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Thema: Walnüsse trocknen

  1. #1
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Walnüsse trocknen

    Hat jemand Erfahrung mit Walnüsse trocknen. Mache das zum ersten Mal. Habe ziemlich viel gesammelt und sie erst mal grob von der äußeren Hülle gesäubert.
    Habe sie in niedrigen Kartons neben die Heizkörper gestellt, aber das trocknet bisher nicht so richtig. Jetzt habe ich tatsächlich ein Teil der Nüsse zum richtigen reinigen in einen Eimer Wasser getan und neu ausgelegt. Ich hatte das Gefühl diese dünne schwarze schmierige Schicht, die noch auf vielen Nüssen war, hindert wohl absichtlich die Nüsse daran schnell zu trocknen.
    Auf der EDEKA-Seite lese ich aber gerade dass man sie auf keinen Fall ins Wasser tun soll:
    Bürsten Sie die Nüsse gut ab, reinigen Sie sie aber niemals mit Wasser. Es würde in den Kern eindringen und Schimmel verursachen.

    https://www.edeka.de/rezepte-ernaehr...dem-garten.jsp
    Das Problem ist außerdem dass schon einige Nüsse anfangen zu keimen. Wie steht es denn mit der Lagerfähigkeit von Nüssen die man trocknet, die aber zuvor schon gekeimt sind?

    Breiten Sie die Nüsse in alten Obstkisten oder auf Zeitungspapier, einlagig und mit großzügigem Abstand zueinander, aus. Die Nüsse insgesamt etwa 4 Wochen lang trocknen und dabei alle 2 Tage wenden.
    https://www.topagrar.com/news/Famili...n-1532263.html
    Ich habe nur noch einen Netzsack. Den habe ich mit Nüssen gefüllt und über die Heizung gehängt. ......Ich habe ihn gerade etwas höher hängen müssen, der ist doch ein wenig zu warm geworden. Muss mal morgen schauen ob ich irgendwo noch Netzsäcke herbekomme.
    Im Internet werden sie angeboten, habe aber keine Idee in welchem Geschäft ich da morgen schauen könnte.



    Leider habe ich das dunkle Wasser, in dem ich die Nüsse gewaschen habe, weggeschüttet
    Hallo .... bei mir kommen die Nüsse in eine Wanne mit Wasser und werden erstmal gründlich abgebürstet.
    Dann kommen sie auf Holzstiegen mit Drahtboden (also unten offen) auf den Boden.
    Ab und an kullere ich sie durcheinander und sortiere die schlechten raus.
    Das Wasser filtere ich und nehme es zum Haarespülen ... gibt einen tollen glanz

    http://www.chefkoch.de/forum/2,27,34...walnuesse.html
    In dem Video hier schält die Frau die Nüsse und schwenkt sie in einer Essiglösung um evtl Pilzsporen abzutöten. Danach macht sie sie auch noch bei 80 ° in den Umluftherd.
    Dieser Tipp ist wohl nichts für Rohköstler.

    Der Mann hier taucht die Nüsse auch ins Wasser zum reinigen . Er meint solange die Schale fest verschlossen ist, dringt auch kein Wasser ins innere.
    Naja, wie gesagt, bei mir sind einige schon am keimen....



    Er sagt, dass sein Nachbar die Nüsse sogar in der Waschmaschine wäscht!

    In den Videos lassen sich die gezeigten Walnüsse ziemlich schnell säubern. Bei mir ist aber so eine richtig hartnäckige schwarze Schicht auf den Nüssen.
    Selbst mit einer Bürste geht die nur mühsam runter.

