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Thema: Supercentenarians - sehr, sehr alte Menschen!

  1. #1
    sanibelle
    Guest

    Supercentenarians - sehr, sehr alte Menschen!

    Ich hab mir die Bücher von der Schatalova bestellt, weil ich ihr Konzept ganz plausibel finde. Sie sagt die Lebenserwartung von Mensche liege bei 150 Jahren.
    Sie ist im Alter von 95 an den Folgen eines Sturzes gestorben.

    Bärbel Mohr, eine ihrer Anhängerinnen, ist sehr früh mit 46 an Brustkrebs gestorben, ob nun die erblich bedingte Variante, vor der sich Angelina Jolie fürchtet bzw. gefürchtet hat, weiß ich nicht.

    Und Aajonus Vonderplanitz ist nun wohl 66-jährig von einem Balkon gestürzt, nach dem er mit seiner Ernährung seinen Krebs wiederum besiegen konnte. Vielleicht gibt es doch so was wie Schicksal, wie in Final Destination?

    Nun beschäftigt mich die Frage, was haben die Supercentenarians "richtig" gemacht? Oder hatten die einfach nur Glück? Wobei einige auch durchaus Krankheiten, Unfälle und Schicksalschläge überstehen mussten.
    Gibt es etwas was sie alle gleich gemacht haben? Was ist ihr Geheimnis?

    Meine Favoritin ist die momentane Weltranglistenerste jeanne-calment. Die hat fast 100 von ihren 122 Lebenjahren geraucht. Aber wohl nur zwei am Tag. Sie hat sich über über ihr Essen gerne Olivenöl gekippt. Und gerne Rotwein getrunken und 1 kg Schokolade pro Woche gegessen. Mit 85 hat sie Fechten angefangen und sie ist bis 100 Fahrrad gefahren.
    Und sie hatte Sinn für Humor "I’ve never had but one wrinkle, and I’m sitting on it."

  2. #2
    Administrator Avatar von Angelika
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    Grüß dich,

    ich habe aus deinem verlinkten Text dieses Zitat herausgenommen:

    "I think she was someone who, constitutionally and biologically speaking, was immune to stress," he said in a telephone interview. "She once said, `If you can't do anything about it, don't worry about it.' "
    Ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt. Meine Uroma ist zwar nur knapp 90 geworden, aber sie hatte laut meiner Oma ein ähnliches Gemüt in dieser Richtung.
    Und meine Oma (allerdings Bluthochdruck, geistig aber voll da), derzeit 84 hat einen Wahlspruch obigem Hintergrund in ihrem Haus aufgehängt gehabt:

    Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
    Ich glaube, wenn man gelassener ist, macht man auch generell "gelassenere" Dinge. Man versucht sich dann nicht irgendwie mit Lebensmitteln zu trösten, dopen um mehr zu leisten als man eigentlich kann usw. Zigarette ist schon auch ein bißchen ein Doping denke ich. Aber sie hörte ja auf weil es ihr dann doch zu mühsam wurde, steht da, oder?
    Geändert von Angelika (13.09.13 um 21:05 Uhr)

  3. #3
    sanibelle
    Guest
    Mein Sohn hatte die Woche einen kleinen Autounfall. Ein Rad hat sich gelöst und ist mitten in einer Ortschaft in den Gegenverkehr gekullert....
    Er meinte es sind nur ältere Leute stehengeblieben, um ihm zu helfen und natürlich einige auch um zu labern...Die anderen, jüngeren Menschen sind teilnahmslos weitergelaufen.

    Wahrscheinlich entwickelt sich diese Fähigkeit zu unterscheiden, was wichtig ist und was nicht, erst in einem bestimmten Alter. Da hoff ich mal, daß ich dieses Alter irgendwann auch mal, möglichst fit, erreich!

  4. #4
    Administrator Avatar von Angelika
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    Ja, wenn alt, dann auch möglichst fit ...
    Meine Oma geht jeden Tag in der Stadt herum und tratscht und so weiter .. ich bekomme sie deswegen kaum an das Telefon. Aber das ist ja auch gut.
    Je älter man wird, desto weniger Essen braucht man anscheinend, weil der Stoffwechsel immer langsamer wird. Und das sollte dann wohl auch gut zusammenpassen.

  5. #5
    Wilder Busch Avatar von zweiSeelen
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    Würde auch sagen, ein Leben ohne chronischen Stress.
    Gesunde, mäßige Ernährung (meines Erachtens derzeit Rohkost, in welcher Weise, weis ich noch nicht, aber zumindest die materiell benötigten Ressourcen deckend).

    Alles, was man nicht zum Überleben braucht in Maßen.

