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Thema: Die Salzfrage - Erfahrungsberichte

  1. #1
    Sprössling
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    Question Die Salzfrage - Erfahrungsberichte

    Hallo zusammen,

    ich bin aktuell wieder auf die Salzfrage gestoßen.
    Gibt ja Fraktionen, u.a. Urkost, wo Salz tlw. wie die Pest gemieden wird - und auch Berichte, dass manche dann irgendwann gar nichts mehr verdauen konnten mangels Magensäure.


    Sonst gibt es Leute, die den Konsum auf wenige Male im Monat dann beschränken.

    Mir selbst fiel auf, dass ich bisher nie mal bewusst eine salzfreie/-arme Phase o.ä. eingelegt hatte.

    Theorien gibt es dazu genug. Mich interessieren vor allem Erfahrungs-Berichte aus erster (oder zweiter) Hand.

    Wollte bei euch mal in die Runde fragen, welche Erfahrungen ihr mit salzarmer Ernährung gesammelt habt und ob es Effekte gab, die Ihr reproduzierbar für euch auf das Salz zurückzuführen sind.

    Viele Grüße

    Euer Entwanderer

  2. #2
    Ralph
    Guest
    Naja, eine Woche nach meiner Umstellung auf instinktive Rohkost (war vor reichlich einem Jahr) bekam ich Probleme mit dem Kreislauf ... die nahmen in der darauffolgenden Woche noch zu. Dann hat mir jemand den Tipp mit dem eventuell fehlenden Kochsalz gegeben ... seither ging's wieder bergauf. Soviel zu meinem (unfreiwilligen) Versuch einer salzarmen Ernährung.

    Mein Salzbedarf schwankt - hatte eine ganze Zeit (Frühjahr), wo ich kaum zusätzlich Salz gebraucht habe - in jüngster Zeit brauche ich es wieder verstärkt, trinke gegenwärtig viel häufiger Salzwasser als normales Wasser. Ich mische selbst, je nach Gusto, etwas Salzsole ins Wasser - so wie es mir eben schmeckt. Ansonsten nutze ich die natürlichen Salzquellen (Algen, Austern, Staudensellerie, ...). Aber ich salze keine sonstigen Lebensmittel ...

    Liebe Grüße,
    Ralph

  3. Der folgende Benutzer sagt Danke an Ralph für diesen Beitrag:

    Entwanderer (04.09.13)

  4. #3
    thokoe80
    Guest
    Ich esse gerne Salz. Soeben wieder auf dem Gemüse. Und danach noch 6 rohe Eier dazu. Passt perfekt zusammen.
    (Das sind schätzungsweise so 2 TL Meersalz gewesen). Aber das kommt nicht täglich vor. Komplett salzfrei ist meiner Meinung weder nötig / noch sinnvoll.
    Ich war nur letztens am überlegen, ob es besser Jodsalz sein sollte, weil Jod manchmal schon ein Mangel-Stoff ist scheinbar.
    Alnatura Meersalz gibt es nämlich in zwei Varianten: mit / ohne Jod. Habe das ohne Jod-Zusatz gekauft.
    Meine persönliche Salzfrage ist hiermit beantwortet. *hm, Salz, jamjam*

    Nur Mal so als Analogie: zuviel Sauerstoff ist schädlich und berauscht. Sollte ich deswegen das Atmen aufhören ? Nein, denn ich atme gern.

    Zur persönlichen Erfahrung vielleicht noch: ich hatte Mal eine salzfreie Phase (mehrere) über viele Wochen auch. Da ging es mir nicht so blendend.
    Ob das jetzt allerdings allein am Salzmangel lag, kann ich nicht zuordnen. Hab zu der Zeit wohl auch noch andere Fehler gemacht.

