellen.
    Bevor ich jedoch in den Genuss des Knochenmarks kam, war für mich die ganze Tier-Jagd-These sehr suspekt und praktisch nicht vorstellbar, weil ich selbst nicht "richtig" satt davon werden konnte.

    Durch die Tatsache des Haarverlustes, dürfte irgendwann auch ein Leben viel an Gewässern wahrscheinlicher werden.
    Besonders wasserliebende Tiere haben ihre Haarpracht stets eingebüßt (Flusspferde, ...)

    Eine Ergänzung durch Meeresfrüchte wie Muscheln, Fisch & Co. auf dem Speiseplan ist daher auch sehr gut vorstellbar.

    Letztlich komme ich damit witzigerweise wieder der offiziellen Auffassung, dass die Gehirnentwicklung durch viel Hirn und Knochenmark maßgeblich beeinflusst worden sein soll, wieder recht nahe.


    Sollte daher diese Ernährung, wenn man das Gehirn gut nähren, aufbauen und erhalten möchte, nicht dafür empfehlen?

    Umgekehrt könnte der Mangel an diesen Stoffen im Laufe der Zeit erklären, warum in den letzten Jahrtausenden das Gehirn wieder um durchschnittlich 150g weniger geworden ist.

    Vereinfacht dahergesagt... letzte große Beutetiere ausgerottet (Mammut u.a.), Fettversorgung sank... Getreideanbau kam (deswegen?) als Notlösung... nicht mehr genug Fett für's Hirn.


    War schon jemand mal persönlich in den afrikanischen Savannen unterwegs oder kennt sich da aus? Wie sieht es dort mit wildem Obst oder sonstigem wilden Nahrungsangebot nebst Tieren aus?


    Viele Grüße

    Entwanderer

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