    Ein stabieles wohltuendes soziales Umfeld.

    Und, wie ich immer mehr denke, individuelle epigenetische und genetische Eigenschaften, welche die Dinge, die wir Brauchen bestimmen. Aber hierzu gibt es noch viel zu wenige Studien...
    Geändert von zweiSeelen (14.09.13 um 08:53 Uhr)

  6. #6
    Sprössling
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    Hallo,

    ich habe unterhttp://thebovine.wordpress.com/2013/...s-in-thailand/ folgenden Text gefunden:

    "Vonderplanitz was seriously injured a few days ago when he stepped out onto a second-story balcony on the house, and it collapsed or a railing collapsed. Vonderplanitz broke his back, and was taken to a local hospital where he was placed in traction. He was in such intense pain that he accepted pain-killing medication, and shortly after, went into a coma and died."

  7. #7
    Wilder Busch Avatar von zweiSeelen
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    Ich würde soweit gehen, dass vom 'System' nicht tollerierte Lebensweisen aktiv an ihrer Verbreitung behindert werden.
    Keine Beweise oder Ähnliches in dieser Hinsicht meinerseits möglich.
    Man sollte das Beste für sich tun. Es allen Bestätigen zu wollen könnte gefährlich werden.

  8. Die folgenden 2 Benutzer sagen Danke an zweiSeelen für diesen Beitrag:

    Manu (14.09.13)

  9. #8
    sanibelle
    Guest
    Epigenetik, das ist auch ein superfaszinierendes Thema. Vor kurzem kam auf swr1 Leute ein Epigenetiker zu Wort. Leider hab ich zuerst nicht richtig zugehört, aber irgendwann meinte er: wenn Dein Vater zum Zeitpunkt Deiner Zeugung Raucher war, wirkt sich das über Generationen -nachteilig- auf die Attraktivität dieser -gezeugten- Frau aus... Da hätt ich meinem Paps gern eine gescheuert. Spass, ich hab meinen Papa (trotzdem) sehr lieb!

    Hat schon jemand Der-zweite-Code-Epigenetik-steuern gelesen?
    (Mist, das hätt ich gleich mitbestellen sollen)

    @zweiSeelen: es ist manchmal schon verrückt, wie manche Leute wie Helmut Schmid zu Beispiel kettenrauchend und vergnügt 95 Jahre alt werden. Obwohl es ja wohl keinerlei Zweifel an der gesundheitsschädigenden Wirkung von Zigarettenrauch gibt.
    Aber ich denke auch, jeder muss für sich selbst austesten was ihm gut tut. Und vielleicht braucht man eben auch das ein oder andere Laster! Wir sind ja auch nur Menschen...

  10. #9
    Administrator Avatar von Angelika
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    ja interessantes Thema, dazu postete ich schon im alten Forum.
    Die Firma fuer die ich arbeite forscht auch auf dem Gebiet der Epigenetik (10 Jahre vmtl)

  11. #10
    Sprössling Avatar von Manu
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    Jeder Mensch hat durch die vererbte Genetik bestimmte Schwachstellen. Bei manchen ist es die Lunge, bei denen durch Rauchen dann schneller Krebs auftritt als bei anderen. Bei manchen ist es das Herz, das evtl. viel Ausdauersport nicht toleriert und der Mensch dann doch - trotz Bewegung - an einem Infarkt stirbt. Bei mir selbst ist es die Haut, die jeden Ernährungsfehler sofort anzeigt (bin schon fast dankbar dafür). Da ist Epigenetik sicher interessant.

    Dagegen ist aber zu berücksichtigen, dass Menschen, die aus Regionen stammen, in denen es sehr viele Über-Hundertjährige gibt, und irgendwann z. B. nach Großbritannien oder in die USA emigrieren, kein Alter erreichen, das mit dem von Menschen in ihrer ursprünglichen Heimat verglichen werden kann.

    Fakt ist daher zumindest für mich: Die Ernährung spielt die größte Rolle und kann nur ihre volle Wirkung entfalten, wenn sie den körperlich bzw. genetisch bedingten Schwächen angepasst ist unter ggfs. Berücksichtigung der aktuellen Forschungslage (sofern sie nicht immer so widersprüchlich wäre...). Dabei spielen natürlich auch Umweltgifte ein Rolle. Auf Okinawa gibt es sicherlich weniger viel befahrene, von Abgasen stinkende Straßen wie z. B. in einer Großstadt in Peking oder Berlin.

    Und nicht zu vergessen das soziale Umfeld. Ein paar gute Freunde, mit denen man im engen Kontakt steht, sind wichtiger als viele Freunde, die man nur "halb" kennt und gelegentlich sieht.

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