  5. Der folgende Benutzer sagt Danke an thokoe80 für diesen Beitrag:

    Entwanderer (04.09.13)

  6. #4
    Samenkorn
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    Zur Zeit esse ich vermehrt Trockenalgen. Nach den Genuss von Trockenalgen, spühre ich auch, dass es mir wärmer wird. Salz (vor allem Natrium) soll ja wichtig für den Blutdruck sein.
    Meerwasser trinke ich momentan nicht, habe ich aber auch schon mal gemacht. Nur schmeckt mir das nicht mehr so. Hatte ich bisher auch nur einmal, dass Meerwasser nach Suppe geschmeckt hat. Das war echt lecker mal. Ich benutzte Tiefenatlantikwasser von Biomaris. Ab und zu auch zum Zähneputzen.
    In Costa Rica habe ich gesehen, dass eigentlich jedes Tier mal einen Schluck in den Mund nimmt, wenn es ins Meer läuft. Ich habe meißt Pferde und Hunde beobachtet.
    Ich vermute, dass es ausreicht, ab und zu Meerwasser in den Mund zu nehmen und zu spühlen. Schlucken würde ich nur bei hohem Salzbedarf. Vermutlich reicht es aber meißt schon aus es einfach in den Mund zu nehmen, weil schon einiges über die Mundschleimhaut aufgenommen wird. Ich habe öfter lange mit Meerwasser gespühlt. Irgendwann wurde es mir dann zu salzig im Mund dann hab ich aufgehört. Wenn ich wieder was in den Mund genommen habe wurde es schnell wieder salzig. Also habe ich wohl schon ohne schlucken einiges aufgenommen.
    Übrigens Kokosnusswasser danach passt prima

  7. Der folgende Benutzer sagt Danke an Christian für diesen Beitrag:

    Entwanderer (04.09.13)

  8. #5
    norbi
    Guest
    Mir geht es genauso. Manchmal nasche ich nachmittags etwas Meersalz. Aber schlucken kann ich das nicht. Ich spucke es auch wieder aus.

  9. #6
    Dattelkern
    Guest
    Hallo Entwanderer,

    ohne meine 3 Gramm Steinsalz ("Himalayasalz") täglich komme ich nach 2 Tagen morgens wegen rapidem Blutdruckabfall überhaupt nicht mehr aus dem Bett .


    Wildlebende Tiere nehmen ja auch von Zeit zu Zeit an den entsprechenden Wasserstellen (Elefanten) oder durch mineralhaltige Erden (Fledermäuse) NaCL in größeren Mengen auf. Salz gehört für mich auch deshalb unbedingt zu einer funktionierenden Rohkosternährung dazu.


    Dattelkern

  10. Die folgenden 2 Benutzer sagen Danke an Dattelkern für diesen Beitrag:

    Entwanderer (04.09.13)

  11. #7
    Sprössling
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    Heute las ich in der Augsburger allgemeinen über den stark ansteigenden Tourismus hierzulande aus China.

    U.a. wurde erwähnt, dass viele Chinesen das deutsche Essen wieder praktisch vollständig im Restaurant zurückgehen lassen, da es ihnen für ihre Gewohnheiten viel zu salzig, sprich ungenießbar ist.


    Sonst las ich zuletzt noch Berichte von "Vilhjálmur Stefánsson", einem ehemaligen Arktisforscher, der einige Jahre bei den Inuit gelebt hatte. Diese verwenden auch keinerlei Salz zum "Würzen" der Speisen.

    Desweiteren gibt es in Nordamerika in bestimmten Regionen wohl Rentiere, die häufig Salz lecken, in anderen wiederrum welche, die praktisch gar kein Salz über solche Quellen aufnehmen. Fleisch ist ja auch relativ salzhaltig.

    Interessant zu lesen fand ich einen Abschnitt, wo es darum ging, dass der Salzverzehr mehr eine Angewohnheit mit dem Aufwachsen sei, denn physische Notwendigkeit in diesen Mengen. Vergleichen wurde es dabei mit Tabak, der in manchen Regionen üblicherweise auch von den Kindern kulturell konsumiert wird und die es daher im späteren Leben auch nicht mehr ablegen.


    Gut vorstellbar ist natürlich, dass der Körper sich langfristig, wenn man mit bestimmten Mengen an Salz aufwächst, an diese Zufuhr anpasst und ein Weglassen entsprechend auch negative Effekte zeigen kann, wie bei Dir Dattelkern, dass der Blutdruck stark abfällt. Vielleicht die typischste Ausgleichsreaktion überhaupt im allgemeinen hierzulande (AT/CH natürlich eingeschlossen).

    Sonst sind die "Yanomami-Indianer" dafür bekannt, sich so gut wie salzfrei zu ernähren.