    Die meisten Walnüsse werden in Kalifornien angebaut. Habe mir gerade dieses Video hier angeschaut.
    Ein riesiger Walnusswald. Die arbeiten mit Baumschüttel-Maschinen und saugen die heruntergefallenen Nüsse dann mit einer Saugmaschine auf.
    Bei denen kommen die Nüsse aber auch in ein Wasserbad. Wenn das selbst die Profis machen , dann ist das bestimmt unbedenklich.
    Dann kommen die Nüsse in eine Kammer mit riesigen Windturbinen (40°). Dort trocknen die Nüsse ca. 8 Std. auf unter 10% Feuchtigkeit.
    (Ich denke selbst wenn durch das Waschen ein klein wenig Feuchtigkeit in das Innere der Nuss gelangen sollte, legen diese Superturbinen die Nuss anschließend wieder trocken)
    Scheinbar ist es bei den Walnüssen etwas heikel sie zu warm zu trocknen, weil sonst das Öl schnell ranzig wird.
    Bei uns Rohköstler wird ja sowieso nichts über 40° getrocknet.

    Minute 10: noch eine schöne Animation über die Geschichte der Walnuss.

  2. #2
    Wilder Busch
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    Wenn sie nass sind begünstigt wärme das keimen, eher kühl und trocken lagern. Ein normaler Korb oder Tongefäß gehen gut. (hab jetzt auch Esskastanien bekommen die hab ich einfach mal in der Steinsüssel gelagert). Die die schimmlig werden halt einfach aussortieren.

    Die Sachen die faulig oder schimmlig werden haben vorher immer eine Beschädigung. Muss da auch immer drauf acht geben bei Gemüse das ich im Korb zwischenlagere. Die Kürbiskerne liegen jetzt auch schon wieder 4 Wochen im Dörrgerät rum, die brauchen noch ein bischen bis sie richtig trocken und spröde sind, da schmecken sie mir am besten.

  3. #3
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Zitat Zitat von Peter Beitrag anzeigen
    Wenn sie nass sind begünstigt wärme das keimen, eher kühl und trocken lagern.
    Ich glaube du hast recht, es keimen nämlich immer mehr.

  4. #4
    Administrator Avatar von Angelika
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    jaja, am besten gleich öffnen und trocknen.

  5. #5
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Zitat Zitat von Angelika Beitrag anzeigen
    jaja, am besten gleich öffnen und trocknen.
    Werde ich machen. Danke für den Tipp.

    Noch was anderes:
    Ein Bekannter hat mich angemacht weil ich soviel Nüsse aufgesammelt habe. Er meinte dass er letztes Jahr 3 Eichhörnchen auf dem Grundstück gesehen hatte und ist besorgt dass diese jetzt zuwenig Nüsse für ihren Wintervorrat finden würden.
    Ich habe ungefähr 1/4 der Nüsse liegen lassen und außerdem fallen bestimmt noch welche vom Stamm. Also ich habe jetzt kein wirklich schlechtes Gewissen (Ah, so ein bisschen schon).
    Ich finde als Rohköstler ist man Teil der Natur. Und wir Menschen ernähren uns auch von Walnüsse, genauso wie die Eichhörnchen.
    Ich kenne eine Frau die sammelt Nüsse und bäckt sich damit Nusskuchen. Das ist natürlich ein No-Go. Da ist es besser sie kauft sich für ein paar Cent Nussaroma und schüttet es in ihren Kuchenteig.

    Was meint ihr: Habe ich verantwortungslos gehandelt indem ich 3/4 aller Nüsse aufgesammelt habe?

    Im Herbst beginnen die Eichhörnchen ihre Wintervorräte anzulegen, indem sie viele Sämereien und Nüsse vergraben, denn da sie keinen Winterschlaf, sondern nur Winterruhe halten, sind sie darauf angewiesen, auch den ganzen Winter hindurch Futter zur Verfügung zu haben.

    Problematisch ist, dass die Tragezeit der Hörnchen schon im Januar beginnt, also die erst trächtigen und später dann säugenden Weibchen noch mitten im Winter einen besonders hohen Energie- / Nahrungsbedarf haben.

    Um eine ausreichende Nahrungsvielfalt rund ums Jahr vorzufinden sind Eichhörnchen auf eine ausgewogene Zusammensetzung des Baumbestandes bezüglich Alter und Art der Bäume angewiesen.
    Die forstwirtschaftlich bedingte Abnahme der Mischwälder und das daraus folgende Verdrängen der Tiere in städtische Gebiete mit sehr wenig alten Bäumen beschränken aber die Nahrungsauswahl erheblich.

