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Thema: Sind Bio-Äpfel noch Rohkost?

  1. #1
    norbi
    Guest

    Question Sind Bio-Äpfel noch Rohkost?

    In dem Filmbericht wird gezeigt dass Bio-Äpfel um sie vor Fäulnis bei der Lagerung zu schützen in ein 53 Grad Wärmebad getaucht werden.
    Zumindest die äußere Schicht des Apfels dürfte ja dann denaturiert sein. Irgendwie krass aus der Sicht eines Rohköstlers.


  2. #2
    Samenkorn
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    Dazu fällt mir ein, dass es erst seit kurzem im Bioladen wieder nach Äpfeln duftet !
    Obwohl sie doch schon viel längere Zeit im Bioladen ausliegen. Ja ich glaube sogar ganzjährig oder?

  3. #3
    Sprössling
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    Zitat Zitat von Christian Beitrag anzeigen
    Dazu fällt mir ein, dass es erst seit kurzem im Bioladen wieder nach Äpfeln duftet !
    Obwohl sie doch schon viel längere Zeit im Bioladen ausliegen. Ja ich glaube sogar ganzjährig oder?
    Japp, liegen für gewöhnlich ganzjährig aus (auch deutsche Äpfel).
    Sind aber je nachdem tlw. dann noch aus Neuseeland & Co ergänzt.

    Ich vermute, dass die Äpfel mit Hitzebädern jene sind, die dann so seltsam von innen heraus verfaulen (können).

  4. #4
    norbi
    Guest
    Da ich in einer Großstadt lebe habe ich leider keinen Obstanbauer meines Vertrauens. Da sind ja dann vielleicht konventionelle Äpfel noch besser als die Bio-Äpfel, obwohl sie chemisch gegen die Lagerfäulnis behandelt wurden.

    Ich frage mich in wie wie weit Orkos garantieren kann dass ihre Äpfel nicht im Wärmebad behandelt wurden?
    Wenn die Produzenten im Lager bis zu 50% Ausfall wegen der Fäulnis haben , dann werden die wahrscheinlich was dagegen tun.
    Das Befallsausmass an Lagerfäulen ist von verschiedenen Faktoren abhängig wie den Regenfällen während Anbau und Ernte, der Feldhygiene und schliesslich auch von der Sorte.
    Vielleicht sind die Apfelsorten die Orkos z.B. anbietet weniger empfindlich gegen die Lagerfäule?

    Oder man nimmt Äpfel aus Gegenden die keine hohen Niederschlagsmengen aufweisen.
    Obst aus Anbaugebieten mit hohen Niederschlagsmengen ist während der Vegetationszeit anfällig für Schadpilze, die erst später während der Lagerung auftreten.



    Das derzeit einzige Mittel gegen die Lagerfäule ist die Heisswasser-Behandlung der Früchte vor der Lagerung. Dem Verfahren begegnen aber einige Lagerhalter mit Skepsis, da sie eine Verminderung der Fruchtqualität befürchten.
    Die Resultate der Agroscope-Versuche zeigen, dass die Heisswasser-Behandlung bei Äpfeln zur Reduzierung von Lagerfäulnis tatsächlich wirksam ist. Die Wirkung ist allerdings sortenabhängig. Bei rotschaligen Apfelsorten wie Topaz konnte mit 52°C während 2½ Minuten die Fäulnis stark reduziert werden. Grünschalige Apfelsorten wiesen allerdings schon bei 50°C während 2½ Minuten unerwünschte Nebenwirkun-gen wie Hautbräunungen auf. Bei Birnen war die Anwendung der Heisswasser-Behandlung grundsätzlich problematischer, da sie wegen Nebenwirkungen nur mit maximal 48°C behandelt werden konnten. Diese Temperatur ist aber zu gering als dass Schimmelpilzsporen beschädigt würden.
    In der Schweiz wird mittlerweile praktisch nur noch mit Heisswasser behandeltes Bio-Obst eingelagert. Die Behandlung hat sich vor allem bei Äpfeln industriell etabliert. Mit diesen Untersuchungen hilft Agroscope mit, die Skepsis gegenüber dieser Methode zu verringern und ein praxistaugliches, optimiertes Vorgehen zu etablieren.
    http://www.fruchtportal.de/aktuelles...t-vor-Faeulnis

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    Die dadurch bedingten Ausfälle können je nach Herkunft und Reifezustand der eingelagerten Früchte 30 bis 50% betragen. Das Befallsausmass an Lagerfäulen ist von verschiedenen Faktoren abhängig wie den Regenfällen während Anbau und Ernte, der Feldhygiene und schliesslich auch von der Sorte. Ein Fäulnisbefall im Lager ist wirtschaftlich gesehen doppelt schmerzlich, weil die Früchte einerseits nicht mehr vermarktungsfähig sind, andererseits aber bereits die Kosten der Lagerung angefallen sind.
    Bei Golden Delicious konnte allerdings beobachtet werden, dass der zweite Pflückzeitpunkt empfindlicher auf die Wärmebehandlung reagierte (Hautverbräunung) als der erste, bei dem die Veränderung der Haut nur minimal war.
    http://www.obstwein-technik.eu/1020/...hbeitragID=363

    Ich habe mich gefragt ob diese Praxis hauptsächlich im Bodensee-Raum oder in der Schweiz angewendet wird, aber scheinbar wird es auch im nördlichen Deutschland praktiziert.
    http://www.oeko-komp.de/index.php?id=1932&languageid=1

    Scheinbar ist diese Methode weit verbreitet. Hier ein Bericht aus Israel:
    Postharvest heat treatments
    http://www-plb.ucdavis.edu/labs/chan...6%20review.pdf
    Geändert von norbi (26.08.13 um 00:20 Uhr)

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