  12. #8
    Bluna
    Guest
    Lieber Dattelkern ,
    vielleicht brauchst du Salz, um somit einen Kalium-Natrium ---> Ausgleich zu schaffen?
    Und.....viele vegane (Fast)Rohköstler haben auch häufig noch das Verlangen Kaffee zu trinken, Dieser senkt zum Beispiel den Kaliumspiegel, der ggf. unausgeglichen ist. Deswegen kommen sie von diesem Getränk nicht los.


    KALIUM, der Mineralstoff "Salz" spielt eine gewisse Rolle bei einer Blutdruck-Gesundheit. Höhere Kalium-Aufnahme ist in der Lage, den Blutdruck --->zu senken .


    Die Kalium- Blutdruck-Verbindung

    Ein ausgewogenes Verhältnis von Kalium innerhalb und außerhalb von Zellen ist für die richtige Funktion Ihres Körpers entscheidend.
    Als Elektrolyt enthält Kalium positiv geladenen Ionen, die eine bestimmte Konzentration aufrechterhalten müssen (etwa 30 mal höher als außerhalb Ihrer Zellen), um ihre Aufgaben wahrzunehmen, welche die Kontrolle mit der Natrium-Interaktion umfasst :
    Ø Übertragung von Nervenimpulsen
    Ø Muskelkontraktion und
    Ø Hilfe bei der Herzfunktion


    Kalium ist besonders in Obst und Gemüse enthalten, demnach dürften vegane Rohköstler einen ziemlich hohen ( oder manchmal zu hohen? ) Kaliumwert haben.



    Die Vegetarier, die Kochsalz benötigen, um ihr Natriumdefizit auszugleichen, nehmen keines, und die Fleischesser, die zuviel Natrium im Körper haben, nehmen kein Kalium auf, um das biologisch richtige Verhältnis zwischen Kalium und Natrium herzustellen, las ich im Buch von dem Chemiker Koch.
    Der Vegetarier hat einen zu hohen Bestand an Kalium in seinem Körper und muss daher zusätzlich Chlornatrium= Kochsalz aufnehmen.
    Der Fleischesser, der also viel mit Chlornatrium = Kochsalz gewürztes Fleisch isst und wenig Gemüse, hat einen zu geringen Bestand an Kalium in seinem Körper und muss demgemäß Kalium aufnehmen.

    lg, Bluna

  13. Der folgende Benutzer sagt Danke an Bluna für diesen Beitrag:


  14. #9
    Ralph
    Guest
    Zitat Zitat von Bluna Beitrag anzeigen
    Die Vegetarier, die Kochsalz benötigen, um ihr Natriumdefizit auszugleichen, nehmen keines, und die Fleischesser, die zuviel Natrium im Körper haben, ...
    Der Fleischesser, der also viel mit Chlornatrium = Kochsalz gewürztes Fleisch isst und wenig Gemüse, hat einen zu geringen Bestand an Kalium in seinem Körper und muss demgemäß Kalium aufnehmen.
    Gilt das mit dem Fleischesser, der zuviel Natrium im Körper hat, auch für Leutchen wie mich, die ihr Fleisch roh und ungesalzen essen?

    LG. Ralph

  15. #10
    Bluna
    Guest
    Zwischen dem Kaliumbedarf und dem Natriumbedarf des Organismus besteht ein ganz bestimmtes prozentuales Verhältnis. Steigt die Aufnahme von Kalisalzen, so muss auch die die Aufnahme von Kochsalz steigen, um das prozentuale Verhältnis wieder herzustellen.
    Dies erklärt warum die Pflanzenfresser unter den Tieren, die in freier Wildbahn leben, ein so großes Verlangen nach Salz haben.
    Ich vermute, dass du keinen Ausgleich brauchst.
    lg, Bluna

  16. #11
    Ralph
    Guest
    Das Lustige ist ja, dass ich seit ein paar Wochen wieder Bedarf nach Salz (NaCl, aber auch etwas MgCl2) habe - zuvor lange Zeit nicht. Ich sehe diesbezüglich nur zwei Änderungen in meiner Ernährung:

    • (vorübergehender) Wechsel von Quellwasser auf Leitungswasser
    • (vorübergehende) Einnahme von Vitamin D (Dekristol 20000 I.E.)


