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Thema: Hallo, ich stell mich vor

  1. #1
    Martina
    Guest

    Hallo, ich stell mich vor

    Hallo, Liebe Leute,

    Ich bin vierfache Mutter und komme gerade nach Jahren wieder zum Thema Rohkost zurück. Mein erster Versuch scheiterte daran, dass ich schnell Feuer fing (Urkost war es damals), allerdings mich nicht gut auf die praktische Umsetzung vorbereiten konnte. Das Buch nach dem ich arbeitete gab da wenig strukturierte Information her (soweit ich mich erinnere) und durch das Leben in der Stadt war das mit den frischen Wildkräutern auch nur solala. Ich habe dann vor allem Stangenzeller und Karottengrün stattdessen gefuttert und hin und wieder mal - an den Wochenenden- mich durch saftige Wiesen gegessen. Dabei war ich aber eigentlich auch nicht recht sicher, was ich nun alles essen kann und was nicht.
    Mir fehlte einfach die Sicherheit und die Routine und auch die Unterstützung durch Gleichgesinnte.
    Nun, Jahre später, möchte ich mich etwas gesetzter, aber mit doch großer Motivation und Hoffnung an die Rohkost heranwagen.
    Ich bin noch nicht recht weit, genau genommen erst in der Vorbereitungsphase, indem ich das Buch von Angelika Fischer lese. Vielen Dank für dieses Buch - ich hätte es schon vor Jahren brauchen können und bin um so dankbarer, dass ich jetzt darauf gestoßen bin.
    Ich kann mich noch erinnern, dass ich damals nächtelang erfolglos vor mich hin gegoogelt habe um an irgendwelche Informationen über Wildkräuter zu kommen, oder Literatur zu finden,... Die Idee mich nach Foren umzusehen, oder anstatt nach Urkost mal einfach etwas mehr nach Rohkost zu suchen hatte ich damals noch nicht, und es gab eben über Urkost eben noch fast gar nichts.

    Die Herausforderung fühlt sich noch sehr groß an, darum bin ich auch über dieses Forum dankbar und hoffe insgeheim schon auf ein paar Antworten.
    Mein zweites Kind hat die Diagnose "frühkindlicher Autismus". In seinem Fall (und wohl in generell vielen Fällen von Autismus und ADHD) geht die neurologische Symptomatik Hand in Hand mit einer gestörten Verdauung, bis hin zu einer entzündlichen Darmerkrankung. Etwas das leider nicht genug bekannt ist, wie mir scheint - jedenfalls hätte ich das ohne Internet und monatelanges vor mich hin recherchieren nicht gewusst.
    Ein Arzt den ich telefonisch (wegen etwas anderem) kontaktiert habe, hat mir dann ein Buch empfohlen: GAPS. Hierbei geht es um eine Ernährung die den Darm von Menschen mit dem GAP-Syndrom heilen soll. Diese Ernährungsform ist keine vollständige Rohkost, es wird aber weitgehend auf Kohlehydrate verzichtet und nach einer Einführungsphase darf vieles roh verzehrt werden.
    Die Autorin empfiehlt aber vor der Einführung von rohem Gemüse und noch später Obst unbedingt eine mehrwöchige Phase in der vor allem lang ausgekochte Fleisch- oder Fischsuppen (mit Knochenmark) gegessen werden, da der Darm so die Nährstoffe am besten aufnehmen kann und es ihm hilft so weit auszuheilen um nach und nach auch Rohes vertragen und verdauen zu können.
    Ich bin etwas skeptisch und möchte gerne wissen, ob jemand von euch damit Erfahrung hat. Ist es tatsächlich für einen entzündeten Darm zu anstrengend Rohkost zu verdauen? Wir leben nämlich vegetarisch und da hab ich nicht so die große Lust auf diese Fleisch-Kocherei...
    (Falls dazu was im großen Rohkostbuch steht, möchte ich micht entschuldigen, so weit bin ich dann wohl noch nicht gekommen)