    Dazu kommt, dass die Tiere bei besonders hoher Schneedecke und starkem Frost nicht an ihre angelegten Vorräte herankommen - wenn diese nicht sogar von übereifrigen Gärtnern bei deren Aufräumarbeiten im Herbst beseitigt worden sind.

    http://eichhoernchen-notruf.com/zwei...%C3%BCtterung/


    Eichhörnchen essen folgendes: (das sind wirklich Rohköstler par excellence) (Versteht sich eigentlich dass man den Kollegen nicht alles wegfuttert)

    Walnüsse
    Haselnüsse
    Bucheckern
    Hainbuchensamen
    Sonnenblumenkerne
    Maiskörner (getrocknet)
    Maronen (hier besonders auf Schimmelbefall achten)
    Zirbelnüsse (sehr begehrt, aber auch teuer)
    Pinienkerne (auch beliebt, auch teuer)
    Rosinen
    Weintrauben
    Äpfel
    Birnen
    Möhren
    Wassermelone (besonders an heißen Sommertagen begehrt)
    Grüne Gurke
    Zucchini
    Broccoli

    (Dass Eicheln gerne gefressen werden ist ein Irrglaube - der Name des Eichhörnchen rührt auch nicht von der Eiche(l) her, sondern von "aig" - einem altdeutschen Wort für "flink".)
    Das kann ich ja fast nicht glauben, dass so ein Eichhörnchen bis zu 10.000 Nüsse sammelt:
    Die Eichhörnchen starten mit ihrer Vorbereitung auf den kalten Winter im Herbst. Dort sammeln sie fleißig bis zu 10.000 Nüsse und verstecken sie in kleinen Erdmulden. Im Winter sind Eichhörnchen für wenige Stunden am Tag aktiv, wenn sie nicht gerade in ihrem Kobel (Nest) schlafen. In dieser kurzen Zeitspanne müssen sie ihren Bedarf an Nahrung decken. Nicht selten finden die Tiere einige ihrer Verstecke nicht mehr wieder – zum Beispiel, wenn diese in Parks oder Gärten liegen, die regelmäßig bearbeitet werden.

    http://www.t-online.de/leben/familie...chen-sie-.html

    Ich habe auf diesem Grundstück zum ersten Mal gesammelt und werde es nächstes Jahr nicht mehr machen.

    Eichhörnchen besitzen einen guten Geruchssinn, durch den sie es im Winter auch bei einer dünnen Schneedecke schaffen, ihre Vorräte wieder zu finden. Eichhörnchen finden nicht alle Schätze, die sie im Herbst verbuddelt haben, wieder. Deshalb legen sie mehrere Hundert Verstecke im Garten an, die im Winter systematisch abgesucht werden. Eichhörnchen besitzen einen guten Geruchssinn durch den sie es im Winter auch bei einer dünnen Schneedecke schaffen, die meisten ihrer Vorräte wieder zu finden. Vorräte, die nicht gefunden wurden, beginnen im Frühjahr zu keimen. Aus diesem Grund tragen Eichhörnchen einen wichtigen ökologischen Teil zum Beispiel für den Waldaufbau bei. Übrigens: Es heißt, wenn Eichhörnchen im Herbst besonders fleißig Vorräte sammeln, soll es einen harten Winter geben.

    https://www.mein-schoener-garten.de/...en-garten-4111
    Das ist auch bemerkenswert:
    Die Eichhörnchen-Weibchen vertreiben die Männchen noch bevor die kleinen Eichhörnchen geboren werden.