    Mal sehen, ob der Salzbedarf wieder sinkt, nun, da ich wieder "auf Quellwasser" bin.

    LG, Ralph

  17. #12
    Bluna
    Guest
    Enthält Leitungswasser nicht Chlor? Ich bin keine Chemikerin und kenne den Zusammenhang zwischen Chlor und Natrium nicht.
    Aber vllt isst du im Sommer verstärkt Obst und Gemüse und hast deswegen den Junker auf Salz, da eventuell ein Kalium-Überschuss zu verzeichnen ist?
    Die Balance ist entscheidend.
    Aber hier mal was von einem Fachmann:


    Der Chemiker Koch schreibt in seinem Buch wie folgt:

    Gerade der Vegetarier ist genötigt, eine größere Menge Salz aufzunehmen als der Allesverzehrer wegen seiner höheren Aufnahme an Kalisalzen. Man sollte aber anstelle des Kochsalzes Meersalz verwenden, weil es in seiner Zusammensetzung dem Blut am meisten entspricht.
    Man hat in früheren Zeiten, als es noch die Tortur gab, Menschen gefoltert, indem man ihnen bei der sogenannten Salz-Tortur reichlich zu essen gab, aber völlig ohne Salz, bis die Opfer in einen Wahnsinnszustand gerieten.
    Das Salz übt im Körper noch weitere wichtige Funktionen aus und stellt einen sehr wichtigen Faktor im Blutserum dar. Bekanntlich wird in den Nieren das Blutserum über die Filterkörperchen der Nieren unter Zurückhaltung der Blutkörperchen laufend ausgeschieden. Hiermit verlässt der größte Teil der im Serum gelösten Salze den Körper. Die Rückresorption von Natrium , Chlor, Kalium usw. in der Henle´schen Schleife spielt dabei eine gewisse Rolle.
    Eine Ernährung die uns übersäuert, verstopft u.a. die Nieren, was dazu führt, dass wir Probleme mit dem Salzverzehr bekommen können, weil es nicht vernünftig ausgeschieden werden kann. Das erklärt die üblichen Symptome wie Ödeme, trockene gespannte Haut, Bluthochdruck etc. . Fazit: Nicht das SALZ ist Schuld, sondern die Filterunfähigkeit der NIERE, die verstopft ist . ( Wenn aber die Filterorgane der Nieren verstopft sind, fließt das Blut in die Nieren hinein und wieder heraus, ohne dass eine hinreichende Filterung stattgefunden hat. Die Blutflüssigkeit bleibt bei Filterunfähigkeit der Nieren zu hoch und damit auch der Gehalt an allen Salzen, die im Serum des Blutes enthalten sind.

    Insofern gab der Chemiker Koch grünes Licht für Meersalz, wenn die Nieren in Ordnung sind und hielt von dem Anti-Salz-Fanatismus in gewissen Kreisen gar nichts.



    Interessant finde ich, was eine ZU Kaliumreiche Ernährung mit veganen Rohköstlern anstellen kann:
    Kaliumüberschuss (Hyperkaliämie)


    Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel
    Unter einem Kaliumüberschuss (Hyperkaliämie) versteht man erhöhte Kaliumwerte im Blutserumüber einen Wert von 5,5 Millimol pro Liter (mmol/l). Ein derartiger Wert kann durch eine erhöhte Kaliumzufuhr, zum Beispiel durch Infusionen oder
    Bluttransfusionen, entstehen.
    Ein Kaliumüberschuss kann auch zu Stande kommen, wenn Körperzellen vermehrt Kalium freisetzen. Dies kann


    Auch Nierenerkrankungen oder kaliumsparende entwässernde Medikamente (Diuretika) können zu einem Kaliumüberschuss im Blut führen.
    Mögliche Symptome einer Hyperkaliämie sind:


    Oder bei Wiki:
    Hyperkaliämie wird außerdem im Rahmen der Durchführung der
    Todesstrafe durch Giftspritze künstlich durch Beibringung von Kaliumchlorid verursacht.
    Symptome


    Eine Hyperkaliämie äußert sich häufig unspezifisch, gelegentlich durch Parästhesien oder Muskelzuckungen. Im weiteren Verlauf sind Herzrhythmusstörungen typisch; oftmals ist der Herz-Kreislauf-Stillstand das einzige und erste Symptom.