    Und was ich auch noch gern wissen möchte, betrifft die Entgiftung. Mein jüngstes Kind ist noch keine zwei Monate alt und ich stille sie natürlich. Kann ich etwas tun, damit sie nicht meine ganzen Altlasten in sich aufsaugt? Ich stille generell recht lange und möchte nämlich nicht warten bis sie sich alleine ernährt, da mir der Nutzen der Umstellung für uns alle eben wirklich groß erscheint und ich viele Hoffnungen für meinen kleinen autistischen Sohn hege.
    Ich freue mich schon auf Antworten - darf ruhig auch die Buchseite sein, auf der ich nachlesen soll , und hoffe auf Austausch und auch mentale Unterstützung. Immerhin weiß ich ja, dass es nicht so leicht sein wird unsere ganze Familie mit der Rohkost anzufreunden. Falls es da auch Tips gibt, bin ich natürlich auch sehr dankbar. Ich hab ja nicht vor, ein strenges Regime zu fahren und ab heute gibts nur mehr was ich sage, aber ich will auch nicht nach ein paar Monaten wieder in alte Essgewohnheiten fallen.

    Vielen Dank schon mal für alles was so zurückkommt und
    Alles Liebe

    Martina

  2. #2
    Ralph
    Guest
    Hallo liebe Martina,

    herzlich willkommen hier im Forum und viel Erfolg auf Deinem Rohkost-Weg.

    Liebe Grüße,
    Ralph

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  4. #3
    Banani
    Guest
    Hallo Martina!

    Ich war vor ein paar Monaten auch Rohköstlerin, kann mich mittlerweile Urköstlerin nennen - wenn ich das Salz noch weglasse. Vielleicht hast du ja den Gesundheitskonz gelesen? Ich bin gerade dabei und auch sehr überzeugt von der dort dargelegten Ernährungsweise. Mein persönliches Gefühl sagt mir, die Urkost ist das Wahre. Hätte ich also ein krankes Kind, würde ich (zuerst) diesen Weg probieren.
    Der Konz schreibt auch, daß man vor Beginn der Urkost den Körper erst einmal entmüllen/ entgiften sollte. Und des weiteren, daß auch Kinder fasten sollten: soviel Tage wie sie Jahre alt sind. Bist du selbst noch vergiftet, sind es zwangsläufig auch deine Kinder, z.B. durch die Schwangerschaft.

    Gruß, Banani

  5. #4
    Dattelkern
    Guest
    Zitat Zitat von Banani
    Ich war vor ein paar Monaten auch Rohköstlerin, kann mich mittlerweile Urköstlerin nennen - wenn ich das Salz noch weglasse. Vielleicht hast du ja den Gesundheitskonz gelesen? Ich bin gerade dabei und auch sehr überzeugt von der dort dargelegten Ernährungsweise. Mein persönliches Gefühl sagt mir, die Urkost ist das Wahre.
    Konz ? Meinst du etwa Franz Konz ? Den kürzlich verstorbenen Urkostguru, der regelmäßig Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln gegessen hat (übrigens nochmals nachgesalzen), und dazu ein kühles Bierchen nicht verschmähte ? :


    http://tinypic.com/player.php?v=xdcadk&s=6

    http://tinypic.com/player.php?v=ws9w91&s=6

    http://tinypic.com/player.php?v=68ajuw&s=6

    http://tinypic.com/player.php?v=24z9oqo&s=6


    http://antiveganforum.com/forum/viewtopic.php?f=7&t=5807
    Geändert von Dattelkern (02.08.13 um 10:35 Uhr)

  6. #5
    Markus
    Guest
    Moin Banani!

    Zitat Zitat von Banani Beitrag anzeigen
    Vielleicht hast du ja den Gesundheitskonz gelesen? Ich bin gerade dabei...
    Das kleine Büchlein vom Leberkäs-Franz meinst du?



    Hast du auch andere Bücher gelesen, wie z.B. ein Buch über die Grundlagen der Ernährung oder auch mal was "vom anderen Ufer", sprich Atkins oder dergleichen?