    Hier wiederum steht dass sie doch Eicheln essen:
    Der Herbst ist für die Nager eine geschäftige Zeit, denn jetzt sammeln sie Vorräte für den Winter. Neben Walnüssen sind auch Eicheln, Bucheckern und Esskastanien begehrt. Die Inhaltsstoffe von Erdnüssen dagegen sind für Eichhörnchen nicht optimal und sollten daher nie als Alleinfutter angeboten werden.
    https://www.mein-schoener-garten.de/...en-garten-4111

    Eichhörnchen verbrauchen die Samen von bis zu 100 Fichtenzapfen pro Tag; durchschnittlich sind es täglich 80 bis 100 Gramm.
    Eichhörnchen öffnen Haselnüsse und Walnüsse innerhalb weniger Sekunden. Mit den unteren Schneidezähnen nagen sie mit schabenden Bewegungen zunächst ein Loch in die Nuss. Ist das Loch groß genug, setzen sie die unteren Schneidezähne wie einen Hebel ein und sprengen ein Stück Schale heraus. Dies ist ein erlerntes Verhalten, es ist nicht angeboren.

    Eichhörnchen fressen Pilze, die für Menschen giftig sind.

    Eichhörnchen legen im Herbst Vorräte für den Winter an. Dafür ist es wichtig, dass sie ausreichend Nahrung finden, um die Vorratslager zu füllen. Nicht immer gelingt dies, in strengen Wintern verhungern unter Umständen viele der Tiere. Sie vergraben die Nahrung entweder im Boden, oft in der Nähe von Baumwurzeln, oder verstauen sie in Rindenspalten oder Astgabeln als Wintervorrat. Im Kobel lagern sie keine Vorräte. Die Einlagerung im Boden erfolgt immer gleich: Loch scharren, Nahrung hineinlegen, zuscharren, die Erde festdrücken, mit der Schnauze nachstoßen.


    Für das Wiederfinden der im Herbst gesammelten Nahrung ist der Geruchssinn sehr wichtig. Auch wenn sich Eichhörnchen einige ihrer vergrabenen Vorräte merken, sind sie doch nicht fähig, sich alle Verstecke einzuprägen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Eichh%...Ern.C3.A4hrung
    Geändert von Tom Ate (In den letzten 4 Wochen um 02:19 Uhr)

  6. #6
    Urwaldriese Avatar von Tom Ate
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    Heute Abend habe ich die ersten Walnüsse gegessen. Die Hälfte davon haben furchtbar geschmeckt (wie so bittere Medizin).
    Die Nüsse direkt an der Heizung zu trocknen war wahrscheinlich ein Fehler. Trotz Warnung der anderen, dass das Öl in der Nuss ranzig werden könnte, habe ich sie trotzdem ganz nah an der Heizung stehen gelassen, und sogar extra viel geheizt.
    Ich bin mir nur nicht ganz sicher ob ranzig gewordenes Öl die Ursache für diesen bitteren Medizingeschmack ist.

    Vielleicht sind die Nüsse noch nicht ausreichend lange getrocknet. Die Haut, die die frischen Walnüsse umgibt, soll ja Bitterstoffe enthalten.
    Der Mann in dem Video sagt dass nach 2-3 Monaten die Haut auch trocken ist und die Bitterstoffe dann weg sind.

  7. #7
    Baum Avatar von tatjana
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    Schlechtes Gewissen??? Um Gottes Willen! Mich hat auch mal eine "vornehme" Dame angemacht, wenn ich hier auf dem Ackerweg die Äpfel gesammelt habe. "Diese Äpfel sind dafür da, um den Vögel im Winter den Futter geben." Aber das die verdammte Vieher im Sommer fast die Hälfte von meinen Kirschen gefressen haben, das hat die fein angezogene Passantin nicht gewusst. Und das fast jede zweite Erdbeere auch von den Vögel angepickt wurde, hatte sie bestimmt auch keine Ahnung. Wenn sie überhaupt den Garten hatte.
    Ich denke, der Mensch, der natürlich in der Natur lebt, kann den Tieren nichts "wegnehmen".
    Industrielle Landwirtschaft aber schon.

  8. Die folgenden 2 Benutzer sagen Danke an tatjana für diesen Beitrag:

    Mela (In den letzten 4 Wochen), Tom Ate (In den letzten 3 Wochen)

  9. #8
    Wilder Busch
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    Gut ich wohne am Land, in der Stadt wird es wohl weniger für Tiere geben. Aber es wächst so viel die meisten haben einfach kein Auge mehr dafür. Es verschimmelt und verfault eicht eine Menge.

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