    Auch hier spielt die
    Niere eine gewisse Rolle:

    Zu erhöhten Kaliumspiegeln kommt es, wenn über die Niere nicht genug Kalium ausgeschieden werden kann.

    Lieber Ralph,
    zusammenfassend würde ich behaupten, dass gesunde Nieren erste Priorität haben, um Meersalz unbeschadet konsumieren zu können.
    Auch ist Vorsicht geboten bei Menschen, die kein Salz verzehren, aber Unmengen an Obst und Gemüse , da es dann zu einem Kalium-Überschuss kommen kann. Auch hier sind gesunde Nieren von großer Bedeutung, weil wenn sie nicht richtig arbeiten, wird das überschüssige Kalium nicht ausgeschieden.
    Und wenn Menschen zu viel
    Salz und Fleisch verzehren, sowie zu wenig an Kaliumreicher Kost ( Obst und Gemüse), dann ist mit dem möglichen, daraus resultierendem Kaliummangel auch nicht zu spaßen. Siehe weiter unten im Text den rot unterstr. Beitrag.

    Die Natural Hygiene meint zu diesem Thema, die natürlich unnatürliches Salz niemals befürworten würde :

    NH: Verwendung im Körper:
    Natrium wird für die Bildung der Verdaungssäfte und für die Ausscheidung von Kohlendioxyd verwendet. Es wird für den osmotischen Druck und die Erhaltung der Wasserbalance und einer angemessenen Nervenfunktion benötigt. Natrium wird auch für die Verwertung von Eisen benötigt sowie für die Säure-Basen-Bilanz. Es hat eine wichtige Funktion für die elektrische Ladung der Zell-Wände.

    Natriumchlorid (Tafelsalz) ist KEINE Quelle für biologisch verwertbares Natrium und kann dem Körper schaden.

    Nahrungs-Quellen:
    Erdbeeren, Sellerie, Möhren, Grünkohl, Rote Beete, Sesam, Brokkoli, Kohl, Rosinen, Salat, Pfirsiche, Melonen.

    Natrium ist gewöhnlich reichlich in den meisten Ernährungsarten enthalten. Es bestehen keine offiziellen Richtlinien.
    Die inoffiziellen Schatzungen liegen bei ungefähr 500 Milligramm Natrium im biologischen Verbund am Tag.


    Da einige RK unter uns sich grad in der Ketose befinden, ist Lottis Beitrag vllt auch ganz interessant zu diesem Thema, den sie vor geraumer Zeit auf meiner Wall postete:

    • Lotti Monstera Ich kriege mit ketogener Nahrung (auch salzreich, nutze Steinsalz) keine Wassereinlagerungen. Mit salzärmerer Kost, Kohlenhydrate inkludiert aber nicht mal zwangsweise hoch, habe ich Wasser im Gewebe!
      Was heißt das nun? Vor allem die Kohlenhydrate halten das Wasser im Gewebe - 1 g KH bindet 3 - 4 g Wasser!
      Je mehr KH man isst, desto weniger Salz benötigt man also auch.

      Unter ketogener Kost ist sogar die sog. Atkins-Grippe bekannt, die nichts anderes ist als Natriummangel.



    WER PROBLEME MIT DEM HERZEN HAT ( oder: starke Herzklopfen, niedrigen Blutdruck, Kreislaufprobleme, Müdigkeit, Lähmungserscheinungen) UND VIEL SALZ UND FLEISCH VERZEHRT, DEM KÖNNTE DIESE INFO VLLT BEHILFLICH SEIN:

    Kaliummangel


    Auch bei überhöhtem Salzkonsum sowie Alkoholmissbrauch, starkem Schwitzen und mangelnder Flüssigkeitszuführ kann es sein, dass der Kaliumspiegel im Körper abfällt. Daher sind besonders häufig Sportler, ältere Menschen und Patienten mit Bulimie von Kaliummangel (Kaliumdefizit, Hypokaliämie) betroffen.
    Kaliummangel: Symptome und Anzeichen

    Ein Mangel an Kalium im Körper äußert sich durch recht allgemeine Symptome: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel oder
    Übelkeit. Auffälligere Symptome sind Verstopfung, Muskelkrämpfe, Lähmungserscheinungen und Kreislaufprobleme.
    Die wichtigsten Funktionen von Kalium im Körper sind die Regulierung des Flüssigkeitshaushaltes und des Magen-Darm-Traktes sowie die Beteiligung an der Muskel- und Nervenfunktion. Wenn also in diesen Bereichen Beschwerden auftreten, kann dies auf einen Kaliummangel hindeuten. Gefährlich wird es, wenn der Kaliummangel Folgen für die Funktion des Herzmuskels hat und so zu
    Herzrhythmusstörungen führt.