    Falls nicht, würde ich dir das gerne mal nahelegen, denn vielleicht fällt dir dabei was auf.

    Man kann mit den vorhandenen Studien eigentlich jede Ernährungsrichtung belegen und sich sein eigenes Märchen zusammenschreiben - das ist überhaupt kein Problem mehr.

    Zitat Zitat von Banani Beitrag anzeigen
    Mein persönliches Gefühl sagt mir, die Urkost ist das Wahre.
    Meins leider nicht...

    Zitat Zitat von Banani Beitrag anzeigen
    Hätte ich also ein krankes Kind, würde ich (zuerst) diesen Weg probieren.
    Würde ich nicht machen. Zu wenig Proteine, zu wenig gutes Fett, kein Taurin. VitaminB12 ist auch kaum drin. Mangelernährung!

    Zitat Zitat von Banani Beitrag anzeigen
    Der Konz schreibt auch, daß man vor Beginn der Urkost den Körper erst einmal entmüllen/ entgiften sollte.
    Kann man sich sparen.

    Zitat Zitat von Banani Beitrag anzeigen
    Und des weiteren, daß auch Kinder fasten sollten: soviel Tage wie sie Jahre alt sind.
    Steht das wirklich drin? - halte ich auch nicht für gut.

    Bei Urkost würde ich sagen:

    Finger weg bei Kindern! - Urkost ist ein Experiment von Erwachsenen, das noch nicht sonderlich lange andauert. Es gibt gefühlt mehr negative Langzeiterfahrungen damit als gute. Meine eigenen ausgiebigen Erfahrungen sagen mir auch, dass das auf Dauer nicht gut ist. Muskelabbau, psychische Probleme etc... Bei den wenigen "arbeitslosen" Ur / Rohköstlern, die den halben Tag irgendwo ihre Kräuter sammeln und sich die teuren Früchte einfliegen lassen, ist es vielleicht grad so möglich auf die Dauer, ansonsten habe ich da noch von keinem "normalen Menschen" gehört, dass es auf Dauer wirklich konsequent praktiziert ein netter Weg wäre.

    Und sowas einfach Kindern empfehlen, obwohl du selber grad mal ein bisschen dran angeeckt bist und sonst keinerlei Erfahrungen hast? - Naja, wie verrückt muss man sein?

    Ansonsten halte ich mich aus dem Thema Kinderernährung raus. Hätte ich ein Kind zu versorgen, würde ich ihm wahrscheinlich vor Allem Fisch geben zu den restlichen Sachen. Auch Karottensäfte machen und so... Säfte sind auch keine Urkost laut Franzens Definition übrigens, daher fällt die Urkost für mich allein schon deswegen als mögliche Kinderernährung durch.
    Geändert von Markus (02.08.13 um 11:09 Uhr)

  7. Der folgende Benutzer sagt Danke an Markus für diesen Beitrag:


  8. #6
    Markus
    Guest
    Zum Thema Wildkräuter nochmal:

    Wenn es augenscheinlich an den Wildkräutern scheitert, dann taugt m.E. die restliche Rohkost auch nicht, denn Folgendes sollte dabei zu denken geben:

    Kochkost, sprich ausgewogene 'gesunde Mischkost' funktioniert auch langfristig ohne Wildkräuter.

    AHA ?
    Geändert von Markus (02.08.13 um 11:11 Uhr)

  9. #7
    Dattelkern
    Guest
    Zitat Zitat von Banani
    Hätte ich also ein krankes Kind, würde ich (zuerst) diesen Weg probieren.
    Ach ja ? :

    Kind verhungert: Bewährungsstrafen für Veganer-Eltern

    Wegen des Hungertods ihres Sohnes ist ein Ehepaar zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. In der streng vegan lebenden Familie hatte es weder Milch, noch Käse, Eier oder Fleisch zu essen gegeben. Völlig entkräftet war der 16 Monate alte Leon schließlich an Austrocknung und Lungenentzündung gestorben.

    [...]

    Das untergewichtige Kind hatte sie vor der Erkrankung nach eigenen Worten streng nach einem Fachbuch für vegane Ernährung gefüttert. Der Junge bekam unter anderem Milchersatz aus Mandeln und Kokosnuss zu essen.

    http://www.spiegel.de/panorama/kind-...-a-328416.html


    Soweit ich das mitbekommen habe, handelte es sich bei dem genannten Fachbuch für vegane Ernährung um "Der große Gesundheits-Konz".

  10. #8
    Martina
    Guest
    Vielen Dank für Eure Antworten,

    Wildkräuter sind mittlerweile überhaupt kein Problem mehr, ich hab der Stadt den Rücken gekehrt und einen wirklich großen Garten, wo auch allerhand wächst. Noch hab ich nicht alles bestimmen können, aber ich wohne erst seit ein paar Monaten da und weiß ja noch nicht mal, was die Wiese im ganzen Jahresverlauf zu bieten hat.

    Fasten eines vierjährigen Autisten kommt für mich nicht in Frage. Ich kann mir nicht vorstellen, dass keine Nahrungszufuhr so viel mehr bringt, als die Zufuhr der "richtigen" Nahrungsmittel. Leider bin ich mir eben gerade nicht im Klaren, was die "Richtigen" sind, um den entzündeten Darm bei der Heilung zu unterstützen und die Darmdysbiose wieder ins Lot zu bringen.

    Unsere momentane Ernährung besteht aus wenig echter "Kochkost". Mein Mann und ich ernähren uns vegetarisch, die Kinder bekommen so etwa 2-3 mal die Woche Fleisch, da allerdings nur recht kleine Portionen und auch nicht gekocht. Fisch essen wir alle, in der Regel geräuchert und auch nur heimische (im Binnenland Österreich sind das nur Süßwasserfische).
    Nüsse essen wir auch alle recht gerne, wobei mein autistischer Sohn davon besonders schnell Durchfall bekommt, wie auch von vielen Obstsorten und eigentlich von überhaupt fast allem kommt mir manchmal vor...
    Salate essen wir auch sehr gerne und die gibts eigentlich jeden - nicht als ein paar Blätter zum eigentlichen Essen, sondern als eigentliche Hauptspeise.
    Außerdem ist Käse ein Bestandteil unserer Ernährung und den werd ich wirklich sehr vermissen fürcht ich...
    Die Kinder essen auch noch gerne Maiswaffeln und Hirsebällchen, davon möchte ich gerne wegkommen, da vor allem unser autistischer Sohn sich manchmal ausschließlich davon ernähren möchte und an unseren Mahlzeiten nur mäßig teilnimmt (das ist übrigens ein ganz typisches Problem bei Autisten, dass sie sehr eingeschränkte kulinarische Vorlieben haben und nur sehr schwer davon wegkommen).
    Obst gibts täglich roh in ganzen Stücken, selten mal als Obstsalat und öfter mal als Smoothie mit Grünzeug.
    Brot und Gebäck essen wir momentan auch noch, davon möchte ich aber weg.
    Eier stehen auch am Speiseplan - aber ich hab sie noch nie roh probiert.

    Wildkräuter kommen ein paar in den Salat hinein, aber da kommt meist so ziemlich alles hinein: verschiedene Salatsorten gemischt, Paradeiser, Gurken, Apfel, Nüsse, Käse....
    Also gerade was die Wildkräuter betrifft ist noch sehr viel drinnen finde ich - und da bin ich sehr dankbar über das große Rohkost-Buch, weil ich diesmal nicht ratlos in der großen Wiese stehe, sondern mich schon sehr gut unterstützt darin finde was ich überhaupt alles ausprobieren kann und wie ich es angehe.