    Ein im Mai 2009 veröffentlichter Fachartikel führt Fallbeispiele auf, bei denen exzessiver
    Cola-Konsum ab ca. 2-3 Liter pro Tag ebenfalls zu einem Kaliummangel geführt hatte. Neben dem Hauptfaktor Koffein trügen auch Glukose und Fruktose zum Kaliumverlust bei.

    Also aufgepasst bei Koffeeinhaltigen Getränken, die senken den Kaliumspiegel immens,sowie auch ein zuviel an Fruktose.

    Und: viel trinken bei Kaliummangel

    Zusätzlich zum Kaliummangel kommt es häufig vor, dass man Eisenmangel hat. Schlapp, müde und Herzklopfen können in diese Richtung deuten. Durch Bewegungsmangel werden Muskeln abgebaut und Fettgewebe aufgebaut, die Eisenverwertung funktioniert nicht mehr richtig. Manchmal reicht es, dass man durch Vitamin C eine Verbesserung erreicht. Morgens viel Kaffee ist nicht besonders förderlich, da Kaffee das Eisen im Darm bindet und rausschmeißt.


    lg, Bluna
    Geändert von Bluna (09.09.13 um 10:45 Uhr)

  18. #13
    Samenkorn Avatar von maxshepard
    Registriert seit
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    Danke
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    Ich mag es, wenn das Essen gut gesalzen ist. Manche sagen dann schon immer, dass es versalzen ist, aber ich empfinde das nicht so. Ich weiß ja, dass es nicht gut für die Organe ist, aber mir schmeckt dann das Essen immer sehr fad, wenn nicht genug Salz dran ist. Ich versuche seit ein paar Tagen mein Würzen auf Kräuter umzustellen, aber ich ertappe mich dann doch immer wieder, wenn ich ein bisschen Salz zusätzlich hinzugebe..

  19. #14
    Bluna
    Guest
    Salz ist unser weißes Gold http://maerchenbasar.de/das-salz-im-brot-4177.html .

    Es kommt eben auf die Balance an, wie gesagt.

    Eine ausgewogene Rohkosternährung, so wie in Angelika*s Buch beschrieben, dürfte keinen Natrium-oder Kalium-Mangel erst aufkommen lassen, sodass man gezwungen ist, eins von Beiden zu reduzieren.

    Jedoch, weniger ist oft mehr & im Laufe der Zeit verändern sich auch die Geschmacksknospen der Zunge je mehr man rohköstlich isst, insofern braucht man wirklich immer weniger nachzuwürzen. Sowieso finde ich, dass richtig reifes Gemüse, bio, oder super reife Biotomaten auch ohne Salz super schmecken und ich mag auch gerne mal etwas "kräutern". lg

  20. #15
    Dattelkern
    Guest
    Hallo Maxshepard,

    nimmst du ganz normales Haushaltssalz ? Wenn ja: Du weißt, daß dieses z.B. dieses "Rieselhilfe" enthält, welche noch nicht mal deklariert werden muß ? :

    In der Lebensmittelindustrie wird Kaliumhexacyanidoferrat als Trennmittel und Stabilisator verwendet. Es darf in Lebensmitteln jedoch nur in geringen Mengen verwendet werden, da sich beim Erhitzen oder bei Einwirkung von Säuren Blausäure bilden kann. Es ist in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Bezeichnung E 536 ausschließlich für die Verwendung in Kochsalz und Kochsalzersatz als Rieselhilfe zugelassen.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kaliumh...ferrat%28II%29


    Dattelkern

  21. Der folgende Benutzer sagt Danke an Dattelkern für diesen Beitrag:


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