    Meine momentan brennendsten Fragen sind die:
    Muss ein entzündeter Darm, wirklich vor ausschließlicher Rohkost mit ausgekochten Fleischsuppen behandelt werden? Hat da jemand Erfahrung dazu? Also, wirkliche Erfahrung, nicht nur Meinung oder Dogma - ich wär echt sehr dankbar.
    Und hat jemand Erfahrung in der Umstellung auf Rohkost mit Kindern. Generell glaub ich ja schon daran, dass Kinder da noch gesunde Instinkte haben, aber ich würde meinen kleinen Sohn von dieser Annahme ausnehmen. Durch die Wahrnehmungsstörung erkennt er seine Grenzen nicht unbedingt. Beispielsweise isst er Salzsteine ohne Ende, wenn ich ihm nicht der Möglichkeit entziehe. Von außen ist schon eine deutliche Abwehrreaktion erkennbar - er hustet, würgt, hechelt, aber... er isst weiter. Ich muss ihn regelmäßig daran hindern Dinge wie Styropor (wenn mal ein Paket mit der Post kam), oder andere Kunststoffe zu verzehren.
    Und wie ist das mit dem Stillen - ich will da eben gerade möglichst wenig Altlasten abgeben und aber eigentlich trotzdem jetzt nicht zwei Jahre warten um uns auf Rohkost zu tarieren.
    Mir ist schon klar, dass meine Kinder auch durch die Schwangerschaften einiges von meinen eingelagerten Giften abbekommen haben, aber deshalb muss ich ja nicht beim Stillen jetzt noch mal eine Extraportion drauflegen. Und ich hoffe ja auch, dass eine wirklich gesunde Ernährung den Entgiftungsprozess bei den Kindern fördert, ohne, dass sie fasten müssen, mir fehlt jetzt nur der konkrete Weg dorthin und darum hoffe ich auf Erfahrungen was Kinder und Rohkost betrifft und was den entzündeten Darm und die Umstellung betrifft.

    Vielen Dank und
    Alles Liebe

    Martina

  11. #9
    Dattelkern
    Guest
    Hallo Martina,

    zu deinen Fragen zu der "Fleischbrühe" usw. kann ich leider nichts sagen, allerdings hätte ich eine Frage hierzu :

    Zitat Zitat von Martina Beitrag anzeigen
    Mein Mann und ich ernähren uns vegetarisch, die Kinder bekommen so etwa 2-3 mal die Woche Fleisch, da allerdings nur recht kleine Portionen und auch nicht gekocht.
    In welcher ungekochten Form bekommen deine Kinder denn das Fleisch ? Und nehmen sie es an ?


    Dattelkern

  12. #10
    Martina
    Guest
    Hallo Dattelkern,

    Nun ich muss zugeben, dass ich (noch) keine Ahnung habe, ob das was meine Kinder bekommen wirkliche Rohkostqualität hat, aber sie bekommen je nachdem, was sich gerade in Bioqualität findet: Speck, Geselchtes oder Rohschinken.
    Ja, sie nehmen es an. Es stört sie nicht, dass wir es nicht essen. Kennengelernt haben sie es nicht daheim und ursprünglich war es "Wurst" die sie haben wollten. Wurst empfinde ich aber als extrem minderwertig und gehe jetzt eben den Kompromiss mit oben genannten Lebensmitteln, weil sie danach verlangen.

    Alles Liebe

    Martina

  13. #11
    Dattelkern
    Guest
    Hallo Martina,

    danke für die Auskunft. Speck schmeckt deinen Kindern also auch, hätte ich so nicht vermutet .


    Daß Gluten und Casein einen Authismus verschlimmern können, weißt du aber schon, oder ? :

    http://www.focus.de/gesundheit/news/...id_172318.html

  14. #12
    Martina
    Guest
    Hallo Dattelkern,

    ja Speck schmeckt ihnen. Warum überrascht dich das?

    Das mit Gluten und Casein ist mir bekannt. Wir haben vor eineinhalb Jahren mit der Gluten- und Caseinfreien Diät begonnen und für Ausnahmen dann auch Enzyme als Nahrungsergänzungsmittel verwendet - die verträgt er aber meiner Meinung nach nicht so gut. Er hat seitdem merkliche Fortschritte gemacht und darüber bin ich schon recht froh, aber nachdem meine Recherchen zum Thema Autismus mir immer wieder neues Wissen bringen, ist mir die GAPS-Diät zugeflogen.
    Der Unterschied ist, dass GfCf eben wieder nur ein Symptom behandelt - nämlich, dass jene Stoffe die nicht gut verdaut werden können, gar nicht erst zugeführt werden, oder wenn doch, dann nur in Kombination mit Enzymen die die Verdauung ermöglichen.
    Eigentlich wäre es aber kein Problem, wenn Casein und Gluten nicht verdaut werden kann, solange es im Darm bleibt und sich nicht durch die "Löcher" in der Darmwand als Opiat auf den Weg ins Hirn macht. Und die GAPS Diät ist eben eine umfassende Darmsanierung, für die man sich schon so zwei Jahre Zeit nehmen soll, laut der Autorin (Natasha Campbell-McBride). Dadurch könnte danach auch wieder bspw Milch getrunken werden, weil die Casomorphine im Darm bleiben und dann einfach wieder ausgeschieden werden, ohne viel Schaden anzurichten - soweit die Kurzfassung dieses Ansatzes.

    Alles Liebe
    Martina
    Geändert von Martina (02.08.13 um 14:04 Uhr)

  15. #13
    Dattelkern
    Guest
    Zitat Zitat von Martina Beitrag anzeigen
    Hallo Dattelkern,

    ja Speck schmeckt ihnen. Warum überrascht dich das?
    Weil ich mich als Kind vor (fettem) Speck immer geekelt habe .

  16. #14
    Administrator Avatar von Angelika
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    Zitat Zitat von Banani Beitrag anzeigen
    Hallo Martina!

    Ich war vor ein paar Monaten auch Rohköstlerin, kann mich mittlerweile Urköstlerin nennen - wenn ich das Salz noch weglasse. Vielleicht hast du ja den Gesundheitskonz gelesen? Ich bin gerade dabei und auch sehr überzeugt von der dort dargelegten Ernährungsweise. Mein persönliches Gefühl sagt mir, die Urkost ist das Wahre. Hätte ich also ein krankes Kind, würde ich (zuerst) diesen Weg probieren.
    Der Konz schreibt auch, daß man vor Beginn der Urkost den Körper erst einmal entmüllen/ entgiften sollte. Und des weiteren, daß auch Kinder fasten sollten: soviel Tage wie sie Jahre alt sind. Bist du selbst noch vergiftet, sind es zwangsläufig auch deine Kinder, z.B. durch die Schwangerschaft.

    Gruß, Banani
    Hallo Banani,

    gilt diese deine Aussage die du kürzlich noch geschrieben hast hier noch?: http://www.rohkostforum.net/threads/...=2403#post2403
    Würde mich interessieren und ist evtl für dieses Thema hier für Leser relevant.

    Zitat Zitat von Banani
    Hab mir auch grad den Artikel "Sackgasse..." durchgelesen. Da die Autorin keine Interessensvertreterin irgendwelcher Industriezweige, Konzerne ist, lasse ich das Geschriebene gelten. Vegan und roh ist für mich nach wie vor das Motto. Mit kleinen Ausnahmen: 1. Da ich Kinder habe und mir nicht ganz sicher bin bzgl. B12, kriegen sie weiterhin 1-2mal die Woche ein Eigelb. Und Käse und Quark und Gekochtes, wenn sie danach verlangen. Ich will ihnen ja nicht meine Vorstellungen auferlegen. Was auch nicht funktioniert, da meine Einstellung aus MEINEM bisherigen Leben resultiert. 2. Sollte ich (mal) Verlangen nach Käse(roh) haben, werde ich mir das auch ohne schlechtes Gewissen genehmigen. Nur eines wird für mich nie mehr in Frage kommen: Fleisch. Aus ethischen Gründen. Ich finde, wenn man zu streng ist, kann es das auch nicht sein. Ernährung - wie alles andere, was man tut - sollte Freude bringen. Ich bin mit paar Mal Käse u. Quark im Jahr vllt. nicht der 100%ige was auch immer. Wenn juckt´s. Solange meine Gesundheit stabil bleibt (z.B. Hautprobleme nicht auftreten), ist für mich alles bestens. Ich bezeichne mich trotzdem als veganer Rohköstler. Denn Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Betreffend Urkost gibt es leider zahllose Berichte von Müttern, wie das schief gehen kann. Obengenannte Fälle sind nur die Spitze eines Eisberges.
    Meist werden sie in einschlägigen Foren zensuriert. Manche Mütter wie auch Kinder (dort ist es weit gefährlicher!) landeten im Krankenhaus. Ein inzwischen junger Mann den ich kenne, der mit 2 Jahren "umgestellt" wurde, war dann zwar "auf einmal ein Engelchen", jedoch bekam er ca. bei Schulbeginn Epilepsie. Als sich seine Mutter vom Vater trennte bekamm er dann auch Kochkost, die Anfälle gingen zurück. Er hat es aber immer noch - es bleibt ihm. Schäden die in der Kindheit angerichtet werden, begleiten diese Menschen häufig für ihr Leben. Ein anderes Kind, Sohn einer Familie die nicht durchwegs vegan war sondern Fleisch/tierisches eher mied, starb mit 20 an Epilepsie.

    Bei Kindern unbedingt auf möglichst natürliche Lebensmittel achten und sie selbst auswählen lassen, nicht dogmatisieren, vergleichsverkosten lassen, dann wählen die Kinder bei guter Eiweißversorgung selbst gut aus. Bei schlechter Eiweißversorgung tendieren sie immer mehr zu süßer Versorgung (damit werden auch die Zähne schlecht und die Entwicklung), weil sie dann nur so zu Belohnungsgefühlen im Gehirn beim Essen kommen. Merkt man auch daran, dass die Kinder laufend Hunger haben oder viel essen wollen.

    Wir haben eine Art Eiweißsensor im Gehirn, der sich ca. 20 Minuten nach dem Essen meldet, falls noch was fehlt. Erwachsene kennen evtl das Gefühl wenn sie dann wieder in die Küche gehen und "etwas" suchen, aber nichts wirklich reizt und dann halt irgendwas weiter essen, obwohl eben erst kurz davor genug (theoretisch von der Menge oder auch Kalorinmenge) her gegessen wurde (siehe auch im Rohkostbuch Seite 114ff)

    Die Sache mit dem jungen Mann mit Epilepsie ist übrigens nicht die einzige Sache dazu .. ein Vater der sich damals dann 20 Jahre lang konsequent nach Wandmaker/Konz ernährt hatte und sogar bald fast ausschließlich in Thailand lebte, verstarb sehr leidend ohne Zuhilfenahme von Medikamenten an Aids.
    Klar hätte er es wohl mit einer ausgewogenen Ernährung (genug Lysin, Fette zur Aufnahme von gewissen Stoffen bzw eben was alles dazugehört und nicht einseitig) in den Griff bekommen können, doch so hatte sein Immunsystem keine Chance. Bericht des Sohnes dazu im alten Rohkost-Forum: http://27718.foren.mysnip.de/read.ph...041#msg-108041

    Bitte sei vorsichtig mit Tipps in die Richtung vegane Rohkost. Schon die gekochte vegane Kost ist zum Teil umstritten für Kinder (je nach dem was man erreichen will und ob ggf Vorschäden vorhanden sind). Unumstritten ist, dass die Menschheit nicht komplett mit tierischem Eiweiß versorgt werden kann. Die Frage ist hier allerdings auch eine Resourcenschonung. Rohkost hat durch meist geringere Mengen durch höhere Qualität durchaus Chancen, weil man weniger verbraucht - selten ißt jemand in dem Maße tierisches wenn es roh und ungemischt gegessen wird. Es schmeckt dann einfach bald nicht mehr. Man käme mit weit gerineren Mengen aus. Allerdings haben wir hier auch ein organisationsproblem insb im städtischen Bereich: Wegen Hygiene ist es für die Masse meist nicht möglich. Wer dies tut, muss auf eigene Verantwortung selbst gute und geeignete Quellen suchen und auch wissen, dass der Preis ein anderer ist als im Discount.

    Das Hauptproblem bei Kindern ist zusätzlich, dass (1) die Mütter selbst meist nicht so versorgt sind, dass sie ausgewogen versorgen können (Muttermilch, enthält was Mutter ißt hauptsächlich!) und (2) Kinder manche Aminosäuren und Fetten nicht selbst bilden können oder nur eingeschränkt (ist fließend). D.h. sie müssen es zugeführt bekommen oder können sich auf (auch je nach dem) verschiedenen Ebenen nicht so gut entwickeln (Gehirn, Wachstum, ..).

    Mit lieben Grüßen
    Angelika

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  18. #15
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    Zitat Zitat von Dattelkern Beitrag anzeigen
    Weil ich mich als Kind vor (fettem) Speck immer geekelt habe .
    Hi, jetzt hat es mir trotz PC-Sitzung (nicht Handy) meine Antwort ins Nirwana geschleust.
    Egal - in kurz: Ich habe den Eindruck Kids mögen - eher nicht zu würzigen und auch ohne Zuckerzusatz (wird insb bei manchen Bioprodukten als Ersatz oder Reduzierung von Nitritpökelsalz verwendet) also eher geschmacksneutralen fetten Speck recht gerne, so wie überhaupt Fettes (Butter, Lachs, Speck, reife Kokosnuss, etc). Scheint auch die Nerven zu stärken, auch bei Kindern (Beobachtung auch bei Treffen)
    Vielleicht war der fette Speck den du früher kanntest wirklich grauslich im Vergleich zu heute.
    Manuel bevorzugt fetten Speck durchaus vor Prociutto wenn der die Wahl hat.
    Mancher Speck ist allerdings erhitzt, mancher roh. Erhitzten kaufen wir nicht.

    Natürlich ist er trotzdem nicht "fett", auch wenn er gerne fett ißt. Ein Schnappschuß von der Kinderparty kürzlich mit ein paar der Kinder, er ist im leuchtgrünen T-Shirt.
    Ich glaub, das war bei dem Lied: https://www.youtube.com/watch?v=zUwEIt9ez7M ;-) (Da war die Oma noch da, später gabs modernere Musik ala Gentleman)
    Süß waren die Kids .. Mädels und Jungen

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    Zitat Zitat von Martina
    Nun ich muss zugeben, dass ich (noch) keine Ahnung habe, ob das was meine Kinder bekommen wirkliche Rohkostqualität hat, aber sie bekommen je nachdem, was sich gerade in Bioqualität findet: Speck, Geselchtes oder Rohschinken.
    Naja es ist ein Schritt in die Richtung, aber wirklich Rohkost ist das wohl nicht trotz alledem. Rohschinken und Speck darf Manuel allerdings auch eher als anderes essen. Geselchtes ist aber nicht roh oder? Ist das nicht Kochfleisch das dann später in eine Räucherkammer wegen Geschmack gehängt wurde? *grübel*
    Aus der Kategorie finde ich Kalt-Räucherlachs noch am "rohesten", auch wegen der weit kürzeren Lagerdauer und weil das Aroma des Rauches ohnehin meist nur hinzugefügt wird und nicht wirklich geräuchert wird. Heißgeräucherter Lachs (der zudem meist teurer ist, meist dunkler in der Farbe) finde ich - also als ich es früher kostete - eigentlich schon ziemlich schlatzig/stark verändert/alt/bäh.
    Was bei uns auch verwendet wird (nicht von mir) ist Lachs-Maki bzw Sashimi beim Japaner.

    Erhitztes/gekochtes Fleisch fand ich immer als sehr belastend für meinen Körper. Auch wenn ich es nicht gleich merkte (starke AGE Belastung, leider auch bei so Trockenprodukten, insb wenn aber auch noch in der Pfanne erhitzt)

    Mit lieben Grüßen
    Angelika
    Geändert von Angelika (02.08.13 um 19:21 Uhr)

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